Museum
ir Völker^
eöffoet onBt»gs’on“.
*'Ä!
.... «uSflul11 £ .Se»eMj iv ubr nI W' aticr 5^ : Bei.uNL^sEL-
MzLb-EL
^EchKA'^ iss» h1- ^xii'Qoen n'f'x firfc ls.anil, floiicf ralk06 2- KW kLksK Äß-Fis iaäv aäs
tf''
—JffSft*’ 5Ä!S-|;
x^n%e«^
rWi)
M 6om»P„ -’■
i rostbraun «ez., aus der s leister Fleck, aus den ,.|l- hörend, entiouien. ? bcnjtnigen, dem derie! fett, um aefL Mchabe mung. 3m tafle, hab gelangen gehalten roirb, rieiemge Person eine c. jmins, die mir btniciw iad)t, welcher den tzund; wen büh.
n 'llutani wird gewarr k-ichmaml, Gienen, Edrck Klein-Linden ernhardtshänser Ec: Am 2. PsingstseierW nz u. Preisschiesst nrlenenW Am w Jam ^ae^wrrd nicht erhöbe^ ,Zm Ostend" M-'T-vM Mfl z. Feiertag
öaal M kauiionssahjg' .
Mill. Anfragen unter -nGlebenerÄnzeiger tti W. wirds. tüchl. in"?,.
■ -örancöe m. o.ohne A^^ QlkW in ÖieBcnob.lL- KLruttvoir,. Usingens . Wirtschaft inF,^?e-8U vervachieir ’H'lk Anträgen unter Oti -n Gietzener Anzeiger r
©arten
chst-Me derLtadtstzar?
- ganz oder ncicilt, alrft | zu vervachlen. c chcred Tammstrasik 24
Samstag 14. Mai 1910
160. Jahrgang
Drittes Blatt
Nr. 111
Erscheint täglich mit Ausnahme des GennlagS.
RolanonSdruck und Verlag der Brühl'schen UmocrfitätS - Buch- und 6tembrudcrcL 9L Lange, Gießen.
Die „«ietzener FamiliendlSUer" werden dem .Shucifler* viermal wöchentlich bergelegt, daS „Hrelsbletl für den «reiz riehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seil» fraget erscheinen monatlich zweimal.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrave 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion:«^ 113. TeU-Adr^ AnzeigerGießen.
Gießener Anzeiger
Eeneral-Anzeiger für Gberhejjen
.. nut Anna Martha ibencnbüd)
Die Anmeldungen für das
Schülerwetturnen.
(Sicßcn.
zahlreich erfolgt.
Schülerwetturnen sind außerordentlich
Geborene.
Die nach- £qp9}a sind nur von 12 Uhr mitt ar« bis 12 Uhr stehenden ÄV1 ulu nachts für dringende Fälle sicher
D“
anzutreffen
Meteorologischeveobachtungen der Station Gießen.
Mai
Wetter
1910
13. Mai = + 19,2’C.
Höchste Temperatur am 12. bis
Niedrigste , , 12. ,
+ 4,5 eC.
13.
^acherlin
crber nur in Itaschen, wo Plakate aushängen.
ein Separator
850 teruc Preise.
D°/3)
den Namen Dr. Hommel.
D6/,
UmLUUL 1 --VJ .>J. JLILL) t-J 4-, ', UUUCLtyilL XU LLLUVXV X-X ^.tutuyu W «v-/ —----- wn , m . - n rri> tu l CI) 11
5 T. und 1 U. -. UkerleLigt blieben 106 Erstattungsanträge I meiner, mit Anna Muller, beide m Steven. - 7. Wilhelm Bolk^ (79 H., 25 T. und 2 1L), die auf Mai übernommen wurden. — I Hilfsheizer, mtt Emma Schmidt, betde in Steven. — 7. Heinrich
dl( bei ge- ge.
von
Fordern Sie sofort
kostenlose Einsendung ausklärender Druckschriften von der
Alfa-Laval-Separator, G. m. b. h., Berlin MV. 28 b.
z-e
Stretchhölzern durch die Bahnhofsarbeiter usw. überwachen und prüfen.
der Mainzer Eisenbahndirektion beweist, wonach für folge daS Anzünden der Laternen und Lampen auf Zahnhöfen usw. unter Zuhilfenahme von Handlaternen ichehen soll. Es wird erwartet, daß die Streichhölzer spart werden und die Vorsteher bie Anforderungen
Sonntag den 15. Mai (l. Feiertag):
Dr. Geyer, Seltersweg 64. — Dr. Warner, West-Anlage 49.
