Ausgabe 
23.9.1910 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

gewicht

Mk.

+ 11,7 6 C.

+ 6,4-6.

56.00—57.00

55.50-57.50

55.50—57.50

55.50—56.00

50.50—57.50

60—65

55-59

50—54

37-38

33-36

Mk.

100-108 93—100 85—92

78—80 75-77

68.00—71.50

59.00-73.00

70.00—73.00

71.00—74.00

72.00—73.00

21. bis 22. Septbr. —

21. „ 22. , --

Dollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht

Vollfleischige Schweine über 21/» Zentner Lebendgewicht

Fettschweine über 3 Ztr.Lebendgew. '.

Fleischige Schweine

Sauen .......

Kälber.

Feinste Mast- (Vollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber . . . . Geringere Saugkälber Schafe.

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . .

Aeltere Masthammel und gut genährte Schafe Schweine.

Markte.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

ke. Frankfurt a. M. V i e h h o f- M a r k t b e r i ch t vom 22. Sept Auftrieb: 104 Rmder, darunter 19 Ochsen, 85 Kühe, 406 Kälber 231 Schale, 903 Schweine.

Tendenz: Rinder und Kälber lebhaft, geräumt, Schafe mäßig rege, Schweme lebhaft, ausverkauft. Preis pro 100Pfd.

Lebend- Schlacht-

Schmerzen in den Gliedern ganz geschwunden.

— Wahrend der Kur beobachtete ich eine reichlichere und lelchtere Sarnaus,cherdung und als Erfolg kann ich angeben, ln Gliedern fast ganz geschwunden l!nk A? wieder flott zu Fuße und daS Allgemeinbe- nnden bat stch wefentlrch gebessert. Dabei hat die (St Georgs- oueHe in Bisklrchen a. d. Lahn den Vorzug, daß ste auch bei längerem Gebrauche stets ein angenehmes, erfrischendes Getränk bleibt. Fr. N., Lehrer in M. G.

Preis für B Flaschen Mk. 9.- '*

inlL Verpackung ab Station Stockhausen a. d. Lahn.

W um xx ugr : oetL ’JJtene.

Nachmittags um 31/, Uhr: Predigt^ daraus Andacht mit Segen

Sonntag abend um 71/, Uhr ist in Steins Garten^ Fest- Versammlung der kathol. Gemeinde.

Uatholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstag den 2 4. September»

Um 5 U[)r unb ^ends irm 8 Uhr: Gelegenheit

ÄH*- U v l *• ‘vLllIJl.

Ratten nämlich in einer Reihe von BKefen an den der Union des Receveurs et Recet^uses

W Colonres sich bitter darttber beschwert, daß Me &rnb- 6rteftiäger auf ihren empfindlichen Geruchssinn nickt die mr^este Rücksicht nehmen. Da sollte doch die Vm°?ltnna anfgefordert werden, tnt Verordnungswege Borkehrunaen d°fur M treffen, daß die Landbriefträger, die mit den Gerüchen chrer Schwerßfüße ben Postdamen so unangenehm m'T“ ® namentlich der Geruchlchigkesi Gehavparate etite größere Aufmerksamkeit schenken

Nicht nur die Postbeamtinnen würden dabei besser weg­kommen, sondern die Briefträger selbst, deren leckendes Vesinden durch eine größere Reinlichkeit nur gebessert^wr- den konnte Dieser so bescheidene und an sich gewiß a^- rechtfertigte Wunsch hat aber die ungalanten Herren die simm^^'7 Postal" leiten, sehr gründlich'ver­

stimmt, da ihnen offenbar an ihren Schweißsüben mebr gelegen ist, als an dem Danke der Damen und so buchte denn auch der „Cri Postal" folgende saftige Antwort: t „Das Bulletin der Union des Receveurs Mrt

btt gepfefferten Scherze, da in seiner letzten Nummer ein Rund- ■?rCm)rt Verschwinden des Schweißes der Füße erschienen L wird einwenden, daß dieserGeruch mit dem ten uS l^ßnm Gesellschaftsdamen verbreiten, nichts gemein 'haben Ge- oa hat man ganz recht; beim es heißt ja daß die Stiefel 9SIÜ9t”^1,m ?ne kl°n»e Ar^nee von Riegel D-rgleich wurde von Fräulein L. R., SHattrn- vame m gesogen, bte, ohne mit den Wimvern mi zucken ein kan^t'^^E Vorgehen gegen die Briefträger ihres Bmeaus'ver- W- ^ie Fuß- dieser Leute .ollen einen derartigen Geruch "eine Dame sich krank dabei sühlü

