Ausgabe 
6.12.1911 Zweites Blatt
 
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Zweites Statt

161. Jahrgang

Nr. 287

Gießener Anzeiger

Erscheint tl-Nch Ausnahme 6H Sonntag».

General-Anzeiger für Oderheijen

kteOletzener jfamlllenbiatttr* werden dem »Anzeiger* oiemial ruädtenthd) deig-legl. da» Mrctiblalt fflr btn Kreis Oleßen" zweimal wöchentlich. TieLandwirtschaftliche» teil» fragen** erscheinen monaUlch zweimal.

Mittwoch, 6. Dezember 19V

Hotoftcnlbnid und Verlag der Vr Ü blichen UnoHrfiiätl * Biich- und 6tttnbrutfeteL K Gonge, Sieben.

Redaktion Expedition und Druckerei! Schul» strabe 7. Exoedllion und Vertag: e*N SL Redaktion:«-WAHL. Tel.-Adr^AnzelgerE»esen.

Spionageprozch gegen einen Deutidjen in (England.

Bortsmourh, 5 Tct. Ter unter dem Verdacht pionage verhaftete Deutsche, dessen Name aus der An ult mit Heinrich Grosse angegeben wird, wurde dem Poltzeigericht vorgeführt Ter Staatsanwalt sagte, das Lersahrcn fei auf Grund des Gesetzes über den Verrat von Geheimnissen von VJ11 eingeleitet worden. Ter Angellagte sei ein im Dienst befindlicher ober pen­sionierter Kapitän der deutschen Handelsma­rine und habe sich in Portsmouth mehrere Wochen aus­gehalten. Tie Angelegenheit ist auf solgende Weise zur Kenntnis der Behörden gekommen: Ein Pensionär der ijtoue namens Galtet, der als Telephonist an Bord des im Hafen von Portsmouth licgenoen Kriegsschiffes Vernon" angestellt war, habe in Portsmouth in derEve- ning News" anonciert, datz er gern private Nachforschungen für jeden, der es wünschen sollte, unternehmen ivolle. Ta- rauf habe »alter eine Posttarie erhalten, die offenbar von dem Angetlaglen getrieben war. »alter begab sich am 15. November zu dem Ungcllagten, dieser habe mit ihm über die Einziehung von Eriunoigungen gesprochen. »al­ter habe envioert, er ivürde das gern für ihn unternehmen. Taraus habe der Angellagte h;ii ersucht, zwei »Qu)en Ye l ans- zufinden, die nach des »taatsamvalrs Ansicht oifeubar Staatsgeheimnisse seien, welche einer fremden Macht nicht bekannt gegeben lverden durften. Ter Ange- tlagie habe »aller indett, wie-

v i e l K o h l e n i nt M a r t n e d e p o t v o n P o r t s tn o u t h lagerten, auf wieviel Tonnen sich die gefaulten Kohlen Vorräte im Hafen beliefen und wieviel sonnen kohlen in den verschiedenen Hafen sich in dem Besitz von ituup leuten befänden.

In dem Prozeß aegen Grosse führte der Staatsan­walt ans: der Angeklagte suchte auch zu erfahren, wie ftar t d i e Kasernen belegt seien. Ter Telephonist »aller erstattete Anzeige und luuroc beauftragt, dem An­geklagten das gewünschte Material zu ver,chafsen. Ter Angellagte wurde polizeilich beobachtet und abends vor der geplanten Abreise verhaftet. Tas in der Woyiiung be­schlagnahmte Material ist noch nicht völlig ge­prüft. Tie Verhandlung wurde auf eine Woche vertagt und der Angellagte in die Unterfuchungshast zumckgeführt. Das Gericht lehnte den Antrag auf Haftentlassung gegen Bürgschaft ab

Berlin, 6. Tez. Ter gestern in Portsmouth als Spion b er haftete angebliche Kapilän der Handelsmarine Heinrich Große ist, wie letzt festgestellt sei, idenmch mit einer in Berlin übel beleumundeten Persönlichkeit, die erst vor einem Vierteliahr die Berliner Gerichte beschäftigt Hai, und damals mit einem M oitat bestraft wurde. Große, der Sohn eines Amtsrichters in Mecklenburg, Hal eine höchst abenteuerliche Ver gangenheit hinter sich. Im 3aorc 1890 diente er ms Einjähriger bei der 'JDtarine, brachte es zum Obermatrosen und fuhr in den nächsten Jahren als zweiter und erster Cflisicr auf deutschen Handelsschulen und chinesischen Kriegsschiffen, ^n Britisch Indien vertrieb er falsche chinesische Banknoten und wurde in Singa- vore int Jahre 1898 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Im Jahre 1905 kehrte er liach Teutschland zurück.

