Nr. 215 Drittes Blatt
160.Zahrganz
Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags.
Die „Siebener LamilienblStter" werden dem ,9InAetqer' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für -en Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erschemen monatlich zweimal.
Gießener Anzeiger
Eeneral-Anzeiger für Gberheßen
Mittwoch, 25. November |9|0
Rotationsdruck und Verlag der Brühlsschen Unwersrtäts - Brich- und Stemdruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: ^-^112. Tett-AdruAnzeigerGießen.
md. Deutscher Reichstag.
83. Sitzung, Dienstag, den 22. November.
' Erste Sitzung nach der Sommervertagung.
Am Tische des Bundesrats: Delbrück, LiSco, Kraetke, Richter.
HauS und Tribünen sind gut besetzt.
Präsident Graf S ch w e r i n - Löwitz eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Min. mit folgenden Worten: Nach einer mehr als sechsmonatigen Unterbrechung unserer Tagung gestatte ich mir zunächst, Sie alle hier wieder herzlichst zu begrüßen. Hoffent- lich haben Sie sich in diesen Monaten alle recht gründlich erholt und gestärkt, so daß wir mit neuen frischen Kräften an unsere vielen Aufgaben Herangehen können.
Das Haus ehrt das Andenken der in der Ferienpause ver- stcrbenen Mitglieder durch Erheben von den Plätzen.
Der .Präsident macht die offizielle Mitteilung von der Amtsniederlegung des zweiten Vizepräsidenten Erbprinz v. Hohenlohe-Langenburg. (Beifall links.'»
Den Abgg. T r a e g e r (Freis. Vp.s, v. Strombeck (Ztr.) und Dr. Lender (Ztr.), die inzwischen das 80. Lebensjahr vollendet haben, werden die Glückwünsche des Hauses dargebracht.
Am Grabe deS ersten Reichtagspräsidenten Dr. v. Sim- s o n hat der Präsident zu dessen hundertjährigem Geburtstage einen Kranz niedergelegt. Auch diese MitteUung wird mit Beifall ausgenommen.
Eingegangen sind zwei sozialdemokratische I n t e r p e l l - t i o n e n über die Königsberger Kaiserrede und über Fleischnot und Grenzenüfsnung und eine Gegepinter- pellation der K o n s e r v a t i v e n gegen die letztere. 4 .
Erste Lesung der GerichtSkostennovclle.
Abg. Dr. Wagner (Kons.):
Die Vmckage ist nicht geeignet, politische Leidenschaften zu entfesseln. Ich beschränke mich auf den Antrag, sie der Strasprozeß- kommissioa zu überweisen.
Die Abgg. Dr. Heinze (Natl.) und Wellstein (Ztr.) stimmen zu.
Die Vorlage geht an die erwähnte Kommission, " **
Erste Lesung deS Gesetzentwurfs über den
Schutz deS ReichSbanknotenpapieres?^ /
Abg. Dr. Arendt (Rp.):
Natürlich kann man der Vorlage nur zustimmen. Ässer man sollte bei dieser Gelegenheit auch dafür sorgen, daß endlich einmal ein den ästhetischen und praktischen Ansprüchen genügendes Papier hergestellt wird. Ich glaube, in der ganzen Welt gibt es kaum ein Wertpapier, das den Anforderungen an Schönheit und Brauchbarkeit weniger entspricht, als das deutsche. Eigentlich ist ein Schutz gegen Nachahmung gar nicht erforderlich. Es schützt sich schon selbst durch seine Häßlichkeit. Es dürfte kaum möglich sein, den Zehnmarkschein häßlicher herzustellen. Es müßte jedes Stück jedes Jahr neu ersetzt werden.
Abg. Ortel (ntl.) schließt sich an.
Die zweite Lesung wird ohne Kommissionsberakung im Plenum stattfinden.
