Zahn-Creme
viertes Statt
M. Jahrgang
Nr. 84
Erscheint tL-Nch mit Ausnahme beS bsnntag*.
Die „Gießener ZamiliendlStter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich berg-legt, boi „Kteiiblott für bei Mrds Glatze«" zweimal wöchentlich. Die Landwirtschaftliche» Lett» frage«" erscheinen monattich zweunal.
Stebottwn, Expedition und Druckerei: bchul- ftraße 7. Expedition und Verlag: SUba/tiorce^® 112. Tel.-Adr.: An-etgerGießeil.
Samstag, 8. April fyst
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversilätS - Buch- und Steindruckerei.
9L Lange, Lietzen.
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Sberheften
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Fernsprecher 401
Bahnhofstrasse 3ö
Mundwasser
Standesanrtrnachrichten.
Dem Sjiittcnarbeiti’r Heinrich Saufe v
Dem Sckirantenivärtcr Johannes
London, mit Christine. Schäfer in Kesselbach
93
Eheschließungen:
in Garben-
i?uhic Ningshaun'n
Junker ein
Taglöhner,
Hermann Güngerich, iReiitncr,
Gestorbene:
Lreir an der Lumda.
Tem Maurer Wilhelm Lemv ein
.Ner
29 Jahre all.
StcrbefäHe:
Johann y.arl Benner i:i
ein
Langsdorf,
stipp Bender, Metzger, mii Maria
r2 Klippstein, geb. Herzog.
em Dem
Monteur in Fran km rr a. M.-Rödelheim, mit in Nidda.
lirchen ^Bayern).
Geborene: Avril 2. ein Sohn, Karl Wilhelm.
Geb oichi Sohn, Wilbetm.
eine Tochter, Emilie. - bürg ein Sohn, Rudolf.
Sterbefälle: * 72 Jahre alt.
Londorf.
6. Vhuivp Rabenau, Landwirt in
l)r. Zurtcr'o SohUnmiircuuOer mit ocu 5iinen find nnoj den neuc'ten vergleichenden Untersuchungen von Professor Dr. Junghahn und Or. B a e d e ck e r-rverlin ein emzigarnger voll wertiger Ersatz der Bäder in i'i a u b c i m, Kissingen usw. (hvST>„
> Stadt. Gewerbe-Akademie g PelytechR. Friedberg (Heesen) iMtltut
S» 6 Bahn-Min. ▼. Bad Nauheim, *, Bahnatde.r. Frankfurt a.M.
7 H«l. f.MeschinsHbsu, Elektret •Architekt. w. ieulngenleurwes. ’ Progr. d. d. Sekret. Beginn der Semester: April u. Oktober.
Urrsdors.
, : c t : niünben Knizenbach, Kroß
Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten.
Äestorvene: Fvau Cttilie Alaclost, geb. Hahn, in Melbach. — Frau Dorothea Reuter, geb. Maser, u Stockheim. — Frau Marie Erb, geb. Lein, in Lehnheim. — Frau Katharina Weiler, qcb. Eisendach, in Zell. — Herr Heinrich Hahn in Schlitz. — Fräulein Mathilde Hecker in Haiger. — Herr Marius Kaufmann, Frau Johanna Handwerk, geb. Faber, beide in Wetzlar. — Frau Wlivu Klotz 22itwe, geb. Schreiber, in Dorlar. — Herr August Ptitt ut Biedenkopf. — Freifrau Louise v. Malapert-Neusoille, geb. Freiiu van der Hoop, in Darmstadt.
Geborene: März
Sterbefälle: März 30. Konrad Schmstt, Daglöhnei, Jahre alt.
17. Dem Schloiici Hrinrich ^Werner April 1. Dem Feldickmn M arl Schaum-
in Friedberg.
Geborene: März
in Krofdorf, 41 Jahre alt
in Kinzenbach, 36 Jahre alr. 30. Elimbetlm Schubecker, geb.
Damm, in Gleiberg, 23 Jahre alt.
Kassensdiränke
Fr. Krogmann
Werner ein Sohn, Jolnrnnes Franz. — 27. Dem Gärtner Hermann Alfred Wolfram Schauinslaird eine Tochter, Lina Anna. — April l Dem Schmied Heinrick> Karl Hermann Staubi eine Tochter, Margarethe.
Sterbesälle: März 30. -.'.Mathilde Philippi, geb. Achard, von Friedrichsdorf (Obertaunuskreis42 Jahre alt. — 31. Franz Josef Ludwig Fouear, Fabrikarbeiter, von Köppern, 59 Jahre alt. — 30. Johanna Nicolaus, 7 Monate alt. — April 3. Margarethe Sraubi, 1 Tag alt. 5. Maria Wessel ui Brnchen-
März 19. Wilhelm Weber, Hilf.
