Ausgabe 
11.2.1911 Drittes Blatt
 
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Sport.

Oer erfte staatliche Wintersportkursus. Die vvm Kultusministerium iuS Auge gefaßte krästige Förderung der Leibesübungen ist kürzlich zum erstenmal auf dem Gebiete des Wintersports zum Ausdruck gekommen. In Brotterode am Insel- herg wurde der erste staatliche Wintersportkursus eröffnet, in dem namentlich das Rodeln und Skilaufen gepflegt wird. Ter Kursus zählt einige 80 Teilnehmer und ist vom auf dem Gebiet der jugend­lichen Körperpflege rühmlichst bekannten Landrat Dr. Hagen er­öffnet worden.

vermischtes.

* Raubanfälle. Mehrere Raub anfälle ereigneten sich Laufe beS Freitags. In Berlin wurde die Fran eines Steuererheber- auf dem Wege zur Post auf dem Flur eines im Norden der Stadt gelegenen Hauses von einem Manne a n ge­fall c n, der ihr Pfeffer in die Augen warf und ihr die Lasche mit 1100 Mark, die für die Steverkasse bestimmt sind, entriß. Der Räuber ist entkommen Ein zweiter Raub- vnfall ereignete sich int Westen von Berlin, wo ein Fräulein auf der Treppe von einem Manne überfallen, gewürgt und durch Messerstiche an der Backe verwundet wurde. Der Täter -ist ebenfalls entkommen. Er raubte eine wertvolle Steinmar­der-Boa. Ein dritter Naubanfall ereignete sich in E d i n - bürg. Der Frau des Leutnants Cameroen wurde, während sie vvr einem Ladenftand, in dem ihr Dimin eüiBaufte, ein Perlen­halsband im Werte von 140 000 Mark von zwei Männern gewaltsam entrissen. Auch hier entkamen die Täter. Zu dem erftcn Uebeisall wird nachträglich gemeldet: Die Frau eines Steuererhebers legte ein umfasiendes Geständnis ab, daß sie den lieber fall erdichtet habe. Angeblich weil ihr M-urn öfters kleine Fehlbeträge in der Kasse halle, entschloß sie sich, den Ueberfall zu fingieren, um in den Besitz der Summe zu kommen, die sie nach der Poft tragen sollte. Um den Ueberfall glaubhaft ,u machen, zerzauste sie ihre Haare, zerriß ihre Kleidungsstücke und als die Hausbewohner auf die gellenden Hilferufe herbeierlten, fiel sie in Ohnmacht.

* Franzosen im AuSlande. Die Zahl der außerhalb Frankreichs wohnenden französischen Staatsbürger beträgt nach der letzten Statistik etwa den zehnten Teil der Einwohnerzahl des Lan­des: 409 430. Davon haben 56 576 ihren Wohnsitz in Belgien; in der Schweiz halten sich 58522, in Spanien 2u 560 auf. Deutschland beherbergt 20482, Italien 6913, Rußland 9400. Viel größer ist die Zahl der Franzosen in den überfeeischen Ländern: 105 000 wohnen -in den Vereinigten Staaten, 100000 in Argentinien, 13 000 in Uru­guay, in Mexiko 3976 und etwa 15 000 in Aegypten.

300 Millionen Rattenschaden in einem Jahr. In der Londoner Guild Hall hat das englische königliche Gesund­heitsamt eine Sitzung adgehalten, die sich mit der Rattenplage beschäftigte. In einzelnen Grafschaften ist die Zahl der Ratten in den letzten Monaten so gewaltig angewachsen, daß ein regelrechter Krieg gegen die gefräßigen Nagetiere eröffnet worden ist. Altem in der Hanptmarklhalle sind im vergangenen Jahre tausende von Ratten gefangen worden unb die Behörden haben einen Preis für jedes getötete Tier ausgesetzt. Aus Grund sorgfältiger statistischer Berechnungen hat man festzustellen gesucht, wie hoch sich der Schaden beläuft, den Großbritannien alljährlich durch die Ratten erleidet. Es hat sich gezeigt, daß die schädlichen Tiere besonders unter deii Getreldeoorräten furchtbar aufräumen; um sich zu ernähren, braucht b,e Ratte durchschnittlich für mehr als zwei Pfennige Korn am iTage; da das Heer der Ratten in England aber nach Milliarden Lählt, muß der dem Lande zugefügte Schaden auf jährlich rund 300 Millrorren Ml. geschätzt werden. Bei Ausrottung der Nage­tiere kölmt-m durch Verringerung der Getreideeinfuhr Nutzende von Millionen gespart werden.

