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Fabrikant: ■cust Jacobi« DarmRtait.
Verkauf«-
■teilen dnrch dleeee Plakat kenntlich.
fürKinder und Kranke
Pfeitdreieck-Seifen^
161. Jahrgang
Zweiter Blatt
M. 212
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1911
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Ltenvgraphir i iovn, 1. Clock abends y.9 ü Prokurist Kuhl, S- icht? erbeten. . t „Gabelsberc:
köchle lemperatut am 9 i t ebaq't« _________■
mar, die wir der Genossin Zieh gezollt haben, für die glänzende Art und Weise, wie sie die
tu ^Gletzener ZamtliendliNer" werben bem ,Än|ftgere •termoi wöchenilich beigelegt, bat „Xrelsbltn für U« Kreis -ietzei" »wlmal »-chenll.ch. D,e ,^a,d»ittlchastltche> *dl- frage» etl(fernen monatlich iroeimaL
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Müller'fche Badeanstalt.
Wasse rw arme der Lahn am 9. Seot. : 17 • R. ■
Meteorologische veobachtungen der Station Gletzex.
rlrbciterbewegnng.
Die Verhandlungen in der Met.allin« d u st r i e dauern laut „Vorwärts" fort Freitag früh haben in Leipzig vier Versammlungen der Ausgesperr- tni stattgefunden, die sich mit der Stellungnahme der ^elb- metallarbeitervcrsammlung vom Tonnerstag bcid>ättiflten. Die Versammlung erklärte |id) mit der Ablehnung der ge- maditen Vorschläge einverstanden. Dieses Ergebnis ift den Unternehmern sofort mitgeteilt tvvrden und daraufhin hat der Obmann des Uilternehmerausschusfes wieder auf Samstag früh einen neuen Verhandlungstermin angesetzt.
bi« 8. Septbr. --
, 8. , -
Eingesandt.
(Tyür tyorm und Inhalt aller unter eitler tllubril stehenden Artikel übernimmt die Ncdallion bem Publikum gegenüber keinerlei Bcranlwoctiing.)
(Sieben, 7. oeptember.
Herr Heuser hat mir den Fehdehandschuh hnigeworseii, aber gleich nach meiner Antwort muu er erschöp't in den Urlaub. Ta will ich ihn nicht stören und nicht d.e krause Erwiderung, zu der er sich zuletzt noch aulgerassi, zerpflücken. Ich wuusche ihn, gute Erholung.___________________________________________________ - 11 1 1'11 ।'
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--y -^.x . . > ibcr gemäßigten „Revubligue franeaiie" icharf kiniiert Das
“ rüqt es, daß besonders bei den Be gatt meint, falls dieses Gesetz angenommen werdcn iollte
s ickcrn d^Rube nicht ivifb r cintreten wolle und bemerkt drum i ^ürde dies den Anfang des Ä o m m u n i s m us uiü) da-
Ä» dernächsten Genossin bas Wort erteile, möchte ick doch ^e bcr auf den - rund, atzen der iTr^eUunb de- per,on- v_pc Itp oei _ 1 , s,-. »rv.*rn /icinflf hüt: . >d)I -_____... - k,nth.'Hhi>n h i' bedeuten.
Samstag, 9. September 1911
Selatipnlbnid und Verlag der Vrübliche« Universität« • Buch- und Steindruckeret.
9L Lange, Gießen.
Redaktion, E^oeduion und Druckerei: Schul» straße 7. Eroedition und Vertue e^B&l.
Redaktion:«^» l 12. Tel.-?ldruAnzeigerGieben,
inzkursus ... abend« S W on heute an tto" tchtungs"11 ,bmidt. Tan-l-l»
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oderhesjen
WM-
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Spielplan des tturhaus-Theaters Baö Nauheim.
