Zweiter Blatt
161. Jahrgang
Nr. 190
EckchetM täglich mit Ausnahme deS Sonntags.
8eben wir ökonomisch aut die Sache,
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dessen Inhalt einige positive \‘(n gaben gemacht morden
gestellt .i'amit worden
die im loi
leb«, damit
würde. Pfarrer seines '.inttc-j zu entheben, würden ja auch erst alle Folgerungen gezogen sein.
Tie „Gtetzever LamlliendliNer" werden dem .VInietfler* viermal roddwntlid) be>gelegk. daS ..llreirdlati |8r den Kreis ftlrtjen“ zweimal wöchentlich. Tie „ran-wlrtlchaflllchen Mi* fragen ' erscheinen monatlich zweimal.
267 , England
27 . Griechen 5 , der Türlci
politische,r Talles verbieten, solange der Snifer heran, zukommen."
T<v interessanteste Äapitn werde, so teilt mit, icbenfalb> da- sein, welche- sich mit der
Gedanken und (5 r i n n e r u n g e n", über
und seine Reisepläne danach entrichtet", fcBt die genannt. Zeitung hinzu. Manche unserer Reisenden werden aus solchen Ebarak tenticrungen immer bin lernen müssen.
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Die Nationalitäten an den deutschen Univcrjitäten im Sommer |9||.
Redaklion. (hrptbitloit und Trüderer: Schul» brave 7. Eroetzinon und tkrlag: tuesbl. 9iedafnon:e=»e#l 12. leL-Vlbu'Jlmciger®leben»
amUicku luMuiPtftclle der Mgl. säduifdicii Staarsbahnen Internationalen uhenthdien Berlehrsburenu in Berlin kosten - bezogen werden.
— Krankheit uni) Jahreszeit. Cbwuhl der Ein-
flühneraip
ernt „Tollo". ■
Dienstag, 15. August 1911
Rotanon-dnid und Verlag der Br üblichen UniveriliäiS - Buch- und Sremörudcrel 9L t* angt, Ließen.
— Volks vor träge aus d em Land e und in kl einen Stabten Jum vierten Male oerösfentücku der Rhein- M a i n i s ch e Verband i ü t Volksbildung emen Auszug aus seinem umfangreichen Mitarbeiterverzeichnis. Tas foeftd>ai, bas von der tzksdräftsstelle des Verbandes Frautjun a. M., Ltiktüraße 32 bezogen werden lann, toeif: 11" .'Keanci und künstlerische Kraue naa. sie iich in den Dienst der Voitsbildunge- sachc gestellt haben. Tie ui dem Verzeichnis genannten Tarnen und Herren sind im 'Hiicin :’?caüi<jebier aniänig und tömicu daher mit wenig Kotten und Umständen and m Heinere £ne kommen Der Verband ^.icht grnnciäriid reim Berufs» und Landerredu« «> ran
jft ihm gdungen, :uicn Stamm von wnicmd-aftluf gebilzxun, im Beruf stehenden Männern und fronen zu lammem. Die bereu finb, ihr Lvi'ien und ihre prattiidjc Erfahrung in '(vUckter, auch Den einfachen Memchcn icnclnoec $8nic oer Zuhorcr^'a'i vor» iulrageu ..r Sache ist es, ,oas bi: chcon^ oio'i des Rh:lu
Maiiufchcu B^ebundes '.i'ainmetthali, und t« i. zu v.;nid;cn, oab UM aucii int kommenden dinier wieder diesen Ärdcuskräfren ein reiches Tätigkeitsfeld, offner.
