Ausgabe 
12.12.1911 Drittes Blatt
 
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Drütes Li

161. Jahrgang

Br. 292

Giehener Anzeige?

txlcbftni tLgllch mtt fluSnobme des Conntagl.

General-Anzeiger für Gberhejjen

tuttefrceet jfeerllltnbläner* werden den, ,Än4fiflfr' oirrmai roädieiuhd) deiqeieql, bat Xrtiiblan filr bei Kreis 6ie||cn" «weimol »odifnihdk Dl«£aib»irt1d>aftll<bei rett- freece" e*1 ehernen nwnaiiid) iroeimaL

ftebofnon. Orret-Uion und Trucferei: ®rttul* fhfltje 7. Kroev non und BtttOfl: en» &L> Äebaftion:dti>112. XeL-$U> t- Untetger^ netzen.

Dienstag, 12. Dezember 19(1

Slotanontbrud und Serlag der tit ü bnd>ee UnroeriiiäM 5*.ict»- und Stemörudecti.

9L Lange. S etten.

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Entschließung

Anwesend: Provinzialdirektor Tr. Üi'ingcr, als Dor-

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auf 8904, $933 auf Heg von von 4270 von 1567 Ramstadt

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j uwachs in den Stabten sei bemerkt, daß bei her Zählung im Jahre 1871 btc Stabt Mainz 53 902, Ztirmftabl 39 594 und Cffenbad) 22689 Einwohner zählte. Bemerkenswert

Line Protesttagung der Alldeutschen Verbandes.

~ Lübeck, 10. Tez.

Hier trat heule der Vorstand und der Große Ausschuß bet L rlldeutscheu Verbandes zu einer auBerorbentlidtcn Tagung zu- 1 [xtmen, um zu den jüngsten polnischen Ereignissen und vor [ fiian bem Verhalten des AuswäNlgen Amtes gegen Ber kmbtleitunfl Stellung zu nehmen Aur Vorbereitung der Sitzung r freit bet geschästssührende AuSschun eine Versammlung ab. in bet die Angriffe des Staatssekretärs v. A i der l e n - ckt er liegen den ,B er b a n ds v o r si tze nden Elaaß ringcbaih I oittert wurden Tas Ergebnis der Besprechung wurde in nach-

t auch der Zuwachs in einer Anzahl kleinerer Städte. ;o ist Neu-Isenburg im lebten Jahrzehnt von 8O45jiiif 1 437 Einwohner angeivachsen. Langen von 5632 auf 7630 :celen, Ebcvstadt von 5149 auf 7442, Bensheim von 7249

Arheilgen von 4408 auf 6391, R.ificlsheirn von 6099, Mühlheim von 4378 auf 6031. Bieber 3264 auf 4510, Sprendlingen (Str. Cffenbad);

'Wahl in aup Hen- Kett«. jen-Mernei £«ar, Licht

erzen &$?"*»

Kerzen SM 20 B,g. Berdux strahl.

rk »u. -je:

W11D-511

|Ter qi*i.-bäft6füfrrmbe Ausschuß des Alldeutschen Verbände: tritt der Erklärung des Vorsitzenden ^tteck'tSanwalts Elaaß vom 24 Rotz., sonderlich den gegen den Staatssekretär r Stibcrlen- Lächler erhobenen, bisher unwiberlegt gebliebenen Vor »fltfen der Unwahrheit und des Vertrauens- bruches in vollem Umfangt bei Ter Ausschuß billigt die aus vaterländisdnm Gründen von dem Vorsitzenden ftbet leine Lerhandluiigen mit dem Auswärtigen Amte geübte Zurucldal tung und stellt fest, daß die von dem Vorsitzenden in der Ma- rokkoirage eingenommene Stellung dem vaterländi'chen Empnu- den und Wünschen des gesamten Vaterlandes sowie der na­tionalgesinnten Mehrheit des deutschen Volkes in jeder Weise

I entsprochen hat." .

