Ausgabe 
15.11.1911 Drittes Blatt
 
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Aus Stadt und Land.

Gießen, 15. November 1911.

** Konzertverein. Tie zur Lisztfeier am 19. November

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wandern und Aeijen.

** Wegemarkierung inOberhesse n. Am Sonntag tagte in Echzell der Wege Bezeichnungs-Ausschuß des V. b. li.., der aus Antrag des B. H. E. Zweigverein <ycicbberg, zwei weitere H autztmarkicrungen durch die Wcittrau ge-

-ur Aufführung gelangende, hier noch nicht gehörte Faust- sinfonic, stell:, gleich der Tantesinsonie, unstreitig den Höhe- punkt in dem sinfonischen Schaffen des Meisters dar. Sie halt in der Form die Mitte zwischen Sinfonie und sinfonischer Dich­tung und gipfelt in drei Charakterbildern nach Goethe, also in der dreisätzigen Formgebung. Am Schlüsse tritt noch ein Männer­chorAlles Vergängliche ist nur ein Gleichnis" mit Tenorsolo hinzu. Tas monumentale Werk, 1863'56 komponiert und 23 er» Itos gewidmet, überragt, wie vorurteilsfreie Kenner allgemein anerkannt haben, die gleichen Werke, die durch Goethes Tragödie angeregt wurden; sowohl Berlioz' Faust, als auch die Schu- sche Faustszene. Louis sagt in seinem bekannten Werke Franz Liszt", S. 66:Von seinen Vorgängern auf dem Ge­biete der Faustkomposition ^unterscheidet sich Liszt vor allem da­durch, daß er von vornherein darauf verzichtet, sich an die Rock- fchöße des Dichters zu hängen, und diesem auf allen seinen mannigfach verschlungenen Wegen und Pfaden zu folgen. Er zieht aus Goethes Dichtung, wenn ich so sagen soll, den Extrakt. Drei ewige Mächte sind es, von dem die eigentliche Handlung im letzten Grunde bewegt und geleitet wird: Tie Hölle, ver­treten durch Mephistopheles; der Himmel, incarniert in

der holdseligen Vertreterin des Ewig-Weiblichen, Gretchen, und die Erde, repräsentiert durch die recht eigentlich menschliche Natur des Faust, in dessen Brust jene beiden ersten Mächte gleicher­weise lebendig sind, besten Wollen unentschieden zwischen Diesseits und Jenseits hin- und herschwebt, und um dessen Seele sich Himmel und Hölle streiten, bis schließlich dem Göttlichen der Sieg wird." Nichts weiter als diese drei Typen hat Liszt musi­kalisch interpretiert; dies ist ihm in der vollkommendsten Form gelungen, in einer Fülle des Ausdrucks, einer Tiefe und Innig­keit, die sich durch Worte nicht schildern läßt. Musikfreunde u. a. seien auf die mit Notenbeispielen versehenen, ausgezeichneten Er­läuterungen von R i ch a r d P o hl, sowie die aus Kretzschmars Konzertsaal entnommenen im Verlag von Breitkopf u, Härtel, verwiesen.

