Ausgabe 
9.2.1911 Erstes Blatt
 
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Das eine

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NervenKranked

ignmn Or. M. Sohulxe-Kahleyae, Nervenarzt,uhm

QEHhmSH Sanatorium Hofheim im Taunus.

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Das Brennholz kommt bei der Mittagspause zum Ausgebot und kann nicht voraezeigt werden. Forstwan Hepner erteilt Auskunit. Das Bauholz lagert auf einer Anhöhe, an chauffierten Wegen und ift fehr gut abzufahren. _

Zusammenkunft vormittags um 9^, Uhr am dem Mtchelauer Weg am Tbürchen. Abmarsch um 91'« Uhr vom Hirschgraben aus.

Ein Polizeidiener ist am Bahnhof anwesend, der Steigerer, die mit dem 10 Uhr-Zug ankommen, an Ort und Stelle führt.

Büdingen, den 6. Februar 1911.

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Schriftliche Angebote uni. 0999 an den Gießener Anzeiger erb

vir Pest in China.

Petersburg. 8. Febr. In der Enteignung 4 zone der ost- chinesischen Bahn sind fett dem Ausbruch der Pest am 26 Oktober bis zum 1. Januar 1902 Chinesen und.44 Europäer erkrankt und 1192 Chinesen und 40 Europäer gestorben.

Chardin. 23. Febr. Gestern sind 23 Chinesen und drei Europäer an der Pest gestorben. Der sanitäre Ausschuß be­schloß, den Chinesen den Zutritt zu dem russischen Gebiet nur unier der Bedingung einer fünftägigen Quarantäne und Des­infektion der Kleider zu gestatten. Ebenso wurde den Chinesen der Verkehr an den Grenzen der ostchinesischen Bahn unter der Bedingung einer medizinischen Ueberwachung während der Fahrt gestattet. In stwangtschoengtse sterben an der Pest täglich 7>0 bis 100 Personen. Wie aus Mu kden gemeldet wird, in ntr Verstärkung der Garnisonen in der Mandschurei eine Division entsandt worden. Die Kasernen der Garnison von 9>tui-cn sind wegen eines vor gekommen en Peinalles verbrannt worden Die Mannschaften sind in anderen Gebäuden unter­gebracht worden.

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R 4 u n i o n ein heftiger Z N 7 l o n, der drei Tage und zwei Nächte | anhielt. Eine Schätzung des Schadens ist unmöglich, da sämtliche! Verbindungen unterbrochen sind. I

Während der Sprengarbeiten auf der französischen Seite des transpyrenäischen Tunnels ereignete iich vorzeitig eine Dhnamiterplosion. Durch das losbrechende Gestein wurden ein Arbeiter getötet und mehrere Arbeiter schwer verletzt.

In der Nähe von C a st u a ^Fiume) führte ein Kauernsomi M. Peter, um in den alleinigen Besitz der väterlichen Erbschaft von 100000 tlroncn zu gelangen, seinen 20jäI)rigcn blinden Bruder in den Wald und ermordete ihn dort durch mehrere Messerstiche. Bei seiner Verhaftung .gestand er das Verbrechen ein.

In L o n5o n unternahmen am Mittwoch Polizeimann­schaften, von denen eine große Anzahl mit Revolvern be­waffnet waren, eine unvorhergesehene Absperrung be­stimmter Straßen im Osten von Sonbojt. Fast schien es, als ob es zu einer Belagerung komme, sedoch wurden die Polizeimannschaften gegen 3 Uhr zurückgezogen, nachdem ein junger Russe sowie eine Frau verhaftet wor­den waren, nach der seit Ende Dezember 1910 im Zusammen­hänge mit dem Mord in Houdsditsch gesucht wurde. |

InGudhjem auf Bornholm entstand in einem Stall­gebäude ein Brand, der rasch um sich griff. Die Lösch­arbeiten waren bei dem herrschenden Sturm äußerst schwierig. Sechs Wohnhäuser und ein Nebengebäude eines Hotels sind vollständig niedergebrannt; das ge­samte Inventar und einiges Vieh ist mitverbrannt.

Wie derVoss. Ztg." gemeldet wird, brannte infolae Kurzschlusses der Hosbahnhof in Zarskoje Sselo mit den gesamten Einrichtungen ab.

In Chelm (Russisch-Polen) erschossen Unbekannte nachts einen sie verfolgenden Polizeibeamten. Während der Flucht warfen sie eine Bombe, durch deren Ex­plosion eine Person getötet und vier verwundet wurden. Ein des Bombenwerfens verdächtiger Verwun­deter liegt im Krankenhaus.

