Mittwoch 2. Februar 1910
160, Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 37
Erlchemi täglich mit Ausnahme 0eS Sonntag».
Aus Stadt
1618
traße 54,
Melrorologische Beobachtungen der Station Gießen.
sdt.
Lram
1 pLndlur:
des
Eisenbahn
6: H6.0U
. 178-50
gflt6
Heer und Flotte
bet Geopj
WallentciM, gegen u<>er <hi r-ugvhipothrke.
-Uh ftnb
178.40
47.40
91.90
68.90
100.00
64.30
66.00
99.96
ströll um 9(n«
Plockllroße 10.
Erlaubnis zur Bleichllraße 2.
10. Gesuch des
|||S
“'«lei.
Gottbardbahn . .
Lumbard. Eisenbahn....., Oestcrr. Staatsbahn . .
Prince - Henri - Eisenbahn
1
101),
Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . - Deutsche Bank • . Dortmunder-Union C.
Dresdner Bank . ,s Tendenz: matt
22.90
161.60
185.50
Elektriz. Lahmeyer . . . Elcktriz. Sehuckert .
Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpen er Bergwerk. . . Lanrahütte......
Nordd. Lloyd . . . .
Überschles. Eisen-Industrio Berliner Handelsges. . 4 Darmstädter Bank . . . Deutsche bank . . .
Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto - Kommandit . . Dresdner Bank . . .
Kreditaktien . . . . . Baltimore- nnd Ohio--***-'-
und Land.
(Sieben, 2. Februar 1910. der La ndeSuniversität.
an der Landesuniversität 200
?xlra ’i4 Plii, 95 PI.
Türkenlose . . . . 4°/0- Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier .
94-05 &54J0 b4.05 85.20 93'05
93.00 99 70
99.05 95*85
-edr. 1 benb ifnerw
Reichsanleihe do.
Konsols do.
Hessen .
Oberhessen :
**• Promotionen an Im Jahre 1909 promovierten
. 180.70
. 138.00
. 257.00
. 92.60
. 163.30
3°/0 Mexikaner . .
4'/,% Chinesen . .
Aktien
Bochum Guss ... .
Buderus E. W. . .
■;r. 257.00
.. 115.90
107.40
136.00
212.00
Ü6U0 134 30
209.50
197.50
102.40
111.90
183.25
137.90
256.50
157.<)0
15.60 163 00
211.25
tRotattonSbrud unb Verlag bet 8rObl*1d)e» Unwersuäls - Buch- und StetnbrucUceL SL Lange, Gießen.
Kirchliche Nachrichten.
ttuangeiiiuie weiueinoe.
Donnerstag den 3. Februar, abends 8 Uhr, im Markussaal:
Bibelstupde. (Bilder aus dem Leben Jeiu.)
V'arrer Schwabe.
Harpcner Bergwerk Laurahtitte . . . .
Lombarden E. B. .
Nordd. Lloyd . . . L',<
Türkenluse . ■, •. , .
D.K
Jounritt
LdtzMr loaatS- amwluvj chüv. iXj
Redaktion. Erveditwn unb Druckerei: Schul» straye 7. Expedition unb Verlag. 6L Redaktion:112. LeL-Adru Anzeiger tLießen»
37.% 3% 3'/,% 3% 37,%
209.75
198.0)
23.00
102.40
Die ..Htetzener KamNiendliittef werden dem ^Anzeiger' oicnnal wöcherulich beigelegl, das ^Kreisblati Wr ben Kreis öieften“ zweunal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich trocimaL
Marburger Straße. 7. Gesuch des Ludwig bringnng eines Firmenschildes am Hause 8. Gesuch deS Glasers Heinrich Baum um Anbringung eines Schaukastens am Hause 9. Vergebung van Arbeiten und Lieferungen.
en.
1 Sttiil*8 »tbriiarl»" ilonti» rantri» »
Telefonische KursbsFichh
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und In(lngt.r*oi*'n,-'< sen.