Iflonta«: den 16. Ulai <2. Feiertag):
Dr. Ploch. Asterweg <4. — Dr. Schliephake, Goethestr. 44.
untergebracht waren.
" Am Zündholz zu sparen ist seht auch Grund, 'atz des EisenbahnsiSkuS, wie eine Amtsblattven'üguna
Hessen sind int Avril 307 Rentengesuchr (290 Invaliden- und Kranken rentenantröge, sowie 17 Altersrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden übernommen 372 Rentengesuche, so daß 679 Gesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung: 292 durch Rentenbewilligung (263 Invaliden-, 12 Kranken- und 17 Alterscciitengesuchei: 24 durch Ablehnung, weil unbegründet (21 Invalidenrenten- und 3 Altersrentengesuchch, 19 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (18 Invaliden- und 1 Alters- Dentengcfud', zusammen 335, so daß 344 Gesuche als unerledigt auf bcn Mai übernommen werden mußten. Ferner mürben im April 310 Anträge aus Beitragserstattung gestellt, und zwar 260 infolge Heirat rocibüdjer Versicherter (H.), 49 infolge Todes versicherter Personen T.) und 1 wegen Bezugs von Unfallrento (11.). Unerledigt wurden übernommen 79 Erstattungsanträge, so datz zu bearbeiten waren 389 Gesuche. Bewilligt wurden 269 Anträge 226 H. und 13 T.', abgelehnt wurden 14 Anträge (8 H.,
Aufgebote.
Mai. 6. Tr. Wilhelm Michel, Oberlehrer in Bückeburg, mit Sertrude Wimmenauer in Gießen. 7. Otto Kölle, Schneider
legt Zeugnis ab von der wunderbaren Leistungssähigkeit einer aus Grund langjähriger Erfahrung mit den Hilfsmitteln der modernsten Technik hergestellten Entrahmungs-Maschine.
Das ist der Alfa-Separator. Beauemtte Reinigung.
Beste Entrahmung.
Längste Lebensdauer.
Ul Gießen. — 9. Karl Möbus, Schuhmacher m Gießen, mit Elrfc ?abcrmehl in Rabertshausen. - 9. Julius Schild, Schreiner, mit Frieda Gilbert, beide in (Aießen. — 10. Philipp Jung, Burean- qehil'e in Klein-Linden, mit Atargarele Dotield in Staufenberg. — 11. Max Pfmuer, Kanalarbeiter, mit Maria Lepper, beide in wiegen. — 12. Peter "Melchior Lirnacher, Biehwärter in Gießen, mit Lina Wüthrich in Frankfurt a. <Dl. - 12. Jakob Wuhelm Lud- n’ifl Ludivia, Schiossernieisler in Wiesbaden, mit Charlotte Aiargarete
öiiederschlag: — 0,0 mm.
s”!
fNehmen Sie
täglich öd LikSrgläschen Dr. Homiael’s Haematogen — unmittelbar vor der Hauptmahlzeit! Ihr Appetit wird re<ger, Ihr Nervensystem erstarkt, die Mattigkeit vergeb windet und körperliches Wohlbefinden stellt sich machest ein. Warnung: Man verlange ausdrücklich
Mai. 6. Dem Wagenführer Ernst Noll ein Sohn, Heinrich Ernst. — 6. Dem Juhrmann Peter Trechsler eine Tochter, Elifabethc.
