161. Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 102
Gießener Anzeiger
(t ijcfjeinl täglich mit Ausnahme deS Sonntag«.
General-Anzeiger für Cberheffen
Ttc „Stehener Zomllftndlätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, da« „Krtisblatt für den Breis riehen" zweimal ,wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Dienstag, 2. Mai M
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universität« - Buch- und Steinbrudccci.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Tnlckerei: Schul-
straße 7. Expedition und Verlag:
Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzergerDießen.
3um Tode der .fürsten zu Schaumburg-Lippe.
clicfcrt und wurde. —
Beistände -um Besten und zum , . _ .. . „c
0'icijc gemäß zu führen. Alle von Unterem in Gott rulzenden »ernt slraße Vai er ernannten Beamten bestä ti g e n 23 tr in ihr en -----,c
91 c m t e r n und erwarten von ihnen, daß sie ihrem Tide gemäß Uns und Unserem S?auic treu und gehorsam, leder an der ihm zugewiesenen stelle, da- Wohl Unteres geliebten -uvdes und seiner "Bewohner fördern iverdcu.
aus diesem Hotel erhalten, iic wurden auf sein Konto verrechnet. Aach Ansicht deS Zeugen bat die Firma dem Angeklagten lediglich große Lasten aut'geburdel, ihm aber nicht den gering,un Vorteil zug.ßanden. "AU ar litt habe Bücher im Sinne des Gesetzes nicht gr führ:, da er sich nicht als Kaufmann, fonbem als ^chri title Iler betrachtete. Sie venchieoemn Anteile Marlitts hatten im .Hon lurSveriahren nicht verwertet werden können, weil Prozesse hätten geführt werden müssen, wozu aber fein Geld da war. ES folgt hierauf die Erörterung der gcidxitilicben Beziehungeii znntclten 'JJiarlitt und der Firma Woll'f in Lübeck. Marlitt erklärt hierzu, er habe der Firma keine falsel^en Angaben g.macht, nne diese behaupte, er habe dazu auat nicht die geringste V ranlassnnig
Der Zusammenbruch von Heiligendamm.
Rostock, 29. Avril.
Nach Eröffnung der Sitzung teilt der Vorsitzende Landgerichtsdirektor Kerstenhann mit, daß er hoffe, die Verhaiidlung am Montag zu Ende zu führen. — Beim Zeugenautrut richtet der Vorsitzende an die Verteidiger das dringende Ersuchen, ihre <yragen an die Zeugen streng sachlich zu halten und aut kernen <yall zu versuchen, die Zeugen etwa in die Rolle der Angeklagten hineinzubringen. , , L , _,I
In der fortgesetzten Beweisaufnahme wurde heute zunachlt der .Hausmann Finke vernommen, der früher mit dem Au geklagten Marlitt geschäftliche Beziehungen hatte O,er Zeuge > gibt die Möglichkeit zu, daß das 4.crrain bei Mrchendon bald im Werte steigen könne, da es sehr nahe der Berlin gelegen jer. — Zcuge Direktor Schmidt ist anfänglich Verwalter des Mar- littschen .Honkurses gewesen, hat das Amt baim aber aus verwn lidten Gründen niebergelegt. Nach seiner lieberjeugung erfolgte die Erwerbung deS Bades unter äußerlt bedenklichen Bedingungen, die besonders in der Art und Weite zu tehen ivaren, wie die Lübecker Bankftrma Louis Wolii dem Angeklagten Barmittel zur Verfügung stellte. Sic Firma sollte 400OüO iViart in bar hergeben, m Wirklichkeit erhielt M. aber nur2i0 000 Mk., von denen er bereits noch drei Monaten /O 000 lucL juruageben sollte. Ferner hatte Marlitt drei-,und vierfache Sicherheit tür die Summe zu leisten. Schließlich drohte die Firma auch noch, bad große Weinlager in »eiiigcnbamm pfänden zu lauen. -In Hypotheken mußte Marlitt eine solche von 50 000 Mark auf feine Villa and eine solche von 50 000 Mark auf das Hotel Kai,erhol ui Lübeck übernehmen ; doch hat Marlitt niemals die Einnahmen
gehabt.
