Ans Stadt nnd Land.
Gießen, 7. Juni 1911.
** £ an b to. Wanderausstellung zu Kasselam 2 2. — 2 7. Juni. Bei hinreichender Beteiligung ist die Eisenbahndireltion zu Frankfurt bereit, zu einer gemeinschaftlichen Besichtigungsreise nach der Wanderausstellung in Kassel am Freitag, 23., oder Samstag, 24. Juni, einen Sondcrzug von Vilbclnach Kassel fahren zu lassen, der vormittags gegen 8 Uhr in Gießen Anschluß an die Züge in der Richtung Fulda—Gießen und Gelnhausen—Gießen !und abends gegen 9 Uhr an die Züge in umgekehrter Fahrrichtung hat. Haltestellen sollen beantragt werden in Vilbel, Groß-Karben, Meder-Wöllstadt, Friedberg, Bad-Nauheim, Wutzbach, Lang-Göns, Gießen und Kirchhain. Der Fahrpreis beträgt: a) von Vilbel nach Kassel und zurück 6.80 Mk. gegenüber 11.70 Mk. bei gewöhnlicher Fahrt; b) von Gießen nach Kassel und zurück 5 Mk. gegenüber 8.40 Mk. bei gewöhnlicher Fahrt; von den übrigen Stationen ist er in gleichem Verhältnis billiger. Abgesehen von der Kosten- und Zeitersparnis dürfte die Gewißheit, in nicht überfülltem Zuge bestimmt das Ziel zu erreichen, von großer Annehmlichkeit sein. Die Landwirte, die sich der gemeinschaftlichen Besichtigungsreise anschließen wollen, werden ersucht, dies sofort den Vertrauensmännern der Landwirtschaftskammer oder dem Landwirtschastskammerausschuß in Gießen mitzuteilen.
** Tuberkulosebekämpfung. Die int Februar von dem Heil st ätten verein für das Groß Herzogtum Hessen ins Leben gerufenen beiden Heilstationen für tuberkulöse oder tuberkulös-gefährdete Kinder im St. Bonifatiuskrankenhaus in Hirschhorn für Knaben und im evangelischen Krankenhaus in Lampertheim für Mädchen bewähren sich bestens. T°a die Dauer der Kur auf ein Vierteljahr bemessen ist, fanden vor einigen Tagen die ersten Entlassungen der Ende Februar gufgenommenen Psteglinge statt. ,Ter Kurerfolg war durchweg gut, teilweise sogar sehr gut. In allen Fällen waren recht erfreuliche Gewichtszunahmen festzustellen, und, wie aus den ärztlichen Mitteilungen hervorgeht, haben sich die Kinder durchaus wohl gefühlt. Mit diesen Erfolgen «ist der Beweis erbracht, daß mit der Errichtung der beiden Heilstattonen ein guter Griff getan wurde. Bisher hat es an derartigen besonderen Einrichtungen für Kinder gefehlt. Bemerkt sei noch, daß die Behandlung der Pfleglinge dem in den großen Heilstätten geübten Heilverfahren ^physikalisch- diätetisches, in geeigneten Fällen in Verbindung mit Tuberkulin- Behandlung) angepaßt ist. Gesuche um Aufnahme sind an den Vorstand des Heilstättenvereins in Darmstadt zu richten.
Kreis Lauterbach.
~ Harters hausen, 6. Juni. Bürgermeister Nikolaus Obenhack I. hier, der dieses Amt seit dem Jahre 1884 bekleidet, ist von 52 Stimmberechtigten mit 45 Stimmen zum drittenmal einstimmig wiedergewählt worden. Troß seiner 73 Jahre versieht er sein Amt noch immer gewissenhaft und erfreut sich einer guten Gesundheit, so daß anzunehmen ist, daß er seine dritte Amtsperiode bis zum Ende aushaltcn wird.
Kreis Schotten.
-m. Schotten, 6. Juni. Kürzlich ereignete sich auf der Strecke Nidda—Schotten zwischen Rainrod und Schotten ein Unfall auf offener Strecke. Es entstand ein Defekt am Dampfkessel, infolgedessen das Feuer rückwärts schlug. Der Lokomotivführer wurde durch den Luftdruck aus der Lokomotive herausgeschleudert. Er hatte hierbei ziemliche Brandwunden und sonstige Verletzungen davongetragen. Da die Lokomotive nicht vorwärts fahrbar war, mußte man zur Station Rainrod zurück, bis man eine Reservelokomotive herbeigerufen hatte. Mit einer Stunde Verspätung kam der Zug in Schotten an.
