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Zusammenkunft vormittags um 9^, Uhr am dem Mtchelauer Weg am Tbürchen. Abmarsch um 91'« Uhr vom Hirschgraben aus.
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Petersburg. 8. Febr. In der Enteignung 4 zone der ost- chinesischen Bahn sind fett dem Ausbruch der Pest am 26 Oktober bis zum 1. Januar 1902 Chinesen und.44 Europäer erkrankt und 1192 Chinesen und 40 Europäer gestorben.
Chardin. 23. Febr. Gestern sind 23 Chinesen und drei Europäer an der Pest gestorben. Der sanitäre Ausschuß beschloß, den Chinesen den Zutritt zu dem russischen Gebiet nur unier der Bedingung einer fünftägigen Quarantäne und Desinfektion der Kleider zu gestatten. Ebenso wurde den Chinesen der Verkehr an den Grenzen der ostchinesischen Bahn unter der Bedingung einer medizinischen Ueberwachung während der Fahrt gestattet. In stwangtschoengtse sterben an der Pest täglich 7>0 bis 100 Personen. Wie aus Mu kden gemeldet wird, in ntr Verstärkung der Garnisonen in der Mandschurei eine Division entsandt worden. Die Kasernen der Garnison von 9>tui-cn sind wegen eines vor gekommen en Peinalles verbrannt worden Die Mannschaften sind in anderen Gebäuden untergebracht worden.
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Während der Sprengarbeiten auf der französischen Seite des transpyrenäischen Tunnels ereignete iich vorzeitig eine Dhnamiterplosion. Durch das losbrechende Gestein wurden ein Arbeiter getötet und mehrere Arbeiter schwer verletzt.
In der Nähe von C a st u a ^Fiume) führte ein Kauernsomi M. Peter, um in den alleinigen Besitz der väterlichen Erbschaft von 100000 tlroncn zu gelangen, seinen 20jäI)rigcn blinden Bruder in den Wald und ermordete ihn dort durch mehrere Messerstiche. Bei seiner Verhaftung .gestand er das Verbrechen ein.
In L o n5o n unternahmen am Mittwoch Polizeimannschaften, von denen eine große Anzahl mit Revolvern bewaffnet waren, eine unvorhergesehene Absperrung bestimmter Straßen im Osten von Sonbojt. Fast schien es, als ob es zu einer Belagerung komme, sedoch wurden die Polizeimannschaften gegen 3 Uhr zurückgezogen, nachdem ein junger Russe sowie eine Frau verhaftet worden waren, nach der seit Ende Dezember 1910 im Zusammenhänge mit dem Mord in Houdsditsch gesucht wurde. |
InGudhjem auf Bornholm entstand in einem Stallgebäude ein Brand, der rasch um sich griff. Die Löscharbeiten waren bei dem herrschenden Sturm äußerst schwierig. Sechs Wohnhäuser und ein Nebengebäude eines Hotels sind vollständig niedergebrannt; das gesamte Inventar und einiges Vieh ist mitverbrannt.
Wie der „Voss. Ztg." gemeldet wird, brannte infolae Kurzschlusses der Hosbahnhof in Zarskoje Sselo mit den gesamten Einrichtungen ab.
In Chelm (Russisch-Polen) erschossen Unbekannte nachts einen sie verfolgenden Polizeibeamten. Während der Flucht warfen sie eine Bombe, durch deren Explosion eine Person getötet und vier verwundet wurden. Ein des Bombenwerfens verdächtiger Verwundeter liegt im Krankenhaus.
Aus Aleppe wird berichtet, daß die Stadt infolge eines 25 tägigen Schneefalles von der Außenwelt fast vollständig abgeschlossen ist und der Eisenbahnverkehr stockt. Es werden daher Ausbruch der Hungersnot und Unruhen befürchtet.
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778 an den Gießener Anzeiger erb
Deren iiebte».
«Errötend folgterihrenSpuren. Die politische Behörde in Perg bei Linz hat folgende Verfügung in den Tagesblättern erlassen: „Trotz aller bisher getroffenen Schutzmaßregeln breitet sich die Maul- und Klauenseuche rm Bezirk Per^ wiederum in mehreren Höfen bisher seuchenfrcier Gemeinden aus. In einigen der neueren Seuchenfälle konnte mit Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß die Seuche nur durch Knechte und Mägde anläßlich des sogenannten „Fensterlns^ dahin ver- fchleppt wurde, da die Besitzer dieser Höfe in der Letztzeit außer ihrem Gesinde niemanden in dem Stall bezw. Hof Einlaß gewährt hatten. Da durch diesen Verkehr der Dienstboten in fremden Gehöften zweifellos zur Verschlep- pung der Seuche Anlaß gegeben werden kann, finde ich auf Grund des § 24 Punkt 4 des Tierseuchengesetzes das sogenannte „Fensterln" in jenen Ortschaften^ in denen ein Seuchenfall zum Ausbruch kommt, auf die Dauer des Seuchenbestandes dort zu verbieten und die Nichtbeachtung dieses Verbotes, sofern nicht die strafrechtliche Kompetenz ein tritt, gemäß § 7 der Verordnung vom 20. April 1854 mit Geld- und Arreststrafen zu ahnden.
* Angenehmes Verlangen. Herr: „WaS würden Sie tun, Fräulein, wenn ich Ihnen jetzt einen Kuß raubte?" — Fräulein: „Ihn sofort zurückverlangen!"
♦ „Ich wette, die Taucherin wird nicht länger als zehn Minuten unter Wasser bleiben." — „Warufft?" —- „Niemand da unten, mit dem sie schwatzen kann."
Kleine Tageschronik.
Einem im französischen Kolonialminifterium eingetroffenen Kabeltelegramm zufolge wütete auf der Insel La
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AmUicher Wetterbericht.
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Verlauf der Witterung seit gestern früh: Das westliche Hochdruckgebiet hat sich oftipäriC' über Deutschland verlagert; dort hegt das Zentrum von über 775 mm. Insolgeoeffen in_ bei o znrCx\ Himmel eine merkliche Perstärkung deä Frostes (biö 7 und 8 Grad) durch Ausstralüung eingeheten; auch die südlichen ffiebtelSiede Europas (Italien) haben durch nördliche Lustzufudr Frost erhalten.
Es scheint setzt langsam eine wesentliche Umlaqening der europäischen Druckverteilung einzutreten, da im Westen intensive Zyklonen int Anrnckcn begriffen sind. Doch bleibt zunächst noch eine Eniwirknng des doßen Drucks bestehen.
WetterauSiichten in Hellen am Freitag, dem 10. <xebr. 1911: Heiter, ziemlich strenger Frost, später wolkig und langsam milder, sudöilltche Winde.
Letzte Nachrichten.
Paris, 9. Febr Der Gesnndhritsausschuß der Kammer beschloß, den Ministerpräsidenten zu ersuchen, eine internationale Konferenz *u berufen, um Maßregeln gegen die Pest- und Choleragefahr zu beraten.
Paris, 9. Febr Aus Algier wird gemeldet: Iw» folge der Unruhen wurde die Universität ge,chlossen. Der Prasett batte den Studierenden feine Vermittelung ange- boten, die aber abgelchnt wurde.
statt. Die Verlosung der firämeritänbe ffndet Montag den 20. Febr.
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