Frankfurter Börse, 1. Februar, 1.15 Ohr.
Tendenz schwächer.
Berliner Börse, 1. Februar. Anfan rs’cirn.
Suppen,
^Fix und fertig - 3 Teller 10 Pfg.
37/1..
4°;n Oesterr. Goldrent^ .-
4'/«% Oesterr. Silberrente
Kuverts mit Firma billig«
। vrühl'jche Unloersttäts-Vruckerej. H. Lange, Sieben
Ätieoerschlag: — 0,1 mm.
mrnen.
Für Stab. 37, Technische Hoch schu l e, beträgt die Aus- i6e 752,843 Marl, die Einnahme 317,423 Mark, so daß ein itgatszuschuß von 135,420 Mark erforderlich ist. In Anbetracht des Umslande-?, daß dieser Zuschuß 6 Mark weniger beträgt, »als im Vorjahr, sanden bei diesem Kapitel keine langen Erör- ckrimgen statt.
Nächste Sitzung Mittwoch vormittag 10 Uhr.
L^gmnung sand iedocb nicht statt. Ferner wurde noch die Frage yv-xz | sangeregt, ob nicht bei den Realschulen die Obersekunda in Weg- fall fonrnten könne, da ja das Einjährigen-Zeugnis mit Absol-
Märlte.
Limburg a. d. Lahn, 1. Febr. Frachtmarkt. Durch- schutttspreis pro Tlolter. Roter Weizen iuäsiauischer) 18,75 Dlf., weißer Weizen (angebaute Frevidsorten) 18,25 9)11, Korn 12,15 Mk., erste: Jnttergerste 9,50 'Ulf., Branaerüe 10,60 'Mk., Haier 7,60 Mk., Erbsen 0,00 'Mk., Kartoffeln 4,60-5,20 'Mk.
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für ©berufen
sance zklk^ A
TsteUöü
Vas Schul- und Untrrrichirwesen im hessischen Finanzausschuß.
R.B. Darmstadt, 1. Febr.
Bvm Finanzausschuß der Zweiten Kammer toutv ixn heute in zwei gemeinschaftlichen Sitzungen mit der Regierung, für welche die Minister Tr. Ewald, Dr. G n au t h und Braun ivwie die Geheime röte Dr. Eisen Hut, Best, Weber und' Ministerialrat Süssert teiluahmen. die Haushallskapttel des Ministeriums des Iimern über das Unterrichts wesen beraten. lieber Kapitel 38 und 39 berichtete Abg. Molt Han. Mr das erstere, Gymnasien, Realgymnasien, O b e t >- real- und Realschulen, sowie pädagogische Seminarien stellt sich die Einnahme aus 1 970 777 Mark, die Ausgabe auf 2 985 513 Mark, so daß ein Zuschuß voll 1 014 736 Mark erforderlich ist. Die Einnahmen sind gegen das Borjahr um 263 850 Mark, die Ausgaben um 64 287 Mark gestiegen. Die Ursache der Einnahms- strigerung liegt in der im neuen Hcruptvvr anschlag bereits berechn nrten Erhöhung des Schulgeldes für die höheren Lehranstalten. Diese höheren Sätze lehnen sich in der Hauptsache an die zurzeit in Preußen bestehenden Sätze an. Sie unterscheiden sich mir insofern von diesen, als für die hessischen Realschulen das glcickzc Schulgeld angesetzt ist wie für die Unter- und Mittelmassen der Bollanstalten, während in Preußen für Realschulen, lorocit sie nicht mit gymnasialen oder realgymnasialen Lehr-An- Italien verbunden sind und mit solchen einen gemeinsamen Unter- irtiu haben, ein geringeres Schulgeld erhoben wird. Alan erwog hierbei, daß erst vor wenigen Bahren das gleiche Schulgeld für die glcid^n Klassen aller Anstalten festgesetzt wurde und hielt es nicht für zweck mäßig, non diesem Grundsatz jetzt schon wieder cLzugehen. Es sollen künftig für Oberprima bis Obersekunda 150 Mark und für die übrigen Klassen 130 Mark Scktzllgeld er-> toben werden Tas Schulgeld der Vorschulen ist auf 120 Mark erhöbt worden. Im Haushalt für 1910 werden 411 Oberlehrer- itrfkn mit einem Gesamtgehalt von 1869 025 Mark an gefordert: 'banmtcr 6 neue akademische Lehrerstellen (4 provisorilche), -regen 2 seminaristische Stellen eingehen. Bon den neuen Lehr- frajtot soll das Oster gymnas nun zu Mainz 1 cif ah., das Real- wmnasium zu Darmstadt 2 akad., die D'*i realschule zu neppenheim 1 atad. mehr und 1 sem. weniger, das Realgymnasium zu Gießen 1 akad. mehr und 1 sem. weniger und die Oberrealschulc zu Worms 1 akad. mehr erhalten. Außer den 411 Oberlehrern sind dann noch 64 provisorische, 77 seminaristische und 10 Zeichenlehrer, in Summa also 562 Lehrer für oie höheren Schulen in Hessen vorhanden.
