Ausgabe 
7.5.1910 Drittes Blatt
 
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Nr. 105 Drittes Blatt

160. Jahrgang

Erscheint täglidj mit Ausnahme des Sonntags.

DieSiehever ZamMenblötler" rocrben dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das '.Kreisblatt für den Kreis Sießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- fragen erscheinen monatlich zweimal.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesien

Samstag 7. Mai 1910

Rotationsdruck und Verlag der Vrühlfchen UniversitätS Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag:

Redaktion: Tel.-2ldruAnzeigerGießen.

Grusle Lage in Aegypten.

£ London, 4. Mai.

Ern englischer Geschäftsmann, der am Sonntag aus Aegypten zurückkehrte, hat einem Mitarbeiter desDailp Expreß" seine Befürchtungen über die ernste Lage der Tinge im Lande der Pyramiden mitgeteilt.Auf allen Seilen," sagte er,wird die Ansicht ausgesprochen, daß Unruhen unmittelbar bevorstehen. Die Truppen werden ununterbrochen im tzelddienst geübt, um sic absolut kriegs­bereit zu halten. Als ich in Kairo in den Kasernen war, sah ich Anschläge, die besagten, daß den britischen Ossi zieren kein Urlaub bewilligt werden würde. Tie Feind­seligkeit der Aegypter gegen die britische Besetzung des Landes findet Ausdruck in einem Boykott aller britischen Waren. Große Schwierigkeiten hat man and), um Waren durch das Zollamt zu bringen, da alle Sendungen auf das genaueste nach versteckten Waffen oder Explosivstoffen durchsucht werden. Als ich in Alexandria war, wurde das Feuerwerk zu Ehren des Geburtstages des Sultans auf­geschoben, und als offizieller Grund dafür wurde ange­geben, daß die Regierung nicht wünsche, das Geld dafür 'auszugeben. Tas tonnte aber nicht der wahre Grund sein, denn die Vorbereitungen waren bereits soweit vorgeschrit­ten, daß sick) die Bezahlung nicht mehr vermeiden ließ. Viele sind dagegen der Ansicht, daß die Befürchtung von feindlichen Demonstrationen gegen die Briten die wahre Ursache der Verschiebung der Feuerwerke gewesen ist. Die Deutschen ziehen vollen Vortell aus den antibritischen Gefühlen, um ihren Handel nach jeder Richtung vorwärts zu treiben. Die britischen Kaufleute fühlen jetzt ihren Wett­bewerb scharf."

Untergang eines japanischen Unterseeboots.

Am 18. April ging bei einem'Manöver in der Hiroschima- Bucht das japanische Unterseeboot Nr. 6 verloren. Ehe das Boot wieder gehoben werden konnte, hatte die in ihm ein­geschlossene Besatzung, drei Offiziere und elf Mann, den Erstickungstod gefunden. Die hinterlassenen Aufzckchnungen des Bootskommandanten, dar^ echt japanisch und zugleich ?cht seemännisch, die ganze Schuld an dem Unglück auf sich nimmt, obgleich sie nach Lage der Sache ihm woh! laum beizumessen ist, geben in chrer schlichten Einfach­heit eine ergreifende Schilderung des letzten Kampfes der Eingeschlossenen gegen ein unerbittliches Geschick und zn- gleich ein Bild schöner seemännischer Tugenden, von denen die japanische Marine schon manche Probe geliefert hat. Wir entnehmen denMitteilungen des deutschen Flotten­vereins" die 2lufzeichnungeu im Wortlaut:

Mit großem Bedauern schreibe ich diese Meldung über den Verlust des Bootes sowie meiner Kameraden und Leute, der nur durch meine eigene Schuld veranlaßt worden ist. Ich möchte nur erwähnen, daß alle Schritte unternommen worden find, um das Boot wieder an die Oberfläche zu bringen, und daß meine Leute kaltblütig und unverdrossen bis zum Ende gearbeitet haben. Ich ließ das Boot mit gehender Maschine tauchen; als ich aber sah, daß es zu tiej ging, versuchte ich, die Seeventile des Ballasttanks zu schließen. Unglücklicherweise brach die Kette, die die Ven­tile bewegt, und ich war infolgedessen hilflos und ohne Herrschaft über das Fahrzeug. Unrerdessen füllten sich die Tanls mit Wasser, und das Boot ging mit einer Neigung von 25 Grad weiter nach unten. Nach Berührung des Grun­des begann das Wasser in das Schiff einzudringen; das Schaltbrett kam unter Wasser; das elektrische Licht ver­

sagte. ebenso die Notbeleuchtung, und däs Boot füllte sich mit giftigen Gasen, so daß wir nur unter großen Schwierig- leiten armen tonnten. Unter diesen Verhältnis,en arbeiteten

wir mit äußerster Anstrengung an den Handpumpen, um den Hauptbatlasttank zu entleeren, was uns, wie ich glaube, auch gelang, obgleich wir die Wasserstandsanzeiger in der Dunkelheit nicht ablesen konnten. Elektrische Kraft war, wie schon erwähnt, nicht mehr vorhanden, und unsere ein­zige Hoffnung, wieder an die Oberfläche zu kommen, lag ausschließlich in dem Betrieb der .Handpumpen.

Ich schreibe dies bei dem trüben Licht, das durch den Kommandoturm fällt. 11.45 Uhr vormittags.

Ich bitte Seine Majestät ernstlich, mir zu vergeben und den Familien meiner Leute, die ihr Leben in diesem dem Untergange geweihten Boot verlieren, zu helfen. Das ist mein einziger Wunsch. 12.30 Uhr nachmittags.

Ich kann nur noch mit Mühe atmen, obgleich ich über­zeugt bin, daß wir alles Heizöl aus den Tanks heraus­gepumpt haben müssen. Ich kann nicht weiter schreiben. 12.40 Uhr nachmittags."

Genehmigung von Schenkungen.

Im Laufe des letzten halben Jahres sind vom Groß­herzog nachstehende Schenkungen genehmigt worden: Letzt- willige Zuwendung der Barbara Locher von Horchheim an die kath. Kirche daselbst im Betrage von 5730 Mark; letztwillige Zuwendung der Klosterfrau Anna Westie zu Mainz an das Institut St. Mariä der Englischen Fräulein daselbst, im Betrage von 31000 Mark; letztwillige Zuwen­dung des Postsekretärs i ,P. Gg. Eser zu Mainz an den St. Bonifaziusvcrein der Diözese Mainz, im Betrage von ungefähr 18000 Mark; Schenkung der Eheleute Adolf Umber in Wiesbaden an die evang. Kirche in Laubenheim, bestehend in einem Grundstück mit einer Heinen Kapelle, im Werte von 6000 Mark; letztwillige Zuwendung des Rent­ners Phil. R e n n in Darmstadt an seine Vaterstadt Kempten im Algäu, mit der Bestimmung, daß aus den Zinsen be­dürftige Einwohner von Kempten ohne Unterschied der Kon­fession unterstützt werden sollen, im Betrage von 10000 Mark; Vermächtnis des Geh. Justizrats Jgn. M e tz zu Darm­stadt an die Technische Hochschule daselbst zur Unterstützung begabter Studierender aus dem Zinsertrag, im Betrage von 10000 Mark; letztwillige Zuwendung der Geschwister Wilh. und Elis. Lang zu Gießen an die Stadt Gießen alsStiftung der Konrad Balthasar Lang Erben", mit der Bestimmung, daß die Zinsen alljährlich an zwei bedürftige, mindestens 60 Jahre alte evang. Einwohner Gießens ver­teilt ipeiben sollen, im Betrage von 11000 Mark; Schenkung der fünf Kinder und Erben des verstorbenen Geh. Kommer­

