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15.8.1911 Erstes Blatt
 
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Dienstag, 15. August 19U

161. Jahrgang

Erstes Blatt

GietzenerAnzeiger

hin

in Paris erwartet man bald

Hebe r 1) it 11 b e r t

gebrochen, l chmettert.

Lojialdemokratto.

glossiert imVorwärts" die

Tüchern aus mit Steinen beworfen M a n n wurden verhaftet.

Au Ut,

Produkte des Feldbaus ;u Schleudervreiieu in die ".mbr internationaler Spekulanten geraten und >u j ü n d da i t e n Preisen an die Konsumenten komm«n

«t|ad»rel«t monntli* 75 viertel- jrlid) Mk. 2.90: dura,

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-rL mrSschl- Vestella. Salenpceii: lokal l&'Vu auswärts 20 Pienmq. djjdttbafievt: 91 Loeß. VerantwoNttch kür den

pehldtben Teil August

Doen tüt ,(tf utile-

: ter der «Gebrüder Mannesmann sein sollen. Ter iierreichische Sonsul in Mogador habe bei einem rinflUB eichen Haih Schritte unternommen, damit Maßnahmen

Vim Schutze von Tarudat getroffen würden.

einem Schutzma n n die Kinnlade z >' r Eine Militärpatrouille wurde von den

Die Fortsetzung der MaroNo Verhandlungen.

Aus Berlin wird uns mitgeteilt, das- bie Perhandlungei zwischen Cambon uttb niderlen schon am Montag ihren Fortgang genommen haben. T i abzusc I ,wischen Teutschland und ^ranlreich werde unter den 9h sinn' fallen und sowohl dem Bund i ate wie dem Reichstage vorgelegt werben. Man nimmt an das; bei Vertrag dem Reichstage bereits bei feinem 31 sammenlritl am 10. Eftober, nach erfolgter Genehmiguim vorliegen wird

TavBerliner Tageblatt" weiß mitzuteilen: Die neue Besprechung zwischen dem Staaisselretär v Miberlen Wächter und dem französischen Botschafter, welche nach brr vorgestrigen Note bet Agcncc Havas im Laufe der SBodu voraussichtlich stattsinden sollte, ist der 3u|'animcnfunft Dom Hainetag nachmittag rasch gesoigt. Herr Cambon hat am Montag nachmittag gegen 5 Uhr Herrn v Miberlen ^urt' ter einen Besuch abgeftattci Der Slaatssetretär und der Botschafter hatten eine halbstündige Unterredung. Diese neue Zujammculunft Miberlens und Cambon> erhält viel leicht eine gewisse Bedenliing durch den Umstand, daß in dem Augenblick, als sie stattsand, der Reichskanzler in Berlin weilte. Herr v Bcthmaiin Hollweg war Montag früh von »ohensinotv in Berlin ringetronen. (^egen Abend kehrte er nach Hohenfinow zurück; Herr v. .Miberlen begleitete bett Reichstanzler zum Bahnhof.

TerBeniner Lolalanz.' ntelbel aus Paris Tie sranzösifche Regierung dürfte, falls sich bas Berliner Aus- wärtige Amt entschließt, bei Presse eine Mitteilung allgemeiner Natu r über den «Staub ber deutsch^sran- zösischen Marokkoverhanblungen zugeheu zu lassen, gleiche falls in einer Note, wahrscheinlich durch bie Agenee >?avas bas bisherige Ergebnis der Bemühungen des Botschafters

politische Lagerscha«.

Sine Neuwahl in Konstanz Utbetl ngen ?

Wie wir schon melbeten, ist am Sonntag ber Reichs ingvabgcorbncte (Geheimer Finanzrat Fricbnch Hug gc ftorben. Hug vertrat den 1. badischen NeichStagswahlkrei-- seit 1890 und gehörte dem Zentrum an. Bei den letzten Wahlen siegte Hug mit 14327 Zentrumsstimmen gegen 8.596 nationalliberale und 2565 sozialistische Stimmen im ersten Wahlgange. Trotz dieses Vorsprunges von über 3000 Stimmen über seine gemeinsamen Gegner und trotzdem der Ureis zu 91 Prozent katholisch ist, kann das Zentrum ihn nicht als unbedingt sicheren Besitzstand ansprechen.

