Ausgabe 
13.7.1911 Erstes Blatt
 
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chelsheim zurückgegangen (H/i Stunde) oder gefahren. In Reichelsheim wird imAdlers übernachtet. Am anderen

G,et^deni^

ttche Strafverfahren herbeizuführen, ein Entwurf über die Haftpflicht der Straßenbahnen für Sachschäden, dem auch die Nebenbahnen unterworfen sein sollen, ein Entwurf be­ireffend Revision des Spionagegesetzes, der gc- lvisse Unstimmigkeiten in den Strafbestimmungen über Spio­nage beseitigen soll und die Möglichkeit geben soll, mit Ausnahme von .Hochverratsverbrechen bei Spionage mil­dernde Umstände zuzubilligen und statt Zuchthausstrafen Festungshaft einzusühren, schließlich eine Novelle zum Pa­tentgesetz und eine Reihe kleinerer Vorlagen.

Ausland.

Aus Paris wird gemeldet: Der Verband der Syn­dikate des Seine-Departements ließ einen Aufruf anschlagen, in dem das Proletariat aufgefordert wird, am 14. Juli, dem Tag des N a t i o n a l f e st e s , Straßenkund- gebungen zu veranstalten und dadurch an den Kampf zu erinnern, den das Volk gegen die herrschende Klasse führen müsse, um ein wenig bessere Dascinsbcdingungen zu erlangen.

An» StaOi uns Land.

Gießen, 13. Juli 1911.

" Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Ernst Held mann aus Kirch-Brombach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hergersdorf, Kr. Alsfeld. Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle zu Hof he im, Kr. Bensheim, und eine mit einer kathol. Lehrerin gu besetzende Schulstclle zu Herrnsheim.

** Der Generalkonsul der Republik Uruguay, Antonio Goso zu Hamburg, dem das Reichsexequatur erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen im Großherzogtum Hessen zugelassen worden.

"Amtliche Handausgaben. Im Staatsoerlag erscheinen demnächst amtliche Handausgaben der so- eben verabschiedeten Verwaltungsgescge, nämlich des Ver- waltungsrechtspflegegesetzes, der Kreis- und Provinzialordnung, der Städteordnung und

. glückliche

* Erfreut

Belnrlci

Stroh als auf Körner rechnen dürfen. Am schönsten steht> die Gerste. Die Dürre läßt das Korn schon anfangen, sich/ zu bleichen, so daß die Eriite wohl bald anfangen dUrsre. Die Setzpflanzen auf den Acckern haben wohl Wurzel gefaßt, kommen aber nicht vorwärts. Längere Trockenheit vernichtet sie alle. Bei den Kartoffeln hofft man aber auf eine gute Ernte.

() Marburg, .Manische FiOallm Lenlemnannschaftekl de cve; hiesigen Vereins flr Itag nachmittag hier st

\\ Aus dem K seit etwa 8 Wochen Notlage. Die Landi setzen im Rückstände einen traurigen Anb aus,' das wenige £ vertrocknen. Vieifac Ülagl. Das Korn hc Vchon^ allenthalben m Königstein i. tvaar von Baden Betroffen.

W. Wiesbadei Gliche in der Franc nn unbekannter, 66 Jc rer Lebensmüde in ei he Kriege von 1866 Lebensüberdruß und B langen.

Angebliche monarchistische Umsturzversuche in Portugal.

Lissabon, 12. Juli. .Hiesige Blätter berichten über einen geheimnisvollen Versuch von Gegnern der Re­gierung, nächtlicherweile in die Sankt Geörgs- festung, der stärksten Festung von Lissabon, eine alte maurische Burg, die auf einem Hügel in der Mitte der Stadt liegt, c i n- zudringen. In der Festung liegt das 15. Infanterie-Regi­ment. Dem BlatteDiario de Naticias" zufolge, bemerkte die Schildlvache der Festung in der vorigen flacht verdächtige Sckatten sich zwischen den Mauern entlang bewegen. Die Soldaten gaben auf die Männer, die den Versuch machten die Mauern zu erklettern, sofort mehrere Salven ab. Eine große Abteilung rückte aus der Festung aus und machte (mit gefälltem Bajonett einen Angriff gegen die geheimnisvollen Gestalten. Diesen gelang es jedoch im Dunkel der Nacht zu entkommen und obgleich sofort mehrere Abteilungen auf die. Suche ausgesandt wurden, tonnte man keine Spur von ihnen entdecken. Man ist allgemein der Meinung, daß es sich um einen Versuch einzelner Monarchisten handelt, in die Festung einzudringen, um die Einnahme des Forts bei einem etwaigen Angriff der Monarchisten vorzubereiten.

