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1.3.1911 Erstes Blatt
 
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2i« wurden K-werbeinsp^' "S »* «i.fSÄ

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trunkene gerettet.

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Familie Heinrich Hammel.

s^lufi- und Seefische

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^T?oTr Kari Zimmermann, ft

Giessen (Wolfstrasse 16), Frankfurt a. M.» Leipzig, 28. Februar 1911.

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Die Beerdigung findet Freitag, 3. Mär», nachm. 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.

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Das neue ftanzofische Kabinett.

Paris, 1. Mürz. Monis entschloß sich, neben der Präsidentschaft noch das Ministerium des Innern zu Über­nehmen. Er verhandelte mit Berteaux, der sich um den Posten des Kriegsministers zu bewerben scheint, und mit Delcasss, dem er die Uebernahme des Mart ne- Ministeriums antrug. Das Portefeuille des Aeußern wird er Ribot oder Poincarö anbieten.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gieße«.

Verlaus der Witterung seit gestern Die nördliche

Zyklone ist ostwärts wettergewandert mrd lagert mit ihrem «er» westlich Skandinavien, lieber der Biskaya und R"bland liegen Hochdruckgebiete. Niederschlage sind allenthalben, zum Teil m erheblicher Menge, gefallen. Tie Temperaturen sind außer in Eng land gestiegen. " Das Dotbringenbe westliche Hoch bringt unS vor anSsichtlich wieder Aufheiterung, wobei »achtS geringer vtrahlungS- frosl eintrelen kann. Die Niederschlage dursten Nachlassen.^

WetterauSsichten in Heffen am Donnerstag, dem.2. Marz 1811: Ansheiternd, ineisl trocken, windig, leichter Nachtfrost.

Die Witterungskunde rechnet heute Frühlingsanfang.

nin&t sich der Ansicht des amerikanischen Gelehrten anMschlretzeL Ä ber H-ndftac^ eines Mannes, bat er nnterfucfrte, sarch Dr^

-Msluen-a-Bazillen, während er in zwei werteren F^len SrtSben fand, die die Erreger von Erkaltungen und Bluwer sein können. Es genügt bemnad), dem Mann mit ben ÄAwouabarillen die band zu reichen, eine Anzahl der: »»* 'x Ki» eigene Hand zu bekonnnen Denn es nun der Zufall will.

Nch^chgerade zum Mittagessen begibt, so gibt man nrü Leichtigkeit beim Brotschnciden Baslllen ans Brot^ab,wdcbes Die Bazillen geraten in ben Magen und m den Blut^ kreiSlaus, und man hat auf die denkbar einfachste Art von der Velt Influenza erworben.

Ein Mustersatz Folgendes Musterbeispiel deutscher gtesetzessmache in Ceflerrcidj unS ein Leser Es stammt Mmi .Reichsgcsetzblatt für die im Reichsrate vertretenen König- t7tdK und Landes, 10. Stück, vom 11. Februar 1911, 9h. 22, «nb lautet:«erorbnung des Ministers für Kultus und Unterricht und des Finanzminiiters vorn 27. Jänner AN^womit der für L Führung des TekanatSamteS in den nach dem Gesetze vorn 19 tzeptember 1898, R G. Bl Nr 176, einzubringenden Loka- einkornmensbekenntnissen der kongruaergänzungsberechligten Seel- sorgegeistlichkcit alS Äusgabepost anzuerkennende Bettay mAn- Wng des neuerrichteten Dekanates Zator m der romrich-katho- ischen Diözese Krakau festgesetzt, nnrd/' (hierauf folgt bic $ er- mönung selbst.) Bon einem Ministerium für Kultus und Un- ufriebt kann man Th um fin besseres Satzungeheuer verlangen

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bei dauernder Behandlung

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine Hebe Gattin, unsere treusorgende Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Tante Frau Marie Hammel nach langem, schwerem Leiden heute mittag in ein besseres Jenseits abzurnfen, was wir mit der Bitte um stille Teilnahme tiefbetrubt mitteilen.

beseitigt Crfeme D6hn6 sennuDien *n weni^cr ai*24 8tn°d®n- VIX VIA 50 pff? in Apothekenu. Drog.

Die Lieferung von 1500 Kbm. HintervackungSsteinen für Bauzwercke zur Erweiterung bco Bahnhofs _^^vt>erg soll ver­dungen werden. Angebotsmuster liegen im Äeschanogebaude zin Einsicht aus und können, solange der Borrat reicht, für 60 BiL lportofreie Aujendung des Betrages) bezogen werden. Die Ange^tt werden am 1/. März, vormittags 10 Ubr, geöffnet. B /.