Hug gehörte dem badischen Landtag von 1873 bis 1875 und bann wieder von 18851903 an. Dem Reichstag gehörte er feit dem Jahre 1890 an. Cr war auch Mitglied des Bundes ber Landwirte und verwaltete seit 1885 die Fonds, bie zur katholischen Stiflungsverwattung gehören.

Tas Zentrum in Baden hat Hug viel zu bauten. Cr jpar ein .Menner bes Finanzwesens und hat feiner Partei un Landtag die besten Dienste geleistet Zn seinem Wahl­kreis hat der Name Hug große politische Aiiziehnngskraft, so daß er immer wieder ber gegebene .Manbibat war. Es sieht übrigens dahin, ob so kurz vor den Neuwahlen auch in Monstanz noch eine Ersatzwahl borgenommen werden wird.

Cambon Icnnzeichneu. Hier ine solche Veröffentlichung.

Tie Haltung der

Eduard Bernstein

Nr. 190

Ter euer Anzel-et erscheint täglich, anbei - crnitagS. - Beilagen: crmal wixbe'.itk.i

»er Dutzend Ml 1.- Mk. 1.30

Nene Forschungen über denMann mit der Eisernen Maske".

Seitdem am 19. November 1703 in ber Bastille

Bastille überführt, und dort starb ber nun bereits völlig geheimnisvoll gewordene llnbetannie am 19. November 1703; er wurde auf dem .Mirchhof von Saint-Paul bo graben. Wie weit diese Darstellung der geschichtlichen Wahrheit nahekommt, wagen wir nicht zu entscheiden; für sie spricht freilich, daß bereits ein alter Traktat in die von ihr eingeschlagene Richtung wies Aber wenn teilte per- sönlich verwandtsclwstlichcn Beziehungen Ludwigs XIV. zu dem befangenen bestanden, warum übte er bann bie Rück­sicht, ihn so lange leben zu lassen, und warum zwang er ihn, zeitlebens bie Eiserne Maske zu tragen?

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arbciterberocg-ing.

Tie Au schreitungea in Liverpool.

London, 11. Ang Tie Unruhen in Liverpool sind ohne Beispiel. Bei der Saint Gcorgshall kam es zu einer regelrechten Straßenfchlacht Tie Sch itzlc u l e wurden bei dem Bemühen, auf dem Platze vor der Saint Georgeshall eine Bahn durch die Menge zu brechen, mein fach zurückgetrieben. Viele von ihnen wurden venminbet. Tie Ausstandiaen b.haupteten ihre Stellung. Eine Stunde lang war die Polizei nicht in der Lage, den Platz zu räumen Ter Magistrat ließ chlieglich das A u s r n h r g e s e tz v e r lesen. Es wurde Militär aufgeboten, das schußbereit ausmarschierte und die Ausständigen in bie Nebenstraßen zurücktrieb, wo der .Mleinkrieg noch bis gegen Mitternacht dauerte Tie Hospitäler sind eifrig am Werk, den Verwun­deten Hilfe zu gewähren. Nach der letzten Schätzung w u r den 250 Personeu, meist Sch u tz l en t e^v erletzk. Die Ausständigen versuchten, in bie Limestrect Station ein zudringen und brachen die Tore nieder, wurden sedoch von den Polizeimannschaften, bie Verstärkung erhielten, fiurüdgetrieben Tie Firehousestation wurde für den Augen­blick in ein Hospital verwandelt Zn ihrer Erbitterung bewarf die Menge Krankenwagen und Taxa- mctcrcabe, in denen fich Verwundete befanden, mit Steinen. Einem Polizeioffizier wurde ein Bein

Liverpool, 14. Slug. Tie ^auptfa)mahrt9geicll- fchaften öertimbeten heute mittag bie A usjperru n g. Es werben 30000 Arbeiter davon betroffen.

