meinen Rücktritt als ein Unglück für die Sicherheit des Landes und den Frieden Europas, jeder mögliche Versuch, ihn abzuwenden, sollte gemacht werden. Unter diesen Umständen glaubte er, daß die Minister ihre Aemter Sr. Majestät zur Verfügung stellen sollten, und er wenigstens sei entschlossen, dies zu tun. Der Landwirt schastsmi ui st er erklärte, daß, wenn ich überzeugt wäre, daß mein Rücktritt an höchster Stelle gewünscht würde, mir dieser Schritt nicht abgeraten werden könne. Aber auf jeden Fall würde das Ministerium dann zu erwägen haben, Welche Schritte es zu ergreifen habe."
Aus weiteren Andeutungen Poschingers ergibt sich, daß der dritte Band u. a. Aeußerungen über die Abwendung der früheren Freunde Bismarcks, sein Recht der freien Meinungsäußerung gegenüber Journalisten, die „Urias- Briefe" von 1890 uno 1892 und die damaligen offiziösen Angriffe, sowie den Besuch im königlichen Schloß im Jahre 1894 enthalten werde, ferner Betrachtungen über die auswärtige Politik nach seiner Entlassung, worin der Dreibund gerühmt, vor einem Abbrechen der Brücken zwischen Deutschland und Rußland gewarnt, Frankreich als stete Gefahr bezeichnet und gesagt worden sei, oaß von England für uns keine Früchte zu erwarten feien. Dazu kämen Gedanken über innere staatsrechtliche Fragen. Was man zu lesen bekommen werde, rechtfertige noch lange nicht die auf eine intern passive Zeit seines Erscheinens abzielende Agitation, (nn geeignetes Ziel dafür sei die in den Staatsakten ruhende Korrespondenz des ersten Reichskanzlers.
Hauptversammlung der deutschen S ntralverbander für handel und Gew rbe.
^Dresden, 14. Dug.
Unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder aus dem ganzen Reiche trat heute hier im Zoologischen Garten der Deutsche Zentralverband für Handel und Gewerbe zu seiner 24. Hauptversammlung zusammen. An erster Stelle erstattete der Vor- fihende Stadtrat Seifert (Leipzig) den Jahresbericht. Er knüpfte an die letzte in Barmen abgehaltene Hauptversammlung an und führte aus: Als eine der vornehmsten sorgen hat die Berbandsleitungen sowohl des Landes wie der Provtnztal- verbändc und viele Verbanüsvereine das neue Gesetz gegen den unlauteren W ettbewerb beschäftigt. Die von Rechtsanwalt Zahn in Barmen auf dem letzten Berbandstag in einem eingehenden Bericht niedergelegten Vorschläge haben die Anregung zu verschiedenen Maßnahmen, insbesondere auch zur Errichtung lokaler Ausschüsse zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes gegeben. Namentlich das Ausverkaufswesen hat durch das neue Gesetz die von dem soliden Handel und Gewerbe gewünschte Einschränkung nicht allenthalben gefunden. Die Fälle der Umgehung des Gesetzes durch Veranstaltungen ähnlicher Art haben Überhand genommen. Auch durch die Reichsversicherungsordnung sind die Wünsche der Gewerbetreibenden nicht voll erfüllt worden. In der gewerblichen Unfallversicherung ist insofern ein erfreulicher Wandel zugunsten der Tetail- geschäste zu verzeichnen, als künftig die gesamte Verkaufstätigkett unter die Versicherung gestellt wird. Dadurch ist der bisherige unbefriedigende Rechtszustand zum großen Teile beseitigt worden. Einern Beschluß der letzten Hauptversammlung in Barmen zufolge ist die Leitung des Zentralverbandes beim preußischen Minister des Innern und dem preußischen Finanzminister dahin vorstellig geworden, daß eine Gesetzesvorlage vorbereitet werde, durch die
