Ausgabe 
3.11.1909 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt

15tz. Jahrgang

Mittwoch 3. November 1999

258

-

November

Weller

'S

1909

3

Temperatur am 1. bis 2. November

höchste

1.

9hei)üqfte

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s-Schneiderei - unen-Kostüine

Bed. Himmel

Regen

Hicht jedes Haferprodukt ist Quaker Oats.

Beim Einkäufe vorn echten Quaker Oats erhält man mehrfür sein Geld mehr Volumen mehr Geschmack mehr Kraft und mehr Bekömmlichkeit.

Quaker Qats wird nur in ge­schlossenen Paketen verkauft

Diese gute Wetterauer Ackererde, die sich im Fabrikhofe und in den Sckstammteichen an fummelt, mag in der Ber­ard eitszeit der Rüben auf Zucker, also von Mitte September bis Ende Dezember eines jeden Jahres zweitausend oder mehr Kubikmeter betragenje nach trockenem oder nasserem Wetter bei der Anlieferung der Rüben. Biel schmutzige Richen in der Verarbeitungszeit hemmen die Leistungsfähig­keit der Fabrck, es itnrb mehr Zeit gebraucht, jeder Arbeits­tag kostet viel Geld, das drückt auf die Rentabilität die Dividenden werden niedrig, wenn nicht steigende Zuckerpreise ein willkommenes Gegengewicht bieten.

Die angelieferten Rüben l>aben an schönen trockenen Herbsttagen oft nur 5 Proz. Schmutz, es ist aber auch nicht gerade selten vorgelommen, daß die bei anhaltendem nassen

ie; Arbeiten vollzielicn sich fast sämtlich unter Dach und bringen Regentage 'Störungen dadurch, daß die ein» orten Rüben bicl Wetterauer Erde mitbringen. Diese

9totaüon8brucf und Verlag der Br üblichen UntDcrfttätS - Buch- und Sleindruckerei.

R. Lange, Gießen.

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= 4- 8,3° 6.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expediuon und Verlag: eyy) öl. Redaktion: 112. Tel.-AdruAnze»gerGcefeen.

* Wink. Herr:Fräulein, beißt Ihr Hund auch nicht?" Fräulein:Rein, nur wenn mich einer küssen will ... ich möchte ihm. doch lieber den Maulkorb anlegen'."

* Die Landpomeranze.Auguste, ich feite so oft einen Soldaten bei Ihnen in der Küche; das kann gefährlich werix-n!" Ach nee, gnädige Frau; er schnallt ja den Säbel immer gleich ab!"_________

Tic Marttprcisc für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotprcise am 1. November 1909.

2.

2.

3.

tto

Vermisch Les.

