nr. 154
Erscheint tägNch mit Ausnahme des Sonntag?.
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Würfel sind unerreicht
Allein echt mit dem Namen MAGGI und dem Kreuzste-n
Ter 2 4jährige hrc allen Monteur 7 llbr aufgestiegen Als um 8‘j Uhr
T'e ..Siebener ZamillenblSNer" werden dem ^Anzeiger' viermal wöchentlich beigclcgt, das „Kreisbialt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- kragen" erscheinen monatlich zweimal.
I Würfel zu 5 Pfg.
gibt >/4—'/3 Liter feinste Fleischbrühe.
fünft flräücrc Aufnrcrksamkeit geschenkt werde Ter Antrag wurde angenommen. Torans wurde die weitere Beratung auf morgen vertagt.
Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul- ftrase 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: 112. Tel.-ADru 'AuzeigerGießen.
taltefc zu haben Tie Partei werde dem Fürsten Bülow nicht verweisen, daß er versucht habe, als konstitutioneller Staatsmann zu regieren. Abg. Kopsch überreichte sodann als Gabe der Partei Geheimrat Träger eine Plakette mir dem Bildnis des Geehrten in Gold und verlas sodann die zahlreich eingclauscnen Glückwunschtelegramme. Um 1 .12 Uhr begann in den beiden Rcbensälen ein M ommer-j unter Leitung des Abg. Tr. Struve und des Professor« Tr. Lrth. v "
Voß aus einem Dörner Eindecker in gegen in bei Absicht, den Weltrekord zu brechen.
ein Manciicniduin zum ; kirnen der Beendigung der heutigen Fluge ertönte, bei and sich Sä,endet noch m einer Höbe von 2000 Meter. Vermutlich wollte er i m Gleitflug lande n. Als sich das
Dom Fkldmarschall ;um Eisenbahndireklor.
Wir lesen im „Tag':
»Vom Feldmarschall bis zum Eisenbahndircktor scheint in England nur ein Schritt zu fein, wenn sich die Nachricht bestättgt, daß Feldmarschall Lord Kitchener Eisenbahn- dtrektor werden wird. Lord Kilchcncr ist einer der ge- fciertsten Soldaten Englands. Seine militärischen Verdienste iiin sein Vaterland sind weltbekannt; er hat die grüßten Aktionen auf diesem Gebiete geleitet und dabei Gelegenheit gefunden, sich auch als NegiernngSbeamter und Organisator allergrößten Stils zu zeigen und zu bewähren. Tas hindert ih,i aber nicht, sich and) um eine Zivilsiellung zu bewerben, in der er sich einer durchaus friedlichen Befchästigung widmen wirb/
Eine solche Tatsache zeugt wieder einmal von. dem diirchaiis praktischen und vorurteilslosen Sinn, der die Eng. tänber im allgemeinen beherrscht. In einem anderen Lande wäre öS kaum möglich, daß einerseits ein Mann von dcr Bedeutung und der Vergangenheit Lord Kitchcners sich dazu entschließen würde, eine immerhin abhängige Stellung ein- zunehmen, denn der Tirektor einer Privat-Eisenbahngesellschast ist in seinen Entschlüssen nie so souverän, wie es der Feld- Herr einer großen Armee ist, andererseits aber würde sich auch wohl kamn eine Eisenbahngesellfchaft dazu verstehen, einen ehemaligen Feldmarschall in ihre Dienste, und wäre es auch die leitende Stellung, zu übernehmen. Alan könnte ieine Dienslführung kaum so kritisieren, wie man e§ bei einem anderen Manne tun dürfte, der fid) in anderer Stellung Verdienste erworben hat. Bei uns sind ja auch schon hervorragende Offiziere in den Dienst von Privatgesellschasten- getreten, aber ein Feldniarschall, der auf gewonnene Kriege zurüekblickt, wäre in bürgerlicher, bezahlter Stellung doch eine Unmöglichkeit. Aber andere Länder, andere Sitten, und m diesem Falle—Eden /Arbeitgeber' und ^Arbeitnehmer" wohl wissen, was sie tun.
Flugzeug v l ö tz 1 i ch i c n k r e d) t Hellte, gelang es dem Flieger wieder, das Flugzeug ins Gleichgewicht 311 bringen, doch hellte es sich bald wiederum ienlrechi, stürzte herab und lam in einer Laubenkolonie hin!er Adlerslws nieder. Sosort fuhr ein Automobil der Flugplatzgesellichaft nach ber Un soll stelle und brachte den Flieger und den Panagier als Leichen zurück.
