’M 1910
VezugSvrelS:
ch7bPf.,viertel- Äkk. 2.20 . durch
Ar.
te
ite
Die heutige Nummer umsaht 16 Seiten.
beln
ite
Dice
ti)
r
me
Ahe
2M 449 WamituT Lürvorlc 2806) 58 Garnitur Qtaxww W 194 TchrerbEr
Hell beln
n
Diaff) :dte
aber ittcl . ice mit
ngerätt n
ffinfl-- fchlag
ite
d,
I Absage bei dem letzten großen Bergarbeiterausstand. Der Name des Kanzlers ist im Zusammenhang mit dem drohenden Ausstand bisher zwar noch nicht genannt worden, wir kennen aber sein Interesse an den Arbeiter- und Lohnfragen von früher her. Als Staatssekretär des Reichsamts des Innern hat er am 20. Oktober 1907 bei der Begrüßung des deutschen Arbeiterkongresses in Berlin folgendes Bekennt-
28296 214 Tviellaften 28349 341 Nterbeutel M.2 461 Pferdedecke 28356 342 ^mlcinenc^r. 28413 312 2 -vaarburM &2ffijpbleneimcr 28488 271 Sedetubt 28330 7% Schreibzeug ML 453 Hausiegen
E8MlPaarGlaceba
Verletzung.
Seit mehreren Tagen hallt es in den Zeitungen wider von den aufregenden Vorgängen in Marseiile, und doch missten bei uns sicher nicht Alle den Inhalt der Berichte sich recht zu erklären. Die staatliche Einrichtung der „einge- scliriebenen Seeleute" in Frankreich ist zwar schon über ,1m Jahrhunderte alt. Jean Baptiste Colbert, der große Minister Ludwigs des XIV., der Frankreich zu einer mate- iicileit Blütezeit verhalf, ersann auch den Weg zur Schaffung einer guten Kriegsflotte. Die aus der Seemannsbevölkerung amieworbeuen Franzosen erhielten besondere Rechte, indem jic' dauernd als Kriegsmatrosen eingeschrieben und dasfür mit Alterspensionen, Fischereirechten und ähnlichen Vergünstigungen bedacht wurden. Sie konnten aus der Kriegsflotte ausscheiden, auf Handelsschiffen Dienste nehmen, blieben aber als „eingeschriebene Matrosen" auch
Ibum im notin) a)
M jdiet . ndschuhe jiöitW
tlt»
Wie sielst cs mm mit den Lehrern aus? Ta herrscht nach eine geradezu vorsintflutliche Einrichtung. Knaben, die eben bic Schule verlassen haben, treten als Lehrlinge aktiv in den Lehrerberuf ein. So unterrichten sie bis zum 18. Lebens!ähr und treten bann — aber nur -teilweise — in ein Lehrerseminar ein, um dann nach Durchlaufen einer solchen Anstalt von neuem als Lehrer angesiellt zu werden. Unter den angestellten Lehrern befanden sich lnach Abel-Musgrave > 1902 nur 52 Prvz., die ein Seminar besucht hatten. I«. vielfach Will man die Semmar- abiturienten, die man früher als Lehrer gehabt fat, nW wieder an sollen, da die anderen — billiger und. Etwa 600000 Kuwer werden in England von solchen unausgebildeten Lehrern unterrichtet. Und da spotte noch einer über den prcußüÄen Unteroffizier als Lehrer' Wie es hier in London, das seit einiger Zeit viel für sein Schulwesen tut, steht, sind dort von 15 100 mit einem Zeugnis versehenen Lehrkräften an Elementarschulen nur 11 000 m einem Seminar gewesen. 1200 Lehrkräfte haben überhaupt kein Zeugnis. Unter den 15100 Lehrkräften sind 10 400 Lehrerinnen London hat sieben Seminare, davon fünf für Lehrerinnen und zwei für Lehrer und Lehrerinnen, also kein reines Lehrerfeminar. Tie Gehälter sind niedriger als in den meisten deutfchen^wdten (Höchstgehalt für Lehrer 4000 Mark, für Lehrerinnen 3000 Mark-. Tagegen hat man für die wenigen Hauptlehrer hohe Gehalter .3000—8000 Mark). ,