Internationale v N g i c n e - Jl u * ft c i l u n g Dresden 1911. Mit der am 9. August erfolgten Eröffnung des spantichen Pavillons ifi nun der Kreis der mtcrnatoiialcn '.'lus stell er volmänDig gesa-tofsen. Ta 'ich die lebten tbeiten Iniitcr verfchloffencn Janen r.bfpiclten, war man sehr gewannt -u erfahren, welche Gebiete der dngieue in Spanien i efondtts gepflegt werden, unb in nun über Die groben nmet Kultur und feiner hugieniwn Bkü,ebungcn auss Höchste überraschi Aufeei den Ministerien des Innern und der ö'ieullickwit ilrbeiten und einiger lwgienischer Institut-' Spaniens befinden kick di Liidte Madrid, Bilbao, Sevilla und (laribageni unter den Ausstellern. Ein illuftrierter Führer über bi: grumte .'liivitellung fonu durch
■brr oent Deutschen — am wenigsten über dem $ teuft en
>ie in etwas näherer Belanntschait das weniger ansprechende
bridn. Es liegt in der Regel eine gemütliche Treuherzigkeit am welligsten über dem reu feen —,
Armiere vergessen läut. _
• -m bei Tcnt,die auch in erster Linie. Durchschnittlich gibt er
Poschivger über B tmarcks Memoiren.
Die „Neue Freie Preis«: < .rvffcntlicht aus dem Nach- 1 a ft von Heinrich v. P o s ch i i, g e r Mitteilungen über den noch nicht erschienenen dritten Band von Bis-
die ein Stück aus seinen Memoiren darttelle
Gin definitiver ®d*luh des Reichstage- lag noch nicht vor, nur der Bericht über die Verhandlungen der Kommission, nadi welchem die unoerändene Annahme des Gesehes nichk zu erwarten war. Die ich seit Jahrzehnten gegen die 'Juigung von Kom Missarien und Ministern, die fRegicrun-iDvadanen un Laus "'n Komm iiionsverhandlnngen und unter itouliinn infUUttn bei 'mf lionSsuhrer w andern und abzusdiwuck.ii, grlampit bat,-. w h eit ,ch and, in diesem Pralle darin fest, das; D;> verbündeten 'Jü' gicruuqcn sich die Zukunft ersdiweren würden, wenn in utioii ,cBt Die Jvlagge streiduu und ihre eigene Vorlage vfrflümmeln wollten. Ich verlangte daher, das; her B c s d) l u V. d r •• P l e n u m s abgewartet werbe; wenn berselbe ein nmutänglidiee v'cfcp ergäbe, io fei cs geboten, auch dieses aim,nehmen.
Die Schilderung Der eigeitt n.,en m a ,i ,n e r f r i f i i werde wenig neues bringen, lieber den lebten M i nifterrat vom 17. Marz 189o nachmittags 3 Unr gibt Poschinger solgende Notiz Bismarcks, die ebenfalls ein Stück der Memoiren bilden werden, wieder:
Ter Vizepräsident des Staatsministeriums v. Bötticker, erHärte, das; er und seine Kollegen über meinen iHüdtrUi tie, betrübt mären. Er habe bis dahin gehont, baij die euuigcn Mcinungsoen'chiedcnh.iicn zwisdien Maiestöt imb nur nm per l,eimu'd)en inneren Politik verbunden seien, und bog sich baher da > von mit aitgcbeuteie Arrangement, nämlich, dast id) mich ani die Kontrolle der a u [> c r e ii Angelegenheiten bcfWrän fc,t sollte, als befriedigende Losung Herausstellen wurde.Mein Miüdtriu von allen meinen Aemtern |chlosie unberechenbar: Sdmnc iiglciten ein und, obwohl er meine Verstimmung verliehe, könne er mich nur dringend bitten, ein Komp r omife einzugthcn Ich enuiberte, der Ausweg, mich vom prenfeischen Dienst .mud zuziehen, unb mich auf bie Stellung des Reichskanzlers zu be ränleit, sei auf c inwenbung isttti t