6. Dem Gendarmerie-Wachtmeister Eduard Wulff eine Tochter, Hertha. — 7. Dem Lehrer Cito Ärüncbaurn ein Sohn, Kurt. — - 8. Dem Hilisbremfer Heinrich Herbert ein Sohn. Heinrich Ernst. — 8. Dem Hansburschen Johann Weieishänfer eine Tochter, Marie. — 9. Dem Betriebsleiter Anton Wentzel ein Sohn, Albert Richard. - 11. Dem Telegraphenarbeiter Heinrich Reinhard Rockel ein Sohu, Georg.
Gestorbene.
Mai. 7. Heinrich Gustav Ihle, 2 Jahre alt, Frankfurter Straße 72. — 7. Willv Hahn, 1 Jahr alt, Asterweg 48. — 7. Jobannette Malkomesius, 59 Jahre alt, Marktstrabe 15. — 7. Anna Ebel, geborene 'Appel, 71 Jahre alt, Garlenslrave 15. — 9. Eliiabelhc Zipp, geb. .Lindenstruth, 61 Jahre alt, Krofdorf er Straße da. — 11. Johann Georg Landau, Königl. Slations- fafieetnnebmer t. P., 80 Jahre alt, Liebigslraße 62. — 12. Christian Kopf, Backer, 35 Jahre alt, Walltorstrabe 0.
An» Stadt und Land.
Gießen, 14. Mai 1910.
'* Ein Kursus für ländliche Fortbild ungs- schullehrer wird gegenwärtig an dem Landwirt- jchaftlichcn UniDcrfitätsinftitut Gießen ab- gestalten. Er ist der 5. Kursus, der in Gießen abgehalten itnrb, und steht unter Leitung des Direktors des Jn'liluts, Proiessvr Dr. Gisevius. Die Kurse sollen die ländlichen forlbrldungsschullehrer mit dem Gießener System bekannt machen, nach dem in den ländlichen Fortbildungsschulen i)cr Anschauungsunterricht soweit als irgend möglich in den Vordergrund gestellt wird, um den Unterricht zu beleben und fruchtbringend zu gestalten. Als Bcrufskunde wird landw. ^aturtmibc getrieben, während die eigentliche Landwirt- ichaftslehre immer nur gestreift wird. Damit wird es erreicht, daß die Volksschullehrer als Lehrer an den ländlichen fonbi^dungsschulen den Unterrichtsstoff vclllommen beherrschen; cs tuub durch diese Richtlinie ferner von vorn- I»ercin sede Konkurrenz Mischen den Fortbildungsschulen und den landwirtschaftlichen Winterschulen beseitigt. Eine erfreuliche Anerkennung haben die Gießener Kurse bei dem Wiener Unterrichtsministerium gefunden, welches 1908 nach Gießen 5 Oberlehrer und gegenwärtig 1910 dorthin z-um zweiten Male (diesmal 7) Lberlchrer zur Teilnahme entsendete. 1909 hatte das Herzogtum Meiningen 5 Oberlehrer zu dinn Kursus abgeordnet. Ferner hat auch das Luxemburgische Staatsmintsterium 1 Landwirtschaftslehrer zu der Teilnahme an dem Kursus entsendet. Die öfter» reichischen und luxemburgischen Herren absolvieren dabei einen Oberkursus, in dem sie als Kursusleiter ausbebildet werden. In dem KreiseGießen sind bereits fast sämtliche ländlichen Fortbilüungsschullehrer in den Gieyener Kursen mit dieser Reform der hessischen, seit über 30 Jahren obligatorischen Fortbildungsschule bekannt geworden. Tie im Kurse erzielten Erfolge sind sehr erfreuliche. Ein Beweis dafür liegt darin, daß so viele Gemeinden ihren Lehrern die Reiieentschädigung bewilligten, die zu dem Besuche der Kurse erforderlich war.