Ein Bericht will wissen, daß die Regierung sich bereit erklärt habe, den Exkönig Manuel eine Summe von 20 Millionen zu überweisen, wogegen er feierlich unb ausdrücklich den Thron­verzicht aussprechen müsse, so daß dadurch der royalistischen Cam- pagne ein Ende bereitet würde.

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- Soldaten a Wenden Ernte fei S£\flbet bcn w ndcningen er

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Grosse

Heer uttO Flotte.

Zur diesjährigen K a i s e r p a r a d e. Das Wolfssche Bureau meldet aus Stockholm: Das Königspaar von Schweden wurde vom deutschen Kaiser zur Teilnahme an der diesjährigen Kaiserparade über das zweite Armeekorps am 29. August nach Stettür eingeladen. An der Parade sind zwei Regimenter beteiligt, deren Ehrenchefs der König und die Königin sind. Die Majestäten reisen am 27. August ab und kehren am 30. August nach Stockholm zurück.

Kiel, 12. Juli. Das amerikanische Schulschiff­geschwader, bestehend aus den LinienschiffenIowa",In­diana" undMassachusetts", verließ heute vormittag den hiesigen Hafen und dampfte nach Norwegen ab. Bei der Abfahrt tauschten die amerikanischen und deutschen Schiffe Flaggengrüße aus.

Kreis Frievberg.

w. B ad-N au h e i m. Am nächsten Sonntag, 16. d. M., findet ein großer Berkehrstag mit Blumenkorso im Sprudelhos statt. Blumengeschmückte Landauer, Drosch­ken, Herrschaftswagen, Bauern- und Leiterwagen, sowie Automobile jedermann ist zugelassen werden im Korso miteinander abwechseln. Im Sprudelhof findet wäh­rend der Rundfahrt Bewerfen mit Blumen statt. Von feiten der Bade- und Kurverwaltung, der Stadt, den Vereinen sind wertvolle Preise gestiftet. Vor der Terrasse findet Dun einem Preisrichterkollegium, welches aus den Spitzen der Behörden, des Bades und der Stadt, den Ver­tretern der Presse und distinguierten Kurgästen gebildet ist und die einzelnen Wagen bewertet, die Preisverteilung statt. Straßen und Häuser sind an diesem Tage mit Blumen ge- fchmückt, die Schaufenster sind dekoriert und den ganzen Tag geösfnet. Für die am schönsten geschmückten Schau- sen,tcr sind Preise gestiftet. Zwei Musikchors spielen auf der Terrasse, am Tennis-Cafe und während des Blumen- kvrsos an den Sprudeln. Am Abend findet bei Doppel- konzert große Terrassen- und Kurhausbeleuchtung statt.

Starkenburg und Rheinhessen

m. Offenbach a. M., 13. Juli. (Disziplinär- verfahren.) Gegen die städtischen Baupolizeitechniker ,u $ Westphal soll von der Bürgermeisterei ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden. Schuch und West­phal halten den früheren Beigeordneten Walter der schwer­sten Amtsvergehen beschuldigt, die sich aber nach dem Ur- tetlsspruch des Verwaltungsgerichtshofes in Darmstadt als vollrg unhaltbar erwiesen haben. - Das Kreisamt hat den . 'i)er Stadtverordnetenversammlung vom 19. Jan., öte Festsetzung ihres Gebührenanteils betreffend, als un­gerechtfertigt abgewiesen.