Ser Zengc Cohn von der Banksirma Louis Wolfs schildert hieraus, wie er durch den Mitangeklagten Faulmann die Bckannt- id,aft Marlitts gemacht habe. Faulmann habe Marlitt als einen sehr reichen Mann bezeichnet, und Faulmann habe damals wohl audi wirklich diese Ucbcrjcugung gehabt. Bei den in Berlin
Kreis Büdingen.
---- Büdingen, 1. 'J)lai. In allen Gemeinden bcS Preises zeigt sich großer Eifer für den Wunsch der Großherzogin. Manche'Gemeinden, die an« Rücksicht nicht ans- gefordert waren, haben sich freiwillig gemeldet; aus diesem Grunde hat daS ftrctSfomitce nachträglich noch in allen Orten Vertrauensmänner zur Veranstaltung des BlumenverkausS gebeten. ES sind bis jetzt eingetroffen: 20160 Stück Blumen, 500 Wohlfahrtspostkarten (8 schöne Aufnahmen vom Großherzoglichen und vom russischen Hof), 130 Sammelbüchsen, 200 Abzeichen (rot-weiße Bänder), 50 Plakate und 24 Wohl- sahrtSfiguren. Es sind noch in Aussicht 1500 Postkarten, 20 Figuren und 200 Festzeitungcn und einige Büchsen. Leider ergibt sich daraus und auS den Nachrichten vom Patronat in Darmstadt, daß den Wünschen und den Bestellungen nicht in vollem Umfange entsprochen werden konnte; besonders ist dies zii bedauern bezüglich der Sammelbüchsen, der Postkarten und der Abzeichen. xIUan bittet, dies in den einzelnen Orten zu berücksichtigen. Mit dem Versand in die einzelnen Orte wird heute begonnen. Zugleich erhalt jeder Vertrauensmann einen Lieferzettel. Die Festpostkarten mit Blumenputten können dem Komitee erst am 4. Mai geliefert werden, sie kommen also nicht vor dem 5. Mai von hier aus zum Versand. Die Blumen und die Postkarten kosten 10 Pfg., die Festzeitung 20 Pfg. und die Figur 2 Mk, Die Festzeitung wird in je 1 Stück an jeden Vertrauensmann verschickt, der Rest müßte in den größeren Orten alsbald unter- gebracht werden; ihr Inhalt dient zur Orientierung über die Bedeutung des BluinentageS. Etwaige Restbestände von Blumen können wohl noch am Schluß des WumenlageS untergebracht werden; soweit dies nicht möglich ist, bittet man um Einsendung mit den Büchsen an daS Kreisamt; beizufügen ist der Sendung ein Zettel mit Angabe der Nummer der Büchse und Namen der Verkäuferinnen.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 1. Mai. Heute wurden unsere beiden hiesigen Seminare wieder eröffnet Im Festsaale des Prediger-Seminars fand um 11 Uhr in Gegenwart des Lehrkörpers der Anstalt und der schon ein Semester das Seminar besuchcnoeu Kandidaten die Ausnahme der Neueintretenden statt Der Direktor der Anstalt hielt die Ansprache Die Vorlesungen werden morgen beginnen. Um i/27 Uhr abends versammelten sich im Turn* iaale des Lehrerseminars die sechs Iahen des Semi» nars. Jnkl. der beiden neu eintretenben Klassen 3a und 3b waren xtwa 180 Seminaristen erschienen. Auch hier; hielt der Direktor des Lehrerseminars eine Ansprache. Für die naturgeschichtlichen Sammlungen (Botanik und Zoologie) des Seminars, die seither ungenügend untergebracht waren- sind jetzt neue Räumlichkeiten hergeste'.lt worben.
*• Lehrerpersonaii en. Bestätigt wurde der von bem Grafen zu Erbach-Fürstenau auf bic 2. Lehrern eite an der OScmciiibcfrfnuc zu Beer selben präsentierte Lehrer an ber höh. Bürgerschule daselbst Gg. Schwartz, icrncr her von bem Meisrat zu Dieburg, sowie bem katb. Pfarrei und bem Lrtsvorstanb zu Ober-Roben auf die 1. Lehrer- stelle an ber Oftmieindcschule zu Ober-Roben präsentierte Lehrer Phil. Feier zu Lämmerspiel.
