Ausgabe 
11.11.1911 Zweites Blatt
 
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Wl. Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. 266

Eicheln, tlgllch mH Ai»«nahme bei Senntafll.

(fine Wiener Stimmt

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titGießener KamlllendlStter" werden dem .«njnqer^ viermal wöchentlich deig-legl. bat KretibUtt für de» Krell Gießen- troeimal wöchentlich. Tiekandwlellchaftlichen Lett- fr»-«»" erlchemen monatlich zweimal.

Samstag, ll. November 1911

Hotattontbrud and Vertag der Vrüblichen Unt»erfuät< - 6ud>- and Sremdruderet.

8t Sengt, Dreßen.

Rebaftten. Exvedition and Tnitferd: Btbul straße ?. ExpeviNon und Verlag: &L

NedatlrowSEK tlr. r«l.-Adra Anzeigers letzen.

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lreiövercin

Leipzig bat ir Samstag, den 1911, abcnbo S'L

;nb-^p(flbcnuW:

Sie kommen nicht io hoch hinauf

in der Gun ft des Publikums wie

Palmin (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen. Butter-Margarine), die fleh jeden Tag mehr ein­bürgern fowohl als Koch- und Backfett wie auch als Brotaufftrich. - Das beweifen am besten die zahllofen Nachahmungen, die gewiß ein be­redtes Zeugnis ablegen für die vorbild­liche Qualität unserer Produkte.

H.Scblinck&Cie.R.=Gt

NB. Palmin jetzt auchweid) Ucbmalzäbnlich) zu haben.

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Vberheffen

Die nach- Knnia 8ind am Sonntag, den LL. Äov., klebenden alvl 4ilv von Uhr inittaK» bl» 1Z Lhr nacht» uur tür dringende Fülle sicher anzntreü'en: D n/u

Dr. Meyerhoff, Süd-Anlage (Neubau Nicolaus). Dr. Steinreich, Neuen Bäue 22.

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zlbklld^

Dien, 10. Nov 2ic Blaticr bcipicrf)cn die Marokkv- rebatte im deutschen Reichstage. TaS.Fremdenblatt' schreibt:

Tie cbrciwollc, nickt unvorleilbaste lliquibaiwn der Marotto- angelegenhcit war bar Ziel der Politik des ReidtSkanzler >. Weint dies gelang, ohne eine Störung des Frieh.ns, io war ber Erfolg um io hoher einzusdstiben. o. Belhmanu'Hollweg zeichnete sich diesen Weg vor, ging ibn bt-5 1U Ende und setzte iid) nm Frankreich auseinander, ohne die Einmischmig Triller, wie er auodnidli > betonte, irr erlangte Kompeinali^nen, er wollte nidit ben Frieden um jeden Preis, aber anch nicht den Krieg. Zhrn ist Politik die Kunst des Erreichbaren. Bon größter Bedeutung und Wich­tigkeit der gan^n Welt ist, daß eS diesmal gelang, aus dem Weg dircltcr Verhandlungen eine EiniglMg Teulichland? und Frankreichs in der so schwierigen Frage zu gelangen. Wenn das Abkommen zukünsrig latiächltch zu einem besseren Verhulmne Teutschlands und Frankreichs, wie der Reichskanzler hoiil, tu breit sollte, so wäre dies Ereignis von der erfreulichsten und ncigremmb- Iten BedcuNtng. Teutschland und Frankreich leisteten der Frie- oensidec einen enormen T i e n st dadurch, daß cS gelang, lrov fo mancher Sckwierigkeiten zu einem friedliche:! '.'lökornmcn zu gelangen. Ter Kompromiß befriedigt nniiltlid) niemals voll- Ilanoig. Vibcr v. Bechmanii'L.'0tlioeg mag trotz aller jlrinf, die gegen seine Politik erhoben wird, das Bewußtsein benucn, er habe dem Weltfrieden und den Interessen seines Lan­des einen großen Dienst geleistet.

Angriffe eines tlchechilcheu Lozialdemokratku.

Wien, 10. Nov. Im Verlaufe der Budgetdebatte int Abgeordnetenhause kam der tichechische Lozialdemolrat N e- m ec auf die gestrige Anwesenheit dcS beutidjen Kronprinzen im Reichstag zu sprechen, die darauf schließen lasse, daß sich um den Kronprinzen eine zum Kriege drängende Kamarilla bilde und bemerkte: Wir müssen Dentsch-

Blatterstivmen zur Reichskanzlerrede. Die eoglische Preffe.