Außerdem wurde der Ertan eines AurrufS für die geschädigten xkutschen in Brasilien beschlossen und zu deren Gunsten sofort ein Betrag von 1000 Dlark bereinigt, abgesehen von den Zetch langen einzelner Mitglieder

Heute vormittag eröffnete der Verbandsvorsttzende Tlaaß die Vrolestversaminlung und wies darauf hin, daß es in dieser ernsten jät gelte, unbekümmert um persönlickst Rücksichten nur das vohl des Vaterlandes im Auge zu haben und auSzu'prechen, was ihm dienlich sei. (General Keim berichtete über das Ibann. ^.Deutsche Jugenderziehung und deutsche Jugendpflege^. An den Merickst schloß sich eine kurze Aussprache.

Hieraus berichtete her BerbandSvorsitzende überbtc teutsche Marokkopolitik, die Regierung und der All- deutsche Verband". 3m Auftrage des geschäusfuhrendcn Aus schliss es' > ntcrbreitetc der Vorsitzende der Versammlung folgende

Entschließung:

^n der Marokkofrage können alle Regierungserklärungen nicht verhindern, daß -ine unbeeinflußte Prüfung auf Grund der Tatsachen zu folgendem Ergebnis kommen mutz: 1. Ta: Deutsch«' Mich hat Marokko nn Frankreich politisch au s geliefert, urid damit auch wirtschaftlich, da die getroffenen Abmachungen angesichts der französischen Berwaltungsgewöhn- heilen lebigtid) aus dem Papier stehen bleiben werden. Am b,cjf Weise sind tverwolle nirtsäreftlich.' Möglichkeiten, vor allem auch Aut dem Wehrte ber Sieolungsvolirik preisgegeben worden Mu Herbem bebrütet die unzweifelhaft bevorsteh-nde mili­tärische Ausnutzung Marokkos einen Krastzuwackx. für Frankreich. ,, . ... .

2. Die Kongv-Erwerbungen ün Austausch gegen deutsches Land in Kamerun müssen nach dem Urteil sämtlicher Sam- I verständigen, vor allem des bcrutenUen von Urnen, des | ehemaligen Staatssekretärs v. Lindequist als tut das Reick, I unvortrilhast angesehen werden , .

I 3. Der gesamte Islam ist in seinem Vertrauen aus da- I D-eutscktc Reich, intern er wiederholt in fei er! über Weise be­stärkt worden war, tief erschüttert worden, und er »mrd ffch ! aller Voraussicht nad) jetztder Macht , daS haßt England und tfxarx!t e 'ch^roen ben Reiches, ^odolitikund

keine 'Diplomat, - hat in der Welt schweren schaden erlitten, wogegai das französische Selbstgefühl wesentlich gefraTtigt roor-

I 5^ Die föcrabroürbigung der wohlbegründeten nationalen Ei' temmg durch den Reichskanzler ltztt den Fanden einer na­tionalen Politik wirksame Danen in die Hand gegeben, wie dies auch im Reichstage und in der Wahlbcwegung zutage getreten

I Der Vorstand hält eS dah-r für seine vaterländische und ! staatsbürgerliche Pflicht, dara.if hinzuweisen. da» nur E Ver- I finberuna in den b'itenben Stellungen dieGewahr damr bietet daß künftighin die Politik des Reiches so gesuhrt wird, wie

I pc einer großen Vergangenheit entspricht und ihm eine ge- ^Einstimmin'"wurde sodann beschlossen, an den ebcmaligen bteaiZsekretär des Reichskolonialamts v. Lindequist ein Be «rüßungstelegramm zu senden. ,

Vüchertifch.

