Ausgabe 
11.3.1910 Erstes Blatt
 
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21 us 5taOt und Lund.

abgehaltene Stadtverordneten versa »nmlung hatte sich mit der Beratung des HaushalttzvordnschlagS zu beschäf­tigen. Nach dem Bericht des Finanzausschusses beträgt Ein­nahme und Ausgabe 7 669,610 Mk. Auch Darmstadt ist von der allgemeinen Finanzkrisis nicht erspart geblieben, denn der Gcsarnifehlbetrag stellt sich auf 1 032,750 Mk., also fast ein Siebentel des ganzen Voranschlags. Zur Deckung Iollen ca. 430 000 Mk. auf dem Wege der Gebührenerhöhung, die gröbere Hälfte von ca. 600 000 Mk. aber durch Steuer- e r h'ö hung aufgebracht werden. Die Großh. Bürgermeisterei hatte eine Steuecerhöhung von 22°/0 in Vorschlag gebracht. Der Finanzausschuß hat aber unter Streichung einer Anzahl Ausgaben den auch von der Stadtverordnetenversammlung angenommenen Antrag gestellt, nur 18,2 Proz. auszuschlagen, so bay sich ür 1910 die Gemeindesteuer auf 128,4 Proz. der Staats­teuer belaufen wird. Der erste Bürgermeister Dr. G1 äsfing betonte, bay leider für daS nächste Jahr keine besondere Ein­nahmesteigerung zu erwarten sei, doch hätten die neuen Steuerlasten ein Mehr von 90 000 Wik. für direkte Steuern ergeben. Mit 128,4 Proz. komme Darmstadt gleich hinter Offenbach und das sei gerade fein Ruhm. Die Stener- erhühung müsse damit unter allen Umständen ein Ende haben.

-th. Krofdorf, 10. März. Die Erklärungen, die auf Grund der Umfragezettel wegen des Bedarfes an Licht und elektrischer Kraft von unseren Einwohnern abgegeben sind, lassen erkennen, baü der Bedarf an Strom so groß ist, daß ein Anschluß unseres Ortes an das städtische Elektrizitäts­werk in Gießen auch für Gießen lohnend ist. Vielfach ist die Erklärung zwar unterzeichnet mit dem Bemerken, wenn auch die Straßenbahn gebaut wird; aber diese Einwohner werden schließlich auch Licht und Kraft ohne die Elektrische abnel)men, wenn der Anschluß erst einmal hergestellt ist.

(.) Fellingshausen, 10. März. Es ist bis jetzt noch nicht aujgeclärt, wodurch das Feuer entstanden, das am Dienstag abend hier zwei Scheuern einäscherte. Die Wahlschlacht zur (^cmcinvcbCTtremng wurde gerade aus gesochlcn, als am Abend in der Scheuer von Ludwig Wagner Feirer ausbrach, das auch die Nachbar,cheuncn in Mit­leidenschaft zog. Sämtliche Fenerwehren der benachbar tcu Gemeinden waren rasch zur Stelle, sonst wäre der Scha

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den unberechenbar geworden.

n. Frankfurt a. M., 10. März. Der Zweigbereii. Frantsurt des Vogelsberger HöhenMlbs veranstaltet am 15. März in der LogeEinigkeit" ein Wohltätigl'cits tonzert, dessen Neiilerlrag den unverschuldet in)f geratenen Landsleuten in O b e r m o ct >i a d t zugute kom ­men ,oll. Der Frankfurter Verein versagt über eine statt' liche Zahl sehr guter Kräfte.

Schwurgericht.

th. ießen, 11. März.

Gestern vcrljmibeltc das Schwurgericht gegen den am 18. Sep^ teniber 1885 geborenen, sechsmal tvegen Gewalttätigkeiten vor­bestraften Maurer Friedrich Engel und den am 22. Dczeiilbcr 1891 geborenen Zimmermann Franz Bender, beide von Vilbel, wegen Straßenraubs. Tic Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. Brill; Engel wurde von Justizrat Grünewald, Bender von Rechts­anwatt Arnold verteidigt. Es wurden 6 Zeugen gehört.