die sog. Gewerbesteuer als 'eine den Grundsätzen Der ausgleichenden Gerechtigkeit widersprechende Doppelbesteuerung beseitigt oder auf alle anDeren Stände ausgedehnt tverde. Es wäre wünschenswert, wenn auch die Beamten in Staat und Gemeinde zu einer Gewerbesteuer herangezogen würden, soweit sie sich zu Beamtenkonsumvereinen, Wirtschastsvereinigungen und gemeinschaftlichen Bezügen zu- sammenschließen und so auf gewerblichem Gebiete den Gewerbetreibenden oft empfindliche Konkurrenz bereiten. Dazu gehören auch die Privatangestellten und Arbeiter, die Staats- und Ge- meindebeamten, die heimlichen Warenhandel betreiben. In derselben Eingabe haben wir zugleich eine Abänderung des Genossenschaftsgesetzes zur Einschränkung der Eigenproduktion der Arbeiterkonsumvereine gefordert. Mehr als das in Konsumvereinen aller Art fundierte Kapttal arbeitet das in Warenhäusern angelegte Kapital der Großbanken daran, die Gewerbetreibenden zu verdrängen oder ihrer Existenz zu berauben. Die Warenhäuser als die größten Feinde der Gewerbetreibenden energisch zu bekämpfen, ist 'Der Verband auch in diesem Jahre bemüht gewesen. Ein anderer Mißstand ist das Zugabe- Unwesen. Leider ist das neue Gesetz nicht allenthalben imstande, diese Auswüchse mit Erfolg zu bekämpfen. Eine festere Gemeinschaft des Mittelstandes und der erwerbenden Stände zu schaffen, plant der reichsdeutsche Mittelstandsverband.
Eine Aussprache fand nicht statt.
Darauf berichteten der Handelskammersyndikus Dr. Rocke (Hannover) und Rechtsanwalt Kohlmann (Dresden) über das Thema:
„Ueberwachung des Ausverkausswesens und Bekämpfung der Auswüchse desselben".
Es wurde ein Antrag einstimmig angenommen, worin die Abstellung der Mißstände nicht durch behördliche Maßnahmen, sondern durch Selbsthilfe empfohlen wird, zugleich wird aus die Mithllfe der Handelskammern gerechnet. Handelskammersekretär Horn (Lübeck) beantragt, daß der 8 9 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb durch einen Zusatz ergänzt werde, wonach die Ankündigung von Ausverkäufen nur soweit zulässig sein soll, als sie nach guter kaufmännischer Sitte üblich ist. — Der Antrag gelangt zur Annahme, desgleichen ein weiterer Antrag, durch welchen der Vorstand beauftragt wird, einen Entwurf zur Regelung der Ausverkäufe zu 8 7 Absatz 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ausarbetten, und den Zweigvereinen zur Rückäußerung zuzustellen.
Nock der Pause berichtete zunächst Rechtsanwall K o h l m a n n «Dresden) über „Sonderrabattunwesen". Körner (Berlin) und Dann enberg (Aschersleben) sprachen Über
„Heimlichen Warenhandel".
Körner schlug folgende Entschließung vor: „Der Deutsche Zentral- verband für Handel und Gewerbe erwartet von der Reichsregierung daß der fö anbei in Diensträumen und Dienstgebäuden gesetzlich untersagt wird." Dannenberg schloß sich den Ausführungen des ersten Redners an und beantragt, die Abänderung einer Reihe von gewerblichen Bestimmungen und die Schaffung von Kautelen, um den heimlichen Warenhandel zu verhindern. Nach einer Aussprache wurden beide Entschließungen angenommen.
Hierauf berichtete Janssen (Barmen) über das Konsum- Der ei nswesen und seine politische Seite., Er polemisierte gegen die sich immer sozialdemokratischer entwickelnden Konsum- Vereine. Im Anschluß Daran sprach Roehr (Hamburg) noch Über „Besteuerung der Konsumvereine". Es wurden entsprechende Ent- schließungen angenommen. Weiter berichtete noch Schleifen- baum (Barmen) über Die Notwendigkeit Der Einführung einer Filialfteuer. Die Verhandlungen wurden sodann auf morgen vertagt.
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wandern und Reisen, vader und Sommerfrischen.