Lin Bombenanschlag in der Türkei.

Konstantinopel, 5. Tcz. Eine amtliche beim Mi­nisterium des Innern einaetroifene Depesche über einen Bombenanschlag in Jstip meldet: Gestern explodierte in Jstip im Wischet Kossowo eine von Bulgaren in der Mo>chee Tscharscnidiamt gelegte Bombe. Tie Moschee flog in btc 2uft. Die Explosion hat unter der musel- manischcit Bevvlterung eine derartige Aufregung hervor- gerufen, daß es zu Tumulten tarn, in deren Verlauf zwölf Person en getötet und 20 verletzt worden sind. Das Ministerium des Innern verlangte dringend Ausclä- iung, welcher Nationalität die getöteten Personen an- gehören.

Gestern abend trat der M i n i ft e r r a t zusammen, der sich mit der Lache befaßte. Nach dem Ministerrat teilte der Minister des Innern den Journalisten mit, es sei außer Zweifel, daß der Anschlag und die beiben an einem heiligen Tage wie am Bairam feste verübten verbrecherischen An­schläge auf einen Postzug darauf abzielten, unter der muselmaniichen Bevölkerung Aufregung herv^or- z u r u f e n und glauben zu machen, daß die öffentliche Ord­nung gefährdet fei. Tie Negierung traf alle Vorsichtsmaß­regeln, schickte den Kaimalam von Uestüb nach Jstip uni> gab die nötigen Anweisungen Tie Urheber der verbrecher­ischen Anschläge werden ihren Zweck nicht erreichen. Der Wali von Kosjowo begab sich nach Köprülü.

Der persisch russische Streit

Teheran , 5. Dez. Ter M e d s ch l iS hat die britische Regierung telegraphisch gebeten, ihm bei der 'Prüfung der russischen Forderungen zu helfen. Ebenso sollen Telegramme an die Parlamente der an- deren Länder, auch an die Tuma, ab gesandt werden. Tie Frauen nehmen tätig an den anti russischen anbauem- den Kundgebungen teil.

Jephrenl-Khan nahm den Posten des 'Polizeichefs wie­der an, da bie Regierung mit Emir Medjehad unjufriebeu war. Die Meldung von der Ermordung des Prinzen Frr- man Firma ist unwahr.

Amtliche Telegramme aus I s p a h a n besagen, der dor­tige russische Konsul benehme sich mit seiner Wache wie ein Diktator und mißachte das Völkerrecht. In den Tepeschen aus Ardabil wird die S;aüung der russischen Truppen als die von Eroberern geschildert, obwohl der Krieg noch nicht erklärt sei.

London, 5. Tez. Int Unter Hause erklärte Par- lamcnrsuntersekretär A e l a n d auf eine Anfrage, Groß­britannien erhob bei der russischen Regierung bezüglich der ersten beiden Forderungen des russischen Ullimaiums lei ne Vorstellungen, doch seien bezüglich der dritten Forde­rung, die sich auf die Zahlung von » ch a d e n e r s a ; richtet, B o r st e l l u n g e n gemacht worden. Es sei bargetan worden, daß die persische Regierung ohne die Ai: ..ahme einer Anleihe nicht imstande sei, eine Entschädigung zu

zahlen und daß eine solche La st es Persien noch schwieriger machen würde, die Erbnung der üblichen HanbelS st raßen zu sichern.

2U1S iHffCIL

AuS lern ReichrtagSuah.tr s Fr.edberg-Büdiogen.

Wie wir ocmMainz. A .. . entnehmen, tagte am 3. b. DL in Frievoerg ei.. / Itauenstnännerver- s a nt rn l u n g d c r Z e n t r u u. . p a r t e i für bett Wahlkreis Friedberg-<6adingcn, die fich nut der Stellungnahme zur veoorftehenben "Rcichstagswahl befaßte. Naa) eingehenocr Aussprache wurde einstimmig beschlossen, als eigenen Kandidaten Rechtsanwalt Stroder (Friedberg) nuj- zustellen.