.nd: ainr3, 12. Juli. In der heutigen Stadtverord­netenversammlung machte Oberbürgermeister Dr Güttel- mann dre Mitteilung, daß der in der vorigen Sitzung 'Molbeten Beigeordneten gewählte Kommerzienrat dre landesherrliche Bestätigung erhalten Verpflichtung und Einführung in sein Amt Sondersitzung. - Um den kleinen und f x.e" Leuten die Möglichkeit zu verschaffen, mit Gas dre Gasautomaten einführen, ^uten dre Kochapparate und eine einflammige Gas- der Küche leihweise überlassen. Die Mllationsarbeit von der Gasuhr ab ersolgt von der <?o,^lbnehmer haben weiter nichts dafür zu Die !§tadtvp^-Ab 0 Äör ^,den Gasautomaten zu werfen. ^OOlD^M?erordneten bewilligten hierfür einen Kredit von dernim utn x? Nichtöffentlichen Sitzung wurde wie- Besetzung der Stelle des Geschäftsführers des städtischen Arbeitsamtes gekämpft. Mit großer Mehr- dem Vorschlag Ver ttJS® ? D r erßlgacker hierzu gewählt. Auch A Ac ^dtetlung des Arbeitsamtes wurde eine

anders Bewerberin alp die von der Bürgermeisterei toöl*.

Deuttzedes AeicÄ.

Am gestrigen Mittwoch wurde in B e r l in ein B u n d der kaufmännischen Angestellten begründet, der die kaufmännischen Angestellten der Industrie'ähnlich wie di6 Techniker im Bunde der technisch-industriellen Beamten auf unabhängiger gewerkschaftlicher Grundlage organisieren will. Ueber 400 kaufmännische Angestellte aus' den ver­schiedensten Teilen des Reiches beteiligten sich an der Gründung.

Ein Gesetzentwurf über Arbeitsscheue und Er­halt u n g s p f l i ch t i g e ist im preußischen Ministerium des Innern ausgearbeitet worden. Diese Vorlage entspricht einem Wunsche des preußischen Landtags. Durch den Ent­wurf wird den Verwaltungsbehörden die Befugnis beigelegt, Personen, die sich hartnäckig und böswillig der Ünter- haltungspflicht ihrer aus öffentlichen Armenmitteln unter­stützten Angehörigen entziehen, zur Arbeit anzuhaltcn. Tie übrigen Wünsche, die der Landtag in dieser Angelegenheit ausgesprochen hat, sollm bei der Aenderung des Reichs- strafgesetzbuchs ihre Erledigung finden. Es wurde ge- wünscht, darauf zu wirken, daß das hartnäckige und bös­willige Entziehen der gesetzlichen Unterhaltungspflicht mit härteren Strafen als jetzt belegt würde. Nach dem gelten­den Strafgesetzbuch kann eine böswillige Unterlassung der Fürsorge für Frau und Kind lediglich mit einer .Haftstrafe von sechs Wochen bestraft werden. Daneben kann die Ueber- weisung an die Landespolizeibehörde ausgesprochen werden. Diese Bestrebungen werden von den kommunalen Armen- pslegern lebhaft unterstützt, da die Armenpflege zurzeit gänzlich schutzlos ist gegen Personen, die sich der gesetzlichen Unterhcrltungspslicht entziehen.

Der Stadt S t r a ß b u r a ist hie staatliche Genehmigung erteilt worden zur Ausgabe von Schuldverschrei­bungen auf den Inhaber im Gesamtbeträge von acht Millionen Mark. Die Schuldverschreibungen sind ver­zinslich zu vier vom Hundert und rückzahlbar innerhalb. 40 Jahren vom Jahre 1919 ab, erstmalig am 2. Januar 1919, aus Grund von Verlosung, nach Maßgabe des auf- gestellten Tilgungsplans. Vom gleichen Tage nn ist ver­stärkte Tilgung oder Kündigung der gesamten Anleihe zu­lässig.

Im unterfräntischen Wahlkreis Schweinfurt stellte das Zentrum den LandlagZabgeordneten Arbeiter- sekretä'' Schwarz als Kandidaten auf. Das Mandat ist bisher Besitz des Zentrums, jedoch von Liberalen und So­zialdemokraten stärkt bedroht. Im pfälzischen Wahlkreise Homburg-Kusel stellte das Zentrum als Kandidaten den Sekretär R u d l e t t auf.