Bölsche.W, Der Mensch der Vorzeit. 2 Teil: Tn- Mensch der Pfahldauzeit. Mtt wblreichen Abbildungen, ^n^farbigem Umfchlaü, gcbr:ct 1 Mk gchundm 1^'Mk ?.-r- Ha be^ Lo-ömo^' , c^e,'eli'chatt der ?Zatunreunbe Zeichaffsstelle: irranMche Verlagsbanolung, Stuttgart (Tie Mttglieder er- hatten diesen Band kostenlos.)

Fernfprechverbind ung L o n d o n -Basel, L o n d o u - B e r l i n. Interessante Sprechversuche sind an zwei Fernsprech--Seekabeln gemacht worden, die im Aus- trage der englischen Postbehörde von Siemens Brothers London hergestellt wurden. Ueber das evy der beiden mit Induktionsspulen sogenannten Puprnspulen ge­ladenen tfabcL das zwischen Dover und Ealars verlegt mürbe u>> etwa vierzig Kilometer lang ist, sind sprech- versuche einerseits zwischen Aberdeen und Paris und an- dererseits zwischen London und Basel angestcllt worden; die Ergebnisse waren so gut, daß die englische Post in ernigen Wochen telephonische Verbindungen zwischen London unh Hasel aunebmen wirb. Damit kommt London in direkte Ver- binbung mit ber Schweiz Das zweite Kabel, das von Eng­land nach Belgien führt, ist ungeiähr achtzig >trlomcter lang. Aus den >ud)Ciiau bie.fcm Kab».l, das wesentliche Verbesse­rungen gegenüber dem en gl iich-''ran-o fischen aufweist, geht beraor daß man derartige kabel auch für bedeutend längere -trafen Herstellen kann und daß selbst dem Plan, Berlin mit London durch ein Kabel zwischen Deuts'chlaiid und Eng- land zu verbinden, nunmehr keine technischen Schwierigkeiten mehr im Wege stehen.

digen zu zahlen feien. t

2. Anlage einer Feldbahn für das Hofgut Utphe.

Ter Kreisausschuß des Kreises Gießen hat der Gräf- lichen Reitttammer zu Laubach die GenelMigung zur An­lage einer Feldbahn unter bestimmten Bedingungen er­teilt. Diese fuhrt zum Teil durch Utphe. Gegen die Ge- nehmigung verfolgten nun die Bürgermeisterei Utphe und eine Anzahl Einwohner Beschwerde an das Ministerium des Innern, das die Sache an den Provrnzial-Ausschuß verwies. In der heutigen Verhandlung stellte der Bür­germeister den Antrag, die Feldbahn aus dem Ort heraus verlegen zu lassen, weil sie verkehrSstörend wirke. Der Provinzial-AuSfchuß war jedoch der Ansick)t, daß durch die Feldbahn eine Cmtlasrung der Straßen eintrete und ver­warf die Beschwerden kostenpflichtig.

3. Klage des Ortsarmenverbandes Hanau gegen den Ortsarmenverband Lich wegen Er­satz von Pflegekosten.

Da die Pflegekosten inzwischen bezahlt worden sind, wurde die Sad>c von der Tagesordnung abgeseytt

Kleine Tagerchronik.

2tr Uli' riuSittigsrichtcr von München Gladbach ver- öffcntlichl eine Bekamttmachung, mana* dem Erven Ltaatsanmalt M ant ell d'm Landgerichrsdirekwr P a u cki w und vem Staate» Änwalt Bu'rchardt K nn Safi: -n Rollen form Mi gangen m, von denen einen Sprengs «büß em hielt, e 3 nt ledig lich einen Zufall iurückzu-ühren daß Safctej.idjt aev.irt mürben. Al- muimaßlikbrr Toter wurde der Fabrttmt ^ri^ick Pritzschc th'Tbcrtet. In der Wohnung des Berhatteten fand man Kordeln und Papi erproben, b;e mtt den bei den Spreng, hülfen benutzen genau ubere.nmmmcn.