"Erledigte Lehrerstellen: Die Lehrerslelle an der kath. Schule zu Hüttenfeld (Gemeinde Lampertheim), eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Lehrerinstelle an her Gemeindeichule zu Viernheim, zwei mit eoang. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu La uz en ha in. Mit der einen dieser Stellen ist Organisten- und Kantordienst verbunden. Ihren Inhabern kann eine Ortszulage bewilligt werden.
** Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und Unter beamte. Am Dienstag, 17. Mai, muß her Kursus über einfache Buchführung aussallen. Die nächste Stunde findet Dienstag, 24. Mai, statt.
** Bei der LandeSverfichcrungsanstalt Großh.
Vorschläge gegen Zeuersgesahr.
Man schreibt uns vom Lande:
Mit Schaudern hiben wir die Nachricht von dem großen Brandungluck in Cctörito in Ungarn vernommen, wöbe, über 300 Menschen ums Leben kamen. Unwill.ür ich frag man sich, ob nicht ein solches Unglück auch anderwärts, etwa im Kreise Gießen, Vorkommen kann.
Leider müssen wir diese Frage mit Ja beantworten. In 10 Minuten können auch hier 200 Menschen des Todes sein. Ich mache gar keine Flausen, es ist mein völliger Ernst. Man sehe sich nur einmal bei einem Konzert, bei einer Kirmes oder sonstigen Gelegenheit den mit Menschen vollgedrängten Saal an. Am gefährlichsten ist es, wenn sich auch Frauen mit leichten Kleidern dabei befinden. Wie nun, wenn etwa eine brennende Lampe herabfällt oder die Kulissen oder Vorhang in Brand geraten oder aus einem sonstigen Unfall Feuer im Saal entsteht! Im Nu werden die leichtgekleideten Frauen in Brand stehen. Bei der einzigen und engen, kaum von zwei Personen passierbaren und auch noch gewundenen und steilen Treppe werben die ersten sich -u retten Suchenden Fall kommen and so den Ausgang ganz versperren. Den im Saal Zurück- bleibenden bleibt nichts anderes übrig, als zum Fenster stinauszuspringen und so den Hals und die Beine zu brechen. -Selbst die. nicht von dem Feuer Ergri fenen werden von dem sich bildenden Feuerschwaben tot hin sinken. Bei dem Brand oed Ringtheaters in Wien waren die Zuschauer nicht von bem Feuer ergriffen, sondern der auf der brennenden Bühne sich bildende Rauch hatte die vielen hundert Menschen getötet.
Bor etwa vier Jahren ist es in einem Ort des Kreises Gießen vorgekommen, daß bei der Kirmes eine brennende ^ampe von der Decke herunter und unmittelbar neben eine Frau fiel, aber glücklicherweise sofort ausging. Wie aber, wenn das Petroleum Feuer sing? Was hat aber nun zu geschehen, um einem solchen Unglück vorzubeugen:
1. Tie Lampenkloben dürfen nicht eingeschraubt, auch nicht eingeschlagen sein.
2. Die Treppen müssen so breit sein, daß ein Entleeren des L-aales rasch erfolgen kann. Nötigenfalls müssen Nottreppen angelegt werden.
3. In dec Decke muß eine ziemlich große Oefsirung zum Abzug des Rauches sich besinden.
4. Die Behörde darf Konzerte und Kirchweihen in solchen Räumen nicht gestatten, wo noch nicht die erforderlichen Sicherheitsmaßregeln getroffen sind.
Wohlfeiles künstlerisches Hausgerät!
Pi eis. kaufen
Nahezu 300 Schüler werden an dem Wettkampf teilnehmen, etwa 150 aus dem Realgymnasium und der Oberrealschnle. etwa 120 auS den Ob?rklassen der Stadtschule. Tagtäglicki laufen noch weitere Meldungen em. Das große Interesse, das die Schüler der Sache entgegenbringen, zeigt sich in allen Turnstunden. Dort üben die jungen Turner fleißig m Steinsloßen, Springen und Laufen und sind jedesmal stolz, wenn fie ihre Punktzahl bei jeder neuen Hebung erhöbt sehen.
