Sweites Blatt
16b Jahrgang
Nr. 109
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Lin Stammbuchgedicht von Wilhelm Buffy
Dame
Die ,Lietzener ZamlllenblStter'^ werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreitblatt für den Krtl« Sletzen" zweimal wöchentlich. Die ..landwirllchaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zwennab
p„ 33 T. und 1 LL), abgelchnt wurden 13 Einträge (6 \v, 6 T. und 1 U ). Unerledigt blieben 133 ErstattiingSanträge (96 H., 36 T. und 1 U.). die auf den Monat Mai l. IS. übernommen wurden. — In welchem Umfange die Landes- Versicherungsanstalt Öroftl). Hessen HellversahrenSkosten sur ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende April 1911 in Anstalten 276 versicherte Personen unter-
In Töpfen, Pfannen oder Kesseln, Um enug den Gemahl zu fesseln. Aon hier auS herrscht mit schlauem Sinn Tie Haus- imb Herzenskömgin. — b'ieb's Gretchen! Halt dich wohlgemut, Regiere ntilD und — koche gut!
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^dl. Redaklion:^^112.Tel.-AdruAnze,gerGleben.
Au» 5-taOt und Canö»
Wieben, 10. Mai 1911.
"Bei der LandeSverficherungSanstaltGroßh. Hessen sind im April 317 Renten gesucht- (290 Invaliden- und Lltankenientcnanträge, sowie 27 Altersrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat übernommen 365 Rentengesuche, so daß 682 Gesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung: 215 durch Rentenbewilligung (183 Invaliden-, 14 Kranken- uub 18 AlterSreutengesuche); 51 durch "Ablehnung, weil unbegründet (50 Invalidenrenten- und 1 Altersrentengesuch), 10 durch andere Weise — Zurücknahme usiv. — (9 Juvallden- und 1 "Altersrentengesuch), zusammen 276, so daß 406 Gesuche als unerledigt ans den Mai übernommen werden mußten. Ferner wurden im April 230 Anträge auf Beitrags- ciftattimg gestellt, und zwar 179 infolge Heirat weiblicher Versicherter (£>.), 50 infolge TvdeS versicherter Personen (T). und 1 wegen Bezugs von Unfallrente (II.). Unerledigt wurden übernommen 96 Erslattungsanträge. so daß zu bearbeiten waren 326 Gesuche. Bewilligt wurden 180 Anträge (146
Mittwoch, lO. Mai 19U
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universität« - Buch- und Sreindruckerei.
R. Lange, Gießen.
911 eiitec Busch schrie» die reizenden Verse, die »vir der literarischen Zeitung .Tie Lese" entnehmen, einer ihm befreundeten bei ihrer Verheiratung ins Album.
Es ivird behauptet und mit Grund,
die Regierung daS Richtige getroffen habe. Durch diese Regelung werde em festerer wirtschaftlicher und politischer Zusammenschluß Elsaß-Lotliringens mit dem übrigen Reich hcrbeigesübrt werben. Ein konservatives Mitglied enviDert, der Staatssekretär sei aufer Zusammenhang mit weiten Kreisen Preußens, die in deni Gesetz eine Demütigung Preußens erblickten. Er batte geivünscht, die Vorlage wäre nie an den Reichstag gcloinmcn. Hieraus wird Artikel 1 mit 23 gegen 5 Stimmen angenommen.
In den Abstimmungen fällt, da das Zentrum aus der Einigung herausgeht, der § 6, der die Z u s o m menfetz u n g der ersten Hammer enthält. ES ist also dieselbe l!üde geblieben, wie bei der zweiten Lesung. Im übrigen wird das Versassuiigsgeietz erledigt, in die Beratung des Wahlg.ietzeS wird einstweilen nicht eingetreten. Der Ausschuß vertagt sich am Mittwoch.
Das SchifsahNsabgabengkseh.
