vermischtes
93-100
88—92
56.00—57.00 70.00—71.00
Schreibers,
in der
Verschiedenes
teigert: 4/190,5 =
78-00
70-72
55.00—56.50
51.00—53.00
71.00—73.00
64.00—66.00
Schweine.
Dollfleischige Schweine über 2 Zentner
LMchiffahrt.
Rundfahrten des P. 6.
München, 28. Sept. Der Parsevalballon, der inrt 12 Uhr 45 aufgestiegen war, erreichte gegen 2i/z Uhr Garmisch-Partenkirchen und fuhr dann nach dem Eibsee weiter. Bon dort kehrte „P. 6" nach München zurück, wo er gegen 51/2 Uhr landete. Es ist beabsichtigt, nach einer halben Stunde eine kürzere Fahrt über München anzutreten, anderPrinzLudwigvonBayernundGrafZep- pelin teilnehmen werden.
Zeppelins Fahrt int P. 6.
Privat-Unterricht in Weißnähen und Zuschneiden wird erteilt [07941
Bleichftraße 29, 1.
K 100/10. , (B1/®
Donnerstag, 6. Cftbr. 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die demEmilKimpel in Gießen zugeschriebene, nach- tehend verzeichnete Parzelle ver-
Tafeläpfel
zu verkaufen. Hessenstr. 5. [5385
Flugapparat über sie hinweggehen konnte, ohne ihnen Schade« M tun.
Mu,woche Trier—Metz.
Meb 28 Sept. Als Einziger stieg heute nachmittag 4 21 Übr D Hel en ans; er passierte in glatter Fahrt um 4 30 Mr Wellen a. d. M., mußte dann um 5.26 Uhr bei Nied^r-Yeuz infolge Verlustes eines Ventildeckels landen. Thelen blieb- unverletzt; sem Apparat rst leicht beschädigt.
K 74/10. <B,5/9
Donnerstag den 20. Oktober 1910, nachm. 3 Ubr, wird in unserem Amtszimmer die der Conrad Billing Ehesrau geb. Schwarz in Wolsach zugeschne- bene, nachstehend verzeichnete Parzelle versteigert:
1/1236”/,«, - 548 am Hoflette im
Gartfeld bei der Schoor bet der Stad tumb le.
(Sieben, den 14. Sept. 1910.
Grotzherzogliches Ortsgencht.
Gros.
bare Explosion, durch die beide Beamte schwer, verletzt wurden. In dem Koffer war eine Bombe verpackt gewesen. Der Eigentümer, ctn Russe aus Agram, wurde mit Frau und Kindern verhaftet.
In einem Steinbruche in een evt wur
den große Mengen Pechblende, aus dem Radmm gewonnen wird-
Im Alexanderbergwerk von Jekaterinoslaw tour- den durch eine Explosion von Gasen i ed)§ ^er9* teute getötet und vier schwer verletzt.
Ein Personenzug stieß aus dem Bahnhof ^ah le (Tep. Sarthe) mit einem Manöverzug zusammen. An zwanzig Personen wurden leicht verletzt.
08103] Zwei Bäume Honigbirnen abzugeoen. Ernst Valentin,
Zum Walftsch, Gleiberg.
V. H. C.
Zweig-Verein Giessen.
Da der große Herbst
ausflug des B. H. C. nach Alsfeld bereits am 2. Oktober statt- findet, so wird unsere Oktober- Wanderung um 8 Tage früher gelegt.
Sonntag den 2. Oktober
VII. Vereinswandcrung: EbringShaus. — Abspann—Jager' tal—Romrod—Alsfeld. 5 Stunden Führer: C- Wenzel u. Cür. Georg 2lbfahrt 8“ llhr.
Handel.
