I6L Jahrgang
Zweiter Blatt
Nr. 18Z
Landeshauptstadt cntlmtcn sott und eine Länge von 3«
eng
bahn werden ans etwa 3ZOO000 ')cu gefdxipt.
indn gefährlid) bcicimnct
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Deutsche Kolonien
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jigert werben-
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l der Kläran^c. ittaoö 4 Ubr, soll die lande bei bet Kläranlazr
6r1(f)ftnl tLgNch mH Aufnahme deS konntag».
Tie „etefccin Saeilleiblätttr'' werden dem ^Anzeiger* viermal wöchentlich beiqclegt, daS „Krfisblatt (Br bte Kreis «letzen" »roetmal wöcheml'ch. Die .^ondwittschajlllchen Ml- frage«" erscheinen monatlich zweimal.
ist bi: ^infidM, o-.e der rran äsnchc Gelehrte Emile W b ü a r f im t'auic vieler Iahr^ehnre, während deren er ön? Amt des Exan.inackrs misüin, genx-nnai har Dennoch weis; er von einem ein»lgen l^amai zu bendnen, das eine Jü^-nahm.- nou_ dieser Regel ntüdne. Es war ui Jia it c n . unmilkibar noch oer schlacht bei 2Sönh; alles mar in der groFlcn Infregunq, onin man er* trancic von Dag »u Tag die Vlnfimfi des g.'ürchrcten lindes, .'in der Akademie ivarcn noch etroa 30 runge t'eutc zu vrü'en, die »um größten Teile au: der Umgcgrnd non Mes, 3aarb.:rg und i'uuemlic ftammten Es war höchste 3eit, iic in aller Eile nach ihouie zunickzuichiden: baut die £)tci’.nbcbngei.lüd)ah halte bclannr gemacht, bafe iic nur noch 24 Stunden lang den Reisenden die Abfahrt ihrer Züge zusicherc. Um 6 Uhr morgens wurden
N. Ci» eigenartige" ejamen Nichts loinmt teuer vor, als ein Eramen, bet dem alle Prü'l'nge bestehen:
gewählt.
Unmittelbar daran anidlicßeick and in der tfeuballe die vierte und lebte öffentliche Van Pt-
gebung.
lWdsktzung bet Kirche j)
agt zu 375,00 M.
„ 800,00 „ werden. Voranschlag uchneten am 15. u. 18. d.A, '"sicht offen. Tie Ange^, >, morgens 10 Uhr, hier--
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ba-' ber Schutzherr der 'JinHalt, Monig Friedrich -i aguft, bei feinen ehrlichen Be'ucl^n der Pnisungen an dem rctchbcgabini itnaben genommen batte, derart zu ft tgcpt, bar- btcfcr gütige Fürst ,'ich bereit erklärte, die .-toften für di nach i>.T Mmmrmahon TIxodor Uhligs begonnenen Stubicn in allen Zweigen der Muhl in Dresden und bei Friedrich Schneider m Dessau zn tragen. Wenn Richard Wagner die Treue lein es Freundes, der ihm mit allen Geistes- unb ‘rtötocrtnmtn bis zum letzten Atemzug diente, nicht bester lohnen tonnte, ois bcikii ehrlichen Rame.t lange nach feinem Tobe zu verunglimpün und einen -tr iter für Wahrheit, Gerechtigkeit itnb Ehre gerade in diesen von ihm stels geübten und hochgehaltenen Tugenden iduagen mußte, so gibt das em neue» Blatt ui die Lebensgeick w:e des Wenter:-, das nd) mit ber sonnigen Größe seines Eharakters nidit vereinbaren läRt. ?.<taric Elsa Uhlig."
— Tic Hohenzollcrn a u s dem Theater. Ter Kaiser bat in ,einet Eigenschaft als König von Preußen eine min- litnclle, sehr interessante Entscheidung getroffen. Ter König Der sagte die Genehmigung zur Aui'ührung des Feit,viels ,-tte Schlacht an der natzbach" von Professor Iander am Licgmtzcr 97tuen Tommertbcater. Tabei lvrach er, dem „Liegnttzer lag- blatt" zufolge, die grundsätzliche "?1 b - i d) i aus, dt £<« rvtbung von Mitgliedern des .Königshauses tu zheater aufsstdrnnqen künftig nicht mehr zu gestatten.