Im Finanzausschuß wurde vor allem die Frage der E r * Höhung der P flicht stunde nz ahl für dieOverlehrer brsprock>en. Nach her Verordnung vom 12. November 1874 verteilt sich die lichtstundenzahl in Hessen wie folgt: Direktoren 14—16, Oberlehrer in den oberen Klassen 20—22, akad. Oberlehrer in den übrigen Klassen 22—24, seminaristisch gebildete Lehrer? an höheren SckMen 26—28 Stunden wöchentlich. Der Äbg. Best hat hierzu angeregt, die durchschnittliche Stundenzahl der ehrer von 21 auf 24 pro Woche zu erhöhen, wodurch eine jparnis tton_ nmb 300 000 Mark zu erzielen sein würde. In heutigen^ Sitzung legte Abg. Best das darauf bezügliche, ihm tbersandte Schriststuck eines höheren Beamten vor. Regierung» ig wurde betont, daß allerdings in Württemberg die! Oberlehrer bei geringerer Besoldung mehr Pflichtstunden hätten, 115 in Hessen und anderen Bundesstaaten. Die Regierung will iler diese Frage nähere Erhebungen anstellen unb evcnt. im rMi hä irrigen Haushalt weitere Vorschläge machen. In der Erörterung über die verlangten neuen Lehrer stellen sprach sich Abg. Brauer gegen deren Bewilligung aus und die Mehrheit des ÄrSschusses scheint der gleichen Ansicht zuzuneigen: eine Ab--
Heinnch Giehl um Ueberlassung eines städtischen Platzes zur Aufstellung eines WasterhäuSchenS. 11. Einspruch deS Christoph Schmidt gegen die Ortsbausatzung „Gutenbergstraße". 12. 91 n- läge eines ViehtranSportwegeS. 13. 9luSübunq der WohnungS-Inspektion. 14. Alifstellung weiterer Bedürfnisanstalten. 15. Ankauf einer Grabenparzelle. 16. Gesuche um Erstattung von Wertzuwachssteuer. 17. Gesuch deS Heinrich Weimar um Erlaubnis 311m Betriebe einer Kaffee- ivlrtschaft im Hause Frankfurter Straße 41.
*• Theol. Exkursion nach Frankfurt. Am Sonntage veranstaltete der Pros, der prakt. Theologie D. Schtan eine wtssenschaftliche Exkursion zum Besuch der außerlandeskirchlichen religiösen Gemeinschaften nach Frankfurt a. M., 31t der auch Nichttheologen ein- geladen waren. Der Vormittag war beni Besuch deS Gottesdienstes der ^Neuapostolischen Gemeinde" und der Besichtigung deS utethodistischen Predigerseminars gewidmet. Das letztere bildet fast sämtliche Methodistenprediger für Deutschland unb die Schweiz auS. Am Nachmittag wurde an einer Versammlung der Mormonen teilgenommen, in der mehrere junge Amerikaner 9lnsprachen hielten. Eindrucksvoll rpor entschieden die methodistische EoangelisatiouSpredigt in bet ZionSkirche. Den Abend nahm eine ,Exlraoersammlung§ der Heilsarmee in Anspruch. Die Eigenart dieser Gemeinschaft kam in den packenden „Zeugnissen- von „Kapitänin' und „Leutnantin* zum Ausdruck. Befriedigt und angeregt kehrten die Teilnehmer zurück, die eine lebhafte Anschauung von zum Teil fre>udartigem, besonderem religiösen Lebens und religiöser Gedanken erhalten hatten.