vegierunaen und des Reichstag» gestoßen. Man^ eiachle es für wünfchensweri, baß der Kanzler eine amtlidic Steilung l abe, worin er die Abgabe des preust,scheu Votum» fontrollicrcii kmne, unb auch ich tonne nicht eine Stellnug annebmen, worin id) verp'lichtet sein wurde, vom preußischen Miniiter Instrultivnen zu akzeptieren, an deren .Herstellung idi nicht teilgenommen: da ber würbe auch dieser Ausweg nicht irei von Schwierigkeiten sein. Ter «• i n a n # in i n i ft e t erklärte, daß die Verordnung vom 8. Sevtember 1832 keineswegs über das, was notwendig sei, hinausginge, und da keine unübersteigbaren Schwierigkeitei! in Sachen der auswärtigen Angelegenheiten in Betracht kämen, könne ei nur dem Staatsminister i Bötticher zustimmen, aast ein Momproinii; gesucht werden sollte. Uebcrbie», wenn brr Hindiriti nicht aus Glefunbheiiorfidiiifettn, sondern aus politische,^ Gründen und von allen Aemtern ftattmnbe, bann werde daS Staat- Ministerinm selbst zu erwägen haben, ob eb nicht an diesem
d) r , 11 teil nehme it solle. Vielleicht würbe dies dazu bei tragen, das verhängnisvolle Ereignis abzm^noen. Der M n 11 n »- nno I ustizmini st e r meinten, das; bie in Bezug genommenen Differenzen allein einem M i ß v e r st ä n d n i s zuzuschreiben seien, welches viellcidst für Se. Maiestat anigeUärt werben iönnte. 2er H r i e g » ,n i n i ft e r fügte hinzu, bag Majestät leit langer 3eit lein einziges Wort fallen gelassen habe, das irgend welchen Bezug auf kr.eger.sche Verwidlungi.n mil Rußland gehabt bitte. Der Min.stec der osfemlicheir Bauten, Maybach, bezeidinetr
Seit Jahrzehnten kominr br .> nd b ■ näheren und f^nc^en Ausland.- in größerer Saht an die llniperfitäteii des Reichs, um deutsche tffeistesbildnng in fid am.unehmen. Ist ihre absolut.
; 3 ihr' auch um etw i 140 Pro-., mändid) von l90i> im Jahr 1<S^L am 4519 in d.eicm Sommer, stiegen, io bleibt der relative Anteil des Auslands am beiitidicn uiveriitätsunterricht bod- in ielir bescheidenen ^rensen : <x betragt derzeit bei einer Gesamunidentenzahl von o« 23U »,8 Prvz. cgeiiüber 6,7 Pro;, um 1891 und 6,1 Proz. von 18/0 <1. Interessant lind bie Abweichungen, die iid) innerhalb der lebten zwei Jahrzehnte im Zufluß der einzelnen Rationalitäten zu den ödtften beul ichen Bildungsstätten ergeben haben. Auffall eich in ?abei, daß die relative Steigerung auf einem höheren Zuttroin us Europa selbst beruht und dast es fast ausichliefelich die lavifdien Lander iinb, die ihn veruriachen. Geringe oder keine uin ärtsentwidlung zeigen insbesondere die lranzoiiidien «tu tonten, ferner die Niederländer, Italiener, die Schweizer unb die Engländer, während neben den Slaven ans Europa allein die Spanier und die Vuyemburgcr vermehrt den deMid oi Universitäten Zuströmen. Bon den anderen Erdteilen kommen mir Amerika und liien in Betracht unb hier ist uun.Uiifl, daß bie Amerikaner von 116 tm Jahre 1891 neuestens au» 292 Auriidgingcn, wogegen die 'Jjtaxen .ibcrwicgeno ia-anische Mediziner von 84 auf 1 <6 fticgeu. Aus Afrika stammen diesen >sommei 20 Srudierendo gegen 11, aus Australien 6 gegen b unb aus Europa insgesamt 4025 gegen 1433. Von den letzteren stammen aus Rußland 2040 legen 107 vor zwanzig Jahren , Cefterreidr Ungarn gehören dezw. gehörten an 710 25b>, der Sdiwetz 310 1157 137 , Bulgarien 145 34, Rumänien 143
c 3eilt»ev Ulf. i.5o m öcricnbet , Carl FrW «utzb-ch.
sadren litt ijp. icin ^auinnjirfilan, ~,$.. ifligein ticbraudi uoiT;)« itcnt Medizinal skiic' ir jet Ui’iolfl augeniaiii: Pickel
irfneten ein unb cö biL'-. ue neuen mehr. Schomur ir meine vautüDUitrcir.
2t. 50 1>>. iLl-.'tai unb l> "JH üärkite -vontn t m«!>-bremc1 nicht fttttti löl .ä Ps. mtb L ". liversitätsMolbclc, all, 6. Seibel, 'Mfiilh tio Tckaai unb (hnd11 oflerien.