Heutzutage im Zeitalter der vermehrten Madchenbildung gLyen auckt viele Damen, die an der Universität studiert ha bell, m den Pe-lksschuldicnst. Ich hörte, wie ein Mitglied der Oxforder Universität dies empfahl, als man klagte, daß die.mngen Tarnen an den höheren Silvulen kaum noch ankommen konnten, lagte, sie hätten dort ein reichliches Auskommen. Aber das übergroße Angebot hat die Gehälter gedrückt. Obendrein ist die Stellung der Lehrer eine höchst unsichere unb absolut abhängige. Xtx Xircftar stellt an und entläßt. Unbrauchbarkeit für sportliche Leiitungen kann zur Entlassung führen. Pension gibt es Nicht. Die Ixige der Lehrer ist selbst in London eine „bemahe hoffnungsloie Aus der vorhin erwähnten Lehrerkonferenz wurde nach einem -oericrt der Nationalzeitung einsoimniig eine Ent'cküetzung angenominen, die die Bildung eines speziellen ApellatwnSgericht^ empfahl als Sicherheit gegen ungerechte Entlassung von Lehrern, -ber sich ein Bild von diesen englischen Schulzustanden machen will, der lese nach bei Abel-Musgrave. n . . .
Tabei besuchen in Englatid, dem klassisclien Land der Privat- sckulen, heute noch mindestens die Hälste der ^Schulkinder Privat- schulen. Nach der Angabe eines Pmlamentsmitgliedes, dw ich 1901 in Oxford hörte, waren dies 2 436o87 von 4 6,3 < 646 schulpflichtigen Kindern, also 53 Pvoz. Es versteht sich von selbst, das; die Leistungen der Volksschulen tn letzter^Zeit etwas besser geworden sind. Ein Engländer, der um 18/0 Schulen m Deutschland und der Schnei' besichtigt hatte, erklärte, er ici Bei der Wahrnehmung der Leistungen der dortigen Kinder für sein Land errötet. 'Bor wenigen Jahren traf ein Engländer eine hiesige
W & NerrMvi 29434 ® Spieße) 2*9)0 39 Sturb
•29611 L A
•29626 & Sduerntn^
-M anntmg‘irninS 29?« gilb. Re-N° j.
nis getan:
„Der Arbeiter wisse selbst am besten wie der Terrorismus, von welcher Seite er auch komme, nicht nur den moralischen Halt des Menschen vernichte, sondern auch ferne ganze wirf- schastliche Existenz zu zertrümmern imstande et. Ter christlich- nationale Arbeiter wolle mit anderen Mitteln wirken als die Sozialdemokratie: er wolle als die eL
Zukunft des deutschen Arbeiters Fleiß, Got^sfurcht,. Rucks ern- heit und Zufriedenheit angesehen wissen. Tic sozialpolitische Gesetzgebung werde ununterbrochen weitergeführt. Ich kenne Dtc Sorgen, unter denen der wirtschaftlich Schwache der Krankheit, der Arbeitslosigkeit, der Fürsorge für Frau und Kmo gegenübersteht, ich kenne auf der anderen Seite auch den Ernst unserir Tage, in denen neue Wirtschaftsformen das gegenseitige Verhältnis von Unternehmern und Arbeitern umgestaltet haben, in denen es Dieterorten zu einer Spannung gekommen ist, die den inneri.n örieben zerstört und zu Kämpfen geführt hat die nicht nur unser wirtschaftliches, sondern auch unser staatliches und natio» nalcs Leben aufs schwerste gefährden. Aber gerade weil es sich hier um Fragen handelt, die bis an den -ebensnerv sowohl des Einzelnen wie der ganzen Nation gehen, richte ichan Sw die Bitte, daß Sie in Ihrer gesamten Wirksamkeit mit dersclbi.n Energie, mit der Sie für das Wohl jedes Einzelnen aus dem von Ihnen vertretenen Stande eintreten, auch dem Wohl unseres gesamten Vaterlandes dienen mochten." . . ,
Leider scheinen solche ruhige Erwägungen bei der gestrigen Beratung im Reichstagsgebäude nicht durchgedrungen zu sein, denn es wird heute gemeldet, daß alle Veryand- | langen gescheitert seien und in einigen Tagen^ die Aussperrungen erfolgen würden. Die Hosfnung, daß m letzter I Stunde noch eine Einigung zustande kommt, ist völlig dahin.