O Rebgeshain, 6. Juni. Bei der kürzlich vorgenommenen Bürgermeistcrwahl wurde unser seitheriger Bürgermeister Rausch, der schon 27 Jahre fein Amt segensreich ausübt, einstimmig wiedergewählt. — Gelegentlich des Kirchweihfestes am 2. Feiertage ließ Gastwirt Hch. Ä'raft einen neuen Saal einweihen.
O Rebgeshain, 6. Juni. Da unser Schulhaus sich als zu klein erwiesen hat, wurde im letzten Jahre die frühere Schulscheuer umgebaut und in einen großen, geräumigen Schulsaal umgewandelt, der am SamStag von der Klasse bezogen wurde. Am 1. Pfingsttag erhielt nun der Saal, der auch gottesdienstlichen Zwecken dient, durch Pfarrer Grauling-Engelrod in einer schönen Predigt die kirchliche Weihe. Von einer größeren öffentlichen Schulhaus-EinweihungSfeier, wie sie ursprünglich geplant war, wurde aus Sparsamkeitsrücksichten abgesehen; denn der Voranschlag des Neubaus ist so wie so schon bedeutend überschritten worden. Die Bausumme beläuft sich in allem auf 8000 Mark, für unsere Gemeinde, die durch verschiedene Kulturarbeiten (Wasserleitung, Wegbauten) in den letzten Jahren schon stack belastet ist, eine ganz beträchtliche finanzielle Leistung. Die Bänke des neuen Saales sind aus einer Frankfurter Schule bezogen worden.
1. Die Anerkennung der Berechtigung der Schulärzte an leiitem Teile der VoMsäncken bedingt mit logischer Konsequenz- die Einführung der Schulärzte an allen Volksschulen und allen höheren Lehranstalten. Eine sorgsame gesundheitliche Ueberwach- ung unserer gesamten Schuljugend ist geboten: a) Ter Geburteitruckgang erheischt eine Verbesserung der Qualität; b) Die Fürsorge für Erhaltung der Kiilder im Säuglingsalter legt auch der Schule die Pslicht gewissenhaften Schutzes im schulpflichtigen -Alter auf.
2. Die höheren Schulen können gegenüber den ht;gienischen Bestrebungen iveder mit Rücksicht auf die Familienverhältnisse noch auf Grund der Organisation der Schulen eine Ausnahmestellung beanspruchen. A. Tie Familien gewähren keine Garantie für richtige hygienische Erziehung oder gesunden Nach- wuchs. a) Die Rekrutierung erfolgt aus allen Bevölkerungs- fchichten, und auch die wirtschaftlich oder sozial besser gestellten Eltern sind nicht alle in der Lage, ihren Kindern eine den neuzeitlichen Forderungen entsprechende Erziehung zu übermitteln, b) Größere Wohlhabenheit bedingt noch keinen kräftigeren Nachwuchs. c) Der Gesundheitszustand an den höheren Schulen gilt als ungünstig. B. Tie Bauten und Einrichtungen der Schule und die Organisation des Unterrichts, die hygienische Befähigung des Lehrpersonals machen den Schularzt nicht überflüssig, a) Trotz Anerkennenswerter Besserung der äußeren Verhältnisse bestehen noch Mängel im einzelnen, b) Tie lange Dauer der Schulzeit begünstigt lererbtc und erworbene Dispositionen, c) Die Befähigung des Lehrpersonals gravitiert nach der wissenschaftlichen Seite, systemattsche Ausbildung in der Hygiene fehlt ihm. C. Tätigkeit des Schularztes, a) In der Einrichtungshygiene kann durch statistischen Nachweis der schädigenden Wirkungen gewisser Mißstände eine beschleunigte Abhilfe geschaffen werden, b) Allmähliche Begründung einer Unterrichts-Hygiene, c. Die Hauptaufgabe entfällt auf die Schüler-Hygiene. D. Die Organisation des Dienstes, a) Weiterer Ausbau der amtsärztlichen Tätigkeit, b) Praktische Aerzte im Nebenamt eignen sich nicht für die höheren Schulen, c) Der staatliche Schularzt im Hauptamt und als das Ideal vom pädagogischen Standpunkte aus.