Der Vorfall, um den es sich dreht, hat sich in der Rächt vom 22. zum 23. Januar d I. ans offener Straße in Vilbel abgespielt. Der DicnsttneäN Seidl, der dort bebicnltct t|t, füll überfallen und zu Boden gerissen, sowie seiner Barschaft beraubt worden sein. Die Angeklagten beitreiten nicht, mit Seidl in der fraglichen Nacht einen Znsammenstoß gehabt zu haben: sie wollen aber von einem Raub nichts wissen. In ihrer Bei- nehmnng schildern sie den Vorsal^lwie fplgt:__sie «eien, nachdem jeder für sich an dem Tage der Tat, einem Sonntag, eine Bier­reise gemacht hat, abends ohne Verabredung zwammeugekroffen. Seidl sei mit ihnen nicht bekannt. Als sie ihm begegneten, will Friedr. Engel in der Annahme, er habe einen ihm bekmmten Knecht vor sich, ihn nusgefordert haben, ihm 12,Pfg. für einen schnaps zu geben. Seidl sei daraus sofort aus sic cingcbrungen und habe den ersten Schlag geführt. Man habe sich gewehrt unb babci soll es zn einer Rauferei gekommen sein. Nachdem der Gegner den Kampfplatz verlassen hatte, will Bender dort 19 Pfg. aus gclcfcu haben, die, wie er annimmt, int Saufe des Gefechts dem Seidl aus der Tasche gefallen sein iiüiyteii V. will den Betrag zwar an jid) genommen, ihn aber später an Enget gegeben haben

Der als Zeuge Vernommene Dienstknecht Seidl schildert ben Vorfall ganz anders. Er bekundet, baß er an dem Dago 812 Schoppen Bier getrunkeii haben kann und recht vergnügt heim wärts gezogen sei, ba seien in unmittelbarer Nähe die Ange Nagten an ihn heraiigetrctcrt und hätten Geld verlangt, um zum Maskenball zu gehen. Er habe zuerst die ganze -sadtc spatzig gesunden und habe gesagt, er habe kein Geld. Die ztrnn hätten ihn daraus angepackt, zu Boden gerissen, ihm einen iumhiigen Sd)lag aus den Kopf, anfd)eincnb mit einem harten Gegenstand, versetzt, ihn aud) mit den Absätzen getreten, ^eibl will deutlich gefühlt haben, Ivie jemand an der Billett-Tasche seines^ Jackettes gezogen hat, in der er 1,50 bis 2 Mark gehabt hätte, .lls Seidl, der 3 Kopfwunden erhielt, sich vom Boden erheben konnte, waren die Angreifer fort, mit ihnen aber auch das Geld. Aul Befragen erklärt Seidl, daß er mehrfach, darunter wegen einer Messcrafsäre, bestraft worden ist. . .

Der Wahrsprucl, der Geschworenen, den ^ngcmenr Koch Gießen verkündet, lautet: schuldig des Straßenraubes unter Zubilligung mildernder llmstände. Engel wurde unter Einbeziehung einer noch zu verbüßenden viermonatlichen Gesängnlsstrase zu 2 Jahren Gesängnis und Bender zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. 6 Wochen llntersuchungöhaft werden auf die Strafe ungerechnet. Von br< Aberkennung der Ehrenrechte glaubte der Gerichtshof absehen zn sollen._________________

Die Wormser Moröassäre vor Gericht.

- Fortsetzung.)

Mainz, 10. Marz.

Die Vernehmung des Angeklagten, der ben Tatl»esta>id wi. in dem während der Voruntersuchung abgelegten Geständnis nngiÖt,

Evang. Arbeitervereins hier macht darauf aufmerksam, daß die anläßlich eines Preisausschreibens eingereichten Entwürfe auch noch am nächsten Sonntag von vormittags 9 Uhr bis nachmittags 1 Uhr in dem oberen Saale der neuen Gewerbe- chule (Kirchstraße 16) ausgestellt bleiben und somit aud) den Interessenten Gelegenheit zur Besichtigung gegeben ist, die an einem Werktag verhindert sind.