är^b^eeff. E^senbabN'Bauabteilung Friedberg.

e n n io __ schöne Stämmchen

Obstbaume

u. Jiuli^taüe, ö. 8. ill.il. 8-, Wtttusel!« b. Suliadj.

Ein ehelicher Dreibund. ImProgresso italo- americano" liest man: In Wichita, im nordameritanischen Staate -ansa-, heiratete vor einigen fahren eine junge Dame einen Jüeren ömn namens A. 2B. Luce. Emc Zeularrg gutfl alles troB des bedeutenden Altersunterschiedes ganz aut: dann aber tarn bet Tag, an welchem die junge tfrau m hciyer Liebe zu einem Trigen Jüngling namens A. Wtlion entbrannte.. Der Gatte bc- f?m sofort Wind von dem Liebesspiel mochte leincr un reuen %rau aber keine Szenen, sondern brachte als echter Phllosoph die Trennung bet Ehe in Vorschlag; der Vorschlag wurde von der Gegenpartei mit Freuden angenommen, und Frau Luce hutz wenige Wochen später Frau Wilson. ,Drrr Luce ging in semer weisen, abgeklärten LebenSans^iuung so weit, ba6 er gattin anläßlich ihrer zweiten Vermählung eine bedeutende Mit­gift auszohlte Tas Ehepaar Wilson reiste nach Knlisornien ab, um sich dort häuslich niederzulassen: nach einigen Monaten aber empfand die junge Frau so starke Sehnsuchtnach ihvem ersten Gatten, daß sie ihn in einem rührenden, von ihrem neuen Gatten durchaus gebilligten Briefe nach Los Angeles einlud. Herr Lu« folgte der Einladung, und die beiden Marmer schworen sich, als sie sich näher kennen lernten, ewige Freundschaft und wohnten glücklich und zufrieden mit der von beiden gleich inntggeliebfcrn Ar au unter demselben Dache. Bald darauf beschlofsmiie.all. drei nach ihrer tzeimat Wichita zurückzukehren und hier im Lause deS braven Luce, in dem sich die junge Frau ja >"^NZnd fühlen konnte, ein gemeinsames Leim zu gründen Luce ist settdem un­endlich glücklich und wie verjüngt: Er bettachtet leine Ex Gattin und ihren jetzigen Gatten als seine ftuiber, unddieNM^Frau teilt ibre Beit zwischen ihrem ersten Manne, dem sl« Trost zu­spricht und dem zweiten, den sie glücklich macht. So O«6. & W. Luce das Glück der Häuslichkeit ohne die mancherlei Oa.foen die er bei seinem Alter nicht mehr gut hatte tragen können' während Wilson sich cined traulichen Familienlebens er» freut ohne für die nicht unbedeutenden DauShallunaskosten sorgen zu müssen. - Loffentlich wird dieser liebliche Dreibund mcht zerstört!

Amerikas R«klamebubget- Die Ltttwicklung des Reklamewesens zu einer gcmaltiffci Snbuftne die Tausende von Menschen beschäftigt und Milllarden um|e^, rstvon Amerika ausgegangen. Die Revue hebdomvdaite, btc dieses^ amerikanischen Reklamewesenö einen interessanten, Aufsatz nSSd StbaS hin, daß nach den jüngsten Schatzungen der Cötntifri'fcr tne amerikanische Nation alljährlich wenigstens 4 Mil­liarden Mark für ReName ausgibt. Die Entwicklung^biszur frnifffpinmo solcher Riesensummen hat sich sprungweise vollzogen Ite Ä J-brilont, Zscu (Stabliffemmt emrt

K rtitFiftm hr Lxmdes ist, kam vor den ^ezegionskriegen noch

L^Llich^Reklamebudget von 12 000 Mark aus. veute betragen die Ausgaben des Unternehmens für Reklame ^nahezu 3 Millionen Rlark im Jahre. Der Erfinder einer Toiletteseije, berJno* ü?r einigen Jahren sich mit einem Reklamebudget von PO 000 Mark begnügte, verbraucht heute für ben gleichen Zweck ürtbertbalb Millionen. Erst kürzlich hat ein großes amerikanisches ÄX täten Katalog in .hunderttausenden von ^«ntfaren jSarS Ser Katalog umfaßte mehrals tausend Seiten urck vier Pfund. Allein bie Druckkosten und der Poft- Jand dÄer ReUE verschlang die stattliche Summe von 2 560 000 Mark.