Ter SchissahrtsabgabenauSschutz verhandelte über 8 11, durch den der Zeitpunkt der A b g a b e n e r b e b u n g in den einzelnen Strombanverbänden bestimmt werden soll. Von fortschrittlicher Seite wurde ausgeführt, daß nach dem Regierungs entiDuri und auch nach den Zentrnmsantrageii Abgaben auf dem Rhein erhoben werden können, ohne das; die Schifiahrt irgend ivelchen "Jluben davon haben könne. Tie preußische Regierung brauche eine eigene Strontregulicruiig gar nicht vorzuiiehmen und doch müßten Abgaben nach den Vorschlägen des Regierungs- entwuris und den ZentrumSaiiträgen erhoben werden. Von einem anderen fortschrittlichen Abgeordneten aus Sachsen wurde das Bedenken geäußert, das; es möglich sei, auch ohne die Zuslimmung Sachsens und ohne daß Sachsen mit seinen Ansprüchen^bcrück- ,'ichtigt werde, nut der Abgabenerhebnng zu beginnen. Tas sei namentlich der J-all, soweit es sich nm den projektierten <-aale kanal handelt. Tie theoretische Möglichkeit eines derartigen Falles gab Ministerialdirektor Peters zu, meinte aber, em solcher Fall würde wohl nicht eintreten. Tie Abstimmung über § 11 findet am Mittwoch vormittag statt.
Der 'Wahlpriisungsaiisschutz erklärte die Wahlen der Abgg. Ocrtcl Oiatl., Thorn) und de Wendel (b. f. Fr., Tiedenhofen) einstimmig für gültig.
Tas Kttrpsuschergesetz.
Ter Äurpinscherge setz -Ausschuß verhandelte über einen Antrag des Abg. Stadthagen, wonach den '21 ersten tur Krankheiten, deren Behandlung den Kurpfuschern durch das Geiev untersagt wird >es find im wesentlichen Geschlechtskrankheiten, Krebs u>id Epidemien, die Z w a n g s b e li a n d l u n g nuferfegt und dcn Personen, die von Aerzten behandelt werden, das Recht gegeben werden soll, sich das vonorar, das sie bezahlen müssen, vom Staate wieder erstatten zu lassen. Auf Antrag der Homerontmen wurde beschlossen, bei den Aerztekammern eine Aeußerung darüber cinzu holen, wie sie sich zu diesem Anträge stellen Tie weitere Beratnng des Gesetzes wurde ans Mittwoch vertagt
— Spater Ruhm. Wir glaubten bisher, die Zahl der großen englischen Maler des 19 Jahrhunderts bereits vollständig zu kennen. Aber die Geschichte in reich an llebcrra|d)un.gcn, und io zwingt sie uns denn, den Meistern dieser großen Zeit englischer Munn einen neuen hinzuzufügen, von dem man bisher la um den Ramen rou[u. Tas künsileritche Ereignis Londons bildet gegciUüärtig eine Ausstellung der Gouvil Gallery, die das Lebenswerk des Malers Walter Greaves in seinen hervorragenden Werken verführ i Ein mehr als 70 Jahre im Dunkel der Verborgenheit und Entbehrung dahingeiloisencs Münülerleben rindet hier feinen glänzenden Äöhepnnkt. Bisher war der Nomc Walter Greaves und der seines Bruders Henni, der auch Maler ist, nur aus den Biographien Whistlers bclannt gewesen. Ten großen FarbeniymphoniEr verband mit den beiden Brüdern eine enge Freundschaft, und Walter Greaves nennt fidi bescheiden einen „Schüler Whistlers", .’iuf Grm-.d der ausgestellten Bilder aber bar» man annehrnen. Dar der Lehrer von dem Sdsüler gar manches gelernt hat. Dasjenige unter Greaves' Werten, das am deutlichsten Ähistlerfchen Einfluß zu zeigen ichernt, feine „Durch- fahrt unter Der alten Batterfea-Brücke", ein Bild, das bereite dcn ganzen geheimnisvoll leuchtenden Retz Der Whistlerschen Roc- turnos atmet, ist