2) S t a n d e s a ur t dorf-Gleiberg, Vetzberg,
b)<& tan b e»a in 11 a u it ö b ?. u;: Gemestweu Launsvach, Wißmar Aufgebote: Marz 28. Ludwig Sckmevv, Hüttenarbeiter in Krofdorf, mit Saroline Bogel in Vetzberg.
Geborene: März 25. Dem Taglöhner Julius Brömer in Kinzenback- eine Tochter, Margarete. - 29. Dem Küiermeister Ludwig Abel in Wißmar ein- Tochter, Elsa Maria.
Stcrbefä 1 tc: März 29. Ludwig Schlavp, Metzgermeister Elisabeth Bevpler, geb. Bevler,
Nidda.
A u f g e b o t e: März 23. Karl Guillaume, Sergeant von der 2. Eskadron des Leib-Dragouer-Regiments Nr. 24 in Darmstadt, mit Lina Margarethe Dicblmann in diidda.
Wieicd.
Eheschließungen: April 2. Atten-Buseck, mit Lina Haas.
Geborene: März 29,
Aufgebote. April
Vermischte».
— Das lluterrichtswefen in l>< n b e U t i che n Schutzgebieten. Das Schulwesen der deutschen Schutzgebiet, ist für die Zukunft unserer 'Kolonien von so weittragender Be deutung, daß cs auf dem dritten deutschen Kolottialkongrest im Oktober vorigen Jahres mit Recht zum Gegenstands eingehendem Erörterimgen gemacht wurde. Einer der damaligen Stimmführer, Geheimrat Prof. E. Mirbt, der sich mit den Schnlverhältnissen der Kolonien genau besänftigt hat, gibt in der Umschau einen llcbcrblid über den gegenwärtigen Stand des Unterrichtswesen^ Die Schulen für Europaerkinder stehen an Bedeutung gegen die Schulen für Eingeborene zurück, denn die Zahl der weihen An sied!er ist nicht sehr groß, ihre Wohnsitze sind weit verstreut. Für den Unterricht der Heranwachsenden europäischen Jugend gibt es in den deutschen Schutzgebieten insgesamt 20 Schulen mit 729 Schülern, von denen 18 Söul en mit 671 Schülern Staatsan stalteu sind. Die Regierung unterhält in Südwestafrika 12 Sckiulen mi: 377 Schchlern, in Ostafrika 3 Schulen mit 43 Schülern, in Samoa eine Schule mit 113 Schülern, in Kiautsckrau 2 Schulen mit 138 Sckmlern Im Verhältnis dazu geringer ist die 3ahl der Schulen für Eingeborene, die von der Kolonialregierung unter halten werden. Hier spielen die Missionen die Hauptrolle, und die Hebung des Schulwesens ist vor allem dem tätigen Eingreifen der Missionare zu danken. Die Gesamt.zahl der Eingeborenenschuleu beträgt mehr als 2588, in denen mehr als 116 376 Schüler Unter richt finden. Nur 96 dieser Sckmlcn mit 5426 Schülern sind Staatsanstalten, mehr als 2160 Schulen mit 110950 Schülern werden von den Missionen unterhalten.^so daß durch sie mehr ab 95 v. H. aller Eingeborenen, die die Schule besuchten, Unterlid)1, empfangen. Die protestantische Mission hat über 1582 Schulen eingerichtet, die von mehr als 67 212 Schülern besucht werden, während die latbolische Mission 880 Schulen mit 43 768 Schülern besitzt.
I. Dem Regiernngsbaumeister
lüafoenborn Steinberg.
Ehrschließungen: April i. Georg Buß, Schuhmacher, zu Watzenborn, mit Soplir 3d,vaum, geb. Sauber, in Leihgestern — Karl Schmitt, Taglöhner, mir Maria Ruhl, beide in Wat.enbor.
Geborene: März 27. Dem Spengler Karl Burk ein Sohn, Karl. — 28. Dem Zigarrensabrikarbeiter Georg Jakob Häuier eine Tochter, Emma.
Ehe sch Ist eßun gen:
I Schmidt, beide in Langsdorf.
Sterb. efäll c: April 2.
örofjeiut inten.
Aufgebote: März 23. Wilhelm Spengler, mit Elisabeth Schmidt, beide in Großen-Linden.