3. Gründe für die laue Haltung der höheren Lehrer gegen die Schularztfrage, a) Jndifferentismus. b) Mißverständnisse, c) Mißtrauen.
4. Anregungsmöglichkeiten der Unterstützung armer Schüler im Erkrankungsfall durch Hilfskassen (Ausbau bestehender Ein- xichtungen).
Die Leitsätze beider Herren wurden mit Beifall ausgenommen.
codskopf wieder eine größere Familienfeier
veran-
von beut'
Ochsen.
Mk.
41—46
77—85
46-50
83—89
42—43
88-90
46.50-49.00
61.00-63.60
48.00—49.00
60.00—62.00
47.00-49.00
59.00-61.00
47.00—49.00
59.00—61.00
F. C. Wiesbaden. Viehhol-Marktbericht
50
90
50—53 91—95
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Eingesandt
übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei
44-46
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47
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47
58-59
45
Äseibben^ÄÄ,"^.c^ ’&’bS Mekorologische Beobachtungen der Station Sietzen.
t:
Ö
Juni
Wetter
SK
1911
L
Juni = + 27,0
47—50
44—46
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6, 6.
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9“|
51-58
47—50
46
51
93-100 83-91
56—60
50-55
93-100 85—91
65
59
55
47
82-84
79-85
70-82
58-70
52-64
106-110
96-100
90—95
76—81
82—85
77—80
108
98
92
78
SA w
44-47
41-44
38-44
29—35
23—28
■Sf
S 5
ÖD
60
58
754,4
754,5
756,3
78-83
73-76
benutze man dann abends (Station Muschenheim ober Hof Gill) den Zug nach Lich (Anschluß nach Gießens oder man wandere
Versicherung von Mobilien und Immobilien sicher im Interesse der 'Allgemeinheit. Mair muß sich bei Besprechung ^»er Gewinne solcher Aktiengesellschaften aber hüten, zu verallgeineinern. Recht ost wird nach einer Sonder-Besteuerung der Aktiengesellschaften geschrien. Sehr mit Unrecht. Aktiengesellschaften, die nur mit GeldeSwerl arbeiten, d. h. Banken, Versicherungsgesellschaften 20.,. mag man ruhig extra befteuerii. Bei Fabrikationsbetrieben muß man sich uorsehen. Solche Betriebe schaffen Tausenden von Arbeitern Brot, werden auch durch die soziale Fürsorge stark beansprticht. Sie sind auBerbem Konjunkturschwankungen unterworfen und stark vom Geldmarkt abhängig. Ihre Geivinne werden daher viel mühsamer erworben. Unfetc Industrie, die zum größten Teile aus Aktien- Gesellschasten besteht, ilt im allgemeinen nicht auf Rosen gebettet. Sie zu allem noch extra zu befteuern, würde sehr gewagt sein.
Hessen-Nassau.
fc. Nassau, 6. Juni. Der Pfingsturlauber Mus'ketier Schmidt aus Scheuern trank auf dem Wege von der Bahn nach seinem Heimatsdorf in dem benachbarten Berg- nas sau in einer Gastwirtschaft in einem Zuge einen. Krug Bier. Sofort krümmte Schmidt sich vor Schmerzen und fiel bewußtlos zusammen. Ter Wirt hatte zur Reinigung der Bierleitung kaustischeLaugein dieselbe eing-efuhrt. Das Aufwartmädchen wußte dies nicht, schloß die Leitung an, zapfte die Lauge in den Krug, den der Soldat austrank. Im hiesigen Krankenhaus liegt Schmidt mit schweren inneren Brandwunden darnieder.
im Steigen begriffen, sie beträgt jetzt nahezu 80.
0 Ulrichstein, 6. Juni. Vom hiesigen Bezirkslehrerverein wird am 17. ds. Mts. auf dem Hohe-
Schafe. Weidemastschafe . . . Schweine.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . Schale.
Stallmastschase:
Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht . .
Nollfletschige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht . . .
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Lollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht
werden noch kleine Flächen mit Flachs bestellt. Kreis Friedberg.
Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlacht-
Batterie nror.e * «atoininicruiro-1 KlMiu ucn
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46
42
Wandern und Reisen, Säder und Sommerfrischen.
** Ein wenig bekannter Weg nach Arnsburg. Wer mit dem Besuch des Klosters Arnsburg von Gießen aus eine größere Wanderung verbinden will, dem sei folgende Tour sehr empfohlen, da sie,fast ausschließlich durch prächtigen Wald, durch touristisch teilweise noch wenig bekannte Gebiete führt. Man nehme vom alten Friedhof aus die neue Markierung (gelber Strickst, die nach Laubach geht, über die Hohe Warte, Annerod, Albach und die Meilbach bis zum Schnittpunkt mit der Lich-Hattenröder Straße, verlasse hier die Martterung und wende sich auf der schönen Waldchaussee nach Lich, das man in vier Stunden erreicht. Von Lich aus geht dann der bekannte prächtige Waldweg durch das Gottesackertal in % Stunden nach Arnsburg. Von hier aus
. — Gichtbad Aßmannshausen am Rhein. In diesem Jahre mußte die Badesaison infolge des regen Zuspruchs 14 Tage früher eröffnet werden als sonst. Der Besuch unseres mit Naturschönheiten reich gesegneten Badeortes ist schon recht Ochsen. von-bisvon-bir
lebhaft. Nach der großen Zahl der vorliegenden Anmeldungen und Dollsteischige, ansaemästete, höchsten der täglich einlaufenden Anfragen zu schließen, verspricht die Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 49—52 88—92 Saison, erneut eine erhebliche Steigerung der Besuchsziffern zu, Junge, fleischige, nicht ansgemäsle und bringen. Die alten Stammgäste werden zahlreiche Verbesserungen ältere ausgemästete ... . ,. . 45—48 84—87
Lollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 47—48
Vollfleijchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 47—48
gewicht Mk.
am 5. bis 6.
„ 5. , 6.
SÄ5 DM
Verantwortung.)
Gießen, 6. Juni.
792 000 Mark Gehalt.
Unter der Spitzmarke „Unzufriedene Aktionäre* wird in den letzten Tagen die Generalversammlung der „ungemeinen Ver- sicherungs-A.-G. Viktoria" zu Berlin besprochen. Diese Gesellschaft hat einen Reingewinn von 34 Millionen Mark im verflossenen
Vollfleijchige Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht 45—46
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 46—47 59—60 46 59
Ueberstand: Rinder Ueberstand, Kälber, Schafe und Schweine
langsam geräuint.
Kreis Laute ibacki IRäritc.
fD Enaelrnd 6 im hohen 4 Lich, 6. Juni. Da der Ostermarkt wegen der Maul- und
O engetroö, b. Ium. Ter ^lacysoau un yoyen Klauenseuche nicht slattfinden konnte, war der heut, ge S ch w e in e° Vogelsberg geht von ^ahr zu Jahr mehr zuruck und macht nt avtt U1U {0 besser befahren. Tie Preise waren verhältnismäßig dem Anbau von Getreide Platz. Nur in unserer Gemarkung gering, so daß sich das Geschäft flott abivicfelte und die Anfrage das Angebot überstieg. Auf dem Krämermarkt am Rathaufe zeigte sich hingegen nur wenig Marktleben, besonders in den Nachmittags
und Neueinrichtungen vorfinben. Bedeuteirde Straßen anlagen und Ungejochte ..........
Verschönerungen wurden vorgenommen. Im Kurpark wurde mit Bull en.
der Front zum Rhein hin eine gedeckte Veranda und- darüber eine Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten vom Musilzimmer zugängige freie Terrasse erbaut, die einen Schlachtwertes...... . 45—47
herrlichen Aufenthalt und reizenden Blick auf den Rhein gewähren. Lollfleischige,^ jüngere ......41—44
Für die Trinkhalle wurde ein neues, allen hygienischen Ansor- . . Färsen, Kühe.
derungen entsprechendes Hebewert geschaffen, das den Kurgästen Lollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
den Brunnen unmittelbar aus der Quelle zur Entnahme darbietet. Schlachtwertes . . . . . ? 48—52
Um die starke Radioaktivität der Therme den Kranken dienstbar Lollfle,schlge ausgemästete Kühe höchst» zu machen, ist die Kurverwaltung mit der Errichtung eines Radium- Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 40—45 Quell-Emanaboriums beschäftigt. Auch der Wasserversand ist in keltere ausgemästete Kühe und wenig schneller Steigerung begriffen, so daß die Abfülleinricküungen gut entwickelte jüngere Kühe u. Färsen 35—39 70—75 bedeutend vergrößert werden mußten. _ . r rie.^ al b CC1
— siernste Mastkalber.......64—66
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 58—60 ~ Geringere Mast- und gute Saugkälber 54—37
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Geringere Saugkälber . . .... 45—49
Höchste Temperatur । Niedrigste ,
Niederschlag: — 0,0 mm.