der Land gemein de ordnung, die an Hand des amt-1 und Musilvorträae, abwechselnd mit Solis des Ehrenmit- lichen Materials von Geheimerat W. Best kommentiert sind, gliedes und Mftbegründers des Vereins Herrn Louis Tie ermähnten Gesetze werden in Einzelausgaben und auch Kümmel, Hof-und Kammermusiker aus Darmstadt. Acht in einer gebundenen Sammelausgabe erscheinen. noch heute dem Verein angehörende Gründer wurden zu

DaS AmtSgerichtsgebäude für Gießen wird, Ehrenmitgliedern ernannt und ihnen Ehrenurkunden über- wie den Bauunternehmern, die für die Arbeiten Angebote reiÄ $iaTr,?r ®Hßm J1' Bürgermeister Schm i d t gemacht kabc mt.ge.-.tt warben ist vorerst nicht gebaut.Hr

1K c- VCk C l» n CnV J? LC 11r?er*, ~ Samstag den lebtes Bild von zahlreichen auswärtigen Sängern, die an 15. Juli, abends 9 Uhr, findet bei Gastwirt Sauer, Oswalds- dem um 10 Uhr beginnenden Wertungssingen teil­garten, Monatsversammlung des Vereins ehemaliger 116er! nahmen, bei dem Prof. Trautmann von Gießen als statt. Der 1. Vorsitzende, Rechtsanwalt Kaufmann, wird Sachverständiger wirkte. Der geräumige, etwa 700 Per- einen Vortrag halten über die Geschichte unseres Regiments, sonen fassende Saal zur Linde war hierbei überfüllt und Daran anschließend Feier des 200. Mitgliedes des Vereins. schönster Ordnung wickelte sich dieser wichtige Teil des Alle ehechaliaen 116er sind hierzu freundlichst eingeladen. Programms ab. Es war bei diesem Wertungssingen im

" O r t s g e w e r b e v e r e i n. Der hiesige Ortsgewerbe- Gegensatz zu den heute üblichen Wettstreiten von einer Be- verein plant für Ende August oder Anfang September einen kanntgabe der erzielten Punkte abgesehen worden. Die Ausflug an die Edertalsperre. Vereine erhielten die Kopie der WertunA in verschlossenem

** Das Regierungsblatt enthält in seiner Num- Umschlag. UmVs2 Uhr bewegte sich der ftattliche, weit über mer 15 die Bekanntmachung, die Abänderung dec Rheinschif- 1000 Personen zählende Festzug durch ^^^AÄlrecordnung betreffend...... festlich geschmückten Ortes nach dem Fej

>^er Schützen verein Gießen aedenkt am 23.1 hpr QinSorfnfpT" Fir*nrit ütp hi

nter 15 die Bekanntmachung, die Abänderung der Rheinschif- 1000 Personett zählende Festzug durch die Straßen des lahrts-Poltzetordnung betreffend. ... , festlich geschmückten Ortes nach Dem Festplatz. Der zweite

k 11 oe..V ^.n, Eießen gedenkt am 23. Vorsitzende derLiedertafel" begrüßte die Festversammlung

und-4. ^ult d. ^. feut alyahrliches Schützensest, verbunden und dankte dem Protektor des Festes, Provinzialdirektor r?Uf^-oi^stst und Pretsschteßen, abzuhalten. Die Dr. U sing er, sowie der Gemeindevertretung und allen, Entladungen an die auswärtigen Schützenvereine sind er- die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Seine gangen. Sehr fchone, wertvolle Ehrenpreise sind bereits Worte klangen aus in einem Hoch auf den deutschen Männer- voryanven. gesang. Nach ihm sprach Bürgermeister Schmidt und

Jiituctgeiioiiiintn wurde die Versetzung des rief in markigen Worten allen Anwesenden den Will» LehrerS Aug. Merz von Fränkisch.Crumbach nach Leeheim kommengruß der Gemeinde zu. Nachdem noch Lehrer auf dessen Oiachsuchen. V. Müller-Gießen namens des Mitteldeutschen Sänger-

** Ter evang elische Frau citverein hatte für gestern bundes, Lehrer Buß-Leihgestern namens des Wetterau- nachntittag 4 Uhr zu einer Versammlung der Ober- Lahngau-Sängerbundes kurze Ansprachen gehalten hatten, h c )j t) ch e n r a u e n ver einem den Gemeindesaal der Kirch-1 schloß der offizielle Teil, um allgemeinen Volksver-

