Dritter Blatt
161. Jahrgang
HC. 160
Erscheint tiglich mit Auknabme deS bonntagL.
TcD'.ttlu'ioe,
böchstcn» 6 Jahre alt 49—öl 88—92
00
Schlactstwerte
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50—52
46
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Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Juli
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Allltlicht LeklillMilchllilgeii öer StaBt Kietzen
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Beobachtungen der Station Sieben.
letzten Marktlage tu Mark pro das 9)i‘ebr ( + ) bezw. Weniger
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Die „«lehener ZamNienblälter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt. dar „AreirblaU für den Urei, Sietzen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Lett» fragen" erscheinen monatlich zweimal.
210 (- 216'/, (+
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102
96
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k" je nach Qualität, wobei ccqeiuibcv der Vorwoche in
81—84
76-80
Höchste Temperatur
Niedrigste ,
i'iittlcrc Blast- und bette cauqLilbcc . 56—60 93-100
O)cruiflcre Blast- und gute Saugkälber 50—54 84 —90
.'t rt l der. 'einOc Biastlälbcr
Gießen, den 6. Juli 1911.
Gwßherzogliches Amtsgericht.
1C00 (-' 'o(at
LchlachtwcrteS
Pollfleischige. jüngere . . .
I ä ri eu. H ft b e.
. . 47—49
Königsberg Danzig Stettin Vosen Breslau Berlin Magdeburg Valle Leipzig Dresden Brattnjchwetg Kiel -vantburq Hannover Düsseldorf Jraukiurt a.M. Blanicheiin etraüburg München
Geringere Saugkälber . e dj a ’e.
Weidemastschase . . .
Schweine.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» ftraße 7. Lxpedinon und Verlag: 51.
RedakttowLOSllL. Tell-Lldru An^etgerGießen.
T ollsteischige Schweine bt5 zu 2 Zentner Lebendgewicht 47—49
VoUs'etsctiige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 47—49
Hilfe bei vallonlandungen.
Durch die Gründung deS Gießener LustichifservereinS i^rden wir in unserer Gegend nun mehr als seither mit Luftschiffen zu tun haben. ES dürste deshalb für unsere 2efer von Interesse sein, von Dingen zu erfahren, deren l enntniS ihnen gelegentlich von Vorteil sein kann.
Wenn ein Ballonführer landen will und daS Schleppseil terabläßt, ist dies in den meisten Fällen für die Bevölkerung en Zeichen dafür, rücksichtslos über bebaute Felder zu tlen, um daS Seil zu ergreifen. Es entbrennt dann cm vohrec Feuereifer unter den Helfern, als Erster daS Seil zu greifen. Die gute Absicht, dem landenden Ballon und dessen k-nsaffen beizuspringen und zu helfen, soll nicht verkamu Serben, aber diese Hilfe ist vollständig verfehlt und unangebracht. Seit Einführung der Neisjbahn nämlich ist der Führer deS BallonS gewöhnlich in der Lage, ohne eine fremde Beihilfe zu landen. Wünscht der Ballonführer aber, das; das gelt festgehalten werden soll, so wird cc dies durch Zuruf zu erkennen geben. DaS Ergreifen und Festhalten deS Schlepp» laues ist namentlich bei starkem Winde eine Gefahr für b;e haltende Person. Mancher Unglücksfall hat sich hierbei Kipn ereignet, für den der Ballonführer nicht hast» bor gemacht werden kann. Wer unaufgefordert und un» befugter Weise beim Halten des Schlepptaues zu Schaden kommt, hat sich dies selbst zuzuschreiben und kann dafür keincnErsatz verlangen. Von F l u r s ch ä d e n bei Landungen ha: der Ballonführer nur den Teil zu bezahlen, der durch die Landung des BallonS und die späteren VcrpackungSarbeiten verursacht wurde, nicht aber auch den Schaden, der durch das Herbeieilcn und Hcrumstehen der Bc» .oklkerung entstanden ist. Die Personen, die m solchen Fällen von Feldschützen notiert werden, sind dem Geschädigten gegenüber haftbar, selbst wenn außerdem noch andere mit du Ursache deS Schadens gewesen sind.
Das Festhalten deS Seiles auf Aufforderung deS Ballon» fii-rerS kann sogar als versuchte Freiheitsberaubung ouSgelegt und strafrechtlich geahndet werden.
Nur lenkbare Luftschiffe, wie Zeppelin, Parse» : val usw. bedürfen bet ihrer Landung der Hilfe, aber auch hier soll diese nur geleistet werden, wenn dazu auf» gefordert wird.