_ Die Gräber von Goethes Eltern. Einen Akt der Pietät gegenüber dem großen Tiduer bat di -staut (tränt- furt erfüll', indem sie die Grabstätten feiner Eltern ui würdiger Weise Herrichten ließ. Lange Seit hindurch war man der Met nung, baß die Eltern Goethes im gleichen Grab benattci 'eien, nämlich in der i'iruit der Familie Textor, der die Mutter Goethes tntfiommte. Eingehende Forschungen, die besonders von Pro sc'sor y euer, dem Leiter des Frankfurter Goetd.museum--, unternommen wurden, haben ergeben, daß diese Annahme nickt iu trifft, sondern daß nur die Mutter Goethes in dieser Gruft bestattet worden ist. Ihr «'jatu mar ihr bereits 26 Jahre früher rm Tod vorausgegangen, feine Beisetzung erfolgte in der Walihcndun Familiengrun, die sein Großvater mutterlid'cr>ells einst erworben baue, und in der auch, wie nniunebmen ist, sein Pater, also der Großvater des Dichters, begraben ist.
— Dichtung und Volksbildung Tie Förderung junger dichterischer Tilentc bat sich and, ui diesem Jahre roiroer bic Deutsche Dichter-Gcdäwrms ■3ii‘'tur.g b ; der <jui.rrnmen>:ei lung ihrer Mcherverteillmg an Heine la.tblid-e Bottsotblwiheken
■
stehende Sammlung, die gleichzeitig an oc icbr starrllche Zahl von 17.50 Volksbüchereien dergeben werden soll, lind niedrere \Scrtc lebender jüngerer Dichter ausgenommen, dtc bisher in der
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für ivbcrheffen
Eine konservative Organisation für Bayerns
Wir lesen in der „kreuzzeilung":
Der Pim« der Gründung einer lomcroaittvii Erganiiation für Bauern mH, >oie fid) einige liberale Blätter aus Münchtti bertditcii lassen, aufgegeben sein Die Urheber des Planes hätten, so heißt es, einen vlufruf erlassen, m dem angeblich baraut hm- gnunjcu wird, daß die gegenwärtige Jeu für die Grütwnng nicht günstig sei, es solle daher von dem Plane Abstanb genommen werden, bis die Reihen der .Konfervauven in Badern »uh ver stärkt hatten. Die Zentralstelle der lonservativen Partei, das Bureau btt Hauptdereins nservativen in Berlin,
mit uns hierzu mit, das; diese Meldung bestimmt aut einem Irrtum, wenn nicht auf einer berounten Fälfdutng beruht -Len natmebrnben 'l-ciionluhfcitcn der lonservativen Partei in Canern icn ’Äumi nicht bekannt '.egen
1 a n i bestimmte Nachrichten vor. daß die mit Errolg bereite cingelcucten Bestrebungen, alle konsett-ativ gerichteten kleinen te im Königreich Bauern auf einer gemeinsamen or^antfa- torischeii Grundlage »u vereinigen, nach Ablauf des «om-- m e r s d n r d> a u s und mit aller En ergie ihre Fo r t -■ Lebung erfahren werden.
Japanische Aufträge und deutsche Industrie.
Die Autundiguug umfangreicher Aufträge an rollendem Material hei den japanischen Ltaatsbahnen, die vor lurzeiit ans Tokio erfolgte, dürfte in hohem Grade auch das Interesfc der deutschen Industrie erwecken. Um nicht weniger als >00 Lokomotiven, 730 Per sonenlvagen und '.i300 Gü t e rw a g en soll der Bc trtebsmittelpart der Regientngoeisenbahnen dis 1923 vermehrt werden, da der gewaltig angcwachscne Verkehr einen iveitgehendcn Ausbau der Bahnen nötig macht. Auch eine erhebliche R e tz e r w c i t c r u n g , die größere Lchicnenauf träge heraustommen ließe, dürfte mit dem geplanten Ausbau Hand in fcanb gehen.
Deutschland hat bisher fast stets hinter seinen Konkurrenten England und Amerika bei der Lieferung von rollendem Material für Japan zurüclgestandcn, und es muß sich zeigen, ob diesmal die deutsche Industrie eS versteht, einen größeren Anteil an den bevorstehenden Aufträgen herein zuholen und ihre Position auf dem javanischen Markte zu stärken. Nicht geringes Interesse verdient ferner der neue Plan einer elektrischen Untergrundbahn in Tokio, die den enorm wachsenden Straßenverkehr der
Zreitag, 11. August 1911
Notolio,-druck und Verlag der Brüblfchen Universität? «Buch» unb GteinbrudertL R. Lange, Gießen.