zienrats Oehler in Offenbach an die Stadt Offenbach zwecks Förderung der Bestrebungen zur Bekämpfung der Schwindsucht, im Betrage von 35 000 Mark; Vermächtnis des Jos. Becker XXI. in Gonsenheim an die kath. Kirchen- gemeinde daselbst als Fonds für eine zweite Kap lauer- stelle, mit der Bestimmung, daß die Zinsen dem Bruder des Erblassers, Ioh. Becker XXX., auf Lebenszeit ausgezahlt werden sollen, im Betrage von 12000 Mark; Vermächtnis des Iohs. B c l z V. in Tauernheim an die Evang. Misswns- gesellschast in Basel, im Betrage von 7000 Mark; Schenkung eines Ungenannten an das Ministerium des Innern zu Darmstadt für Zwecke der Gewerbepflege in Hessen, im Betrage von 25000 Mark; Schenkung des Kommerzienrats Adolf Thoma c zu Mainz an die Bürgermeisterei Mainz zugunsten des Römisch-Germanischen Zentralmuseums da­selbst, im Betrage von 10 000 Mark; Schenkung der Firma Henkell u. Co. in Biebrich an die Stadt Mainz zur Vermehrung der Kunstsammlungen im Museum daselbst, im Betrage von 25000 Mark; Schenkung des Geh. Kom­merzienrats Adolphus Busch in St. Louis an die Stadt Mainz zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke, im Be­trage von 50000 Mark; Schenkung eines ungenannten Mainzer Bürgers an die Bürgermeisterei Mainz zu­gunsten des Römisch-Germanischen Zentra.museums dase b.t, im Betrage von 10 000 Mari; letztwillige Zuwendung der Friedr. Fecher II. Eheleute in Bürgel an die kath. Kirche daselbst, bestehend aus Immobilien im Werte von ca. 34000 Mark, einer Sparkasseneinlage von ca. 3500 Mark und in Mobilien im Werte von ca 300 Mark, abzüglich der auszu­zahlenden Legate von zusammen 18 500 Mark und anderer Auflagen; Schenkung des Pfarrers Franzmathes zu Mainflingen jetzt in Mölsheim und zahlreicher Un­genannter, sowie der politischen Gemeinde Main­flingen an die kath. Kirchengemeinde daselbst, bestehend in einem Schwesternhaus, nebst dem Baugrundstück, im Werte von zusammen 26 600 Mark; Schenkung des Ge­neralvikars und Domkapitulars 2r. Engelhardt zu Mainz an die kath. Kirche Heppenheim a. D. B., bestehend in einem Grundstück mti darauf befindlichem kath. Vereins- Haus, im Werte von 20 000 Mark.

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 6. Mai, Der zur Brauftchau geborgte Anzug

brachte den Mcygergejelien S. £>. aus Neunkirchen (Trier) in arge Verlegenheit. Er kam im letzten Sommer in eine hiesige Verleihanstalt mit Schneiderei und bat um lechweise Ueberlassung eines Anzugs. Als der Geschäftsinhaber Bedenken trug, den Anzug zu verabfolgen, gab H. an, er wolle sich mit eiiuem. sehr vermögenden Mädchen verloben; er sei gesonnen, ein Geschäft zu gründen, da das Mädchen 1215 000 9Jtart mitbekomme. Zur Bekräftigung seiner Angaben zeigte er zwei Ringe vor, sowie eine goldene Uhrkette, die er als Geschenk seiner Braut bezeichnete. Als er später kam, um die Leihgebühr zu entrichten, erwarb er unter den nämlichen falschen Angaben verschiedene Kleidungsstücke für 24 fOlart ohne eine Anzahlung. Nach den An­gaben des Angeklagten hat er sich damals nicht verlobt; er war zwar aus der Brautschau, als aber das Mädchen sein Vorleben erfuhr, zog sie es vor, zunächst von einer Verlobung abzusehen. Er entfernte sich heimlich von hier und wurde dann infolge Steckbriefs in Metz verhaftet, aber auf seine Beschwerde hin wieder frei gelassen, worauf er sich nach Belgien begab, wo ihn das nämliche Schicksal erreichte. Es kam auch da zu keiner Aus­lieferung, vielmehr wurde er im letzten Monat in seiner Heimat sestgenommen. Er wurde wegen Betrugs zu) 3 Monaten Gefängnis verurteilt, worauf 3 Wochen Untersuchungshaft .in Anrechnung kommen.