Ter Bürgermeister, Sir Thomas Hughes, nmrbc durch einen Stcinibiiri am Kopie verletzt. Tu- Ausständigen griffen hcutr nachmittag einen Vroimagcn an, plünderten und v c r w ü stete n das Rathaus und das Polizeipräsidium. Soldaten zerstreuten die Shtrrührcr Zn B irkenhe ab babiiu sich 7oOO Hafenarbeiter dem Ausstand angeschlosien. Es kam zu einem .jufammeustoi; iioifdien den Ausständigen und der Polizei Zu Grimsby streiten die Arbeiter auf den nohlcnleichtern. Znfolgedefsen tonne t.inc. Schleppdampfer in See geben. Wenn nicht

Die Wirren in perften.

Teheran, 13 Aug Ter frühere Schah soll in Amol, etwa 8i» Meilen nördlich von Teheran, cingctroficn fein. 7(f Meilen östlich von der Hauptstadt hat ein M n in p i zwischen Regierungstruppen und Anhängern Mohammed Alis unter Refchid es Sultan ftoltgrfnnbcn. in welchem die Truppen siegten. Resch id cs S_u 11 n n ist gefallen Tie Einnahme Scmman- durch Streikräfte des früheren Schahs ist bisher unbcftäligt.

Tic persische Regierung briidtc in Boa ni Wartung der Vorstetlungen, welche, die engüfdie Regierung bezüglich ber Berufung des Majors Stofe s erhob, ihr Erstaunen über die Haltung Englands ans, die sich durch keine Besinn mung des englijch ru fischen Abkommens rechtfertigen lasse

Hand beiseite geschafft ivorden fei.

Alle diese Amichten scheinen sept einer Darstellung des Zolles weichen zu müssen, die nach neu entdeckten offiziellen Zeugnissen, die aus bett Archiven des französischen Austvärtigen Stmtes stammen, Michael Monahan in der ZeitschriftPapyrus' gün. Ta nach war ber geheimnis­volle Gefangene ein französischer Graf namens Mattioli. ber im Zähre 1640 in Bologna geboren wurde. Voll Ehr geiz und ruhelosem Temperament brachte er es bis zum Staatssekretär ber Herzöge von Mantua. Zn bereit Besitz befand sich damals eine kleine Festung. Casale, bie Lud wig XIV. zu erwerben wünschte .Marl IV. von Mantua befand sich gerade in Geldverlegenheit, und so wurde Mat tiolt nach Paris gesandt, um das Geschäft dort abzufchlieken. Nach feine,.' Rüctkehr aber verriet er den ganzen Handel an Spanien, Oesterreich und die bebeutenberen italienischen Staaten. So war Ludwig XIV. matt gesetzt, Casale blieb man titanisch, aber dem Grafen Statiioli vergas' ber fran­zösische König diesen Verrat nicht. Am 2. Mai 1679 wurde der Graf von ein paar Geistlichen über die französisch* Olren-c geiodt, dort überfallen und festgenommen und tu die Kerker des Schlosses Pignerol geworfen. Ludwig ordnete persönlich die Art seiner Bewachung an. Niemand sollte erfahren dürfen, was aus Mattioli, der von nun an unter dem Namen Lestang in den Gefangenenlisten aut geführt wurde, luerbe; niemand durfte in irgendwelchen Vertehr mit ihm treten. Zeitlebens mui »e cr eine Maske aus fchwarzem Samt tragen. Seine wei e-.cn Schiafate )inb bciauiu. Äon Saint Mars, dem öourcu.eur von Pignerol, wurde er erst nach der Znscl .Saint-Marguerite, bann, 1698, nach ber

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würts kommen wollen und nch Daher amtrengen. Tie Zrauen aber wollen nur so viel Geld verdienen, ale sic gerade brauchen und Haden keinen Ehrgeiz für die Zukunft. Eine Frau nimmt eine Stellung nur an, um aiti Die beste Gelegensten anfzupasten, durch die sie i:c verlassen kann. Zhr V'anvtiuunld) ist Heirat und sobald der Mann erscheint, verläßt sie das Bnrean um DcS Heims willen. Unjerc weiblichen Angestellten arbeiten bei uns durchschnittlich nicht langer als dret Zahte, dann heiraten sie. Und selvst wenn sie nicht ueiraten und llO Zähre bei uns bleiben, so machen sie keine Zorischrttte und vcrbcifem sich nicht iuic dte Manner.