Redaktion, Gr Petition unb Druckerei: €diule (träte 7. Grpebilton unb Verlag Redaktion: 112. rel.-Adr^Anretgetttzleben.
arofuu Leficiiiliäneit noch nicht volle Anertennuna und Ver- breining gerunoen haben £0 ist z B. L ttoinar E » kiins mit seinem wundervollen SlcmltaOt Mloman „Familie y. I Je hm vertreten Eine Iierd: der 5nmmlung .buoet ’rrner bei mrillch eridncnenc Roman .'l d a m M ü 11 c 1 Gnttenbrunn s „Drc Gloäen der .veimat", der mit warmer Liebe uno m pndeuöa: Handlung das Leben in einem Tchwabcndottc ^:ib Ungarns — der .veimat des Dichters - schildert Ferner cnihal! bvc oamtiu lung'eins der schönsten Werke des so früh verstorbenen TuhtcrS. Wilhelm ,S? 0 l i a m c r , ben 2cmieihi . Roman „Beter Rodler nach Ton unb .Inhalt ein ed les Volksbuch, sonne von älteren Tichlem 3. B. Marie von E b tt e r - E > d'e n d a ck s :Hanuin
Bozena", ebenfalls ein wunderbar volkstümlich s Tickterwerk,- Daneben finden wir Wilhelm Raabes „Deut'lhe Not und deuilches Ringen", 'enter ein Bum von Ernn Jahn, Bier, Erzählungen aus ben „yeiben des Alltags", außerbem einen reifenden Märchen band vvn Paola Tchmel, „Das grüne >>aus", Wilhelm Buschs „iMifth uns Plnm" unb tndc andere 2id)terrocric, bic Geist unb Gemüt erheben oder cnnfdvn können. Den Dichtern ist durch diese Ehrung eine wahre v»er;r ’ jr moc bereitet worden Ihre W rke gleidHcuig an 1750 ländliche Volks- ' btblwtbekn oerbreüci ;u fehen, gibt ihnen die Gewähr, oag fte im nächsten Jahre allein cort von 10000 bis 2<»O0o Mcnnhen gelesen werben, innerhalb des itächsten Iahrzehms abo 10 , lange halten sich bic Bucher gut ui bem vraknicken und starken Bwliotliclseiiibaiid der Dti'.iing von IW <JOO bis 2*JO 000 ' Men'd m. Das ist eine Ehrung der 2chöpi ungen. unserer Tickter, die na di ihrer aller 3 i n n c i st. Die,er Geüantc ist o't ausgesproa-sn iwreen Von on Trutidjcn ata ter -'.bäci-tn’.e 3ti’tvmg in Hamburg ' rostborstel ist er sum Ziel tttres Strebens gemadn worden uno wird nun von ihr mit großem Rachdrud unb Erfolg Jahr für Jahr in die Tat um*» gefeSL
^‘^üebenen: Manien;
larcus.
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1 Unvergess-
4959
1
ms.
vcr geiftesgeftörte ftühcrc Sultan »er Tllrici.
«tben. 10 Aug Der in Saloniki gefanm'n ge haitcne Exsultan hat sich einen ganzen Trupp 1 u n g e r fc a r c m s d a m e n u a ch k ojn m c n la s s e n .von denen jetzt eine, die sich Prinzefftn 3 0 n 1 a iditeibl, übn bic Mauern des 3uttanSgesängmsses noch,Patra enNlolwn ist Die junge Dame erzählt, daß der Exsultan vol l kam in e n a ei ft e s g e st 0 r t sei und das; er in diesem Zustandi. wahre Greuel tat en verübe. Erst kürzlich Habe er eine ^rdaliüke, die sein Mißtrauen erregte, burd) cutnt Lumtdwu erstechen lassen. Wenn die Anfälle zu stark werden, dann >bringt man den Wütenden in die Iwangsiackc, worauf cr weint und um Verzeihung fleht wie ein Muib. ^obald er aber wieder frei ist, beginnen die Aufregungen von neuem. -
~ erd I marsch-el n hat must bic Bewegung Anian« Ium r I "naeseak ^anpctMinufniuvi tiinum» *••••■ *•••_ —•»- ' *’■ I bnu,M -i'arii einem weiteren inzwuchcn be m Gouvernement <iu
lischen Meilen haben unrd Die Baukosten der Ilntevgrund . .,fnrn jceuamni. bav dieses unter bem I. Antun draht «ui etma 3500000 Ben aejchatzt. I. rt *... k.a <M( td"'Äplonialamt nxitcrgegelxn bat, haben na>
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mCAung kann als bcenbigt angesehen werde,
'Mud, mt Dume-Berir I bc, Batnr,. haoeii sich nach etnem am 8. b M. beim Reick. Holonnlami durch Veimmluna s -. C>wuvernement-' von Kamerun eingegangenen Iciegramm der 3tatim, T^ bie an das franwiifcbc llbamu Webtet grnuciiben 5 a ' a S , MC fdion wahrenck des letzten ^ala^AuHtai'd' > als uns icke, aclteii mußten, neuerdings fetndl ich aezeigi <- mußte mit Waffengewalt emgeidinttm werden, unb e. de m, fUo unb Batur, >u Geiechtru gekommen, tn bcnin der L" ,eant lu.l rionle unb drei farbige «oldaten kidn verwundet, du tu
i siüudi' l'." aber medergeworien wurden D>e MauUeutr lid) ii, 2idHrb.ii Tic Lage rnirb von ber Station Aiimc als
Ittunft, rviftenschaft und Leben.