Ausfallendes Haar.

Seine Ursachen und Verbütung.

Die erschreckend zunehmende Zahl kahler Männer, der mmr im Theater, in den Cas^s und Restaurants begegnet, die tzrohe Nach frage nach Perücken und Zöpfen bei Frauen, wovon sich ötele noch bicöieitfi der Vierziger betinben, hat einen berühmten (VaÄmmin baxu bewogen, einmal eine gründliche Untersuchung der Kahlköpsig° keit, ihrer Ursachen und ihrer eventuellen HeilmögUchkeit anzusteÜen.

Das Resultat seiner Forschungen ergab» da« ^ leder Fall van ausfallendem Haar der Sämvvenbildung zuzuid)rciben i|t, er w mete daher seine weiteren Studien auSschlietzlich den Mitteln und Meaen wie man die Bildung der Kopsschuppen auf gttlnbllche Weise vertteibe. Nach vielen sehIgeschlagenen Ve^P ^^"pchen ^n Äe fand er schlienlich em Praoarat, das bet einfachem Einretoen tn ote Äopt^aut bie lt®^^llPbenbilbllll0 oft schon nach zwei bis drei An. Wendungen vollständig beseitigt; es wirkt öugttich kräftigend ai^ die Haarwurzeln ein, regt ben Haarwuchs an und scheint stsv auch öfters bei ergrautem Haar als dienlich zur Älederherstel^ng uon besten natürlicher Farbe erwiesen zu haben iss /,

Das Rezept zu diesem bemerkenswerten, sonst aber gam un­schädlichen Präparat ist folgendes: Ko gr 13ay^?13?/AO Hp ComD0s6e, 1 er krist Menthol. 'Dian kann es sich oon federn Apotheker oder Drogisten -usammenstellen lauen Lemiparsumlert gewünscht, füge man noch einen halben Teelöffel voll feinen vor film» Di u. Ilan reibe die »lüffiotell abenbe. unb .norgen» lei»t ober gründlich in die Kopshaut ein, so das,»sie in alle Poren bringt.

vucherlifch.

Ernestarke Nummer" nennt sich das neueste Winters", bas als Faschingsausgabe dr^n be^nnten tttusttwiten Wintersportszeitschrift erschienen ist. wahrlich, l)er Winter mu Schnee und Eis hat ben Humor nicht sterben lallen. LN. Teiiancr ^'cheraibt dn Oeftentlichkeft"Drei Briese eines Wintenports- mönnN ifte den Snobismus gewisser Sportsleute ettreulich

'Efti in unr^älfchtrni Ächsisch gehaltener Bencöt über den Verbaiidswettlaus ui Oberwielental, sowie eine

rifeber Lujiätze über allerlei wintersportluhe, allgemein besprochene

L sonAg^Wi^elsportnachrickten, die den Leser über die Rennen usw. auf dem Laiftenden halten, _ ------

Letzte Nachrlchte«.

Aus der Hesfifchen Zweiten Kammer. _______

P. B. Darmstad 1, 1. März. Die Zweite Kammer setzte beute vor schwachbesetztem Hanfe die allstem eine A u s s p r a ch e über den S t a a t sv o ra ns ch la g T7 Abg. Hauck (Bauernbund) kritisierte die langsame Arbeit ber ObcrreckinungSkammcr, besprach die Z'vf^ma^keit der Reich^finanzrcform und verbreitete sich üt^r die Block- Politik Abg. Raab (Soz > führte aus, zur Befserung der F inanilage müßten die Grostkapitalisten scharf^ pur Steuer KaeAoaen werden. Er besprach dann die Retchssinanz- reform und die schlechte Lage der Tabak- und der Zünd- holzindustrie. Die Sitzung dauert fort.

Kleine Tagerchronlk.

In einem Wagen erster Masse wurde

miß Breslau ein RegierungSbaurneister Ichwtzr ver l e Yr mifaeninben Er hatte sich mit einer Brownmgpistole in ben ^eib bie dem Fenst« t^nen.

tzr verweigerte jegliche Angabe ?b^den Grund ber Tat starb bei bet Ueberfflbrung nach dem Krankcnhaufe.