Nach einer Berliner Zeitungsmeldung hatte Sckicudel die riesigen bleigranen^ Abendwollen erreicht, die vom Sturm gc- peitscht, über das Feld hinjagten. Fast drei Minuten verschwand der Piipt, dann sah man vlotllich die Maschine wieder austauchen, und nun begann das Furchtbare, das Linern, der es mit angesehen bat, je aus dem Gedäckstiiis schwinden wird. Es schien, als stände das Fahrzeug in der Luit still. Tann neigte es sich nach vorn über und in en em unglaublich steilen Glettiluge ging Lchendel bis aut 1000 Meter In dieser Hohe stellte sich bit Maschine senkrecht ein und schoß noch 300—400 Meter tiefer. Es »olgtc eilt lnrzer roagerccbicr Flug Tann legte hd) der Apparat nach rechts über und überschlug sich zweimal und raste rieilschnell w Boden Als die Dilisbcreiken hinzukamen, war von dem Eindecker nichts mehr zu sehen als ein wüster Trümmer - bauten, unter ihm lagen menschliche Körper.
Ein Unfall in Japan.
Tokio, 9. Juni. Ter M i l i t r. r 11 i c g c r fo a u p t m a n n T 0 kt 0 d 0 s und Leutnant Ito sanden bei einem Sturz ans großer Höbe den Tod.
Eine französische „Regelung der Lnftschiffahrt".
Paris, 9. Juni. Ter Minister der öffentlichen Arbeiten teilte einem Berichterstatter mir, daß er demnächst einen Gila ß z u r Regelung der Lnftschiffahrt herausgeben werbe. T an ach werde 1) den Luftfahrzeugen der freie Berlebr gestattet werden unter der Bedingung, daß die Eigentümer von den Behörden einen entsprechenden Erlaubnisschein erhalten und die Lenker ein Befabigungspatent besitzen: 2) die Verwaltungsbehörde werde jederzeit das Recht haben, die Luftfahrzeuge zu besichtigen. Tie aus dem A u s l a n d kommenden Luftfahrzeuge müssen bei ihrer Landung sofort den zuständigen Bürgermeisier benachrichtigen. Tic Luftfahrzeuge dürfen außerhalb der für die Landung cigcnS bc- nimmt en Plätze in bewohnten Cnfdjaften nicht niedergeheu. C e f f c u 111 d) e Schauil ü g e dürfen nur mit Genehmigung der Verwaltungsbehörden stattfinden. Schließlich sind Flüge oberhalb geivnier Zonen unterlagt und die Benützung von photographischen und 'iinlrnlelegiaphischen Verrichtungen wird nur mit besonderer Bewilligung gestattet werden.
Samstag, 10. Juni 19N
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univcrfuätä - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Eine nachträgliche Meldung sagt noch F l i e gor S ch c n d e l mit seinem etwa 30
Die Jubiläumsfeier Oer HorlschrittspaNei.
Berlin, 9 Juni. Zur Feier der Gründung der d eu t s ch c n F 0 r t s ch r it t s p a r t c i vor 5 0 Iahrcn versammelten sich heute abend im ft roll scheit Etablissement mehr als 1000 Personen. Ilm 9 Uhr fand im Großen Thcatersaal ein Festakt statt. Abg. ft 0 0 i d) eröffnete die Feier, indem er namens der Berliner Parteiorganisation den Versammelten ein Willkommen zurief, besonders den beiden Senioren dcr Partei, Altert Tröger und Professor Günther-München. Sodann hielt Geh. Iuskizrat Trager die Festrede, in der er einen historischen Rückblick aus die letzten 50 Jahre warf. Er ging auf die verschiedenen poli- rifchen Fragen, besonders auf das preußische Wahlrecht ein I und forderte auf: „Mit Mui, Rücksichtslosigkeit und Aus- I dauer den allen Ideen nachzujagen". Sodann sprach Prof. I Tr. Günther -München niit jugendlichem Feuer. Er ge- I dachte der schweren ftämpfc der Partei uni) der alten Kampfer und forderte die Jugend aus, der Alien wert, zu I