* EinSprungums Leben. Zu einem aufregenden und gefahrvollen Zwifcl-enfall kam es am Montag auf der großen eng­lischen Fliegeruoche von Donguaster; mir durch die bewunderns­werte Geistesgegenwart des Aviatikers Le Bton wurde ein furcht­bares Unglück vermieden und die in kurzen Sekunden zu fmclgfer Nervenspannung gesteigerte Erregung der Menge konnte sich in cnthusiastisck)en Kundgebungen für den Eüljnen Flieger Lust machen. Ein heftiger Wind batte die Flugversuche beeinträchtigt. Cody wagte es, gegen den Zorn der Elemente anzukampfen, aber der Sturm zwang ihn bald, mit seiner Maschine zu landen und im Schuppen Zuflucht zu suchen. Unmittelbar darauf wagte Le Blon seinen tollkühnen Aufstieg. Schon der Start brachte die erste Aufregung: mit einem blitzschnellen riesigen Sprunge sckmellte bin Maschine in die Lüfte und begann davonzusausen. Das Publi- tum, das sich bereits anschickte, den Flugplatz zu verlassen, drängte eilig vor, um Zeuge des sensationellen »Schauspiels zu werden. Der Apparat schien der Kraft des Windes gewachsen; mit graziösen Schwingungen und in langgestreckten Kurven schoß er in Schwindel erregender Schnelligkeit davon. Le Blon batte den Wind im Micken; unter ihm, einige 30 Meter zur Rechten, zog sich tn langer Linie die Barriere der Rennbahn bin, rechts davon die Rennbahn, die am Außenrande von der dichtgedrängten, viele Tausende zahlenden Zuschauermenge umsäumt war,wie von einem langen schmalen Band aufwärts starrender Gesichter", so beschrieb Le Blon später das Bild der Menge. Ter Wind war unregelmäßig und fegte in kurzen zornigen Stößen über das Feld. Mit klopfendem Herzen sah man, wie ein wilder Wirbel plötzlich den eleganten Flugapparat packte. Ein Zuschauer gibt eine an­schauliche Schilderung des aufregenden Vorfalles, der sich in wenigen Sekunden abfpielte.Wie ein Schiff im Strudel, ward die Maschine plötzlich in die Höhe und vorwärts gerissen; dann ivurfcc der Apparat jäh nach rechts hinübergeschleudert. Ich konnte sehen, daß Le Blon in eine furchtbare Lage geriet. Er versuchte zuerst, die ursprüwtlicke Fluglinie wieder zu gewinn en, aber der Sturm wuchs und die Wendung zur Stufen mißglückte. Tann riß der Flieger mit einem scharfen Ruck den Sumer hebel zurück uiti> versuchte eine schnelle Landung. Llber vor ihm dehnte sich jetzt die Barriere. Mit einer Gesckwnudtgkeit von 40 englischen Merlen in der Stunde sauste das Aeroplan nieder und berührte die Erde, 10 Meter vor den weißen Eisenstäben der Umzäunung. Unwillkürlich harte man den Drang, die Augen zu säst testen; man erwartete nichts mehr, als den Zusammenstoß, der Maschine

Meteorologische Beobachtungen

her Station Gießen.

Krevert (M5

ul. Fischer, Plodcstr. 11

3m hos der Zuckerfabrik Hriedberg.

Friedberg, Anfang November.

le Fabrik ist in voller Tätigkeit. Der weite Hof belebt Arbeitern und Aufsicht spersonal. Zahlreiche Fuhr- aus der Umgebung bringen Rüben und nehmen ge- fy als Rückfracht Sctznitzel mit, die alsbald verfüttert und in Milch umgewandelt nach Frankfurt und den cieien absließt.

Mauer so dick, daß geräüm.igc Gärten auf ihr angelegt gehört den Anliegern; der breite trockene Graben aus

i iflcnfeite, zu Wiesen, Baum stücken und Grabland benutzt, ist : los Eigentum: die Mauer dazwischen gehört der Stadt i.'t ihr die Berpstichtrntg, sie zu unterhalten. ZuM Glück Mauern und Türen ans macirtigm SandsteiNquadern so fest , daß in absehbarer Zeit umfangreiche Ausbesserungen aus- iffen erscheinen. Vorerst fenitte man sich damit begnügen, i£pfatten auf der Brustwehr, soweit sie fewabgesallen waren, eitern und die Zirmen des Turmes, der das Obertor flankiert, :je Inieder herzustellen.

: 91t der Neugestaltung des Marktplatzes und bem Umbau des ches ein andermal.

Vüdmgen unterm Denkmalschutz.

-"rr^iwtiTttibteim Lande ist dasGesetz ^cr den Dmk-

ilrt intb jeher Zeilperrode bewahrt haben

<s war höchste Zeit, daß endlich einmal ecneHandhabe r wurde, um der gesrbmack und pietättoten Zerstörung alt i«Diger 'iiaubeiifmäkr ein Ende zu machen. Dte Betten iimmston Barbarei sind ja Gott sei Dank vorüber. Wer hrrd) die Tvrfahrt desWacistbaus" tn den äußeren

r-tt, der hat vvr sich bett ,/Jicitbau", euren wemgetimchten, U lanqnKtligen Kasten. An seiner Stelle erhob^nch einst eur : MofianlniTc angepaßter altertümlicher Ban on her er der Zeit der größten Geschmacksverwtlderuug, mußte er um jenem architektonischen Monstrum Platz zu machen,

. Baumeister ein Theologe gewesen ist.

