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Ium Dierteljahreswechsel
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außerhalb Hessens erscheinenden Zeitungen für hessische Leser
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parlamentarischen Verhandlungen wiederum sehr eingehend berichten. Daneben soll der unterhaltende Teil
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zweckmäßigen Stoffes. Da der Gießener Anzeiger auf
allen Gebieten sachlich auf der höhe der Zeit ist und mit freimütiger Kritik nicht hinter dem Berge hält,' erfreut er sich immer steigender Beliebtheit bei den Lesern wie bei den Inserenten. Wir bitten unsere Zreunde, beim - Vierteljahreswechsel in Bekanntenkreisen unser Blatt zu empfehlen und uns damit in der Werbung neuer Leser behilflich zu sein.
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Der Winterfahrplan der Straßenbahn
ruft ausgedehnte Erörterungen hervor. Mit dem vorgeschlagenen Fahrplan, der bis auf einige Aenderungen bezw. Einschränkungen im Frühverkehr, sowie im Außenverkehr an den Nachmittagen
bemerkt, in Preußen sei die Baupolizei sewstandrg, während man in Hessen an die Bestimmungen eines 1 allgemeinen, noch dazu untauglichen Gesetzes gebunden sei.
Rlle Briefträger, sämtliche Zweigstelleninhaber und die Geschäftsstelle in Gießen, Schulstraße 7, nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen. Heu hin- zutretende Leser erhallen die Zeitung bis zum Vierteljahresanfang kostenlos zugestellt. Vie Hummern der Gießener Zamilienblätter seit Beginn des neuen Romans werden gern nachgeliefert.
Verlag u. Redaktion -es Gießener Anzeigers.
Entsprechend dem Ausschußantrag wird Ablehnung des Gesuchs beschlossen.
Der Staat hat den
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läßlich seines Mn^igjährigen Bestehens im nächsten Jahr eine Straße nach Gabelsberger zu benennen.
Eine Eingabe des Nordo st Vereins wegen der Haltestellen in der Walltorstraße, eine solche des W. Hamel III. wegen höherer Entschädigung für die Räumung gepachteter städtischer Grundstücke, die inzwischen verkauft wurden, sowie eine solche des Verbandes der M a u r e r und Bauhilfsarbeiter wegen j einer Lohnerhöhung für Bauhilfsarbeiter, gehen an die zuständigen Ausschüsse. Stadtv. K r u m m hittet, um möglichste Beschleunigung letzterer Sache.
Baugesuche.
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machen wir daraus aufmerksam, daß im kommenden Winter | eine gute und gewissenhafte Führung durch die Hochflut | politischer Ereignisse doppelt nötig ist. Den Reichstag,T werden eine ganze Reihe sozialpolitischer Gesetze beschäftigen, und die Wandlungen in den politischen Parteien vor den $ nächsten Neuwahlen werden klar ins Rüge gefaßt werden $•
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Kaffe deS 8a8- und WafferwerN
mit der S t a d t k a s s e, die schon länger in Aussicht genommen war, wird nunmehr in der Wvise durchgeführt, daß im Gaswerk selbst nur eine Kasse für den Koksverbrauch bestehen bleibt, die jede Woche mit der Stadtkasse abzurechnen hat. Die Rendantenstelle am Gas- und Wasserwerk wird dadurch überflüssig. Ein Bureaugehilfe wird an die Stadtkasse versetzt, während ein anderer in der 8. Gehaltsklasse angestellt und außerdem ein jüngerer Schreibgehilfe neu eingestellt wird. Die.Versammlung ist hiermit einverstanden.
Städtische Arbeiten und Lieferungen.
Der Sturm anfangs Mai, der im Stadtwald so viel Schaden anrichtete, hat auch die Dächer der Gebäude der ehemaligen A k t i e n b r a u e r e i arg mitgenommen. Die dadurch entstandenen Ausbesserungskosten werden mit 438,95 Mk. nachträglich ge- 1 nrhmigt.