— Ein E i nf vr n d gegen WagncrsSeldftb io - strapHie. lieber den TrevMmr Manimermufilei r Hoodor Uhlig, der Wagner 1851 in Istrieii betuchte r war ein bcgciucTter Ber ehr er Wagners und f eilte '.9i i
>u LoHeugrin ange*ii:i i- idn
2. Bandes feiner Ledenserinn rungen: ,herzlich erfreute und) nun meinerseits der vertrante Umgang nm dem tarnten utu^doch 'o mannlut) fest gesinnten, außerordentlich begabten mng.ii ererben rr .Kaniuicrmuiilns, der mit seinem hclibknicm hocken tot" und schönem blauen Auge am meine Frau den Eindruck machte, als ob ein Engel bei uns cingekehrt fei. Für müh harte feine Phnfiognomie außerdem das Interessante und in Bettach: feines 3d:idials Rührende, b,ist seine aut'allrnde Aehulichkeu mit bem damals nod) lebenden König Friedrich Au mist von Lachsen, meinem alten Gönner, mir das anderseits jugcloutmciic Okrüa)i zu bc ftdtigen schien, daß Uhlig der natürliche Sohu des > eiben sei." Gegen den letzten 2atz erbebt nun Theodor Uhligs ui Dresden lebende Ivdncr nad drüLich Einspruch in einem Briefe an bic Familie Wagner in Bayreuth. In dem ^chrciben heißt es nach dem Dresdener Anzeiger' „Ick habe alle Papiere meiner EU nr unb der Eltern meines Katers ..ir X)aitb_i,nb bc streite am Grund berfeiben, sowie der unbestreitbaren rauack.. daß audi nicht ein einziger ??iensch unserer ganzen Familie, wie aller Icitgenofscii meines Paters, jemals den leiiesuu Iweel an dessen „frei ehrlidter" Geburt kannte, nod) letzt kennt, mit aller mir zu Gebote fiehcuden M rnn, die Richttgteit lenes Ausspruches vR. Wagners bic nur dessen Phantasie ihm vorgeipiegelt uabni kann, iuie auch die von diesem wahrgenommen sein wollende Äehnlidikeit in den Ingen meines Paters mir denen des damaligen' Königs: es sind int Gegenteil ut enticruterer Berwanbt'cho's meines Katers diese Iüg in irareantcr Wei'e wiederrusinden ge wesen Auch sind mir die Erzähl rügen einer einzigen, alteren Schwester meines Barer, ül-.r bcn'eii Leben vom ersten Tage seiner Geburt au viel zu scharf und brutiid) im GeLächtttis, als daß ich einem solchen Iweifcr nid», mit aller Macht und tint- schiedenheit gegenüber!rci-ut sollte. Mein Kater hat im •>. Lebens jähre den Vater, mit am; Iahten die Mutter verloren, ist n>6aiui als Vollwaise eines Miiitarmnfikers tn der .Königlichen ^'ande- Erziehnu^sanstalt im '.Viiiitär Waisentnaben ut 3truvven erzogen morden und dort bi5 zu seiner Ztonfirmation verblieben '2hi5 dtescr Jett - liegen mit noch die Iahreszeugntsse mit ganz aufyr- gcwöhniid.em Lobe und dorr wohl nie bagetpeienen Zensuren iuü) Ausz.ichnungctt nach über Richtung — für Charakter, Fähigkeiten, Begabung und eminenten Fleiß, vor. Dio'.- und eine glciduali3 vereinzel: dastehende große Agabung speziell für Musik im zarten Äiiabenolta, veranlaßten den Direktor Broun, das Imeresse,
Sur (Entführung Richters.