I Eine S t r a u h t ii f o r nt > u Schweoen. Als vor wenigen Zähren Hagenbcck mit oan mzwiicheti oetwirkluhteu Plane au die Ecficntlidrkit trat, in Stellingen bet .Hamburg eine Straußenfarm ;u errichten, rregte dies allgemeines Auf­sehen. Jetzt soll noch weiter nördlich, tn SdirvfDcn, cutc Straußen tarn: eingerichtet werden, und die Ansäugc dazu finb schon gr macht, ^ic DiePolitiken" aus Stvckho 1 m" criahrt, hat Tinun Hanner n Raiunoa im Norden von Stockholm mit der Anlage Der Strauüeninrm begonnen. Zuerst wurden nur zwei Strauße gehalten, und cd erwies sich, gant ennviMbenb Den Erwhrungen Hagenbccts, oasi Die Srram'e da- Ueb rnnntem int Freien sehr gut vertragen uuo dabet beionders ufone Federn bttommen. Gegenwärtig betrugt der bestand ikr ichwedischeu Straustenfarm vier Paare, und man rechnet tiurui, ui wenigen k StrauBenfarm bedeutend äu vermehren, so doh alsdann Suiweden Straurfebern im Zn- lande erzeugen wird.

ff. Eine Zagdbeutc des älteren T u nia«. Alejandre Dumas der Aeitere und Alexandre Dumas der Züngcte erhielten eines Tages eine Einladung zu einer Jagd in Dei Normatune, die sie auch annahmen, und halb daran' trafen beide uiamiuen mit vielen anderen (Vasten in einem aitcn Schlosse

Tmna.' (Hi Aeitere vorher n die rtiuix venchiageti' Der Tust nicht .2V ihn, :nw er blieb schließ- 1-th dort. Sein Sohn aber zog davon und bald verklangen die Hörner in ber Zernc^ Es stellic «ich bald heraus, daß der ältere Turne.1 das bessere Teil erwahlr hatte, denn kaum waren zwei Stunbeit vergangen, io fing /> an zu regnen, zu hageln, jii donnern un«? ju bhpri:, kurz, es war das Türduahdifrc Unwetter, bas man sich denken fr erden au - .ubaden, und bis auf die >jaut durchnäßt, kehrten die Zager zurück. Dumas Der Sohn wandt- sich an seinen Vater mit der Zragc, ob ci sich gelangweilt hätte.Nein," war die Antwort. - ,.S*ri5 haft du 2-rnn in den zwei Stunocn getrieben?" forschte ber Sohn n-eiirr,Du roaru doch ganz allem!"Zch, allein? Aichc ganz: ich habe eine Komödie geschrieben!" und Dumas Der Äeuere zeigte Tumas Dem Sottnc das Manuskript DerBlauen Srt'ärpc". ? n zwei Stunden hatte cr einen ganzen Alt geschrieben und Dar- Manuskript enthielt uich. eine einzige Turchui- ichuug ode Verbesserung. 2 ar des Dichters OagbbqiteJ

''chrner.^amillcnblStter i Krtu

JlallfuröenKrenÄiefeer. ' . Dienstag und Zrettae > cctmol nionatl. fand wirilchaftlicheöritfraee, , enllprech - Anfchlüffe KZW General-Anzeiger für Gberyessen ML«-- Anaabm. oon Anj.igen Rotofiotisbrnd uttb vtrlag btr vrühl'schen Univ.'vuch. und Steinbruderti R. Lange. Rebcftion. drpebition unb Druderth Scbulstratzt 7. ^nd'- .'^ü'r

?18 vornutta^ st Uhr. vübingtn: Zernsprechtr Nr. 50 Leschäftrstelle vahnhdsstraße 16a. Linjeigenfü c». M.

