Ausgabe 
15.11.1911 Zweites Blatt
 
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sind wegen ihres hohen Gehaltes an blutbildenden Nährsalzen u. Eiweiß natür­liche Kräftigungsmittel für Bleichsüchtige und Blutarme, die dabei rotwangig und blühend werden.

Knorr- Hafermehl und k Reismehl

ONA

Zweites Blatt

Jahrgang

Nr. 269

Gießener Anzeiger

Erscheint tL-ttch mti vulnahme bei Sonntag».

Eeneral-Anzeiger für Oberhejjen

Sietkfcnier LamlNenblLtter- werden dem ,9Injeifler* viermal wöchentlich beig*legl, dal Krchblatl flr btn Kreis Gletzea" groetmal wöchentlich. Tiekandwlrllchaflilcheit Sell- fragen erfchemen monatlich jroeunaL

Reba!fiert, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Srvedrrion unb Verlag: 5L

8lebaftion:e^ll2. Tel.->r«An4e«geri-ietzen.

im lnsret Finna

Mittwoch, 15. November 19U

VUtattonlbnirf unb Verlag der Brü blich« Un®etfudtl - Such- unb Stemdruckereu

R. Longe, S etzen,

ung am2.u.4.Dezbr.1911.

Ter Reichskanzler nimmt an

trügen.

laatsielretär Tclbrucf

etc, etc- et6.

631» Geldgewinne bar ohne Abtog Mark:

teil; er wird vom

Die Aolonialverträge im Ansschuh.

:: Berlin, 14. Nov.

Ter Budgelanssduiß des Reichstags begann heute die Ver­band: ung der ihm überwiesenen Marokkoabtommen mit den von den Parteien gestellten Staats- und versassungvrechtticlicn An­

dern sind anwesend die Staatssekretäre des und des Reimsjuilizamts, der Schatz'elrcrär amlScerwescr Tr. Lols. Zum Schriftführer

tger tingfabrik: r. w. b. H.

n Neuesten ^erk® ge. ntemehmen ähren.

>0000 anptgewinne Mark1 iOOOO lOOOO 10000

ßettling bestellt, BerikÄerstatter ist irr Verger. Auf Verlangen der Linken wurde gegen den anfänglichen Widerspruch aus dem Zentrum beschlossen, zunächst die verfassungsrecht­liche Seite der Angelegenheit zu beraten. ES geschah das zum Teil auch deshalb, wett aus die Stellung der Regierung zu Dieien Fragen aus der Plenarberatung sich iwd) keine Schlüsie ziehen ließen.

Von oer BolkSpartei wurde beantragt: der Erwerb wie die Abtretung eines Schutzgebietes kann nur durch ein ReichS- gesetz geschehen. Tie Bremen eines Schutzgebiets löiuten nur durch ein RciMsgesetz geändert werden. Grenzregulierungm sali en nicht unter diese Bestimmung.

Staatssekretär Tr. Delbrück gab namens der verbündeten Regierungen eine Erklärung ab, in der eS he itzt:

