Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Wetter
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München
Lanthans Fritz Nowack
Die diesjährigen
Grossen Gelegenheitskäufe
beginnen llfäoiraicig den 24. Januar
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Seltersweg 43, Ecke der Gocthcstr.
die helle Freude ansiehl, tvenn die Dritter ihm nur den Löffel zeigt." (gez.) Rrid. Lehmann, Rechnungsbeamter.
Zwei Hcniptvorzüge von Scotts Emulsion erklären das Geheimnis ihres außergewöhnlich kräftigenden Einflusses, 1. kommt bei der Herstellung nur der allerbeste Norweger (Lofoten) Medizinal-Lebertran zur Verwendung und 2. ist dieser Tran in Verbindung mit anderen Materialien, gleichfalls erster Güte, tadellos verarbeitet und allen Altersstufen, dem Säugling, der Heranwachsenden Jugend, Männern und Frauen zuträglich gemacht.
Königsberg Danzig Stettin Pofen Breslau Berlin Magdeburg Lervzig Dresden Braunschweig Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf Frankturt a.M. Mannheim Straßburg Stuttgart
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Scans (Smulflon wird von uns auoidjlteßltd) im grogen verkamt, und zwar nie lote nach Gcwicki oder Mas;, sondern nur in versiegelten Ortglnalsiaschcil in Ration mit unserer -Lchuymarke (Qtfdjer mli dem Dorsch). Scott u. Bowne, 13. m. d £>., sdranksurl a. Wi-
Bestandteile: feinster Medizinal-Veberiran 150,0, vrtma Glvzerln 60,b. unttrpt)o6phoviQiaurcr Kalk 4,3 unterpboophotifl airrc» Natron 2,0. pulo. Tragant 3,0. feinster arad Wuinini pule. 2,0, bestilt Wasser 129,0. Äikolioi 11,0 Hierzu nromatOtfcc Emulsion nut ?,tMt-, Mandel, und (Lanltbrrtaol le 2 Trapsen.
lrbeiren des Roh- "0 TennishMses ythruar beendigt isban sind bereits i der eigentlichen y.ort jicicu. Mr rateiu vorgesehen i San der neuen Sprudel begonnen
Amüiarer wmeiwiag.
Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.
Allgemeine Wetterlage seit 'Diontag früh: Am euöranh des großen nördlichen Tiefdruckgebietes Haven sich tteine Randivlrbel
entwickelt, die häufige und starke Regensälle mit sich 'ähren; dabei sind im nördlichen Telle des Großherzogtums, die näher dem Wirbel liegen, die Niederschläge stärker und nehmen südwärts ab. Ueberall ist es etwas kälter geworden, im Gebirge herrscht leichter Frost und Schnee'all. — Tie Trnckvcrteltung ist 'ortgesetzt ungünstig, da sowohl von Frantreich als auch westlich Irland neue kränige Raudwirbel anrücken. Regen- und Schneböen mit stürmischer Luilbewegung sind zn erwarten.
Wctterausfichten in Hessen am Alittwoch dein 19. Januar 1910: Zeitweise stürmischer West, Regen- und Schueeböen, zunächst milder, später wieder kälter. , r
S ch n e e b e r l ch t. Es schneit seit der Nacht in den Mittelgebirgen, dock) zur Zeit noch keine nennenswerte Schneedecke vorhanden.
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Inhalte Und 2400 Bücher, zuml größten Teil Schundliteratur, aufgefunden. Tie Zahl der gefundenen Operngläser beträgt 985.
Kleine TageSchronik.
Ter Dampfer „Prinz Friedrich Wilhelm", der auf hoher See einen Bruch an der Hcruptsteuermaschine erlitten hat, ist am Samstag wohlbehalten in Newyork angekommen.
Aus Brüssel wird gemeldet: Tie Auszahlung der ersten Rate aus der Hinterlassenschaft des Königs Leopold wird bereits heute erfolgen. Jede der drei Schwestern erhält zunächst 61/2 Millionen Franks, wovon die Prinzessin Luise 5 Millionen Franks an ihre bisherigen Gläubiger abzugeben hat.
Tie Fahrpost zwischen Stahlhammer und Weuchnik wurde gestern im Walde von einem Manne angehalten. Als der Kutscher seiner Aus'ordrrung, anzuhalten, nicht Folge leistete, gab er mehrere Schüsse ab. Ter Kutscher blieb aber unverletzt. Gleichzeitig traten noch drei Männer aus dem Walde. Es scheint sich um einen Ueberfall russischer Räuber zu handeln.
Ein Aristokrat, der früher der spanischen Kammer angehörte, ist verhaftet worden, weil auf seinem Besitztum in Gua ix eine Falschmünzerwerkstätte entdeckt wurde. Es soll sich um den Herzog von Benavente handeln.
