kennen die Vorzüge von
Palndn (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen-Buttcr- Margarine) ab Speifefett und ab Brotaufftvicb. viele Produkte Qnd von absoluter Reinheit, leicht verdaulich (kein flufftoßen, kein Sodbrennen Q, (ehr preiswert und gänz* Dd> frei von tierischen Fetten. - Man vermeide die zahl* ® reichen Nachahmungen, betrachte ihr Vorhanden* (cta Vielmehr ab einen Beweis für die varfrfldUd* Qualität unterer Produkte.
H. Sd)Und< A Cie. FL»6.
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viettes Blatt
161. Jahrgang
Nr. 260
ttlcbemi täglich mit Ausnahme de« Sonntag«.
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Auch die Lebensgeister, Schaffensfreude und Unternehmungslust, werden sich dann bald wieder einstellen.
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In der Genesungszeit ist die zweckmäßige Ernährung von höchstem Werte. Unterstützt man sie durch eine Kur mit Seotts Emulsion, so wird sie noch besser ausgenützt, und
Körperkräfte heben sich schneller und sicherer.
Stickstoffes 13-.) beträgt, also 20 OOOmal mehr, als der .hän'ck.e Stickstoff ausweist. Woher dieses Öelium stammt, ist nod) nicht aufgeklärt worden. Wenn sich indessen die .^npoihcic cwahrheiten sollte, baf: es auf große Nadiumlagerungeii^ zurück- iuiübrcn ist, so würden unsere vfrtfd in diesen L< „ .ino Wärmequellen finden, von deren Größe und Bedeutung man
Samstag, 4. November 1911
Rotanoi'-druck und Äerlaq der Br üblichen Untöcrfiictfl - Bnch- und Stemdruckerei.
9L Lange, dicfctru
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Zlcisch öes Meere;.
Bon F. Duge, Fischereiinspektor in Cuxhaven.
Frutti di mare nennen die Italiener das Gemisch von Pflanzen, Schnecken, Tintenfischen usw., das sie an den Küsten sammeln oder fischen. Meeresfrüchte aller Art kommen unter dieser Bezeichnung vor, doch nur wenige davon eignen sich nach unseren Begriisen zur menschlichen Nahrung. Tie aus diesen Produkten hergcftcllten Gerichte sind nur selten imstande, einem mit den Landessitten nickst sehr eng Per trauten ein besonderes Lob zu entlocken. Aber das die italienischen Küsten bespülende Meer ist nicht sehr fischreich, die Bevölkerung meist arm, und so lucht
Redaktion, (Expedition und Druckerei: Schul« ftrase 7. örpeö:hon und Verlag: e^*#5L Redaktion:«^ 112. TeU-AdruAnzeigrrGießen.
t« „•tebener L-mMendläNer- werden dem ^Anzeiger* viermal wöchentlich beiqelegt, da« „Kreilblatt ffir bei Krds Eletzetf zwei mal wöchentlich. Die ..Laadwlrtlchaftllchen Seit- liege«" erichcmen monatlich zweimal.
Vermifcbtc».
Tf. Erschließung grober Nadiumlager? Die Frage ob sich im Innern der Erde gröbere Radmmlager befinden ist bisher noch nickst endgültig beantwortet worden: aber ver- idrictcnc Tatsachen legen es nahe, sie zu bejahen: Einen neuen: Beitrag zur Klärung der Sachlage liefert die Mitteilung, die 11 der Akademie der Wissenschaften zu Paris Professor (! b 11 e - ter int Namen der Herren M 0 reu und Lepape verlesen ult. Bei der Untersuchung des Stickstoffes in schlagenden Wette tu >aben die beiden Herren in verschiedenen Stemlohlengruben ge- mden, baß, dieser einen Ueberflub an fiicltuiu acksw-.il> '^4 • B. nmrbc in Mons festgestellt, das: der Heliumgehall des
\er c‘,u
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Gderhesjen
ich gegenwärtig noch gar leine Dorstellung machen kann.