Die Triumphfahrtcn Roosevelts, des früheren Präsidenten der Vereinigten Staaten, sind nur darum einer ernstlichen Betrachtung wert, weil der Büffeljäger, ^taats- ! mann und Zeitungsmacher (auf üble amerikanische Arti demnächst auch den kaiserlichen Hof in Berlin besuchen wird. Schon wird von Berliner Berichterstattern versichert, Herr Roosevelt werde im kaiserlichen Schloß wohnen und wie ein ! regierender Fürst empfangen werden. Warum diese außer - I ordentlichen Ehrungen? Weil der Selfmademan mit Hilfe I seiner bewegten Vergangenheit und seiner schriftstellerischen I und rednerischen Reklametrommel so ungeheuer in den 'Vordergrund der öffentlichen Meinung getreten ist? Heute • r, ... : L, - kn« rwnw fm i f 1 11Tth fl rfl-
«TSO 747
2»® 6® H S S
•M 784 HS W qeschwe
«825 454 WsseM
2890, i«61 Paar 2 28917 24 ^^Uta
2N7 706
BßAs
S'ss*
N <i«ti JftÄ*
politische Wochenschau.
Gietzen, 9. April.
Frankreich hat einen Ausstand der Marinearbeiter, und I Deutschland steht vor der drohenden Gefahr einer allge- ineinen Arbeiteraussperrung im Baugewerbe, wodurch cm idloerer wirtschaftlicher Druck bei uns entstehen wurdei ?enn gerade jetzt sollte ja die Bautätigkeit wieder aufleben, an her ungezählte Familien mittelbar und unmittelbar mieressiert 'find. Unsere iwestlichen. Nachbarn befurchten, die «wachsende Schädigung ihres Außenhandels. Ev liegt nabe, auf die Vorgänge in beiden Ländern emen vergleichenden Blick zu werfen. Deutschland erfreut sich zweifellos besserer sozialer Zustände als das Nachbarreich, in dem zu ' einer ungenügenden Gesetzgebung noch eine übergroße durch revolutionäre Hetzereien ausgestachelte Willkür der Arbeiten | hi „zukommt. Frankreich hat durch Ausstande und Aufruhr m den letzten Jahren schwer zu leiden gehabt. Wir erinnern, an die Arbeitseinstellung der Gas- und Elektrizitatsarbeiter, an Idas Aufbäumen der Postbeamten gegen die staatttche ? Gewalt, an die Schreckenstage der Winzer in den südlichen Provinzen und die zahlreichen Meutereien im Heere. j)ie großen Arbeiterbewegungen, mit denen wir es heute ui tun haben, sind in beiden Ländern wiederum recht ver- Weden. Bei uns das planmäßige Fortschreiten sozialer Forderungen, dort hingegen bloße Willkür und Ordnungs-
r00 499 lff'
** •»
Hessenlande schon im 16. und 17. I^hrhundert "01 einsichtsvollen Landgrafen und Regierungen das Volksschulwesen eifrig gefördert und 1634 den Schulzwang eingesuhrt wurde Könia Friedrich Wilhelm I. von Preutzen (1713—174^ ub^ 1000 Schulen gründete und verlangte, datz niemand zum Konfirmanden unterricht zugelassen werden sollte, der nicht, lestn konnte, sogar Soldaten im Lesen, Schreiben und im Christentum unterrichten ließ und Friedrich der Große 1763 den Schulzwang