bereits 1862 gemalt, alio zehn Jahre irühcr als Whistlers Roctnrno m der Londoner Täte Galiern, oem es jo ähnlich ist. Andere Werte Greaves', die die meisten Elemente des Kunststils feines iunteren „Meisters" vorausnehrnen, und bereits Anfang der 50er Zähre entstanden. Tie Kunstgeschichte wird sich mir dieser merkwürdigen llebcrcinftimmung Der Malweise noch iu beschäftigen haben, und ohne Whistlers Ruhni zu fchmälern, Greaves die historische Stellung emräumen, die ihm gebührt. Jedenfalls offenbart fidi m seinen Gemälden eine granoioie tünft- lerifdic Kraft, die an Wärme und Glon; des Kolorits, wie an Reichtum Der Motive unter den Meistern der englischen '.Willeni tut 19. Jahrhundert mit an erster Stelle steht Auch im Bildnis hat Greaves Vor^igliches geleistet Seine Bilder hat er bisher um ein Butterbrot verlaufen muffen Gar mancher Boucher Di1-" Ausstellung erinnerte fich, das ihm Bilder von Great - für 10 Schilling angeboren waren Run naht sich mit Dem. Ruhm Dem greifen Künstler auch die materielle Anerkennung feines Schaffens. Aus der Ausstellung werben bereits große Prcife für feine Arbeiten geboten: die Bilder, Die vor wenig Monaten noch nicht mehr als 10 Schilling wert waren, werden heute mit Taufenden bezahlt.
Gießener Anzeiger
Seneral-Anzeiger für Oberhessen
Staunen Abgesehen von Der Arbeit im Laden, die ihm den ganzen Tag nahm, miDiertc er und faß viele Stunden am Schrcib- tifdjc Aber er konnte tun, was er wollte, alles, woran er Die Hand legte gelang. Seine Ä'arrifarurcn waren vortrefflich, und auch als L a n d f ch o f t s m a l e r Ibsens Landschaften und vor einiger Zeil bclannt geworden, war er zweifellos hochbegabt. Das einzige, was er nicht lonnic, war: fingen. Er hatte zwar ein starles Gefühl für Den Rhhthmus, aber fein Gehör." 51. F.
gebracht waren.
" Iubiläu m In diesem Frühicchr sind es 2-> Ianre, das; Frau Christine Schmidt Wwe., fleb. Fett aus Steinberg in dem Roes eschen Garten ani sudabhange des Rahrungsberges als Gartenarbeiterin tätig ist. Die Jubilarin ist noch recht rüstig und wegen ihres heiteren und gefälligen Wesens bei Alt und Jung ungemein beliebt Zu ihrer Ehrung sindet in der Familie ihres Arbeitgebers eine kleine Feier statt.
" Natur hcilvcrein Gießen Man schreibt uns: In einer Zeit, in der der Reichstag mit so außerordentlich wichtigen Gesetzesvorlagen, wie der Retchsversicherungsord' nung und mit dem sogenannten 5turpfuschergesetz beschäftigt ist, in der die Beratungen über die Petitionen wegen Aufhebung des Impfzwanges in den weitesten streifen Am sehen erregt haben, wird jedermann Aufklärung von berufener Seite höchst willkommen jein. Ter Verein hat den 83jähn- gen Vorkäinpf^r für'Ralurheilkunde, Vegetarismus und wider den Impfzwang, Oberst Spohr hier zu einem Vor- trage über das Thema: .„Tas Verhältnis der Raturheil- künde zur Medizin" gew'onnen, der morgen Tonnerstag abend un Saale des votcl Schütz stattfindet.
** Preisgekrönt. Tas W e t t l ch r e t b e n bet der goldenen Jubelfeier des Gadeisberger Stenographenvereins in Darmstadt haue eine sehr lebhafte Beteiligung ße■ funbcit. Es haben 359 Personen aus 37 Vereinen mitgeichrieben, davon tonnten 326 Per,onen ausgezeichnet werden. Auf Gießen fiel folgender Preis: .stark Langsdorf, 1. Preis, 120 Silben
Landkreis Gießen.