Zur Utbrrlaftung ber Anhalter Bahn.
Das lungitc ^tienbahnunüluck bei Niedergörsdor, bürste, so ichr.lbl man uns aus Berlin, für die Verkehrs Verhältnisse an der Anhalter Bahn einen Senbepunti be beuten. Gewisse Anzeichen beuten darauf hin, daß die Eifenbahnverwaltung oie Unhalibarkeit der seligen Zuüände einfieht und Abeindernngsvorschläge Dorberei.cn wird die wir hören, lontinen für bie Entfaltung ber Anhalter Bahn zwei Ä e g c i n B e t r a ch t : Erstens der v ier g lei s i g c A uSban der Strecke Berlin—Halle, zweitens die 21 b - l e i t it n ß d e s sächsischen Verkehrs durch eine neu zu erbauenbe Linie Interbog -- Seyda — Prepsch - Eilen- Lurg—Leipzig. Diese Linie würbe zuin Teil von Eilenburg bis Leipzig die schon bestehende »ächsische Strecke be nutzen. Durch diese Ableitung würden alle sächsischen und alle bayerischen Züge über Hof nicht mehr bie Anhalter Bahn zwischen $ittcifcib und Jüterbog benutzen und etwa eine halbe Stunde Jabrzeit gewinnen Tie preußische Siaatsbahnvcrnaltui'.g bürste aber ent solches Verfahren abtehnen, weil sie dadurch einen Teil der Einnahmen -imschen Leipzig unb Berlin ber sächsischen Eiienbahnver walinng überweisen müßte. Es bleibt somit, ba eine beutsche allgemeine Staatsbahn noch ferne Zukunftsmusik ist, nur übrig, die gefährlich überlastete Strecke Berlin—volle vier glciltfl anszubauen, nm baburd) aum den noch immer ftiep mütterlich behandelten Aerteyr zwischen Bayern, Leipzig und Berlin ausznbi.s;ern.
- mu cr ein X)e r bilthl, während die Engländer nnd Iranzofev eher dienstfertig und liebenswürdig! Das licht gut auÄ imt is bi mal Nutzen "
Diese Lsorte sind '»war nicht cbeii^ :>ärtlid), aber bod) immer r al daö, was in „S o zial T m ok t . ’ ui st en i Innen in । w e i fl a I orten cingeteilt werben. Der unrasierte >) er r mit gol •nci Brille und Üaiicr Schnurrbart, Oiudiad, JernglaS vor dem Jüigcii, grünem Tirolerhut mit Bahnenseder, üntchosen, Regen Jdag und grosten nagelbcfchlagencn Stieseln — dieser Typus i „-dem *Unb' in der Stadt bekannt. Der zweite Typuü ist der Familien 2 c u t i d) e — etwas schiichtcrii, mittclbürgerlid: ! r'tt .'laoeiniidicm Anstrich —, der Frau unb Amber in gelbem . Undhiir-aig bei fid) hat. Sie zeigen die naivste Freude überall, 'ir ne bfllamiercn einen Vers von Heine, wahrend fie dw i viirhcn Sonnenuntergang betrachten. Sie gehören zu den besten muhen der Ansichtskarten und haben stets einen fdtlechteii Ge um’ Die Franzosen i.nd seltener. Wie sie den Tag \ii : ringen, weist cigentlid, niemanb, aber bisweilen fuibet man sic । .inem Restaurant stille und in Rachbentcn ocriunfcii Ciii ! er Regel in oicfellidjaft mit schönen, elegant gdkiheten Damen' Das ttt ein Vorzug, den sic vor den Tcutldicn haben, bereu -t dial’tr - denn darüber besteht kein Zweifel, bau das Vaar j «i oioit und den Menschen gesttzlid) zuiammeugefchmirbet in —
I k korpulent nnd geschmacllos gekleidet ist. Aber dafür munkelt
