Ausgabe 
4.10.1909 Erstes Blatt
 
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Montag 4. Oktober 1909

Die heutige Nummer umsahl 10 Zeiten.

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Madrid

3. Okt.

Die Correspondeneia de Espana

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Die vor ^ocn Meldungen dev Wolffschen Bureaus,meidet aus Tanger : Nach Meldungen von Eingeborenen ___ innmin inwnwmi ................. ........

,ns Thomas 70. Geburtstag.

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Die öffentliche Feier des Gebntts-

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erselben übermittelt. Um 10^2 Uhr fand in der un st Hal le eine interne Feier statt, bei der die

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age ausdrücklich den en Dr. ilonimel.

K. Neurath; für3tnbt u. Land" undGerichts-

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Sukel Djennis uach den letzten Nachrichten, ein General! ein -or' brei Hauptleute, ein Leutnant und 35 Mann gcfl' uni) 200 Manu verwundet worden sein.

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Madrid, 2. £tt In Besprechung der umlaufenden falschen Gerüchte über den Zweck und das Ergebnis de gestrigen Erkundigungsmarsches nach Suk el Djenni protestierte der Minister des Innern gegen die Weiter- Verbreitung der ungünstigen Nachrichten und betonte, man könne nicht über das Endergebnis des Krieges entscheiden aus Grund von Verlusten, die man im Laufe eines einzelnen Gefechtes erlitten habe. Der gestrige Kamp: war rühmlich und sehr bedeutsam. Die Spanier hätten die Mauren hart gezüchtigt und alle ihre Stellungen be­hauptet.

Ausland.

Die neue griechische Kammersession wurde durch^den Ministerpräschenten Maoromichalis eröffnet. Auf den Tribünen des Hauses befanden sich zahlreiche Offiziere. Die Kammer wird am nächsten Donnerstag die Wahl des Präsidenten und des Bureaus vornehmen.

Aus Saloniki wird gemeldet: Ein türkisches C schwader, bestehend aus neun Schlachtschiffen und zwölf Torpedobooten, ist am Samstag nachmittag von Lamuos hier eingetroffen.

Die Botschafter in Konstantinopel einigten sich auf identische Noten gegen das neue türkische Vagabun­den g es etz, das entgegen den bestehenden Verträgen die Prügelstrafe einfuhrt.

In Newyork fand am Samstag abend anläßlich der Hudson-Fulton-Feier ein großer Karneval statt. Die Feststraßen waren feenhaft illuminiert. Auch Groß­admiral v. K ö st e r nahm in Begleitung zahlreicher deutscher Offiziere an dem Feste teil.

Aus Peking wird gemeldet: Bei der Eröffnung der Peking-Kalgan-Eisenbahn am Samstag waren die Spitzen der chinesischen Behörden und zahlreiche Mitglieder des diplomarischcn Korps zugegen. Die Bahn hat eine Länge von 220 Kilometern, eine Steigung von 1 zu 30 und weist vier Tunnels auf. Der Bau, der von chinesischen Ingenieuren mit chinesischem Kapital ausgeführl wurde, beanspruchte vier Fahre.

Aus Sraör und Land.

Gießen, 4. Oktober 1909.

** Don der Kaiserin Alexandra. Die durch das Depeschenbureau .Herold- verbreitete Nachricht von einem der Kaiserm von Rußland zugestoßenen schweren Neroen- und Krampfanfall findet nach Erkundigungen der .Darmst. Ztg." in Kreisen, die dem russischen Hofe nahestehen, wenig Glauben. Was die endgültige Aufgabe der geplamen Mittel- meer-Reise des Zaren betrifft, so galt es für eingeweihte Per- onen schon im Juli als feststehend, daß eine derartige Reise nicht slaltsinden würde.

** Dom Großh. Hose. Am Freitag gegen 5 Uhr M 3- & H- die Prinzessin Heinrich in Begleitung der Hofdame Fraulein v. Oertzen und des persönlichen Adju-

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Bezugsprers: monatlich 75 Pf., viertel- jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Alk. 2. viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal!5Pft auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politifchen Teil: August Goetz; fürFeuille­ton- undVermischtes-

Einzelheiten über den rupf.