Watzenborn-Stein berg, 1. Mai Unser B l u ine n- tag am" Sonntag gestaltete sich zu einem fdwnen allgemeinen Volksfeste, das von keinem Mitzton getrübt ward. ^Tas ganze, ausgedehnte Torf war der eigentliche Festplatz. 4.er Gedanke der Dezentralisation Der Festlichkeiten, den dis Ortskomitee von Anfang o» fosthielt, hat sich al8 sehr richtig und erfolgreich er diesen Um 1 Uhr versammelte iidi eine sehr zahlreiche Gc mfinde auf Dein alten stimmungsvollen .stirchenplatz unter Den Linden, wo die einlcitcnöe Feier stattfand. Ter hiesige Po - saunenchor begleitete die Gemeindegefängc und die vier Gr- fangocrcine: „0 er m a n i a" und Sängertran z" von Watzcn- born, „Jugendfreund" und Eintracht/ von Steinberg gaben ihr Bestes. Pfarrer Sommcrlad, Vorjitzender des Orts- komitces, hielt einen eingehenden, belehrenden Vortrag über Aist- gabe und Ziele Des Vereins für M u t r er und Säuglings- i ebito. Im Anschluß an diese Vorfeier entfaltete iidi nun die Festlichkeit in allen Teilen Der Gemeinde. Die genannten vier Gesangvereine und der Pofauneiichor nahmeii^abwechselnd auf den verfchicbenen freien Plätzen und in allen Straßen des um- sangt ichen Dorfes Aufstellung und ließen ihre idioniten Weisen bis zum sinkenden Tage ertönen. Eine seitlich gestimmte Menge bewegte sich durch alle Straften; dazwnclxn unsere schmucken 94 Blumenvertauferinnen, in ihrer weißen, schonen Tracht und zwar „erster Garnitur" Ter Eriolg war denn auch ein durchaus , erfreulicher, 1900 Blumen, 160 Teilungen, 100 Postkarten wnr
Den abstei'eyi. Man lonnic in diesen Tageii, selbst von alten Mütterchen, öfter© die Aenßerung Horen: „So schon hätte ich ■ mir das nicht gedacht", — und das ist die beste 5lritif.
Kreis Alsfeld.
r. Maulbach, 9. Mai. Auch unser Crt stand am 6. und 7. Mai im Zeichen des Blumentag s. Die hiesigen 1 Schulkinder führten am Samstag um 11 Uhr „Rotkäppchen" i und „Schneewittchen" auf, welche Veranstaltung von rnch- > r er en Schulen der Umgegend unter Führung ihrer Lehrer
?lu$ den Kcid}$tag$ausfd)üfien.
: Berlin, 9. Mai.
Ter ReichSvkrsicherung?auöschuß
hat hcui zusammen zu einer kurzen Besprechung über dcn Arbeitsplan für die Beratung des ihr überwiesenen Eins ü hrnng s>
;i ReichSversicherungsorbnuna, sowie des Gesetzentwiir'ö über die Aufhebung des Ä 11 f S k a s s e n Zunächst soll dieses letzte beraten werden Dem Vorsitzenden Ausschusses, Vizepräsidenten Schultz, wird anheim gcfteUt, die Sitzungen nad) eigenem Ermessen anzuberaumen 3u Berichterstattern iverden bestellt die Abg. Trimborn > Ztr.) - ilsskassengesetz und Ti. Dröscher ronf.) für Da:- Ein führmigsgesetz
Tie Siamantenfrage im Budgetausschuß trat heute nach der Osterpause zum micnmal wieder zusammen Auf der Tagesordnungg steht die D i a m a n t e n s r a g c, sowie Die Abänderung Der bcrgrechtlichen Bestimmungen. Ein Zen t r u m s m i t g l i e d wiederholt bic.früher von ihm bereits gestellten Fragen zum Bergrezeß vom Fe bruar 1901S
Staatssekretär Tr v. Lindeauist erklärt, das Reichsjustiz amt sei zu einem Gutachten bereit gewesen, habe aber zur Be Dingung gemacht, daß es nicht in der Lemntlichkeit Verwendung iuioeii würde. Mit Rücksicht hierauf habe das Reichskolomalawi auf das Gutachten verzichtet. Tie gestellten Fragen werden vom Staatssekretär des ztzolonialamtes auf Grund der Verträge b e i a h t. . . , (
Zur Frage der D i a in a n t c n t c g i e wird vom Zentrum festgenellt, daß gegen die Regie an sich kein Widerspruch erhoben worden sei. Rur gegen die Einrichtung Der Regie habe man Einwendlmgen gemacht .