Erste Lesung des Gesetzes über die
Beseitigung von Tierkadavern. |
Staatssekretär deS Inneren Dr. Delbrück empfiehlt die Vorlage zur Annahme. Alle Parteien werden Wohl damit einverstanden sein. Der Deutsche Landwirtschaftsrat und das Kaiserliche Gesundheitsamt haben eine einheitliche Regelung dieser Materie ,chon wiederholt im sanitären und veterinarpoli- zeilichen Interesse gefordert. Der Reichstag hat sich dem angeschlossen. Die Vorlage ist dann im Reichsgesundheitsamt aus- gearbeitet worden.
Abg. Siebenbürger (Kons.):
Die bisherigen Zustände waren zum Teil unhaltbar. Nicht nur die Viehstände waren bedroht, auch für die Bevölkerung be
stand eine große Ansteckungsgefahr. Der Redner beantragt Kom° Missionsberatung.
Abg. Fischbeck (sortschr. Vp.):
Die Vernichtung der Tierkadaver muß streng nach gesundhelb^ lichen Gesichtspunkten erfolgen. Bei uns in Preußen geht man in dieser Beziehung leider nicht einheitlich vor. Nur wenige Kreise haben moderne Einrichtungen. Keinesfalls aber dürfen Kadaver- leile als menschliche Nahrung verwendet werden. Einem solchen Mißbrauch muß mit aller Schärfe gesteuert werden.
Abg. Neuner (Natlb.):
Die einheitliche reichsgesetzliche Regelung dieser Frage ist erfreulich. UeberS Knie darf die Sache aber nicht gebrochen werden." Darum ist eine Kommissionsberatung notwendig, denn die Trag» weite einzelner Bestimmungen ist hier nicht zu übersehep.
Abg. Scheidemann (Soz.)' ist mit den Zielen des Entwurfs einverstanden. .
Abg. Dr. Barenhorst (Rp.ft
DaS Gesetz liegt besonders im Interesse der Landwdschaf^ Darum stimmen wir ihm gern zu. Freilich muß es in der Kommission noch, nach verschiedenen Richtungen auSgebaut werden.
Die Vorlage geht an eine Kommission von 14 Mitglieder«.
Damit ist die Tagesordnung erschöpft.
Der Präsident teilt mit, daß eine vierte Interpellation ein. gegangen ist, von Ablaß und Gen. (Fortschr. Vgg.): Ist der Reichskanzler in der Lage, zu erklären, daß dem Reichstao in den nächsten drei Monaten der Entwurf einer Pensionsversichernmg für Privatbeamte zugehen wird? (Lachen rechts.)
Nächste Sitzung: Mittwoch 1 Uhr: Die vier Interpellationen und der konservative sogenannte Mittelstandsantrag tNormann- Kanitz.)
Schluß 8X Uhr.
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< > M Blütemueisse, duft'ge Frische —M Wird der Wäsche leicht verschafft lmI n2'9 durch der reinen, milden S unlichtseife Wunderkraft?
)( Gießen, 22. Nov.
Wegen Pfandveräugerung
wurden der Landwirt W. SDL und feine bei ihm wohnende Schwägerin K. D. zu Niedcr-Ohmen durch das Schön engericht zu je drei Tagen Gefängnis verurteilt. Beide fochten das urteil an und u erlangten ihre Freisprechung. Es wurde feftgefielll, daß ordnungsmäßige Pfändung erfolgt ist und dieses auch äußerlu!) fennbar gemacht nwroen ist. Die Einwendung der Nichttennttus der Pfändung in der Berufungsinstanz war ivmit hinfällig. Die Pfändung hätte muffen respektiert werden, auch wenn )ie, wie behauptet, zu Unrecht erfolgt wäre; in biefem Falle hatte sie ange- wchten werden muffen. Das Urteil wurde mit der Äiaßgabe bestätigt, daß die Srrafe der D. aut einen Tag herabzufetzen fei
Beim Beuela
stahl der Taglöhner I. S. aus Nieder-Klein zu Lauterbach eine Nttltze. Wahrend er im Begriff war, fie in der Herberge in Geld umzufetzen, nahm ihn ein Gendarm fest. Da der Angellagte rutt- fälliQ ist, betam er für den Diebstahl acht Bionate Geiängnis. Die Bettelei wurde mit einer durch die Untersuchungshaft als verbüßt ertlärten Haftstrafe von vier Wochen geahndet. Nach Ber- bügung der Strafe wird der Angeklagte der Landespolizeidehorde Überwiesen.