* Ärgerlicher Angler (seinen gesamten Köder ins Wasser werfend): ,Lch will mich hängen lassen, wenn ich noch länger warte. Hier, bedient euch selbst!"

stürmische Haussebewegung in Fluß zu bringen. Wohl haben sich die Kaufaufträge, namentlich auch aus dem westlichen Jndustrie- bezirke, erheblich vermehrt, aber die mißtrauisck>e Zurückhaltung ist noch lange nickst überwunden, vielmehr sind die Käufer noch immer bedacht, fid) mit bescheidenen Gewinnen zufrieden zu geben. Daß die deutsche Industrie keinen Grund zu klagen hat, lund trotz der gedrückten Preise im Exportgeschäft reüssiert, ist oft betont worden, und wird wieder durch die Veröffentlichungen der Gesellschaften, die mit ihren Tividendenerklärungen herauskommen, so einwandfrei dargelegt, daß Zweifel darüber nicht möglich sind. Aber der Kursstand zahlreicher führender Werte hat diese Llus- sichten längst zum Ausdruck gebracht. Die Bewegung, die jetzt durch die Aktienmärkte geht, kann nur auf der Ansicht fußen, daß wir einer internationalen Hochkonjunktur ent­gegengehen. Und in der Tat wird diese Ansicht von der Mehrheit der Börsenbesucher geteilt Tie Situationsberichte aus der Union lassen in erster Linie solche Hoffnungen rege werden. Spciclst man >och bereits von einem Wendepunkt in der amerikanischen Eisen- und Stahlindustrie und von der allmählichen Wiedereröffimng aller geschlossenen Betriebe. Daneben stimu­lieren engljsch-e Meldungen, itnb weiter heißt es, daß bei uns Symptome er . unbar sind, daß das Frühjahr der Zurückhaltung der Verbraucher ein Ende machen werde. Zunehmende Beschäf- tigunD der Hüttenwerke, Hebung des Koks- und Kohlenabsatzes, in Aussicht stehende Staatsbestrebungen regen die Kauflust an. In­tensiv wirtten diese Meldungen auf dem Montan markt, wo sich wieder regeres Leben entfaltete. Hier übte auch die Meldung, daß man in der Sitzung vom 22. d. M. eine Verlängerung der Stabeilenkonvention erwarte, anregenden Einfluß aus. Für die Hausse in Gelsenkirchenern wurde noch angeführt, daß die Gesell­schaft mit ihrem Vauprogramm so frülßcittg fertig zu werden hofte, daß ihre Neubetriebe noch von dem Frühjahrsgesllstlst profi­tieren bürften. Harpener, Phönix, Deutsch-Luxemburger und Aumetz-Friede waren ebenfalls begünstigt. Unter dem Einfluß der Montanhausse kamen andere In duftriepa Piere in Auf­wärtsbewegung. Mitteilungen über günstigen Gesllstiftsgang in der,chemischen Industrie, im Brauereigeiverbe, in der Jute-, Zell­stoff- und Fahrrad-Industrie führten zu größeren Meinungskäufen m allen diesen Werten. Eine namhafte Kurserl^hung erfuhren besonders die Aktien der Bayerischen Zelluloid-A.-G. auf den überrascheiid günsllgen Abschluß. Gegenüber der Lebhaftigkeit auf diesen Gebieten traten die anderen Märkte in den Hintergrund, zumal die Berichte über die Pest einzelne Werte wie Schiffahr ts- aktien, Schantungbahn, Deutsch-Asiatische Bank, chinesische An­leihen und russische Werte in Mitleidenschaft zogen. Die Un­gewißheit über den Ausgang der Geldmarkt-Interpellation, sowie die Diskoillermäßigung nur um Vs Prozent unb her Hin­weis des Reick>sbaiikpräsidenten auf die Unsicherheit der heimisckxnr Gelduiarktsflüssigkeit trug zur Zurückhaltung bei. Privat-Dis- konto 33/i6 Prozent.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen

Febr.

-=n

Weller

1911

8

60

10.1 2"

bis 10. Februar = -f- 0,8*0.

10.

7,7 *0.

10.

11.

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Höchste Temperatur am 9.

Niedrigste , , 9.