emnihrte, machte man in England erst seit den ersten 30 er ^ren des 19. Jahrhunderts schüchterne Versuche, den ändern der wmiger vermögenden Klassen Unterrichtsgelegenheit zu verschastm. Wahrend 1818 auf 17 Kinder nur 1 nut Schulbildung kam, war es 1833 eins von elf, 1851 em von acht. Im Jahre 183^ bewilligte das englische Parlament lumpige 1 400 000 Warf für ben Ihiteij richt von etwa 1 Million Kindern. Das ^Schulwesen war ist den Händen — zweier Gesellschaften. «u.n
Erst die Ereignisse des Jahres 1870 rüttelten ^ohn Bull auf Das Parlament' beschlvtz, daß für alle Kinder des m Betracht kommenden Alters Schulgelegenheit geschaffen werixm lolle und bewilligte 20 Millionen Mark. Aber auch damals wur^ mir für etwa Vs der betreffenden Kinder Schulgelegmheitgcschafsew In der reichen Industriestadt Birmingham besuchten von 83 000 Kindern nur 26 000 die Schule Q -r.
i Erst 1876 wurde der „Schulzwang' beschlossen. Zwang ist für dm Engländer ein unangenehmes Wort, auch wenn die Sache sehr heilsam ist. Erfahrene Parlamentsmitglieder meinten, die Proklamierung des Schulzwangs würde einen Aul'lmid rufen, der nicht weniger gefährlich sei als der, welcher cnnst die „Kopfsteuer" begleitet hatte. Tie Schulen wurden aber mcht von dem Staate eingerichtet, sondern von wgenannten „LchM Boards - Schullommissionen), denen man. noch Komitees zur Seite stellte, die für den Schulbesuch sorgen sollten. Ein besonderer Bcamter wurde bestimmt, der die etwa >ck;ulichwanzenden Andiw ans den Straßen anslcsen und ein System geschahen, das auf die Eltem, die schließlich mit etwa 5 Schilling, (gleich 5 Mark) Butze be^ legt werden, einen Druck ausuben sollte. Aber Es .lie^t gewiß in dem englischen Staatssystem begründet, das Reibungen zu vermeiden sucht, daß im Jahre 1878 tatsächlich erst -/- der pflichtigen Kinder die Schule besuchten, eine Erscheinung, die bei uk» feiern deutschen Pflichtgefühl geradezu Mdenkbar wäre. Mer rwch mehr: Nach Musgrave smd Herste l og ar m Loudon für View Tausende von Kindern noch feine Schulen eingerichtet. Die Shnter können also gar nicht in die Schule gehen, ,elbst wenn ü>re Eltern UnÖ Uni> ^loic ist es mit dem Schulbesuch der ^"geschriebenen .Kinder bestellt? 1903 besuchten in London 86,4 Prozent den llntemdjt, in England und, Wales 83 Prozent. den hie,igen Stadtschulen beträgt der Luhulbeiuch dagegen 96 97 Prozent. Dieser Unterschied wirft ein grelles Schlaglicht auf dre Aus sühruna des englischen Schulzwanges. Zwar und die^ Klassen auch heute selbst noch m den stabten abersullt — von London viel stärker als bei uns, - so durckc doch die Tatsache, daß es vor 1870 vorkam, datz ein Lehrer ^00 bis 1000 ^chuler. unterrichtete, in dem deutschen Leser einiges ^aunen ^egen..