Tic Reichsleitung ist im Einvernehmen mit den ver­bündeten Regierungen auch nach erneuter Prüfung der Uebcrzeugung, bau die deuild>-franzöiiichen Abkommen vom 4. No­vember zu ihrer Gültigketi die Zuilimimmg der gesetzgebendm Körperscl-asten nicht bedürien. Kein Artikel greiit in die deutsche Zoll- und Handelsgeietzgedung ein. Richtig ist, daß einzelne Vesiimmungen der Algecirasakle abgesondert worden linb, nicht aber dasz icne Bestimmungen von dem Bundesrat und dem Reichstag genehmigt worden waren. Ter Bundesrat stimmte nie­mals, der Reichstag nur aus Versehen, in der zweiten, nicht aber in der dritten Lesung über die Algecirasakte selcht ab. Tas Ausführungsgesetz zur Algecirasakle wird durch das Ab­kommen überhaupt nicht getrosten, auch die deutsche Komular- gerichtsbarkeit in Marokko wird nicht cingeschrantt. Tie Frage, ob bei Erwerbung und Abtretung von Kolonial­besitz das Mitwirken der gesetzgebenden Körper- schäften erforderlich ist, muß verneint werden. Tie Reichs- leitung hält es daher nicht für erforderlich, die Zuuimmuug der gesetzgebenden Körperschas.cn zu den Verträgen nachträglich zu erbitten. Auf der anderen Seile ist nicht zu verkennen, daß die Betätigung deS Reia>es auf dem Gebiete der Kolonuation eine Entwick.lung und Richtung genommen hat, die bei Schaffung des bestehenden RechiSzustandes niemand vorherieh.n konnte. Ins- besondere lassen es die großen Aufwendungen lur Die Einrichtung und den Ausbau der Kolonien ge­rechtfertigt erscheinen, daß zur Abänderung des be­stehenden Rechtszustandes die gesevOebenden Körperschaften in wei­terem Umfange als bisher zur Mitwirkung bei dem Erwerb und der Abtretung von Kolonialgebieien berufen werden. Von den gestellten Anträgen erscheint der des Abz. v. Hertli n g am zweckmäßigsten. Die verbündeten Regierungen sind^ daher g.- neigt, unter Vorbehalt näherer Erörterung über die Fassung der Vorschrift beit Wünschen des Reichstages auf diesem W^ge ent­gegenzukommen.

. Ein Vertreter der N a t i o n a l l i b e r a l e n leitet daraus, baß im M arokkoabkommen Frankreich, freilich um er Währun g ber Meistbegünstigungrechte, das Recht beliebiger Höbe marok­kanischer Zölle erhält. Die Norweiidigkeit ab, dem Reichstag das Äenehmigungsrcchl zu geben. Die Regierung mache beim Mongo- abkommen leinen Unterschied zwischen Verwaltungrecht und rar lameniarischem Budgetrecht. Es sei absurd, aus der dem Katscr Mstcl,enden Schutzgewalt in den Kolonien ein absolutes Erwcr- bungs- und Abtretungsrecht des Kaisers herzuleiten, da oft viele Millionen dabei in Frage kamen. Die entweder budgerrechUich schon zenck.migl seien oder der Genehmigung bedürften.

Von einem Vertreter des Auswärtige n "Amts wird be­tont, daß die Konsulargerichtsbark:il keineswegs aufgehoben fei äolire es dahin kommen, fo würden selbstredend Bundesrat und Reichstag um ihre Zustimmung erfuchr werden. Von sozial b em o k r a t i s ch e r Scite wird der Regierung ans yers gelegt, auch wenn sie ihren Standpunkt nicht aufgcbeit wolle, dann irotz- bent das Abkommen dem Reichstag jir Genehmigung vor ulegen, beim das sei ja keinesfalls verboten. Tie Regierung müsse an

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^ose ä M. 3.-. . rto and Liste SO Pfc j bu doithd-GenenlKentj, erhard Fetzer,Stuttgart! FriednclutrMieio^| .. i.eu uei ui* Kk'1,

der Beratung nicht vertreten. Außer- Auswartigeu Anus

und der Kolönial- wird Freiherr von

vom bayerischen Bier.

Der baverische Biercxport geht weiter z u rück. Nach der amtlichen Statistik wurden int Fahre 1910 auS Bayern rechts des Rheins mir noch 332429 Tonnen Bier exportiert, das sind 4840 Tonnen weniger als im Fahre 1909. Die Schuld für den Rückgang trifft die deutschen Bundesstaaten, die 9184 Tonnen weniger ausgenommen haben, als im Vorjahre. Wenn sich nicht das Ausland an» aestrcngt und 4344 Tonnen mehr bezogen hatte, wäre also Die Einbuße noch viel beträchtlicher. Insgesamt nahmen die deutschen Bundesstaaten 271 843 Tonnen bayerisches Bier auf, während sich der Export nach dem Auslande auf 60586 Tonnen belief.