Staats,ekretär Tr. v. L i n b c q u i ft gibt zu, da,; gerome Aendernngen des jetzigen Zustandes wünschenswert seien. In Uebereinftimmung mit den Wünichen der Lüdwestasrikaner loll eine Minenkammer gebildet werden und zwar aus sämi sichen Interessenten und die fonderbercchtigtcn TiamanteiNördcrer joficn in bei ,'tainmcr gleidsiakls vertreten sein und zwar bis m einem Drittel der Mitglieder. Der Gouverneur in bereits aufgefordert worden, Die Statuten ausziiarbeiten Was die Regie anlange, so sei es merkwürdig, daß drei in Berlin an meienbe Vertreter Der südwestafrikanischen Diamantenintere',cnten von bekannten Namen trotz lüiebcrbolter Aufforderung nicht Zeit neiunben hätten, die GefchäftSverhältnifse Der Tiamantcnrcgie ganz grünblid) zu imteriuchen. lieber Die Preisfestsetzung unp Die erzielten Preise Der Regie wirb von seilen bes .stolonialamts ,ii klarer Weise entgegnet. Vor allem wirb bavor gewarnt, ben Notizen ui bei Presse über Die Preise zu viel Vertrauen zu schenken. Wenn zu niedrige Preise erzielt worben leten, w liege bas Daran, daß infolge Der siisternatischen Durcharbeitung jetzt Verhältnisse festgestellt worden seien, die man früher bei Dem oberNachlichen Verfahren übersehen habe. Zu cineni Peiw. mismus sei keine Ursache, weil Die letzUährige Forderung 900 000 rkarat vom Markte zu vollständig be,riedlgenden Preisen aur- oenommen worden sei.
Wciterberatung Al i t t w o d;.
Tic elfatz'lothringische Verfaffniig im Ausschuh.
Aus 3bfcns Apochcle.
, O(U5 IbseuS Apotheke in G r i m ft a b, die in tut Ivicn- । Museum umgcwanbclt wird, erzählt Christian i, i e , der Ul ^bsens : uhenb ben Tichter kennen lernte und nut ihm befreimdtt rouibi, ( nllerlaiib Erinnerungen, Die Die „stantva" ivicDergibi.
“s nto Tage", ging id> mit meinem Freunde vor drr Avoch-k- vorbei unD dieser fragte mich, ob ich den neuen ^^othek^rge^Üien ichon gesehen hätte, der ein ganz merkwürdiger -Geruch fein solle.