Aus dem LaadiagSwahlkretS L^eabach-Land.

m. £ f f e n b a d?, u. *cj. einer k>e..raucu.-männer> Versammlung der Zentrumspartei des LandtagSwahl- ircifcS Lffciibach-Laud wurde der Essenbacher »lodtver- orbnetc Franz 9k essel einstimmig als Kandibat dieser Partei ausgestellt. Täe Ersatzwahl für den verstorbenen otshcrigen Mandatsinhaber findet am 25. Januar des nächsten JahreS statt.

Zlrbcitc» Bewegung.

Ein Berkrhrsausstaud in s.öniv^erg.

Königsberg t. Pi., o. ~.c0. \uu.c ^uh stellten die Taxaineter-Automobildrosu)ken und Fuhr- efchüfte ihre Zäiigiiit ein, um gegen die in der lebten Zeit versug.cn, als zu ijart empiunve.ien polizeilichen Vor- lüjriften zu prompteren. Es wurde ein aus Arvcitgebern und Arbeilnepmern bestehender Ausschuß gcbtlbci, der ivegen der Ruanahme der Vorschriften vorstellig werden loirb.

Genf, 6. Tez. Jti der G o l d s ch a l e n i n d u st r i e ist gelegentlich der (Erneuerung des vor vier Jahren scsi- gelcgieii Uebcrcinlommcnö eine neue Lohnbewegung ausgedrochen, die fich auf die ganze Uhrenindustrie der Areftfchwciz erstreckt. Tas Arbeiterfhnditat fordert die so- gcnannle eugli,che Arbeitszeit. Ein großer Teil der Ar­beitgeber nimmt einen ablehnenden Standpunkt ein.

Au» Stadt und Land.

Gtegen, 6. Dezember 1911.

♦♦ VortragstursuS für praktische Landivirtc in Gießen. Tie von der Landwirtsckau^tammer seit einer Reihe von Jahren abgehaltenen Vortragskurse haben den Beifall der interessierten Streite in so hohem Ma. e gesunden und waren lets io start besucht, daß fic von der Landwirnchastskammer als ländige Einrichtung jährlich abgchalten werden. Für den vom 2. bis 6. Januar diesmal in Gießen statlfindenden Kursus sind wieder intcrciiante Vorträge in Aussicht genommen, so daß auch hier ein (tarier Besuch zu erwarten ist. Unter anderen Hnb fol­gende Vorträge vorgesehen: Neuere Erfahrungen auf dem Ge­biete der Tüngung unter besonderer Berücksichtigung der Frage: Kann man durch stärkere Tüngung Ertrag und Rein- gewinn noch erheblich steigern und wie u in Ansehung des trockenen Jahres 1911 die Tüngung im kommenden Jahre zu regeln? Geh. Hofrat Wagner-Tarmstadt; Beziehungen zwischen Kärper- iarmen und Leistungen bei Milchkühen, Prof. Tr. kraerner-Hohen­heim; Heber Futterbau, insbesoiiderc die Pflege der Wiesen und Weiden und über den Anbau schnellwachsender Zutterpslanzcn im Frühjahr, Pros. Tr. Giswius-Gießen; Wclck)e Nuhungs richtung, Milchwirtschaft oder Znckk verdient im mittleren oder lleinbäuerlichen Betriebe den Vorzug? Geh. Hofrat Prof. Tr. Kirchner-Lervzig; Was muß der Latidwirt von den Viehscuck>en wissen, soweit sie unter das neue deutsche Vichfeuchengesetz lallen? Kreisveterinärarzt Tr. Knell-Gießen; Heber Geldmartt und Hvvothekenverlehr, Tirektor Bastian in Tarmstadt; Heber die neuere wirtscha'tliche Entwickelung Teutschlancs uiü) ihre Rück­wirkung, insbesondere auf die Landwirtstturft, Prof. Tr. Berg- Hosf-Jung-Taimstadt. Ern ober zwei weitere Gegenstände aus dem Gebiete der Viehzucht stehen noch aus. Ter Stundenplan wird demnächst veröffenUicht werden.