Als Gründe für den Rückgang des Exports irach den deutschen Bundesstaaten werden angegeben die Berdoppc- lung der Uebergangsabgaben, die feit dem August 1909 in Straft ift, sich aber erst im Jahre 1910 bemerkbar machen konnte, die Antialkoholbewegung und die schlechte Sommerwitterung (?) Als ein weiterer Grund, der freilich innerhalb der b atu-meißen Grenzpsähle nicht recht anerkannt wird, ist wohl der Umstand zu be­trachten, daß die norddeutschen Brauereien in den letzten Jahren bedeutende Verbesserungen in ihren Betrieben schufen und damit auch eine Qualität ihrer Produkte er­zielten, die diese dem bayerischen Biere mehr ebenbürtig machte.

Auffallend ist das Sinken des Versandes nach den Elb- Häsen, wohin gegen das Vorjahr über 4000 Tonnen weni­ger gingen. Tagegen hat sich der Export nach den Weser- Häsen um 42uu Tonnen gesteigert. Ter befte Abneh­mer für bayerisches Bier ist nach iu i e vor das König­reich Sachsen, das in dem Berichtsjahr 79 000 Tonnen empfing, allerdings auch 2500 Tonnen weniger als im Vorjahre. 2er große Konsum bayerischen Bieres in Sachsen wird wohl in erster Linie durch die Nachbarschaft bedingt. Von den Auslandsbeziehern haben in diesem Jahre mehr erhalten: die Schweiz, Belgien, Holland, England, Ungarn, Italien und Luxemburg Zuruagegangen ist der Export nach Frankreich, Qesterreich, Rußland, Ähweden, Norwegen und Dänemark. Von bin Gesamtzahlen wurden ungefähr 202000 Tonnen aus Südbayern exportiert und 130 OOu Ton­nen aus Nordbayern. Unter den Begriffsüdbayerisches Bier" fällt in erster Linie das der Münchener Brauereien.

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Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 14. Roo. Heu- und Strollmarkt. Ungefähren waren 12 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 4.605.00 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00O.00 Ml, Wirrstroh 0,000,00 Mk. Alles iür 50 Kilo. üic|d)ä(t langsam. Tie Zufuhren waren aufl Cbechessen, Dem Kreise Dieburg und dein Kreise Hanau.

Landwirtschaft.

** Toktorarbeitcn über Tierzucht. Ter Sekretär des obcrhcs'. Landwirlichaftskammerausschufses Derr Schwarz schreibt uns zu Cem Bericht über die Tagung der Herdbuch- ge'eUschast für das Vogelsberger Rindvieh:

Cid) habe nicht erliärt. Daß bisher alle Arbeiten über die Entstehung und Den Stainincsausbau der Rassen von den Hoch­schulen als Toklorarbcuen nicht angenommen wurden, sondern bcioni, daß Dissertationen hierüber von größerem Werte lür Die landw. Praxis ''eien als anDere der seither gell eierten -tqftor- arbcsten. Ter Tirelior des lanDw. Instituts Gießen, Professor Tr. Gii'evius, mit Dem ich mich in Der Angelegenheit in Ver­bindung fetzte, habe denn auch bereitwilligst Drei Toktoranten für unsere Arbeit interes'iert und gewonnen. Um auch vergleich­bare und beim Austausch von Zuchtmaterial verwertbare Reml- täte in Den anderen Dem mitteldeutschen Rotviehzüchterverband angeschlossenen Zuchlgebieten zu erhalten, wolle sich der Verdank) an Die lanD.r. Hochschulen nut dem Ersuchen um~ Bearbeitung der übrigen Rotviewchläge in dem angeDeuteten Sinne richten, (iine Dissertation über Die Vogelsberger Rasse sei noch nicht erschienen, soirdern be'inde sich noch in Der Vorbereitung durch cand. agr. Klein. Weiterhin seien keine Fehlschlage in der Frankenkreuzung auf dem Zuchthof Zwieialren, sondern aus dem Zua;thof Bingmühle zu verzeichnen gewesen "

Dasfl0NA" tut &s nicktaftein, Stets muss diePatm'am Anfang jein!