L. Frie dberg, 10. März. Die Vaterländischen Festspiele wurden insgesamt von 8400 Personen besucht. Das Stadttheatec schließt in nächster Woche für diesen Winter seine Pforten.

rm. Darmstadt, 10. März. Der Zweigbund Mittcl- lentschland der Bäcker- un o KonditorgeHilfen hält am zweiten Osterfeiertag hier seinen Bundestag ab, bei dem Berichte über den Ausbau des Stellennachweises, iber die neutralen Vereine, über die Ruhezeit an den drei Festtagen, über die Kampseswei,e der Gegner bei Lohn­bewegungen usw, über bi: H?ra sgab: von Ehrendiplomen und die Stellung zum Hansabund durch Redner aus Offen- rach, Mainz und Frant,urk erstattet werden.

RB. Darmstadt, 10. März. Die heute Nachmittag

«Webner auf rt die H.ismung, oay man morgen zum Schluss Eorrtmxn IFrankreichsnach D en t schland si ch v e r m eh r t habe, aber bre Zunahme laste jetzt nach. Die Deutschen

T<r New olagsausschust für das HauSarbeitsgesetz hätten eine bessere Methode, indem sie die Ausfuhr der nahm c » y a in r Ja>jung der Regierungsvorlage an Rur subventionierten Kartellbildung begünstigten, um die Preise rourrwit C.u Gcialiccu ihr L^beu ober (Gesundheit, die sich aus ,erhöhen und zu regeln. Frankreich habe ohne Protest

Ä ÄÄÄSnft H ßch -°r der Tarife andrer: ffltata ßebeußt

.Mähren uh bi* Sittlichkeit gleichgestellt. Eine Reihe Abände Beratung auf Freitag vertagt.

, uim^.nit'.igc er S.> mo traten uno des ^jentrums wurde abge-1 Im englischen Untertans fragte bei der Be--

h'hni 11 wurde iiiif.r Ablehmmg sozialdemokratischcr Anträge Provisoriums von acht Millionen Pfund ©ter-

'''''*Är^u^t'i*Eu*s*i d> u st des Reichstags führte (yciitc seine ling für ben Zivilbienst vorn 1. April ab Austen Eham- r.ciatungcn iihci Bud i, Abschnitt I, der Atrasprozestnovellc, g^rlain, warum das Provisorium in diesem Jahre einen anSommä" !° geringen SBettaß aufweife unb für eilte fo kurze Zeit tVv x; l(i, li, 12, or den Kvmpctcnzlouflikt regeln, wurde die von sechs Wochen bestimmt sei; der von der Regierung Bähung der Bicgimmgdvorlagc durch Abänderungsanträge klar- emgeschlagene Weg werde später in der Session ein anderes ___Lprnhifnrbtm nötig machen. Lloyd George führte aus,

Bürgermeister (ueger daß die Regierung zu der Praxis zurückkehre, die vor dem

W-r wir gestern schon kurz melbeLen, ist der Bürger- Jahre 189G geherrscht habe; die finanzielle Lage sei sehr

meister von Wien, Dr. Lueger, nach langem Leiden ge- ungewöhnlich. Er glaube, daß das Haus eine andere Ge­storben. . legenheit haben werde, besonders nach Ablauf der sechs

Einem hübschen Artikel derRhein.-Westf. Ztg." ent-1 Wachen, seine Ansicht über das Ministerium auszusprechen,

MCb,^8CTr N/"armen Schuldieners Sohn. Mit welcher Partei es auch angehören möge. @8 Supenbien, Freitischen und kärglichen Hauslehrers.i.ttünf sei sehr wichtig, daß das Haus eine volle Kontrolle über Len tonnte er sein juristisches Studium vollenden. Einige die Exekutive habe, besonders über jene Zeit. (Beifall.) Jahre als Advokat wirkend, wandte er sich früh dem poliK »Ghamberlain entgegnete, dos einzige Ziel, das die sthen Treiben zu, um im Tienste einer einflußreichen Plirtti ^mennm beharrlich verfolgt habe, sei, daß sie die finan- P^rtNuiVtzk, «ciSAuungen, U-b«,7uguLg und«-' Lielkn Verhältnis^ ihren Nachfolgern in der größten Ver- ।Innung beschwerten ihn babci nur wenig. So war er ur- wirrung hmterlasien habe.

ipriinglich Parteigänger der Liberalen, sattelte zu fchärserl Ms Peking wird gemeldet: Tie Vortag des Komi- demokratischen Anschauungen über, betätigte sich mit Zlei-1 zur Ausarbeitung konstitutioneller Gesetze über die A b- cheni Eifer m der ,iog. r tJ cf) a f 10p a i: i e i, Jiajmamin a f u n g der Sklaverei wurde von der Regierung

selbst Parteigründer, indem er sich dem Problem deskleinen genehmigt. Von nun an ist der Berkaus wie der Kans von Mannes" zuwandte, in dessen Führung er fast über Nacht j Menschen bei strengster Strafe verboten.

