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70-72
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Literarisches.
im*Deschäftsleben unserer Zeit
Amtliche BeknIrntmachrrngen der Stadt Gießen
Unsere
Niederlassung Giessen
Dietx
Müller
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Kälber.
feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber.........
Mittlere Mast- und gute Saugkälber.
Geringere Saugkälber......
Schale.
— Tie Zeitungs-An nvnce ist ein wichtiger Faktor ......Z-'-t qciwrbcit. In weiten Kreisen von Industrie und fcanbei sieht man deshalb dein alljährlich um die Jahreswende erscheinenden Zeitungs-Katalog der Anwni
Vriginal-Drahtineldungen.
Neuwied, 30. Tex. Tie Don Dcn'tfjicbcnen Mattern gebrachte Nachricht von der Ber ya i tun g d e s M ö r bcrs öter Nickel bestätigt sich Nicht : bic Person, die man für ihn hielt, wurde bereits gestern abend wieder frcigelassen.
London, 29. Dez. Bei einer in Irl in haltenen Rede erklärte der Generalpostineister 1 Gegner der Regierung versuchten das Volk mit der Redensart zu schrecken, wenn nicht die Wahlen zugunsten der Lords aussielen, würde man England bald im Besitz von Deutschland finden. Jede Regierung habe die Pflicht, für eine ausreichende Landesverteidigung zu sorgen; da er eben England vollkommen gesichert gegen jeden An griff halte, so könne er solche Versuche, Zwist zwischen England und Deutschland zu säen, nur auf das Schärfste vcr-
hergesteüt aus Münchener Kavu- zinermalz, empfiehlt 10903
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Neue Rote-Wcu
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Georg Wallenfels
Markt 2L vis-ä-vis b. Engelavorh.
Ainliicher Wetterbericht.
Oeffentlicke Wetterdienststelle Gießen.
Allgeineine Wetterlage feit Mittwoch früh: Während der Druckwirvel über der Cüice nach den rulnschen Ostseevrovinzen gezogen ist und ganz Dkiitschlaiib abkuhlende 9lorbinmbe gebracht hat, ist voii Westen her cm kräftiges JöortiDmd gebiet b»S ßranfreid) ooroerücft und hat emc Abnahme bei Beivölkung imb ber Nieder« chläge hervorgeruien. In ben Pstitelgebirge'.'. herrscht schon heute morgen Frost. — Ein neuer, intensiver Tie'druckwiibel taucht bei Island auf, ohne vorderhand unser Wetter -i> bcemflufjcn. «-at westliche poch ^icht oüroäits über Deutschland. — In eub« unu Ostdeutschland herrscht Schneeslurm.
WetleranSstchten in pesten am Freitag dem 31. Dezember 1909: Zunahme der Abkühlung und Frost, trocken
Reste
Neu einactrofscn: Rette zu Kindcrkleidcrn.Bluiclt, Hauskleidern, Strafrcnklctdern, Paletots, Herren'und tinabcu: Anzügen, eiuLelnenHoieu usw., ioiuic ganz kleine
Rette für Pupvcnkleider -c.
Gietzencr Restc-Lager
Neuenweg L8. 6585
Jahre hier ge$r?: me unler dem k:: klein ieme V ll ersichllich war, Ie H übet 450 ’W Aiecht ber ,M"
nn beabikhiiiV- Maye, w Loide.1 lellung der dere:^ lefteii'Anslieliunz c der ^iebtähli. Ziffern Teböill '»
Wand 5511 W Pferde 3405
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3d)Qfe 218, SMweine 5 o, Ziegen 0.
Tendenz: Halber flau, Schafe mittelmäßig, Ueberftanb gering, Schweine schleppeiib, incht geräumt. Preis Durch«
die lÄ A;
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1000 fach
bewährt hat nck ber Fenchel- honis aus der Germania. Drogerie bei Hutten und
feit der Sinder. lG2ys
Probestaiche 30 Pf« ,
Germania-Drogerie
Carl SelbeL
Betr.: Tic Unfallversicherung der in land und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen: hier: 5orl> sührung d,es llmlagelatasters für 1909.
Bekanntmachung.