** Vogelschutz. Wan schreibt uns: Zu Ihrem Artikel vom 6. November betr. Schutz der «Vogelwelt möchte ich noch folgendes erwidern: Indem ich dem Einsender des Artikels voll­ständig zustimme, möchte ich auf noch andere Feinde der Vogel­welt aufmerksam machen. Es sind dies der Eichelhäher, der Sperber und der Neuntöter. Diesen Sommer, zur Brutzeit der Vögel, habe ich das Treiben der Eichelhäher einmal genau beobachtet. Die alten Häher waren mit dem Füttern ihrer bereits ausgeflogenen Jungen beschäftigt. Ich stellte mich ungefähr 30 Schritte entfernt von den Jungen in Deckung. Kaum waren die Alten weggeslogen, hörte ich nicht weit von mir das Angstgeschrei von alten Edelfinken und dachte mir schon nichts gutes. Bald darauf kam ein Eichelhäher wieder und würgte seinen Jungen Futter ein. Ein Schuß von mir, und eS fiel der alte und junge Häher zusammen vom Baum herunter. Im Schnabel des alten Vogels hing blutiges Fleisch. Ich schnitt ihn vorsichtig auseinander und zu meinem Staunen kam zuerst die Leber und Herz, her Kopf, der Körper und die beiden 23eine in vier Brocken zum Vorschein. Der Häher hatte also einen ganzen jungen Edelfinken auf einmal gewürgt. Dann habe ich einmal einen Sperber beobachtet (nicht zu vergleichen mit dem Nüttel­salken). Er hatte in dem nahen Walde sein Nest. Regelmäßig kamen die Alten nach den Gärten des Dorfes gestrichen und kehrten jedesmal mit einer Schwalbe oder sonst einem Vogel als Beute zurück. Es war wirklich für einen wahven Vogel­freund eine Geduldsprobe, dies untätig mit anzusehen. Zwei wohl- gezielte Schüsse machten auch diesem Treiben ein Ende. Zuletzt will ich den Neuntöter (auch ein Würger) noch erwähnen. In einer Backsteinfabrik in einem Ofen Feldbrand hatte ein Bach- stelzenpaar seine Jungen. Wie ich von weitem vorbeigehe, höre ich die Angstschreie der alten Bachstelzen. Indem ich nun nach dem Ofen zu ging, kam ein Neuntöter aus dem Ofen heraus und flog in der Richtung einer Dorn Hecke davon. Zugleich hörte ich das Piepen der jungen Neuntöter. Ich suchte im Ofen das Nest und sah, daß noch zwei junge Bachstelzen am Leben waren, während drei andere zum Teil schon von den Neuntötern zer­hackt waren. Nun ging ich auf einem kleinen Umweg nach der Hecke hin und sah fünf junge Neuntöter dicht nebeneinander sitzen. Die Alten waren schon wieder weggeflogen. Ein Sprung und ein Schlag mit dem Hut in die Hecke und die fünf Neuntöter lagen tot auf dem Boden. So könnte ich noch einiges an» führen. Wieviel Tausende von nützlichen Vögeln mögen auf diese Weise zu Grunde gehen. Während nun für Eichelhäher Schußgeld bezahlt wird, geschieht dies nicht für die Sperber und Neuntöter. Hier könnte zum Schutze der Vogelwelt vieles getan werden. Für Sperber müßte aber etwas mehr angesetzt werden, denn sie sind so ganz leicht nicht zu haben.

Landkreis Gießen.

-m. Langd, 13. Nov. Seit der Versetzung seines Dirigenten, Lehrer Kraushaar, nach Trais-Horloff, war der hiesige Männergesangverein ohne Dirigent. Nun hat der langjährige hiesige Lehrer Best, der den Verein schon früher leitete, die Dirigentschaft wieder über­nommen und der lange hier schlummernde stimmige Män­nergesang, in der Hauptsache das deutsche Volkslied, kann nun wieder aufs neue gepflegt werden. Die Leitung des Kirchenaesangvereins, den Lehrer Kraushaar gegründet und ebenfalls geleitet hatte, würde dem Musiker Roth aus Langsdorf übertragen.

Kreis Friedberg.

--- Bad-Nauheim, 12. Nov. Auf eine 20jährige Dirigententätigkeit im hiesigen Gesangverein Frohsinn" konnte dieser Tage Lehrer Wich. Bechtols­heim er zurückblicken. Unter seiner sachkundigen Leitung hat der Verein, der vor allem auch das Volkslied pflegt, in seiner Entwicklung einen großen Schritt vorwärts getan. Am besten kommt das wohl darin zum Ausdruck, daß die Terrassenkonzerte, die der Verein in den letzten Sommern auf Veranlassung der Kurverwaltung hin gab, und die sich besonders auch beim ausländischen Publitum der größten Beliebtheit erfreuten, eine so hohe Anerkennung gefunden haben, daß sie wohl eine ständige Einrichtung im Unter­haltungsprogramm der Saison bleiben.