^Lauterbach, 14 Aua. Der hiesige Zweigverein des V. H. C. unternahm gestern feine 8. Wanderung nach Der Rhön. Infolge Der heißen Witterung war die Beteiligung gegen früher gering. Die Abfahrt erfolgte über Fulda nach -Altenfeld. Bon hier begann die Fußwanderung nach der Ruine Ebersberg, dem Wachtkuppcl und dem Pferdskopf. Die beiden letztgenannten gehören infolge ihrer kahlen, stellen und kegelförmigen Kuppen zu Den interessantesten aller Rhönberge. Sodann erfolgte der Aufstieg zur .Wasserkuppe, wo infolge des
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eltmarftpreifc: Weizen: Berlin Sept.
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Vorwoche
Haier 172 (4- 7) 169 (+ 2) 1*8 (- ) 1«2 (- ) 160 (- )
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 8. bis 14. August 1911.
<ßcrtcbt»iaaL
Stuttgart, 14. Ang. Tas Kriegsgericht der 26. Division verurteilte den Major Weller vom preußischen Fnfanterie°Regi- ment_ 9lr. 132 wegen Mißhandlung von Untergebenen in 13, Fallen und wegen Beleidigung von Untergebenen in neun Fället,, begangen als Kompagniechef des württembergischen Jn- santerie-Reguneuts Nr. 180, zu drei Wochen Stubenarrest.
18ü 17' 187 176 177 170 169 185 175
f 8> ' + 3) (t 4)
Lustschiffahrt.
D i e Landung des Ballons „Segler".
Die Lcmbung des Ballons .Segler" des Niedersächsischen Vereins kür Luflschiffahrt, die in mehreren Blättern als ouöerft geiährlich dargeuellt worden ist, schildett der Führer des Ballonv folgendermaßen: Der Ballon „Segler" war am 6. d. Mts. 9 Uhr vorm. mit dem Führer urrd zwei Mitkahreru in Göttingen auf- gestiegen Tie Fahrt ging zunächst in nord-nordöstlicher Richtung, doch wandte sich der'Wmd, als der Harz erreicht war, immer mehr nach Osten, so daß der Ballon südöstlich am Brocken vorbei über Schierke iveaftofl. Bald darauf bemerkte der Führer, daß die tu der Ebene huuer beit Luktschiffern stehenden Gewitterwolken — bei Ballon bekand sich in ISOu Meter Höhe — auffallend rasch näher kamen, so daß es geraten schien herunter zn geben, um vor dein Heraiifoiuluen des Gewitters laudeu 31t können. So fuhren die Lukt- schiffer in mäßiger Höhe bis Blankenburg. Tort wurden sie plötzlich nach Süden abgetrieben, woraus der Führer schloß, daß der Ballon sich bereits in einer Gewilterboe be'and. Ter Führer beschloß daher zu landen und brachte den Ballon auf einem an sich hierzu sehr geeigneten Felde ans Schlepvseil Jetzt bemerkte er aber, daß ein ganz unberechenbarer äußerst starker Bodenivind webte, so daß er es für mch» unoefährlitb hielt, au> dem Felde zu lmideu, besonders da die beibeit ‘Ditlfabrer ihre erste Fahrt machten. Er überflog baber, allerdings mit sebr grober Geschwindigkeit und dicht über dem Erdboden, so daß es geiäbrlich ansgeiebcn haben mag, das Feld und eme datanstoßende Schonung und ließ den Korb auf einen Fichten bestand aufnuen. Nach ungefähr 50 Nieter machte sich die Brems Wirkung bei Bäume genügend bemerkbar, und der Führer riß nunmehr den Ballon auf. Tie Gondel glitt wie eui Fahrstuhl zwlseben den Stämmen zur Erde und blieb dort aufrecht flehen. £a zum Bergen des Ballons Bäume gefällt iverden mußten, überließen ibn die Lnftfchisfer zunächst sich selbst unb erbaten von dem Herzoglich Braun>ctnve«gischen Forstamt Wienrode bie nötigen Holzhauer Dieses 'lllleinlaffen bes Ballons wird die Beianlgssung zu den Gerüchte., über ieme vauarie gegeben haben, besonders da die puftsckiffer die Appatate miigenonimen halten.
Sport
O. Gedern, 13. Aua. Reges Leben herrschte am Sonntag auf Dem hiesigen Sportplatz. Alt und Jung war gekommen, um dem ersten Gesellscha stsspiel unseres Fußballklubs mit der 2. Mannschaft des Fußballklubs „Germania"- Drtenberg beizuwohnen.
