Ausgabe 
17.2.1910 Erstes Blatt
 
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SWostxrvtzalig des HcnrS- und Brüler )8erge£ füchrerrden Woge

= Friedberg, 16. Febr. Für die Bcjucher der Vater­land i > ch c n F c ft s Piel c Barbarossas Erwache n, von auswärts sind die von dem Ausschuß vorgesehenen Vorstellungen uumnehr festgesetzt: Freitag, 25. Febr.: iiody.n. 3 Uhr auswärtige Fäulen; abends 8 Ulir iiir Friedberg mib Umgegend, ^amstag, 26. Febr.: nachnr. 3 Ul r Schulen aus Friedberg: abends 8 Uhr für Besucher, die die Lahnstrecte (Dienen-Friedberg benützen. Sonntags 27. Fcbr.: nachm. 3',. Uhr besonders für Vereine und Besucher, rie an keiner Bahnstrecke liegen oder mit den Abeirdzügen den! Anschluß nicht mehr rechtzeitig erreichen können; abends 8 Uhr für Friedberg und Umgegend. Montag, 28. Febr.: nachm. 2- 2 Uhr für Lehranstalten: abends 7Vs Uhr iiir Besucher, die zur Rückfahrt die Bahnstrecke Tricdberg-Frairkftrrt benü^en. Diens- rag, 1. März: nachm. 3 Uhr für Schulen aus Friedberg und Umgegend: abends 8 Uhr für Friedberg und Umgegend. Mitt- ivvcb, 2. März: abends 6' 2 Uhr für Besucher, die zur Rückfahrt die Bahnstrecke Friedberg-Homburg benützen. Äoimcrstag.Z. März: abenls 7 Uhr für Besucher, die die Bahnstrecke Friedberg Lianau zur Rückfahrt benützen. Freitag, 4. März: abends 8V? Uhr besonders für Besucher und Vereine, die zur Rückfahrt die Vah>r- ficcdc Friedberg-Hungen benützen. Samstag, 5. März: nachm. 3 Uhr Schülervorstellung: abends 8 Uhr für Friedberg und Um- gegend. Sonntag, 6. Vtärz: nachm. 3 Uhr für Friedberg ultb Umgegend: abends 8 Uhr besonders für Besucher und Vereine, die die Bahnstrecke Friedberg-Nidda benützen.

WorinS, 16. Febr. In der gestrigen Sitzung der SLadtverordneten-Versanimlung wurde beschlossen, als Ersatz für daS am 1. April sortfallcnde Oktroi auf Lebensmittel die Sch lachtgcb (ihren und das Marktstandgcld zu er­höhen. Die Erhöhung der Theater-Eintrittspreise wurde an die Kommission zurückverwiesen. Auch daS Schulgeld an der höh. Mädchenschule wurde erhöht. Der Ausfall an Oktroi beläuft sich auf 100 000 Mk., wovon 21 000 Mk. durch die Besitztvechselabqabe gedeckt sind._________________________________

Universitäts-Nachrichten.

Marburg, 16. Febr. Dr. med. A. Bauereisen habi- hticü sich in der hiesigen medizinischen Fakultät durch eine am 19. Febr. stattfindcnde Antrittsvorlesung überDie Aetio- Logic der Eklampsie im Lichte moderner Hypothesen".

Hk. Berufung. Dr. Wall r Knoche in Berlin ist als Direktor des neu begründeten Meteorologisch-Geophhfikalischen Zentralinstitnts von Chile uitb zugleich als ordentlicher Pro- sessor für Meteorologie an der Staatsutuoersität in Santiago berufen worden. Es -oll vor allem die Grundlage für, eine Klimatologie Chiles gcidniifen werden und dem Studium luftclck trVd'er Verhältnisse Aufmerksamkeit zugewandt lvcrden. Später ist auch Wetterdienst und wissenschaftliche Lustsehiffahrt geplant.