Das Ilmlagetotaster der land- und forstwirtschaftlichen Denu'S- genossenschaft, lortgejührt für das Jahr 1909, liegt zwet Dachen lang, nämlich vom 31. Dezember 1909 bis zum 14. Januar 1910, auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 2 — zur Einiichl der Beteiligten offen. Etwaige Einsprüche gegen den Inhalt dm cs Kataster-?, gegen die Aufnahme oder Mcktaufnahmc der Neben betriebe in das Kataster, gegen bereit Veranlagung und gegen die Einschätzung der Betriebsbeamten und Facharbeiter sind urner- halb einer Frist von vier Wollen nach Offenlegung bet dem Vor ftanbe ber land- und sorstwirtschaNlichen Deruisge.nostenschan ut Türmstadt bei Meldung sp.rterer Nichtberücksichtigung vorzubrmgcn.
Gießen, den 28. Dezember 1909. [B30/u
GroÄerzogliche Bürgermeisterei Gretzen.
I. V.: Keller.
Qanöcl
Mannheim, 29. Dez. Wie dem „Mannheimer General- Anzeiger" mitgeteilt wird, gründet zu Beginn des neuen Jahres ein Konsortium, bestehend aus dem säxhhrcitcruchen Bantverein in Bases, der Süddeutschen Tisronto-Gesellschaft, Aktien- Gesellschaft in Mannheim und der Bank von Elsaß-Lothrmgen m Straßburg im Esiaß ein neues Hypothek en - I n st i t u t unter der Firma Bo d en kr e d t t - Ba n k t n B a s e l Kredit Joncier de Bases Das Kapital ist auf 10 Millionen Franks festgesetzt, wovon u Millionen Serie A imb ö Millionen Serie B. Es sollen hierauf zunächst nur 25 Prozent ciNgezahlt werden, doch ist zunächst die Dollzahlung ber Serie A vorg-sehem s.os neue Institut soll Lypothekengeschästc nicht nur m der Schwerz, «nifeern auch in anderen dafür geeigneten Ländern machen burien. Tie hereingenommenen Hypotheken werben zur Sicherstellung der auszugebenben Pfandbriefe und Obligationen verwendet. Im ganzen soll aber nickst mehr als der zehnfache Betrag des rur- bezahlten Altienkapiials und ber Reserve m Psandbrtefen und Obligationen ausgegeben werd n.
Märkte.
fc Frankfurt a.M. D i e h h o'-M a rkt b e r i ch t vom 30. Tez. Austrieb: Ochse» 49, Bullen 00. Kühe 89, Rinder 00, Kälber 1066,
beteiligt sind, zu verwenden. Eine anderweitige Verwendung des Baugeldes ist dis zu dem Betrage statthaft, in welchem ber Empfänger aus anderen Mitteln Gläubiger der bezeichneten Art bereits befriedigt hat. . .
Ist der Empfänger selbst an ber Herstellung beteiligt, so darf er das Baugelb in Höhe bet Hälfte des angemessenen Wertes ber von ihm in ben Bau ücrroenbetcn Leistung, oder, wenn bte Leistung von ihm noch nicht in dem Bau verwendet worben ist, ber von ihm geleisteten Arbeit und der von ihm gemachten Auslagen für
>cheri schenk | der wiederholt ss'I ie gemacht, m I dadurch tin $l A an den i X, und scheiß fc I e die PhanM^I bald i*»*: in wollen, rirr -1 jssdiebstähle 9-, I jftfje» 2e» ltV. ssa
SM ssy »•SS»
zffnete sie den Mastien und entnntim ihm t$r CßTln Uno leite begann sie auf ihrem geliebten Instrument zu spielen, mit all K Innigkeit und Kunst, die ihr eigen imb. Das Getto blieb
ut dem (feinen Krankenzimmer. Drei Wocken lang hielt täglich der Vagen der Prinzessin vor dem ärmlichen Hause, drei Lochen lang stieg sie täglich die vier steilen Halztreopen hinan und spielte vor dec Kranken Eelbo, bis das Siechtum überwunden und die Frau genesen war.