** Fahrpreisermäßigung für Veterane. Die den Veteranen der Feldzüge 1870/71 zum Besuche der deutsch- französischen Schlachtfelder für dieses Jahr zugebilligten Fahr- preisermägigungen können auch Frauen, die im Besitz dei Erinnerungsmedaille für Richtkombattanten sind und die zur Erlangung der Fahrpreisermäßigung oorgeschriebenen Bedingungen erfüllen, gewährt werden.
- Oeiientliche Lesehalle. Im April wurde» 2 485 Baude ausgelieheu. Tavon kommen auf erzählende Likeraiur 1218, Zeufchruteu 42', Jugeudichrifien 279, Vers- dichkuugen und Dramen 51, Llteralurgesthichle 14, Länder- und Völkerkunde 86, Kuliurgefchichle 30, GejchiclUe und Biographie» 123, Kuuugeichichle 24, Nalurwissenschast und Technologie 113, Heer- und Seewesen 26, Haus- und Landwirlschaft 9, Gesund- berislehre i7, Religion und Philosophie 35, Slaalswissenschail 14, Sprachwissenschaft 15, Fremdsprachliches 11 Bände. Rach auswärts kamen 0 Bände.
§ Vorn Vogelsberg, 13. Atai. Das Unwetter am Mittwoch bat in den Waldungen ganz en o r m e n S ch a d e n an- gcridjtet. Ganze Fichtenbestände wurden urngestürzt, starke BLumc liegen geknickt am Boden. In einigen Dörfern wurden ganze Däckiex abgedeckt, so in Crainfeld und Ober-Seemen. In Radmühl stürzte eine erst vor zwei Jahren erbaute Scheuer zusammen.
= Friedberg, 12. Mai. Im vorigen Jahr sand an unserer Obstbauschule zum ersten Male ein Gartenbau- kursus statt. Er hat so viel Anklang gesunden und war so gut besucht, daß sich die Direktion entschlossen hat, auch in diesem Jahre vom 23.-28. Mai wieder einen derartigen Kursus abzuhalten. Die Erössnung stndet am Montag den 23. Mai, vormittags 9 Uhr, im Lchrsaal II der Anstalt statt. An den Vormittagen sinden jeweils drei Vorträge, z. B. über Freunde und Feinde des gesamten Gartenbaues, über Gemüsebau, Blumenzucht und Blumenpslege, Beerelwbstkultur, Düngung usw. statt, während sür die Nachmittage ausschließlich praktische Unterweisungen vorgesehen sind. Wenn man bedenkt, welche Bedeutung der Gartenbau bei unserer gegemvärtigen Lebenshaltung hat, so i|t diese Maßnahme nur mit Freuden zu begrüßen. Es sollten sich unsere Haussiauen und ganz besonders unsere jüngere Damenwelt diese günstige Gelegenheit nicht entgehen lassen, um ihre Kenntnisse und Ersahrungen im Gartenbau, hauptsächlich hn Gemüsebau und in der Blumenzucht, zu erweitern.
will, verl. koBteufr. Offerte. Besichtig, uns. grosestadl. eingericht Fabrik- lagere roit über 8u compl. Zimmer-Einricbt. sehenswert u. lohnend. Bei gröss. Kam; FahrtvergÜt. Lief, frei Wohnung unt. Garantie. Fast überall vi^le Rnfer-nzen Cour, Sauer S6bne, F<il<in. Möbelfabrik mit.
In welchem Umfange die Landesversicherungsanstalt Öcilver-1 ccnä'er, Pouvoie m ^lanfniri a. üli sahrenskosten sür ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, ™ ,Ah"fi
daß am Sckuuß des Monats 305 Personen in Heilstätten usw.
Ludwig m Gießen.
Eheschließungen.