** Zusammenstoß. Die Fuhrleute haben sich anscheinend immer noch nicht an die elektrische Straßenbahn gewöhnt. Am vorigen Montag kreuzte ein Fuhrmann, vom Kreuz- Platz durch die Ämnenstraße kommend, die Schulstraße und stieß dabei mit einem Wagen der Straßenbahn zusammen. Zeugen des Vorgangs wollen Dem Fuhrmann Halt zugernfen haben, das er aber unbeachtet gelassen haben soll. Außer Zerstörung einer Laterne kamen zum Glück Beschädigungen nicht vor. Am Ludwigsplatz wurde gestern abend ein Hund überfahren.
** Lichtmeß ist heute. Ter Tag hat, irrenn man den Bauernregeln trauen darf, auf das Wetter großen Einfluß. Am ItcBften sieht der Landmann Kälte u. Schnee, denn Lichtmeß in Klee, Ostern in Schnee" heißt es, während ein anderer Spruch sagt: „Findet's die Gans zu Lichtmeß naß, hat das Schaf zu Marien (Mariä Verkündigung, 25. März) Gras." Regnerisch soll überhaupt der Beginn des Februar sein: „Ern guter Regen im Februar Hilst mehr als Misthaufen," meint das Volk etwas drastisch, und „Wasser im Februar füllt den Kornboden." Ja selbst der Sturm wird um diese Jahreszeit willkommen geheißen. Die Erklärung dafür gibt folgende Wetterregel: - „Heftige Nordwinde im Februar vermelden ein fruchtbar Jahr." Das Fest Mariä Lichtmeß oder Reinigung nrirb in katholischen Gegenden besonders festlich begangen. Es ist das erste Marienfest im Jahre und stutzt sich auf die biblische Erzählung von der Opferung im Tempel. Der Name Lichtmeß bezieht sich auf Christus, den der greise Simeon ein Licht zur Erleuchtung der Heiden nannte. Vor dem feierlichen Hochamte findet zur Erinnerung daran die Weihe der zum Gottesdienst be- slimmten Kerzen iffiatt Der Priester besprengt unter vorgeschriebenem Gebet die Wachslichte mit Weihwasser und beräuchert sie dann mit Weihrauch. Nach der Messe wird eine Prozession mit brennenden Kerzen unternommen. Daran beteiligen sich neben der Geistlichkeit hauptsächlich die Schulltitder, doch ist es in manchen Gegenden Sitte, daß auch Erwach seit e aus dem Laienstande mitziehen und sodann durch die siirche ihren Rundgang machen.
— Annerod, 1. Februar. Am Sonntag hielt bet;. Wetterau-Lahngau-Sängerbund hier seinen Bundes-Sängertag ab, der sehr gut besucht ivar. Der seitherige Vorstand ivurde wiedergewählt, beziv. ergänzt. Die finanziellen Verhältnisse des Bundes zeigten ein erfretilicheS Bild. Ein BundeSfest soll 1910 nicht stattfinden; dafür beteiligt sich der Bund an dem GesangS-Wettstreit seines BrudervereinS „Germania" in Großen-Linden. Die „Heiterkeit^-Annerod trug unter der Leitung ihres Dirigenten, Herrn Kallen, Gießen, einige Chöre sehr schön vor. Gar rasch verflogen die schönen Stunden und in der Abenddämmerung verklangen die Lieder der abziehenden Sänger.