Tas Jahr 1891 brachte ein Ge,etz, das für die Elementar,chulen das Schulgeld beseitigte. Aber das Schulwesen leidet nach an einer Reihe großer Mängel. Viele Sckstilen sind noch rn den Händen Cer virickiei enartigsien Religionsgemeinschalten, wie denn die Geistlichkeit au, bic englische Schule heute noch einen großen Eiuflutz hat, größer selbst als m Preußen. 1902 lxst em NES Gesetz mehr Einheit in die örtlichen Schulverwulnnigen gebracht unb an Stelle der erwähnten Sckwol-Boards Erziehungs^Mitees,die von den Gemeinden gewählt werden, geschaffen, die auch die P^wat" ’"cf ulen mit zu unterrichten haben und bis zu einem gewißen Grade auch für bas höhere Schulwesen Sorge z-u tragen haben. 2lber daß auch hierdurch noch keine festen Grenzen geschaffen wordoii lind, zeigt die Tatsache, daß erst kürzlich auf einem Lehrerin^ in Plymouth heftig darüber geklagt wurde, diese lokalen Behörden begünstigten ausschließlich das höhere Schulwesen, be- willige letzterem hohe Gehälter und behandele die Elementarschulen
- fw
st-sto"'»
la®*-
28666
26732 W M'Mc wblekmliL
$28 550 V,
B.1 261 ffi?'.
dort der gleichen $is*ip(-in unterworfen. Willkürliches Ver- lafifen der Handelsschiffe wurde als Fahnenflucht bestraft. Diese Regelung hat in Frankreich noch heute Geltung, ist
tülver
Nr. 8Ä Erstes Blatt 160. Jahrgang Samstag 9. April 1910
r Siebener Anzeiger jPJgMmy FH '^T O monatlii
Inf AlT All ßr /■ »ä
b!ettfürbenKrrl$(5itb<n ■ ■ ■ ■ Hf WM Bf ■ ■ Wf £ WWW W K M tK Ze.le,wreis:lokal 15tzs^
ienStag und Freitags-. HM W M W UM W W HM. W W W . W BL W auswärts
U W M H ▼ ■ ▼ ▼ Ehefredakleur:A Goetz,
wirtschaftliche Seitsragen 1 ~ W Ms M Verantwortlich für den
I>krnsprech - Aiischliisse: lk > vgjr politischen Teil: August
General-Anzeiger für Oberhessen WW ^"m^Tag^esn^E Rotatfon$örö<f und Verlag derVrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redattion, Expedition und Druckerei: rchulstrahe 7. Anzeigenteil: H. Beck, biü vormittags 9 Uhr. —«■i—
3
■**»* .-
ÄS®5®» ^ 778 @qL 27153 231 ReilehM^asj,
A 2 silberne Ihui?
5^ »eiter W kÄ MieÜel W m MUuiitur 5^71)2 y Mihavm 5Ä ä Garnitur Setter
^°'lctieelmer 27344 243 SierglaS
Daschgam. .r'Jjj 21;) 2 Züruorlagen Tr£ S mCl’efQ^c und i. -<460 161 Rettekorb [Sofrar 2<467 309 Marküorb Ä % Postkarlen'Albtw 7r-r Snitur Gamir 27-h.j 41 Pflug
2B8 220 Pbologravble-Sllr J648 164 1 Paar tiamank: 2ä>!6 W Schreibzeug !• 27700 380 1 Paar MMer 27707 2)7 Silberner Söfft! 27756 470 Pofstorb 27779 168 rifchlampe 277Ä 229 ■vutloffer 27868 369 Hauslefler 27879 206 Brieftasche
27881 901 Paar Damemt- 27^6 377 Kohlenkaften
27973 687 6PaarMrsseru.Ss 27977 21li ZaidwtudWtn 27980 711 SWe
te in den letzten Jahren von den M<rrinearbeitern. oft rn™ oec onenmUien WulUub
ub'rtreten worden ohne daß>r Marr^ er An schlichter Privatmann, den man höflich und ach- i