Vortrag über Krankenpflege auf dem Lande. Er schil-! ""ie f° f^l°B auch hier das

derte mit drastischen Worten den auf dem Lande herrschenden ote an beiden Tagen von herrlichstem Wetter

Mangel an rechter.Pflege in KrankheitLnöten und besprach dann begünstigte Feier.

dte einzelnen Einrichtungen, welche die christliche Liebe zur Ab- Kreis Büdinaen

htlte dieses Mangels getroffen hat: Diakonissen, Gemeindehel- ** v rc s ® t fenmten, Desänatskranlenpflege. Diese hat sich im Telanat v ® e r 33. -Subm g en beabsichtigt, am 29. Gieren, wo sie seit 1890 besteht, ausgezeichnet entwickelt: es und 30. ^uh eine zweitägige Odenwaldtour zu unter­sollte jeder Gemeinde des ganzen Landes die Wohltat einer ge- nehmen. Er fährt am ersten Tage mit dem Frühzug 5 Uhr ordneten Krankenpflege zuteil werden. Dafür müßten Staat und 120 Min. von Büdingen über Gelnhausen nach Hanau 7 Uhr Ktrche sorgen. Für kleine Gemeinden, in denen eine Kranken- 11 Min. Von da um 7 Uhr 57 Min. mit dem Eilzua nach schwester ntcht htnretchend Beschäftigung findet, tut es, wie die Erbach. Nach Besichtiauna des Schlosses iübrt h c Wnn sbüherlgen guten Erfahrungen beweisen, auch eine soy. Nothelferin, deruna über Ober-Mossau Lärms euer lRaB Robrbock, w'° fte Mer Don bcin Obcrl.c,si>ch-N greuenemüt für inner-Mission uÄern 4ronSt

vor zwet Zähren ausgebildet worden sind und beim Vorhandensein Vockenrod, ^ronhosen nach Retchelvhetm ->

der nötigen Helferinnen auch ivieder ausgebildet werden sollen. 1 stunden . Eilt ^etterwagen (10 Mk.) bringt dte Tetl- Tte Frauenvereine Oberh?ssens sollen sich der Krankenpflege an- nchmer )obanit nach Ltndeniels. Von dort wird nach Rei- nehmen, damit diese gute Sache vorwärts gehe. Nach einer ein- chelsheim zurückgegangcn (IVi Stunde) ober gefahren. In gehenden Aussprache über den vorliegenden Gegenstand sprach Reichelsheim wird imAdler" übernachtet. Am anderen Kirchenrat OS ch I o s s e r überTi e Tätigkeit d e r evan- Tage geht es über den Rodenstein, Neunkirchen, Brandau .gr^1n7re erJc n,c Ob er Hessens". Ter Vor- Beeden: ircheit,Fessenmeer. Felsberg, Auerbacher Schloß nack!

trag war eigentlich als Einleitung zu den Lchivabeschen Aus- I Auerbach (oi 'lleicht Vorber noch itiiKiienfnaprl ^lihrpr fin** Mhrmtgen gedacht, mußte a^ber wegen dienstlicher Verhinde-rung Her?en^' 91£ Ito ofin unb Kerbel 9

des Referenten an zweite Stelle gerückt werden. Ter Redner zerren .uttwoyn und Retdel.

wies in eindringlichen Worten auf die Pflicht jeder evaiigelischen Kreis Lauterbach

Frau hin, sich an den Werten der christlichen Barmherzigkeit zu o A t cv < V < r m L

beteiligen. Dazu gehört in erster Linie die Krankenpflege^ darum z* vuter bach, 12. Juli. In hiesiger Gegend stellt gilt es, auf dem Lande Frauenvereine zu bilden, welche sich "ch die Wirkung der langen Trockenheit auf den Stand dieser Sache zu widmen haben. Der Frauenverein muß sich der Feldfrüchte wie folgt dar: Am meisten gelitten bat der auch der konfirmierten weiblichen Jugend wie der Kleinkinder- leiser Diese Saat ist fehl- inriirfnpnnn,-.pn

Nirsorge annehmen,- dabei darf die Pflege der Mission nicht ver- 1 1 er Surucfgegangen und dürftig,

nachlässigt werden. Ter Redner macht den Vorschlag, durch I 1 ^'Ulch^lne nach bester hat fich der Roggen entwickelt, Wiederholung der heutigen Konferenz in anderen Stadien Ober- dock) wird man bei seinem sehr dünnen Saatstand mehr an^. Hessens, für die Frauenvereine zu werben. Nach einem herzlichen ' n\e f tvA«, or... r.r.y..n.