Weizen 200 (- 204 ( «- 207 (4- 209 ( + 213 (-+- 209 (— 203 ( + 208 (+
dem Gerichte anzumclden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie ; über die Bestellung eines GläubigerauSschusscS und eintrcten» den Falls über die in § 132 der Konknrsordnung bczeichmteu Gegenstände — auf Freitag den 4. August 1911, vormittags 9y, Uhr, — und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 25. August 1911, vormittags 9 Uhr — vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 18, Termin
Dienstag, U. Juli 19H
Rotationsdruck und Verlag der drühllschen Unroerfitätl - Buch- und Lieindruckerei.
R. Lange, Dießen.
Bekanntmachung.
Bei der Firma Liebmann Katz in Hungen wurde iin .Handelsregister eingetragen: Tie Prokura des Liebmann Mag ist erloschen.
47 cefpfe
Märkte.
ic. Frankfurt a. M., 10. Juli. (Orig.-Telegr. des „®ißii. 21115.“) Amtliche Notierungen der heutigen frucht marktvre ii e. Weizen (hiesiger, Bit. 21.00—OO.Oo, Kurhessischer Mk. 21.00—00.00, Roggen (hiestger) Alk. 17.00—17.50, Gerste (Wetterauer) Mk. 00.00 bis All. 00.00, Gerste, oianfcn, Pfälzer, Ried Mk. 00.00—00.00, Hafer Mk. 18.00—19.00, Mais All. 15.40—15.50, Aeizeumcbl 0 Alk. 30.50—30.75, Wetzcnmehl I Mk. 28.50—28.75, Weizenmehl III Alk. 25.50-25.75, Roggenniehl 0 Alk. 25.25—25.75, Roggen- niebl 0/1 Alk. 24.25—24.75, Roggeuwehl I Alk. 23.25—23.75, Wctzenklcie Mk. 10.50-10.75, Weizenschalen Alk. 10 75-11.00, Roggenkleie Alk. 11.25-11.50, Alalzkeintc Alk. 11.20—12.53, Bier- liebet 11.90—12.10. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 10. Juli. Mrig.-Telegr. des .Gieß. Anzeigers“.) K a rt 0 sf e l in a r11. Alan notierte: Kartojseln (neue) ui Waggons Alk. 9.00—9.53, im Kleinhandel Alk. 12.00—13.00 für je 100 Kg.
Aollsietschige anSgemäsiele Färsen höchst.
Schlachtwertes....... 47—51
AoUfletscbtge auSgemäslete Kulte höchst.
Schlachtwerte^ viS zti 7 Jahren. . 40—41 ä’.eliere ousgemästete Kühe und wenig
fiul entwiaelte jüngere Kühe Üärseu 34—38 68—74 Alätzig genährte Kühe tmd Färsen . . 29—32 65—66
am 10. bis 11. Juli , 10. , 11. ,
nicht der Wirt, sondern sie allein geschädigt werben. Das alles sollte bahnt führen, baß jeber Gatt und Reisende selbst seine Zeche aufmerfiam überwacht und damit allen Disterenzen den Boden em lieht. Er sollte aber ebenso dem Bedienungspersonal den gebührenden Lohn mehr als Bertel himverfen, sondern als wohlverdient mit ciniaer Freundlichkeit zukommen lassen, eingedenk dessen, das; auch das Trinkgeld nicht entnriirbigt, wenn eS mit Würde gegeben wird.
Bollfieijchige Schivcine über 2'/, Zentner Lebendgewicht 46—47 fleischige Schweine unter 80 kg Lebend
gewicht ... 47—48
Ueberftnnb: Rinder geringer Ucberstand, Kälber,
Sept. 198.50 (— •2.25); Budapest Skt. 195.h0 (-J- 0.70);
Crt. 153.20 (4- 0.65) ; Paris Juli 201.25 (-7.20); Chicago Jiili 1 $8.25 (— 0.20). Roggen: Berlin Juli 169.25 (— 4.25), September 166.25 (— 3.50). Haier: Berlin Jul: 164.75 (— 4.50), Sept. 163.50 (— 3.00). Mais: Rew Port Sepi. 116.70 <-j- 6.40). Futtergerste : cif Hamburg schiuim. 123.50 (— LOü) Juni alt 123.50 (— 3.75), Juli 121.00 (- 3.00), Herbst 110.75 (- 1.50) Mk.