' rgleicl-en wäre ja w.'hl heute nicht mehr möglich; aber es nicht lange her - WagnersKünstdenkmäler im Streife icn" waren eben erschienen, daß man die Festungsmauer im Untertor durch- einen häßlickten ScixMnengtebel Per Eltlet hat, und der Vorschlag, unter Durchbrechung der Mauer

-traüe von her Wstadt nach dem Lohsteg zu führen, frndet leute noch ferne Vertreter; ebenso die Ansicht, daß das .'w als verfelwstörend über kurz oder lang fallen müsse.

ist gerade dem Lohsteg cntBang die alte Mauer von emsig .- Erhaltung, und das Untertor so allein wird im Volks

dasJerusalemer Tor" genannt mit seiner zierlichen wird von Kennern in ganz Deutschland geschitzt.

ist auffallend, wie fetjr dem Philister der Sinn für den t-es Altertümlicl)en abgeht. Kürzlich hat in der Frankfurter i j Herr Balzer Worms mit äußerst geschicktem Griffel die des alten Büdingen gezeichnet. Ter in weitesten Kreisen, 'm Ausland, beachtete 9bufsatz lyat Büdingen mehr genützt, iid) sofort gezeigt fyü, als alle Reklamen zur Hebung des ?*uVerkehrs. Aber die Büdinger Bürger, die die Poesie Aufsatzes offenbar ebenso wenig verstanden, wie die des iandes, der den Berfasser begeisterte, waren entrüstet, statt (1; Büdingen fein feinverträumtes Nesck', es liege nicht rm Ddond", auch gebe es hier leinen drachtwächter mit mib Horn. Ein akademisch gebildeter Herr hat sogar in Lokalblatt diesen Anschauungen Ausdruck verliehen. Man ihm zugute halten, daß er mit Seemenbachwasser getauft ist. itxf) zurück zu unferem (^gen stand. Es galt, die Bau den k- i nicht mir vvr der gewaltsamen Zerstörung zu fclchtzen, auch vor dem nagenden Zachl der Zeit. Tie Beiitzrechte üim seltsam verworren. Das Gelände auf her Innenseite ribtniaucr und auf ihr denn auf her West- und Südseite

srel Batist i?

und Flieger zerschmettern mußte. Nur um Bruchteile von Stun­den konnte es sich handctn, aber die Geistesgegenwart des Fliegers war der Kürze der Zeit gewachsen. Jrh iah, wie Le Bi >» mit einem blitzschnellen Ruck vorwärts glitt und den Steuerhebel mit einem hastigen Stofe emporrickstete. Wie ein Pferd unter dem Druck der Sporen vor einem Hindernis plötzlich zum Sprunge crusholt, so sauste der Apparat vorwärts und spriang über die Barriere. Unmittelbar dahinter kam die Maschine im sterleir Winkel auf die Rennbahn nieder. Aber die Gefabr ivar damit nicht überwunden. Tie Geschwindigkeit des Apparates aber- tieg die Berechnung; Le Blon erkannte, daß es ihm nickst gelingen tonnte, noch auf der kurzen Breite der Rennbahn zum StiNstand 5U tommen. Im wilden Tempo sauste die Maschine auf dem Erdboden mitten auf die dichtgedrängte Zuschauermasse zu. s)hir einer unter Millionen ko mite die blitzschnelle Geistesgegenwart haben, der grauenvoUen Situation durch einen raschen Entschlafe zu begegnen; zum Glück war Le Blon dieser eine. Man sah ihn, wie er sich wieder auf die Steuerung stürzte; dann lehnte er seinen Körper twr wie ein Zockest, itfr einem müden Pferde beim letzten Sprunge das Wert erleicksterk. Nur 5 Meter vor der entfetten Menge begann der Apparat zu steigen. Ein Augenblick atem­loser angstvoller Spannung, dann mar es vorüber; unmittelbar über den Köpfen der Zuschncer raste die Maschine im wirbelnden Sprung durch die Lüste. In den vorderen Reihen der Menge wurde durch den Luftdruck die Kopfbedeckung herabgerisstm. Man sah noch, mric mit ruckartigem Sprung das Aeroplan bis zu etwa 20 Meter emporschnellte, bann rauschte es rasch herab. Unter dem Anprall barsten die Näder und die Schwingen des Propellers brockten und wurden davongeschleudert. Aus den Trümmern seines Falwzcuges flieg Le Blon und einen Augenblick lang sah man ihn einsam auf dem Felde stehen. Dann kam Leben in die er­starrte yjlcnge. In einer Aufwallung von wildem Enthusiasmus wogte die Menschenflut auf ihn zu, Hunderte von Händen streckten sich ihm entgegen, Frauen umarmten ihn, zwei kräftige Manner vackten den Flieger und trugen inmitten brausender Hochrufe den Mann durch die Menschenbrandung, der durch seine Eutfchlutz? schnellig-feit eine grausige Katastrophe verhindert hatte."