Landkreis Gießen.
--Lollar, 1. Mai. Zn dem am 7. Mai statt- inbenben hessische n Blumcntag sind für den hiesigen Ort alle Vorbereitungen durch das Lokalkom'tec getroffen. Für den Bluinenveikauf am Tage haben sich 36 junge Mädchen des OrleS gemeldet, ein schöne« Zeugnis für die Opterwilligleit der weiblichen Jugend. Im Saalbau zur Vinbe wird abends 8 Uhr ein volkstümliches Konzert veranstaltet werden. Um möglichst viel Sitzgelegenheit zu chasfen — der Saal faßt ungefähr 800 Sitzplätze — ist ein Stuhlkonzert arrangiert worden. Ter Eintritt kann gegen Kauf einer Blume — geiviß em billiges Vergnügen — erfolgen. Sofort nach Bekanntgeben des Planes haben bic drei Gesangvereine ihre Mitwirkung zugesagt. Außerdem wird das Programm eine Bereicherung und Abwechselung durch Darbietung einiger Musikstücke erfahren, die die hiesige Lehrerschaft in dankenswerter Weise übernommen hat. Dieser Umstand und die erprobte Kunst unserer Gesangvereine, die chon öfters ihre Kraft in den Dienst der Wohltätigkeit gc- lcllt haben, verbürgt ein schönes Gelingen der geplanten Veranstaltung, dem die Teilnahme der ganzen Gemeinde nicht c()len wird.
Märkte.
Gießen, 2. Mai. Marttb erichk. '.'ins 1 euügem Wocben- markte Miete: Butter pr. Pfd. 1,20—1.25 -vrhncretec 1 St. 6—/ Psg., Enteneier 1 Sluck 8—u S>ig, Gänseeier 1 -tuck 10 bis 12 Psq„ Nase pr. St 6—o Vig^ Kasematte pr. St. 5—6 JJg., rauben pr Pr. 0,80—1,00 VO., Hühner pr. St. 1,00—1,60 l'it, Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 All., Enten pr. St 1,80—2,20 Gänse das Pio. 75—80 Big., Lchsensleisch pr. Psd. 86 — 94 '^g., viindtleijch pr. Pfund 86—90 Pig, tti.hsleijch 70 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—90 Vfg., Kalbfleisch pr. Psd. 88—92 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—88 Pfg., <iario||eht pr. 100 Kg. 8.00 bis 9.00 Mk., Weißkraut das Stück 30 bis 40 Pfg^ Zwiebeln per Zlr. 10,00—12,00 Ml., Milch das Liter 20 Psg^ Aepiel per Ztr. 20 bis 30 Mk., Nüsse 100 Stuck 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 •PIU Bohnen per Pfd. 00—00 Pfg. Marktzeit uou 7—1 Uhr.
Dr. Zucker s «tohlcniäurcbäbcr Mit den Kissen find nach den neuesten nerglcidjcnben Untersuchungen von Broicimi b . Junghahn und ttr. Laedecke r Berlin ein einzigartiger uoib wertiger Ersatz der Bäder in Aaubcirn, ft i f i i n g e n uiw. il.v7 ,
Seit Eröffnung der neuen Svortiaiion ist es besonders einer Reifenmaile gelungen, bic glänzendsten Erfolac auf einer vjjre -1U vereinigen. ,Das Berliner Sechstagerennen' al- nieste Berauitaltung aus ber Rennbahn, bic „Sübßlncnrunb-'i i mit 369 km, „Rund um Nürnberg" mit 300 km, die italienische „;)lunb- fahit del Lazio" mit 296 km und viele andere Kennen uu» bet Landstraße wurden auf dieser Reisenmarke, es handelt sich um den weltbekannten Eontinental Bueumatik, gewonnen. Audi aus Euglanb kommt die Meldung, das der Meilenrekord für Motor- zweirader von dem berühmten Niaiabor Harry Martin auf der Eanmng-Town-BaHn zu London mit Eontincntal Bncnmatik geschlagen wurde. tss1, <
Nächst dem Herzog von Sachsen Meiningen und dem Fürsten Rens; i L. war Fürst Georg zu Schaumburg Lippe mit seinen 64 Jahren bisher der älteste regierende Fürst in Deutschland Auch er hatte noch am .'Kriege gegen Frankreich und der Äaiserproklamation von Versailles tätigen Anteil genommen, wenn auch nur als Thronfolger, so daß mit ihm wieder einer der Zeugen der Begründung des Deutschen Reiches ins Grab geinnken ist, deren Häuflein nun immer kleiner wird Sem Nachfolger, der je o i g c Fürst Adolf, ist am 23. Februar 1883 in Stadthagen geboren, das erste der sieben Mi über feiner Eitern, und erhielt seine Erziehung in Braunschweig und Genf, worauf er von 1903 bis 190ö in Bonn studierte. Er trat dann, nachdem cr seit 1898 k la suite des 7. Jäger- t.,MV ...