ti. E i n Jubiläum her Zigarette. In England hat soeben der Herzog von Bucleuch seinen 80. Geburtstag gefeiert^ trm sein Vaterland nicht mehr und nicht weniger als die Einführung der Zigarette verdankt Als einfackter Lord Talkeith gehörte der Herzog der Sondergesandtschast an, die im Jahre 1865 von London stach Petersburg ging, um der Krönung Abiander-i II. ton Rußland beizuwobnen. Zu dieser Zeit war die Sitte, Zigaret - ten zu rauchen, in Petersburg bereits weit verbreitet, w-ibrend sie in London noch vollkommen unbekannt war. Ter Herzog fand Geschmack an dem gefälligen Genußmittcl, brachte es nach England mit und wurde dort der erfolgreiche Propagandist der Zigarette.
ks. Tas Gewicht der Jahre. Wie von ärztlicher Seite fest gestellt worden ist, nimmt das Gewickstinnerer Lrgane de» Menschen in höherem Alter ausfällig ab. Die Leber, die in der Jugend des Menschen ein Normalgewicht, von etwa 1500 Gramm hat, wiegt späterhin nicht mehr als 800 oder 900 Gramm. Tas Gehirn verliert durchschnittlich 150 Gramm: während es in der Blüte des Menschen durchschnittlich 1165 Gramm schwer ist, hat es im Alter nickst mehr als 990 Gramm an Gewicht. Auch von der Milz ist nachgewiesen, das; sie 100 bis 200 Gramm einbüstt. Im Gegensatz zu diesen Crgancn ver- fiert das Herz nichts von seinem Gewicht, sondern nimmt bitt in daö hohe Alter zu. Tas Herz eines Greises ist etwa 100 Gramm schwerer als das eines jungen ManncS.
Die Mode.
AuS einem mindestens sehr unterhaltenden Buche vol. feiner Beobachtungen: „W Fred, über Lebensformen, An inerfunaen über die Technik des gesellschaftlichen Lebens", bad dieser Tage in München bei Georg Müller erschienen ist, wollen wir einige Stellen aus dem rtapitel über die Mod. wiedergeben Ter Verfasser legt eine Lanze ein für den heute herrschenden Zustand, wobei die im Vvrdergrundi.' stehenden .Humpelröcke unserer Frauen allerdings nicht einmal erwähnt werden. Der Verfasser des neuen „Knigge' schreibt:
Wenn man jetzt an die Stelle der Vischerschen Definition eine unserer Zeit gemäßere setzen will, so wird man vielleicht sagen dürfen: Tie Mode ist Ausdruck und Wirkung tenes dem einzelnen nur dunklen Willens und Triebes einer ganzen Ge memschast, der durch die Phantasie bel-crrscht wird, durch wenig Logik gehemmt ist und jeher geringen und flüchtigen Neigung ausgeliesert, der aber immer organisch aufgebaut ist auf dem Grunde btt ganzen materialen Kultur aller Lebensformen dieser Gemeinsckjaft. Zn solcher unweigerlickjen Basis liegt die Bürg schait für die Vernunft der Modi Deshalb wäre es zum Bei spiel unmöglich, daß in einer Zeit, in der die Eisenbahn eine grobe Rolle spielt, eine Tracht auskommt und sich durchsetzt, die eine kurze Fahrt in oer Eisenbahn nicht verträgt: unmöglich ist es, das; die Mode, die ja nun nicht mehr den Höfen bient, sondern mit demokratischer Gewalt von oben nach unten und von unten nach oben geht, aus die Dauer eine Art von Kleider besatz ober Spitze verlangt und burchsetzt, die nur mit ber Hand herzustellen ist: unmöglich aber ist es auch, hast eine Mode, wie immer sie auch sei, und sei sie noch so gescheit, für die ton angebenden Stände länger als eine ungemein kurze Spanne Zeit, eine Saison höchstens, wirklich gilt: denn in dieser Zeil wird sie sofort in die Diese getragen, wird industrialisiert, dabei natürlich verschlechtert, meist ihres einzigen Sinnes entkleidet durch die Kontresasson (Kontrefajson nennt der technische Ausdruck die gesetzlich nicht zu verfolgende Nachahmung eines Originals, Benützung eines fremden Einfalls: der Geschmack verbindet mit dieser Bezeichnung den Nebeninhalt einer sinnlosen Zmitation, die eine leere Aeußerlichkeit entnimmt, ohne den Zweck bc-3 Originals zu erfüllen.) jedem verleidet und schwindet infolge dessen in eben dem Au mm blick aus dem Kreise, der sie ersckwsfeu hat, da sie Popularität und allgemeine Verbreitung gewinnt