auf 6117, Dieburg von 4702 auf 5755, Urberach auf 2112, Walldorf von 1535 auf 2443, Nieder- _________ von 1604 auf 2458, F riedberg von 7811 auf 9518, Bad-Nauheim von 4501 auf 5694, Vilbel von 4353 auf 5192, Alsfeld von 4364 auf 5001, Butzbach von 3940 auf 4579, Lauterbach von 3844 auf 4328, Bübingen bagegen nur um 197 auf 3298, Heuchel­heim von 2144 auf 2577. In Rheinhessen haben iußcr den beiden größten Städten hauptsächlich die bei Mainz gelegenen Vororte eine starte Vermehrung der Be­völkerung erfahren. So stieg von 1900 bis 1910 Kostheim von 594-s auf 7473, Gonsenheim von 48>2 auf 6239, Bretzen­heim von 3810 auf 5139, Weisenau von 5760 auf 6469 Ein­wohner. Die Hauptwciiwrte sind wer-iger stark gestiegen Laubenheim von 1676 auf 2054, Nierstein von 4127 auf 1258, Oppenheim von 3701 auf 3736, Bodenheim von 2559 auf 2987, Guntersblum von 2183 auf 2394, Ober-Ingelhoim von 3402 auf 3479, Nieder-Jngelheim von 3435 auf 3^52 Gau-Algesheirn von 2668 auf 2894, Büdcsl-eim von 2782 auf 3213, Bingen von 9600 auf 9952 und endlich Alzey von

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Grobe Huswahl

hulze

Celephon TO

3893 auf 8329._______________________

Provin^ial--lusfchuß der P ovinz Obcrhcsscn.

L. Gißen, 9. Dezember.

sitzender, 6 Mitglieder unD 2 Erfatzmttglieder.

Anfang 9, Ende 1 Uhr.

1. Antrag ber Buderusschen Eisenwerke Wetzlar auf Enteignung von Grundstücken ber Gemarkung Ätzen Hain.

Ilm Gelände zur Vergrößert mg ihres Grubenbetriebes ... Atzenhain zu gewinnen, vc 'suchten die Buderusschen Eisenwerke in Atzenhain zunächst freihändig die benötigten Grundstücke anzukaufen. Es fomte jedoch über den Preis feine Einigung erzielt werden, so daß die Lokalfomnii'sion sich mit ber Sache zu befassen hatte. Der von dieser zu- gezogene Sachverständige nahm einen Wert von im Durch- schnitt 3540 Pfg. für den Cuabratmeter an, während die Eigentümer 50 Pfg. forderten Der Provinzial-Aus-' schuß ließ zunächst durch eine Kommission Augenschein nehmen und entschied bann heute dahin, daß bei den meisten Grundstücken 5 Pfg. über die Taxation des Sachverstän-

die BcüöIferungsbcuKauna in den größten hessischen Gemeinden.

Die B e. v ö l k e r u n g s z a h l H e s f e n s mmmt ftetig tu- fie stieg von &52OO9 im Jahre 18/1 aus 93o 409 tm Jöfrrc 1880,' auf 991997 im Gastro 1890, mE 1 ^^?i9 im Iwe 1900 und auf 1 209175 im Jahre 190o. Wie hoch || sich die Gesamteevötkertrngszahl Helfens nach der^neuestei^ ^olksiählting vorn 1. Dezember 1910 stellt, ist EÜick noch nickst bekannt geworden. Dagegen wrrd soeben^etne^-^tati -ber die Bepölkernng in den grotzeren Hestischen Gemnnde veröffentlicht, die manckierlei interejsante^ ent^lf. ^- 3abt der Einwohner in den funr größten ^tab^'btc^ ^ahre 1871 145126 Köpfe Mlten, ftteg rm Jahre Ll