Berlin, 11. Nov. (Trahtmcldung.) Tie konser- London, 10. Nov. Die gesamte Presse bespricht btitiue Preise ist sichtlich verblüfft über die scharfe Ab-Ihie gestrige ReichstagsdebaUe und die Guudyallrwen. sage des Kanzlers an den Abgeordneten vonDaily Chronicle" ivrickt den.herrlichen Be^ rx < s. Iber .V'oTrnung des Reichskanzlers aus, daß die (Erledigung der

Tie ^K?eu Leitung" ist sich darüber nicht klar, ob dem Marokkosrage reinen Tisch in d^ deutsck-englischen Beziehung^ Rei^kanzler die^ von nationaler Besorgnis und Patriot,,chem machen werde. xie Erklärung Achautt- werde tn gleicher R ch Pflid tgeMl diktierten Worte des konservativen Führers zu wett I tung wirken. ,, . Tnn in den Dorten

SS

daß die Konservativen selbst diese Wendung autrtckng bedauern, und ^ankrnch vrakwch Mr ausg^chlmim, 2sAu§ unmöglich aber sie wären der unbedingten Notwendigkeit einer Abwehr gegen- auch einen Konflikt -wachen ^nglano uno -t-urwraiw un« vBiu^ über nickt in der Laae gewesen, nad) freiem Ermessen SU bmdeln; zu machen. bearünt die Rede Winston

sie wären m eine Zwangslage versetzt worden. Tas «orgehenDaily Telegravh begrub oie säsiäs". "TT Ft"'<ii3s 6. *= .mwä r. ÄbtmbUniktV j «legen hLö. als'bm'steid^ransta StWtwäeJ vergangenen^Mib^Iiilbnb^

und nationalliberale Fvaktionsrede ton Aahlrücksicklen dik. . ,-telegra oh und andere wn eroative Blatter geyen^ tien gewesen seien. Es fei und oleide wirklich ubcrau.- 'ckwcr die .Homrorere uoa bte du e'n urj beiten

verstäädlick, daß fcerr v. Bethmann-vollweg einen so überaus düng des Natwnenwot^Pawh^ nach Agadir em uno gaum scheren und icrlcyenben Vorwurf gerade gegen Parteien aus- an öe£ bekannten iru ^ren a rt.

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TerB ö r s e n - E o u r i e r" glaubt, das Motiv für das Symptome. $

Vorgehen des Kanzlers läge in.der ganzen Äufsassung, die Herr'

' 'A Uhr ' 'ten

Kinder io p. !ehr dankb^

t-IRjM!! ündlich unb gemMr Tageszeit "' \ iäulke.llW VRoliittafoe 9.

Privat- -WtTichl zu lebet lytkdi ihmidt, T* Zetzsteingassc 31 j iz-Musik orgeu Sovutas W^W-R istend"

Sonntag,

kanzmupk. -

landS wegen unfern Heeresstand vermehren und Trcad- noughts bauen. Daher geht es uns sehr^ viel an, wenn unsere Verbündeten eine Kriegshetze veransta.ten. Teutsch­land unterstützt unsere Politit militärisch, drängt uns aber wirtschaftlich von den Balkanländcrn ab und schädigt uns also direkt. Der Redner wurde mchrsach von den Ehristlich- Lozialen und den deutschen Abgeordneten, welche auf Deutschlands Bundeskfllse beim serbischen Konflikt hin­wiesen, unterbrochen. P o l l a u s (Alldenticher) stellte gegen­über Nemec fest, daß die Vorgänge am deutschen Kaflerhos die Sozialdemokraten gar nichts angingen. Es werde ihnen nicht gelingen, die strahlende Ehre des HohenzollernhauseS irgendwie zu beschmutzen.

Ein französischer Protest.

Paris, 10. Nov. Die kürzlich gegründete natio­nalistische VereinigungDsfense Francaise" verbreitet heute durch Maneranschlag einen überaus heftigen Protest gegen das Kongo-Abtommen, der aber nicht sehr erlist genommen sein will.Mitten im Frieden, so heißt es darin u. a, habe die französische Regierung infolge eines Stirnrunzelns des deutschen Kaisers den Preußen einen Landstrich preisgegeben, der halb so groß wie Frankreich sei. Bazaine sei wegen Hochverrats vertrrteilt worden, weil er, nachdem er gekämpft, Metz übergab. Welche Züch­tigung verdienen diejenigen, welche den Kongo ausliefer­ten, ohne auch nur den Versuch gemacht -u haben, ihn zu verteidigen?'^

Lustdct)iffahrt.