non auch, dast die DamenbegWitung der Franzosen uidit immer cns ihren eigenen Frauen besteht — oft sollen cs die Frauen iiderer fein, nut denen fie sich auf der Ferienreife rntdifieren." i^eradezu unverschämt und niederträchtig ist d e tyctfe, wie „A , lenb 1 aoel" seiner liastvollen Abneigung gegen I tie Deutschen Ausdruck gibt: „Tie Wurstdcutschen müiien clv eine der Sommerplagen bcieidmet werben. 8aum IN r i dänische Hock'iommer da, io wimmeln fie dick unb breit aut u ufern Strafeen, füllen die Stift mit ihrem groben ^dmadcu i ob ichlagen sich ungeniert in unfern Easös nieder, ohne jemals inen, .9 eil n ei mehr als 3 Le re Trinlgeld ;u geben. Als be sondere stennzeickien für einen Deutschen können Brerichaum int Barl, grauer Regenmantel und grüner Jäger Hut nut einer zahnens oder oder eine weifec Mütze angesührt werden. Sie und >t e t -s unhöflich, ohne es zn wissen, und stets un Wege, wo ein Gentleman fick' aushält. Ein Erfinder könnte viel Gelb verdienen, weint er eine Art ,.<H a 11 u" <Rattengifts eniuben konnte, um auf rfcicgmäfeigem Wege die Wurttdeut|ck)en aus uirottcn." .
..Solche Prestslegeleien vcrbicniii niedriger gehängt ju werden, bannt das grofec deutsche Reifet'iiölilum davon >irnntins belomnu
slufe der Jahreszeit auf das Entstehen von Lrankhriten wobt nie geleugnet n>orocn ist. so interessiert es doch, aus einer umfang- rci.a,cu Statistik, wie fie Bill Tov an der S?anb eint: grasten ttwanlenmalerurls im Archiv für iozrale Hugtene veröttentlickp, genaueres über die Verteilung einzelner Mranffetiten auf die vcr idnebenen Monate zu erfahren Tiphtberte, Rotlauf, einige Ent zündmigen und .'Öalecniiünbiing und ausge'vrocheae Winterkrank beiten, wohl infolge Halte und Aeuduigku, fck'lechierer önuipilegc utid mangelhafter tzugiene. Xbeumatismi'* ist dagegen merkwürdiger Lpeifc feine auegtivrod,enc Leintttkrankheit, oie meisten Ertrani'.ngen fallen m das Jruhjahr, bi- wemgff'n in o?n Verbst. Ebenso verhält es sich mit Dem Vodagra.
ff. c u n o r I £• neue Wasserleitung. T-ie Stadt Neuvork schaff: sich gegenwärtig gewaltige neue Trinkioafür. behalter: biefe tollen nicht nur oie gegenwärtigen Bedurminc der 5104)1, fouberu auch alle lun’iigeit auf wenigstens 30 3a,ui hinaus befriedigen. Neuyork zählt heute über 4 700000 Ein wahner und wachst jährlich um 3 von 100. Tie gegenwärtige/ Arbeitet sichern de Stad: ine Sasserzufuhr, du chr mehr a?- 10 Millionen Menschen nnSreichl. Tn inlagen kosten freilich über ei’... Millionen Mark: uno gegenwärtig nno beinah 3</«' Arbeiter unb mehr als 17<XJ Br amte daran beschönigt. Ihr Aufgabe besteht darin, Die l’kwäifrr ber Eatskil'.-Bttge, die etwn 100 Odometer von Aeuoort enticrnt find, ovribin zu leiten
des Lat till-Ftuf'es und Lcs Schonarr Ilusses wecOtn jju nun an ber Wasserversorgung ber amerilani-den vauvtstatt dienen Diese Dier Becken werben durch gewaltige Agnädukte nut der Stadt verbunden. Tas g:
tcu und im nächsten ...ihr. JoHcnoct sein wirb, kann 59) Mil ,tonen .^bifnieter Kaiser aufaehmen bei zu ihm gehonte Jauäbnli wirb eine Länge von 176 Kilometern hahcn
StziSsS
Prima
12,1 .184) überholt worden: oann 'olgen Halle mit 10,3 (275), München mit 10,1 (746 , Höttingen mit 6,4 159), Jena mit 6,3 (120’, Strastburg mit 6,3 (124>, Erlangrn mit 5,3 (59). Breölau mit 4,7 (122, Gießen mit 4,6 (60), Marburg mit 3,6 84 . Bonn nut 3,0 127), Würzburg mit 2,7 39, Greus walb mit 2,5 (29), Rostock mit 2,4 22 , Tübingen mit 1,3 (28i unb zuletzt Münster mit 0,5 (10).