sein. Abg. ft aempf beleuchtete sodann die Dirtschasts- I volitik der letzten Jahrzehnte und forderte zum ftampf gegen I üas Hochagrariertnm und zum Selbstvertrauen und Mut I für den Wahlkampf auf. Abg. Tove mahnte, die in- I dividuellen Interessen zurückzustellen. Abg. Ghßlitig- I Königsberg wies darauf Yin, daß die Wiege dcr I Fortschrittspartei in Ostpreußen gestanden habe. Ter neue I LZahlkampf müsse zur Zurückeroberung der alten Heimar I bienen. Als letzter Redner betonte dcr Führer der Fort- I ichrittlichen Reichstagsfraktion, Abg. Tr. Wiemcr, die Partei sei stolz darauf, als erste die deutsche Fahne ent
entgegen^ ans dem wir die wichtigsten Talen bereits mitgeteilt haben. Sodann wurde unter lebhaitcm Beifall Hamburg zum Tagungsorts für die nächste .Hauptversammlung gewählt. Auch von Eisenach hat eine Einladung Vorgelegen, die aber überstimmt wurde. Konticadmiral Strauch erstattete dann den Bericht ixs deutsch-osiafrilanischeu Besiedelungskomitees. Im Mittel vunkte dieics Berichtes standen die Mitteilungen über die Zu- stände aus der Siedelung Reudorf in Cftairita. Ter Redner betonte vor allem, daß die hier und da aufgetauchten Gerüchte über einen ungünstigen Gesundheitszustand in der Kolonie un begründet seien. Für das weitere Aufblühen dcr Siedelung sei der Weiterbau der llsambarabahn von höchster Bedeutung. Ter Redner polemisierte in ziemlich scharfer Weise gegen den 0ou> üerncur Rechen berg und dessen Beamte, die der Siedelung allerlei Schwierigkeiten in den Weg legten, während sie gleich zeitig die neu augcsicdcltcn württcmbcrgiichen Templer aus Pa laftiim in jeder Weise bevorzugten, obwohl diese keineswegs als ein erfreulicher deutscher Zuwachs in d r oitajrifaniid 11 taloni bezeichnet werden könnten Wenn Du. Berhältnisst so weiter blieben, würde die ganze Siedelung Reudorf in Frage gestellt und die Siedelungsfreudigkcit emichlasen, nachdem sic ohnehin von der Verwaltung nicht gefördert werde.
In der Anssvracl)e wünschte Landrichter Berndt Duisburg , daß die Verwaltung möglichst viele verheiratete Beamte nach Cjtafrifa entsende. Konsul Boßen Berlin verlangte, daß man sich durch die Rcudorier Erfahrungen nicht iibühredcii lasfe 11 nb daß die Kolonialgesellschafr eine möglichste Klärung der Rechts tage cintrcten lasse. Professor Uhlig Tübingen- gibt zu, daß der Leiter, von Reudorf ein etwas sehr energischer Herr sei und daß die Siedelung gewissermaßen einen Staat im Staate bilde. Aber die Verwaltung gehe auch nicht glimpflich mit der Sie DJuug um.
Cbrrlcmnnni R i e g c l in a n n von der alten Wißmaun-Fchutz- truppe wendet sich ebenfalls gegen die Verwaltung, desgleichen Missionar Schneider, ter auSsuhrtc: Es gebe wohl lein Land, das so wenig für Den Siedelungsgcdanlen tut, wie Tcutschland Ein Beschluß zu dieser Frage wurde noch nicht gefaßt.
Zum folgenden Punli der Tagesordnung „Fortführung der c n t r a 1 b 3 b n" berichtete namens der Abteilungen Goslar und Glogau Lberülcutnant Tappen Goslar. Tie Abteilung 'Goslar stellte folgenden Antrag:
„Tic Hauptversammlung der Deutschen ftolonial - Gesell schait bitter Den Herrn Staatssclretär des Reichskolonialamtes !unb den Reichstag, in den Erat für Die Kolonien noch in diesem Jahre Mittel bereit zu stellen für die Fortführung der osl- afrikanischen Zentralbahn von Tabora nach Uöjioji und für Vorarbeiten zur Fortführung dcr Rordbahn von Moschi nadi dem Viktona-See."