Einer ber zahlreichen Dillenvorotte von Ko n st ° n ti no pe l, X;1 äs- ;S...

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fltinc Ernte sind bei dem falten W-Uei obbad)ü>«.

Ni, bi, a»; her Insel Seitskar gelandeten Fischer erklarvi, »uM Ä .Ime.E .te . «L«- «U

einer Eisscholle ins Meer getriebenen Fischer viS auf zwei

General-Vertreter gesucht.

Eine hannoversche Firma, deren Fabrikate m vielen Städten schon erfolgreich eingcsührt wurden, sucht auch für den hteffgen Platz einen Herrn zur Uebernahme der Äeneralvertr^ung. , Aeutzerst leichtes Arbeiten u. sehr hoher Verdienst.

banptvostlagernb Giehen einreichen.

ch. Simmern (Hunsrückf, 1 März. In Würrich im Hunsrück ist eine Bluttat bedangen morden. Die 20 Fabre alte Emma Schuch aus rohren, die rn Hahn bedienstet war, hatte an einem karnevalisttschen Tanztreo- gnügen teilgenommen und schl^blich gegen 12 Uhr den »eimweg angetreten. Einige Augenblicke spater wurd^! sie auf der Straße b lu t üb e rst r o m t gefunden. Es stellte sich heraus, daß die Unglückliche e r st o ch e n wvrden war. Eftt Messerstich hatte die Schlagader am Wpoften, ein zweiter war durch das Kinn rn di eMun d ho h drangen. Die Unglückliche war sofort tot. Der Tater ist unbekannt.

Petersburg, 1. Diärz. Der Kongreß der «er- tret er des russischen Adels nahm eme EntschlteßimLl an, wonach ber bedingungslose ^Ausschluß ber

Staatsämtern aesetzgeberischer -Latigfeit und vom Militär ge­fordert wird, selbst wenn sie getauft imd. Em Auttag, btt Juden als Ausländer anzusehen, wurde abgelehnt.

A t h e n, 1. Marz. Ministerpräsident V e n i z e l o s klärte in der Kammer, das Kabinett ^de zurück^ treten, wenn die Kammer die vom VerfassunaSausschuß an dem von der Regierung eingebrachden Gesetzentwurf zur Revision der Berfassung vorgenommenen Abänderun­gen annehmen sollte.

Chicago, 28. Febr. Bei den Urwahlen für das Bürgermeisteramt kamen ernste Ruhestorungen vor Ein Mann, der auf den Anwalt Shertfs gefeuert hatte und ihn am Bein verletzte, wurde von dem Anwalt er- chossen Mehrere Personen wurden verwundet.

Llngesandt. 1

ftorm und Jnhall aller unter biejer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Rebaktion bem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung.)

Run ist die Fastnacht glücklich vorüber und cs.ist gut, datz

ö ä MKZL so ist bic» rin Hindernis und mochten wir unsere verehrten Stadt tkitcr fraaen, wie lange diese unhaltbaren Zustande noch fort- fae'tCJ^n zu/Sache selbst: sollle man es für möglich halten daß m«« hiri.. Ättnfec meldie so stark befahren rotrb und gerade an der fraalicken Stelle so eng ist, Monate lang sperrt und ben Berühr WNia httnmt »um Nachteile der ganzen Geschäftsleute. Man l_. pnn niicn Seiten ruhig zugesehen und angenommen, bte Stadt Sirbe diese Gelegenheit benützen und stch nrüd^ beiden Besitzeni «nniacn um die Straße zu erweitern und den Schandfteck zu be» seiligen' Mer statt dessen, sieht man letzt die öanbmerfreute an hr-m^au« um dasselbe wieder herzurichten u. muß man sich zunächst fraaen ^e ist es müglich, daß unsere Swdtväter zu einem be^ artiaen u5ihau bie Erlaubnis erteilt haben. Es ist gar nicht ru^ verkennen, "daß bie Stabt vieles tut, um ba Stra&en. zu verbessern und daher kann man es uicht begreifen, datz hier,

es sich um Erweiterung ber Straße handelt und letzt die WeleaenlKÜ ohne große Opfer bringen zu müllen, geboten ist, SÄriSen iSrb Die beiden Häuser sind sc' rusammen verwachsen/ daß diese unbedingt zusammen abgebrochen werden rtiiiftpn Die Stabt sollte sich mit ben Besitzern ab finden, damit biei't «Iblüh einmal bsfeitigt unb biaic |o lange

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