<&cr8cbteimU-

Stuttgart, 16. Febr. Das Schwurgericht hat den Ge­meind epf leger Schweizer von Gerlingen bei Leonberg wegen Unterschlagung von 34000 Marl Gemeindcgelder zu 4 Fahren Gefängnis verurteilt.

Halle a. d. S., 16. Febr. In der heutigen Schlußverhand- lung über die S t r a st e n k r a w alle i u H e t t st e d t während des Ausstandes im Bergbaurevier wurden die Angeklagten zu Ge­fängnisstrafen von einem Jahr bis zu 6 Monatmr verurteilt und zwar sämtlich wegen gualisizicrteir Landfriedensbruchs, einer außerdem wegen Beamtenbeleidiguirg und ein anderer wegen ver- suchter Nötigung.

LMchiffahrt.

In Sturm und Schnee.

.Er a g 0 r 0 c (Norwegen), 16. Febr. Aus Graugedal wird gemeldet: 9tod) gefährlicher Fahrt.über die See sind hier int Walde zwei Dr e s dauer L u f r s ch i s s e r, die Herren H. Rudolph und M. Donath, unter großen Schwierigkeiten gc(anbet. Sie waren gestern morgen gegen 7 Uhr bei Tresdeit ausgestiegen, hatten Berlin um 8 Uhr vormittags und Rügen um 51 > Uhr nachmittags passiert und waren um 10 Uhr' abends nach Kopenhagen gekommen. Bon^cinem furchtbaren Schneesturm lvnrden sie bann über das Slager- rag und Kattegat getrieben. Um 4 Uhr morgens befanden sie sich wieder über dem Festland von Norwegen. Sie brach­ten den Ballon sofort zum Fallen. Tie Landung erfolgte Mit großer Heftigkeit. Der Ballonführer Rudolph soll eine

Rippe gebfüdven hüben. Der Begleiter soll am Rücken und an den Hüften schwer verletzt sein, doch ifi] das Leben beider außer Gefahr.

Kleine Tageschronik.

Wie aus B v it n gemeldet wird, wurde durch e i N st i m m i g e n Beschluß das Akademischen Senats die Mitte November verhängte S u s p e n s i 0 it des Kvrps Borussia am 28. Februar aufge- hobcn.

Der Schriftsteller Hermann H e iber g ist gestern in Schles­wig gestorben.

Die int Longental gelegene dreistöckige Nürnberger Hütte Miede durch eine Windlawine vollständig zerstört.

Die StadtHeidelberg, der Heidelberger Sch lost verein und der Deutsche Bund gegen den Wiederaufbau des Heidelberger Schlosses haben eine Eingabe an die Mitglieder der beiden badischen Kammern gerichtet, worin sie diese ersuchen, dem Plan der Regierung, das Heidelberger Schloß wieder ausbauen 311 lasten, die Genehmigung zu versagen.

Die Seine ist in den letzten 24 Stunden um 15 Zentimeter gestiegen.

In Verona wurden während der Besuchsstunde aus düm Museum sechs wertvolle Bilder gestohlen.

Märkte.