Ter Antrag der Abteilung Glogau lautet:
„Tie S?auptt>en'ammhing wolle beschließen, das Präsioüun möge noch vor Einbringung des Entwurfes ;um nächstjährigen Haushaltsetat bei Dem Rcichskolouialami erneut anregeu. Den Ban der oslafrilanischcn Zentralbahn nach Deren Fertigstellung bis Tabora sogleich bis zum Taugaaüa»2ec weiter zu führen." In her Begründung wies Der Redner Darauf hm, daß Die Zemiakbabu in Deutsch Lstairika bis Tabora im Bau begriffen fei. Sie würbe ein Torso bleiben, wenn dieser Punkt ihr Eud punlt bliebe. Ihr Bau wir Ende Mär; bei Kilometer 420 hinter Mcrogoro angelang: unD wirb voraussichtlich schon im t'au c bes nächsten Jahres Tabora erreichen. Tat; auch die Regierung nicht bcnbfid'tigt, Die Bahn hier enden zu lassen, ist wohl daraus zu entnehmen, daß bei Beratung des diesjährigen Etats für Teutsch- Ci'tafrita im Reichstage vom Regierungstnche aus auf die Fort setzung der Zcntralbahn bingcwicien und eine Ersparnis von etwa 0 Millioneji Mark als wahrscheinlich bezeichnet wurde, wenn ihr Bau über Tabora hinaus ohne Unterbrechung bis ;um Tanganita See fortgeführ: würbe. Tie Vollendung der Bahn bis zum ccc erleichtere unserer Regierung die Verwalcung und Beherrschung der Kolonie, zumal wenn, was nicht ausbleioen wird, von der Zentralbahn aus Zugangswege in bic abgelegencrcn Gebiete gebaut werden, wozu erhebliche Mittel bereits bewilligt find.
Ohne Aussprache nahm die Versammlung die Anträge auf Ausbali dcr Zcmratbahn einftimmig an.
Inzwischen war ;u der vorerst behandelten Besicdelungsirage noch ein Antrag cingegangcn, Die Tcutfche Kolonial-Gescllschaft möge an die Kolonial-Verwaltung das Ersuchen richten, daß der Besiebelungsfragc in Cftarritä seitens dcr Verwaltung in Zu
Todesslurz eine.' Fliegers.
Berlin, 9. Juni. Ter Flieger Schcndcl, bei bcutd abend mit einem Passagier a u f g r ft i e g e n war, ist aus einer Höhe von etwa 2000 M - 1 < \ 11 in ber Rähe der Grenze zwisäien ber Gemarkung von Adlershos unb Köpenick abgc-* |t ü r y t.
Ein Augenzeuge, her ' ci i.i einer Laube in her Rahe dcr Uuiallitelk- befand, gewahrte das absülizenbc Flugzeug Scheu- d.'ls, als es sich in annähernd 250 Meter Hohe befand Ter Motor
«.lrerer- ifh Harne). .iL-x*eu. ltleicl>Htrus«e
J ur hh:T.i<!. r: Adam Ii irciier. Gieren. Biciciistrasse.
politische Tagesschau.
Die Handelsvertragsverhandlungeu zwischen Zapau und Teutschlatid
haben bis setzt, so schreibt man uns aus Berlin, einen befriedigenden Verlauf genommen, und es wird angenommen, da,; ein neuer Handelsvertraq gegen Ende Jnm abgc schloffen werden fantr. Ter neue Handelsvertrag wird nur in geringem Umfang Tariszugeständnisfe liringen, da die japanische Regierung in dieser Richtung wenig Entgegenkommen zeigt Bekanntlich hat Japan Amerika kerne -larrszugeständnisse gemacht unb in dem Bcr trage mit England nur einige Zollermüßigungen für Leinengarn, Banmwollcngcwcbe, Halbtvollengetoebe und Roheifen gewährt, nachdem England die Bitidung der Zollfreihcit für rohe japanische Scidengewcbc, Korbflechtcrwarcn, Rotztupier, Ltrohgesleckite nsw. zugestanden hat Ter neue deutsch- japauisdie Handelsvertrag wird bekanntlich dem Reidrstagc erst im Herbst vorgelcgt werden und muß außer Wirksam teit gesetzt werden, wenn dcr Reichstag bis zrrm 31. Märtz 1912 seine Zustinrkmrng nicht erteilt hat. Tiefe Zustimmung will die Regrermig aber nod) vom alten Reid,stag erlangen.
Das den deutschen Handel mit Japan betrifft, so bewertet die japanische Statistik für 1910 die Einfuhr Japans aus Deutschland aus 43,9, die Ausfuhr Japan- nad) Tentschland auf nur 11,2 Millionen Yen In der deritfchen Statistik ist für 1910 der Wert der deutschen Ausfuhr nach Japan zu 89,3 Millionen Mark und der Wert der dcutsdien Einfuhr aus Japan zu 36,8 Millionen Mart angegeben Japan bezieht also aus Deutschland mehr Waren als Teutsch- land aus Japan.