Diebstähle.

Allerlei Straftaten finb dem Schlossergesellen I. G. aus Wolfsanger, zuletzt in Niederscheld wohnhaft, zur Last gelegt. Im letzten Herbst stand er einige Wochen bei einem Schlossermeister zu Ockftadt in Arbeit. Da er sich dem Trünke ergab, wurde er entlassen. ihm waren dem Meister eine Reihe von Gegen­ständen verschwunden, von denen man einen Mikrometer und em Taschenmesser bei ihm vorsand. Während seiner Anwesenheit hatte er sich ausgedrückt, man müsse die Wirte hereinlegen und die Bauern bestehlen und sich bann aus dem Staub machen. Diesem Grundsatz ist er in der Weise nachgekommen, daß er vor |einem Weggang bei drei Wirten Zechen machte und einem Landwirt, bei dem er Reparaturen im Hause vornahm, ein Stück Speck mitnahm; auch seinem Logirwirt nahm er eine Laterne mit, die er zu Geld machte. Den Mikrometer, den et sonst bei der Arbeit benutzte, will er versehentlich mitgenommen haben. Das Taschenmesser gehöre nicht seinem Arbeitgeber, sondern ein Ingenieur habe es ihm zur Benutzung übergeben und nur dem Umstand, daß dieser abgereift sei, ohne daß er ihm das Messer wieder habe zurückgeben können, sei es zuzuschreiben, daß es in seinem Besitz gefunden wurde. Den Wirten habe er keine unwahren Angaben gemacht und er hätte sie auch bezahlt, wenn er nicht plötzlich entlassen worden wäre; von der Laterne will er nichts wissen, nur die Wegnahme des Specks gibt er zu. Wegen der Unterschlagung des Mikrometer, des Diebstahls des Taschen­messers und der Laterne wurde auf 5 Monaten und 3 Wochen Gefängnis erkannt. Bezüglich der Zechprellereien, deren et sich noch mehr schuldig gemacht haben soll, mußte angenommen werden, daß ihm die Wirte auch kredidicrt hätten, wenn sie den wahren Sachverhalt gewußt hätten. Da auch nicht feftfianb, daß wegen der Entwendung des Specks Dom Eigentümer rechtzeitig Strafantrag gestellt war, erfolgte Einstellung des Verfahrens. Auf die Strafe wurden drei Wochen Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht.

Auf der Wanderschaft

kam abends spät der Pserdepfleget W. Sch. von Hersfeld mit dem jugendlichen I. E. von dorten an einem Steinbruch zwischen Rudingshain und Schotten vorbei. Sie entschlossen sich, in der Arbeiterhütte zu nächtigen, zu.welchem Zweck Sch. ein Brett ab riß und durch das Fenster einstieg. E. folgte ihm und nun suchte Sch. alles durch; er brach zwei Kisten und eine Blechkassette auf, eignete sich verschiedenes Handwerkszeug und 1,50 Mark Bargeld an. E. hat ihm beim Aufbrechen einer Kiste geleuchtet, angeblich ohne zu wissen, daß Sch. einen Diebstahl beabsichtige. Den vorhandenen Schnaps und ein Brötchen ver­zehrten sie gemeinschaftlich. Sch. wurde wegen Tiebftahls zu 3 Monaten Gefängnis, abzüglich 3 Wochen Untersuchungshaft, verurteilt, während E. wegen Hausfriedensbruchs und Beihilfe zur Sachbeschädigung, zu einem gerichtlichen Verweis und brei Tagen Gefängnis, die durch die Unterfuchungshaft für verbüßt erflärt sind, verurteilt wurde.