Kieme ä«gesd)rontf.
Ein in der Hauptstraße in H ö ch st a. M. bedienstetes Mädchen begab sich nach Erhalt eines Abschiedsbrieses von ihrem Liebhaber in dessen Wohnung und trank vor seinen Augen eine Flasche Lysol. Sie wurde in das Krankenhaus gebracht, wo sie verstarb.
Beim Baden im offenen Rhein ertranken am Samstag bei Rodenkirchen etwa 10 Personen.
Aus Landsberg wird gemeldet: In Der Warthe sind hintereinander sechs Personen beim Baden ertrunken.
Bei einer Zugentgleisung auf der Strecke Chicago — Neuy 0 rk in der Nähe von Fort Wayne (Pennsylvanien) wurden vier Personen getötet und 30 verletzt, 6 davon tödlich.
Rhönturnfeftes bereits lebhafter Vermehr herrschte. trotzdem man Die Wanderung in kleine Strecken eingeteilt hatte, waren die meisten Teilnehmer von der drückenden Hitze sehr erfchlasft und man gönnte sich daher in dem Schutzhause eine mehrstündige Erholung. Die Rückfahrt erfolgte nach zlveistündtgern Abstieg von Station Gersfeld aus. Die nächste Wanderung am 3. September geht über Herbstein, Hoherodskopf, Bilstein nach schotten.
Die andauernde Hitze und Trockenhell und die Damit zusammenhängenden Besorgnisse haben in der Berichtswoche eine scharfe Aufwärtsbewegung auf dem Getteidemartte hervorgeruscn. In, Vordergründe des Interesses stand Roggen, Der bis zum SonnabenD eine Wertbcsserung von zirka 7 Mark erfuhr, wobei die Aussicht auf eine Verbrauchssteigerung infolge der Futter- knappheit und im Falle eines Fehlschlages der Kartoffelernte den ausschlaggebenden Faktor bildete. Hinzu kommt, daß man angesichts der geringeren Ernte Rußlands später aus Export rechnen zu können glaubt, zumal Die Diesjährigen Qualitäten sich ganz besonders dazu eignen. Ein weiterer Grund für die Festigkeit lag in den bestehenden Verladeschwierigkeiten, die es den Händlern unmöglich machen, die per September verkaufte Ware nach Berlin zu schicken. Achnlich wie für Roggen gestaltete sich die Preisbewegung auf Dem Wcizenmarkte, zumal die Zurückhaltung Rußlands sowie ermäßigte Sclwtzungen Der amerikanisckfen Weizen- unD Maisernte Die Vorsicht der Abgeber erhöhten. Gleichfalls sehr feste Haltung befunDcte Hafer, wofür Rußland seine Forderungen steigerte und mehrfach spekulative Kauflust hervortrat: auch der Bedarf griff stärker zu und bewilligte die erhöhten Provinzforderungen. Demgegenüber verhielt sich der Berliner Markt für Braugerste bisher ziemlich reserviert, während aus Sachsen und Thüringen bereits über lebhaftes Geschäft berichtet wird. Futtergerste erfuhr einen weiteren Preisauffchlag, stellte sich aber zum Schluß auf stärkere Zufuhren in Den russischen Häsen toicDer etwas billiger. Für Mais wirkten die ermäßigten amerikanischen Errtteschätzungen weller befeftigenb. — Auf dem heutigen Markte veranlaßten Meldungen über vereinzelt vorgekommene Mederschläge und fallendes Barometer für Brotgetreide und Hafer einen Rückschlag von 2—3 Mark, so daß gegenüber der Vorwoche nur noch Wertbesserungen von 4—5 Mark festzustellen sind.