. . vom 6. Juni.
mv.. Vu3 ,wu, iLu-uy , uuw ulu.l iuu-huvuv Auftrieb: Rinder 105 (Ochsen 72, Kühe 33, Bullen 00), Kälber ZS,
von Arnsburg aus auf dem Jägerpfad (Markierung) nach Station Schafe 00, Schweine 248. . .
Garbenteich Tendenz: Rmder, Kalber, Schafe und Schweuie msttelniaßig.
-- -- - Preis Durch-
pro 100 Pfd. schmUsprei?
Vebenb. Schlacht' pro 100Pfund qewichc t'cbenfc» Lchiachc» aewlchr
Das nunmehr vergrößerte Schulhaus trägt auch der Mög- lich, gegen was die Bürger als ob nur die OrtÄürger Jn^ lichkeit der Einrichtung einer zweiten Schulstelle Rechnung, leresse an der Gemeinde hätten eigentlich protestieren sollen, die wohl in nickt allzu ferner Zeit notwcndia erscheint Es ist der Ortsverwaltung gewiß daran gelegen, alle Einwohner me moyi in nill)l auzu ferner ^en noiivcnoig er]a)emi. üon ü)reTll £un Treiben zu informieren, |te selbst haben dock Tenn die Schulerzahl unserer Gemernde, die tm Verhältnis mindestens dasselbe Interesse am Gemeindewohl, wie die der Arlu-it zur Einwohnerzahl von 376 eine recht hohe ist, ist beständig und Verantwortung Fernslehenden. Dann rühmt Schreiber daL große Verdienst eines hiesigen Einwohners der bei Vergebunc, von Quarzitsteinen die Gemeinde vor großem Schaden bemaät habe. Ties trifft nicht zu, dieses Verdienst gebührt einem Stein bruchbesitzcr in Gießen (auch ein Lollarer Steuerzahler-, dieser Herr hat die Sache ins Rollen gebracht und diesem Herrn kann
M8S l-ielm Bad u. fon rm L Oktober oö Sen. -’ifiö- Bll Mhosstrake to
Jahre erzielt. Ihr Direktor bezog neben einem Einkommen von jährlich 92 000 Mk. noch 2% Tantieme = Mk. 700 009.00. Der auf eine Aktie fallende Gewinn betrug Mk. 375.00. Diesen Gewinn hat einer der Aktionäre für zu niedrig gefunden und darüber Klage- laute ertönen lassen. In solchen Klagelauten liegt etwas Bgrech- ligtes. Allerdings nicht im Sinne des betreffenden Aktionärs. Ein Gesamteinkommen einer einzelnen Person im Betrage von Mk. 792 000.00 steht allerdings in keinem vernünftigen Verhältnis zu ihrer Älrbeitsleistung. Hier könnte der Staat emgreitcii und derartige Gewinne größtenteils für sich beanspruchen. Denn nur die Organisation imb das feste Gefüge des Staates ernlöglichen es den Llktien-Gesellfchafteii, derartige Gewinne zu erzielen. Martini
Ilaltet, an der sich altem Herkommen nach auch immer die die Gemeinde dankbar sein, wenn die Steine water gut bezahlt Aerirke Schotten Gedern nnh Herbstein hpfrilinen Die werden. Tie Beleuchtung wird ohne den Schreiber bald gc-
ar3 ? ^cyolien, Gedern imö Herbstem vetciugen. änbcrt b verbessert werden. Die Gemeindeverwaltung wird
Klubhauskonferenz, die sich nicht mit ernsten Berufsfragen de- bie ^j[aftCTUng der Ortsstraßen durch den Kreis anstreben und
schäftigt, sondern im Zeichen froher Geselligkeit sicht, übt auf was den Gestank am Wiesenweg betrifft, so kann sich jeder Ein
die Lehrerfamilien des ganzen Vogelsbergs immer eine starke wohncr überzeugen, daß die Mitteilungen darüber übertrieben Anziehungskraft aus; bei gutem Stellet dürften wieder 200 N"d; wenn in btn ©labten md)t mehr imrcine 2uft Pt>- su m r < ■ J n- . y l 'l an t nnden Ware tote tn Lollar, dursten sich alle Stadtbewohner gluck-
bis 300 Personen, die zum Teil einen recht weiten Weg bis Ein Lo ll arer.