Geborene: März 23. Dem Installateur Karl Weigand eine Tochter, Helene Luise. - - 29. Dem Schmied Ludwig Wag-
57 Jahre alt, West-Anlage 50. — April 1. Karl Ackermann, ~ " '. - Katharine Karoline
Kkirt=£irtten.
Aufgebote: April 5. Ludwig Lenz, Metalldreher, mit Helene Weigel, beide in Klein-Linden.
- - “'' April 3. Walter Euler, 7 Monate alt.
Geborene: Avril 1. Dem prart. Arzt Dr. AdoN Brettel I eine Tochter, Ottilie Elisabeth Bertha. — 3. Dem Steinhauer Franz Christian Gockel eine Tochter, Dora Mathilde.
Friedberg.
Eheschließungen: April Georg Ernst Keller, Großh. Oberlehrer zu Gießen, mit Mathilde Klara Karol ine Schwabe
Lich.
Geborene: März 25. «.em Weißbinder Karl Kanpad Hermann Ledermann eine Tockster, Katharine Elisabeth.
Lollar.
Eheschließungen: April 2. Heinrich Schäfer II., Weichensteller in Lollar, mit Katl-arina Trottmann in Grafen
Schuhmacher, 25 Jahre alt, Hundsgasse 4. _
Währum, geb. Schneider, 66 Jahre alt, Ost-Anlage 35. — Katharine Münch, geb. Goldmann, 73 Jadre alt, Eder Kraße 4. — 2. Anna Margarete Decken, 2 Wochen alt, Teufelskustgärt- djen 20. — 3. Adolf Hoß, Schreinermeister, 73 Jahre alt, Licher Straße 74. - 5. Loui.- Hornberger, 'Jicntner, 71 Jahre alt, Seltersweg 70.
rlltenvuseck.
Eheschließungen: April 2. Justus Elias 'Einhäuser, Landwirt, mit Luise Hofmann, beide in Alten-Bnseck.
Geborene: März 28. Dem Taglöhner Ludwig Vogel II. ein Sohn, Otto. — April 5. Dem Taglöhner Jakob Schmidt ein Sohn.
St erbe fälle: April 3. Wilhelm Stecker, 1 Woche alt.
Beuern.
Geborene: März 26. Dem Steinhauer Ernst Ludwig Linden struth eine Tochter^ Luise. — April 3. Dem Landwirt Falob Heinrich Otto ein Sohn, Wilhelm.
Sterbefälle: März 29. Elnabetha Linde nstrnch, geb. Sommeriad, 44 Jahre alt.
vutengen.
Aufgebote: April 4. Ferdinand Wilhelm Lutz, Gerichts- afsesjor in Büdingen, mit Magdalene Sophie Babette Bachmann von Frankfurt. _
E h e f cy l i e ß u n g e u: April 2. Karl Specht, Müller, mit Marie Lapp, beide in Büdingen.
rasche Fortschritte. Die Zeit scheint nicht mehr fern zu sein, wo abgesehen von den Anlagen am ehemaligen Schorgraben und etwa noch dem Botanischen Garten überhaupt keine nennensnterte grünt* Fläche innerhalb der Stadt mehr zu finden sein wird. Daher ist es dringend zu wünschen, dast eine so günstig gelegene zusammenhängende grüne Fläche, wie der N^ahritngsberg sie bietet, auch als solche erhalten bleibe. Erstrebenswert wäre es, daß dieses ganze Gebiet, Friedhof und Gärten zusammen mit den geplanten Anlagen aus den alten Sandgruben an der Fuldaer Bahn, später einmal zu einem zusammenhängenden Stadt park aus- gestaltet werden könnte.
Für die Erhaltung und Pflege solcher Anlagen sprechen nicht nur h p g t e n i s ch c Rücksichten — bekanntlich wird durch sie eine ständige Erneuerung der verbrauchten Luft bewirkt, Kohlensäure absorbiert , sondern auch in hervorragendem Maße ästhetische und soziale Erwägungen. Grün hebt das Stadtbild und erfreut das Auge, das unter dem ständigen Anblick der Häuserreihen leidet. Allgemein zugängliche park oder gartenartige Anlagen, in die der von der Arbeit Müde fern von der Unruhe der Straße sich verlieren kann, wirten der Abstumpfung entgegen, die zumal die besitzlosen Süfichten so leicht ergreift und allen edleren, geistigen Interessen zu entfremden droht.