Es iienten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttag in Mark vrv 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr ( + ) bezw. Weniger (—) gegenüber der Klammern () beigefügt ist, wie folgt:
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Sept 205.25 (4- 5.25), Dez. 208.00 (+ 4.25); Budapest Oft. 194.30 (+ 0.85); Liverpool Oft 162.55 (+ 2.15); Ehleago Sept. 1 «3.30(4- 110). Roggen: Berlin Sevt 172.25 (-j- 1.25), Dez. 174.75 (4- 3.75). Hafer: Berlin Sept. 170.09 (4- 3.50), Dez. 174.75 (+ 5.25). Filltergerne: cif Hamburg schwim 122.00 (-j- 1.50), Aug. 118.25 (4- >.75) Mais: Mixed Aug. 121.00 (4- 0.50), Odessa schwimmend 116.50 (+ 8.50) Mk.
Wetzen
Roggen
Königsberg
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( +
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298 (4-
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(+
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Stettin
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(+
8)
166
( +
6)
Pofen
196
(+
5)
161
(+
4)
Breslau
201
(+
4)
160
( +
3)
Berlin
805
( +
7)
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( +
6,/äi
Magdeburg
196
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3)
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Leipzig
203
176
( +
5)
Hamburg
203
)
167
(+
3)
Hannover
2u0
(+
8)
166
(-r
2)
Düsseldorf
214
(+
5)
174
( +
2)
Köln
213
(+
8)
172
( +
6)
Frankflirt a.M.
208'/
(-IV.)
180
(+12«/.)
Mannheim
22u
( +
8)
180
( +
7'/,)
München
237
<+
6)
193
( +
4)
Märkte.
Gießen, 15. Aug. 9)lorftb ett dit Aus heutigem Wockien- marfte kostete. Butter pr. Pfd. 1,35—1.40 Alk., Hühnereier 1 et. 8—9 Bfg^ Enteneier 1 Stück 9—lOPfg^ ©änfcetev 1 Stuck 10 bis 15 Pscu, Käse pr. St 6—8 Pfg., Käsematte pr. St. 5—6 Pfg Laubei» pr Pr. 0,80-1,00 Alf., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Dir Hahnen vr. Stück 0,80—1,80 Alf., Guten vr. St. 1,80-2,20 Alf., Gänse das Pfb 75-80 $fq„ Ochsen fleisch pr. Pfd. 86- 94 Vfq„ Ninbsleisch pr. Pfund 86—90 Pfg., Kubfleisch <0 Pfg^ Schweinefleisch vr. Pfund 70—90 Pfg^ Kalbfleisch vr. Pfd. 76—80 r-fq., oamiuelsleifch pr. Pfd 60—88 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 Alf., Weißfraut bas Stück 30 bis 40 Pfg^ Zwiebeln per Ztr. 10,00—12,00 Alf., Milch bas Liter 22 Pfg., Aepfel per Pfb. 10 bis 18 Pf^ Nüße 100 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 WL, Bohnen ver Pfb. 30- 55 Pfg , Kirschen bas Pfb 35-30 Pfg. Gurfen 100 Stück 3,50-4,00 Alk., Birnen bas Pfunb 15—20 Pfg., Pflaumen bas Pfuub 15-20 Pfg. Alarftzeil von 7—1 Uhr.
fo. Fraulfuet a. M., 14. Aug. lOrig.-Teleqr. des „Gietz. Anzeigers".) R a r 10 f f e l m a r f L Man notierte: Rartoffeln (neue) in Itzaggons Alf. 8.50—.590, im Kleinhandel Mk. 10.00—11.00 iür je 100 Kg.
F.C. Wiesbaden. Diebh of-Marf tb eri ch: vom 14. Aug. Auftrieb. Rinber 72 (Ochfeit 41, Kühe 31, Bullen 00), Kälber 57, Schafe 25, Schweine 267.
r«ndenz: Rmder, Kalber, Schafe und Schweine mittelmäßig. Preis Durch- pro 10U ijfj. Ichiilttspreli VeD''pro lUUßfuu» Ockfen. vcn-hisoon-di- '■,oe‘X>f£t'x *
r-ollsieifchige, auSgemastete. höchsten
Schlachtivertes höchstens 6 Jahre alt 46—50 84—90 48 87
^unge, i elschtge, nicht ausgemästete und
allere ousgemäilets...... 41—45 79—'■S 43 83
llngefochte .... ... 50—53 90—96 51 98
Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten
Schlachtwertes........ 44—48 74—82 46 78
«orien. Rübe.
t ollsieüchige auSgemastete dürfen höchst, Schlachtivertes 44-52 80-92 48 86
1 oUncudnge ausgemästete Rübe höchst.