- Die mit 1838 Mk. veranschlagten Grobschlosserarbeit en beim Schlachthofneubau erforderten bis jetzt schon '^866 Mk., was sich durch nachträgliche Konstruktionsänderungen und Berbesterungen erklärt. Die Versammlung erklärt nachträglich chr Einverständnis damit.
Die Blitzableiteranlage am neuen Schlachthof war dem Mindestfordernden, Schlossermeister Hohmeier, für 284,40 Mk. übertragen worden. Nachträglich verlangte H noch 45 bis 48 Mk. für Dachü»eckerarbeiten, die er bei seiner Kalkulation übersehen habe. Trotzdem er auch bann noch etwas billiger ist als das nächstniedere Angebot, beschließt man, den Zuschlag dem Schlossermeister Wehner zu übertragen.
, t . Bei der Vergebung der Bürgersteig-Pflasterung in der Rod- - Heimer Straße war Hofmann-Gonsenheim mit 840 Mk Mindestfordernder und erhielt den Zuschlag. Er verlangte unter verschiedenen Gründen nachträglich 140 Mk. mehr: man beschließt ihn von dem Vertrag zu entbinden und die Arbell an Suchan-Krof- hort zu vergeben, der mit 980 Mk. die nächstniedrige Forderung ' erhoben hatte. j
Vertrag mit den Kliniken
wegen der Verpflegung armer Kranker zum 1. April gekündigt. Der Versammlung wurde der sehr umfangreiche Briefwechsel zwischen dem Ministerium und der hiesigen Bürgermeisterei vorgelegt Ans ihm ist zu entnehmen, daß die Kündigung aus finanziellen Gründen erfolgt ist. Nach Ansicht des Ministeriums habe sich der ^Vertrag für den Staat finanziell ungünstig gestaltet Die Stadt bezahle seit 1886 jährlich 10 000 Mk., was damals den Verhältnissen entsprochen habe, aber jetzt nicht mehr der Fall fei. Die Selbstkosten der Kliniken betragen täglich für
Kranken 3 Mk., während die Stadt, durchschnittlich nur 1,48 Mk. für reden Verpflegungstag zahle. Ein besonderes Krankenhaus werde der Stadt viel teurer kommen. Deshalb wurde Borgefcfi agen, ben »ertrag zum 1. April 1911 aufzubeben und £>tc von, der Stadt eingewiesenen Kranken zu den jeweiligen Tarifsätzen zu verpflegen. Wenn die Stadt eine vertragliche Regelung wunfche, solle sie entsprechende Vorschläge machen Die Stadtverwaltung fragte hierauf an, welche jährliche Pauschver- gütung der Staat haben wolle. Dies lehnte das Ministerium ab mit der Begründung, daß die Stadt erst die von ihr qca forderten Leistungen angeben solle. Die Bürgermeisterei ant- wortete, daß die Stadt am 1. Mai 1908 dem Staat eine ein- malige Sabe Bon 100 000 Mb für Zwecke der LandesuniBersitüt ^ä^Än^nnd dabel^ihre Wünsche wegen Abänderung des Kliniks- *.....* Ueber die Annahme dieser Schenkung
immer mehr ausgebaut werden durch sorgsame Ruslefe der ® interessantesten Romane in den 4mal wöchentlich erscheinen- 2 den Gießener Zainilienblätterir und durch treue Spiegelbilder der Vorkommnisse aus aller Welt, vor allem aber gilt das Interesse des Gießener Rnzeigers der hessischen Heimat und demgemäß einer treuen pflege des provinziellen und lokalen Teiles, so daß unser Blatt allen
sammlung einstimmig folgende Entschließung an:
Tie Stadtverordnetenversammlung hat Kenntnis Genommen von der durch Großherzogliches Ministerium beliebten Kündigung des Vertrags, naich welchem die armen Kranken der Stadt Gießen gegen eine Pauschale von 10 000 Mark in den Universitäts- kliniken verpflegt wurden: sie bedauert, daß der Fiskus gerade auf dem Gebiet der Fürsorge für Arme und Kranke finanzielle Vorteile anftrebt. — Nicht minder erachtet die Stadtverordnetenversammlung die Ablehnung der von der Stadt angebotenen erheblichen Beihilfe zur Errichtung einer Ohren- und Hautklinik und die Hinausschiebung der Herstellung dieser dringend notwendigen Anstalten für außerordentlich beklagenswert. ~
Die Stadtverordnetenversammlung erkennt die Haltung, welche in den seitherigen Verhandlungen seitens der städtischen Vertretung eingenommen worden ist, als korrekt und gewissenhaft an.