Gericytssaat.

-- Mainz, 14. dtov. (Kriegsgericht.) Ter Einjährig- Freiwillige C'Obann Binz von Mairn, von der 7. Batterie r5Utz- Artillerie-Regimems Nr. 3, trat im Lktober 1905 bei Dem

bcrc Gründe, politischer Ärt, haben, aus denen sie davon abgc sehen habe. Ter Ausschuß könne verlangen, über diese Gründe informiert zu sein.

Auch von fortschrittlicher Seite wird es für un­verständlich erklärt. Daß die Regierung nicht in ihrem eigenen Interesse die Genehmigung des Reichstags nachgesucht hab ' Wer Die Politik des Reichskanzlers unterstützen wolle, könne ihr nur zudc.. i! Von Z e n t r u in? feite tt der Regierung gleichfalls zugeredet, den Formalismus nicht zu weit iu treiben und sich nicht damit zu decken, daß nun einmal infolge einer Unklarheit m der Verfassungsbestim nents mal klar genug festgelegt

Zenirum und Freisinnige einigen sich auf Grund der Dar­legungen deS Staatssekretärs auf folgenden Antrag:

Tem ß Qa des 'Schiltzgcbietsgesetzcs soll hinzugefügt werden: Zur Erwerbung und zur Veräuß.'rung eines Schutzgebietes oder von Teilen eines solchen bedarfescinesReichSgesctzes. Tic Vorschrift findet aus Gren z b er i ch l i g u n g e n keine Anwendung.

Tie N a l i o n a l l i b er a len beantragen:

Tie deutsch-französischen Abkommen vom 4. November 1911, betr. Marokko und Aequatorialafrika bedürfen der Zustimmung des Reichstags.

Nach einer ivciteren juristisch-staatsrechtlickien Erörterung, in der besonders auch das Lckmtzgebielsetatsgesev von 1892 eine besondere Rolle spielt, macht ein nationalliberaler Ab­geordneter auf die politischen Konsequenzen der eventuellen An­nahme dieses Antrags der Nationalliberalen aufmerksam. Tas Parlament würde dadurch zu d.'n 9lbfommen in eine ganz an­dere Stellung gebracht, als wenn es sich nur um KenntniSnalmic handele. Es würde ein Akt politischer Klugheit sein, wenn der Reichskanzler den Reickstag nachträglich um d i e Genehmigung ersuche, damit em Konflikt vermieden werde.

Staatssekretär Tr. zelbrüd erhärt noch einmal, der Bundesrat sei als solcher durchaus Der Auffassung, daß nach dem geltenden Recht die Mitwirkung der gesetzgebenden Faktoren nicht erforderlich gewesen sei und daß die Reickssleitung korrekt ge­handelt habe. Tie verbündeten Regierungen sind mit dem Reichs- lanzler völlig einverstanden, daß im vorliegenden Falle eine Mitwirkung Des Bundesrats unb Reick>stags nicht gegeben war. Ter nationalliberale Antrag wünsche aindxiiwnb einen Konslikts- fall, um Die Regierung zu zwingen, den Reichstag nachträglich um seine Genehmigung zu ersuchen. Wozu? Wir halten cS nicht für erforderlich. Tas wäre nur dann angebracht, wenn man erklären könnte, die verbündeten Regierungen haben sich in flagranter Weise über die Bestimmungen der Verfassung hin­weggeletzt. Aber Die Regierung hat bona fide gehandelt, auf Grund einer 30jährigen Praxis. Keine Regierung kann unter solchen Umständen die Genehmigung emholen. Ter Ltaatsfekretär fügt hinzu, daß er persönlich derartige Tinge viel lieber mit dem Reichstag als ohne den Reichstag madie, weil er wisse, daß er mit dem Reichstag aus kommen könne.