Auch in ber Verteilung der Ausiaucer auf Die einzelnen Fächer des akademischen Lurdiums haben sich im Lause ber Jahre bemerkenswert.' Blenderungen ergeben. Äanz^weientiich stieg der Besuch der medizinischen und vbiloiovvischen Fakultäten, während die iuriftitdicn und bie katholisch theologischen so ucmlich gleich frecucnticir sind und die cvangcliid? thcologiickeu allein geringeren Zufluß haben. Die einzelnen Zahlen find: Medizrncr 1822, Dhrlofovi cn, Bhüologcn und inuorüer 913, Xarneralisteu und Landwirte 544, Juristin 440, Mathematiker und Ramrwissen- fdraftler 556, cvaugeufchen Theoiogen 156, katholische Theologen 27, Zahnäntc 21, Pharmazeuten 10 unb Forstwirte 30.
Von den 182 ailSländiichen Frauen, die an den oreusst'chen Uniüerfitäten eingeschrieben und bie an den süd- und mutel» deut ich en find nicht zu ermüicln, da uur Xiibingen und (viefeen bie Rationolckät ihrer 5tu0eniuuien verössemlickicn entstammen: Rußland 81, Amerika 37, Lest erreich-Ungarn 23, England 13, Rumämen 6, der Schwei; 5, den Niederlanden 4, Asien ^Japan, Bickgancn, Serbien und Italien je 2 und Frankreich, Soanien, Norwegen und Australien je 1. Davon studieren: Philosophie, l;i)ilölogie nfw >7 Medizin 73, Mathematik und Aaturwiffen^ jchaiten 10, Eheinie 7, Recknswissenfchaft 2 und evangelische Theo-' legte L
'.34 , Sck'weden unb Norwegen 2b 19, Spanien 29 >5 , Belgien 115 20,, Dänemark 10 ,st . Vortngai 5 2, unb Montenegro 2 .0 .
.hinsichtlich des Studienori s der Ausländer ergibt sich eine si arte Bevorzugung ber Gro, siabtuilioniitäten B-rlui, Leipzig umb München, au denen sich diesen Sommer nufammen 2612 i :emdc Studier ende befinden, gleich 57,7 Pro;. An den 10 omr ififd.eu Unioeriitätcn befinden iidi 2443 Ausländer, an den 3 bayerischen 811, an den 2 badischen 423 unb an den übrig.n ii eitizelttaallitheu 988. Von Interefsc ist ,wch, wie sich die fremden «Utdlereuden ans die einzelnen Unioertitäten des Reicks abivlur aste tm Verhältnis zur (ve>amtüubentcnzahl der einzelnen Dock' ’i'bulcH üerteiien. In letzter Richtung stand Heidelberg viele Jahre tat der Spitze bei Hochschulen, :cnt ut es mit 11,5 Proz. abiouue oäabl 281 an die vierte Stelle gerückt und von Berlin mit 105,3 Proz 1232 , Leipzig mit 13,0 (034) und Äönigsbetg ptu
bll - einpüewv Edgar Ber»11
Der deutsche Tourist in Dänemarf.