Starkenburg und Rheinhessen.

ch Bingen, 13. Nov. Mit einer Angelegenheit, die für Bingen von der größten Bedeutung ist, hatte sich die hiesige Stadtverordnetenversammlung heute zu beschäftigen. Es handelte sich um die-affung einer Festhalle am Rheinufer. Nach dem vom Beigeordnelen Fischer erstatteten Bericht wird die Fest­halle von einer Gesellschaft mit beschränkter Haltung erbaut, die hierzu über 300 000 Mark aufwenden wird. Das Geld ist ge­sichert durch die Beteiligung einflußreicher Kreise, ohne daß die Stadt nötig hätte, daran mitzuwirken. Sie gibt nur Den Platz für 70 000 Mark an die Gesellschaft ab, kann sich allerdings auch mit einer gewissen Summe beteiligen. Das alte Badhaus, das bei dem früher bestehenden Plan in das Objekt gefallen sein würde, ist diesmal nicht darin enthalten, es verbleibt der Stadt zur beliebigen Verwertung. Wahrscheinlich wird es auf Abbruch verkauft und an seiner Stelle eine Anlage geschaffen. Vor dem alten Badhaus nach dem Rheine zu wird die Festhalte sich erheben,^bie mit Terrassen und Anlagen ausgestattet wird. Ter größte Saal des Gebäudes wird 2000 Personen fassen. Die Vertreter der Stadt versprechen sich von der Halle bedeutende Vorteile, besonders hinsichtlich des Fremdenverkehrs.

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Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Dresden Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf Köln Mannheim Stragburg München

pool Tezbr. 159.70 ( 4.25); Paris Novbr. 203.05 (- 0.85); Ehicago Dez. 148.80 ( 1.30). Roggen: Berlin Dez. 178.50 ( 6.25), 'biai 187.50 ( 5.25). Haier: Berlin Dez. 178.25 ( 6.00), Mai 182.25 ( 5,00). Futtergerste: cif Hamburg Nov. 132.25 ( 1.25), Dez. 133.75 ( l.Ou). Mais: Mixed Dez.-Marz 127.00 ( 0.00), Donau Nov. 127.00 ( 2.o0), Odessa Noo.-Tez. 127.00 (- 3.50) Pik.

(- 27,) (- ) (- 2)

Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Dez. 5

Mai 208.5o ( 4.O0); Budapest April 198.55 ( 2.45); Liv er

schätzt wird. Diese lange Stange entspricht dem Halse des schwebenden Vogels, wobei der Sandsack die Nolle des Kopfes zu spielen hat. Tie vereinigte Wirkung der Stange und des Gewichtes gleicht die Verschiebungen aus, die der Flieger durch die neue Steuerung erfährt. Das neue Steuer, das etwa zwei Fuß über der Spitze des Gleitfliegers angebracht ist, besteht aus zwei Leinwandflächen, die sich senkrecht kreuzen, von denen die eine für die seitliche Steuerung, die andere für die Höhen- steuerung bewegt wird. Außerdem ist noch ein neuer Flügel­teil vorhanden, den die englische Zeitung ,/AileroN" nennt, aber nur undeutlich beschreiben kann. Mit biefer Einrichtung, die links vom Sitze des Führers angebracht ist, soll Orville Wright unter jedem Winkel gegen den Wind fliegen, vor ihm her fliegen oder sich in ihm schwebend am Ort halten können. Schließlich gehört zu dem neuen Gleitzeug noch eine neue Wlaufschiene. Das Abstiegen dieses Flugzeuges geschieht von einem etwa 200 Meter hohen Dünenhügel in der Nähe des Meeres. Orville Wright, der die Maschine selbst führt, läßt sich von seinem Bruder Lorin und seinem Helfer Ogilvie auf der Maschine um wenige

Getreide-Wochenbericht

der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 7. bis 13. November 1911.