: auf 291359 Einwohner, ün Jahre ^0o aus

I Bohner und betrug am 1. Dezember3.^2261

: vohner. Die fünf Städte haben also rn den letzten fahren um nahezu 60000 Einw o h n er (genau o990 uigcnommen. Bezüglich der Bevolkerungs^unahme steh Orf enbad) obenan. Hier stieg die Zahl in den letzten 10 Jahren um mehr als 20 000, nämlich von 5515o au 75^6 Einwohner. An zweiter Stelle folgt ^ar m stadN das von 72 381 Einwohnern im Jahre E.^s 8,08-' im Jahre 1910 stieg. In Mainz, das bereits vor -ehi' 3cü)m? dicht an der Grenze zur Grostftadt rnarfch^tc, vermehrte sich btc Bevölkerung um 13007 Kuvse. nrainz zahlte am 1. Dezember 1910 110634 Eiiiwohner n-nschließlich Mombach und Kastel. An vierter stelle solgt bie Reichsstadt Worms, die cinft schon über bOOK) Ein- ! vohner zahlte. Im Jahre 1871 besaß Worms mtt seinen ! Tororten zusammen nur 16696 Einwohner, ^m ^ahrc 1900 zahlte die Stabt mit den Vororten das Zweteinha^- ! i<iche, nämlich 40 705 Einwohner, deren Zahl am 1

zember 1910 auf 46 819 gestiegen ist. Auch Gießen hat einen großen Aufschwung genommen: es stieg Mn 1- Lnwohneru im Jahre 1^71 auf 2o 491 tm Jahre 1900 mtd zahlte am 1. Dezember 1910 31 lo3 Einwohner. Zur Er- knöglichung weiterer Parallelen über den Bevolkerung--

E*TTTte4Aer

K Scblindt 4 Cie.

Dtrttiufi, unb zwar DnrftAalflalftta in

eirwtarfeef IDackrtum!

Genau wie diele Palme gewachlen ilt,

i(t der Konfum in

Palmin (Pftanzenfett) und Palmona (Pflanzen- Butter-Margarine) in den letzten fieben Jahren ge­stiegen. viele Tatsache ist der beste Beweis dafür, daß urtiere Produkte einem wirklichen Bedürfnis entsprechen. Es wird bald keinen deutschen Haushalt mehr geben, in dem Palmin und Palmona nicht zu finden find. Niemand sollte r 2T) / daher versäumen, einen Versuch damit zu

StftoebttU«: RftnfteT DUbUütal-Ttbrttran 1B0A t>nmn «iDirrtn 60,0, unter- bbolpDoriglaiirtt HnU M. unterrbolMonfllaun« Hatton 3JJ. PuU>. Zragont 3/. einft« arafc. vnmmt puls 3jO. iZPafltt fr»/'. Sltobol 11 />. Hurfe» arooatl|<6« Smulston wll Ztml-, Dianbtl- anb ®oultb-narl |t 1 Iroplcn.

Kinderglück doppeltes Ellernglück!

DaS Habm wir so recht erfahren, nachdein unser Tochkerchm Lotte ScottS Emulsion mit so überraschend gutem Erfolg ge- nommen hat. Die Kleine, die mit einem sehr geringen Gewicht, als sehr zartes Geschöpfchen zur Welt kam, erhielt daS Präparat vom dritten Lebensmonat ab und hat sich daraufhill ausnehmend schnell gekräftigt. Jetzt ist die Kleine 13 Monate all, läuft nicht nur allein und ganz sicher herum, sondern ist sogar imstande, ihren Spielwagen, sowie ihren eigenen Kinder- wagm selbst zu fahren. An Gewicht hat doS Kind ständig zugmommcn und bekam die ersten zwei Zähnchen, ohne daß wir etwas davon merllen. Auch die geistigen Fähigkeitm der Kleinm haben sich so mtwickelt, daß jedermann darüber ftaunt. öitietlang Bon Ocrm unb Frau Schierst, Poftdeamler, Bcrtia >. M, Hdtrflrafc« 167, Lbeul*. Januar leih

-Scotts Emulsion Beim Einkauf vrrlangr man ausdrücklicki Scott- Emulsion. E- ist die Marke .Ccott', welche, feil über 30 Zähren einaeführt, für die 6)Olt und Wirkung bürgt.