. Gesuche um Befreiung von baulichen Vorschriften werden befürwortet: Von D. Stamm für Schulstraße 2 wegen Anbringung eines kleinen Balkons: von W. M ö s e r für Rodheimer Straße 18 (außerhalb des Ortsdauplans) wegen Errichtung eines sXV» .Sti Ed-rstraße^ -m°s . dersM man ÄÄ3
mann wegen seines Neubaues in der Rodbeirner Straße ber I andere Fahrplanwunfche auf. Namentlich
4 Meter hinter die Baufluchtlinie kommen soll- von 'ell - v"n zahlreichen Mitgliedern der Versammlung wiederum Höfer für"einen^^^n^^au in"der M^arburger ^Straße^wegen derI ^Eäh'uvg aller Wagen bis zum Schützenhaus verlangt, Errichtung einer Loggia- non R Rn sse für ferrtp Rilla in ^ruhfahr fchon einmal beschlossen, aber der dadurch ent-
der Kaiser-Allee, deren Dachgeschoß zum Teil verschindelt werden trn nm piS er” ^r
lall' von St. 9J? atternu^ für fpiriprr Rpnban in hpr Klinik-1 §,r kraten namentlich die Stadtvv. Biermer, Dr.
straße, deren Vorgartenbreite wie bei dem Nachbargrundstück
auf 5,85 Meter festgesetzt wird: von W. Möser für Flur 28 pWtunben wnrit), u n e m a Lb, ® a b r i ei, ® t $e* Nr. 57 wegen Errichtung einer Feldscheuer außerhalb des Be- 5° i"- W^inn und Beig. Ge o rg i em. Die anderen Redner, bauungsplans: von Prof. Walther für die Lr^igstraße ^ Stadwv. ^ chafstaedt, Heichelheim Krumm, und Buderus Wwe wegen ^prftpffuna non ^olrpinfriedig -1 ? b e e itnb Wallenfels, sowie ber Vorsitzende sind ungen; von Birkenstock u. Schneiber für Friedrichstraße 15 Prmzchiell ebenfalls für die weitere Ausdehnung des Verkehrs, wegen Anbringung eines Balkons, der nicht 3 Meter von der ^s eines ^^nz lelle Unter lag en, b ezmAbw arten.
Nachbargrenze entfernt ist: von Virkenstock u. Schneiders M vollenBetriebsi^'v^li^t St^
wegen Errichtung eines Backsteinhäuschens mit Feuerungsanlage ^PniaÜP^ t Ä
ber Margarethenhütte außerhalb des Bebauungsplans miU b^$ra^Änfte ^ontoonn^enttÄ
% U ?bahn besitzt snt Jahrzehnten emen Entwasse- näher getreten haben, was hauptsächlich Stadtv. Gabriel unter- b=mr Vauptpostgebaude, der städtisches Gelände stützt. Letzterer schlägt Monatsabonnements für 5 Mk. und Mo- ^rrchschneidet. Dies soll vertraglich geregelt norden auf der natsabonnements für Schüler (täglich 2 Fahrten) für 2,50 Mk. ^uudlage, daß die Bahn eine Anerkennungsgebuhr von lahrlich vor. Die von verschiedenen Seiten gegen Abonnementskarten ins 1 bezahlt. I Feld geführten Gründe sind hauptsächlich, daß man von der Ein-
Nicht befürwortet wird ein Gesuch von Max Bär für Süd- richtung einen Ausfall befürchtet und bei dem hiesigen Zahlsystem Anlage 15, die Kellerläden nach außen öffnen zu können, sowie «die Kontrolle nicht gut durchzuführen sei.