In den ersten Tagen der Berichtswoche zeigten sich die argen­tinischen Ablader etwas zurückhaltender, und da im Anschluß daran auch Amerika festere Tendenz bekundete, so konnten sich die Weizenpreise auch auf den deutschen Märkten zunächst behaupten, umsomehr als das Angebot vom Jnlande andauernd geringen Um­fang behielt. Als jedoch in der zweiten Wochenhälfte die La Plata-Osserten wieder dringlicher wurden und in Amerika sich der Truck der starken sichtbaren Vorräte fühlbar machten, nahm auch hier der Markt eine ausgesprochen matte Haltung an. Im Lieferungsgeschäft drückten Begleichungen den Wert des Tezember- termins um 5'/r Mk. herab, während mit Anschaffungen von La Plata-Weizen zusammenhängende Abgaben- den Maipreis um 4 Mk. zurückgehen ließen. Roggen war anfangs gleichfalls gut be­hauptet, zumal sich für das keineswegs reichliche Angebot an der Küste Verwendung zum Export zeigte. Jndeß sind die Mühlen in anbetracht des schlechten Mehlabsatzes toenig aufnahmesäRg, und die Folge davon war, daß vielfach Dezember-Begletchungeu vor­genommen wurden, die einen Preisrückgang Don 61/! Mk. bewirkten, während Mai, zeitweise durch Tauschoperationen gestützt, nur 5Vi Mk. einbüßte. Zur Abschwächung der Tendenz trug übrigens auch die Meldung bei, daß der Landeseisenbahnrat die Aushebung der Getreide-Exporttarife beschlossen habe. Das Hafergeschäft ge­staltete sich wieder sehr schleppend, da zu den hier erzielbaren Preisen in der Provinz nicht zu kaufen ist. Lieferung war durch billiges La Plata-Angebot gedrückt und 45 Mk. niedriger. Un­beeinflußt von der allgemein schwächeren Stimmung, blieb nur Braugerste, deren knappes Angebot bei weiter anziehenden Preisen schlank Ausnahme finden konnte. Dagegen mußte sich russische Gerste bei sehr stillem Geschäft wieder etwas niedriger stellen. Mais ist in alter Mare knapp, während für neue Ernte stärkeres Angebot vorlag, ohne aber bisher zu größerem Geschäft zu führen, da man den Qualitäten nicht recht traut. Mit sehr billigen Offerten per Frühjahrsabladung war diesmal auch Argentinien im Markte.

Einzelheiten über das schraubenlose Flugzeug bekannt.

Ein Mitarbeiter desStandard" berichtet, daß das neue schraubenlose Flugzeug das gleiche Gestell habe, wie der ur­sprüngliche Wrightflieger. Teile der Flügel jedoch, die etwas abweichend gebaut sind, besonders aber der Flügelspitzen, sind durch Zugdrähte von dem Sitze des Fahrers aus zu bewegen. Vorne trägt der neue Gleitflieger einen langen Stab, der dem Bugspriete eines Schiffes ähnelt. An dessen Spitze ist ein Gewicht in Form eines Sandlackes angebracht, das auf etwa 5 Kilo ge­schätzt wird. Diese lange Stange entspricht dem Halse des

nehmigte, die eine von Friedberg durch die südliche Wetterau nach Gelnhausen und die andere von Friedberg, bezw. Bad-Nauheim durch den nördlichen Teil der Wetterau nach Laubach. Die zuletzt genannte Markierung soll sich an die von Laubach über Ulrichstein und Lauterbach nach Schlitz an­schließen. Durch diese Markierungen ist der oberheßische Taunus mit dem Hauptgebirge Oberhessens, dem Vogelsberg, in engere Verbindung gebracht.

Lnftschiffahrt.