Zunge, f etfetige, nicht auSgema le und eitere ouSgemästete......45—48
F.C. Wiesbaden. B lebh o^»M ark t b c 11 cb t vorn 1 '. I: Austrieb. Rinder 1"! (Crfjfcn 72, Kühe 29, Bullen 00), Kälber 31,
fische ’VÄ? A N W Mnd 28 Psg.
IM Mi
Pfund 45 Psg.
Fisch per Pfund 38 Psg.
Jisch-Koteletis
per Pfund 35 Pfg.
irtoffeln nb) 10 Pfund 72 Psg- 100 Pfund M. 6.50.
Pf., lOPfd.M.l.- .70 Pf., 10Psd.A1.r5
Heringe»-»Psg. a.ü TjtfÄt urken s—?sulfs- chen tot, rot sg., 3 Pfund 60 119- , 3 Pfund
Heeren?o w k w
Fernsprecher 231
Schate 4?, Schweine 373.
Tendenz: Rinder, Kälber, Schale und Schweine mittehnäüi
*** “ Durch-
igerE,, WKZ
onbevQiunt.
2iUcn Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Lache in Besitz haben ober zur Konkursmasse etwas schuldig smd, wird aufgegeben, itichts an den Gemeinschulbner >u verabfolgen ober zu leisten, auch bte Verpflichtung auferlegt, von beni Besitze ber Sache und von den Forderungen, für welche sie aus ber Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursvenvalter bis zum 15. August 1911 Anzeige zu machen. B”/r
GroßherzoglicheZ Amtsgericht in Gießen.
Jedermann zufrieden!
Berlin N., den 22. Januar 1911. Teile Ihnen mit, das; idi Ihr Bioson seit einem halben Jahre gebrauchen es schmeckt mir vorzüglich. wie Schokolade, und habe ich jetzt das 7. Paket. Ich trinke es morgens und abends je 2 Teelöffel auf 1 Tatte. vermischt nut Kakao und haben sich seitdem Kraft und Energie beiondcrS gehoben, wie überhaupt das Allgemeinbefinden sich erheblich bcncrtc. .)dj trinke Biofon auf Anraten meinet- Mannet, welcher dasselbe vor einigen Jahren bei Magenkrankheiten zur Kräftigung seine» Mag-ns nahm, auch ist es mir schon öfters von Bekannten empfohlen ruorben. Alle und sehr zufrieden damit. Iran Hauvert, Wicfenstraße 19?. Unterschrift beglaubigt: Justizrat Arthur Heuer, 'Jiotar. Biofon nt das bette und bittigste Nähr- und Kräftigungsmittels erhältlich in r'lpotheten. Drogerien usw, Palet lea. 1 ,■ Kilo) Mk. 3.—. Berlangeii 2ir vom Bioionwerk Jrantfurt <Maim eine Geschmacksvrobe nebst interessanter Abhandlung über: „Die Lebenskraft und ihre Erhaltung".
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Bekanntmachung.
In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen bc züglich: a) der Firma Hermann Mettenheimer, Gretzen: Das Geschäft ist auf die bisherigen Prokurlsten, die Kaufleute Carl Hosch und Carl Kerber zu Gießen übergegangen, bte dasselbe unter Aenderung ber Firma in: Hermann Mettenheimer, Inh. Carl Hofch und Carl Kerber, und unter Uebernahme der Aktiva und Passiva weitersühren. Die den Genannten erteilte Prokura ist hiermit erloschen. Die offene Handelsgesellschaft bat am 1. Juli 1911 begonnen, b) Der Firma Ernst Challier, Rudolph's Nachf, Mustkalten- und I tt st r u m e n t e n h a n d l u n g, G i e ß e n: Der bisherige Gesellschafter Ernst Challier jr. ist nrtnmehr aHctniger Inhaber der Firma Der Ehefrau beweiben, Anna geb. Ftjcher iit Prokura erteilt, c D e r Firma PH. Äagne r, Gießen: Das Gesckstift ist auf die Kaufleute Georg Löwer und Emil Bechitein zu Gießen übergegangen. Die Firma in in L ö to e r L B e ch ft c i n , v o r nt. P h. Wagner geändert. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Jult 1911 begonnen, d) Der Firma Gailsche Dampf- Riegelet und Tonwaren fabrik Wm Gail, Gießen: Dem Kaufmann Dr. Georg Gail in Gießen ist Prokura erteilt, e) Der FirmaGg- P st G a i l, G i c ß e n: Tem Kaufmann Dr. Georg Gail in Gießen ist Prokura erteilt, f) Tie Firma Kaiser-Trogerie, Ernst Noll, Gießen. Inhaber Ernst Noll, Kaufmann, Greben.