Wir entnehmen d;r ,,ftöln. Ztg." solgende Zusammenstellung ..Von Land" schreibt:
„Man kann ja niemals hoi l ich genug gegen seine Gäste , iick' ordentlich anmihu;i, und lv-.m.l ivolleu wir
IUo hi diesem Jahre wieder ein paar Lorte über bie deutschen Touristen sagen thfir wollen mit einem Zugeständnis an un
!< Landsleute beginnen: Es ist verständlich, datz der deutsch: 'iounalioiirift nicht augenblicklich wmvathiicki wirkt. Sein i.iifecrr» ist ia nämlich keineswegs durch die Gesetze b e r 1 e it b c t i t bestimmt, aut teden Fall nidit durch die, denen Dir lierzulande huldigen yerr Mener, ja selbst Herr v. Meyer, -i in der Regel geschmacklos angezogen und gebt mit von Vier iiiigcvumDlcn nno von Schmissen durchzogenen Backen, während üau Neuer nt schreiend.n narben und nut schreiender Stimme ntherzieht Aber hiermit find wir auck fertig mit den ichlechten igenfchasten, die ia wesentlick, änfecrlid) sind Tas Innere It besser. Biel belfer als das der Touristen aus den meisten iiibmi Ländern, die hierher kommen Der Engländer ist ,herlegen gleichgültig, d'r ^rauzo ic schrecklich egoistisch höslick, 1 der reul'ckie freut sich wirtlidi über alles, was er zu leben, ,u hören, zu elfen und zu trinken bckommt, unb er meint e.
i rlidi, wenn er in [ein iidluit'ibeatralifdicd „SB unber f d) ö n"
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Giehener Anzeige
General-Anzeiger für Oberhejsen
politifcbc (Eagcsfcbnu.
Ter Zwifchkvfall in der t’uiltntirdie in Ehatlotteuburg bat letzt auch burdi die militärischen Bdiiördcn seine Erledigung gefunden. Tie mit der Unrersuchuiig betraute Bebvrd- hal das Vorgehen des auifidu?fübrcnocu Lf iziers dura; aus gebilligt, da die polcwifche Behandlung bf? Falles Jatho auf Der Mangel durch Pfarrer Ämcp nichtalSeine gottesdienstliche Handlung a n z u f e 1; e n war. eine Störung des tz'.ottc Dienstes miti.in nicht ftattfanb und Der Li izier sogar in diesem fckalle verpflickuci gnoesen ist, die rur Erbauung an Gottes Wort ablommandici ten Manu schallen zurückzuziehcu. Auf einen Soldaten mufetc außer Dem, so wurde geltend gemacht, bie Art, mit der Psarrn uraatz Maßnahmen seiner vorgesetzten Behörde kritisierte, abstofiend wirken. Ta P arrer .ttraan sich wenigstens teil weise Die Lehre Jathos aneigneke, so iiuifete bei beit Soldaten der Glaube an einen persönlichen Gott untergraben werden. Tamit war ein Angrifs aus den Fahneneid verbunden, der aus dem (/tauben au den persönlichen Gott wurzelt. Aus diese» Erwäguugcii heraus hatte der ausiichtsführende Lssizier nicht anders bunbem können.
Dieses Urteil mun beim doch befremden Cb Pfarrer uraatz nbstoftcnd wirkte ober nicht, kam gar nicht in Frage kbenfall'? berührt es jetzt eigentümlich, daft eine miii io rische Behörde solche lirchlichen Dinge zensiert Es schlte nur noch, daß von dersclvcn Militärbehörde der Antrag
lind 87 i,56 , Serbien 81 23 , Luxemburg 54
55 33 , beu Niederlanden 52 47 „ Iran kreid: 37 34 , Italien 35
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Qualitäten Pl0Tnpt 1
WM
Tclefbou
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cd wild durchaus bestritten, das: dieser Band neck' n Lebzeiten Kaiser Wilhelms II. erscheinen werbe Das aehe nicht nur aus eigenen Aeui.erungen Bismarcks hervor, fon- bern auch aus einer Aeufterung seines Sohnes verbeut Poschinger gegenüber, die lautete „Tee Schlustvand ist unter sicherem Verschluß. Er wird erscheinen iber Sw eben selbst ein, bafe es and; die elementarsten higeln bes
Psschinger
Regleriing Statfer Wilhelm II. bio zum Beginne des gepcii v-i. mard gerichteten Intrigenspiels, also etwa bie Zeit ieiner './iüdlii r rou Fricdiichsruii (24 Januar 1830, bihbaflintr Die Situation war damals von bem Olcsetzcntwurf über bie Verlängerung des Sozial,steugclctzes beherrscht Tar über teilt Poschinger solgenbe Aufzeichnung Bismarck- mit.