balaillons gestanden, alS Leutnant in das zweite Leib-1 stattgefundcncn Verhandlungeit sei Marlitt stets als Grandstigneur Husarenregiment ein und wurde 1907 nach Bonn in baS I aufgetreten, der bei der geringsten Kl > igfeit die gri jten ^auvi.*- smfarenregiment versetzt, bei dem er, seit 1909 Eber- rigleitcn machte. .
icutnant auch letzt noch stehl. Sic nächste Folge des 9ie Von der Bernehmimg des Vrokunuen Ni,'eu von der tftrma Qierun.v ivecncl^ in Schaumburg Lippe büritc fein, daß Wolff wird nach icbhivtcr ftontrobcnc zwifchim Dnteidigung und rst'Sidotk'wie einst sein verdorbener Vattr, Lin M ™
des in Bückeburg garnisoniereuden 7. Zagerbataillons er ^na auf -Montag vertagt. föoftocf, 1. Mai.
nannt wird und dann ebenfalls in fchnctler Sttifensolgc! yCflinn heutigen vierten VerhandlungstageS wurde
-,um (^cnerallcntiiaitt aufrüdt Zn unserem militärisch or hefannl, baß der Proturist der Bankfirma Louis Wolfs in Lübeck, ganifierten Staate bedürfen eben auch regierende Fürsten, I Tr. N iess cn, an Gerid)tSstclle erschicncit sei, auf beffen ®er- »es iyrer Stellung entsprechenden mili nciimuun der Gjcriditc-hof am SamStay verrichtet bat. —
tün scheu Eharatters, wenn sich nicht Unzuläsiigkeiten er- Ni cs seit legte eine Bescheinigung feines Arztes vor. wonach er zurzeit vcruehmungsmtug ici. Der Vonitzeudr macht ihn daram
9 S-üLft *) hnfr *11 -riininnhiira 1'101).' iit noch unvern üblt aufmerksam, daß seine Vernehmung vorlausig nicht bcabttchtigt Fürst .Idols ^u ^chanmbuig LftPe ist noai unvern.ahil, qcflattel ,hm aber, den weiteren Verhandlungen im ^aale und es gibt Leute genug, bic tu thm den künftigen Gemahl ^j.^vohnen. - Der Verteidiger Z.-R. Wolff protestiert da der Prinzessin Vittorta Lui,e Von Preußen (geb. I mit der Begründung, daß Tr. Nicssen einmal als Zeuge sehen, nicht nur wegen des passenden Alters uno der Zton-1 Aussicht genommen und ferner als geisteskianl auzusehen fei, sejsion, sondern ganz besonders auch deshalb, weil im I f0 tz^ß er zu denjenigen Personen gehöre, die einer öncnthdicn Geaensatz zu den Lippe-Detmoldern das L>aus Schaum Geiiu-.t-.-verhandlung nicht beiwohnen dürfen. Der Verteidiger ■ ESÄM bC,,CM 'SeiiC6ttU0Cn iUm ^UirIt SSÄ meifen L Hohen,Mitein er,reut yar. . h>ie Tatsache zu vernehmen, daß er, Niessen, am 1-'. September
Bückeburg, 1 Mai. x>eute sind im schloß nach erklärte, Marlitt hätte von nun an bis zum 15. November folgende Beileidstundgebungen des Kaisers keinerlei Schulden bu der Bankfirma Le>uis Wolff. — Nach uns dem Achilleion eingegangen: I kurzer Beratung beschließt der Gerichtshof, Tr. Niessen, der in-
2ln den Fürsten- zwischen den Saal verlasen hat, zu vernehmen.