* Gin 13jähriger Theaterkomponist. Aus London wird berichtet: Eine ungewöhnliche Vorgeschichte hat bi; neue Pantomime „Einderella", die in nächster Woche im Londoner Strand-Theater zum erstenmal in Szene gehen wird. Denn der Tonsetzer des Wert-.-« ist ein 13 jähriger Knabe, der Beine Moritz Lützen, der bic Musik eigens für die Londoner Kindertänz^rin, die kleine Math Glynne, geschrieben hat. Der jugendliche Kam ponist hat einem Besucher die Geschichte seiner ersten Theater- bid;tung anvertraul; er erzählte mit kindlicher Begeisterung^ m;e er eines Tagrs mit dem Verfasser einer anderen Panwmime im Theater die kleine Mary Glnnne tanzen sah, itber jug-rntKickse Musiker war so begeistert, daß er keinem Begleiter sofort sagte, für diese reizende kleine Tänzerin müsse et Musik schreiben. Mr. Austin Fryers erklärte sich sofort lächelnd bereit, ein Libretto dafür zu verfassen. „So ging ich nach Hause und komponierte. Dann brachte ich die Musik dem Direktor detz Strand-TheaterS und sagte ihm. Miß Mary Glynne würde daS alles sehr schön und gut machen. Er läck-elte: aber als er die Musik hörte, willigte er doch ein. Ich bin sehr stolz, für meine kleine Freundin komponiert zu haben. Das ist alles, was zu erzählen ist," meinte der kindlich« Komponist einfach, „feit meinem, 5. Jahre komponiere ich und es macht mir viel Spaß." Die Pantomime, die von einem Kinde für ein Kind geschrieben ist und nur von Kindern dargestellt werden soll, ^wird ber junge Tonsetzer selbst leiten. Dar kleine Lutzen ist als Sohn ungarischer Eltern in England geboren und sein musikalisches Talent hat bereits lebhaftes Aussehen erregt. Ter Knabe hat schon rnelmach vor Fürstlichkeiten gespielt und aus den Wunsch des Präsidenten Loubel hin sogar einmal die Kapelle der sranzüsifchen
8 1 Der Empfänger von Baugeld ist verpflichtet, das Baugeld ,itr Befriedigung solcher Personen, die an der Herstellung Des Saues auf Grund eines Werk-, Dienst- oder Lieferungsvertrags
il(fl Baugeld sind Geldbeträge, die zum Zwecke ber Bestreitung ber Kosten ein-s Don s in ber Weise gewährt werden, daf; zur Sicherung ber Ansprüche des Geldgebers eine Hypothek oder Grund lanao an bcui zu vevauenden Grunditücte dient oder die lieber- tragung des Eigentums an dem Grundstück erst nach ganzlichcr oder teilweiser Herstellung des Banes erfolgen wll. Als Geld- beträge, die zum Zwecke der Bestreitung der Kosten eines Baues gewährt werden, geltn insbesondere:
1. solche, bereit Auszahlung ohne naßere Befttnimung des Zweckes ber Verwendung nach Maßgabe des ^-ortschreitens des Baues erfolgen soll, . . L
2 solckse, die gegen eine als Bau gelb Hypothek bezeichnete Hypothek.8 33) gewährt werden. ,
§ 2 Zur Führung eines Baubuchs nt vervnichlet, wer die Herstellung eines Neubaues unternimmt und entweder Baugewerbe- treibenber ist oder sich für den Neubau Baugelb gewähren läßt, lieber jeden Neubau ist gesondert Buch zu führen
Neubau im Sinne dieses Gesetzes ist die Errichtung eines Gebäudes auf einer Baustelle, die zur Zeit der Erteilung der Bauerlaubnis unbebaut oder nur mit Bauwerken untergeordneter Art oder mit solchen Bauwerken besetzt ist, welche zum Zwecke der Errichtung des Gebäudes abgebrochen werden sollen.
Aus dem Baubuche müssen sich ergeben:
1 die P.r'onen, mit denen ein Werk-, Di.nst- oder Lieierungs- v er trag abgcschlosten ist, die Art dr dteiew Personen über» rragenen Arbeiten und die vereinbarte Vergütung;
Weitere Masthaunnel und gut genährte Schale...........31—00
Y!ci"ig genährte Hammel und Schafe (Plerzschastf.........22-26
Schweine.