mn solches von H. Schaumberger für Sandgasse 15 wegen Stadtv. Löber führt aus, daß der frühere Beschluß wegen Errichtung einer Kaminanlage. Ersteres wird abgelehnt, weil! der Aenderun^ der Haltestelle in der Walltorstraße unter den ^die Arbeit ausgeführt wurde, ohne die Genehmigung abzuwarten, I Einwohnern viel böses Blut gemacht habe. Man solle die alten das andere aus feuerpolizeilichen Gründen, da in der Nähe nur! Haltestellen wieder Herstellen und an der Braugasse probeweise ^Fachwerksbauten sind. eine neue einrichten.
Auch ein Gesuch von Heinrich Schön für den Wetzlarer Weg, I Die Aussprache nahm stellenweise einen recht lebhaften Cha- eineit bereits ohne Genehmigung angebrachten Balkon belassen an ra“er an, fr ba& ber Vorsitzende wiederholt zur Ruhe ermahnen dürfen, wird aus prinzipiellen Gründen abgelehnt. I wußte. Schließlich einigte man sich dahin, daß in der nächsten
Auf Anregung des Stadtv. Huhn stellt der Vorsitzende Sidnng Vorlage wegen der Durchführung des 7V2-Minutenver- fest, daß das Stammsche Gesuch genehmigt wurde, trotzdem der! ^rs bis zum Schützenhaus gemacht werden soll. Auch die Balkon bereits angebracht ist, well sich der Balkon über Privat-1 anberen Straßenbahnwünsche sollen bann entschieben werden, gelände befindet, das erst durch Schenkung in den Besitz ber ,. Die Gemeinde Wieseck hat am 20. Januar angefragt, wie Stadt übergehen soll. I die Stadt sich zur Ausdehnung der
Bewohner der Häuser Ost-Anlage 14 und 16 haben um
Herstellung eines Weges vor diesen Häusern nachgesucht. Bei.—»--—" —v uuuu LU.r ™Ilirnr mrnpn b«; feirrerjritigen Genehmigung biescr Sauten war ausbriickli» Beitrags bargelegt babe. Ueber bie Annahme bieser Schenkung »erträglich feftgdegt worben baß baburch ber Charakter ber An- s-i der Stabt bis jetzt keine Mitteilung zugegangen Wmn sie ? ui m Gegend mch Beranbert werden bürfe. Man be- abgelehnt werde, habe die Stadt keinerlei Wünsche wegen Abände- dementsprechend heute, Bon der Anlage eines Fahrweges rung des ShnifBertragS. Das Ministerium erklärte daraus an- flehen, dagegen einen 1 Meter toten befestigten Fußsteig gesichis der an die Schenkung geknüpften Bedingungen, die e für Bon der Landgrafenstraße bis zu den Hausemgangen anzulegen, unannehmbar und »ersuchte erneut um Entscheidung über dm Das alte Liebiglaboratorium MmiksBertrag, Der Oberbürgermeister bat daraus um eine
ist für 60 000 Mk, an Sanitätsrat Dr, E, A, Merck in Darmstadt GleZzeitt^wurde Bnn'h^SMr^ r?flra ®°fnberSf-
»erfanft worden. Der Vorsitzende stellt dabei fest, daß^der AumuVegungberaeÄ'Ä unter
Bauplatzwert des fraglichen Grundstücks — 40 Mk für bm Derbänben bereln^ bte e'tabHn iQn«5“Te-?-
Metn — bei 1662 Quadratmetern Grunbfläche allein 65 000 zwischen 5772 unb 9300 Mk ru jeweils
Mark und ber Brandkatasterwert der Gebäude 45 000 Mk, be- » Äombergk lehnte Ane Tnns^Ä ^,nJfter
bti ^ Oberbürgermeister, daÜ anch fernerhin Ferne ®toeg« toto&ng bl
mpf s vorllLge, aber noch nicht eingebracht werde, Vertrags: auch entspreche hie rpkinp
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Aus und Land.