** Konkurse in Hessen. Ueber den Nachlaß des -ödict Iennewein, Gastwirt, in W orms wohnhaft gewesen, wurde am 13. Sept, das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann Hch. Gilbert in Worms wurde zum Konkursverwalter ernannt. kursforderungen sind bis zum 30. Sept, bet dem Worms anzumelden. — Ueber das Vermögen des Kaufmannes Friedrich Trapp in Mainz, früher Neubrunnenstraße und jetzt Kaiser-Wilhelm-Ring Nr. 56 wohnhaft, wurde am 12. Sept, das Konkursverfahren eröffnet. Attwaltsbureauuorsteher Karl Fehler in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forberungen sind bis zum 4 Okt. bet dem A-"tsg-rtcht anzumelden. — Ueber den Nachlaß der am 13. Aug. zu B<ü> Bertrich verstorbenen Hermann Schulz Ehefrau, Anna geb, Keller zu Bingen, wurde am 15. Sept, das Konkursverfahren eröffnet. Notariatsgehilfe Anton Reutter tn Bingen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen smd Ms zum 8. Okt. bei dem Amtsgericht Bingen anzumelden. — Ueber das Vermögen des Kaufmanns Robert Loos m W o l l st e t n wurde am 20 Sept, das Konkursverfahren eröffnet, da eme Glaubigerrn die Konkurseröffnung wegen Ueberschuldung des Gemernschuldners beantragt und der Gemeinschuldner seine Ueberschuldung und Zahlungseinstellung auch zugegeben hat. Rcchtsprakttkant Schmttt in Wöllstein rourbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- fwbttS !<Ä rum 15. Okt. bei dem Amtsgertcht 23o(lftem anzumelden.
(ßericbtsiaaL
b. M ainz, 28. Sept. Der 60jährige Spengler Karl Rob. Diem aus Meiningen wurde im Anfang d. I. nach Verbüßung von 15 Jahren Zuchthaus mit 115 Mk. aus der Strafanstalt entlassen. Er versuchte Arbeit zu bekommen, wurde aber mit Rücksicht auf seine vielfachen Vorstrafen nirgends angenommen. Seine Bemühungen bei dem Verein zur Unterbringung entlassener Sträflinge hatten auch keinen Erfolg. Er will dann in Frankfurt in einer Wirtschaft von einem Unbekannten falsches Geld, Zwei-, Drei-, Fünfmarkstücke, für eine geringe Vergütung erstanden haben. Er habe das falsche Geld nur gekauft und ausgegeben, weil er in großer Not gewesen sei. Es wurde festgestellt, daß er in Frankfurt, Mainz und Worms das falsche Geld in Läden und Wirtschaften ausgegeben hatte. Die Geschworenen bejahten die Frage des Münzverbrechens, worauf der Angeklagte zu 3l/< Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Er kommt unter Polizeiaufsicht, die Falsifikate wurden eingezogen.
K 114/10. "Z M»/.
Donnerstag, 3. Nov. 1910, nachm. 3 Uhr werden m unterem Amtszimmer die dem Schlemm, Heinrich und Ehefrau geb. Albus zugeschriebenen, nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: 1Z1111} = 40 Stall an der
Färbach. . .
1/1116 -- 57 am Hofreite tn der Knhgasse.
1/1113 = 38 qm Hofraum daselbst; von dieser letzteren Parzelle der den Schuldnern zustehende ideelle Anteil (Vs)-
Gießen, den 28. Septbr. 1910. Grotzherzogliches OrtSgericht. ________Gros.
ÜRdjurt SßflotH Psttdemij
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München, 28, Sept. Ihn halb 6 Uhr erfolgte die Landung. Hochrufe der Versammelten begrüßten das Luftschiff und sie erneuerten sich, als Prinz Ludwig von SBahern und Graf Zeppelin die Gondel bestiegen, um unter Führung des Oberleutnants Stelling eine Fahrt über München anzutreten. Um 5 Uhr 50 Minuten erfolgte .der neue Aufstieg Nach einer Fahrt von etwa zwanzig Minuten, die sich über München bis Schwabing ausdehnte, erfolgte die L an bung um 6 Uhr 9 Minuten. Prinz Ludwig sowie Graf Zeppelin sprachen dem Führers des Luftschiffes ihre Freude aus. Graf Zeppelin richtete sodann an den Major von Parseval in Berlin folgendes Telegramm: Gelegentlich der Jahresversammlung des Deutschen Museums war es mir vergönnt, mit Sr. K. H. dem Prinzen Ludwig eine Fahrt in Ahrem Luftschiff auszuführen, und ich möchte Ihnen für diese Freude meinen herzlichsten Dank zum Ausdruck bringen. Graf Zeppelin.