Man möge nicht entgegnen, daß in den aroßen Gebieten des Stadtwaldes und Sckfisfenberger Waldes eine ideale Erfüllung dieser Wünsche gegeben sei. Denn die Entfernung des Waldes von der Stadt macht gerade den Volkse Ircifcn, die mangels eigenen Besitzes hierbei zunächst in Frage kommen, feine Benutzung großen Teils unmöglich. Gemig kann auch der Arbeiter, Gewerbetreibende und kleine Beamte, der die Woche über an feine Arbeitsstelle gefesselt ist, am Sonntag hinausziehen. Aber die kurzen Abendstunden, an denen nach des Tages Last und Hitze ein (Vang ins Grüne ersrifcht wie nichts anderes, lassen einen Spaziergang in den Wald nur für die Bewohner der angrenzenden Stadtteile zu; für die anderen ist der Weg zu weit. In verstärktem Maße trifft das zu für die Alten, für Ktünkliche und Erholungsbedürftige. Viel leichter wäre für sie alle der Nahrungsoerg zu erreichen, auch schon vor der erwünschten Ausgestaltung zpm öffentlichen Park, wenn etwa bequemere P.ade ge|d)affen würden und die Zugänglichkeit fich nicht auf die beiden letzt vorhandenen Wege beschränkte.
Niemand wird auf den Gedanken kommen, dem Stadk- siskus die Kosten einer solchen öf,entiichen Anlage schon in den nächsten Jahren zumuten zu wollen. Mer man sollte sich andererseits durch die Furcht vor dem Ungewohnten nickt zu einer voreiligen Maßregel verleiten lassen, durch die man die Stadt Wiegen für alle Zukunft einer so einzigartigen Gelegenheit berauben würde.
Sollte aber die Stadtverwaltung, was tief zu bedauern wäre, endgültig der Ueberzeuguiig jein, die Bebauung nicht gänzlich ausschtießeii zu können, so möge sie wenigstens das yier ganz unzureichende Größe von 700 üuaorai ins Auge fassen, daß die einzelnen Grundstücke nicht auf die meter zugescqiiitten werden. Das läge lediglich im Interesse einiger Weniger, nicht in dem der Allgemeinheit.
ling II. ein Sohn, Adolf Sohn, Hans.
Schotten.
Aufgebot': März 31. Start Theodor Wilhelm Spamei, Landwirt unb Metzger, mit .startchen Jlges, beide in Schotten. — April 3. David Weil, ttmifmann in Pirmasens, mit Frieda Eckstein in Schotten.
Geborene: Mar; 28. Dem Daglöhnei Ri:^>l> Repp eine Tochter, Emma.
'Jlmil l Lauft- Lieh», F.'iinvirt i. P.,
Gießen.
Aufgebote: Marz 31. Friedrich Wilhelm Schmidt, Sämcidcr in Rod he im a. d. Bieber, mit Anna Wehrheim in (yjes-cn. — April 1. Wilhelm Eimer, Schmied, mit Lina Weiß, beide in Steinfurth. - 3. Heinrich Pfeil, Schuhmacher in Gießen, mit Katharina Grebe in Kombach. — Theodor Gustav Kuntz, Bahnwärter in Bicken, mit Alwine Anna Philipp in Zwickau. — 4. Alfons Kauffmaml, Hausdiener, mit Gertrude Diehl, beide m Gießen. — 6. Johann Friedrich Müller, Schlosser, mir Luise Rink, beide in Erlangen. - Dr. Emit Boltz, vrakr Arzt in Arhcilgcn, mit Anna Hofftnann in Gießen.
Eheschließungen: April 1. Heinrich Stehl, Waganwärter, mir Christine Nassauer, beide in Gießen. — Heinrich Reusälina, Metalldreher in Klein-Linden, mit Helene Schomber in Gießen. - 4. Dr. Clemens Thaer, Privatdozent in Jena, mit Gertrud Pasch in Gießen - 5. Eberhard Metzger, Forstassessor, mit Ida Lindenborn, beide in Gießen. — Konrad Bf eis er, Taolöhner, mit Elisaüethe Braun, beide in Gießen. — 6. Wilhelm Schwaab, Diplom Ingenieur in Heidelberg, mit Karol ine Habenicht in Gießen.
Geborene: März 31. Dem ^aglohner Lndwig Muller ein Sohn, Ferdinand Andreas. Dem Lagermeister Hermann Diehl ein Sohn, Robert. Dem ftanfniaiui Friedrich WinCim Busch eine Tochter, Katharine Wilhelmine. - Dem Hausierer- Ludwig Storl eine Tochter, Anna Auguste. Dem Postassistenten Friedrick, Wilhelm Mörsch eine Tochter, Mathilde Marie Wilhelmine. — April 1. Dem Buchbinder Heinrich Sack eine Tochter, Agnes Mouline. 3. Dem Großh Geometer II. Klasse Wilhelr: Lerch ein Sohn, Erwin Heinrich Knoll ein Sohn.
zvr deutsche Reisende in Italien.