In San Franzisko wurde ein Heiratsschwindler namens Müller verhaftet, der sich als Graf ausgab. Müller wird bezichtigt, in Newyork fünfmal und in anderen Städten Amerikas nicht weniger als 45 mal geheiratet zu haben. Seinen „Gemahlinnen" soll er Summen im Betrage von 500 bis 2000 Dollars abgeschwindelt haben.
In G i a n i e 0 (Biescia) schickte sich am Sonntag der Pfarrer Don Stellt mit dem Koadjutor Recaldini an, die Messe zn zelebrieren, als sich ein Mann aus die Priester stürzte und sie durch Revolverschüsse verletzte. Ta nur Frauen anwesend waren, fonnte der Verbrecher unbehelligt entweichen. Er siet später den Geudarnien in die Hände. Der Piarcer ist am Arm, der Koadjutor dagegen am Unterleib schwer verwundet.
es grau und Dian vertreibt ihn -
Line neue Augmnschine.
H a lb er ft a d t, 16. Jan. Flüge mit einem neuartigen Apparat, der auf Grund der Versuche und Erfahrungen Lrlicnthals und Buttenstedts gebaut ist, werden zwei auswärtige Erfinder im März auf dem Exerzierplatz ausführen. Ein Halberstädter Bürger hat die Kosten der Ausführung der Modelle übernommen.
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von zahlreichen Aerzten und Gelehrten als das Beste und Bc kömmlichsie täglid) empfohlen, gegen Darmträgheit, Blutarmut, Blinddarmcutzüuduua, Zuckerkrankheit usw. 0324
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Vermischtes.
* Kein Königreich — aber ein Denkmal für ein Pferd Ter Part des Prinzen Friedrich Leopold in Äein-G'ienickc bei Potsdam, der schon jetzt eine Fülle mtercnontcr Objekte sowohl der Plastik <rls auch der Archäologie^ birgt, wird jetzt um eine Merkwürdigkeit bcreidyert werden. Tas Pferd des Prinzen, das de» letzten Tistanzritt Wien-Berlin getvann, ist eingegangen und wurde auf ausdrücklichen Wunich des Pruizew im Pa"rk begraben. Dem „siegreichen" Pferde soll nun aucki ein Denkmal gesetzt werden, auf dem die sportlichen Erfolge des Tieres verz-eickmct stehen.
* Ein Fund. Im Beratungsfaal des Berliner Magistrats wurde anfang des Monats ein cruf den Musketier Josef Matuszak lautender Militärpaß gesunden. Alle Ermittlungsversuche sind btsher vergeblich geblieben; es ist ein Rätsel, wie der Paß, dessen Eigentümer unbekannt ist, in den Sitzungssaal gelangte.
Was Berlin verliert. Im vorigen Jahre wurden in den Berlin er Straßenbahn wagen etwa 29 000 Regenschirme verloren, von denen etwa 16 000 ab geholt wurden; ferner wurden 4000 Portemonnaies mit mehr oder weniger wertvollem
andauernd deutsche Ware heran. Diesen Ansprüchen, zu denen sich auch bessere Kauflust seitens des Inlandes gesellte, steht in letzter Zeit nur geringes Angebot gegenüber, da das feuchte Wetter den Ausdrusch verhindert. Zum Teil lag der festeren Meinung für den Arttkel die Auffassung zugrunde, daß sich der Mangel an guten Qualitäten zum Frühjahr hin noch verschärfen dürste. Gegenüber letzter Woche zeigen die Lieferungspreise eine Besserung von IV« bezw. 21/4 Mark. Hafer hatte bei schwachem Angebot gleichfalls feste Tendenz, doch hielt sich das Geschäft in verhältnismäßig engen Grenzen, da die im Konsum erzielbaren Preise mit den Forderungen der Provinz schwer in Einklang zu bringen sind. Gegen noch dem Auslande ge- mackste Abschlüsse wurde mehrfach auf dem Lieferungsmarkte Deckung genommen. Tie Forderung für russische Futtergcrste zogen zunächst weiter an: erst in den letzten Tagen trat eine mäßige Abschwächung ein. Mais hatte ruhigen Verkehr, da ,uh der Verbrauch bei den weiter gestiegenen Preisen noch mehr als
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In allen Abteilungen des Geschäfts werden grosse Warenposten nur gediegener solider Weisswaren, Wäsche und flusstohungs Artikel zu enorm billigen Preisen ausgelegt.
de Januar werden zu tztankstirl ün geben. Sur Lis erung" non sarv sler, „tetäita
i, 17. Im. Tic Kilt Lnecken inner xt Litauer Ml- |. M-Swckhcim im nm niet verursacht hc Zahn Frank- ; di: hessischen Ortc am 1. jenuer bat Dadi erst un L>cil 7 ÄreL ist M- >j[ befahren heM or Win füllet scheu iUegicrmig be- [t cetiroeigtc kera- n Sorträgen, lonnc Me iu heben und
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J. Weisel, Telephon 235. Souuenstraße 6. 'Achtung! Achtung!