Wetter, das plötzlich in Frosttvetter urnschlug, eiugeliefencu Rüben bis 50 Proz. Sclstnutz mitbrachten. Das heißt, der eingelaufeue Waggon Rüben brachste 100 Zentner Rüben und 100 Zentner von der so anhänglichen Wetlerauer Erde mit.

Die Fckbrik rechnet für die diesjährige Arbeitszeit mit 1100000 Zentner gewaschener Ruben. Tas entspricht schätzungsweise 1400 000 Ztr. schmutzigen Rüben; es lvcrden also 170000 Ztr. Wetterauer Erde = 8001000 Waggon zwecklos transportiert und findet den Weg in die entfern­teren Gemarkungen der Wetterau nicht zurück. Jeder Land­wirt sieht daher ein, wie sehr er der Fabrik und sich selbst schadet als Aktionär oder als bloßer Rübenlieferant, ipernt er fahrlässig mehr Erde mit den Rüben einliefert, als ihn die Verhältnisse zwangen.

Man sollte nun glauben, in einem Zuckerfabrikhofe wie hier, in dem so viel Schmutz beseitigt werden muß, sähe es wüst, unordentlich und recht schmutzig aus. Das ist nun ganz und gar nicht der F-all. Mler Schmutz wird da, wo er sich bemerklich macht, sofort beseitigt, es wird hier nicht gemacht wie in vielen liederlichen Haushaltungen,^in denen man den Stubenkehricht in die Ecke hinter die Stubentür fegte, bis sich ein ansehnlicher Vorrat angehäuft hatte. Die Rüben kommen weiß gewaschen ohne Handarbeit in den Fabritraum, das Sckfmutzwasser fließt, ohne Spuren zu hinterlassen, in die entfernten Ätstammtciche, die von den Rüben abgebröckelte Erde wird zum Hagel aufgetürmt der Fabrithos bleibt fauber bei angemessener Nachhilfe.

Ms die weißgewasck)iLnen Rüben in den Fabrikraum gekommen sind, ist schon viel Schweiß geflossen. Nun be- giirnt erst das Herauslocken des Zuckers aus den Rüben, ein Verfal-ren, das nur m einem weiteren Aufs atze einigermaßen vollständig geschildert werden könnte.

.Seitdem der Zucker nicht mehr attein im Zuckerrohr in den Kolonien wächst, sondern auch auf unseren Feldern in der Zuckerrübe, ch der Preis von Jahr zu Jahr niedriger geworden. Ms ich noch gelegentlich Zucker naschte, d. h. vor ettva 50 Jahren, kostete das Pfund Zucker 7080 Psa. Die Zuckerdose wurde sorglich verschlossen, Zucker galt als kostspieliger Lrrxusartikel. Auch die jugendlick)en Zähne ver­darb er angeblich. Heute gilt er als wichtiges Volksnah- rungsmittel. Schon 1870 wurden die französischen Feld- soidaten reichlich mit Zucker verpflegt.

Ganz besonders aber hat der Zuckerrübenbau und die Zuckerproduktion zur Hebung der Landwirtschaft beige- tragen. Wo sich eine Zuckerfabrik erhebt, da steigen im wetten Umkreise wie durch Zauber die Ernteergebnisse an Getreide und Futter, da ijebt sich oie Milch und dte Fleischprodultion.

Auch die Wetterau ist durch die Zuckerfabrik Friedberg aus ihrem Tornröschenschlummer geweckt worden.

Gießener Anzeiger

Eeneral-Anzeiger für Gberheffen

Brotpreise in Gießen

Weißbrot 2 Kg. 62 Plg.

Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig

B 1 Auswahlsendungei W werden bereit W willigst gemacht

!eqelblank>; »Er aus der Rübenwäsche der Fabrrk. u)er Onuri

henvon W u Boden und muß nun aus diesen "Teichen, ine dann In F,a^eran zu gelegt werden, nüeder entfernt werden.__

s,®Sti=kmtStittaei- Sf

Beigen

Reformiohü »n

Getreidepreise in Mannhei m

Weizen 100 Üg. 23.25-00.00 Mk.

Roggen 100 Kg. 17.2500.00 Mk.

j|rf)rtnl ISgNch mit Ausnahme des Sonntag«.

eitfetlKt Familiendlätter" werden dem eiger* viermal wöchentlich beigelegt, das k isblott für den Kreis Metzen" zweimal j .ntlich. TieLandwirtschaftlichen Seit» i lagen" erscheinen monatlich zweimal.

Zerfahren vermüE eige stage geröstet .30, 1.50, 1.70, 2.

NrrogaLe icr Breuer, Webers fjejflw

ee-Gewürz, Pieiner L Mm ^oicn und Gläsern.

»ers Malz-Kaffei

nb 35 Pfg.

-Malz'Kaffee

95 Psg., 10 Pfund M. IM

ep Serdux

5e*2:iL

Sin der großen Wäsche der Fabrnk sauber abgespült en, soweit diese Erde nicht schon beim Entladen der -n sich ab gelöst hat und mit Karren und Rollwagen 6W!Seile geschasst werden muß. Noch schwieriger ge- fteflln sich die Verhältnisse, wenn über Nackst scharfer Frost iewnttit, die Erde an hen Räben gefriert und nun dreifach ^cßUemger von den Rübe:i zu entfernen ist.

j3 a dein weiten Fabrimofe türmt sich diese Wetterauer erde zu Hügeln auf. In den Schlanrmteichen, die äußer­es Hofes angelegt find, sammelt sich das Schlamm-

1" aus der Rüb en wüsche der Fabrik. Der Schlamm setzt

Do die Fabmk täglich rund 6500 Zentner gewaschene üÄn verarbeitet das sind ca. 32 Waggon reine Rüben' lÄiiiffen täglich etwa 38 Waggon Rüben wie sie der 'lüft gibt, bei der Fabrik eingel-en. Fuhrwerke könnten diiiss; Zufuhr nicht bewältigen, die meisten Rüben kommen stMt er Bahn aus allen Richtungen. So langten vor ein paw Tagen einmal an einem einzigen Tage 98 PZaggon ____ 'M- .1 an, die erst spät in der Nacht vollständig entladen . des Rheines, N» E t. tonnten. Jeder nicht vor Mternacht entladene

l^üQlBSS weine, mcht c Mv;wn würde 2 s)jtt Standgeld kosten die Bahnver- , UeTT.n .is Vertreter. StW nÄiimg ist darin unerlnttlich.

ehende Hene Ausladen der Rüben aus den Waggons ist beguem.

mess --eben über dem Fabrichofe auf dem Eisenbahndamm

ftafli eine Reihe eingelaufener, mit Rüben hochbeladener AAn. Die zum Entladen der Wagen bestimmten Arbeiter dsMr die weiten Türen, polternd stürzen die Rüben unter cjpti Licl)er Nack)bilfe der Entlader auf die gedielte steile »mag des Bal-ndammeS und rollen hinab bis an den 5tnm(v dessen warmes reißendes Wasser sie ohne weitere Mrüilse irach Bedarf auf die Wäsche flchrt.

!j>r Betrieb, die Leisttmg der Fabrik hängt außerordent- Wetter ab. Trotz der vortrefflichen Einrichtungen

*

M

Chocolaöe

E in

eiGacaoN

Ein labe trank

Höchste Schlachtmehpreise m F r a n k i u r l a. M.

Fleischpreise in Gießen

Ochsen

Kälber Scbiveine

50 Kg. Schlachtgewicht 4553 Mk.

, Hg. Schlachtgew. 5054 Bi.

*/, , u 75-77 ,,

'/, Kg. 76-84 Psg.

, 70-74 , l/, 80 -90

749,7

10,2

8,3

90

.still

still

748,4

91

8,1

93

8

2

746,8

8,0

7,5

93

2