Niederschlag: 0,0 mm.

E <0'2 ~ § 2 B c-5 sA-x«

COj3

751,5

0,4

4,0

90

SE

2

0

Sonnenschein

750,7

3,3

3,3

91

SSE

2

2

Bew. Himmel

750,3

7,4

2,5

97

SE

2

10

Dunst

Vörseu-Wocheubericht.

Frankfurt, a. M., 10. Febr.

Seitdem aus Amerika Anzeichen einer langsamen Besserung der Wirtschaftslage gemeldet werden, ist die Stimmung der deutschen Märkte wieder zuversichtlich geworden. Abgesehen von kleineren Schwankungen erweist sich die Tendenz als fest, wenn es auch der Spekulation nach nicht gelungen ist, eine

Markte.

fe. Frankfurt a. M., 10. Febr. Heu- und Stroh markt. Ungefähren waren 9 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,003,50 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis 0,0o Aik., Wirrslroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft flott Die Zufuhren waren aus Oderhesjen und dem Kreise Hanau.

E.0. Wiesbaden. Dtebhof-Marktbericht vom 10.Febr Austrieb: Rinder ö8 (Ochsen 14, Kühe 24, Bullen 0), Kälber 15ä Schale 49, Schweine 202.

Tendenz: Rinder schleppend, Kälber und Schafe mittelmäßig. Schweine ruhig. Preis Durch- *

pro 10U Pfd. schuillsvleis lro !00 tziund

Ochsen. von-bisvon-biz

Voklfleischige, ausgemästete, höchsten

Schlachtiverte^, höchstens 6 Jahre alt 4850 8788 49 87

Junge, fleischige, nicht ausgeinästete und ältere ausgeinästete 4447 8385 45 84

Mäßig genährte junge und gut ge­nährte allere 4043 8083 41 81

Ungejochte 4952 8390 50 89

Bullen.

Vollfleischige, ausgewachiene, höchsten Schlachtiverles 4448 8084 45 82

Dollflelsclstge, jüngere . 4143 7778 42 77

8 ä 11 e n, K ü h e.

Vollste,schige ausgemäslete Färsen höchst.

Schlachtivertes 45-48 8284 46 83

Vollsteychlge ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 8942 7576 40 75

Aellere Qusgenialiete Kühe und wenig

gut enhuictelte plngereKüye iu oacieii 3538 7073 36 71

Mäßig geiuüjite Küye nnd Zärjeu . . 30-34 66-68 32 67

Kälber.

feinste Mastkalvec 6366 105-110 64 107

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 5963 98-10j 61 loi Geringeie 'Inan- un» gute ^auglälber 48-53 80-85 50 84

Geringere ^augtalber . . .... 5453 au96 56 93

Schafe.

Weidemastschafe 4000 8000 40 80

Schweine.

Vollfleifchige Schweuw bis zu 2 Zentner

Lebendgewicht 5051 6466 50 65

Vollpeljustge Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht 50 -51 6466 50 65

Vollsteljchige Schweine über 2'/, Zentner

Lebeudgeivicht 4749 6163 48 63

Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend­

gewicht .1 . 4951 6365 50 64

Ueberslaud: Rinder, Kälber, Schaje unb Schweine langsam geräumt.

9ede Mutter weiß,

in Welch hohem Maße das Selbstsiillen ein gedeihliches Fortkommen des kleinen Erdenbürgers begünstigt. Tm Gefühl von Mattigkeit, das sich in dieser anslrengmden Zeit nicht selten einstellt, kann iede Stillende durch den Gebrauch von Scotts Emulsion leicht begegnen.

Scotts Emulsion toirft belebend und erfrischend nnd enthält eine Reihe blut» und kraft, bildender Bestandteile, die auf die Beschaffenheit der Muttermilch vou günstigem Einflüsse sind. Man ver­lange ausdrücklich Scotts Emulsion.

Scotti tkmvlsion wtrdvo.i IMS auLschltchlich im grohru btrlanjt, unb zwar nic los» nach Gewicht oder Matz, sondern nur tu vcriwaeUcn Oriaiualflaschen in Karton mit unserer Schutz, marke «Fischer mifbeni Dorsch). Scott * Boome, © m. b. rL Frankfurt a. M

Seftanbteile i Fcinstcr Medizinal-Lebertron 15OA prima Glyzerin dO,0,unterphoüvhorigsaurer Kalk«.»,unterpl>osplmria- saurcS Natron t.O, pulv Tragant 3,0, setnslcr arab Gummi Pulv r,0, Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt». Maobet« unb GauUheriaöl je 3 Tropseo.