Die Berliner „Morgenpost" meldet aus Ä o it ft a n t i ‘ n o p e 1: Eine Verbindung mit den Entführern des Ingenieurs Richter s o l 1 h e r gc^st eilt f ct n
Deutscher Hatholikntag.
Biainz, 10 Aug^
o - , M^dthrnT hrufe moraen in allen katholischen .Kirchen ber Siabt
Strcctc Berlin—Uaf sei— mar™.'m«™ fri.b » >.» ümrr
bem Vorsitz des Grafen Galen
die vierte unb letzte geschlossene X?au»t-
Versammlung
ifinc Rewe von Aiuragcii bt-
, faßte itd, mit der ,/Käf-iVsfragc". MnnduNck welcher 'cktteßl^ wieder olIf Entschließung angenommen nmrde, m der auf b« GnaMeu. Iiig- des Alloholgiimsses gclundhritlich.-r, nnttfchaftltcher und ntt rank lid)0r Beziehung hmgkwiesen tuib bic UliierMitzung ber kaihol»schien.
Aniialkolwlvereinignugeu empfohlen unb eine mcucre .luiriarung be? Volkes durch thrrräge unb entfvrechenbe Literatur gerorn
SCHER & o°
:cn,bur?a_hn>f " Zollverein. *
,nd Obstpreeu- ^;hal-Hebeldlruckw^n ^ulische Keltern r und Obstmöhlen Kutäloge gratis it frank.
bcinridi v pojchingcr t- 1
oschinger ift in Babollene in den 3eealpeu ge.
lebmibc der fiäbt. Kalme e F," vormittags 10 Ubr,. ingungen liegen auf Ml^ 'boie nm 2>ororucf, der da e- ermin bortbin cmAurcid)cn-_ Anguftbis 15. Cftober t; rfnet-_________
«SF eibctii tut Slndwen vi .Hemden rs» * »r «■ÄT'Äfs "auch L-oifmuit-r c,n«l'r
vezMwcrden.---—
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„ .-ia ÄnttE_— t vonjz2-^--' Sn . ,*«*« *** 109-
politische Tagesschau.
Xie Frauen im Poftbieust.
(kg ist notwcnbtß geworden, vorübergehend die An srellunst von grauen im Reichspostdienst cinzuschränken, weil bte Anstellung von Milittrranwärtern tn der legten Zeit durch weitgehende Verwendung weiblicher Ardeitsträftc ins Stocken geraten war. Die Maßregel bezieht sich nicht aui den Fernsprechdienst. Die angcsteilten Versuche haben cr geben, daß wegen der höheren Stimmlage des weiblichen Geschlechts Fernspreckigehilfinncn für den Dienst besonders geeignet find.
Die Einfchräukung in der Anstellung von bougci)tli innen wird jedoch nur vorübergehend fein Allein durch den letzten Haushalt werden fast 4"’» neue Stellen für weibliche Angestellte bei der Reichspost geschaffen lantti übersteigt deren Zahl jetzt 20000. Dies bedeutet eine außerordentliche Zunahme in der Berwen bunfl weiblicher Hilfskräfte im Postdienst während der letzten drei Jahrzehnte. Denn im Jahre lb80 belief sich beten Zahl nm auf 220. Eine erweiterte Venvcndung von weiblichen Angestellten im Post dienst ist durch eine Vcr fügung gegeben, in der festgestellt ist, baß bei den Postämtern dritter .Klasse, bei denen der Verwalter sich früher lediglich durch Angestellte vertreten lassen konnte, jetzt auch Gehilfinnen angeftellt werden.
ft o r b c n M . .. s.