Scotti SvuUstoa wir» doll llllk aolschltihltch tm gtol Btt leit md) (BudtOil etrr 5Rak. fonbtm llllr m rtrfiycU_____________

Äartsn mu nnltttr Schosmart« tFNchrr mit bra Lorsch». &cott * tvowllr, ® et. b. f.. Jranftutt a. 5JL

handel

Tie SvirituS-Zkntrole batte nach ihrem Jadre-- berichte im Geichän-iahre 1910/11 eine Zufuhr von 272,5 Mil- lionrn Liter unv einen Abi'av von 284,5 Millionen Liter zu ver­zeichn n Ter den Brennern ausgezadtte Verwertung be­lauft sich auf 44 Mark 91* m Pfennig, so daß dem Äbfdjiaflrf- preist von 41 Mark eine Nachrad'.ung non 3 Mark 911 , Pfg. olgi Ter Bericht kennzeichnet das a^el rufene Jadr Nibm, daß esin der Prnduklwn ime im Verbrauche van Brannumm noch mtt unverminderter Stfvirfe von dem Ein§rclsen des neuen Sl.ucr- gescpes zeugte In deni eng umfchriebenen Rahmen, der letzt dem Brcnnereigcwcrbe und d?n mit ihm verbundenen EnverbS« zweigen anaereicfen ist, vollzog i'id> der Derk br ohne Störung. Erst im Spttstmmer deS Jahres 1911 verursachte die aus der an- Ixtitenb n Dürre hervorgebende Gesädrdung der >le.rtoffelernte eine scknvere Bcunrulügung, die in da^> neue Grick»asts>.ttn l.inein reickst". Tte Erzeugung im Reiche beschrünkie sich im Ost- iamtcrnrbni? auf den zugelassenen Durchfchnitl-brand und belief sich auf 347 Millionen Liter gegen 365 im Vorjahre Dcr Trinkverbrauch ist statistisch um 16 Millionen Liter gegen das Vvriabr gewachsen, was aber nicht eine tatsächliche Au-- ft'bmuig bekundet, sondern im wesentlichen darauf oerulst, baß im Voriahrc nom alte Vorräte aujgebraucht wurden. Ter unbe­friedigende Absatz ftebt auch einer Besserung der Geschüflolage im Tcsttlltttionvgen'erbe tm Wege. Der gewerbliche Verbrauch Dlirb unverändert. Ter BrennspintuSabsatz konnte sich trotz der Auodebnüng der elektrischen Beleuchtung auf dem flachen Lande gut behaupten. Tie Verkaufspreise blieben bifl in den August 1911 ans der Grundlage von 48,80 Mark filr Ptiinasprtt tit Berlin beßekren Um Mitte August wurden infolge der Turrc spekulative Ankäufe bemerkbar, so daß -um Schutz der^klläiibc eine Erbommg der Preise um etwa 5 Mark erfolgen mußte. Hu dieser Erhttiung wurde die Essiaindustrie mir »um geringen Teil, Litr Brennspiritus überhaupt nicht heraugc-ogen. In einem A u S- blicke auf daS neue Jahr weist der Bericht auf btc u n i n - Iängltche startoffelernte Ihn und betont, daß mit Mhuf- lickst auf die schwierige Lage der Spirituosenindustrie du- ^viritus- preii'e erheblich unter dem Martoifflrorrt gehllttti werden. .Vier- Oiird) entstehen gewisse Zweifel, ob die benötigte Spiritus Produktion im laufenben Jahre aufgebraucht werden wird, so daß die Ent- wicklilitg der Llbsatz- und Erzeuaungsverl)ältnisse fortgesetzt einer angespannten Aufmerksamkeit bedürfe.

!903 ¥-5-ff-7 8 - S 1910