Nur echt mit dieser Marie txm Fischer dcmKennzeichen bc5 Scottscheo 23 erlab reni.

Sfädt. Gewerbe-Akademie

Polytechn. Friedberg (Hessen) Institut.

5 Bahn-Min. v. Bad Nauheim, *» Bahnatde.v. Frank iurta.M. nun. ^Maschinenbau, Elsktrot, Architekt, u. Baulngenieurwes. Pronr. d. d. Sekret. Beginn der Semester: April u. Oktober.

Stan-esamtsnaehriehten.

Sieben.

SFnfgebote: Febr. 3. Detlef Wilhelm von Thaden, Kauf- Wann, m Ahrensburg mit Johanna Auguste Frees in Gießen, i Ludwig Muhl, sDtaurer in Bauern, mit Henriette Johanna Kemper in Ronsdorf. 6. Leonhard, Pauly, Geometer, mit Marie Margarete Lennertz, beide in Klein-Linden. 7. Heinrich Weller, Weißbinüermeister, mit Clara Lorcy, beide in Gießen. 8. Georg Ernll Karl Hermann Jäger, Partner, in Londorf mit Lina Beter in Weitershain. 9. Karl Schwan, Landwirt, nut Karoline Flick, geb. Ockel, beide in Gießen. Dr. phil. August Franz Löhr, Chemiker, in Höchst a. M mit Elise Friederike Throm in Gießen. 10. Jakob Kissel, Bergmann, in Kleiw-Linden mll g>opt}ie Hoffmann in Gießen.

Eheschließungen: Febr. 4. Friedrich Stuhl, Opllker und Mechaniker, mit Maria Wallrafen, beide in Gießen. Konrad Wißner, Bäckermeister, mit Antonie Horn, beide in Gießen.

Karl Stiegler, Maschinist, mit Philippine Geiß, beide in 'Gießen.. Louis Deisel, Kaufmann, in Frankfurt a. M. mll Anna Sophie Alma Klimmer in Dornholzhausen. Karl Acaus, Buchhalter, in Marburg mit Eva Katharine Jockel in Rauschen­berg.

Geborene: Febr. L Dem Krankenwärter Ernst Ruckels- hauß eines Tochter, Anna. 2. Dem Metzger-meister Ludwig Martin Karl Vogt ein Sohn. Dem Reisenden Friedrich Scholle ein Sohn, Friedrich Wilhelm Theodor Karl. 3. Dem Monteur Max Hugo Schneider ein Sohn, Friedrich Hermann. 4. Dem Kulturtechniker Karl Friedel eine Tochter, Martha Elisabeth Katharina. 5. Dem Kaufmann Louis Rosenthal eine Tochter, Elisabeth. Dem Braumeister Friedrich Wilhelm Neuser eine Tochter, Pauline Berta. 6. Dem Brotfahrer Wilhelm Chlckstian .Gelzenleuchter ein Sohn, Wilhelm Heinrich Bernhard. Dem Werkmeister Wilhelm Schmidt ein Sohn, Philipp Jakob J-riedrich. 7. Dem Laternenwärter Friedrich Sck)äfer ein Sohn, Johannes Ludwig. 8. Dem Buchbinder Karl Weber eine Tochter, Ernestine Maria Rosine Karola.

Gestorbene: Febr. 3. Auguste Scheyda, geb'. Frohnhäuser, 48 Jahre alt, Süd-Anlage 10. Wilhelmine Christ, g b. Rühl, 36 Jahre.alt, Walltorstraße 77. 4. füiargarctc Schwärze!, 34 Jahre alt, Licherstraße 74. 8. Katharine Hoß, geb. Roll, 80 Jahre alt, Licherstraße 74.7 9. Lina, Kinkel, geb. Wittich, 68 Jahre alt, Neuenweg 10.

Alsfeld.

G eborene: Januar 29. ^em Großh. RegiermrgSassessor Dr. Wolfgang Eugen Oskar Seyferth eine Tochter, Carola Paula Maria Heda Hanna. Februar 3. Dem Fabrikarbeiter Ge^rg Schneider ein Sohn, Heinrich.

Alten-Vuseck.

Aufgebote: FÄruar 8. Hellirich Körber, Maurer in Alten-Buseck, mit Katharine Bienhaus in Battenberg.