s.™ae? Wünschtm Sie vielleicht einige Fläschchen Par-

LU<^stfM'AXC 0 ^."ach Belieben parfümieren unb den vertreiben ?lber, mein Fräulein, dieser £e ^be,t dar, deren Ergebnis Ihnen gestattet, iu l»den. Es sind die, deren Füße schwitzen, ÄtmmAtet Egen um Ihnen zil gestatten, in eurer kleinen Wohnung sich bchaglich auszustrecken. Denken Sie alt. ^s, mein Fraulein, unb Sie werden sicher weniger

»X s«u. Dieser Schweiß, mein Fräulein,

stellt ^hr Wohlergehen dar, das dürfen ^ie nie vergessen."

Ob diese Argumente auf die Beamtin einen Einfluß au^geubt haben, ist noch nicht bekannt. Jedenfalls scheint aber das Ratronal-Shndikat der subalternen Postbeamten von ver Hygiene nicht viel zu halten. Uebriaens geht das Recht der Briefträger doch noch weiter, als übel w riechen. Wenn das aber Beamte oder andere Personen unangenehm berührt, so hört das Recht der Schweiß- uße auf. 1 D

- um 5'/4 Uhr: Feierlicher Empfang des Hoch,

wurdlgsten Herrn Bischofs m der Kirche. v

Sonntag den 25. Sept., 19.Sonntag nach Pfingsten- Firmung.

Dormtttags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht

, um 6 Uhr: Die erste heil. Messe.

• urn ? ♦ Bischöfliche Messe. Kommunion der

Firmlinge.

, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.

* um 0 Uh-: Hochamt mit Predigt: darauf Firmung, um 11 Uhr: Heil. Messe.

AkvchUche Aachrichtem

' Evangelische Gemeinde.

l8^?Onnt^ na$ Trinitatis, den 2 5. S sp temb,^- ^o^ekte zum Besten des Kirchbaus der evangelischen Gemeinde rü Helpershain.

Gottesdienst.

2n der Ztadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

smatlbäüsgemeinbe. S&nf,en[e^e ’flr bie Nenkonfinmert-n aus bet’ ®omttfag8 91/, Uhr : Warrer Schwabe.

6 9Tnm»r^ClL ^^Endmahl für Matthäus- und Markus- Jlnmetounßen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde ÖLUClvUe

m ... 3 o 3n Johannerkirche.

2orrnrrtnq§ 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer

gemembf ^r^tenIe^re füc bic Neukonftrmietten aus der Lukas-

Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer Ausfeld.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.

lamnckun^ 8h«6v i^!$,On»rmanbeni0aI der Joh^n'neÄwch?: V'er. sammlung und Blbelbesprechnng. J

Höchste Temperatur am

Niedrigste , ,

N- O donhausen f. b. Rabemril, 22. ©eirt. £>eute ftatb ffiier ® eme-rnderatswahl statt, bei der Schweinehänd- sl« Peter Wallenkels II. mit 34 und Landwirt Johannes W-enner mit 29 Stimmen wiedergewählt wurden. Kauf- mann veinrtch Rochsigall wurde mit 28 Stimmen neu- gewählt.

= Alsfeld, 22. Sept. Am Sonntag, 2. Oktober, findet hier «me Zusammenkunft sämtlicher Zweigvereine des Vogels- b e r g e r H o h en k l u b 8 statt. Die Einladungen find bereits er-

Die Vereine sollen fich nachmittags gegen 3 Uhr in Gederbach treffen, von da wird gemeinsam nach Alsfeld marschiert. sDer Alsfelder Zweigverein wird den Vereinen, die auf dem rot-

!r?nJ? kommen, eine größere Strecke Wegs entgegen geben. An Alsfeld findet gegen abend Fest-Kommers statt.