Mai. 7. Wilhelm Becker, Bäcker in Gießen, mit Margarete Ho'rnann in Beuern. — 7. Jakob Tickt er. Gerichtsschreibergehilfe m Orlenberg, mit Hedwig Wicckiard in Gießen. — 7. Erich Wipper, Ponbole ui Worms, mit Wilhelmine Eidmann in Gießen. — ll. Adolf Tönges, Handelsgärlner, mit Anna Bendt, beide in
Wandern und Helfen.
— „Durch Vogelsberg, Wetterau und Rhön" von Pros. Dr. August Röschen, unter Mitwirkung des Vogelsberger Höhenklubs. Neue Auslage mit 97 Abbildungen, 39 Streckenkrokis und 2 Karten. Marburg, N. G. Elwertsche Verlagsbuchhandlung 1910. Die soeben erschienene Neuauslage des bekannten Führers wird von allen Freunden unserer darin so sachkundig und liebevoll geschilderten Heimat mit Freuden begrüßt werden. Der Verfasser gibt in übersichtlicher Form und flotter Darstellung eine vollständige Führung durch die drei großen Waudergebiele in touristischer und historischer Hinsicht. Als Mitglied der historischen Kommission für Hessen und Waldeck, als Solmsischer Archivar und geborener Oberhesse hatte der Autor die denkbar beste Gelegenheit, Land und Leute auf das genaueste kennen zu lernen; er ist Mitbegründer des V. H. C. (1881) und hat das Werden und Wachsen des Höhenllubs miterlebt; er hatte als Bezirksurkundenpfleger besondere Gelegenhett, sich in die Geschichte der engeren Heimat iu vertiefen; er hat auch schon durch vielfache Einzelarbeiten und Borträge das historische und vaterländische Interesse, vornehmlich vom Standpunkt religiöser und politischer Toleranz, zu wecken und zu pflegen gewußt. Rechnet man noch hinäu, daß er als eifriger Naturfreund zahllose Wanderungen durch das ganze Gebiet unternommen hat, und alles aus eigener Anschauung kennt, so nimmt es nicht Wunder, daß der Verfasser mehr als eine trockene Wegbeschreibung gibt, die uns sagt, wo's hinausgeht; wer sich seiner Führung anvertraut, erfährt nicht nur den schönsten Weg, er lernt auch Land und Leute kennen, hört von ihren Sitten und Gebräuchen, ihrer Lebensweise und Beschäftigung, vernimmt wie es in alten Zeiten aussah und herging, hört von lustigen Vorfällen, von alten Sagen und Geschichten, von berühmten Männern, bedeutenden Gelehrten und Künstlern. Die Darstellungsweise ist bei aller Gelehrsamkeit und Wissenschaft voller .Frische, Anschaulichkeit und Lebendigkeft und macht das Buch nicht nur zu einer wahren Rüst- und Schatzkammer für den Unterricht in der Heimatkunde und heimatlichen Geschichte, sondern auch zu einem lieben Hausfreund, dem man im häuslichen Kreise immer gerne zuhört. Dem Wanderer bietet das geschmackvoll in grünem Segeltuch gebundene Buch in den dem Text eingefügten „Streckenkrokis" eine schätzbare Neuerung und Bequemlichkeit, die das unterwegs so lästige Aufschlagen und Verfolgen der Karte überflüssig macht. Außerdem enthält das Buch alle nennenswerten durchgehenden und lokalen Markierungen, zwei Uck>ersichtskarten und eine große Anzahl meist ganzseitigen Abbildungen. Im Anhang befinden sich drei größere wertvolle geschichtliche Abhandlungen: „Ulrichstein im 30 jährigen und 7 jährigen Kriege", „Das Treffen bei Grünberg nnb Laubach am 21. März 1761" und „Tie Drangsale des Amtes Nidda und die Zerstörung Lißbergs im französischen Revolutions- kriege".
Auszug a. ö. Stanbesamtstegifiern öer Stabt Sieben.
13. L"
<47,2
18,5
7,3
46
SW
2
4
Sonnenschein
13. L"
747,8
13 8
8,9
76
8
2
10
Bed. Himmel
14. 7"
746,5
12,0 ।
7,8
75
N
2
10
Regen