SowUag, den 10. Cevtember Benefiz für den "egisieur H Norden: .Im weißen Röul/ Montag, den 11. eepiembcr; Glaube und peimaL“ Mittwoch, den 18. September: /öte We- schwister.' Hieraus: .Die Neuvermählten.' Freitag, den IS. «ept.: /?tcta.*
kirchliche Nachrichten
der evangelischen Gemeinde Büdingen.
13. Sonntag nach Tri n i t a t > S, den 1V. Septem der:
Vormittags 10 Uhr: Plärrer Göbel.
Vormittags 11'/. Uhr : lUuderqolteSdiensl.
yrachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schaler.
Feier zur Eröffnung der stonfirmandeniinterweisiing.
Die AmtSwoche hat Pfarrer Schäfer.
katholische Gottcsdicnstordnung.
Sonntag, den 10. Septeinber 1911:
Nidda: 8X Uhr.
Büd Ingen: 10 Uhr. ___.
gestern ernste A u s s ch r c i t n n g e n statt bet denen mehrere Personen verwundet wurdeii Mehrere hundert Ruhestörer überschritten die belgische Grenze und schlugen an einem .taufe in Mouscron dte Fensterscheiben ein Sie wurden dann von belgischen Gendarmen zurückgetrieben
Roubaix, 8 Sept Gestern abend durchzogen große Volks Haufen die Straßen und zerstörten ve^r schiede ne Geschäftsauslagen, um gegen die Teuerung der Lebensmittel vorzugeben Als darauf Gendarmen und berittene Truppen einschritten, errichteten die Unruhestifter eine Barrikade, von der aus sie die Soldaten und Gendarmen nut Steinen beivarfeii Soldaten und Sicherheit>beamte wurden verletzt Von den i^iiiiheslistern wurden sechs verhastet
Ein Beschluß der Berliner Handelskammer.
Berlin. 8 Sept Zur Milderung der Teuerung in Nahrung s und Fulterniitieln beschloß die HandeI > kam in t r in Berlin, beim Minister der ösfenllick>eu Aibeiteit zu beantragen, baß für das lautende Ernteiahr bi- Uim ^dlngutt 1912, Getreide, Müdleniabrilaie und Futtennittel aller AN, fo* weit sie in dem kürzlich eingesührten ‘.•ioinnnbeioru noch nicht berücksichtigt sind, q u » bem Lpeziatiaris hn den s> pe* *>(1110 111 111 versetzt werden, da bei cixuiuiont Hl dulchweg den '.'lusstidr Äusnat'metaiit iür Getreide usw unter- schreibe, so hdfi mit seiner E iisübruiig auch der bcunbeif ’inrni jur .Ausfuhr deutschen Gewächses fortiflllv, welchen lener .lustiihr- larif di>>her in Verbindung mit den Zollein'ultrickieineii liir oir- treibe usw ausgeübt habe Ter Verzicht aut den Zdimtumsnach- bei der Ausfuhr von betreibe unter Zollerstattung trage zwar iebemalls wesentlich uir St.igerung der mwndl'llien Getreide- preise bei, wurde aber wirksam nur unter '.Ibünderung be-) 3ml» tarugesetzeS umzugestalteii sein, die erst nach der Wiederaufnahme der Verhanblungen des Reichsiagec ersolgen konnte. ,verlier solle der für Kartossekn ,etz: geltende R o h st o s s t a r i s um 50 1-iO'i’iii 'i in ' > • 1 ' ■ "
Zn Roubair, Tourcoing und Fourmies sanden, so foulet eine weitere Meldung, wegen der ^ebensmittelreuerung auch
|t nach- Anrrylo -ind am Sonn«:.-. <l< n 1 <». S< p«.. ktehenden Zavl ailv von 12 Ubr miltaR* !>'• U i lir nachts nur für dringende Fälle sicher anr.ntreffen: D 7.
Dr. Weyer, Sclterwaeg 64. - l»r. Schnrtcr. Ho* "r 0.