Sine teuere Peitsche
erhielt der Metzgergesette G. S. ans Frankfurt a. M., der sich in Bildet aU Sohn em es Metzger meisters ausgab und sich eine Peitsche aui Kredu veradlolgeu ließ. Die Bedeuten ixs Geschasis- mhabers, der den Äietzgermeister kannte, wußte er dadurch zu beteiligen, daß er angad, er fei längere Zeit in der Fremde ge- wefen. Es wurde auf vier Nionate Gefängnis erkannt, worauf eine Woche Unterfuchungshaft angerechnet wird.
meinen Kameraoen bestohlen
hat der angebliche Knecht I. K. aus Szezuwice in Galizien. Er war kurze Zell bei einem Oekonorn zu Groß-Karben beschäftigt. Er öffnete eines Ätorgens, als fein Mlltnecht das Ge- findezimmer o er taffen hatte, mit einem falschen Schluffe! dessen Koffer und nahm die Ersparnisse in Höhe von 78 Mark, toomit er flüchtig ging, aber bald daraus in Hannover ergriffen wurde. Es ist nicht ausgeschlossen, daß man es mit einem gewerbsmäßigen Verbrecher zu tun hat, der feinen richtigen Namen nicht angibt, zumal gefälschte Papiere bei ihm vorgefunden wurden; auch existiert weder der von dem Angeklagten angegebene Geburtsort noch fein Name. Er wurde zu zehn Ntonateu Gefängnis, abzüglich drei Wochen Untersuchungshast, verurteilt
Eine Pnvattlage
wurde von dem Uhrmacher D. K. hier gegen den Müller A. N. in Lauterbach erhoben. Die Tochter des Angeklagten war ohne (Einhaltung der Kündigungsfrist von dem Klager, bei dem sie als Dienstmädchen war, ausgetreten. Als ihn die Polizei ausforderte, dafür zu sorgen, daß seine Tochter soivrt in den Dienst zuruck- kehre, schrieb er zurück, das Mädchen werde nicht wieder in den Dienst treten, da es ungenügende und schlechte Kost bekommen habe, auch fei ihm der versprochene Lohn nicht ausbezahlt worden. Das Schöffengericht verurteilte den Angettagten wegen Beleidigung zu 10 Mark Gew strafe. Er legte Berusung em, da ihm zum miiidesten der § 1U3 zur Seile stehen müsse. Das Berufungsgericht füllte nicht fest, ob die Angaben des Mädchens, das feinem Aaier diese MitteUungen gemacht hat, richtig find oder nicht. Jedenfalls war er berechtigt, der Polizei gegenüber die Gründe anzugeben, die seine Tochter angeblich veranlaßten, den Dienst zu verlassen. Er Hal somit berechtigte Unteren en gewahrt und da weder aus der Form noch aus den Umständen die Absicht einer Beleidigung hervorgeht, mußte Freisprechung eintreten.