Berlin, 10. Nov Der Kronprinz unter na l?nt henke nack- mittag mit dem LuftschiffSchaben" eine Fahrt. Das Schiff kreuzte gegen 3»/, Uhr über dem Neuen Garten in Potsdam und kehrte dann nach Berlin zurück. An der Fahrt nahmen der Adjutant des Kronprinzen, tzauptmann von Planitz sowie mehrere Damen und Herren teil.

, . ..... I o. Dctbmann-Hollweg von der Ausgabe des Kanzlers hat. Er

Hr0nprm5enp0r.LT. I bleibt auf seinem Posten, ob er iid) auch mit den Parteien

Mitarbeiter schreibt unS- Iverfeindet, roeü er sich als der Kanzler des Kaisers Unser Berliner Mttarbctter schrewt uns. ^t, dessen Politik er vertritt. Ihm sei gleichgültig,

BerltN/ 10. Jcob. IuxiS die Mehrheit der Parteien denkt, darum werde Herr v. Belh- ,

Von Heinrich Treitschke stammt das Wort, daß bei mann-voflweg auch erst geh.-n, wenn der Kaiser es will. ] ben Dohenzollern der Sohn (oder Nachfolger) mit dem . TaSB e r l i n e r T a geb l al t" »>ruchert daß der Kanzler Pater (oder Vorgänger, noch niemals eines Sinnes ge-1 nicht daran denke, zu geh n. a,er Ka 11 er 10U ihm 1 e ner d c nn j SJfSt iVi linh das finden wir wenn wir auch nur die l e ) e i n V e r t r a u c n zugewendet haoe,i. Ta die Komervativen toticn . U»wdasMoen wir, wenn nnr auct) nur oie 1 unb ftlcnfalcn Qlfo ben Kanzler mehr braudxn, ie,u nx*mgc neueste Geschichte betrachten, immer wieder bettatigt. ~ic I ggot^en L,or ^cn Wah.en, als er sie, streift er den agrarisdren es zwischeii Friedrich dem Großen und |einem x. ater tyrteo* I ^tanjlcc wieder ab und beginnt noch einmal die schöne Rolle mch WUHelm I., zwischen ütoiier Wilhelm I. unb seinem I Kanzlers über ben Parieien, der als Magister heute nud> Bruder Friedrich Wilhelm IV., zwischen Kaiser Wilhelm 1.1 einmal böse Noten an die Lieblingsschüler von gestern verteilt, unb dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm Tisserenzen ge- TaS Blatt meint, die Linke w.-rvc dem Kanzler gern zuerkennen, mm gab, so ist es auch seit einiger Zeit zu einer gewisienl daß er gestern mand*s ridHige und aufrichtige Wort gesprochen Entfremduna zwischen Kaiier Wilhelm II. und seinem Sohne, habe und danke ihm auch, daß er dm Wahlkami'f von nationalem h * »T<mtirinien Friedrich Wilhelm gekommen. Aus Gift befreit habe, fährt dann aber fort: Aber |id) feinem wed,- ÄS yen Wf. ÄÄ "Ä,

zu suchen sind, kann bter nur angedeutet werden. Als der ^CT ^ann> ^er gestern einmal vernünftige Worte fand, jkronprinz diesen Herbst von Berlin-Potsdam nach ranzig-1 nod) nicht der riditige Magn am richtigen Platze ist, Langfuhr übersiedelte, statt, wie es bisher üblich getvejeu I feinc ^e^icr werden durch eine Rede nicht weggcwischt. Gestern war, die Statthalterwürde über Pommern zu erhalten, I kursierte das Gerücht, d.-r Reichstag werde bald auf­hieß es, daß die allgemeine Beliebtheit, deren fid) das gelöst. Sollte sich dies bewahrheiten, so wäre es fein Unglück, krvnprinzliche Paar in den hauptstädtischen Kreflen und I und Herr v. Bethinann-Hollweg würde dadurch selbst die Ver- beim ganzeii Volke zu erfreuen hat, die Eifersucht des fchllhett seiner Experimente zugeben.