Gießen, 23. Sept. 1910.
Schluß der Korpsmanöver.
Es waren anstrengende Tage im Korpsmanöver, seÄ Sonntag sind die meisten Soldaten in kein Bett mehr gekommen, mit durchnäßten Kleidern mußten sie auf harten Strohlagern bei empfindlicher Nachtkälte zubringen. Doch die Bevölkerung des Vogelsbergs suchte den Soldaten ihr Los zu erleichtern, überall teilte sie wärmenden KaM, belegte Brote u. dergl. aus.
Die Schlacht bet Großsclda bildete die Fortsetzung der Kämpfe um Oberohmen. Die 25, Division hatte die Höhen um Groß-Felda, Kestrich und Windhausen besetzt. Die 21. Tivrston faßte aber den Gegner in der linken Flanke, Gerade vor dem Sturm, gegen 10 Uhr, wurde „Halt" geblasen. Die Infanterie ruckte nackt ihren $er< ladestationen Burg- und Medergemünden, Zell-Romrod, Alsfeld, Ehringshausen, Renzendorf und Lauterbach, wahrend Artillertc und Kavallerie in die Quartiere eilten.
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** ® j" "V er ein ehemaliger 118er" wurde in M a i nz gegründet, der alle ehemaligen Angehörigen des 4. Hess. Jnf.-Regts Mr. 118 (Ofstziere, Unteroffiziere und Mannschaften) als Mitglieder auhummt Nächsten Sonntag, 25. d. Alls., findet in der Turn- ^^^ßgartenstraße, die erste Hauptversammlung zwecks Statutenberatung rc. statt.
= Großen-Buseck, 22. Sept. Nächsten Sonntag. 2o. eept., nachmittags, wird in der hiesigen Kirche das Jahres-
, r s Gießener Zweigyereins der Gustav' A d o l f-S t r f t u n g abgehalten, wobei Pfarrer Groth-Rödgen dre Festpredlgt halten wird. Nach dem Festgottesdienst findet 'im Laale des Herrn Bruck eine Nachversammlung statt, wobei pracken über die Gustav-Adols-VereinLfache von Pfarrer Bechtols- Hermer-Gteßen und Böchner-TraiL gehalten werden.
der SLeükungtzanMegeMkll Mt vir vorliegMen Frage sei niH vorhanoen.unb bei der Berechnung der Kanalgebühren komme die Stadt dem Staat auch nicht entgegen. Die Landesuniversiläl kündigte dann im Auftrag des Ministeriums den Kliniksvertrag zum 1. April 1911.
Auf Vorschlag des juristischen Ausschusses nahm die Ver-
Stadtv. Winn regt baldigste Aenderung der städtischen Bau- Straßenbahn nach Wieseck
ordnung an, um eine Vereinfachung in der Behandlung vonLmi» __m r.. «...
Baugesuchen herbeizuführen. Es fei geradezu lZerlich, wenn I A n ™?/^Ä^^L^^urgeMelfters mit Bur-
,z. B. Gesuche wegen Benützung von Holz bei Einfriedigungen ü0Jt wurden Plane an^efertigt,
vom Ministerium genehmigt werden müßten. ium
Der Vorsitzende ist wie er mitt ei ft frfont Tnnnprp Wreseck (2 km) 151000 Mk. kosten werde, wahrend die iahr-
an ber Sache. Sie verzögert sich aber, weil immer toteber auf barnuP°n ^sirv?1^8” toür^en' Si"?nä“
ST "-stellte Revrsiou ber allgemeinen Sauarbmmg ge- «« L"!-uf7o W Mrlich "lOOo'o^Z7- etabtB. Winn glaubt Nicht, baß bie Revision ber allgeJ Lüftung bieses Zuschusses unb ber
meinen Bauorbnung, an ber schon 8 Jahre gearbeitet teerte rlnnahme baß btt Verkehr ber Wiesecker ber Gtetzener sehr hohen so bald kommen werbe. Die Durchsicht ber lokalen Raiiii-dnnnn Verkehrvzrffer entspreche, habe bre Stabt bann nod) einen Zu- könne unabhängig hiervon erfolgen. Nach seiner Ansicht tierA ^.u misten. Die Gemeinde Wieseck
zögere sich dies dadurch, daß ber Oberbürgermeister bas gewiß rik ?p kinmilligen Zuschuß von 20 000 Mk.
