Die etwas starker hervörtretenbe Mode in I Mänteln läßt dem Geschmack und der Liebhaberei den weitesten Spielraum. Da aber der Mantel entweder dem praktschcn Gebrauch oder nur dem Schmuck dient, und gerade dem Zweck entspricht, wofür er eigentlich ge-
macht ist, daher empfiehlt es sich, autz einer großen Auswahl das Nichtige zu bestimmen.
Diese Auswahl bieten wir in der umfassendsten Weise.
Jeder einzelne Genre bildet ein Sortiment, ein Ganzes für sich uirö enthält in den Preis-
Paletot in blauen Cheviot und Stoffen nach englischer Art.
Ml. 10.50 bi« 22 — re.
Emreihrg geschloffene, halbanlicgcnde Form mit Niegcl-Rüaen.
Diverse Ausführungen
Paletotform in.Raglanärmel in den Preislagen
zu Ml. 27.—bis 89 — rc.
lagen der Konsumsorten sowohl mit in der eleganten Ware vielseitige Auswahl. Lange Formen kommen in diesem Frühjahr zumeist nur in Frage.
Zuerst die englischen Paletots in wirklich echt englischen Stoffen und solchen deren Charakter. Auch hier dominiert das große Herrenrevers: einreihig oder zweireihig geknöpft ist der Schluß. Im Rücken wenig geschweift oder ganz lose gearbeitet, mit oder ohne Riegel, zeigen viele Modelle Alenbenaufsätze in Empireform, oder diese ist durch den durchgeschnittenen Rücken bei kurzer Taille festgelegt. Chale- artige Formen sind durch Schrägschluß vertreten, wobei die Kra- genpartie mit gestreiftem oder gepunktem Foulard garniert ist.
Unsere Abbil- düng zeigt untenstehend ein solches Modell in blauem Cheviot mit blau-grün gestreiftem Fonlardbesatz zu Mk. 52. Die nebenstehend abgebildeten Paletots zeigen einige von den vielen Formen der täglichen Gebrauchsware. Diese Arten sind in Diagonalgeweben der verschiedensten Melangen vertreten, entweder einfarbig oder meliert, mit
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zu Mk.22.—bis»b.-rc.
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und ohne eingestreuten Noppen.
Besonders große Vorräte halten sich in den Preislagen von Mk. 18 bis Mk. 120.
derdienen die grauen und braunen Fantasie- Getvebe, welche doppelseitig bergestellt sind. Die Rückseiten, welche abweichend vom Grund- stoff gewebt wurden, bilden dann den Besah für Krag»* und Aermelauf- schläge. Diese Art Mäntel sind in einfachen Stoffarten fast ebenso schön gemacht, wie die der besten Qualitäten. .$fn blauen Paletots sind die gleichen Formen maßgebend, wie überhaupt die vielseitige Verwendbarkeit eine blauen Paletots eine besondere Nachfrage nach ihm gerechtfertigt er- scheinen läßt.
Jeder Paletot in englischem Geschmack dürfte sich Heute für den Sport eignen. Für Tennis wird gerne ein weißer Cheviot-Paletot zur Verwendung kommen und das Auto beansprucht in den meisten Fällen einen dickeren weichen Mantel, welcher auch besondere Weiten in der Form auf- weisen mutz.
Mit und ohne Ka- puze. Gegen Staub sind besondere Stoffe für Automäntel in Wolle und Seide verwendet.
Als Straßen- und Besuchs in ä n t c l erscheinen neben schwarz die einfarbigen Tuch- und Seidenmäntel. Hier herrscht, soweit diese Stoffe in Betracht kommen, namentlich weil diese Art Mäntel and) als Abendmäntel der-
wendet werden, die E m - Piroform in allen möglichen Variationen.
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Täglich Eingang von Frühjdhrs-Neuheiten schwarzer u. färbiger
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In der Taille kurz, gebunden entweder mit Passementerieschnur, welche HerabHängend in Quasten endigt, ober mit Stickerei, sind diese Mäntel die Repräsentanten der weich fließenden Linienform. Kragen und Revers sind groß gehalten, finden in' d?r Vordertaille ihren Abschluß und zeigen als Garnitur die verschiede- nen Besätze als Einlagen nur, oder als Ganzes. Sehr hübsch wirken die gepunkten Foulards auf dunklem Grunde bei ab- geftimmten Farbtönen mit der Hauptfarbe des Mantels.
Gestreifte Foulards- besäße wirken sehr schön auf blaue und schwarze Paletots. Daß die Manschetten gleichartig mit Kragen und Revers gar- itert sind, ist wohl selbstverständlich.
Die Rückenschnitte zeigen glatte, fest aus- liegende Taille, oder daS Rückteil ist nach der Schnur zu ein wenig eingekräuselt. Capuchon- artige Stornierungen dürften Anklang finden, auch wenn sie abstechend in den Farben erscheinen.
Halb auf Seide gefüttert, die eleganteren Mäntel sind ganz aus weiche Seide gefüttert, variieren die Preise von
28— brt 190.—
Sind schon die Tuch- mäntel eine große Neu- heit, zeigen die Em- p i r e • £02 ä n t c I in Seide eine besonders vornehme elegante Neuheit. Diese Seidenstoffe sind ganz weiche Satin- gebinbe, welche durch ihren matten Glanz einen brillanten Eindruck hervorbringen. Ganz schwarz sind diese Mäntel gehalten, daneben solche, welche eine farbig an gewebte Rückseite zeigen und wieder andere sind in Chan- geant-Farben hergestellt.
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