th. Gießen, 16. Febr. Der gestrige R in d v ie h m a r k t hatte einen Austrieb von zirka 1451 Stück Rindvieh, darunter etwa 300 Kälber. Der Markt war außerordentlich stark aus Baden, vom Main, Rhein, von der Nahe, der Motel, sowie aus der Provinz von Käufern besucht, so daß der Handel sofort recht flott Ivar. Auffällig war wieder die gute Kauflust für Milch- wäre, wgar aus den Kreisen Alsfeld und Biedenkopf, die starke Produktionsgebiete für Milchkühe sind. Die Einkäufer aus dieser Gegend erklären, daß sich dort auch der kleine Landwirt weniger auf Viehzucht, sondern mehr und mehr auf die lohnendere Milsb-- Produktion verlegt und zur Haltung der für diesen Zweck vor- teilhastcn friesischen Rmdviehrassc übergeht. Infolge der starken Nachfrage nach Milch und Milchprodukten und der gleichzeittgen Preissteigerung dafür macht sich auf cfllen Zuchtoiehmärkten ein Steigen der Preise für srischmeltendc Ware bemerkbar, so daß gute Milchttere mit hohen Preisen bezahlt werden müssen, was bei der ftarfeit Nachfrage auf unserem letzten Markt sich auffälliger bemerkbar utachte als bei bett früheren Märkten. Auch der Handel in fetter Ware ging recht flott. Gute Rinder wurden für. Frankfurt a. M. stark angekauft uitd bester bezahlt als sonst, während die mittleren Tiere in der Provinz Nehmer fanben. Das Geschäft in fetten Kühen konnte eine Preissteigerung um cct. 3 Mk. ber Zentner verzeichnen, weil sogenannte, Wurstkuhc nicht vorhanden waren und der Bedarf für die Wurstfabrikatiou in besserer Qualität gedeckt werden mußte. Der Kälbermarkt zeitigte die letzten hohen Preise. Wiesbadener Einkäufer machten allein beit Markt und kauften ohne lange Wahl große Partien Ware zusammen. Junge Rinder und Stiere für Mast- und Zuchtzwecke waren stark gesucht, aber nur in wenigen Stücken an- getrieben. Fahrvich, das nur in guten Mittelochsen aufgcsahren war, fand zu verhältnismäßig guten Preisen beanem Abnehmer und wurde nach dem Westerwald hin verkauft. Der Markt war früh zu Ende und war fast gänzlich geräumt. Bezahlt wurden für das Stück' stich melkende und tragende Kühe 1. Qual. 470 bis 540 Mk. (einzelne Stücke bis 560 Mk.), 2. Qual. 400450 Mk., 3. Qual. 300 bis 375 Mk. Gehandelt wurde der Zentner Schlacht­gewicht fette Rinder 1. Qual. 70 bis 72 Mk., 2. Qual. 67 bis 70 Mk., feite Kühe 1. Qual. 62 bis 65 Mk., 2. Qual. 5861 Mk., 3. Qual. 52 bis 55 Ml'. Kälber 1. Qual. 7884 Mk. (einzelne Stücke bis 87 Alk.), 2. Qual. 68 bis 76 Mk., 3. Qual. 57 bis 65 Mk. Gangochfeu wurden, wie sie ani Markt waren, von 900 bis 1000 Mk. pro Paar abgegeben. Die Preise für fette Ochsen haben in ber toegenb in den letzten Dogen um 1 Mk. für den Zentner angezagen und betragen 7476 Mk. Der nächste Markt ist am 8. und 9. März.

Allgemeine Wetterlage seit Mittwoch früh: Bei Schottland ist rasch ein intensiver Sturmwirbel erschienen, ber ostwärts ver­bringt und die Witterung Deutschlands beeinflußt. Bei bis zur Sturm auffrischendem Si'idivesl sind stärkere Regenfälle in Aussicht . Wettcraussichten in Hessen am Freitag dein 18. Februar 1910: Stürmischer Südwest, Regenfätle, aiich im Gebirge Tauwelter.

Originai-DrahtnieLdungen.

Der Uebersall im Wadailande.

Baris, 17. Febr. Hier herrschen Befürchtungen, daß der U c b c r f a l l i in W a d a i l c? n d ernste Folgen itad) sich ziehen

wird. SerEclair" fordert, baß sofort di« Mätt«l zm' Auf­stellung von 20 000 Seniaqalscüützen aufgestellt irtürfsat, bo sonst die .Gefahr bestehe, daß Fran kreid' in beit nächsten 90 Jahrein seine sämtlichen afrikanischen Bcsitzmigcn verliert.