lobenswerte Bestreben habe, alles selbst machen zu wollen^ Er Annahme bieses Angebots würbe bte Stadt iahr-
bitte, die Vorstände der in Frage komme7den^städttschen Aemtn 8540 Mü Defizi zu decken haben. Unter diesen Umständen aufzufordern, alsbald Vorschläge zu machen unb diese bann ber. Baudeputation üorjutegen, damit werde man rascher zum Ziel .Prüfung der An-
gelangen gekgentbeit namentlich nach der Richtung hm, daß Bau und
ortspolizellichen Verordnung von 1897. Man könne diese dahin Ä. _ » . .
andern, daß die Verwendung von Holz bei Einfriedigungen nach ergenen Fneohos
/.dem Ermessen der Stadtverordnetenversammlung zulässig sei. neben dem neuen iFriedhof am Rodberg anlegen. Sie wünscht Die Versammlung faßt einen dahingehenden Entschluß. non der Stadt Anbringung eines Tores nach dem neuen Fried-
Stadtv. Huhn unterstützt die Anregung des Stadtv. Winn bof und Ueberbrückung des tiefeingeschnittenes Feldwegs zwischen Auch bei uns müsse es möglich sei, Baugesuche in drei bis vier beiden Grundstücken. Nach den Feststellungen der juristischen Tagen genehmigt zu bekommen, wie dies z. B. in Wetzlar der Kommission besitzt die isr. Religionsgesellschaft die Rechte einer Sall^ei. , juristischen Person, ist aber nicht eine Konfessionsgesellschaft in
dem Sinne, daß sie Anspruch auf einen eigenen Begräbnisplatz hat. Wenn die Stadt hier entgegenkomme, würden andere Reli- gwnsgefellschaften mit demselben Anspruch an die Stadt hervor- treten.
Mit Rücksicht darauf, daß nach der Kündigungserklärung V seitens Großherzoglichen Ministeriums das VertragsverhLltnis $ am 1. April 1911 fein Ende erreicht, wird eine Spezial- r kommission eingesetzt, deren Aufgabe es ist, der Stadtverord» y netenversammlung binnen vier Wochen die Vorschläge zu unter- breiten, welche ihr sachdienlich erscheinen, um für die Kranken, bereit Unterbringung und Verpflegung ber Stadt Gießen obliegt, Fürsorge zu treffen. Als Mitglieder dieser Kommission werden, berufen: Stadtv. Grünewald, Stadtv. Dr. Haberkorn, Beig. Keller und Stadtv. Wallenfels.
Folgende Gesuche um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb werden genehmigt: Bon Th. Rösch für Walltorstraße 36/35 (seith. Kolosseum) und von Hch. Rühl für Asterweg 12. L. Scharmann sucht um Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein im Hause Lindenplatz 3 nach. .Auch dieses Gesuch wirb befürwortet.
Tas Baugesuch von H. Schön für bie Neustadt und I3 der Punkt „Kanalgebühren für die staatlichen Gebäude" tarnen j A der vorgerückten Zeit halber nicht zur Verhandlung.
In der nichtöffentlichen Sitzung wurde u. a. der Kaufvertrag von Wilh. Plank genehmigt, womit der Durchführung der großen Mühlgasse nichts mehr im Wege steht.
unbedingt voranstehen muß. Der heimischen Landwirtschaft | bietet die monatlich zweimal erscheinende, fachmännisch geleitete Beilage Landwirtschaftliche Zeitfragen eine Fülle
müssen. Der Gießener Anzeiger wird, unabhängig und V. unbeeinflußt von einer besonderen Parteirichtung, an nichts vorübergehen, was den Leser interessiert, und wird über die