Eheschließungen: Februar 4. Heinrich Martin Ruhl, Bahnarbeller in Alten-Buseck, mit iliargarete Geiger in Darmstadt.

Geborene: Januar 28. Dem Maurer Heinrich Konrad Muller eine Tochter, Emilie.

Büdingen.

Auf geböte: Februar 3. Karl Schultheiß, Dienftknscht von Lorbach, mit Charlotte Wenzel von Büdingen.

30. Dem Maurer Friedrich Weidling eine ^ochter, Emilie Sophie. Februar 4. Dem Maurer Ludwig Friedrich Wieder,um 1L ein Sohn, Heinrich Wilhelm

St er des alle: Februar 6. Wllhelm ixrl Handarbeiter, 46 Jahre alt.

Sutzdach.

Aufgebote: Februar 6. Hugo Richard Hermann Roh- kränier, Gärtner, mit Lina Anna Elsa ©tibancr, beide in Offen» bach a. M. 6. Johannes Becker, Tüncher, mit Christine Albert, beide in Mainz.

Geborene: Februar 3. Dem Scharnfteftifegermeister Karl Brüchner ein Sohn, WilhÄml

Sterbefälle: Februar 5. Christine Zimmer, geb. Merle, 94 Jahre all, 5. Katharine Löhr, Privatier, 83 Jahre alt.

Friedberg.

Aufgebote: Februar 4. Martinus Bernardus Stiehm, Eisenbahnafsistent, mll Anna Maria Elisabetha Starck, beide in J-riedberg. 7. Josef Müller, Metzger in Friedberg, mit Mina Stürtz in Ranstadt.

Eheschließungen: Februar 6. Pau! Erni! Goldmann, Stallschweizer, mll Louise Finkernagel, beide in Friedberg. _ Geborene: Januar 29. Dem Gärtner Josef Karl Mai ein Sohn, Karl Wllhelm. 31. Den: Bauingenieur Ludwig Gerlach eine Tochter Elifabeth. 31. Dem Chemiker Gustav Otto Grosche eine Tochter, Hildegard Elisabete. Februar 3. Dem Lokomotiv­führer Wilhelm Heinrich Andreas Biedenilapp eint Tochter, Martha.

Sterbefälle: Februar ,2. Georg 0 hl, Weißbinder, 42 Jahre alt. 2. Friedrich Karl Sebert, 1 Jahr alt 2. Hermann Hecht, Rentner, 79 Jahre alt. 3. Johannes Adrian, Oberkellner, 41 Jahre alt.

Srohen-Linden.

Aufgebote: Februar 2. Wllhelm Heß, Taglöhner in Großen-Llllden, mit Katharina Artz in Lang-GönL.

Geborene: Januar 31. Dem Bäckergefellen Wilhelm Heil ein Sohn, Wilhelm. Februar 5. Dem Streckenarbeiter Ludwig Weigand IV. ein Sohn, Karl Heinrich. 6. Dem Güterbodeii- arbcüer Ludwig Faber LX. ein Sohn, Ludwig.

Sterbefälle: Febniar 4. Wilhelm Weigand, Z Jahre alt 5. Maria Seth, geb. Keßler, 51 Jahre alt

Hungen.

Sterb efälle: Februar 4. Katharine Enders, geb. Rack. Min-Linden.

Aufgebote: Februar 4. Lerchardt Pauly, Geometer, mit Marie Margarethe Lemiertz, beide in Klein-Linden. 8. Jakob Kissel, Bergmann in Klein-Linden, mit Sophie Hoffmann in Gießen.

Geborene: Januar 31. Dein Schlosser Friedrich Deisel eine Tollster, Marie Theodore.

Hrcföorf.

Eheschließungen: Februar 4. Karl Stork, Schreiner, mit Johanna Helene Emmi Klee, beide in Krofdorf.

Geborene: Januar 3L Dem Taglötzner Karl Schmidt zu Krofdorf ein Sohn, Albert. Februar 3. Dem Maurer Karl Klinkel zu Launsbach ein Sohn, Karl. 4. Dem Weißbinder Ernst Scymidt zu Krvsdorf eine Tochter, Lina. 5. Dem Ziegelei- Qtbeüer Johann Karl Bepler zu Kinzenbach eine Tollster, Hedwig Wilhelmine. 6. Zwei uneheliche Madll>en in Krofdorf.