Kaisers und der Kaiserin rege gemacht habe. Dieser Grund Englische Miuisterrcdcn.

ftir dieBerbannung" des monprmzen ist aber wohlkaum £ b y M!ot, der Guiidhall, beim Lord- $orrtbalto b8^t, M^°rAng der?eich71mİr.Ban,eii.' hielt Premierminister Asquith salgende Wh»- r#w» ft' «,

Militärische in Betracht kommen als Grund für dre Ent-1 x x g u er Handlung en zwilchen Fratureich uno Deutsd>- sremdung zwischen Vater und Sohn oder ivenigstens Tru-1 [anb iu wenden, dec so ehrenvoll für die beiden großen Länoer bnng ihrer gegenseitigen Beziehungen. list. Die Beilegung der damit zusammenhängenden Fragen bc-

Tip Traditionen des kaiserlichen Hauses legen dem deutet eine Erleichterung für Europa, denn fle ent- teJwLSaXSen eine aemiffc lernt vielleicht daö größte Hindernis für das glatte Arbeiten jewctltgen ^^11^ des Deutschen ^rcyes erne gewmc 1 ^opaischen Diplomatie. Unsere eigene Befriedigung üb:r Zuruckhaltung in zachen der Politik aus. Wohl hat d glücklichen Ergebnisse ist nid)t5beitoioeniger lief amrichtig, Thronfolger als Vertreter seines kaflerlichcn Vaters Dt» I roc-^ mdU 0CgClt ull^ gcargwöhnt hat, daß wir auf die Verhand- öfteren bei allerlei Feierlichkeiten zu fungieren gehabt und [unflcn mit Kälte blicken und selbst mtt Neigung ihren Erfolg dabei ihm im Konzept vorgelegte Reden gehalteti. Selb- hemmen.

siandig heroorgetreten ist er bisher nur zweimal, das erste Asquith fuhr mit großem Nadü>ruck fort: Nichts kann von Mal im ^alire 1902, als er in Lppeln die Sozialdemo- der Wahrheit mehr entfernt sein, es begeht kein Geheimnis weder [raten alsElende" bezeichnete, und dann 1910 in rwnigs- über bie Ziele noch Methoden der britischen Politik Lassen Sie bera wo er seine Sehnmcht nach Betonung unseres deutsch- mich fle noch einmal auseinander,etzen: Wo die britrschen Ln"-7L.7m7nn'G°g-M°^u ben inUnatJ 3 nt« .ft e n bet« ff en wer ben, da ,ch^unfer° fierenden Bestrebungen aussprach, ^te beiden Reden tung£n in Frage konunen, da ist es unsere Pflicht, sie zu er­den natürlich hier gelobt, dort getadelt; man schenkte

ihnen eigentlich viel -st viel ^ad)tuitg, Der erste Lord der Admiralität Winston Churchill

Krvnpnn-muß eben für dre Oeffentuchkelt ledrgnch erneIs -n Beantwortung eines Trinklpruchs auf die Privatperson ,ein, und außerdem darf man die emes l^xreitfräfte des Reiches :

Zwanzigjährigen und Achlundzwanzigjahrrgen doch sch leß* sei ein großer Vorteil, daß die Flotte stark und in hohem

ftch nur als ingendliche Vorübungen einschatzcii. .. Grade leistungsfähig sei. Wir müssen die Flotte stark ge-

Tie Einladung Bethmann-Hollwegs ins Neue Palais nu8 für alles, was ihr zu tun obliegen könnte und im Zu- mag darauf Hinweisen, daß der Kaiser vorläufig, solange stände sofortiger Berettsd,ast erhalten, um die größte Stärke bie Arbeiten des Reichstags noch fortbauern, nicht an eine zum bestmöglichsten Vorteil entwickeln zu können Es würde eine Gntlaffuna des Kanzlers denkt. Gleichwohl befinden wir vergebliche V orstellung. sein, zu behaupten, daß das uns schon'mitten drin in einer Kanzler krisis. Denn plötzliche rapide Anwachsen der deut scheu Flotte 21». hnhnn hnfi fick eine Kronvrinzenvartei Nicht der Hauptfaktor bei unserer Entscheidung

naiiö abgesehen biivoi, ß | ) sm inen aeaen ist, sei es was Ausgaben oder Neubauten anlangt. Dies zu ver­