Tankeswort an äie Erschienenen, schloß dann die Vorsitzende die ehr anregende Verhandlung. '

** $er Hessische Verein für Luftschiffahrt (Ortsgruppe Gießen) veranstaltet am Sonntag seine dritte Fahrt, an der sich voraussichtlich drei Ballone be­teiligen werden. Bestimmt zugesagt ist bis jetzt nur der BallonTaunus", 1700 Kubikmeter Inhalt. An der Anf­ahrt beteiligen sich mehrere Gießener Herren. Der Füll­platz ist, wie seither, die städtifche Gasanstalt, Eingang gegenüber der Bürgermeisterei. Zum Eintritt ist für Mit­glieder das Vereinsabzeichen oder die Mitgliedskarte er- orderlich. Die Füllung beginnt um 6 Uhr, der Aufstieg erfolgt zwischen acht und neun Uhr. Für Zuschauer, die dem Verein nicht angehören, sind von der Roonstraße aus alle Vorbereitungen gut sichtbar, so daß es jedem möglich ein wird, von da aus dte Füllung und den Aufstieg un­gestört zu beobachten.

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** Der BallonMarburg" stieg gestern abend in Marburg auf unb kam nach 9 Uhr ganz dicht über der Stadt her. In dem Korb befanden sich zwei Gießener Herren, die als Führeraspiranten ihre vorgeschriebene Nachtfahrt ausführten.

** Die Aermsten der Wanderer, welche in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in der Herberge zur Heimat gegen Arbeitsleistung Nachtquartier suchten unb sanden, sind an Zahl gegen das Vorjahr um 2500 zurück­gegangen (1910 voil Januar Lis Juni 4786, 1911 im gleichen Zeitraum 2240 Wanderer). Es hat dies nicht etwa seine Ursache barut, daß heuer bessere wirtschaftliche Ver- hältntfse herrschen, sondern lediglich darin, daß man bie Ausnahmebebingungen verschärft hat. Man will eben Iparen, wo man nur irgenb kann; vb diese Spar amkeit aber nicht auf kriminellem Gebiet üble Nachteile für die Allgemeinheit bringen wird, muß die Zukunft ja erweisen.

Die Ferien der höheren Schulen beginnen am 5. August und endigen am 18. September, die der Volks­schulen fangen am 21. August an und dauern bis zum 16. September. Die akademischen Ferien beginnen am 15. August, das neue Semester mit dem 20. Oktober.

Diebstahl. Der Restauration im Philosophenwald atteten in verflossener Nacht Diebe einen Besuch ab. Sie Itiegen durch em offenstehendes Fenster ein, entwendeten aus der Büffettkasse et«va 12 Mk. und außerdem Zigarren und Eßwaren. Da die Wirtschaft big 4 Uhr offen war, kann die Tat erst heute früh bei Hellem Tage stattgefunden haben.

Im Konkurs der Hassia-Pnenmatik-Werke G. m. b. H. liegen rund 200 000 Mk. Forderungen vor denen an Außenständen 14 000M. gegenüberstehen. Außerdem sind die Einlagen der Gesellschafter von y4 Millionen Mark verloren. Die Maschinen, welche etwa 25 000 Mk. wert sein sollen, sind von der Stadt Gießen, als Vermieterin der Fabrik­raume, rechtskräftig gepfändet worden. Der Unternehmen hat etwa zwei Jahre bestanden.

Landkreis Gießen.

, Var, 11 Juli. Der Gesangverein Lieder- afel SoIUr feierte am 8., 9. unb 10. Juli das JE- laum seines 2o fangen Bestehens. Eingeleitet wurde die Feier am Samotag abend, der Ehrengäste und Mitglieder IN Ichoner Zahl vereinigte. Einer fingen Ansvracke Borst-mdsmttglieds Fr. Ring leb folgten Gesangs.