Paris, 16. Febr. In ber Deputi e r t c n kam in c r be­fragte nn Lause der Mchnnttagssitzimg Abigarb (Republikaners ben Kvl-onialminister wegen brr Niedermctzelung ber französstck»cn Trupvenabteilung im Wadailande. Der Minister wiederholte bit von ihm ber Ocffentlichknt bereits gemachten Mitteilungen uuÄ fügte hinzu, es habe sich nicht um eine abcuteuervich« Expedition gehandelt, s-onbcrn um einen Nlarsch in bas Innere innerhalb ber sranzösifckxm Grenzen. Der Minister sprach' bauit beit Familien ber Gefallenen das Beileid der Kammer und der Regierung aus und rorbmete ben für das Vaterland gefallenes Offizieren und Soldaten Worte höchster Anerkennung. (Leblwfter Beifall.) Der Präsident der Kämmer, Brisson, schloß sich ben? Worten des Ministers an. 9

Touliou . 17. Febr. Bei Torpedo-- Sch icßübungeu sch.'5 die Revubliguc die Patrie unter ber Wasserlinie an, so daß ein leichtes Leck entstand. Bei einem Umretter ist das Torpedo­boot 9<t- 132 anfgelaufen und hat leichte. Havarien, erlitten.

Ersatz der alten Kohlcnsadcnlampen durch Tantallampen.

In der Tages- und Fachpresse wird, wenn von den in letzter Zeit gemachten Fortschritten in der Belenchttrngs- technit die Rede ist, mit Recht auf die Metallfadenlampeir hingewiesen. Dieselben scheinen infolge der großen Strome ersparnis, die sich bei Verwendung von Metaklsadcnkampeit an Stalle der alten Kohlenfadenkampen ergibt, berufen, der elektrischen Beleuchtung größere Ausdehnung zu ver­schaffen, so daß sie als Gemeingnt aller Klassen, auch des weniger bemittelten Mannes, betrachtet inerbcn fäitneu. Es darf inbefsen nicht außer acht gelassen werden, daß die Leuchtfäden sämtlicher Metallfadenlampeit (mit einer ein­zigen Ausnahme, nämlich der Tantallampe) selbst gegen geringe' Erschütterungen außerordentlich empfindlich sind. Trotz, der größten Sorgfalt, welche seitens der Fabriken bei Versendung der Lampen angewandt und bezüglich der Anwendung im Betrieb empfohlen wird, ist nicht zu ver­meiden, hast ein nicht unerheblicher Prozentsatz durch Faden-- bnuch vorzeitig unbrauchbar wird.

Ganz anders verhält sich aber die Ta ul al lampe. Wenn auch ihr Stromverbrauch um ein Geringes höher ist als derjenige mancher anderen Metaltfadentampen, so §eid)» 11 et sie sich doch vor diesen durch die Festigkeit ihres au^ gezogen cm Tantatdraht bestehenden Leuchtfadens aus. ^In­folgedessen übertrifft die Tantallampe an Dauerhaftigkeit sämtliche anderen Fabrikate. In allen beweglichen Beleuch- rungskörvern, wie Tischlampen, ZngpLiidelm wie überhaupt in Betrieben, in denen die Lampen heftigen Erschütterungen ausgesetzt sind, z. B. Theaterbuhnen, Eisenbahnstationen Eisenbahnwagen, .Straßenbahnwagen, Schiffen, Fabriken ?c., kann die Tantallampe ebenso unbedenklich verwendet wer­den wie die Kohlenfadenlampe. Bezeichnend ist es, daß in vielen derartigen Betrieben erst nach längeren Vor­versuchen mit beit hauptsächlichsten Fabrikaten anderer Her­kunft sesrgestellt wurde, daß die Tantallampe die einzige ist, tvelchc sich der Situation gewachsen zeigt.

Durch ihre Dauerhastigteit har sich die Tantallampe, namentlich bei Wiedervertäufern, große Anhänger erworben. Da Pie Wiederverkäufer genötigt sind, einen Wetterversaud an ihre Kundschaft vorzunehmen, so empfinden sic die Zer­brechlichkeit der anderen Fabrikate in besonderem Maße, und bie Tantallampe ist ihnen besoubcrs willkommen. Zurzeit kann die Tantallampe als die. populärste aller Metalttaben- lampen angesehen und empfoylen werben. ' Dv'/3

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Hokzversteigerung.