Sicherung der Banfordernngen.
Nachstehend bringen wir die bereits in Kraft getretenen Vor schritten des Gesetzes über die Sicherung der Bausorderungen vom 1. Juni 1909 zur Kenntnis der Beteckiaten.
Gießen, ben 28. Dezember 1909. [B8O/12
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gieße«.
J.B.: Keller.
2. die auf lebe Forderung geleisteten Zahlungen und die Zeit dieser Zahlungen: .
3 die Höhe ber zur Bestreitung der Baukosten zugesicherton Mittel und die Person des Geldgebers sowie^Zweckbestim-' mung und Höhe bcricnigcn Beträge, die gegen Sicherstellung durch das zu bcbaucitbe Grundstück S 1 Abi. 3 . jedoch nickst zur Bestreitung ber Baukosten gewährt werden
4. die einzelnen in Anrechnung aus die unter Ziffer 3 genannten Mittel an den Buchführungspflichtigen oder für seine Rech- rung geleisteten Zahlungen und die Zeit dieser Zahlungen.
5. Abtretungen, Pfändungen oder sonstige Verfügungen über diese Mittel:
6 die Bettäge, die der Buchführungspflichtige für eigen-- Leistungen m den Bau aus diesen Blitteln entnommen hat. Tas Buch ist bis zum Ablaufe non fünf Iabrm, von der Beendigung des letzteingetragenen Baues an gerechnet, aiifzu- bewahren. .
§ 3. Die Vorschriften des 8 2 finden auch aut Umbauten Anwendung, wenn für den Umbau Baugelb gewährt wird.
§ 4. Bei Neubauten ist der Bauleiter nervflichtet, an^leickt sichtbarer Stelle einen Einschlag anzubringen, welcher den Stand, den Familiennamen und wenigstens einen ausgeschriebenen Vornamen sowie den Wohiwn des Eigentümers, und, falls dieser die Herstellung des Gebäudes ober eines einzelnen Teiles des Gebäudes einem Unternehmer übertragen Jiat, b?ä Unternehmers in deutlich lesbarer und unverwiichbarer Schrift enthalten muß. Wird der Bau von der Firma als Eigentümer oder Unternehmer ausgeführt, so ist diese und deren Niederlassunasort anzugeben.
5 Baugeldemvfangcr, welche ihre Zahlungen eingestellt haben oder über deren Vermögen das Konkursvenahren eröffnet worden ist und deren im 8 1 Abs. 1 bezeichnete Gläubiger zur Zeit ber Zahlungseinstellung ober der Konkurseröffnung benarfh teiligt sind, werden mit Gefängnis nicht unter einem Monate beftroft, wenn sie vorsätzlich zum Nachteile der bezeichneten Gläubiger den Vorschriften des 8 1 zuwidergehandelt haben. Sind mildernde Umstände vorhanden, so kann die Strafe bis auf einen Tag Gefängnis ermäßigt ober auf Geldstrafe bis zu breitaufenti Mark erkannt werden.
§ 6. Zur Führung eines Baubuchs verpflichtete Terfonen, welche ihre Zahlungen eingestellt haben oder über deren Vermögen das Konkursverfahren eröirnet worden ist und deren im 8, 2 Abs. 3 Ziffer I bezeichnete Gläubiger jur Zeit der Zahlungseinstellung oder der Konkurseröffnung benachteiligt sind, werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu dreitausend Mark beftraft, wenn sie das vorgeschriebene Baubuch za führen unterlassen, oder es verheimlicht, vernichtet oder so unordentlich geführt haben, baß es keine genügende Ueberficht, insbesondere über die Verwendung der jur Bestreitung der Baukosten zugesicherten Mittel, gewährt.
8 7. Mit Geldstrafe bis zu rinbunbertfünfjig Mark und im Unvermögensfalle mit Haft bis zu vier Wochen wird bestraft, wer den Vorschriften des 8 4 >uwid rhandelt.
8 8. Die Vorschriften dieses Abschnitts finden auf Bautest, die bereits vor dem Inkrafttreten des Gesetzes begonnen sind, keine Anwendung.__
Verdingung.