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Kinderschutz im Erzgebirge recht schlecht bestellt fei. Tie dortigen Heimarbeiter seien aus die 1 TQithilic und Milausbeutung ihrer eigenen ^"der ansewief«^ iie seien zufrieden, wenn die Mürber alt genug find, um da enbe^eb der Heimarbeit mit den Elwrn zu unlen, damit tte mitverdienen Zn Dresden hohe tue Minberschutzkommimon wte Kolge erzielt Dort würden die Mitglieder der MommMionI ;u den nichlösseutlichen Gerichtsverhandlungen, in welchen über Kuder zu Gericht gesessen und über Minder abgeurteilt wird, '"^^Genofsiii^Gl'a^e ^Mannheim): In Badm «ht die Frauen haben Tie Zahl der weiblichen Mitglieder der Partei^ Genosst' 3 d) e\ b c Bochum : Statt an bst ’Äwftdtun^ von Parleisekretärinnen zu denken, sollte man dock runuchitaur dem Gebiete der Arbeitersekretariate rcionmcrcnb wirken, 'Umal die Mittel für solche Sekretariate in den proletarischen Organisationen noch reckt gering sind. Tie „Gleichheit- ist teui richtiges Frauenornan Widerspruch), t^shalb haben 'ich in Bocbum die Frauen aiuh iür 'Mfchafsung des obligatoriichen B.^ug- der .Meichtail" auSgtferofrn.m«e 1° EE S™«
Frau Simon Bremen schildert die Verhältnme in Bremeii, die Zahl der orqanihfrlen Frauen im letzten Zabre 'ast 200 Prozent gestiegen fei, trotz des bedauerlichen Umstandes,
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GeifteSkind, „Tie Gleid'bcit"
Frau Agnes lTüiscldors): In Düsieldor' haben wir gute Erfolge erzielt, und dadurch find unsere ustgner wachgeruttelt worden. Wir stehen dort vor einer gewaltigen Wablsckilacht, und das Zentrum ist so bange geworden, dast es uns eine Organisation der Zentrumsirauen gegenübergestellt hat. Tiefe Frauen sollen bei den Wahlen auf ihre Manner entwirren. Wir Tüsseldorser Frauen arbeiten jetzt iür die Aufklärung der Frauen, damit diese erfahren, wo ihre wahren Freunde fmb Wir agitieren daher kräftig und veranstalten sogar S t r a st e n d e m o n st r a t i o n e n. (Beifalls Was den Mannern noch nie gelungen ist, ist uns Frauen geglückt. Trotz der Ab
p er r u n g sind wir 2(XX) Mann h o ch nach dem Rat» Haufe gezogen und haben dort ein Hoch auf das Fraucn- wahlrecht ausgebracht. .
Frau Linchen Baumann sAltona): Tost bei bem gegen» wattigen Wachstum der Organifation in die Breite daS Wachstum in die Tiefe nicht Schritt gehalten hat, ist nicht weiter, verwunderlich. Wenn die Organisation erst gröster geworden ist, ht für die Vertiefung noch immer genügend Zeit. (Zurus: Machen Sie doch Scklust mit der Debatte. Heiterkeit und Un- । ruhe) Ein Schlustantrag wird hierauf abgelehnt.
| Frau Linchen Baumann (Altona) begründet einen Antrag aus Anlast der außergewöhnlich hohen Lebensmittel- pr e ie, vor Eröffnung des Reichstages überall öffentliche Frauen- Versammlungen einzuberufen. Tie Abstimmung wurde mit verschiedenen anderen Trugen aut morgen vertagt
Kochtopsrede des Genossen Scheide vermöbelt bat (Heiterkeit und Beifall.) Ter Redner empnehlt den Frauen, das Beispiel der Agratter nachzuahmen und tüchtig zu schreien (.Heiterkeit, auch nod) jiiner roeibhdicn ^erretarm tm Patteioorstand zu schreien, istürmischer Beiiall.