München, 28. Sept. Das Luftschiff „P. 6" ist heute nachmittag 123/4 Uhr zu einer Fahrt nach Garmrsch- Eibsee-Zugspitze aufgestiegen.
Zeppelins Fahrt nach Wien verschoben.
Wien, 28. Sept. Graf Zeppelin sandte an Bürgermeister Neumayer ein Schreiben, worin er mitteilt, daß ein Schaden an einer Maschine der das Aluminium liefernden Fabrik den Ersatzbau für die beiden zerstörten Luftschiffe derart verzögerte, daß der geplante Flug nach Wien rn diesem Jahre kaum mehr ausgeführt werden könne.
Em gefahrvoller Zwischenfall auf der Mailänder Flugwoche.
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Märkte.
L Friedberg, 28. Sept. Der heuttge Diehmarkt war nicht so gut mit Schweinen befahren wie die vorhergehenden stärkte. Die in vollem Gange sich befmbenbe Obst-, Kartoffel- unb Zuckerrübenernte mag die Ursache ber geringeren .Zumhr gewesen sein. Dennoch waren über 1000 Ferkel aufgetrieben. Der Handel war nicht flott unb die Preise gingen stark herunter Das Paar Ferkel komite man schon nut 22 Mk. erstehen. Etwas größere Tiere kamen aus 25, 30 und 35 Mk. Der Kramer- markt war nicht nennenswert.
Limburg a. d. Lahn, 28. Sept. ^"^markt. Durch- sckmittsvreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 16,80 Mk., ’SÄ(anqebaute Srembforte) 16,30 Mk K-rn 40,70 Mk., Gerste: Futtergerste 0,00 Mk., Braugerste 00,00 9) iL. Haier, alter, 7,50 Mk., neuer 7,05 Mk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln ^'OO^Lrautturta.M. Di e h h os-M ar kt b er i cht vom 29.Sept. Austrieb: 180 Rinder, darunter 36 Ochsen, 3 Bullen, 141 Kühe, 732 Kälber, 236 Schale, 9ö5 Schweine.
' Tendenz: Kälber lebhait, ausverkauft, Schafe ruhig, ausverkauit, Schweine lebhaft, nahezu geräumt. ^spro IMPfd.
Lebend- Tchlacyl-
gewicht Mk.
üe Verteidigung führte Rechtsanwalt Aaab. 5 Zeugen waren U ^er Angeklagte war geständig, vor bent Schöffengericht Lich int 15. Juni mit seinem Eide eine unwahre Behauptung be- räftigt zu haben. Er wurde in einer Anklagesache gegen Heuinch sfloßhaus aus Lich wegen Körperverletzung vernommen, und er- lärtc, daß er an den Verletzungen, die er von G. erhalten hat, > Tage daniedergelegen hat. Diese Behauptung ist unwahr, wie ;urch Zeugey nachgewieseu wurde. Sie ist vermutlich von dem Mngcflagtm aufgestellt worden, um Großhaus eine härtere Strafe iU verschaffen. Die an die Geschworene gestellten Fragen leiten iuf Meineid, im Verneinungsfalle auf fahrlässigen Falscheid.
Staatsanwalt Trümtzert ist für bie Beiahung der ersten
Rechtsanwalt Raab war der Ansicht, es liege nur ein fahrlässiger Falscheid vor. „ _ , t w ,
Tie Geschworenen folgten nut ihrem Spruch dem Antrag des Staatsanwalts, worauf der Gerichtshof gegen den Angeklagten auf 1 Jahr Zucksthaus utid Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre erkannte. Weiter wurde die dauernde Unfähigkeit ausgesprochen, vor Gericht als Zeuge oder Sachverständiger vernommen zu werden.
* Qunr Gedächtnis für die bei der Belagerung von Straßburg im Jahre 1870 Gefallenen wurde am Mittwoch, tot 40. Jahrestage der Uebergabe, tm ^tafeburget Münster lediglich eine liturgische Feier begangen. Erne Pre- bigt of bk man vielfach gerechnet hatte, nmrbe ni»t gehalten Im schwarz oerhangenm Chor war ern Katafalk aufgestellt, bCT aber nicht mit einem B-chtuche m fran-ösnchen Farben bedeckt war. Der Besuch ber kirchlichen Feier war nicht so stark wie zu erwarten gewesen wäre. Für bie Gläubigen des evanaelischen Bekenntnisses sand ein Gedächtnisgottesdienst in der Mkolackirche statt. In der Svnagoge wird kein Gedächtnisgottesdienst stattNnden. . . ..