Hemrick Ebler Ritter von Poickmgcr ,N als vwgr^ph oev Fürsten Bismarck betanm. bem er lange Zabre hinburck, btt. ;um Tode des ersten Kanzlers nahe ftanb. Gcrabc ui bin lepicn Wocken bat o. Poickinger nod, wicbcrboli^ mtnenaiitc Bi ni'.ard Erinnerungen verösteullicht. -eme ‘^rfc über «lümard ünö ,ehr ;abh -uh unb unvauenb, aud, hat Vofchmger fid) al.- uolmidKi schriftsteller auf anberen Gebulen einen diamen ge- macht Ei mar am 31 Augutt 1S4.» tu Mündten geboren, bat alio ein Aller von <Ui Jahren erreicht, er nubiertc ui Münden unb Berlin Philoioplne, bann Rechte, trat water i.i Dai baneriidjen StaaiSveiwalmngsbienit unb IN/«, ut ben Rc,MS bienst Hier verblieb er als ständiger HiliSarbeitcr besRelck.kanzicr. amtcs unb nachher des Rcichsarnls des Eimern bis 1W1. Er halte baS Präblkat eines Geheimen Regierungoeates. Bermahlt war v. Poschinger nut einer Tockler beS Breslauer Bankiers lakod Lanban. Er lebte in ben letzten Jahren tu Ri,ra, wo er bn- Riviera Tageblatt ucgruueci ba. - us i-er.iu?.i.ih
1.
trüBenmeiiter.
liefert billigst die Brihr<*
3 Universitäts-Buch-undSir druckerei, Gießen,SchcL-t;
Unruhen im eüboftcu von liamerun^
Das Gouvernement in Buea erhielt, wie bic D. T. erfahrt, am 22. Juni b. I. aus Akonolinga, bem berzeitigen Unb- punkr bei ben Rjong-Fluß aufwärts fübrenben Iclegraphcnluue, । - Versammlung
ein Telegramm ber Station Molunba, iponach btc an das fr am zunächst Abt 3 di a di l c 11 e r Emaus Prag iibef
S ö i i i ch e .Kongogebiet Ucquatorialainta g r c n 3 e n b e n I «t » « n n iPT1fi-, Cr erläuterte bas Wesen bet
ss -i- ■ .................................
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[vierter» i *
Ucuc versuche mit Schnellzugwagen.
Wir lesen in der „Löln. Ztg ": Jahren ist c da-.-
Bestreben der preußischen Bahnverwaltung, eine ru'.iflerc Gangart ber Schnellzugswagen Herdeizuführen, um die dit- nchmiichleit des Reisens zu erhöhen. Mau fuchte dtcs brs- hCr burd) eine Vermehrung der Wagenachfcu zu erreichen, bereu Zahl sich im Laufe der Zeit von drei auf vier uick daun aus sechs erhöhte. Neuerdings werden sogar acht- achsigc Wagen vorgcschiagcn. Auf einem ganz andern Wege will bic preußische Ciseubaynverwaltuug die Gangart der Wagcu verbessern, nämiich durch Erweiterung der F a h r s p u r. Bekanntiich pasjeu die Wagenräder in ihrem Abfiandc nicht genau in bic Schienen, sondern haben zur leichteren Ucbcnvinbung der Kurven einen ^ptcUaum nach ber Seite von etroa zcun Millimetern Da bte Anftchtcn barüber, welche Größe des Spielraums die gunftigtte Ut, geteilt sind, liefe die Bahnverwaltung schon vor mehreren Monaten versuchsweise auf der Franljurt einige Wagcu laufen, deren Jlader einen -Spielraum von zwanzig Millimetern zwifchcn den schienen hatten. Tiefe Bcrfuchc führten zunächst zu keinem Er- gebni-'-, weil, wie man annimmt, der einzelne Vcrfuchswagen l Deutschen Zdatht'llkenwge- durch den unruhigen Gang der übrigen ungünstig bcein- ^ßtc ftd> mil der „MäfeigkeltSfi-°- , -, , -. (»rfahren. fluBl worben iü. «-eenalb fol.cn bic Versuche ,etzNo wieder| n,„ 6nttoür®mo angenenimn^.rourte, M ®b utL
aufgenommen werden, daß sämtliche Wagen eines Zug paares sowohl der Slrcae Berlin — Hasscl — Fi auf f urt, wie anderer Üimen mit dem erweiterten Spielraum ausgeftattei werden. Man glaubt auf diese Weise zu elnem.
bejricdigeudcu Ergebnis zu lammen. Die Bcobachliing der weitere Anträge betraun bte 5 Oi u n b11 tc r a 1 u r; bic auf; Versuch züae sott längere Zeit hindurch fortgesetzt werden. h (Errichtung von kcui.oli'chen Bolksbiblwlhekcn tn fttwm llcmo^ '----—------------—------------------------ >Torf, qcnditeten 2lnträge faiibeit Annahme. Rack ^dstuß der
Versammlung wurde C-ao Zeniralkomttec neu organifierl und tn dieses Graf Galen und Gro>' Sckänburg-Glaucbmi Wetfcnburg