** Evang. 'Bunb. Am nächsten Sonntag wird der Zweig-Verein des Evang. Bundes fein Winter- Programm mit einem Familienabend beginnen, der den üblichen Verlauf nehmen soll. Im Mittelpunkt der Veran­staltung steht ein Vortrag des Pfarrers Berck aus Mamz- Mombach überLuther im Bann". Ta seit längerer Zeit die Person Luthers in den Vorträgen der Lrtstzruppe nicht bchaiidelt worden ist, dürfte das angekündigte ^ema unsere Mitglieder und Freunde besonders interc)|ieren, zu mal Pfarrer Berck in Bundeskreisen als sehr gewandter Redner gilt. Ten musikalischen Teil des Wends hat der gemischte Ebor des evangeliichen Arbeiter-Vereins unter Leitung des Ptusiklehrers Gernhardt übernommen: es werden al io auch die Freunde des Gesanges auf ihre Kvsten kommen. (Näheres siehe Inserat!)

*' Hnsere Kolonie Kamerun mit ihrer Bevölkerung behandelte em Lichtbildervortrag, veranstaltet vom hre- ugen Artillerie-Verein uitb dem Verein ehemaliger 11 6er , am Montag abend im.Hotel Einborn. Ter Von'iyenbe des Artillcric-Vereins, Bernhardt, begrüßte im Namen beider Vorstande die zahlreich Erschienenen. Lehrer Jacob aus Gon­terskirchen idnlbcne an Hand einer ausgezeichneten Lichtbilder- lerie btc landschaftlich interessanten Gegenden, oer'chieoene Etn- geborenenftämme, die Pflanzen« und Tierwelt, um er er Kolonie: Heiterkeit erregte die einfache Kleidung der schwarzen »chönen im fernen Erdteil. Zum Schlüsse führte der Redner aus, daß zwar noch Hane «rbei: in unieren Kolonien zu leinen fei, frucht­bare Gebietsteile aber auch einen Enolg verbürgten. Reicher Bei- fall wurde dem Vortragenden, ebenfalls dankte der Vorsitzende der chem 116er, Rechtsanwalt Kaufmann dem Redner namens beider Vereine für feine interessanten Ausmhrungen B-zirks- vorsitzender Taab-Lollar er griff die Gelegenheit, um in zun. benbe Rede eben gewordene Eindrücke bei den Anwesenden ui festigen Grundbedingung zur Erhaltung und Ausbanung unferer Kolonien sei eine starke Flotie, fübric der Redner aus, und zur Erreichung dieses Zieles müßte alles kleinliche Panei- geiänk unterdrückt werden. Sein Hock galt dem Vaterland.', welchem das Lied Tew d.unb, Teut'chlund über alles olgl.. 2urd) Musik, Lieder und humorimschc Zorträge rvu. ?. der an­regend verlaufene Abend beschlossen. . . , rr

r Eine Sitzung deS Provinzial.Aus,chufses findet a.n Samstag. 9. Tez. 1911, vormittags 9 Uhr. mit folgen .-r Tagesordnung statt: 1. Antrag dec Buderus'fchen

Eisenwerke in Wetzlar auf Enteignung von Grundstücken in der Gemarkung Atzenhain auf Grund deS Berggesetzes. 2. Anlage einer Feldbahn für das Hofgut lllube. 3. Klage deS LrtSarrnenoeibandeS Hanau gegen den CrlS- armenveiband Ltch wegen Ersatz von Pflegekosten für 2)kor Tuphorn.

Landkreis Gießen.

= Heuchelheim, 5. Tez. flachsten Sonntag findet im Saale zumTreppchen * ein V o l k S k o n z c r t statt. Zum Vortrag kommen einige Biolinkonzerie, Lieder von Cornelius und Koschat und Klavierstücke von Ebovin n a. Tie AuSsührenden haben sich die Ausgabe gestellt, gute und leiuiiverstäiidliche Muiik in die weitesten Kreile der Bevölierung zu tragen. Alle Gas enhaucr, die ofi irrtüm­lich als Vollsmusik bezeichnet werden, lind vermieden. Es |üll ein musikalischer Voltsbildungsabend werden. Hdisent- nd) findet diese gute Beitrebung in allen kreisen un­serer bevölierung Anklang. Während des Konzerts findet icin Restaurationsbetrieb statt; darnach gemütliches Zu- ammeiticin. Zur Deckung der Unionen wird ein kleiner Eintrittspreis erhoben werden.