Hieraus verteidigt stlara Zetkin sehr temperamentvoll ihr
Die £ebcnsmittcltcuerung in Zrantreich.
Paris, 8. Sept. Die Kundgebungen m der Provinz wegen der Lebensmittelteuerung dauern fort. In Bre st sand eine Dersammlung auf der Arbeitsbörse statt, an die sich eine Kundgebung anschloß, wöbe, die Polizei cm- schreiten und mehrere Leute verhaften mußte. In Eher- b ourg setzte eine Versammlung ein Komitee von 20 Hausfrauen ein, daS den Widerstand organisieren soll. In R ou- bau überfielen die Unruhestifter einen Fleischer» laden und mehrere Buttergeschafte, die sie durch „wiciauicu uuBMuvivwv«- *■-' »- - - , « cjfnncnI 21einroürfc stark beschädigten, so daß d:e Kavallerie ein-
bem Ideal Wilhelms des Zweiten, FouttnieS ging die Kavallerie -um Angriff über,
wie er e* in feiner Königsberger Rede gezeichnet hat ^citcrfei^ wobei mehrere Personen verwundet wurden.- Widerfpruck und Unruhe , nur dast sie udi bodi oolitiidi auch be- Der vom Mintstcrprastdenttn C ail laux zur He- tätigen Der Wunsch, den Wilhelm II. in Königsberg mm Betten bcr hoben Lebensmittel und Mietspreise geplante
gch (Unruhe), hätte einen Ma,, en pro test hervorrui^mmcn. ^' ^ s burd) ben den Gemeinden bre Beteili-
GrnVu" Un(utKl cs ift mrt-t. gef<toen. 8m w« = Sc ,> ° s i- s-b a i, S il- n che r o , c n u nd
kitte damals fosort ei über ulen '^rden müHen. a e u<b g sowie die Erbauung billigerWoh-
Ä- e r b = - Ä »nw 1^|nu„8en in
Sicher und Mchmmloe witti to echte Radkauer'ichc kühner' vugcnmittcl. Fl. Hii Pi«. Rur echt aus der »ronen ilvotbtfc- Berlin M . H. Devot in den meisten Ävorheten und Drogetten. <61* •
A , rT>- nnrhiirtn I Agitation geg.m ben Lebens Ml tief nnuber unb als
SojiaiOemotratncpcr pürtcnQg. ,.r. murt>f, m m sie überall
~ Jena, 8 Sept I mit der Lebensmittel Agiiation verbunden worden (Sehr richtig!
II I Zurus Scheide in Bochum aber nicht!
tm H enffln irrem Israu ,rIetz fottsahrend : Wenn das an einzelnen Ltten
®'c '. Q . h unter gkschehen ist, so wend.' man sich gefälligst an die Leitung
Unter Vorsitz von Frau t u i f c Ziest Hamburg, unb unter 1 f^t Morgan ifiton. £'ebtbahc Zufinnmung Wegen der ftaver-
Beteiligung von envo 2000 Vertreterinnen per vericknedenen so nnfn Fraucutag einzuberufen, dazu schien uns die Rede iialistisihen Frauenorgaiiifatioin n . ’b» nahm
mittag 9 Uhr im Litzungssaale des hiesigen (»frroeTncbanehauteo unirrr «tgitanan nicht danach ein, ob Kaiser Wilhelm II eininil die ettte daupweiiammlung der diesjährigen sozialistischen Frauen |>at> t)lf pohnfiercnbcn Frauen anzugreisen, 'andern wir kouserenz ihren Anfang I ttchten uns dabei nur nach den vorhandenen Bedürmifitn
Frau Luise Ziest damburg begrüßte zunächst die ttle sjausehender BeifaU und fcänbfHatid'en, io daß die Genos'in
eernntun im Austrage des Part.-ivorstandeo In T/uiich- \ ,tbließlich entrüstet bemerkt, auf Seile der Manner ieherne l«nb allein fei die Zahl der organisierten weiblichen Mitglieder,! gür nicht beruhigen zu können vetterkeit unb erneuter
Die zur Zeit des Zusammentritts der ersten sozial ist, scheu ,rrauen I -pfjfal!