Pollsteiichiae, ausgcwachjene. höchsten
. . 45—47
'■feinst. Schokoladen^ ^0 Mäusburg.
d'e Reisezeit:
"itains, Pastillen und dous in verschied. Teschnu allen Preitzlnqen.
Konkursverfahren.
I lieber das Verntögen ber Firma Hassta, Pneuntatik- merfe Gießen, G. nt. b. H. zu Gießen, wirb heute am 10. Juli 1911, vormittags 12 Uhr, bas KonkttrSverfahren eröffnet.
Der Rechtsanwalt Homberger in Gießen wirb zum Konkursverwalter ernannt.
Konkurßforbnungen sinb bis zum 15. August 1911 bei
Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert die Brühl’sche Univ.-Druckerei.
"KreuzP^l
Tas netzen uon etwa 150 Stück volzmasten soll öffentlich vergeben tuerben. Bedingungen liegen bet der Berwallung des Eteklnztlatswerkeo, Vabnitrahe 2h, ans Angebote und bis »um 15. dS. Mls.. mittags 12 Udr, ebendafelbu eln^uretchen.Iri" ;
Hungen, 29. Juni 1911.
Gro' h..; iglicltcs Amtegericht.
Ungejochte Bttll en.
wandern und Heilen, 6äöer un» Sommersrischen.
** Trinkgelder. Zur Zeit des sommerlichen L>aupt- t'rkehrS werden die nie schlummernden Berpflegungs- und Triilk» glhfrageu besonders aktuell, und die Klagen über ungenügende Bedienung, über die Last des Trinlgeldgebens und über tatiädv lid;e oder vermeintliche Benachteiligungen haben bereits lebhaft nieder eingesevt. Neben manchen inoDibcgainbcten Beschtverden Im tt da auch manches nur falsch Gesehene einher, und nur ju Ilten wird der eigenartigen Stellung Rechnung getragen, die das iLlM'irtschastliche Personal bei der Entlohnung einninnm. Das loienungspersonal, das für den Triiilgeldempsang überhaupt t Jrage kommt (Portiers, Kellner, .Hausdiener, Slubenmädch.'n), |(ühält in den meisten Füllen überhaupt kein Gehalt. In den a.iöcren Fällen ist es so gering bemessen, dass es als Entlohnung nicht angeseheit werden kann. Diese Angestellten sind also, da-- ftrn sie non ihrer Arbeit leben und vorwärts kommen wollen, üur die Trinkgeldeinnahme in qanj hervorragendem Maße an- gcwiesen, und besonders der Umstand, daß sie trotzdem Trinkgeld nicht fordern dürfen, macht es nur zu begreiflich, daß sie den Hast hi erster Linie auf seine Neigung zum Trinkgeldgeben ein* iöVipcn und dementsprechend bebtenen. Die Hotelbesitzer und Gatt- wirte haben bisher nur mit ganz seltenen Ausnahmen verfudyt, dem Unwesen zu steuern, und trintgeldfreie Wirtschaften gibt es w Deutschland fmnn ein Dutzend. Die Wirte lassen eben die Ihtgc laufen, wie sie sind. Tie Angestellten, obendrein bald hier bald da, sind trotz ihres Strebens nach Aenderung machtlos. Ta-3 Publikum verharrt in passivem Zorn, und die Gesetzgebung jd;cut sich anscheinend, die Materie auch nut anzufassen. — Trotz dieser Verhältnisse wird es int allgemeinen dem Kellner Hirt rerbachi, wenn er sich hin und wieder zu seinen Gnniten ver- ■ rechnet. Man macht aber seltener ?luihebens davon, wenn der Jjrrtum zu Gunsten des Gastes uatlsand, und in beiden Fällen !.'denkt man nicht, daß die Kellner jedes Tagewerk mit einer 5 ehr unbestimmten Aussicht auf Verdienst beginnen, datz sie itunben/ rag eine ganze Anzahl ständig wachsender Zechen im Kopfe le halt en und dabei die verschiedenartigsten Aufträge erledigen nässen, daß sie von dieser Berlifsaufmertsamkeit meist gegen ihren 'Dillen durch GesvrächSbrocken der Gäue zeitweilig abgelenft wer len, und da,; schließlich durch jeden Fehler in ihren Berechnungen
schuittSore'.!
Vcocub» c i|[a i :•
Gctreidc-Wochcnbericht
der Pttisteria- - :schaftsrats
vom 4. bis 10. Juli 1911.