Schlachtivertes ins zu « fahren . 37—43 71-78 40 74
-2 ettere ouegcmanete Kühe unD wellig
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Mittlere Mait- uno beste Saugfälber . 53—58 89-9? 55 93
geringere Alan- uuö gute Saugkälber 48—02 80-87 50 88
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Weidemastfchafe 43-00 86—00 43 86
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l ollfleischige Schweine vts zu 2 Zentner
X.-cuenDgeiuid)t . 51—53 66—68 52 67
'LoUiieijaiige Schweine über 2 Zentner
l:cbenbgeiuid)t 51—53 66—68 52 67
BoUflelfchige ed)meine über 21/, Zentiier liebeubgeivicht 50—51 65-66 50 65
Fielfchige Schlveine unter 80 kg Lebend-
gewicht ... 51—52 66—67 51 66
Uederstand: Rinder geringer Ueberstanb, Kälber unb Schafe ausverfauft, Schweine geringer Ueberstanb.
Spielplan der vereinigten Sranffurtet Sladttheater.
Gpcrnhaur.
Dienstag, den 15. August*): ^Köuigskinber." Mittwoch, ben 16. August: „Die Regimentstochter." Hierauf: .Fortunios Lied/ Donnerstag, bett 11. August, abeitbS lya Uhr: „Salome." F-reitag, ben 18. August, adenbs 7'/, Uhr: .CrpbeuS in ber Unterwelt" SamStag, ben 19. August: ,2l'iba." Sonntag, ben 20. August: .Tie romantische Frau.' Montag, bett 31. August: „Der Nosen- favalier." Tienstaq, ben 22. August: „Der Wildschütz." Ailltwoch, ben 23. August: Der Ring bes Nibelungen. -Borabenb: „Das Rheingolb."
Schauspielhaus.
Dienstag, 15. August: „Atabame Bonkvarb.* Mlltwoch, 16. Aug: „Uriel Afosta." Donnerstag, ben 17. Lltigust, abends 7‘/2 Uhr: „Glaube unb Heimat." Freitag, ben 18. August: „Der große Name." Samstag, ben 19. 'August: „Flachsmann als Erzieher." Sonntag, ben 20. August: „Flachsmann als Erzieher." Aloulag, ben 21. August: .Mein Leopolb." Tiensrag, ben 22. August: „Flachsmauu als Erzieher." Ailltwoch, ben 23. August: „FlachS- inann als Erzieher."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerft, abends um 7 Uhr.
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Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe»
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Höchste Temperatur am Stieb viflite ,
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Den Bat des Arztes befolgt $öni Wohle des Kindes. München. 24. Marz 19U- Metn Sind hatte bie englische Kraukhell gehabt, seine Handc und Füye waren angefchwollen uub cd war infolge grober Schwäche nicht im Stande zu gehen, von Tag .;u Tag war es weniger geworden unb Nichts hat uns geholfen'. Ich kaufte bann 2 Pakete Btofon, um ben kleinen Knaben vielleicht baburch rafdi zu Kräften zu bringen uitb bas Kind nahm cd mit Freuben. Em Arzt bat es nur emmal gesagt, ich soll Biofon kanfen. 6-' 14 Tagen schon haben wir gemerkt, daß bas Kinb Avvelit bekäme unb beim 2. Paket ist cd zusebenbs kräftiger geworben und hat an Korvergewicht Auacnommcu. Tas Kind bat rasche Fortschritte flC1 macht; es ist letzt friidj unb munter unb läuft mit ben anderen tiinbem tutf derStraßc herum. Frau Marie Nieberboser,Rosenheimer straße lTö, I. Unterschrift beglaubigt: Fustitral Roth, Notar. Biofon ist das beste mrd biü nite Nähr- unb $träfttflunfl6mittel, erhältlich in Apotheken, Drogcrlen ufw-, Paket tca. '/, Kilo) Mk. 3.-. (b^/e
bis 14. August - „ 14. „
Staatskommissar
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Technikum Jlmenau
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