= Leihgestern, 4. Tez. Gestern Sonntag ist hier einEvang ^tauenöereilt" begründet worden Unsere Krantinschwester latic schon vorher, angeregt burdi sZsarrer Schwabe in Gießen, zur Beteiligung megeforbert uiio ,o nui,r ats IGO MAgAeder gemoniK.ii £ii|e ivaren nahezu vollzählig im Nach.illt.agvgo.terdicnst erschienen, b i »em Pfarrer Schwabe, im Anschluß an eine Advent- - jetina-juing, mu i.aren unu l,it6iiujtn Worten die Bedeu- ung und uie Ausgaben eines evang Frauenvereins da. legte. N^ch Beendigung des GottesviensteS sprach zunächst Der Lrtsgeistliche, a.eian Strack, seine Freude über den ichönen Ansung und seine Wünsche für einen reichgesegneten Fortgang aus, und Frau Proielsor H ö h l b a u m ans Bietzen, die Vorsitzende des dortigen Frauenvercins, hatte lOOGnn die Frcutwlichkeit, in de,fen Namen den neuen »chwesterverein zu begrüben und ihm die besten Wünsche daczuoring.-n. Daß auch diese Worte auf empfänglichen und danloaren Boden geiallen find, darf aus verichiedcnen Aeußerungeil gc|chlo,sen werden, die fpäter zu hören luarc.i. Zum Schrutz wurde die erste Versamnuung des Vereins, bet bet auch die nötigen gefchäftlick)cn Augelegenneiten erleotgl werden fallen, für die nächste Woche in Ausiimt genom« men. Ter aufrichtige Tarn, der Piarrer Schwade und Frau Profesfor Höhlbaum für ihre wertvolle Unter- llutzung dar geb rächt wurde, fei an dieser Stelle iviederholt. Und jo möge denn das neue Werk weiter Anklang in der Gemeinde sinden uiid ihr mit Gottes Hilfe zum Segen ge reichen!

Sport

0. Orten berg, -t. Tez. Am Sonntag hielt der C bei­ße f f 11 dj e Futzballverdand en» Verba ndSiveilfpiel l)iei ab. ES fpicltc die 1. Manuschcnt Dc8 F.-K. Ibcrmania-jZikn« beifl gegen Die 1. Mannschaft des F.-K. Nidda. Sieger blieb der ^uiiboUllub oiermama-Crtenberg mit 2: 1.

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Kirchliche Nachrichten.

Lva..gett,*chr Gemeinde.

Donnerstag, den 7. Tezember, abends 8 Hhr, im Atarknüsaal. B i b e t st u n d e. (AuSgewahtte Pfatmen). Pfarrer Schwabe.

Botschaft an Geschwächte.

S st.oächczu.tau) und Hräftcbcrluit beruücn aui einer mauaclbastcn Ernabrung: die Sveisen werden nicht in bei Weile verbaut und affuntliert um dem Blute bie nötigen Bc tanbicile zu sufübren. Die ttotwcnbtg und, um Dem Llörver bie nötige Krott unb HxiiberuanbOfäUigtett au leibett Es gibt Beriouen, die viel und gut essen und sich deirnocv törverlich uud geistig tchwnch ,üblen.

<jn wichen urauen ist es bie Aufgabe, Die Verbauung unb Assimilation zu regulieren und zu gleicher Beu btc bem Blute mangel' ben BestanbiCtle zuzusiloren, unb bieses wird, wie von ärztlichen Autoritäten anevfannt am stcheriten burch Vcciicrrin erzielt welches nicht nur ein Näbrmittci allerersten Ranges ttt und die Haupi beitflnDtcile des Blutes bciiUt, fonbern audi aunerfl günstig nn>d Verbauung wirkt. Von Laufenden ervrobt unb v. nnzahügen Aerztett begutartjiei. *229'

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Um den größeren Anzeigen für die »amslagsnummer eine sorgfältige Satzausstatftmg zu sichern, entpsiehlk es sich dringend, die Ausgabe ein bis zwei Tage vorher zu be­wirken. Bei der großen Menge der Anzeigen kann nur bei rechtzeitiger Bestellung eine wirkungsvolle Anordntlng ge- wäbrleistef werden.

Verlag Des Siegener Anzeiger.