Ter internationale Getreidemarkr stand auch in der letzten Woche unter dem Eindruck beunruhigender Nachrichten über die Ernicaus'ichten in Rußland und den Bereinigten Staaten In letzterem Lande sott die außergewöhnliche Hine den Maisertrag sehr geschmälert haben, während die ungewöhnliche Dürre in Zentralrusstand die Ernteaussichten sowohl für Weizen als auch Tür Roggen und Hafer stark herabgemindert hot. Trotzdem konnte in Deutschland der Preisstand der vorletzten Woche nicht auiredn erhalten werden, da das fruchtbare Wetter die Ernteaussich.tlm vielfach gebessert hat, und die bevorstehende Ernte bereits einen Druck, besonders auf Herbstliesernng, ausübte. Für Weizen konnte Herbstlieferung nicht Den alten Preis behaupten, da die Provinz mit größerem Angebot in Neuweizen auf den Markt kam Roggen war zu Anfang stark begehrt, um indes nach und nach abzn'lauen, als das Angebot von neuem Roggen den Markt zu beeinflussen begann und die amtliche Ernteschätzung für Winterroggen in Preußen zu Ansang Juli gegenüber der Satzung Mitte Juli im vorigen Jahre nur einen Ausfall von 474 000 Tonnen oder fast (i vom Hundert ergab. Von diesem Ausfall entfallen indes allein 107 000 Tonnen auf die Provinz Sachsen, 84 000 Tonnen au' Brandenburg, Gl 000 Tonnen auf Dsipreus en und 55 000 Tonnen auf Schlesien. Nur in Hessen-Na>sau und in der Rheinprovinz hat die Stt^ätzung diejenige des Vorjahres übertroffen, öafer konnte den Stand der Borwoelir nicht behaupten -Auch russische Futtergerste ist endlich von ihrer außergewöhnlichen Höhe etwas heruntergegangen. Dagegen bat Mais infolge der erwähnten Vorgänge in den Vereinigt en Staa'.n J >: enorme Preissteigerung erfahren.
ES stellten lick die Preise ‘iit inländisches Getreide am
Tie Hcbcrollcnausizügc über Vrämic der Vcruchcrunas anstatt der vencn Rafsauifchcn Baugewcrkoüpcruisgcnoucu schatt fürs I. Vierleliadr 1911 liegen während,zweier Wochen vom Erscheinen dieser Lekaiinliuachung bei der Bürgermeitteret -jimnier Ar. 2 — zur Einsicht der Beieiligten aus. W_L
Aus der Stiftung der Friedrich Tcrtor Ebeleute ^llen am 23. Seviember 1911 240.- Mk. an sogenannte ver'chaime Arme ohne Untcrtchied der 3teligion in Gaben von nicht unter aO. - Ml vergeben ivcrdcn. Anmeldungen hierzu haben bis zum 20. gun MU bei dem itadtii'cheii r'lrmenaint, Afterweg 9, zu erwlgen..
Ceffentlid)cr Inipftermin
nächsten Mittwoch, nachmittags 5—6 Uhr, Schulgebäude, Neustadt 61
'UretS pro 100 W. r esruk« - »lei:«
vrr-büporfbit
Schweine langsam geräumt.
- Kartoffel markt-Bericht (Frühkartoffeln) vom 10. Juli 1911. Magdeburg: Jrühe weiße, Mancrfionc Tif. 4.25—4.75, Lval blaue 5.0 )—5.75, Nieren, Paulsens Juli 4.50-5.00. Calden. b.E.: Cool blaue Mk. 6.25. Altona: Diene lange Mk. 5.75.—0.00. Dortmund: Holländer Mäuse Mk. 5.00 - 5.50, Belgische Mause 5.50-6.00. Hagen i. W.: Jruhe weiße, Kaiserkrone 'Dlf. 5,45, Coa( blaue 6.46, Nieren, Paulsens Juli 6.90, Hollander Mause 4.5o, Belgische Mause 4.5", Rheinische Nieren 4.80. Krefeld. Nieren, PaulsenS Juli Alk. 4.30-4.50, Frühgelbe 5.80-0.0". R enipe n a. 3lh.: Neue lange Alk. 5.00, Frühgelbe 5.00, Holländer Mäule 5.00, Runde Eicikartosseln 5.00. lANcS für 50 Kg.)
Verantwortlich für den politiickien Teil i. B.: R. L a n g e.
Müller'sche Badeanstalt.
W a s s e r w ä rm e der Lahn am 11. Juli: 19 0 R.
Achsen. auSaemättete. lodbften
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