Ausgabe 
15.4.1911 Erstes Blatt
 
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ganz auf gefüttert Güte der richtet sich

Taffet

D i e Stoffe natur-

Dolerokleid aus blauer Serge. Großer Matelot­kragen, reiche Treß- und Seidengarnitur

Mk. 195.

Wegener & Schlötcl Goethestraße 9.1L

Frankfurt a. M.

Mlk es ein ganz leichtes wollenes Jacken­kleid anzuschaffen, so ist ein Voile oder besser noch ein E t a m i n e am Platze. Diese Kleider sind dann

UnssifBestrelleiv geht hauptsächlich' dahin, die etwa notwendig werden­den Abänderungen von sachkundigen, geübten Händen ausführen zu las­sen, damitxdie An­forderungen, die mit Recht an ein Kleidungsstück ge- stellt werden muf­fen, fei es billig oder teuer, einfach oder pompös, in denkbar bester Weife befriedigt werden können.

Es erfordert eine leichte Mühe aus unseren Vor­räten das für einen gewollten Zweck dienende

Kleidungsstück auszuwählen, und sehen wir es gerne, wenn sich die Da­men durch zwang­lose Besichtigung über die Moderich- tung und dem von uns Gebotenen orientieren.

Dabei bieten wir die Gewähr der Bequemlich­keit, da unsere großen Räumlich­keiten eine leichte Uebersicht über die verschiedenen Ar­tikel gewähren.

Außerdem fte-

Einsache, vornehme Form bet Jackenkleider, in allen erdenk­lichen Stoffen der Mode vorrätig. Jacke auf Halbseide oder rein­seidener Duchesse

Mk. 39.- 48.- 62.- 76.- 89.-

Wdgener & Schlöte!

Goethestraße 9, LL

hen 25 Anprobe­räume zur Der-» Lfüfliin&

5)1 e F KnK M 5er großen Viel!« feitigfeit doch meist in einfacher, eleganter Schneiderarbeit gehalten.

Der Rückenschnitt zeigt sich in vielfach loser Art. Zwei- oder dreiteilig geschnitten, läßt sich die Form den Wünschen der Trägerin, ob die Taille mehr oder weniger sichtbar sein soll, anpassen. Durchschnittene Rückenteile sind modern, um mit aufgesetzten Blenden die kurze Taille Empireschnitt zu mar- fieren. Liegt ein gestreifter Stoff vor, so wirken die Schräg- und Quer-Lagen des Stoffes be- sonders eigenartig.

Die Aermel sind an der Achsel eng ge­stellt, ohne Faltenlage. Entweder mit Aus­nähern gearbeitet oder glatt rund eingesetzt. Unten endigt der Aermel mit einer Man­schette, welche, mit Stoffblenden eingefaßt, die Einlage des Revers zeigt. Andere Garnituren sind, soweit es sich um Tresse oder Soutache. handelt, der (Stornierung des ganzen Kleides entsprechend angebracht.

Die große Revers Rettung ist markant für diese Saison. Entweder sind die Revers nur aus dem Stoff des Kleides gefertigt, oder sie zei­gen Einlagen in passender Seide, in abstechSn- den Tuchfarben oder gepnnktem Foulard, wel­cher auch als Garnitur für Mäntel Anklang findet.

Glatt fallende Röcke zu den Jackenkleidern haben die Faltenröcke beseitigt. Schmale Vor­derbahnen mit Queransatz bis zur Hinteren Bohn dürften ausschlaggebend sein. Durch ein­gearbeitete Stoffzugabe können wir die Weite resp. Enge des Rockes nach Wunsch der Dame einstellen. Die hinten überfallende Bahn ist im Anklang an den Hosenrock teilweise lose ge­arbeitet, eine Neuheit, welche viel beachtet wor­den ist.

Wir sorgen bei der Zusammenstellung un­serer Sortimente, daß wir für möglichst vielsei­tigen Bedarf das dafür geeignete Kleidungsstück vorrätig haben. Dementsprechend haben wir in allen Artikeln jede notwendige Größe in der Saison zum mindesten am Lager. Jede Weite für korpulente Damen ist mit Sorgsamkett be­rücksichtigt.

Bei unserem Unternehmen unterstützt uns ein großes, gut geschultes Atelier-Personal ganz wesentlich. Zuschneider und Directricen, welche langjährige bewährte Erfahrung zur Verfügung stellen, ermöglichen eine exakte, richtige Ab- . änberung, damit der gute Sitz der von uns > gelieferten Kleidungsstücke gewährleistet wer­den kann«

Jackenkleider.blaueSerge, auf schwarz vorrätig.

Großes Revers m. Peau- besatz. Gleich Form auch nnr mit Stoffbelag des Kragens

Ml. 42. 65.- 82.