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R. B. Darmstadt, 22. Nov. Das lAutomobil- unglück, welches sich am 31. Oktober v. I. auf der Griesheimer Landstraße ereignete und bei welchen die beiden Ingenieure der Adlerwerke in Frankfurt a. M., Grünig und Müller, sowie die
A>uwe Broiiiiurm wer iiyreii lanoui, gcxangie veule vor der ^traifammer abermals zur Berpandlung. Auf ilaatsamvallschaftt iirhe Revision hatte das Reichsgericht das erste freisprechende urteil gegen den tthaufseur Ostar Schmidt aus Frantsurl a. M. von der Anklage der taijrlä||igen -Lotung unb labrtänigen Eisen- vahiitransportgesahrdung aus gehoben. Der Angettagte war nur wegen Uebertreiung der ÄutomobUordnung zu 3u wco.it Getdstrafe verurteilt worden. Die Strastamnier svlgte nach nochmaliger Beweiserhebung den durch die Reichsgericht^eiitschewung gegebenen rechtlichen Richtlinien mW oerur^eine Schmwt im Sinne der Anklage zu drei M o n a. t e n Gefängnis.
§ Ma r b ur g, 22. Nov. Ein Raub anfall auf der Landstraße beschäftigte heute das 'Schivurgerrcht. Fwei ruffische Ar- beiier namens Warsicke aus Sardovia und Tumfchick aus Tunlawwecle hielten am Sonntag den 21. August bet DeuSberg aus onener Landstraße den russischen Arbeiter Gartner aus Wüna an mrd nötigten ihn zur Herausgabe fernes Geldes, das nur in 1 Mark bestand. Dann prügelten fie ihn durch, schnitten ihm die Radreifen enlzwet und lieben ihn laufen. Die Berhatwlung, zu der man einen russischen Studenten als Dolmetscher benötigte, endete mit der Verurteilung der Ausländer zu ie 1 Jahn 3 üno- naten Gefängnis.
Dcmmauc».
* Ein „öatcrla nb8lo f er" Säugling. Ein äußerst schwieriger Fatt hat fetzt zu Berhandlungeu zivischcn den österreichischen und den bayerischen Behörden geführt, die ein salo- iitoni|cbes Urteil zu satten berusen sind. Es handelt suh um ein kürzlich geborenes Kind eines bayerischen Eisenvahnangestellten, das im Etsenstetner Grenzbahn Hof das Licht der Welt erb lüft hat. Dieser Bahnhof liegt halb aui bayerischem, halb auf österreichischem Gebiete. Die Grenze geht mitten durch das Gebäude, in welchem mehrere Angestellte der Bahn wohnen. Die Angehörigen des neugeborenen Ktttdes schlafen z. B. in einem Zimmer, das sich auf bayerischem Grund und Boden befindet, urw essen in einem anderen Zimmer, in welchem österreichische Luft weht. Dte Taufe des Kindes wurde nun alsbald von dem Pfarrer in Bayernch- Eisenstein borgenomnien, aber das Bürgermeisteramt lehnte die Eintragung in das Geburtsregister ab, da es der Ansicht war, daß das ytnäblein in dem au Oesterreich gehörigen Zimmer, also im Ausland, geboren fei. Der Baler wanderte deshalb inS Ausland hinüber, allein der Seelsorger in Marti Eisenstein konnte nach österreichischem Gesetz die Eintragung ebensowenig vornehmen, da das Kind nicht in Oesterreich geboren worden war. Der Fall wurde endlich noch oben gemeldet und jetzt walten die staatlichen und kirchlichen Behörden ihres Amtes, um etne Entscheidung herbeizuführen.
Linge-auSt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantworiung.)