'emporschnellte in die Höhen politischen Ruhmes.

In gleicher Weise wie Stöcker in Berlin, wurde Lueger

in Wien der Messias der klein Hand werter unb I Gießen, 11. Marz 1910.

ßcr unteren unb mittleren Beamten, der Vorkämpfer und Aus der Sitzung der Stadtverordneten, t.egeistemde Vollsredner einer gegen den Liberalismus ged Man muß es unseren Stadtvätern ta^en, daß sie recht richteten, in Oesterreichs Hauptstadt aus naeürticheii Grün^ fleißig find. Tenn es gelang ihnen in ihrer gestrigen ben besonders starken antisemitischen Bewegung. Seit 18.5«Sitzung, über ein halben Hundert Gegenstände der verschie- int Geineindcrak der Stadt Wien, seit 1885 Reichstagsabge bensten Art zu erledigen, darunter manche von recht großer ardneter und feit 1890 auch Mitglied des uicderösterreichi Wichtigkeit. Dabei war stellenweise der Redefluß recht scheu Landtags, tonnten ihn seine an Zahl immer stärker reichlich, so daß in der Versammlung ein recht seltener anschwelleuden Gesinnungsfreunde vor nunmehr 15 Iihren I $all sogar einmal ein Schlußantrag gestellt und auch zum ersten Male als Bürgermeister erwählen. Die Re- angenommen wurde. Am meisten wurde natürlich über die giecung, damals noch nicht so klerikal durchseucht )vie heute, Wiederherstellung von Straß en gesprochen. Gut vielmcbr ihre Stärke durchaus in der liberalen Versaisungs-l die Hälfte der Stadtvater ergriff dazu das Mort, um partei suchend unb dem bedenkenlosen Demagogen miß- einzelne Straßen als besonders vernachlässigt hinzustellen, trauend, verweigerte die Bestätigung der Wacht und löste and Oberbürgermeister Mecum beleuchtete dieses allgemeine ben opponierenden Wahl-Gemeindcrat aus. Es entbrannte Wettrennen sehr treffend mit dem Wort, daß die Aussprache ein .^wmpf voll erbitterter Leidenschaftlichkeit zwischen Re- sehr an die Verhandlungen des hessischen Landtags erinnere, giernng und Bürgerschaft. Fünfmal wurde Lueger auf wenn die Abgeordneten sich bemühten, ihrem Wahlkreis eine Iben Schild erhoben, dreimal der unbotmäßige Gemeinde- Nebenbahn heimzubringeu. Immerhin gelang es den An- rat aufgelöst und die Verwaltullg der Stcrdt Regierungs^ tragstetlern, für einige Straßen eine Abhilfe der schlechten lonimissareu übertragen, 'lach der fünften Wah? bekannte Zustände noch in diesem Jahr zu erreichen, so für die Rod- sich die Regierung als geschlagen unb ließ ihren Widerstand stcaße, die Woltengasse und die Lonhstraße, wofür die Her- lallen. Die Bürgerschasi behielt den Kampfplatz. stellung der Fahrbahn in der Süd^Anlage noch einmal zu>