Die Lieferung von .Aleinpflattcr- und Mosaikvflastersteinen, sowie Zementvlaiten soll
Montag ben 10. Januar 1910, nachmittags 3 Ubr, öffentlich vergeben werden.
Tie Verdingungsunterlagen liegen während der Tienitstunden bei uns ;ur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, find fväteitens bis zum vorgenannten Zeitnunkt ocrfcbloncn und mit entfvrechender Aufschrift versehen, an uns einzurcichen.
urteilen.
Petersburg, 29. Dez. Die Duma verhandelte in geschlossener Abendsitzung über die Bewilligung von Geld Mitteln rur Reorganisation der Armee und deren Dislotalion. Dec Gehilfe des Kriegsministers, Generalleutnant Politvanow, hob in längerer Rede hervor, daß es durch das Ergebnis der angestrengten Arbeiten des Kriegsministeriums möglich geworden sei, die geplante Re organi.alion der Armee durchzuführen, ohne die Rekruten ?ai)L und die Ausgaben für den Unterhalt der Armee zu vergrößern. Generalleutnatit Politvanow er Hirte ferner, daß gemäß einem Wunsche des Landesverteidigungsaus schusseZ vom Kriegsministeriutn zu Verhandlungen mit den städtischen und den Semstwoselbstverwaltungsorgauen über die Einguartierungssragen ein besonderer Beooll'nächt'.gt'.'r abgeordnet würde, und trat der Meinung des Ausschusses bei, daß die schleunigste Verwirklichung sämtlicher beabsich tioten Reorganisationen die Kampffähigleit der Armee vor gi-osern und die Macht des Staate-? verstärken würden.
er'all rechts und im Zentrums Der Gesetzentwurf wurde >ür dringend befunden und in .',wei Lesungen einstimmig angenommen. ________________________________
Die Bank für Handel und Industrie ist in Hessen zur Annahme von Mündelgeldern geeignet erklärt worden.
Abteilung für Spareinlagen
(DepositenBcasse)
nimmt Barbeträge zur Verzinsung gegen Ausstellung von Einlagebüchern entgegen.
Die näheren Bedingungen sind an den
Schaltern zu erfahren. a”/i»
Kassastunden: 8 bis 12 Uhr vormittags
2 bis 5 Uhr nachmittags Samstags bis 4 Uhr.
geologischen Forschung haben nun zu bet Aickfinduug eurer Reihe bisher unvekaniilet Naintbrücken m Amerika geführt; allem im 6taate Utah hat man vier neue bisher unerforschte Meiüerstucke des Baumeisters fJlatur gefunden. Eine von ihnen, deren geologische Erforschung bereits begonnen bat, kann wohl als die größic Anierikas gelten. Sie liegt vier Mecken nördlich der Grenzlinie zwischen Utah und Arizona, zwischen dein Eolorado und den 91a- vajo-Bergen. Tie natürliche Bnicke besteht aus einem niachtvoll ausladenden großen Bogen aus natürlichem Landstein, ^te entirningt der Wand eines tiefen Eanions und senkt sich am anderen Ufer etwas zur liefe, und ruft einen mächtigen Etudinck hervor. Tte natürliche Brücke zeigt kaum einen SHih_ im Gestem: ihre Spannweite beträgt 274 s^nß, in einer Hohe von 301 cillB überdeckt sie den tu der Tiefe dahtnriesettiden Fluß.
Älcitte Taacschroitik.
Der von dem früheren Bürgermeister Geheimrar Mahla in Landau gestiftete Bismarck-Turm, dessen Richtfest heute stattfi.id.it tollte, stürzte gestern in sich zusammen. Da ber Unr.rurj in ber Mittagspause um s/*l Uhr erfolgte, Ut tem Menschenleben zu beklagen: der Turm bildet einen Trümmerhaufen.
Nationalgarde geleitet.