* Eine unselige Wette scheint es gewesen zu sein, bie einen jungen Offizier zu e^m tollkühnen WaMis Verl eit tte, bei dem er töblich verunglückte. Aus Berlin rotrb darüber be- riebtet- Leutnant v. Schröder vom Bückeburger Jagerbataillon, kommandiert zur Schloßgarde-Kompagnie ist in der Nahevon Großbeeren bei dem Versuch, zwischen den Flügeln einer Windmühle h'ndurchzugehen tödlich ver unglückt. Er wurde von einem Flügel erfaßt und 50^-Keter weit fortgeschleudert. Den Anstoß zu dem verhängnisvolle. E^ Ueriment gab die Erzählung, daß ein anderer Offizier glücklich zwischen den WindmüHlenflügeln hindurchgerttten sei.
* Eine Familientragödie hat sich wieder einmal in Berlin abgespielt. Der Kaufmaim Kladow, der in Not geraten war, hatte schon einmal versucht, M mit Leuchtgas zu vergiften. Am Mittwoch früh trafen Nachbarn den etwa sieben Jahre alten Knaben des Kaufmanns laut schluchzend auf der Straße, l^r rief. her
Vater wlll uns mit Gas vergiften!" Einer der Nachbarn nahm sich des Knaben an und lief mit ihmdie elterMfi WArning. Dort bot sich ein schauerlicher Anblick. Das Ehepaar lag leblos im Bett und zwischen ihnen das lungtte Änti>, ein kleines Mädchen. $orgenommene Wiederbelebungs- versuche waren sowohl bei der Frau als auch bei dem K^ude vergeblich, nur der Mann schien noch eine Spur von -eben zu haben, als aber ein herbeigerufener Arzt sich um chn bemühte, verstarb er unter dessen Händen.
* Die Rache der Geliebten brachte ein junges Ehepaar am Mittwoch in Berlin in große Lebensgefahr. Es wird uns darüber geschrieben: Ein junges Ehepaar mollte sich gestern gerade von dem Hochzeitsmahl nach seiner Wohnung begeben, als sich auf der Straße ein langes Mädchen, angeblich die frühere Geliebte des Ehegatten, dem Paar zu nahem versuchte. Plötzlich begoß das Mädchen aus einer Flasche, die es aus seiner Handtasche hervor holte, das junge Ehepaar mit einer Flus- fdie die Kleider sofort zerfraß und auch du Gattin nicht unerheblich verletzte. Nach der Tat entfloh das junge Mädchen. Es gelang der Polizei vis letzt nichts feiner habhaft zu werden.
* ,£)ff. an die Exp. dieser Zeitung." Einem Berliner Blatte schreibt man aus Reichenstern t. Schl.: ^ch ließ vor einiger Zett ein Inserat in eine Breslauer Zeitung einrücken. Unter den Offerten befand sich ein Brief aus Hundsfell), der als Adresse folgende Auffchrift trug: L)ff il A. 3963 an die Expedition dieser Zeitung". Die Post hatte sich die Mühe nicht verdrießen lassen, bei allen Zeitungen in Hundsfeld und Breslau am zufragen, und so schließlich festgestellt, welche Zeitung in Betracht kam. — Nvch erstaunlicher als die Findigkett der Post erscheint uns die hohe Intelligenz des Hundsfelder
K104/10. t <BV9
Donnerstag, 6. Oktbr. 1910, nachm. 3 Uhr werben in unserem Amtszimmer die bem Georg Blll von Nieder Weisel zugeschrle- benen, nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert:
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Mailand, 28. Sept. Ten heutigen Flugvorführungen wohnten der König und der Graf von Turrn bet. Nachdem die offiziellen Flüge vorüber waren und der König sich entfernt hatte, unternahm der Graf mit dem Flieger Ruggerome einen Flug, nach dessen Beendigung er sich mit mehreren Herren vor dem Fliegerschuppen unterhielt. Plötzlich kam der Flieger Simon, der die plaudernde Gruppe nicht bemerkt hatte, mit seinem Eindecker aus dem Schuppen herausgefahren, wodurch die davor Stehenden in die g r ö ß t e G e f a h r gerieten. Bon allen Seiten schrie man „Niederwerfen! Niederwerfen!". Die Herren warfen sich sofort zu Boden, so daß der
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K 57/10 “ ”
Donnerstag, 6. Oktbr. 1910, nachm. 3 Uhr werden tn unserem Amtszimmer die bem Heinrich Rühl II. unb Ehefrau geb. Gorr zugeschriebenen, nachstehenb verzeichneten Parzellen versteigert: 1/998 = 110 qm Hofreite tn ber
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Kleine Taaeschronik.