Stuuniuijiiget Schwuiz empfiehlt sich zur Vertilgung von Natten, Manien, Lmtvabcn, Wanzen u. ungezicser icber Art. Duce Criert. unt. 441 in der Exped. d.Gteß.Änz. fchrisll. niederzulegen.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber femerlct
Verantwortung.)
Zu dem Artikel von Kinzenbach vom 16. ds. gestatte mir solgende Erwiderung: ..
Es ist nicht wahr, daß die Firma Stengel & PsaN ihren Betrieb wieder einstellte, sondern laut Vertrag vom 6. September 1909 habe ich Unterzeichneter das Geschäft mit sämtlichen Vorräten und Inventar käuflich erworben.
Durch Differenzen, die die beiden ehemaligen Inhaber unter sich bekamen, wurde durch vorläufigen Arrest der Betrieb zum Stillstand gebracht. Wie sich der rechtliche Ausgang, über diese Angelegenheit gestaltet, werden die in dieser Sache schwebenden Zivilprozesse ergeben. Zch meinerseits bin nur interessiert, die gekauften Waren und Bestände in meinen Besitz zu bekommen und versuchte folgedessen, die Sachen dorten abzuholen.
Ter mir hierbei entgegengevrachte Widerstand der Einwohner ist durchaus nicht in der geschilderten harmlosen Weise verlaufen, sondern vielmehr das Gebaren dieser Leute, unter Vorantritt des Herrn Pfaff und des ehemaligen im selben Betriebe beschäftigten Arbeiters und jetzigen Polizeidieners Mandler, ließen sich diese Leute an russische Zustände grenzende Ausschreitungen zu Schulden kommen. , . . .
Hierüber schwebt bei der Königs. Staatsanwalt,chaft Limburg ein entsprechendes Strafverfahren. Inwieweit der oben genannte Polizeidiener überhaupt berechtigt war, uns zu verhaften, wird sich in dem Verfahren noch ergeben. Jedenfalls wurden wir in Wetzlar von dem amtierenden Richter nach Vernehmung sofort wieder entlassen. Daß Herr Mandler an der Sache selbst interessiert ist, geht schon daraus hervor, daß er selbst noch Lohn zu bekommen hat und an den dortigen Sachen sein vermeintliches Recht geltend macht. t ..
Inwieweit ich zur Zahlung der Löhne verpflichtet bin, muß sich ebenfalls aus den schwebenden Prozessen ergeben. Jedenfalls zahle ich nickst eher, bis die Differenzen, an denen ja nicht ich die Schuld trage, zwischen Pfaff und Stengel beigelegt sind und ich im Besitze meiner Sachen bin.
Wilhelm Heinzerling.
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Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 227.7o
°tu(i 228 25 (— 1.00). Budapest Aprll 242.70 (+ 0.75). Paris han. 194.75 (— 2.85). Liverpool März 186.70 (— 4.40). Chicago lliai 171.85 (— 2.95). Roggen: Berlin Mai 178.25 (-s- 1.25) ^ult 181.2-i (-}- 2.25). Haier: Berlin Mai 166.50 (+ 0.50), Jul- iS .50 (+ 0.50) Ml. ~ i
bisher einschränkt.
Es stellten sich die Preise st'ir inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigest'igt ist, rote folgt:
Weizen Roggen
„Wiegt mit 12 Monaten 20 Pfund", das ist gewiß um so bemerkenswerter, als eS sich um einen kleinen Jungen handelt, der als zartes Geschöpfchen zu früh auf die Welt kam. Doch hören wir, was über ihn berichtet wird:
Berlin N. 65, Triststr. 29/IL, 21. April 1908.
„Da mein kleines Söhnchen infolge Frühgeburt gar nicht vorangehen wollte, der Unlcrernährung aber entgegengetreten werden mußte, entschloß ich mich, eininal einen Versuch mit Seotts Emulsion zu machen. Mit der Wirkung des Präparates bin ich außerordenllich znirieden, denn nur ihm danke ich es, daß der kleine jetzt so kräftig, lebhaft und fröhlich geworden ist. Er war 7 Monate alt, als er den ersten Löffel Emnlsion bekam und hat Henle, nach 5 Monaten, ein Gewicht von 20 Pfund erreicht. Sein Fleisch ist am ganzen Lörper ausfallend fest, seine Beinchen so kräftig und gerade, daß er schon vor Vollendung des ersten Lebensjahres anfing, sich aufznstellen und an einer Hand zu lausen. Das Kind nimmt Scotts Emulsion so gern, daß man ihm
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