Das beloundernswenesre von anen Geschöpfen auf unseres Herrgotts schöner Erde ist doch der deutsche Michel. Nichts gehl über feine Herzenseinfalt und Geduld. Da stampft der gute iterl tagtäglich auf dem alten Steinbacher Weg nach dem Schiffenberg, um dort sein TÄnimerschoppchen zu Hinten, und leben zweiten Tag nimmt er feine liebe Hausfrau mit, die er mit einem Schälchen Kaffee traktiert. Und niemals tiiurrt der gute Michel über den Schlamm, durch den er watet, nachdem er die Baumschule passiert hat; im Gegenteil, er freut sich über den köstlichen Ton und Lehm, mit dem der Himmel unsere liebe Heimat beschenkt hat, zum Besten aller Tonwene und Dampsziegeleien. Und wenn das liebe Ehegespons im Gedanken an die mehrstündige Reinigung des hochgeschürzten Kleides am nächsten Bormiltag einmal ein Wörtlein des Aergers verlautbart, so weist er die Teure ernst und würdig in die Schranken zurück: Tie Promenadenwege sind dock) nicht für den deutschen Michel da und sein Eheiveib, sondern sie süid da — ja wozu denn gleich? — nun sie sind da, weil sie immer ba waren, unb sie sinb kotig und
unergründlich, weit sie immer so waren. Und der Kies ist doch nicht dazu da, um schlammige Promenadenwege zu verbessern; und wenn er dazu da wäre, so fehlte doch das Geld, um ihn streuen zu lassen. Und die HOHEN BEHÖRDEN sind doch nicht dazu da, um für Michels Bedürfnisse zu sorgen, sondern vielmehr umgekehrt, der Michel ist da, um die HOHEN x>E- HORDESt zu ehren uiw zu nähren. Das alles ist doch joitnenttar.
Und wenn es dann an die Heim lehr geht auf dem Promenadenweg neben der Schiffenberger Straße, da sieht man doch deutlich, baß es so )eüf muß, da ist ja der Schlamm noch viel^unergrundllcher und weicher. Es wäre doch auch unlauterer Wettbewerb, Wenns anders wäre, und so was wäre doch zwischen HOHEN BEHÖRDEN erst recht nicht schön.
So spricht der deutsche Michel zu feiner besseren Hälfte. Er hat ganz redü; auf Äfphaltwegen gehen und iufriebenen*# dankbaren Sinnes sein, das ist kein KitnstsLück, aber nach dem Schiffenberg gehen, sei's nun diesseits, fei es lenseits, das ist ein Prüfstein für ein geduldiges, helleres Gemüt, und das hat, Gott fei Dank, der deutsche Piichel.
Wemi du dtefes aber nicht glaubst, lieber Leser, so ziehe dir einmal deine längsten Stiefel an, wenn du welche hast, umhülle deine Glieder mit deinem ältesten Regenmantel, lasse Weih und Pudel daheim, und wenn du dem Herrn deine Seele empfohlen hast, fo Versuchs mal mit einem Dammerschöppchen ach dem Schiffenberg. Falls du dem freundlichen Wirt persönlich befaniu oder bei anders gut empfohlen bist, läßt er dich vielleicht emireten über die gaflliche Schwelle, trotz des. Zustandes, in dem du dich zeigst.
Tie Marttpreife für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brorpreise am 21. November 1910.
Höchste Schlachtviehpreise m F r a n t i u r t a. M.
Fleischpreise m Gieß en
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 91—9ö Mk.
Kg. Schlachtgew. 93-100 Pi.
V»__i_ * Ü9 71 ,
J/. Kg. 84-92 Pfg.
7, , 88—90 ,
7, , 80—96 ,
Getreidepreise in Mannheim
Arotpreise m Gießen
Weizen lüü Kg. 2U.7o—21.LU Ulf, Roggen 100 Kg. lö.öu—15.65 Btt.
Weißbrot 2 Kg. 62 Psg. , Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig,
50
17.
Vorbß'jgendes töiliei gegen Gichl ueil ßiieimlise
Auf ärztliche Anvrbnung gebrauche ich feit bem Jahre 1906 bas Wasser ber St. Gevrgsqueüe zu Biskirchen a. b. Lahn als uorbeugenöeb Mlliel gegen Gicht unb Rheumansniiis. Ich betätige gerne, baß ich feit bem Gebrauche des Wassers eryeblich weniger untei ben vorbezeichneten ttraillheitev leibe unb bieten Erfolg auf den Gebrauch bes Wassers mit zurilckführe. Juslizrat J^ D.
Preis für 25 Flaschen Mk. 9.—
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