0 Inheiden, 1. Febr. An dem Provinzial- Wasserwerk wird gegenwärtig fleißig gearbeitet Nachdem oas Quellgehiet gefaßt ist, wird jetzt der Gleisanschluß an die Station Trais-Horloff angeleyt. Zur Herstellung des Bahudairrmes wird ein Hügel bet der Station abgetragen. Auch die Legung des Royrstrungs macht gute Fort-1
8°/y PortaJeson „ III .
47/Z) russ. Staatsaul. 1905
4japan. Staatsanleihe 97.75
4o4 Couv.Türken von 1903 94.70
4" „ Ungar. Goldrente ..
4° 0 Italien. Rente . .
■3®0 Portugiesen Serie I
int Vorjahres angcietzt, während Einnahmen nicht vorhanden sind. Tie Mehriorderung ist int' wesentlichen durch die Gehaltssteigerung bedingt: an den 30 höheren Bürgerschulen find im ganzen 158 Lchrer, darunter 43 angelte!It akademische und 31 provisorische ckiademische Lehrer angestellt. Die höhcrenBürger sch ulen zu Gr-'s -llmstadt, Rüsselsheim, Wimpfen Lpr.ndlingen (Rheinh.i kommen in Wegfall. Ter! AusschuC' erhob gegen dies Kapitel leine Enwendungen. Ebenso Mt gegen Kapitel .40, Lehrer seminarien, pädagogischer rsus und 'lräparanden--Anstalten, wofür die Ausgabe 340 844 Start ober 5657 Mark mehr als im Vorjahr, beträgt. Abg.
rauer , der das Referat darüber hatte, berichtete auch über apitel 41, Volksschulen, das insgesamt .2 713110 Mark, wer 93 670 Mart mehr gegen das Vorjahr, verlangt. Auch hiergegen wurden wesentliche Einwendungen nicht erhoben.
Für die L a n d c su n i v e rsität (Kapitel 56) beträgt die amteinnahme 557 150 Mark und die Gesamtausgabe 1 599 482 ark, so das ein ^taatszuschuß von 1042 332 Mark, d. i. 195 Mark mehr als im Voriahre, erforderlich ist. Von den Aus- iben entfallen 543 587 Mark aus persönliche und 1 055 395 Mk. b. i. 70 367 Mark mehr als im Vorjahre, auf sachlickw Kosten. ?bg. Brauer, der über dies Kapitel berichtete, gab dabei ver- edenc Anregungen. Tie Einnahmen aus den Ktinilen für flegegelder ujw. sind nm rund 50 000 Mark gestiegen, dem ht aber eine fast glerchhohe Mehrausgabe für daS Pflegepersonal w. gegenüber. Eine längere Besprechung fand über Neu- jorbr.ru ngfit zur Unterstützung einer P r i v a t a n st a l t u r Ki »rd er he i lkunde i 11 Gießen statt, wofür an fad > ichen und persönlichen Ausgaben rund 3000 Mart'angejvrdert siird.
Auch über einer neuen Lehrauftrag f ü r moderne u n st g e s ch i ch t e wurde eingehend gesprochen. Aba. Ulrich achte u. n. den „Fall Bierme r" zur Sprache und kritisierte khr abfällig das Verhalten des genannten Universitätsprofessors, nfolae der ungünstigen Finanzlage wird auch der Plan einer nforoerung für N e n e r r i ch t u n g einer Klinik für Haut' tankheilen und einer Klinik für Hals- und Ohrenkrankheiten, t für den Fall vorgesehen war, daß eine Vereinbarung darüber it der Staot zu stände käme, vorläufig nicht zur Ausführung
|| I I I |
Höchste Temperatur am 31. Januar bis 1. Februar ----- 4~ 2,4 “C.