Freigesprochen wegen Unzurechnungsfähigkeit wurde der Taglöhner G. G. von Schönen L Odenwald. Der Angeklagte stand zu Dortelweil in Arbeit, wo er der Tochter eines Geschäftsinhabers unwahrerweife angab, ihr Vater habe ihn I zu ihr geschickt, sie solle ihm ein Hemd aus Kredit verabfolgen.

Er will von dem ganzen Vorfall nichts wissen, nur habe ihn einige Tage daraus ein Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, er habe ein Hemd gepumpt, worauf er es auch bezahlt habe. Da er durch Vorlage von Papieren glaubhaft machte, daß er an Epilepsie leidet, er sich auch schon in einer Irrenanstalt berunben hat, konnte nicht für erwiesen angesehen werden, daß er die Tal un Vollbesitz seiner Geisteskräfte verübt hat. ES mußte somit Freisprechung erfolgen__

Technische Nachrichten.

* Eine Einschienenbahn in Alaska. Die von dem englischen Ingenieur Bretinan erbaute Einschicnen- bahn tritt nun aus dem Zustand der Versuche in die Praxis über: in Alaska wird bereits in den nächsten Monaten eine große Einschienenbahn in Bau genommen. Major John E. Bellaiue, der Gründer der Stadt Seward in Alaska hat nach kurzen Verhandlungen alle Rechte der Brennan scheu Erfindung für Alaska erworben. Die neue Linie, die eine Länge von runb 160 Kilometer haben Wirch ist bo timmt, die fernabliegenden Goldgegenden mit der Küste zu verbinden. Der Bau von Zwetglinien ist bereits vor gesehen und soll der Fertigstellung der Hauptstrecke auf dem Fuße folgen. Die ersten Wagen für die Bahn sind bereits in England in Auftrag gegeben; eine größere An- zahl Güterwagen ist bestellt; dazu treten noch eine Reihe gedeckter Personenwagen.

Märkte.

F.C. Wiesbaden. Viehhoi-Marktbericht vom 6. Mai.

Ochsen.

45

80

Vollfleischtge, ausgemästete, höchsten

Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 4447 7982

Austrieb; Ruwer 109, Kälber 90, Schaje 46, Schweine 215.

Tendenz: Rmder gut, Kälber gut, Schale gut, Schweine leb­haft. Preis Durch-

pro 100 Psd. schniuspr-is lebend» Schlacht« pro lOO Psunb gewicht - - -

von-bisvon-bir

Lebend« schlacht« gewtchc

Junge, flelschige, nicht ausgeinästete und

ältere ausgemästete 3943 7377 41 75

Mäßig genährte junge und gut ge­

nährte ältere ......... 3539 7073 37 71

Harfen, Kühe.

Vollfleischige ausgemästete Härsen höchst.

Schlachtwertes 4247 7682 44 79

Bollflegchlge ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtivertes bis zu 7 Jahren. . 3539 6770 37 68

'Heitere ausgemästete Kühe und wenig

gut eiUividelte stingereKühe u. Färsen 3035 6065 32 62

Mäßig genährte Kühe tmb Färsen . . 2430 4960 27 54

Kälber.

Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste

Saugkälber 5560 92100 57 96

Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 5154 8590 52 87

Geringere Saugkälber . .... 4350 7182 46 76

Schale.

Mastlämmer und jüngere Masthammel 4142 8284 41 83

Schweine.

Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner

Üevendgewicht 5355 6870 54 69

Vollfteischige Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht 5355 6870 54 69

Fleischige Schweine 5253 6768 52 67

aber nur in Maschen, wo *Makate aushängen.

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