Bei dem MetzerAnßenfort Chesny-Süd bei Pellre lletterte ein Melker auf das Festungsgelande. Er wurde vorn Postenverhastet, machte einen Fluchtversuch und wurde, als er auf die Halteruse des Postens nicht stand, von diesem erschossen.
In Berlin würbe ber Kontrolleur ber Kretssparkaffe tn Tuchel, Supp litt, ber im Juni 1910 bie Sparkaffe um 102 500 Mk. betrog, verhaftet. Etwa noch 2500 Mk. würben bei ihm Dorqehmben. .
Kommerzienrat Kvrl Bolle, der Begründer der bekannten Berliner Molkerei, ist gestorben.
Der Bezirksausschuß genehmigte den Beschluß des Teltower Kreistages, die Garantte für den Erwerb des Tempelhoser Feldes zu übernehmen. Auch der Kreisausschuß für Niederbarnim billigte den Beschluß des Teltower Kreisausschusses. Danrtt sind die Formalitäten für die Uebernahme des Geländes erledigt.
In Zürich waren zwei Bahnbeamte auf dem Baseler Bahnhof mit dem Einladen von Koffern beschäftigt, die aus Amerika durchwandernden Russen gehörten. Als sie einen Koffer fallen ließen, erfolgte eine furcht-
Stephansmark.
Gießen, den 31. August 1910.
Großherzogliches OrtSgericht.
_______ Gros._________ K 101/10. (B1 /•
Donnerstag, 6. Oktbr. 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die bem Emil.Kimvel in Gießen zugeschriebene, nachstehenb verzeichnete Parzelle ver- stetgert: r .
4/190,5 = 378 qm Hofrette tn der
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Gießen, den 31. August 1910. Grotzherzogliches Ortsgencht.
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Gießen, den 28. Septbr. 1910. !
Grotzherzogliches OrtSgericht.
_______ Gros.______
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Donnerstag, 6. Oktbr. 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die dem Georg Blll von Nieder-Weisel zugeschnebene, nachstehend verzeichnete Parzelle versteigert:
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Amtlicher Wetterbericht.
Wetterausflchten in Hessen am Freitag bem 30. Sept. 1910: Aniangs heiter bis nebelig, bann Bewölkung; trocken, nachts falt, am Tage Temperatur nicht geändert.
Einen wohlverdienten Ersolg errang bie älteste deutsche Lokomobileniabrik R. Wolf, Magbebnrg-Buckau auf ber Weltausstellung in Brüssel burch bie Prämiierung sämtlich« ausgestellter Gegenstänbe. Neben bem Granb Prix, ben R.. Wolf, wie nicht anbers zu erwarten stanb, für ferne Heltzbampf-Loko- mobilen erhielt, erzielte bie Firma einen wetteren Granb Pnx für bie ausgestellte Dreschmaschine unb Strohpresse sowie eine qolbene Mebaille für ihre Zentrifugalpumpen. — Bezeichnend für den guten Ruf ber Wolffchen Erzeiignisse ist bte Tatsache, baß bie ausgestellte600 pferbigeHeißbamps-Riesen-Lokomobile zur Erzeugung elektrischen Stromes für bie Vorarbeiten ziir Deutschen Abteilung beranqewgen worben war unb schon mehrere Monate vor Eröffnung ber Ausstellung als erste Kraftmaschme überhaupt boft den Betrieb aufnahm. Auch für bie Abbruchsarbeiten nach Schluß ber Ausstellung hat sich bie Leitung bet Deutschen Abteilung btefe Maschine gesichert. I0306