»a» icDodi nichts in Der Apotheie zu feinen harte, hatte ich
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MHeineÄiiSc^men
£ - X EESä» L ä M : L SÄ Ä stenx iddS i xäk
beit seiner Umgebung, Die druckende Lebenslage beugte ihn nid), nieber: er wär immer in glanzender Laune. Von ,einen Lippen flössen mit qlcid)cr unerschovstidrer wunderbarer Leichtigkeit Cpi RX Scöcr ük Serie.
lid) cutei Ltzarrikaturenzeichner, und 'eine -Uzzen wrni «IM m SarViu Sxmö. Sein »umot war beicen» unb trat tnrom- SS. Ein Sluatall jdlgte dem anderen, das Lacht.ii hatte keine Unterbrechung und kein Ciidc.^ Wenn dann gegen Mitternacht irgend ein besorgter Freund •obicn lag , hatte dock; Ruhe notig .Denn wir alle wussten. Daß cr cincn ^eil der Rächt nut Arbeit zudrächte, prlegte jbicn 3u arttnwrten er hätte nod) emc ganze Stenge Zeit 5um Arbeiten wie <-chlasem Seine ftörpertraft und seine Energie beim Arbeiten erregten immer
Bolt den halben Dutzend Ausschüssen, die heute vormittag vor Beginn Der Vollsitzung gleichzeitig tagten, ut der wichtigste ber e 110. t lo. 1 r i " 3 11 d' c Berfas siiN gSa u S f ch u b ■ «1 heute Die Dritte Lein n g deS eigentlichen Benas,ungSaewtzcs in Verbindung mit der zweiten Lesung des Wahlgesetzes vor zunehmeii hat. Beim Artikel 1, der Die gegenüber der uriprüng lidKn Regierungsvorlage neu eilige,ührten Drei B u n D c sra isst i m m e n enthält. Die zugunsten Der Pr.niDialstimme nicht ge^ Äählt werden Dürfen, geben Die Parteien, die sich an Der im Vaufe des gestligcn lageD erzielten grundsätzlichen VerNanDtgung nicht beteiligt haben, kurze Erklärungen ab. '
VQtivcn legt ein sächsisches Mitglied nochmals die Orunde dar die seine Partei zur Ablehnung zwängen, xie gegen Preußen acridtctcn drei Buubesralsstimmen feien nnanuehmbai. Lin Mitglied der wirtschaftlichen V crti n i g u n 6 "klart. Das; sich nichts Reues ereignet habe, was seine bartei ber Vorlage gegenüber günstiger stimmen könne. Ein Vertreter Der Re id -.' partei führt aus, bat die schweren Bedenken gegen die Erläge einen Teil seiner politischen öveuiibc veranlassen wurden, das Gesetz abzulehne ■ -laaisusti^iar x e l b r n a gloubt, t ui
Hin nützlich Werkzeug fei Der Mund! Zinn ersten läßt Das Ting sich Dehnen Wie Guttapercha, um zu gähnen! Ach Grete, wenn Du dieses mußt, Tu es im Stillen und mit Lust! Zum ziveiten: Wenn es grab vonnöteli, Mann man ihn spitzen, um zu flöten. Liht bann Der Schatz auch mal allein, Ties wird ihm Unterhaltung fern 1 Znni Dritten läßt Der Mund sich brauchen, Wenn irgend paßend, um zu rauchen. TieS kannst Du Deinem guten Gatten, Tcr Darum blitzet, wohl gestalten. Zum vierten ist e5 fein Verbrechen, Ten i'iunö zu öffnen, um zu sprechen. Vernteide nur tocniütöcncgung, Sprich lieber sanft mit llebeilegung, Tenn mancher hat sich schon beklagt: ,Ach hall' ich Das doch nicht gesagt:" Zum fünften: Wie wir alle wisse», Co eignet sich Der Mund zinn küßen, Ser's oäen ober fei » verhohlen, Gegeben ober nur gestohlen. Ausdrücklich ober nebenher, Bei Scheiden ober Wiederkehr, In Friebens- ober Kricgeszeiten: Ein Kuß hat feine guten Seiten!
Zum Schluß jcboch nicht zu vergeßen: Liaupts'ach'.ich Dient bei Mund zum Eßen k Gar lieblich Dringen au» ber Küche Bi- in Das Herz Die Wohlgerüchc. Hier kann Die Zunge fein und scharf -ich nützlich machen, und sie Dari l Hier Durch Gebrötel und tiebrüte! Bereite: man Die Zaubermittel