kouserenz 29 000 betrug, auf 108 000 gesti gen Zum sd>lub Frau Simon Bremen > idnlbett die Verhältnisse in Bremen, I sagte die Rednerin u. o Mit ungeheurer Wudu taflet die ver ' Iwo
i kehrte Zollpolitik des Reiche- auf uns, unb unT —- -
die Dürre des gegenwärtigen Sommers I daß die männlichen Genossen vielfach sehr flau bet dazu beigetragen, durch eine Lebensmittelverteuerung die Roi feien. Dazu komme noch, t»6 man h
?er Massen ins llngebeuerlidie zu steigern Qm Blick nach Ong in Bremen sehr leicht Hausbesitzer werden [ lanb zeigt, daß dort biefe Rot bereits zu einer großen Reihe sonne, weil die meisten Häuser nur cm Stockwerk haben Lv rmrtfd3Ciihd)ir Kämpfe geführt unb daß eine Streikwelle ba > bald aber ein Genos'e solch en HauS erworben hat, v erschw , nde ganze Lanb überflutet In Belgien unb Frankreich »mb hehr bald das s o z i a l dem okr at t s ck e Cr gan und der l nungcrrroolten ausgebrochen Es ist anzunehmen, daß oud> ml Genost'e trete sehr bald auS der Organisation aus. I Eaitfdilanb die roirtfchaitlichen ikämpfe an Zatz und llmiangl (v)C|ingc es ihm bann noch, eine Etage aut fei n v au-, mnrbnten werben Die M a r o kk o p o l 11 i k zeige uns, bat; uns hinauf,«fetzen , io verschwindet auch bei den M i et 4 her "imperiali-nnus nicht nur im Innern außerordentlich vielIbewo hnern bald das Parteiblatt, und was oaim mit iAabe' sondern daß auch die Auslondspolink davon berührt iv rbe öen Frauen dieser Leute anzusangen sei, könne man nd» un- I Temflcmäf; erhebe an di die Reaktion zurzeit umfo frecher ihr gesähr denken. ... o. „ . .
unb die 'ttiegsgesaln fei m Permanenz erklärt. Ader der Genosse D , t t m a n n ^ohngen.: -^"Genossin Z »etz hat Tag der Abrechnung nahe einen glanzenden siegestag werde vorhin uns Mannern vorgewvtteii, wir mac^n mehr arm atz. der Termin der nächsten Reickistagswablen bnngen die Genossinnen. 'Heiterkeit.) Ich mochte dcsha b ^nsta'ttrcn,
K Hierauf begrüßte Frau ttufe .Jena) die Teilntchmerumen ba» dieser Lärm nur der Nachklang der Beisallsrundgebungen « kr Bmiidm Rraum und »ünKhtt her Iton- -- - — - ------- -----
M seren- den bestzu Erfolg - Parteisekrttär P fan n ku cki bien ■ die .stvnferenz namens des Parteivorstandes willkommen
Darauf begrüßte Frau Bopp -Wien) un Namen bcr oltn | reichilchen sozialdenwkraufdu'n Frauen die .ztzonserenz. Die 'tei F ianunlunq genehm igle die vorliegende Tages- und Geschast^rd nung und nahm sodann den Jahresbericht entgegen, wm »srau l.’uifc Zieh Hamburg, rrftatirte und aus dem wir das wesenl- idiftc bereits mitgctcili Imben
Zn der Aussprache teilte Frau Graue (Braunschweigs mit, bvß hort trotz de. Reldwvereinsgesetzes bas B e r s a m m l u n g s- l echt in Bezug auf die Frauen nut bcr «roßten W il lkstr ^handhabt werbe. Trotzdeni den Frauen doch durch bas Ges.' y.v Teilnahme an ben Patteiversammlungen ga raut irrt sei, nitanicrc die Polini die weiblichen Verfammsiuigsbesuttwr von l.iitei- und Gewerkscbastsversanimttmgen in icbcr Werse. Jcoo) n vor wenigen Wocbcn hätteii Polizeibeamte
bi c Namen von weiblichen Versammlungsteilnehmern festgestellt.