zum Klubhaus zurückzulegen haben, daran teilnehmen. -»—--
Lollar. Zn dem Eingesandt vom 1. Juni sei folgendes
bemerkt: Seit kurzer Zeit sind laut einstimmigem Gemeinderats- Ein unschätzbarer Vorteil ist es, wenn Säuglinge an der beschlutz die iSitzungen, fowert möglich, öffentlich, »ic und jetesmal Mutterbrusl genährt werden, weil sie hierdurch die ihnen zuträg durch Aushang am Rathaus bekannt gegeben worden, ttchste Nahrung erhalten und am besten vor Brect-durchiall Diarrhoe, Bei der ersten dieser Sitzungen war eine größere Anzahl Neu- Darmkatarrh etc. geschützt bleiben, .^anii aber eine Atutter ihrem gieriger erschienen. Zur zweiten war niemand, nr dritten ein Wohltat nicht erweisen, so gebe sie „Atniete" als
-.wann nmiipicnh Mw me\e (vinnrhrunn mirfuna Io nemadit -‘“"IM.rpui Kuhmilch, denn „Kufete" har lich ichvii UI Tarnenden 2f ?c°nfallen aufsbcuc bewahrtund bildet infolge feiner hervorragenden
uno Den nterciicnli.it Der <iciud) verekelt it>ui bltuii einem ^-tgcniWaiien ein vorAüQlirfic■> für nciimöc und
vernünftigen Einwohner unverständlich. Weiter blcibl miprrstand- kranke Kinder. Nahrungsmittel für
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ÄtibN Mebst Bubet), für 6 ■ort zu cerni. 3h ■anlflQC 38 im Atui M. 6-jin lÄilhelniittahe, zu I Belitz, Vie Ml Durch versetz, I^mlimsanwali ^'^tterrctoob; W Uitu.) tzudt 1 Quli, eu. frü 8rau A. P< Neuen 4
। «Kphanstra I ^K Zimmer-L ■ i^ranba m £ 11 >— dlähere^
stunden.
-m. Nied'er-Flo r st ad t, 6. Juni. Am Samstag ke.Frankfurt a. M. Vt ehh of-Markt b eri cht vom 6.Juni, vormittag gegen 10 Uhr stieg der Kirchendiener Görg in Auftrieb: 931 Rinder, darunter 432 Ochsen, 30 Bullen, 469 Kühe den hiesigen Kirchturm, um die Glockenachsen zu schmieren, wib Färsen, 174 Halber, 142 Schafe, 1789 Schweine.
Als er seinen Angehörigen zu lange blieb, ging sein Sohn Tendenz: Rmder lebhaft, Kühe und ftarse.i geraumtz Schai- hin, um nach ihm zu sehen. Unten int Turme sand er seinen Schweine belebt.
Vater bewußtlos liegen. Görg hatte einen Schwindelanfall
bekommen und war die einige Meter hohe Treppe herab- Ochsen.
gestürzt. Beinahe 2 Stund'en hatte er schon gelegen. Er Vollfleifchige, ausgemästete, 'höchsten Schlachthat eine Gehirnerschütterung un6 innere Verletzungen wertes, 4—7 Jahre alt......' .
davongetragen. ' die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . .
' " — Junge fleischige, nicht ausgemästete und ällere
ausgemästete............
Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Lollfleischige, jüngere Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Scklachtw.
Vollfleijchige ausgemästeteKühe hochstenSchlacht- ivertes bis zu 7 Jähren .......
wenig gut entivickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe ....... iRäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber.
Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischtes": I. V.: August Goetz.
Müller'sche Badeanstalt.
W a s s e r w ä r m e der Lahn am 7. Juni: 17 8 R.
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