Wir lesen in der amtlichen „Berliner Korresp":
Neuerdings sind in Italien sich aufhaltenden Reichs^ angehörigen mehrfach daraus Unzuträglichkeiten erwachsen, daß ihnen das dort bestehende Verbot des Waffen-- trage.ns nicht hinreichend bekannt war, und sie sich über ihre Person nicht genügend answeisen konnten.
Das in Italien erlassene Waffcnverbot zu übertreten, liegt deshalb besondere Gefahr vor, weil dort neben wirklichen Waffen, wie Schußwaffen und Degen, Dolchen, Stiletten und Messern mit feststellbarer nlinge, auch gewöhnliche Messer mit einer mehr als ll> Ztm. langen .st'iinge, Rasiermesser und Scheren von mehr als 10 Ztm Länge nur nach vorhergcgangener Lösung eines Waffenscheins getragen werden dürfen. Verletzungen dieser Vorschrift m ü ssen mit Gefängnisstrafen geahndet werden, und es ist wiederholt vorgekvmmen, daß zuwiderhandelnde Reisende festgenommen worden oder sonst in die größten Ungelegen-- heiten geraten sind. Es nm ft daher davor gewarnt wer den, in Italien Waffen ohne zuvorige Beschaffung eines Waffenscheins mitzuführen.
Der Mangel hinreichender Ausweispapiere hat dort namentlich bei der Entgegennahme von Postsendungen zu Weiterungen geführt. Die italienische Postverwaltung er- tennt zwar jetzt die deutschen Postausweiskarten als vollgültige Ausweispapiere zum Empfang von Postsendungen an. Gleichwohl kann die Mitführung eines Reisepasses bei Reisen nach Italien — wie überhaupt bei Auslandsreisen — nur dringend empfohlen werden. Denn die Möglichkeit, sich auch sonst schnell und ausreichend über seine Person auszuweifen, kann für jeden Reisenden von großem Werte sein. So sind wiederholt deutsche Reisende im Auslände polizeilicherseits infolge Verwechslung mit strafrechtlich verfolgten Personen festgenommen und in Haft gehalten worden, bis ihre Persön-.ichkeit festgestellt war. Anderseits ist ein Reisepaß auch zum Zwecke des Nachweises über den Bcfitz der Reichsangehörigkeit von Nutzen, um in Fällen der Not unvermglich den Schutz der Kaiserl. Kon- fnlate in Anspruch nehmen zu können, die ein Eingreifen in der Regel von dem Nachweise der Neichsangehbrigkeit abhängig machen müssen.
Vie $tagc der Nahrungrberg-Vebauung.
Gießen, 8. April.
Man schreibt uns: Die Verhandlungen der letzten Stadtverordnetenversammlung über die von einem Teil der Anlieger gewünschte Anjschliesjung des Nahrungsberges haben dir Ausmerlsamleit wieder aus diese vielumstrittene Frage gelenkt. Auch die hiesige Ortsgruppe des Bundes deutscher B o d e n r e f o r m e r hat fich eingehend mit ihr besaßt und ist zu der lleberzeugung gekommen, daß verschiedene P-untte dabei im allgemeinen Interesse besondere Beachtung verdienen.
Die Stadtverwaltung, hat das Recht und die Pflicht, nicht nur die Interessen der Bodenbesttzer und Spekulanten, sondern auch, und zwar in erster Linie, die der Allgemeinheit zu wahren. Die Bebauung der (gärten und offenen Flächen innerhalb der eigentlicken Stadt mach'
ner III. ein Sohn, Albert. Avril 1. Dem Landnnrt Wilhelm Volk ein Sohu, Hugo.
Heuchelheim.
Eheichl ic ß un g e n: Avril 2. Wilhelm streitiug VIII., Landwirt, mit Elisabeihe Rinn, beide in Heuchelheim.
Geborene: April 1. Dem Fabrikarbeiter Friedrich Lud- wig Amend ein Sohn, Arthur. — 3 Dem Bahnarbeirer Wilhelm Germer III. ein Sohn, Johann.
Sterbefälle: Avril 4. Ne»ftlbrebLr, geb. Rinn,
Schlossei Friedrich Äui
Kaittmann 21 hol’ Küm": 1
Nrürz 31.
brücken, 2 Jahre alt.
Gardenteich.
Eheschließungen: April 2. Karl Wallbott leid) mit Elise Schneider in Birklar.
Geborene: März 31. Dem schlosser Emil Sohn