Aus Aleppe wird berichtet, daß die Stadt infolge eines 25 tägigen Schneefalles von der Außenwelt fast voll­ständig abgeschlossen ist und der Eisenbahnverkehr stockt. Es werden daher Ausbruch der Hungersnot und Unruhen befürchtet.

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mit guter Schulbildung auf daS 'Bureau eines Engios-Geschäfts für Cftern dieses Jahres gesucht. Selbstgeschriebene Angebote unt

778 an den Gießener Anzeiger erb

Deren iiebte».

«Errötend folgterihrenSpuren. Die poli­tische Behörde in Perg bei Linz hat folgende Verfügung in den Tagesblättern erlassen:Trotz aller bisher ge­troffenen Schutzmaßregeln breitet sich die Maul- und Klauenseuche rm Bezirk Per^ wiederum in mehreren Höfen bisher seuchenfrcier Gemeinden aus. In einigen der neueren Seuchenfälle konnte mit Wahrscheinlichkeit ange­nommen werden, daß die Seuche nur durch Knechte und Mägde anläßlich des sogenanntenFensterlns^ dahin ver- fchleppt wurde, da die Besitzer dieser Höfe in der Letzt­zeit außer ihrem Gesinde niemanden in dem Stall bezw. Hof Einlaß gewährt hatten. Da durch diesen Verkehr der Dienstboten in fremden Gehöften zweifellos zur Verschlep- pung der Seuche Anlaß gegeben werden kann, finde ich auf Grund des § 24 Punkt 4 des Tierseuchengesetzes das so­genannteFensterln" in jenen Ortschaften^ in denen ein Seuchenfall zum Ausbruch kommt, auf die Dauer des Seuchenbestandes dort zu verbieten und die Nichtbeachtung dieses Verbotes, sofern nicht die strafrechtliche Kompetenz ein tritt, gemäß § 7 der Verordnung vom 20. April 1854 mit Geld- und Arreststrafen zu ahnden.

* Angenehmes Verlangen. Herr:WaS würden Sie tun, Fräulein, wenn ich Ihnen jetzt einen Kuß raubte?" Fräulein:Ihn sofort zurückverlangen!"

Ich wette, die Taucherin wird nicht länger als zehn Minuten unter Wasser bleiben."Warufft?"-Niemand da unten, mit dem sie schwatzen kann."

Kleine Tageschronik.

Einem im französischen Kolonialminifterium eingetroffenen Kabeltelegramm zufolge wütete auf der Insel La

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Zu erfragen in der Geschäfts­stelle des Gießener Anzeigers.

AmUicher Wetterbericht.

Oesfentliche DetterdienststeNe Gießen.

Verlauf der Witterung seit gestern früh: Das westliche Hoch­druckgebiet hat sich oftipäriC' über Deutschland verlagert; dort hegt das Zentrum von über 775 mm. Insolgeoeffen in_ bei o znrCx\ Himmel eine merkliche Perstärkung deä Frostes (biö 7 und 8 Grad) durch Ausstralüung eingeheten; auch die südlichen ffiebtelSiede Europas (Italien) haben durch nördliche Lustzufudr Frost erhalten.

Es scheint setzt langsam eine wesentliche Umlaqening der europäischen Druckverteilung einzutreten, da im Westen intensive Zyklonen int Anrnckcn begriffen sind. Doch bleibt zunächst noch eine Eniwirknng des doßen Drucks bestehen.

WetterauSiichten in Hellen am Freitag, dem 10. <xebr. 1911: Heiter, ziemlich strenger Frost, später wolkig und langsam milder, sudöilltche Winde.

Letzte Nachrichten.

Paris, 9. Febr Der Gesnndhritsausschuß der Kam­mer beschloß, den Ministerpräsidenten zu ersuchen, eine internationale Konferenz *u berufen, um Maßregeln gegen die Pest- und Choleragefahr zu beraten.

Paris, 9. Febr Aus Algier wird gemeldet: Iw» folge der Unruhen wurde die Universität ge,chlossen. Der Prasett batte den Studierenden feine Vermittelung ange- boten, die aber abgelchnt wurde.

statt. Die Verlosung der firämeritänbe ffndet Montag den 20. Febr.

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Büdinacn, den 7. Februar 1911.

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Büdingen, den 7. frebruar 1911.

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