Am Samstag den 5. März 1910, nachmittags 2V3 Uhr beginnend, kommt im Saale des Gastwirts Peter Müller hierselbü zmu AuSgebot:

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Die Beerdigung findet Samstag, 19. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Bachstrasse, aus statt. 1026

Heuchelheim, den 17. Februar 1910.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mit­teilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat. meinen lieben Mann, unseren guten Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Herra Loben

nach kurzem Krankenlager im Alter von 62 Jahren heute morgen in ein besseres Jenseits abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

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Das Holz liegt in den Gemeindewaldungen Aßlar, Berghausen, Breitenbach, Dillheim, Ehringshausen, Werdorf und gelangt zur Versteigerung in folgender Reihenfolge:

Aßlar, Werdorf, Breitenbach, Dillheim, Berghaufen, ** Ehringshausen. D17/2

Die betr. Herren Förster erteilen auf Wunsch weitere Auskunft und zeigen das Holz an.

Ehringshausen (Kr. Wetzlar), den 14. Februar 1910. Ter Bürgermeister.

H 0 emann.

Bilanz für das 9. kesDstsjlihr 1908/09

(1. Oktober 1908 bis 30. September 1909).

Aktiva: Mk.

.Kassenvorrat 309.98

Warenvorräte 10340.26

^nucutarraert 2335.63

Guthaben bet Banken 14865.71

AuSständc 4815.52

32667.10

Passiva: Dtf.

Geschäftsanteile 14803.50

Reservefonds 2708.

Schulden

Reingewinn 15155.60

32667.10

Zahl der Mitglieder am 1. Oktober 1908 . ... 534

Zugang im Laufe des Geschäftsjahres .... . 42

zusammen . 576

Ausgejchieden mit Ende des Geschäftsjahres . 18

In das neue Geschäftsjahr 1909/10 übernommen 558 ilätgltebcrguihabeit zu Ende des Geschäftsiahrec- Mk. 14803. Alltgliederhaftsumme zu Ende des Geschäslsjahres 16740. Die Mitglledergutbaben vermehrten sich um . . . ,, 1047. Die Mitgliederhaftsumme vermehrte sich um . . . ,, 720.

Gießen, den 16. Februar 1910. [1020

Eisenbahnkonsumverein Gießen

(Eingetragene Genosiemchaft mit beschränkter Haftpflicht). Rutlmanm Althaus.

Donnerstag den 17. Februar, abends 8' Uhr, in dem gronen Hörsaal der Universität

Dortrag mit Lichtbildern

von Herrn Missionar Gsell über

,M Chrißklitüm Böhr Den NatBroslkm".

Eintritt nncntgcltlich, doch werden beim Ausgang Gaben zur Deckung der Mafien und zum Besten der Mission erbeten.

D% ' I- A.: I>. Schlosser.

Verdingnng.

Nachstehende Arbeiten und Lieferungen für die Flur­bereinigung Hattenrod sollen auf bem Wege schriftlichen Angebots in einzelnen Losen vergeben werden. Herstellen des Grenzgrabens HattenrodBurkhardsfelden veranschlagt zu 1277,65 M. Herstellen eines Entwässerungsgrabens, veranschl. zu 90, Drainagearbeiten (Grab-n- u. Rohrverlegung) veranschlagt zu 4224,75 w

Maurerarbeiten , 75,

Fuhrleistungen 480,

Lieferung von Drainröhren u. Verbindungsslücten veranschlagt zu 1938,83

Lieferung von Steinzengröhren 524,75

Lieferung von DrainageauSmündungssiucken

vetanschlagl zu 77,

Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürger meisteret Hattenrod zur tzinflcht offen. Angebote I)abcu nur in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind ver­schlossen, poftfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 21. Februar d. Js., vormittags 11 Nhr, bei Großh. Bürgermeisterei Hattenrod emzurenchen. Die Eröffnung ftndet daselbst zur angegebenen Zeit in Gegen­wart erschienener Bieter statt. ZuschlagSfrift 14 Tage.

Gießen, ben 16. Februar 1910. b1

Grotzh. ÄulturinspcLtion Gießen.

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