buken iinrb, bic am ^>brlrchen Hofe al eu Qbaekhen >^tcieTn' würde bedeuten, daß wir der außerordentlichen Entwick- Bethmann-Hollwcg springen lasten durste, gan^ ab0cf 0 lung# me eine Folge deutscher Energie und Wissen- bauon, daß gestern Konservatwe und Zentritm ven Kanzler bet letzten Jahre ist, weniger als Gerechtigkeit antun. Es

im Sticks ließen, unb bie Nationalliberalen ihm als Gegner töricht sein, die volle Wahrheit zu leugnen, daß ein Wett-

aeqenübertraten, hat Herr v. Bethmann heute die zwischen bewerb zur See zwisckien diesen mächtigen Reichen besteht, die ihm und den Stutzen von Thron und -lltar bestehende Kluft von jeher enorme gemeinschaftliche Interessen und und von jeher

neck dadurch wesentlich erweitert, daß er ihnen in größter keinen natürlichen Grund zum Streite haben würden. Es würde

Erregung eine Moralpauke hielt, die auf der Linken lauten töricht sein, zu leugnen, daß der Flottenwettbewerb zwi- i.Äs A.-tl wÄhTPHh hei konservativen und Zentrum be- chen ihnen an der Wurzel und IM Hintergrund last leder

Beiiall loste, wahrend bet Konfervativen uno öenrrum ^toierigleit liegt, welche wiederholt die unternommenen

tretenes schweigen herrjchte. Hevde - ernsten Bemühungen, zu baldigen fteundichafttichen Beziehungen

Der ungekrönte Kvnig von Preußen, Herr Lden beiden Ländern zu gelangen, vereitelte. So lange

brand, wird es dem Reichskanzler niemals vergeben, daß Wettbewerb fortbesteht, ist jedes Element er ihm vorwarf, er hätte durch den ±on, in dem er vonK^ Mißtrauens tätig und lebendig. Wir sind nickt den ftcmden Mächten gesprochen, nur Parteiinteressen ge- so anmaßend, vorauszusetzen, daß Schuld und Irrtum, die so dient und das deutsche Volk geschädigt. Aber neben den ost mit Sckrttten den Mensck)en folgen, sich nur am einer Sette lionserotttiven wird es auch das Zentrum nicht verwinden befinden. Aber die Aufrechterhaltung der Lupremotie <ur See lönnen daß Herr v Bethtnanii durch hen Saal rief, es ist die ganze Grundlage, auf der nicht nur dos Reich und die aroize scien^ gestern KrZte im Spiel gewesen, die mehr mit den Handelswohlfahrt umeres Dol^ benchfl londern ciui gemein . Mji«. ntit hom Marokko-Mkom- und untere Freiheit, die wir fast 1000 Jahre hindurch bewahrt

levorstehenden Wahlen, as mit vem. d,carolro-Eom Ich freue mich, die Tatsache bezeugen zu können, daß

men zu tun gehabt hatten. Augemcheinlicki.hatte Herr von vew r ä r u n g e n ^ines deutschen Ministers über Bethmann heute einen etwas glualicheren ^ag ai. genern, h n Bauplan durch die Ereignisse genau bestätigt wurden, wenn es ihm auch nicht gelang, bie Ausführungen Vaster- Wenn andererseits das jetzt schon ungeheure Programm der an- manns von gestern und diejenigen Wiemers von heute zuI t>creil Mächte für ihre Rüstungen zur 3ee durch neue Er­widerlegen Aber dasBeifall links" muß dem Reichs- Weiterungen anschwellen sollte, so würde dies der Gegen- lanrler sehr xu. denken geben, weil es ihn in Mißkredit stand äußersten Bedauerns für: uns lein Aber ich bin »er» beim Kaiser bringt, unb das eisige Schweigen ui der ®^tte p{liebtet,für bicenglH^eRegierung »uetUaten unb auf der Rechten scheint zu beweisen, daß Konservative daß von allen Nationen und Staaten der We.t G r o ß b r 11 a n - unb denmnn^ tolt^nicBcn wollen. Kaiser W- .1.» «« » e^n »urb^^b^se, »n-

heim hat heute die Fahrt nach Kiel angetreten, und rn Rufe der Pflicht nickt folgen würde. (An-

Kiel ist schon manche wichtige Enstcheidung gefallen. ^rnder Beifall.)

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