Tast ein Stand die Mode angab und alle andern, mochten ihre Lebensbebingungcn auch noch so verschieden sein, ihr itachliefen, war immer so, wurde von Selbstbewußten und später Klassenbewußteu stets beklagt. Zeder wollte sich so kleiden und so wohnen, wie es der über ihm Stehende tat, und immer war die Folge die Beschlechtenmg der Formen, die Unmoral her Herstellung, billige Zmttation Im Anfang des 18. Zahrhunderts notiert rin Chronist über die Nachahmungssucht der Bürger: „Es ist ja jetzt notwendig, daß ber Bürger Nachrichten aus den hohen Kreisen bekommt, Spione am Hofe hat, die ihn in jedem Augenblick über die Aenderungen, die sich dort vollziehen, ausklären, sonst ist er immer in Gefahr, für einen Provinzialen zu gelten." And als dann der Bürgeisiaud int 19. Fahrbundert für eine Reihe von Moden der mabgebende wird, und ein neuer vierter Stand sich erhebt, erleben wir dasselbe Schauspiel, dah die schlechten Sitten, natürlich nicht moralisch genommen, von den Arbeitern sklavisch nachgemacht werden. Und es bedarf eines heftigen Anstoßes am Ende des 19. Zahrhunderts, damit sich endlich die Meinung hebt, hast jeder Stand nach seinen eigenen Formen, nach seinen eigenen Trachten und nach seinen eigenen Geräten suchen müsse. Aerger als kleine Schwankungen ber abenteuerlichen Mode ist das noch immer nicht überwundene Grundprinzip, daß cS keinen duldet, so auszusehen wie er ist, sondern er immer etwas Höheres vorstellen will.
Das; dies anders werde, scheint ein wesentliches Ziel. DaS Geschrei über die SchÄlichkeiten und die Lächerlichkeiten der Mode mag man ruhig anhören und sich nicht allzuviel darum kümmern. Wie die Tinge jetzt stehen, ist die Mode nicht mehr viel anderes als ein ungemein sensibler und nützlicher Gradmesser für die Produktion jedes Landes, für seine Beziehungen zum Auslände, für seine materielle und ästhetische Kultur, und wir sind lange schon weg von den grotesken und absonderlichen Spielen der Mode, die in früheren Zeiten wirklich jenes Ausmaß von Spott und Leidenschaft verdient haben müssen, das man in den Schriften und Karikaturen der Vergangenheit findet. Wo gibt es bei uns noch Tinge wie die falschen Männerzöpfe und die Hängeärmel des Mittelalters, die Schellentrachten der ehrbaren Leute, die gewaltigen Pluderhosen der Landsknecht;eit, den „Gänsebauck" der spanischen Tracht, die zvlindrischeu Vertugaden, die Totenköpfe, die unter Henri IV. auf keinem kleide fehlen dursten, die Queues bc martre, die in ber Renaissance zum Flohfang bienten, bie brei Fuß hohen Frisuren ber Marie Antoinette, Stossbezeichnungen wie jene „coulcur de misse be nvmphe 6mue" des Rokoko, wer nennt bei uns noch Kleider „rohes des souvirs et des regrets suverflus"? Gewiß gibt eS auch bei lins hier und da noch manchmal einen Anlaß zum Lachen: sonst iväre die Zeit zu traurig. Was wir aber an unseren Lebensgewohnheiten, besonders an unserer Art b r Kleidung 3u ändern notwendig haben, das wird durch die Mode nicht erzwungen und nicht beeinslußt, das liegt in anderem. Die Mode dient heute der Kultur, ist einer ihrer Ausdrücke, eines ihrer Elemente, beherrscht aber die Zeit und das Leben ber Menschen langst nicht mehr.