Wegener & Schlöte! Goethestraße 9.1L u

ManteMeid aus Homesvunartigem Stoff. Der Monte! präsentiert sich als

Jackenkleid

Mk. 95.

Wegener & Schlöte!

Goethestraße 9.1L

Farbiger Tuchmantel mit Stoffapplikation. Breites f roß.Revers, halb auf Halb- eide gefütt, Empireform,

Mk. 48.

Wdgener & Schlöte!

Goethestraße 9, 11

Frankfurt a.

lich nach der Preis­lage; die Fabri- kation ist aber so weit vorgeschrit- ten, daß die Klei­der in der gewiß billigen Preislage von 30 Mk. an den an sie gestellten Anforderungen

Stand halten.

Darauf legen wir eben bei der Verarbeitung be­sonderen Wert, daß die Haltbarkeit und Zuverlässig­keit der Gewebe nichts zu wün- scheu übrig lassen wagen er & öcnlotci dürfen. Manche Goethestraße 9,11. Stoffe in Kamm- Frankfurt a. M. e» »nLCh-vi-t. mamentuch m blau ainb schwarz, sind langjährig von uns ausgeprobte Qualitäten, welche, der Mode ent­sprechend, in den verschiedenen

Webarten stets wieder berieten

pnt WnOW Fruhsab saison, welche eine große Fülle von Neuem auf dem Gebiete der Mode bringt, behauptet sich nach )vie vor das I a ck e n k l e i d. Mit Beharrlichkeit wird an der Vervollkommnung dieser ebenso schönen wie praktischen Tracht gearbeitet, sodaß gedes einzelne Kleid ein abgeschlossenes Ganzes bittet, wenn Hut, Schirm rc. in der Farbe mit dem Kostüm abgestimmt sind.

Beachtenswerter Weise haben wir in den Kreistagen von 6080 Mk. Jacken-Kleider fer- stigstellen lassen, welche wohl die höchste Lei­stungsfähigkeit repräsentieren. Durch die beson- feere Anfertigung, welche wir in hervorragenden ^Confectionshäusern bewerkstelligen lassen, haben wir den größtmöglichsten Einfluß auf die Güte feer Stoffe, Wahl der Farben und Bestimmung feer zu verwendenden Futterstoffe und der übri­gen Zutaten. In den Schnitten lassen wir die zur Zeit besten und beliebtesten Formen in rich­tigen Größen unserem sehr umfangreichen Sor­timente zu Grunde legen.

Die Mode bringt die Stoffe in mannigfaltig Her Wohl auf den Markt. Neben den stets not- wendigen dunklen Tönen, namentlich marineblau knd schwarz, sind für den Uebergang, zum Früh­jahr, leichte englische Stoffe und solche in eng­lischem Charakter in allen grauen, braunen und lreseda Farben vorherrschend. Solche halbschwere Aöpergewebe gibt es mit und ohne gleichfarbi- jgen, wie auch abstechenden Noppen. Leichtere Kammgarngetoebe sind mehr in glatten Bindun­gen von der Grundfarbe vertreten, welche teils hervortretende, teils nur verschwommen ange­deutete Streifen zeigen. Diese Stoffarten, wie vuch die tuch-ähnlichen Gewebe gibt es in reinen Rarben, namentlich grau und braun. Da, wo feer Geschmack zu einem ausgesprocheneren Muster neigt, dürfen Streifen, im Grundton Deller oder auch dunkler gewebt, empfohlen wer­den, wie überhaupt die Mode die schmalen Strei­ken sehr bevorzugt.

Nach der Jahreszeit wird sich die Schwere ioder Leichtigkeit der gewünschten Stosse richten. Sind die engL Herren stosse und die darnach fa- brizierten für die Jetztzeit, den Uebergang, am besten geeignet und am vielseitigsten verwend­bar, so werden die Kammgarngewebe, welche vor- ^^$6^ in grauen Melangen gemacht werden, wärmere Jahreszeiten zu empfehlen fein.

Soll ein noch leichterer Stoff in Anwendung tfbmmen, so steht Alpacca zur Verfügung. Diesen Stoff haben wir in schwarz und blau für Jackenkleider am Lager und die gestreifte Mode­srichtung ist auch hier vertreten, indem Alpaccas qnit schmalen Weißen abgesetzten Streifen in blau vder schwarzem Grund zu haben sind.

Für die Sommersaison findet Leinen in mannigfaltiger Abwechslung Verwendung; in weiß, Lern und den erschienenen Modefarben. Uni Farben sowyhl^ie Seifen stehen auch hier 6ur Wahl.

Garniertes Jackenkleid in ein­farbigen Stoffen, gleiche oder ähnliche Garnitur mit Tressen und Veau-Garnitur, in einfacher oder reicher Ausstattung zu

Mk. 49. 65. 82. 95.-

Wegener & Schlöte!

Goethestraße 9,1L

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