Enipsange mein herzliches Beileid zu der schweren Henn E-> wird darauf in der Zeugenvernehmung fort- fud,u„n bic über Tein Uu» unb ba. fippefd;e Laub Ourd. Ä’SÄS
das >)tn,cheiden Dernes teuren Vaters gelommen ist. Cott ^atlc|.cn Dou pjooi) Mark gab, wofür dieser Akzepte ausstcllte, der Herr schenke Dir ftraft und starte, die uberkommeneti nn ^0Dembcr bcuo. Februar fällig waren. Tie Akzepte >?errscherpflichten im Geiste des Verewigten zu erfüllen I al)Cr cinndöft worden. Bei oen im August vorigen z ;um Segen des treuen lippeschen Voftes. ZahrcS gevflogenen Verhandlungen soll Tr. Niessen behauptet
An die Fürstin' ! haben, daß die Möbelschuld von 65Ü0 Mk. bezahlt sei, Marlitt
Ties bewegt durch die erschütleriide ftunde von dem Hin- bciinde fid) nicht in bedrängter Lage, die Warenichuldcu beließen t scheiden Deines geliebten Gatten, meines bodjbereOrtcn und sich nur auf 10000 Mk.
’ Udüvcrten öicunbc... spreche ich Tir unb ben Teuren mein I Z'"-l m7n n^ KKi! Marttus im Auanst
innigstes Beileid ans. Gottes Gute tröste Euch in Eurem ^rigei? Jahres machte. Faulmauu kaufte damals durch Ver^ tiefen Schmerze. Vfttoria und ich nehmen an E irem > ^tiung eines Agenten bei dem Zuwelenhändler Gcnzingcr schweren Verlust herzlichen Anteil und gedenken Euer in (<gcc(in? fßr 20 000 Mark Zuwelen Als Gegenleistung gab er herzlichstem Mitgefühl. I einen von Marlitt ausgestellten Wechsel über 20 000 Mk. Sofort
<äud) von zahlreichen anderen Fürstlichleiten sind herz- nack, Empfang der Zuw len wurden diese lombardiert ^aulmanu ttch ael'attene Beileidstelegramme eingelaufen, so von Kaiser erhielt dafür 5900 Mk., bic er zur Einloiung von Wechseln Fran; Fosef, der Kaiserin Alerandra und dem Prinzregenten Marlitts rerwaudt haben will ^e Lombard,cheme über di u -4 Juwelen wurden Tur 7000 Mark weiter verkauft.
-uttpold. Verschiedene Zeugen bestätigen die Angaben des Angeklagten
Tie „Nordd. ÄNgem. Ztg. schreibt. Faulmanu hierüber. - Tie Villardfabrii Neuhusen hat an
Tic aus der fürstlichen fheiibcuj Biukcburg unerwartet cnt‘|^en "'Mgellagtcn Vlarlitt ein Billard für 1200 Mk. g>"
ne Nachricht von dem Ableben be8 Fursdcn ®cor0 Dcr* | ^afür einen Wechsel erhalten, der aber nicht eingelöst setzt unser Kaiserl-auS in Trauer uu? erweckt m ganz Deutschlandi^ kommen ncdi eine Reih i t rei 1 ung,
warme Teilnahme In dem schaumburgiicocn Lande herriajt ttcic ^nen ^ißrlüt für erhaltene Waren Akzepte lüngab, die später Betrübnis um den Landesherrn, von Denen großer Bcticbihcil eingelöst nrarDcn. Tarau, tritt die Mittagspause ein noch vor wenigen Jahren die Beteiligung der Bcoollerung an Nachm.ttagssitzung werden weitere geschäftliche Unter-
der s kl ber neu .» o d> 3 c i t des füT|tlid)tn -Paares cm alb nehmungen des Angeklagten Marlitt erörtert. H. a hat cr von
gemein sichtbares Zeimnis ablegtc. Ter nun hinge,chicenc #vünt, c-ncr ~rlu aale Model bezogen, wofür er Wechsel gab, die
bet 1870/71 beim Stabe des 7. Armeekorps INS Feld tu L-, ÖQ|r* nuill eingelaft wurden. Sa die Verteidiger behQiivtcn, daß
den wichtigen E n t s ck, e i d u n g c n des Krieges be i - ^r Preis sur die Möbel ein viel zu hoher gewesen sei, beschließt wohnte uiw mit dem Eisernen Kreuz erster ftla, ,c $eri(j1t, hierüber Sachverständige zu hören, und vertagt zu heimkehrte, bewahrte seine bunbc?treuc Gesinnung ßets. "S-as | Zweck die Verhandlung auf Mittwoch vormittag. Aiidcnlcn an den edeldenkenden gütigen Fürsten wird uns m - -■
Ehren bleiben. 2iUS UHU
Ter Negiernngsantritt des Fürsten Adolf. Gießen, 2. Mai 1911.