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man auch bie geringe Fruchtbarkeit b*r See nach Möglichkeit auszunsttzen. Mü gelindem Schauder sieht man wohl den vene- tanischen Gondelführer mit seinem Ruder einen Hausen schwarzen Schlamm vom Grunde heraufholen und die in diesem enthaltenen kleinen Schnecken heraussuchen und sofort verzehren.
ES ist nickst anzunehmen, daß in absehbarer Zeit eine ber- artig intensive Ausnutzung ber Meere-prodnkte m Deutschlanl lUay greifen wird. Bet dem Reichtum der bier in Frage kow inenden Gewässer an Fisckren kommt eine Nutzung vieler diese. Erzeugnisse des MeereS, die an sich dazu ocriucnbbar sind, als menschliche Nahrung auch nicht in Betracht. Unsere Meere berge: aber neben den bekannten und jetzt genutzten noch eine groß Zahl von eßbaren Tieren, die in Deutschland durchaus nod nicht ihrem Werte nach eingcschätzt iverbeit Ter -Fischhandel bemüht sich seit vielen Zähren, die Kenntnis der Seelische zu verbreiten, und hat weder Mühe noch Kosten gespart, uni dem Publikum auch die weniger bekannten Fischarten näherzubringen und die unberechtigten Vorurteile gegen die Seesischuahrung zu bekämpfen. Er hat, um unbekannte Fisckte oder solche Fisckst mit dem Laien schlecht klingend^ Namen einzuführen, oft dazu greifen müssen, Namen zu erftnben, die an bekannte Fischnameti anklingen. Ganz mit Unrecht ist ihm daraus hier und dort ein Vorwurf gemacht, denn es handelt sich nicht darum, die Qualität der Ware durch einen wohlklingenden Namen zu verdecken, sondern nur darum, einen unbekannten aber guten Fisch abznsetzen, dessen naturwissenschaftlicher Name oft allein ein Hindernis für seine Verwendung ist. Welche deutsche Hausfrau würbe Haie^ Seeteufel, Seewolf ober Katstsch kaufen? AIS sogenannter Seeaal, iZorellenstör ober Karbonadensisch werden diese Fische aber gern gekauft und mit Appetit verzehrt. Die Aufnahme, bie sie infolge ihres Wohlgeschmacks finden, ist wohl das beste Zeugnis für ihre Güte Zn Deutschland herrscht noch nicht die Vertrautheit mit der See und ihren Bewohnern, daß man ohne Voreingenommenheit sein Urteil über Wert und Unwert des Fleisches aus dem Meere lediglich nach Geschmack und Güte fällt, wie es zum Beispiel in England ber Fall ist. Zm Gegensatz zum Italiener, der nahezu alles ißt, was er im Wasser findet, und zum Eng länbcr, der Meereserzeugnisse ohne Rücksicht auf ihre Namen und auf das, was der Vollsmunb oder die Wissenschaft, über ihre Lebensweise usw sagen, allein nach ihrem Geschmack und Nährwert ein schätzt, haben weite Kreise in Deutschland noch eine gewisse Furcht vor dem Unbekannten. Man könnte auj_ diese Furcht das bekannte, wenig schmeicktelhaste plattdeutsche Sprich wort anwenden: „Wat de Bur nid) kennt, bat frett hei nid)." Cs trifft unbedingt zu, denn während man sich an den Namen eines fremden Tieres stößt, setzt man sich unbedenklich über manche wenig anziehende Eigenschaften bekannter Tiere, z. B. des Schweines, und über Sagen, die ihnen anhasten, wie dies bei spielsweise beim Aal der Fall ist, hinweg Das Fleisch des Heringshaies wird unbewußt als zarte Kalbsschnitzel gegessen. Wenn der Konsument den Namen kennt ober den Fisch sieht, weist er ben Genuß zurück.
Hinzu kommen dann noch die Ansichten, man könne im Sommer keine Fische essen, ober wenn man Fische essen wolle, müßte ein „r" im Monat fein u. a. m.