aeruafr Strafverfolgungen eintreten ließ. Immer uph.gcr I Q§üon begrüßen darf, dem man aber, besonders an : Ä-ossen bic Arbeitseinstellungen tns Kraud Borge,etzle ^^o^-agendeu Staatsstellen, keine öffentliche Neugierde । werden bedroht nud mißhandelt. Der zetzige Unterstaats- 7 .-Dlttc, bie an das Panoptikum erinnert,
feh-etäc Cheron hat beschlossen, mit diesen Uebefttanden aus- $ 0 der^römische Bürgermeister Nalhan ihn mit Marl zuräumen. Wir haben berichtet, daß etmge Beswa^ ow«r der rom^ ber Berliner ,
der Mannschaften eines ^chrffes wegm Gehör,ami,verweige- .nb eigene Meinung haben. 'Tie Rückkehr aus.Afrika, : mmg und Arbeitseinstellung das Lynditat ber ^0^61.-- ^ikettenstreit vor der Tür des ^Vatikans, wird vielleicht MLtrosen auf die Beme brachte. Allgemein wurde die Arbeit! öon einem witzigen Satyriker dramatisch behandelt eingestellt. Aber Herr Eheron besitzt eine ähnliche Fatkrast lucrben. im Welttheater sollte das nicht allzu ernst genom ivve früher der veryatzte Unterstaatssekretar der Post Sym-an, !^^. n;eTb2n Tie /amerikanische Presse selbst gibt uns humo und die gesamte ossentliche Meinung fteflt ®l rislische Winke Man kennt dort, wenigstens in ernsten
lie fortschreitende zügellose Willkuc der M^ goliiischen Kreisen, den staatsmännischen Efsekthascher besser
Hal den Franzosen eben em gar zu abschreckendes Zukunft^- ei uns. Es wird über den Ozean gerufen, Herr Roose- bild vorgemalt. Kriegs,chisse und ihre Besatzungen srndl ^rde dem Kaiser wohl raten, was er mit der preußi- zu Hilfeleistungen herangezoaen worden, und der Staats- Wahlreform anfangen solle! Der Obermusilmeister stkretar Ehäron hat mitviel Mut und Sntschtedenhert ^s Garderegiments joli aber, so wird ernsthaft aus Berlin Narseille persönlich auf die Ausständigen erngewwkt, bl.her! . feiner Kapelle bereits amerilanftche Melodien
freilich, wie es scheint, mit wenig Erfolg. Immerhin, den ^nützen, die bei der „Galatafel" steigen sollen. Wir hoffen, dortigen Unruhestistern sind keme wirstjchastllchrnber UnvUfl nicht ein erträgliches Maß übersteigen wird. beLroht, und wenn die Regierung unerbittlich bleibt, wird ^^lleicht sind uns die Franzosen, zu denen der Weg des die leichtfertig entzündete Flamme des Ausrufs wohl bald e ^rä)-ibenten ^nächst führt, kluge Ratgeber. Zn verlöschen. Ein streit um nichts, denn nach einer. Aus-> ^aris soll Herr Roosevelt jeden amtlichen Empfang sich Hebung ober Acnderung der ..rnscnptwn maritime schemt P v.. Warum will er es nicht auch in Berlin
den Ausständigen der Wunsch nicht einmal zu sieben. . 9
Anders der Kampf im deutschen Baugewerbe. Hier _______ ,____
steht viel auf dem Spiel, so viel, daß auch das Eingreifen! pngStickt»
oec Reichsregierung vielleicht nutzlos sein wird. 22 000 Vav tUM,e VI»oUNgSw^en.