Fürst Adolf zu Schaumburg Lippe ließ folgende höchste ♦* ^in e Sitzung der Stadtverordneten- Proklamation publizieren: verfammlung findet am Tonnerstag, 4. Mai, nach-
Wir, Adolf von Gottes Gnaden, regierender Für,t zu schäum ^^^gs 4 Uhr, mit nachstehender Tagesordnung statt: bürg Lippe, tun hiermit kund, daß es Gott, dem Vlmächtigcn, L Etteilungen. 2. Baugesuch Philipp Nikolaus für Selin feinem unerforschlichen Ratschluß gefallen hat, Unferenjnnigit • r" S| 3 Bauaesuch Karl Horn für Marktstr. 28. j geliebten Vater Durch einen schnellen und sanften Tod aus dieser -■>;aUnchicb Heinrich LaunSpach für die Liebigstraße. 5. Ge- ^:feÄ I
bau'von Emil Koch in der Ederftraße. «. Anbringung eines Firmenschildes Frankfurlersn-aße 62, Karl Hartmann. 8. Gesuch des Architetten Nikolaus um Genehmigung zur Graben- Überbrückung und Anlegung eines Zugangs in der Süd- Anlage. 9. Baufluchtlinienplan für die Plockstraße. 10. Fußweg neben dem Klingelvach. 11. Fußwegunterführung unter der oberhessischen Eisenbahn im Zuge der Ebelstraße. 12. AusbMl der Seitenstraße zwischen den Grundstücken von Braun und Beil an der Marburger Straße. 13. Kaufvertrag mit dem Staat über Gelände beim Justizgebäude; hier- Genehmigung eines Nachtrags. 14. Kauf mit der Bauqenoffeufchaft des Evanaelifchen Arbeitervereins; hier: Stempelanforderung. 15. Gesuch des Adolf Noll um Baufristverlängerung für die Wiefenstraße. 16. An- und Verlauf von Grundstücken. 17. Weiterbelassung des Gebäudes Ecke Frankfurter- und Liebigstraße für Zwecke ber Lhren- Uinif 18. Bauliche Aenderrutgen in der Tirektorwohnu.ng des Scklack,thofverwalmngsgebäudes. 19. Beschaffung von Einrichtungen zur Brauchbarmachung bedingt tauglichen Fleisches. 20. Rechnung des Gas- und Wassertverks von 1909 21. Abgabe von Gas zum Füllen von Luftballoiis. 22 Versicherung der Straßenbahnwagen. 23. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 24. Festsetzung der Badc- -eiten für das Freibad für Frauen. 25. Gesuch des Heinrich Großhaus um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause Schiffenbergerweg 63. 26. Tesgl. des Hermann Herr' um Erlaubnis zum Betriebe einer Kaifcewirtschaft im Hause Bahnhofstraße 62. 27. Tesgl. des Heinrich schwalb um Erlaubtiis zum Gastwirtschaftsbetrieb im Hau e Walltorstraße 28. 28. Tesgl. des Wilhelm Bopf um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Haufe Frank-
I furter Straße 23.