Gegen diese Vorurteile unb Fremdheit mit ben Seefischen hat ber deutsche Fischhandel lange schon gekämpft. Der Erfolg ist ein hervorragender, aber immer noch ist die deutsche keine fischessende Nation, wie es fast alle anderen an der Nordsee wohnenden Völker sind. Fische, wie Köhler, Lengfisch, Rotbarsch, Knurrhahn, Rochen u. a. nr., die vor Jahren in Deutschland überhaupt noch nicht zu verkaufen waren, haben doch schon einen begrenzten Kreis von Abnehmern gesunden, aber eine wirkliche Volksnahrung, zu der sie sich infolge ihrer Qualität und ihres Preises hervorragend eignen, sind sie auch heute noch nicht. Aus unseren großen Fischmärkten, an denen eine ansehnliche Flotte deutscher Fischdamvser ihre Fangeraebnisse landet, in Altona, Bremerhaven, Cuxhaven, Geestemünde, Hamburg und Nordenham hat man es noch im letzten Sommer wieder erlebt, daß große Mengen Fische bester Qualität sich nicht im menschlichen Konsum unterbringen ließen und diese in die Fischmehlsabriken wandern mußten, um zu Futter- unb Düngermehl verarbeitet zu werden, unb das zu einer Zeit, in ber Tiber Fleisch- unb Nah- rungsmittelteuerung mit Recht laute Klagen erhoben werden.
Die Ausnützung des Fleisches aus dem Meere krankt in Deutschland an Vorurteil und an der Unkenntnis feinet Verwendungsmöglichkeiten. Besonders dem letzteren Umstande ist es zuzuschreiben, daß die Einführung der Seefischnahrung mit so vielen Schwierigkeiten verknüpft ist und die Bemühungen des Fischhandels oft nicht den wünschenswerten unb ihnen zukommenden Erfolg erzielen konnten. Um bei ben Hausfrauen bas Interesse unb bas Verständnis für die Seefischnahrung zu wecken, bedarf es ber Demonstration ad oculos. Alle gedruckten Kochrezepte unb Kochbücher haben nicht die Ueberzeugungskraft als die Kock)- und Kostprobe. Irrtümer und Vorurteile können durch keine Schrift so wirksam bekämpft werden als durch bas gesprochene Wort des Vortragenden in einem Kochkursus unb Beweisführung am Fisch selbst. Tas sind Arbeiten im Interesse bes Volks- wolües, bie der Handel nicht leisten kann. Es ist deshalb freudig zu begrüßen, daß der Deutsche Seefischerei-Verein auch in bief.m Jahre wieder Seefischkochkurse und belehrende Vorträge abhalten will. Unter den heutigen Teuerungsverhältnissen handelt es sich bei dieser Arbeit nicht m h: um die Hebung ber Sesi scher ei.
.. . nach dem Absetzen
HF IJ-I. inen Kll?der ' cht bekommen haben,
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sondern die Parole ist: Abwehr bet Teuerung burch Ausnützung des Fleisches, das uns das Meer bietet unb das von der deutschen Hochseefischerei in großen Mengen herbeigeschafft und aus ben Seefischmärtten an der Küste in Geestemünde, Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Altona unb Norbenham in bester Qualität angeboten wird. In ben Seefifchkochkursen wird ben Teilnehmerinnen gezeigt, wie man das Seesischfleisch ebenso wie das Fleisch von Warmblütern verwenden unb bei entsprechender Behandlung und Zubereitung mit ersterem dasselbe erreicht als mü letzterem, soweit bie Sättigung in Frage kommt. Dabei ist ber Preis für Seenfeh bedeutend niedriger als nir Fleisch, wenn man bas Verhältnis des Eiweiß- allo Nährgehaltes berücksichtigt, das für ben gleichen Betrag gekauft werben kann. Zm Meere ist Fleisch in Massen vorhanden, auch besitzt Deutschland die Mittel, :: zu erlangen, und es kommt nur daraus an, daß unser Volk es lernt, sich bie Schätze dieser großen Vorratskammer zunutze zu
Mutter und Kinder
BIOCITIN