*■ Das beste Klavier der Welt. König Leopolb II. war kein Musikfreund und gegen gewisse Instrumente hatte er eine besonders starke Abneigung Insonderheit das Klavier und der Flügel, ,fo erzählt der Gil Blas, waren dem König der Belgier ein Greuel. Vor kurzem besuchte der König eine Ausstellung und der Direktor führte den hoben Gast auch in die musikalische Ab^ teihmg. „Hier sehen Majestät die Flügel des weltberühmlcn Hauses erwähnte der Direktor voll Unterwürfigkeit und aus einen in ber Nähe stehenden Freund weisend, der sich tief verbeugte, sagte er: „Und hier ist der Vertteter." König Leopold mußte wohl oder übel stehen bleiben: eine Wolke des Unmutes &og über seine Stirn, die Brcuien zogen ückt^drohend zusammen, alle Eingeweihten erwarteten eine peinliche Szene. Ter König kniff sie Lippen zusammen mtb fragte bann verärgert: „Ah . . . Za, ,a das sind Flügel . . . Zck sehe . . . Aber sagen Sie mir, mein lieber Herr," so wandt? er sich .ut dem Vertreter, „waS ist an Ihren Flügeln eigentlich Besouderes, wie?" Der Pansiw Vertreter war ein Mann van Geist und verl >r nicht die F-assung. Er übersah die Gelegenheit und amnortete läckvlnd: „Majestät, unsere Flügel haben das Anßevordciillickte, baß, wie S.e jlch hier ilber- zengcn können, sie iiickst gespielt werden. Sie stehcir da, stumm, wntos: man sieht sie an - bas ist alles." Ter König lächelte, die Falten sckstvanben aus feinem Gesichte: „Wirtlich?" w ries er mit unverhüllter Anerkennung, „man spielt nicht aus dreien Flügeln? Man spielt wirklich nicht?" Und dann fügte er erleichtert hinzu: Zeigen Sie sie mir jetzt, jetzt kann ich sie sehen ._. . eie und wirklich prachtvoll, wundervolle stücke. Mein Herr, ich muß Sie beglückwüiischen." Und das Monokel im Auge, schloß der Monarch: ja, wirklich, die Flügel, die Nicht geip.elt
werden, das sind die besten Flügel ber Welt." Vielleicht batte ber gute Mämr emc Freundin, die seine flerwn nut lauter Mum marterte, w-ie mtinc Nachbarin, die das Klavier den ganzen Tag über mißhandelt. m
• (Smc neuentdeckte natürliche Brücke tu Amerika. Aus Nein Bork ii'ird berichtet: Die gesteigerten Bemühlinge,' der
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hiesigen imCt Wehl jy reiung eine bi Ganges Nen foll ~ j.. Januar igjn - Infolge nnjii ’m Steis Qe'::• ■ ; von M>\k- en auf bie örte Ausgabes- Station Deimitic ang an bie 2i; 0 auf 700 U - 'ie RegenM k
BiesengniÄ c esetzt.
Tie Zeichniu.^ ung für 5rc.
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Gießen, den 29^Tezember lOif) Städtisches Tiefbauamt.
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cen-6rpcoiton "fhitvlf Moise mu brixmberem 3 nt er ehe «ntgegtit In ?snierem findet in diesem Buch in ul ei sichtlicher 9lnoTbnung alle wünscktenswerlen Angaben In Verbindung mit RudoU ikoiieö Normal Zeilenmesser butet dieser Zeitungs : italog die nnzrge sickere und beouemv Handhabe für eine korrekte Zeilen!crechnuirg und für cute Kontrolle der Aitteigen»Rechirurigen Mit der weben ersckienenen Ausgabe für das Jahr 1910jmömct die Firma ihren Gesck äitssrcunden wieder eine cUgantc ^d)reibmdi’i’e mu einem Noti;kalender für jeden Tag des Iadrcs Die cdncibinappc enl hält ferner eine Reihe für das Gesckä'tsleben iricptiget Gesetz«, beftimnrungen, Porto und Stempel-Tarife, Zinstabellen Mw.^n einem besonderen Abschnitt wird ait SRcptobuhionen aufiaUiget Annoncen Entwürfe gezeigt, bie sic in ihrem eigenen Zeickcnvureau für ihre ycunben ycrgestellt Hal, wie sie beirrebt ist ihre -trenne auch auf diesemGeb.ci Den Iniermt.".i u.vi..; irenvoller zu macker