Marolkopolitik ber deutschen Regierung. Er polemi fiert dabei scharf gegen die Anmaßung Eng l a n b ö. Wenn das offizielle Englanb Tcntschlanb in Bezug auf Agabir und dessen HinterlandHände weg!" zuruie, so Habe es in unseren Augen jebe? moralische Mt c d) i dazu dadurch verwirkt, daß es Z-rantreich erlaubt hat und weiter erlaubt, im größten und zivilisiertesten Teile von Narokko den Bestimmungen des Algeeirasvertrages ins Ge- ,icht zu schlagen. Es stütze sich ausschließlich auf das liecht, das Macht zur «Mrunblage hat, aber auf kein in Beiträgen oder sittlichen rstundfätzen wnrzelndes Recht.

Unruhen im Snegediet.

Paris, 14. Ana Eine Meinung aus Tanger be­stätigt bas von ben eingeborenen verbreitete Gerücht, wo nach der Uarastamm den Hauptort des Susgebietes, Tarudat, am 6. Zuli angegriffen und in einzelnen Stadtvierteln Plünderungen verübt habe, weil der Maid von Tarudat deren Grundstücke verlauft habe. Zn der Stadt befinden sich gegenwärtig drei Fremde, ein Deutscher, ein üesterreicher und ein Algerier, welche insgesamt Ver-

lieber Viehseuchen und Dürre

schreibt bieKretuzeitung":

Viehseuchen unb Dürre bringen je länger je mehr die hei- mikfie LauDwirtschast in eine äußerst gefahrvolle Lage, die natur lid) auch ihre cmvünDliche Rüctwirkun^ aus die weitesten Streife ausübcit muß. Aus Den pcrfdiieDenftcn -teilen des Reiches kommen MclDungcn, Daß bie mittleren und kleineren Besitzer wegen der Deckung von Zinsen, Steuern und anderen Lasten in großei Bebrangnis sind, unb baß deshalb aller eindringlichen Warnungen ungeachtet bie Viehbestände mit großen Verlusten verkauft werben. Tic Preise für jette Schweine weifen einen Tiefstand auf, baß kaum noch die Auslagen für die verfütterten Futtermittel bezahlt werden Es kann nach Lage Der Dinge nicht zweifelhaft fein, daß viele mittlere und kleinere Landwirte in ihrer Existenz gefährd k werden, iPtun nicht alsbald m am*offixbei Weife Äorfvrg.' getroffen wird. Von größter Bedeutung iit Die Erhaltung unserer Vieh­bestände Warnungen allein genügen nicht: hier muß mit praktischen Hilfsmitteln porgegangen werden Jedenfalls muffen Mittel unb Wege g cf dienen werden, zu verhindern, daß unser Viehbestand unter dem gegenwärtigen Drucke an ausländische Hanbter, wie das bereite gcichieht, perichlcubcrt wirb. In allen Provinzen sollten für kleinere Bezirke iid> Momniiffioncit zur Sicherung und möglichsten Erhaltung des Viehes bilden. Zn gleicher ober ähnlicher Weife muß bezüglich be-> Getreides ver lahren werden: ein Teil der Landioirte hat seine Ernte ^bereits verlauft, andere stehen int Begriff, es^ zu tun. Lhne Staat-.' Hilfe wird es iaum möglidi fein, bie Zoigen der gegenwärtigen Verhällniife auszuglcidren. Es hanbelt sich hier nicht etwa um eine Aktion im ausichließlich lanbivirtfchaftlichen Interesse, sondern in erster Linie um Maßnahmen ,ur Ernährung unseres Volles. Es muß mit allem Nachdruck verhindert werden, daß die