Sterbefälle: Jebruar 5. Albert Wilhelm Drescher zu Launsbach, 3 Monate alt.

Lauterbach.

Aufgebote: Februar 4. L)ei..rich Flach HL, Weber in Lauterbach, mit Katharina Mangold in Maar.

Sterbefälle: Februar 0. Anna Marie Luft, geb. Weber, 08 Jahre alt. ö. Elisabethe Frank, geb. Sinn, 61 Jahre alt.

Leihgestern.

Geborene: Januar bi, Dem Bahrrrrbeiter Wilhelm iLcipp HL tUe Lochtcr, Marie,

Lich.

<3 eBorene: Januar 29. ^em Maurer Wilhelm Volk etirf Tochter, Margarete. Februar L Dem Landwirt und Metzgev Hermann 9iau U. ein Sohn, Hermann Johannes Clniftian. 2. Dem Fürftlill-en Kammerdiener Bartolomäus Heinrich AugpA Johannes Lippoltz eine Tochter, Annaliese Emma,

Lollar.

Geborene: Februar 2. Dem Former Heinrich Nllrich eine Tochter, Karoline, .4. Dem Bahnarbeiter Engelbert Meis eine Tochter, Erna.

Londorf.

Aufgebote: Februar 6. Georg Emil Karl HermaM Jager, Gärtner in Londorf, mit Lina Peter in Wellershain.

Sterb efälle: Februar 1. Wilhelm Fadel IL, 24Jahr alt, Schotten.

© eborene: Januar 30. Dem Weißbinder Johann HeinriiM Hofmeier ein Solsti, Heinrich. 31. Dem Taglöhner Karl Becker eine Tochter, Ottilie. Februar 1. Dem Zigarcenarbeiter Ernst Neeb ein Sohn, Heinrich. 4. Dem Landwirt Georg Schlörb L eine Tochter Ida. 4. Dem Steinbrucharbeiter Hermann Harx eine Tollster, Ida.

Sterbefälle: Februar '4. Ernst Christian Rühl IL Rentner, 85 Jahre alt.

Treis an der Lumda.

Sterbefälle: Februar 5. Balthasar Opper L, LatH» wirt, 66 Jahre alt

watzendorn-Steinderg.

Auf geböte: Februar 6. Louis Häuser, Taglöhner, toti Maria Hermine Jammert, beide in Sternberg.

Eheschließungen: Januar 29. Wilhelm Mülles Schreiner tu Dorf-Gllt, mit Maria Katharina Mautt in Watzen­born.

Geborene: Januar 28. Dem Weißbinder Karl Hirz L in Watzenborn eine Tollster, Anna. Februar 2. Dem Bergmann Ludwig Jung L. in Watzenborn eine Tochter, Katharina.

Wiefeck.

Eheschließungen: Januar 29. Philipp Johannes Web- ler, Schuhmackier in Wieseck, mll Louise Hahn in Beuern.

Geborene: Januar 30. Dem Zigarrenmacher Ludwi-' Schneider eine Tochter, Lina. Februar 2. Dem WllhellN Oßwald ein Sohn, Rudolf.

Sterbefalle: Januar 28. Kaspar Brück, Taglöhner^ 21 Jahre alt. - Februar 7. Elisabethe Weller, geb. Kreiling, 68 Jahre alt

5ami!ien-Nachnchten aus anderen Orten.

Verlobte: Fräulein Bertha Habicht mll Herrn Heinrich August Habicht, beide in Schlitz.

Geburten: Herrn Kieis-Hochbaumeister Eichhoff in Wetzlar ein Sohn.

G e st 0 r b e n e : Herr Anton Sauger in Ober-RoSbach. Urau Elise Lchueider, geb. Sauer, in Fauerbach v. d. H. Herr Karl Philipp Atusch in Staminheiin. Herr Friedrich HergenrÜvek in Tiebach a. H. Frau Aiargarethe Gonder, geb. Robert, in Romrod. Frau Margarete Mischer, geb. Seiiug, in Zraurouibach. Frau Elise 2otz, geb. Frttzges, in Betzenrod. Herr Huge Wagner in Klein-^elda. Herr Friedrich August Kummet in a lUitabt. Urau Karoline Buille, geb. Stier, in Aiaiburg. Herr Heinrich 9iaß tu Kirchhain. Herr Kart Paree in Alav» bürg. Herr Jatob Kiwrz in Wetzlar.