In bc»u' runden Dutzend Jahren, die Lueger auf dem rückgestellt wurde. Im ganzen sollen runb 240 000 Mk. für Bürgermeisterstuhl von Wien thronte, hat er bewiesen, daß Wiederherstellung von Straßen verwendet werden (gegen e>x ihm neben dem Willen zur Macht nicht an der Herrsch 400000 Mk. in btefem Jahr), während insgesamt für d-teseu -besah iguug und nicht an der für fein Amt notwendigen Zweck noch 141.0 000 Mk. aufzuwenden sind. Der^ Er- fruchtbaren Initiative, und schöpserischen^lestaltungskraft ge- h ö hun g des Schu 1 g e 1 d e s für die h er en Schu- brach. Wer Wien tannte, wie es vor etwa 20, 30 Jahren len auf die Höhe der staaklichien Sätze wurde, soweit btc mar versumpft durch kommunalpolitische Unfähigkeit, in Stadt Einfluß darans hat, zugestiiumt. Bei der höheren feder Hinsicht zurückgeblieben - und wer damit bas Wien Mädchenschule soll von einer Erhöhung abgesehen werden, von heute vergleicht, mit seiner Eleganz der Straßenzüge, Die fortwährende Erhöhung der Schülerzahl in ben ftdbti mit den ansgedehiilen "RaturParks und wohlgepslegteu scheu Volksschulen macht die ErrHl)tung ,z »v e ier u e n en bssenllichen Gärten, mit seinem tadellos funktionierenden Schulklassen erforderlich. Tie Versammlung stimmt Siraßenbahnsystnu, mit bim vorbildlich wirkenden schmucken dem zn, wie auch der Erhöhung der Zahl der katholischen öffentlichen Gebäuden, mit ben vielgestaltigen und fegens- Lehrkräfte von drei auf vier unb bet Bestimmung, daß in reich wirkenden tommunalen Einrichtungen (Gemeinde Bier- Zukunft stets eine Lehrerstetle nut einem israelitischen 'branerei Gemeinde'Großschlächterei, Gemeinde-Lebens und Lehrer besetzt kverden^ soll. Vor Eintritt in die Tages Rentenversicherungsanstall, Bürgerversorgiingshaus, Städ- orduung erwiderte Stadtv. Eichenauer in sachlicher lische >traukenhansanlagen usw.): der wird ermessen köiinen, Weise auf die Ausführungen des Telegraphendirektors welche '.liefenträflr Lueger aufgewendet hat, um diese .Hagemann in der Dienstag-Nummer desGieß. Auz." zauberhafte Umgestaltnng zn ermöglichen. über die Aenderung der T eA e p H onge b ü h r e n

W ien, 10. März. Im Abgeoronetenhaus wiomete Prä- o r d n n n g. Herr Eichenauer Hieb dabei, bay, bie bcab sident Dr 'liatiai dem verstsorbenen Bürgermeister Lueger sichtigte Aenberuna den Handels und Gewerbestaub schädige, einen Nachruf, worin er Hervorhob, Dr. Lueger sei /im wenn sie auch vielleicht zunächst manchem Teilnehmer lleine Parlament ans einsamer Stellung zn einem auch von Geg- Vorteile bringe, uub lediglich ans sistatischen Beweggrunbeii uern geachteten Parteiführer und Volksmanu von beifpiel geplant werde. Er fand babci die Unter,tützung^der stadtv. loser Popularität unb zu Wiens erstem Bürgermeister krumm und Heichelheim, während ihm die Stadtv. Dr. emporgestiegen. Der Nachruf wurde stehend angehörl und Biermcr unb Löber widersprachen, mit Rückjrcht auf die Er- die Sitzung zum Zeichen ber Trauer alsdanii geschlossen, leichternngen für die Teilnehmer mit geringen Gesprachs- Das L e i ch enbegäng n i s Dr. Luegers wird auf k o st e u zahlen. An ber Eingabe der Stadl gegen die geplante Er der Gemeiude Wiens veranstaltet unb am Montag, Höhung änberte indessen die Aussprache nichts mehr, da jo uhr vormittags, ftattfinben. Wie es in berNeuen der Einspruch bereits vor Wochen schon an den Reichstag Freien Presse" heißt, wird k ais er Fr anz I o s e s an dem abgegangen ist.