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Paris derMann in ber Eisernen Maske" gestorben haben steh bie Gelehrten ttber seine Persönlichkeit unb feine Herkunft gestritten unb sich bis auf den heutigen Tag nicht einigen können Bald wurdenachgewiesen", cr fei ein Bruder Ludwigs XIV., bald, cr fei ein uneheliches .Minb Annas von Ccftcrreicl) gewesen unb sein Vater cniiuebex der Herzog von Budtngham vder bei Mnrbtnal Ma Zarin. So hat auch Alexandre Dumas in seinem Romane 20 Zähre nachher", der Zortsepung derDrei Musketiere", in Uebereinsrimmuug mit dem Enzytlopädisten Grimm an genommen, daß der Unbekannte ein Zivillingsbrnder Lud ivigs XIV. getuefeu, abet von feinem Vater aus Furcht, die Toppeigeburt könne Bürgerkriege veranlassen, kurzer

Das große Einmaleins. Zn dec Äochenichri't März Verlag Albert Langen ".nnid'en gibt Hermann ,Vri rc mann wieder inicrcffante statistifche Streif lüge in beionberer Be lendjumg, aus Denen wir folgende» herausgreisen: An einem Tage merben an' bei Er km wohl 200000 Mensch, n geboren; 160 000 aber muffen sterben. Um 30 000 bis 40 00«) fit unsere Art an Di cf cm Tage gewachsen. Ttcitatiienb Emrovoer wan berten iiadi Amenla aus. Zn Teutichianb^ fchmirtcn 80«' Lanbarbeiter ihr Bünde! unb zogen tn Die Stadt. Hnnder-, Millionen wuchsen dem Gelooermogen der Menschen zu. 13" Millionen wurden im Tauiaien Reiche erarbeuer und größten teil' icrbraudu. 1<X« Millionen setzte der zwi'lvennaatliche .Handel um. Einige hundert Lebenstrogodien tarnen mit Tot schlag oder freiwilligem unoc zum letzten Akt. Zehn bi» rwan-ig Leiuc bim en sich von baue ab für Millionäre halten. Bwci Dutzend Streiks und crleDigt Tic Bergwerke Imerieit 3 bis

4 Millionen rannen Mohlen.ludi Gald für etwa 6 Millionen Mark. 3mnn;igtnufaib Strarurteilc, hunderuaufcm' Proz.n'e. Trerhuiibert Bucher wurden vollendet. Tr.i gute 80 00" Leu arukel geschrieben. Zwanzig Tbeateri.ücke fielen Durch. Aährerib- beiien legte Die Erde au* ihrer Lahn um Die Sonn, einen Veg oon 211 Millionen .üüomacm zurstd Emen iängeren, nr bekannten um ihr Zenkralgestirn.

as ZtaSko ber Frauenarbeit? Zn de-! großeii geschäftlichen Untcmeljnumgcn der Bereinigten Staaten, iuo so lange alsäutcaubeamte mehr Fraueii alL Männer an- gestellt ivurbe:*, bricht die Aiifchauiuiq sich mepr unb mehr Bahn, bas e5 in jeder Beziehung vorteitbastcr m. Die Frauen von der Arbeit möglichst ausziischlieven. Lite bereits andere große mim- babn- und Zudusirieumernehnien, hat nun auch Die Southern Pacific Railwah begonnen, das Tamenperfonal auszufchatten und nur noch Männer anzustellen. Es geschieht dies nur Ianqfani nud möglrch': imaupällig, um nicht zu'gioße (rtbuierung zu erregen, ooch haben lereits öic Führerinnen der Suprageuedeivegung Diese Mnrucfbtangni'.g der otauen als einen 'eigen Eoup Des 'tarieren ^efchteajis i-ezetchnet und nm einem Aopell an -^rs. Harriman, Die toaum Ces emnigeii ivrundcrs Der Som. em Pacific Hauuai) gedroht, lieber Die Seroeggriüibe gab einet ter Letter dec Etjen- bahn interename Äiiskünste:25tt brauchen Angestellte, die vor-