® hat in d^i dir großen em.-
Lpril ablaufenden Tarifverträge nicht zu erneuern, sondern & Ent-
neue Vertragsbedingungen auszustellen, die darin grpftln, Talung zu erpäbm. Ursa, ist nicht allein die leichtere Ber- die Festsetzung aller besonderen Vereinbarungen über £0^, binbung/ ö"b>r eln?3 rcin wissenschaftliches Interesse, sondern in erster Arbeitszeit, Ueberstunden, Kündigungen, den beiderseitigen knjf bie Absicht, aus den geinoniieuen Erkenntnissen Nutzen für totalen Verbünden zu überlassen. Taneben wollen bie Djc eigene (£11111’idlung 8U sieben. Es ist auch zweifellos, daß dec Lnternehmer die Akkordarbeiten vertraglich gesichert, das WettbcN'erb zwischen England und unserem Lanve sehr viel dazu {□■Genannte „Agitationsrecht" an den Arbeitsstellen ein- beigetraben hat, den Fortchungseifer auf beiden Leiten, namentlich oeidiränft wissen. Wir haben berichtet, daß die Bauarbeiter ater auf Seiten Englands zu beleben ^^^uwergrößern, tme e» KtbÄe» sämtlich-bgr-L L-gLen hoher- Lohne E ihL
und kürzere Arbeitszeit verlangt haben. Der S.aatsfetretar ^^^orichlaf gerissen hat. In jüngster Zeit haben sich unsere Delbrück ober fein von ihm beauftragter Rat wirb bei ber I qL..;tnngm etwas mehr unb zusammenhängend mit verschiedenen Vermittlung einen sehr schweren Staub haben. Wenn auch I ^ng'listchen Einrichtungen befaßt und so mancher Legende des viel- die Berliner Gruvpe des Unternehmerverbandes einer Aus-I genesenen Jnscireich.s den Garaus gemacht, namentlich auf Poli- sp'errunq abhold ist, so hat sich doch eine kampflustige Stim-!nschem unb wirtschaftlichem Gebiet.
munfl unter den Arbeitgebern kundgetan. Trotzdem geht der Man hört und lieft 'heutzutage auch soviel von einem and'rm allgemeine Wunsch des Volkes nach einer friedlichen Gebiet, aus dem man England zu folgen rat: dem Bilbungsweien 3 ‘ 1 J 1 ' Da dürfte es vielleicht angebracht |em, einmal eine — wenn
unnigung. . auch imr skizzeichafte — Darstellung des englisü)en Bildungs-
Gelingt es dem Reichvamt des Innern, die Zahl- kosens zu geben, eine Tarstellung. die beruht auf eigenen Bereichen gegensätzlichen Wünsche auf einer mittleren Linie obachtungen, auf englischen kulturhistorischen Büchern, auf Reden
; , 9 ü 9 ,1, Snr? englischer Parlamentarier und Schulmänner, am dem junglt er-
jw ordnen, den Arbeitern begreiflich zu machen, daß ) sch^nenen höchst interessanten Buche: „Tas kranke England" von durch ihre Herrschsucht das Gewerbe nicht lähmen sollen, £r (VUrt Abel-Musgrave, einem Bucke, dessen Verfasser zwar ben Unwillen und bic Piltcrkeit der Unternehmer zn mildern, in Tentfchlani. geboren, aber doch englischer S-rkumIi ist mb — foo daß fte für einheitliche ^gelungen gewonnen werden, ! neinerett Artikeln in Zeitschriften und Zeitungen.
-amn hat es sich den lebhaften Dank des ganzen Volkes Tag Eleuiemarschulwesen,
öarbient. Vielleicht spüren wir hier den Geist des neuen An erster Stelle sei das E le men t ar s chu l w ese n Eng- w;, sein Verständnis für bic sozialen und wi-ssch-st. H1ÄÄ
lichen Aufgaben. Fürst Bülow har bei ähnlichen schwierigen man in England ernstlich bemüht, den Kindern des „Volkes" Mgaben versagt; wir erinnern nur an seine kurze, kühle1 Schulbildung zu verschaffen. Während beispielsweise in unserm