Tie Aussprache würbe hierauf vertagt. Lebhafte Bewegung veranlaßte die Mitteilung des Vorsitzenden von einem Tele­gramm Der Brüder Mannesmann über die zwischen ihnen und der Union des Mutes Maroceaines erfolgte Einigung.

Während dieser Verhandlungen schwebte dieSchwaben" mit dem Reichskanzler Über dem Reichstagsgebäude und Den Parteien.

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Regimkine ein Seine Führung war nicht gut, so daß er ver­schiedentlich bestraft wurde. Nach Verbüßun i einer dreuvöchigen strengen Arrest strafe entfernte er sich am > April 1906 abends aus Der elterlichen Wohnung. Mit der Eisenbahn fuhr er nach Luxemburg, von Dort nach Frankreich, wo er sich uir Fremden legion anwerben ließ. Fünf Jahre diente er in ber Fremden Icgion, im Juli 1910 wurde ei entlassen Am 17 Cftobii stellte er sich freiwillig in Montois-la Montague der lothrtnnt dien Gendarmerie. Sein Verteidiger, Tr Pagenstecher, machte geltend, daß der Angeklagte durch iu wenig Zuwendungen und Dur di Vorwürfe eines unteren Vorgel etzten zu der Tat ver anlaßt worden fei. Tas Gericht verurteilte ihn zu sieben Monaten Gefängnis und Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes Nadi Verbüßun'i der Strafe muß er als gemeiner Soldat iwdi l/i Zähre nachdienen

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Der neue Sichrer der englischen »onseroaiiven.

In einer Versammlung der Unionisten in London ist Sonar Law einstimmig zum Führer der Partei gewählt worden.

lieber Den neuen Führer schreibt man: Mr. Lonar Liws parlamentarische Karriere ist eine der kürzesten für ein Mit­glied des Parlamentes, das auf Den Frontbänken sitzt. Seine Karriere ist folgende: Mitglied des Parlaments seit elf Jahren; Unter ft aatdicFretär während Mei Jahren; Geheimrat seit Der Krönung. Während der Jahre 1900 bis 1906 war er Ab­geordneter für Die Blackfriars Tiouion von Glasgow; 1906 bis 1910 Mitglied für Camberwell (Dulwich) und seit 1911 Abgeord­neter für Bootle. In Glasgow rourbc er von Mr. G. N. Barnes, Dem Arbeiterkandidaten, besiegt, seinen sicheren Sitz in Dulwich gab er jedoch auf, um in Nordwest-Manchester W i li­st o n Ehurchill zu bekämpfen. Es war dies allerdings ein lühner Versuch von Pir. Bonar 2aro, da viele der reichen Baumwoll­spinner im Interesse ihrer eigenen Fabriken stimmen und auch Mr. Law nrußte dies erfahren. Seit seiner Niederlage war er bei der Middleton-Eri'atzwahl in der Nähe von Manchester eifrig lür Die unionistische Partei tätig.

Mr. Law ist 53 Jahre alt und wurde in New Brunswick als Sohn eines schottischen Presbyterianer-^eiAichen geboren. Eine Universität halte er nie besucht. Er ging zur Hochschule nach Glasgow und trat dann in ein Eifen Warengeschäft, wo er mit außerordentlichem Erfolge tätig war. Er wär Präsi- tent des Glasgower Eisenoerbandes und war TellHaber an zwei Eisensirmen. Vor zwei Jahren verlor er seine Frim. Er hat vier Sahne und zwei Töchter. Seine einzige Enahruiig als Parlamentsbeamter ist die Zeit, während welcher er parlamen­tarischer Sekretär für das vandelsamt in der letzten ZeU von Mr. Balfours Kabinett war.

Mr. Walter Long um) Mr. Austen Chamberlain, die eoen- salls als Kandidaten für Den Posten des Führers ber unioninischen Partei im Unierhause rorgeschlagcn waren, hatten beschlossen Mr. Elonar Zaw als Nachfolger Balfours vorzuschlagen und besten Kandidatur auch zu unterstützen.

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