k dast diese dann aud ihrer Arbeitsstelle entlassen wurden. Einige (ernt sogar verhaftet und mit Polizeistrafeit brient nrorben Zum •ichluB einer anderen Versammlung hatten Polizeibeamte die Lolize,Hunde aus die mcibHdjcn Versammlungsteilnehmer gehetzt. (Stuinife? ,
Frau Fahrenwald - Berlin), und Frau Clara Z ct t in
•Stuttgart । rcrbrritcn fid) sodann über den Verlaus und die isigebnisse de>> ersten foAialiüiidwn Frauentages m Breuien, den ftrau Clara Zetkin in Clegenfatz au den inmbgebintgcn der eng
. li.chen Eufsragettes stellt. Wdlweiid diese nur Tamtam und taifurirrte Reklame machten unb daher nur nackt autzeti wirkten, sei der louahfmdK Frauentag nad) Innen rote nach Austen die mochwollste Frauenfunbgebung aller Zetten gewesen. et muhe baber von Zeit zu Zeit wiederholt werden Die Rednerin pole
Frau Wrünbcr^ Der Kongreß für vergleichende Rechtswiffenschaft
ki Händm von Frau Clara Zetkin liegt. Tas Blatt stehe und vottöwlttschastslehke.
«ckt mehr aus der Höhe. Tie Artikel wissenschaftlichen Inhalts Heidelberg, 8. Sept.
seien lediglich für die R ferentinnen der Frauetwetvegung, aber ~ j>er heutigen vom Vorsitzenden, .stamTnergettchtsrat Tr. ncht für die proletarische Frau silbst geschrieben. Rur die ttinder^ mreher, Berlin, geleiteten Schlußsitzung des Üvngresies
beilage habe dazu beigetragen, die „Gleichheit auch lur ben internationalen Vereinigung für vergleichende Recktswissen- Srwadifeuen etn»as geniefchar zu machen s^ft und Polkswittschaftslehre wurden zunächst die Vortrage der
Es wird fchließlick, eine Entschliestung angenommen, in bet . Sektionsvorsitzendcii über ben Verlaus unb bie Ergebnisse m Sinne von Clara Zetkin die Ansetzung eines neuen tfrauenr H ^cktionsberatungen erstattet unb fobann die von den Lek- tage* als zweckmäßig bezeichnet wird. tionen angenommenen Entschließungen als Wünsche dem Plenum
In der fottgesctztcn Aussprach.'über den Geschastsberlcht whrtti Has sie fast durchweg einitunmig annahm.
am Nachmittag Fräulein W achwld Dresden) aus, daß es ^lus Dorsdüag des Vorsitzenden wurde der Kongreß zu einer um den , . dauernden JnsttMtion mit zwei- bis dreijährigem Turnus er-
— ---- ' klärt. Einladungen nach Pans, Rom, Madrid und Wiesbaden
wurden überbracht, aber der Ott der nächsten Tagung noch nicht festgesetzt Nadibeni noch beschlossen worben war, neben bem Teutschen, Englischen unb Französischen das Italienische als vierte zkongreßsprache sowohl für die Verhandlungen wie für die Drucksachen bcr Vereinigung zu zu lassen, schloß der Vorntzende nnt einer Tankesrede an alle Mitwirkenden die erste außerordentliche Hauptversammlung der Sercinigunp. Heute mittag unternahmen bie Kongreßteilnehmer einen Ausflug nach B.u. > n
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