W i e die Wrights den Vogelflug erlernen.

Aus Kittst Hawk in Nord-Karoüna kommen die märchen­haftesten Berichte über das schraubenlose Flugzeug, mit dem Orville Wright den Vogelflug erlernt. Tie ersten Meldungen darüber fanSen keinen Glauben, jetzt aber steht fest, daß den Brüdern Wright wirklich dieser große Fortschritt auf dem Ge­biete des Flugwesens zu verdanken ist, und mm werden auch

Es stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttag in SDlart pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger () gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigefügt ist, tote folgt: Weizen

Meter hügelabwärts ziehen, aber sobald der Wind unter die Flügel greift, lassen die beiden anderen bereits den Flieger los, und sofort erhebt er sich. Was für Flugbewegung Orville Wright in fernem Flieger ausführen kann, i|t bereits mehrfach beschrieben worden.. Tatsächlich scheint er das Luftmeer völlrg zu beherrschen und besonders wird hervorgehoben, daß der Flieger durchaus nicht zittert, sondern sich beim Schweben am Ort völlig still hält.

K-i.

Märtte.

Kartoffelmarkt-Bericht vom 13. November 1911. Berlin: Rote Datier t. o.üoö, 0, andere rote Sorten Mk. 2.903.00, Magnum vonnm 'Mk. 3.103.20, weiße runde Mik. 2.95-3.10. Brest a:c: Rote Taber Pik. U.i ü, andere rote Sorten Pik. 0.00 bis 0.00, Magnum bonum Bit. 3.500.00, weiße runde Mk. 8.00^-3.10. Liegnitz: Role Laber Pik. 2.600.00, andere rote Sorten Pik. 2.700.00, Magnum bonum Pik. 3.250.00, weiße runde J.1 o0.00. Leipzig: Role Lader Pik. 0.00, andere rote Sorieu 3.35 0.00, Ptagiluul donuin 3.750 00, weiße runde Pik 3.40 0.00, tPeldfleifchige blaue Pik. 0.00, rote Pik. 0.000.00, weiße 0.000.' 0. Ptagdeburg: Role Lader Pik. 3.oO3.20, andere rote Sorten Pik. u.OO-O.uO, Magnum boimm Pik. 8.103.3.>, weiße runde Pik. 3.003.10, Geldfleischige blaue Pik. 0.000.00, rote 3.20 bts 3.40, weiße O.ooo.uo. Jtöln: Rote Tader Pik. O.üo, andere rote Sorten Wik. 3.2u3.35, Magnum bonum Mk. 3.503.60, weiße runde 3.ou3.35, Oöeldfleijchlge rote 3.50-3.00. Dortmund: Rote Tader Pik. 0.00, aildere rote Sorteu Pik. 0.000.00, Piagnimi donliin Pik. 3.303.60, weiße runde 2.803.00, Gelbfteijchige blaue Pit. O.oo0.00, rote Pik. 3.30-3.60, weiße Pik. o.OO00

Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen.

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Plaidt: Rote Daber Mk. 3.70, andere rote Sorten Mk. 0.00 bis 0.00, Magnum bonum Mk. 3.200.00, Gelbfleifchige rote Mk. 3.50. (Alles für 50 Kg.)

Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch-- und Broipreise am 13. November 1911.

kirchliche Nachrichten.

Lva.iqeUsche Gemeinde.

Donnerstag, den 16. November, abends 8 Uhr, im Matthäus- saale: Bibel stunde. (Bilder aus dem Leben der Apostel.) Pfarrer D. Schlosser.

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Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. M.

Fleischpreise in Gießen

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Getreidepreise in Mannheim

Brotpreise in Gießen

Wetzen 100 Kg. 21.50-00.00 P!k.

Roggen 100 Kg. 19.2500.00 Mk.

Weißbrot 2 Kg. 62 Ptg.

Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.

14. November ---- + 6,6 eJ.

Höchste Temperatur

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