L. Dorheim, 22. Sept. Ortsgerichtsmann Fritzel von hier, etit in den weitesten Kreisen der Wetterau be­kannter Oekonom, hatte nur <ius Gefälligkeit gegen einen (Bewohner Dorheims eine protokollarische Eintragung nicht «den gesetzlichen Bestimmungen gemäß vorgenommen und fwar deshalb von der Strafkammer Gießen zu einer Ge­fängnisstrafe verurteilt worden. Auf eine Eingabe vieler Bewohner Dorheims an den Landesherrn wurde Fritzel zur Weude des Dorfes zu einer Geldstrafe von 50 Mark be­gnadigt.

t. Nieder-Bessingen, 22. Sept. Nächsten Sonntag, jden 25. Sept., wird das neue SchulhauS dahier ein- geweiht. Abschiedsrede am alten Schulhause und A- fstelluna de§ Festzuges nachmittags 21/* Uhr.

X Nidda, 22. Sept. Heute fand hier unter lebhafter Be­teiligung die Beigeordnetenwahl statt. Vier Kandidaten Ovaren ausgestellt .und erhielten folgende Stimmenzahl: Ludwig Erk 92, Ludwig RingShausen, Sparkafienrechner, 44, p?entnec H. W. ClooS 44, Finanzgehilfe Louis Stein s35 Stimmen. Es muß deshalb Stichwahl zwischen Erk und IRrngshausen bezw. ClooS stattfinden.

n w $• F^.iedb erg, 22. Sept. Unser großes, neu erbautes städtisches Krankenhaus ist jetzt im .Innern und Aeußern fertrggestellt und zum großen Teile schon mit Kranken belegt. Es hat Zentralheizung und elektrisches L^cht. Zurzeit wird das seitherige Gebäude mit dem neuen ^ernrngt. — Der Liederkranz Friedberg, der satteste Gesangverein des Hessenlandes, feiert nächsten S<rms- ftag und Sonntag sein 75jähriges Stiftungsfest

y ; 22. Sept. „Der Wal-n ist kurz, die Reue

lang , dre Wahrheit dieses Spruches scheint ein hiesiger Tapezierer bitter empfunden zu haben. Rach seiner am Morgen stattgefundenen Trauung besuchte er mehrere Wein- wirtschaften (vielleicht um die Reue weniger zu fühlen), Um dann in angetrunkenem Zustande nach Hause zu wanken.' Vielleicht wurde er durch Reizung auf seine Rechte als Haus­herr aufmerksam, vielleicht tat auch der Wein seine Wirkung, jedenfalls aber beschloß er den Tag damit, daß er seine Frau und Schwester tüchtig durchbläute. — Heute wurde der Matrose Metzger, der vor einigen Tagen im Rheine ertrank, an einer hiesigen Badeanstalt gelandet.

= Lützellinden, 22. Sept. Unser Turnverein hält «m Sonntag, 25. Sept^ sein Abturnen bei der neuerbauten IWirtfchaft ,3itr Germania* ab, verbunden mit Schauturnen und darauf folgendem Tanz.

Die Schweihsüße der französischen tandbriefträger.

O Paris, 21. Sept.

Die Schweißfüße der Landbriefträger, die seit undenk­lichen Zeiten mit denen der Gendarmen zu den wohlfeilsten, -aber dankbarsten Witzeleien der Tingeltangel-Dichter Anlaß gegeben, bilden gegenwärtig den Gegenstand eines nichts weniger als akademischen Streites, der zwischen den • Po st beamt innen und den Wortführern der 1 Briefträger ausgebrochen ist. Die Postbeamtiunen ।

Montag den 26. September'

Vormittags 7 Uhr: Bischöfliche Messe.

Mittags 12 Uhr: Abreise des Hochwürdigsten Herrn Bischofs

Meteorologische Beobachtungen der Statton Sieken.

» f

—

Sept.

1910

Baromete auf 0* reduziert

Temveratu

der Luft

Absolute Feuchtigkei

Relative Feuchtigkei

Wind­richtung

Windstärke

Grad bn VeraSlkun in gehn«! der stchtb. Hinunet»

Wetter

22.

2«

755,0

11,4

7,4

73

NE

2

10

22.

9*

755,6

8,3

7,3

89

NNW

2

9

23.

7”

755,6

7£

7,0

93

WSW

2

10