Leichenbegängnis teilnehmen. Dr. Lueger hinterließ ein * , . .

politisches Testament, worin er btc Wahl bes ** Neue Straße. Eine Angelegenheit, bre unsere Prinzen Lichtenstein für die Leitung der Partei und des Stadtverwaltung seit etwa 10 Jahren beschäftigt, ist in Dr Weißkirchner ol-^ Bürgermeitter der Stadt Wien e>np- der gestrigen nichtösseutlichen Sitzung Der ^tadtverord- yich(t neten zu einem befriedigenden Abschluß gekommen. Man

.i K. . ________ __________1 1 beschloß nämlich die Anlage einer Vert) iuduNgs st r a ß e

zwischen ber Neustabt unb ber Kirchstraße, die

1 1 1 am Mootzscheu Hause beginnt und zwischen bem evang. Ge-^

Der Kaiser verließ, wie aus B r e i»i e r h a v e n ge^Uidehaus und dar Restauratiou Zum Gambriiius endigt,

meldet ivirb, am Donnerstag kurz vor 10 Uhr das Linien- frcr Neustadt handelt es sich um die Verbreiterung ber schiffDeutschland" und begab sich an Bord deS Schnell- Sandgajse, bie das Mootzsche Haus etwa in ber Mitte

campfersKai sw Wilhelm II." Gleich darauf trat dieser, durch Ich neidet, während vom Gänschen Tabailager ab bis zur

*-s bealciit-f- von bem xrenzerKönigsberg" unb ben I^irc£)ftrafic ein vollständiger Durchbruch zu erfolgen hat. peschenbooke?^V. 150" undV. 161" bie Fahrt in ®ec I ^it dieser Straßenanlage wirb einem Stadtteil Luft unb (bie Nordlandsreise) an. Licht zugesührk, ber betten wohl mehr als jeder andere

Der B u n d c r a t erteilte bem Entwürfe bes Gesetzes I g^darf'.

zur Ausführung der revidierten Berner llebereintunft zum Uebcr Venedig unb seine Kunstschätze sprach

Schutze von Werken der Literatur und Kunst seine I flC^ern obend auf Veranlassung des Kaufmännischen Vereins |iimmuuir 9iifrph «nennen in der Aula der Universität vor einem

großen ZiihÜrcrkreis. Der Vortragende führte nnS an Hand ,, ., c. «a _ von sehr schönen, jiiNN größten Teil farbigcii Lichtbildern bie

-üd^i^n'nnbÄK g«be®mn^.Äaa abenb* S-h-nawü-digkni-n do. fch-n... Saguncn- in Wien ein Tiner, tu welchem unter anderen erschienen Nabt vor Augen unb unterließ eu auch ntcljl, einen kurzen ivaren: bei apostolische Nuntius Pelmonts, sowie anbcrc llebcrbliet über die Entwicklung ber Stabt zu geben. Vom Diplomaten, ferner Ministerpräsideilt Freiherr v. Bienerth. 0a.vkil6 granckv erzählte er, vom Dogenpalast, von bem ^I-b unter denanderen Diplomaten" anch Graf Aehren MarkuSplat; mit seinen prächtigen Bauten, von denen ber 11) n l gewesen ift?) Dom einen großartigen Einbruck macht, wie denn ber Vor­

hin französischen Senat führte bei ber allgemeinen I jVOqen^c cmc Reihe ber prächtigsten Ansichten znsammen-

Beratung der o l (t a r i f re V i f i o n ScuIJort au«, bie hotte. Starker Beifall lohnte den Vortragcnben für

vor geschlagene Revision sei eine Folge der Erhöhung ber interessanten Vorführungen

Tarife, dir man iu 'verschiedenen ^n^ni vollzogenhabe.I"''»e mte^ssante^^rfuhrungm.^«r Entwürfe. 5ie\u^äkCbifd?"H'lÄttCünb^utltcw'bäu bick'luWuvlOTan schreibt uns: Der B-rstand ber Baugenossenschaft des

Ijabc sie gelegt, schlafen, geruch ins Äc Aassei ivieber tragen | im 'iltyi H ÖW> fiel U es zweiMt aus durch äu e Mutt I As es fr 11 Dichensrn I cgüeii Ä a I Tu t 1 Sihüt 5d I dkg jtrugi 1 bimmclbt-i '2113: [1 wnwnunci VA ^mitteluii Q Wx E>'u I;cr uni I itme Borh I imduhar I !ki nun er I M einem I «Ijer [,ab n näm I Sklührt un I rötüdt ha |6r ber06

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