Zweites Blatt 16f. Jahrgang
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
5 rau dcs a b n c ft ü rt c tt M 0 n t c 11 r s w eilte auf b e nt F lugplahc u n d m 11 f; 1 c o e n '’( b st u t j ihres 9)i annes m i t a n f e b c n. Tas Flugzeug, das bei dem Sturz nicht voll ftdnbig zertrümmert wurde, irertr mit beut vorderen Ende senk recht im Boden. Tie beiden Leichen waren schrecklich 3er« schmettert.
Vcrmiicbfcs.
* T 0 lst 0 is »et (offenes ltz 1 ab. Wie St. Petersburger Blätter berichten, wird schon jetzt die Zahl dcr Besucher Der (Srab- Üättc L. R. Tolstois immer gciinger: es vergehen Tage, bis einer eher zwei Besucher fid) am Grabe einfinhen. Auch Die Jnfchiiften an bei mit einem verschlonenen Piörtchen vcrfcheueii Umzäirnunq werden jeltencr. Dafür kommt eine neue An au», feinen Besuch an Der Ställe zu dokumentieren: Die Hinterlassung von Visitenkarten mit cuigebogeuev Ecke, Die von der „Visite" dcs Herrn X ober P Zeugnis ablegen. T^eie Visitenkarten werden mit Fichken- tabeln am Grabe befestigt. Sie vergilben und verrohtem aber chuell genug. Daher sind and) Daueihaiteie, Jnichri'tcu beliebt, die man hi Die Planken des Zaunes ober ui bic Baumrinbeu ein- ritjt. Eni ganzes Stück aus einem Baum hat sogar ein Besucher aiisgeschiiitieu uub feinen Rainen Darauf „vereroigr. Eine Iiifchnft, die vom 14. April Datiert ist, bezieht sich auf Die Cftertagc unb jcigt in einem Coal Die Buchstaben X. B. Nebenan hat jemand ein adnendigtzs Kreuz eingegraben unb die Inschrift: ,Wie seltsam: auf den, Grave des großen Ehristeii befindet sid; fein Kreuz. Ich stelle es unö bete für ihn.' And) die Inschrift eines Geistlichen nndet sich, bereit Inhalt zeigt, Daß and) Tieuer Der onhodoieu itirdje sich mit Dem Gebächtuis bes Versiorbeuen ausgeföhul haben.
Set Den neuesten von Professor Fung Hahn und J)r. Säbeter voigenommcuen Untersuchungen der betnnntcücn ftobleiifäurcbäber des Wandels erwiesen udi l>r. Zuckers Kohleuiaurcbadcr mit den Rtpcii als Die roii tiaiintcn u. dabei im Gebrauch ciniachsten. hv-:/-
Hagen, 9. Juni. Tie Grundsteinlegung zum E n g e n R i ch t e r - T u r m hat heute nadjmiftag statt gefunden in Anwesenheit der Rcichstagsabgcordncten Enno und Müller und dcs Landtagsabgeordneten Bilstein.
Hliuptvirsammlung v»r Deutschen Uolonialgesellschaft.
~ Stuttgart, 9. Juni.
Zu dcr heutigen Hauptversammlung der Teutschcu Kolonial geieindiatr baue der König von Würtlenibcrg mit feiner Gemahlin fein Erscheinen in Aussicht gestellt. Zu Beginn der Siyuug war icDodi zunächst nur bei Herzog von Urach als Präsident D.r wuritcmbi-rnnchfii Abteilung dcr Deutschen Kolouialgescliiclnft n- 'anencu. Ter Vorsitzende Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg leitete audi bic Hauptversammlung mit emer Ansprache em, in der er erwähnte, bic zu ber Tagung eingelauseneu An träge ließen Deutlich erkennen, wie die einzelnen Abteilungen D: kolvnialc Ontwidclung verfolgten unb in sachgemäßer Weise ihre Wüilsdie zum Auedruck brächten. Gau; besonbcrS ließe sich dies behauvleu bezüglich der Anregliug, bic einen weiteren Jluöbaii des kolonialen Eiscubahnncucs beziveckt. Zum Schluß entbot der Redttcr Den Ehrengästen ein herzliches Willkommen.
Daraus nahm die Versamullling den Geschäftsbericht
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