uliebvigüe , , 31. , .1. „ — — 5,2 6 (X
Ter H essische Landesausschuß des deutschen klottenv ere i ns veranstaltet in diesem. Jahre 2 Fahrten Jad) der Wasserkante und zwar eine Schulfahrt vom 18. bis L'. Mai nud) »ambürg und .stiel und eine Fahrt für Erwachsene t°nt 16. bis 23. Juli 1. I. nach Hamburg, Helgoland und .stiel. *rn Teilmymcrn an dieser Fahrt ist 0>elegenheit gegeben, auf die Reise nach Äopenhagen ujn>. unter sel/r günstigen Bc- dMmgen^ fort^usetzen. Mit her FÜKrung ist wieder Hauptmann amen können sich beteiligen
| schritte. In der Ortsdurchfahrt durch Steinheim werden metertiefc Gräben aufgeworfen, die die 70 Zentimeter weiten Rohre aufnehmen. Bis nach Station Ober-Widdersheim sind die Gräben begonnen und überall lagern die mäch-^ tigeu schmiedeeisernen Rohre. Sobald im Frühjahr der Gleisanschluß, fertig ist, soll mit dem Bau des grosten Maschinenhauses begonnen werden. Auch der Hochbehälter für Frankfurt soll auf der Höhe bei GeißeMidda im Sommer begonnen werden.
OKrichUfaaL
F.C. Darmstadt, 1. Febr. Am 19. August v. I. ertranken an der Offenbacher Schleuse sechs Kinder aus! Offenbach und der 23 jährige Arbeiter Göbig aus dem Bayerischen, der die Kinder retten wollte. Die Eltern von fünf ertrunkenen Kindern beabsichtigten, gegen den Fiskus Klage aus Schadenersatz' zu erheben und suchten bereits fünf Wochen nach dem Unglücksfall das A r m e n*r e ch t nm Landgericht in Darmstadt nach. Pas Gericht lehnte jetzt das Gesuch ab mit der Motivierung, daß die Klage aussichtslos sei. — In der Schadenersatzklage der Hinterbliebenen der Witwe Wolssturm, die bei dem bekannten Automobib- Unglück am 31. Oktober v. I. starb, gegen die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft, wurde den Klägern das Armenrecht bewilligt.
Doktoranden, und zwar zu Doktoren der Theologie 4, zu Lizentiaten der Theologie 3, zu Doktoren der RechtSivissenschnsl 18, der Medizin 35, der Tierheilkunde 86, der Philosophie 54. 6 Herren wurde gelegentlich deS 50jährigen Doktor- jubilaums das Diplom erneuert.
'"Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, 3. Febr., nachmittag 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung vorgesehen: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch der Luise Deichert Witwe für Liebigllraße 69. 3. Gesuch deS Heinrich Schön um nachträgliche Genehmigung cmeS Balkons am Hause Wetzlarer Weg 77. 4. Baugesuch öcS Heinrich Tichy für die Löwengasse. 5. Gesuch der LomS Rothenberger Witwe um Belastung eines Vordaches int Hose Neuenweg 22. 6. Gesuch deS W. Seipp III. um Erlaubnis zur Aufstellung eines HäiiSchenS in seiner Sandgrube an der
zbelsbölM Vierung der Untersekunda erreicht werde.
I ,-Für Kapitel 39, Höher e Bürgerschulen, sind die mit 142 336 Biark, das find 18 970 Mark mehr als
/nnorr-5os\
W würzt famos 1 /^Suppen,Saucen,Gemüse, Jr
ölst SlL ? d . he
IWÄ
Febr. 1910
Barometer 1 au» 0* rebiuten
lern pci amt der Vufl
91bfolule Feuchtigkeit
Rkwiive Fellcktigkeü
ßunilpu •Quifä
Windstärke
(Br id ön BeiiSlimng in gehn ei der sicht-, tzimmeisfl.
Wetter
1.1 2»!
;47,3
2,0
3.5
66
NW
4
4
Sonnenschein
1. S"
<44,5
1 4
44
87
N
4
0
Klarer Himmel
2.1 781
741,0
0.
4,6
96
N
2
10
Bed. Hnnmel