Madrid, 2. Ott. Ueber degestrige Verlustteiche Gefecht der Spanier auf dem Erk^nngsmarsch von Ze- luan nach Sukel Djennis-eben folgende Einzel­heiten gemeldet: Nachdem die Sgade des Generals Wi- cario den .Erkundungsmarsc^usgeführt hatte, erhiett sie den Befehl, sich dem Gr^oieder anzuschließen. -Die Kompagnien an der Spitz^-ttten bereits ttotz des über­aus hefttgen Feuers derben begomien, sich in voll- iommener Ordnung zwäuFiehen, da fiel Bicario, von einer Kugel in denchf gettoffen. General -vowar übernahm sofort die ^ung der Brigade. Die Mauren, durch diesen Erfolg Migt, verschärften das Feuer noch wetter, bis sie durchs Teuer der spanischen Infanterie und das Mafchiner^^^s^^ dezimiert, den spanischen Truppen den Kam-^^ überließen und sich endgültig zur Flucht wandten. Spanier kehrten hieraus in chre Stel­lung in Zeluan ba den Zweck des Marsches, die annähernde irfc der Stellungen der feindlichen Truppen zu crfrn' errci^)t hatten.

Dladrid, Dtt $n dem vorgestrigen Gefecht bei

werden durch Privatnachrichten ergänzt. Der F. Z. wttd aus Madrid gemeldet: Die allmählich eintreffenden Be­richte über die Kämpfe bei Zeluan berichten von Szenen heldenhafter Tapferkeit auf beiden «Seiten. Die Mffleute verteidigten hartnäckig schier uneinnehmbare Posi­tionen gegen die anstürmenden spanischen Truppen. Die Mvallerie konnte in dem stetten Berggelände nicht ein- greifen. Brigadegeneral Diaz Bieario befand sich immer im vordersten Treffen, wo Ihn ein K'opfsck> niederstrectte. Bon Melilla rückten heute Hilfstcuppen aus. Dort ist alles zur Aufnahnre von Verwundeten vorbereitet. Von Äiadrid geht nachts eine Abteilung Kavallerie ab. Der Feinb hat offenbar ffroße Verftärkungen erlMen; ; seine Gesamtzahl L>ttd auf 6000 Mann geschäht. Er führte iünttiid>c Bewegüngen in vollkommener Ordnung und mit RiesenschneNe aus, ist also offenbar vorttefflich geführt. Ter Maische Vormarsch auf den Marktflecken El Jemis wa. zunächst ohne besondere Verluste verlausen, als plötz- '.rch auf allen Höhen und in allen Schluchten, wie mtt Zauberschlag, Scharen von Riffleuten auftauchten.. Die Spanier waren mehrfach auf allen Seiten eingeschlossen, setzten aber doch den opferreichen Rückzug auf Zeluan in

Neue Trnppenseuduugeu nach Marokko.

Madrid, 3. Ott. Auf Ersuchen des Generals Ma­rina, chm, wenn möglich, infolge der Ausdehnung des Feldzuges notwendig gewordene Verstärkungen zu senden, i rrai der Hinisterrat die Entscheidung, unverzüglich noch eine Div i f io ;t N a ch M'ar o : c o z?l entsende»-.'. Wie der Ministerpräsident Maura erklärte, beabsichtigt der Minister­rat hiermit aber keineswegs, den ursprünglich festgelegten Feldzugsplan irgendwie zu erwettern.

Llmtliche Bertuschungsversuche.

Deutsehes Aerch.

Das große Kulturwerl, das die Staatsregierung im Westen Nordschleswigs plant, stößt auf «Schwierig­keiten, die zum Teil politischer Art sind. Es handelt sich, so wird der K. Z. aus Schleswig-Holstein geschrieben, um Len Schutz der ausgedehnten Marschländer eien gegen ine zerstörenden Fluten der Nordsee. Die StaakL- regierung hat sich berett erklärt, für die zu erbauende Deichanlage einen Beitrag von 636000 Mk. zu gewähren unter der Voraussetzung, daß dem Staat das Eigentums­recht am Vorsttaud und an dem neuen Deich eingeräumt wurde. Diese Bedingung wurde in einer Versammlung der beteiligten Anlieger und Strandbesitzer in Tondern einstimmig ab g e l e h n t. Anscheinend sind bei diesem Vor­gehen politische Gesichtspunkte mitbestimmend gewesen, denn das Dänenblatt Hejmdal äußert sich recht unwirsch über das bedeutsame Unrernehmen und erklärt, man habe die Aeußerung des preußischen Ministers des Innern nicht vergessen, daß die Deichanlage im Interesse des Deutsch­tums erfolgen solle. . Es wäre sehr bedauerlich, wenn poli- ttsche Treibereien dieses Kulturwert ernstlich gefäl)rdeten. Die Bewohner der Gegend sind weit überwiegend dänisch gesinnt.

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soll die Besetzung von Zeluan auf die Einwohner von Fez und die umwohnenden Stämme einen großen Eindruck gemacht haben. Diese sollen zur Verstärkung der Harka, gegen die die Spanier kämpfen, Truppen ab le ilungen ge­sandt haben.

Madrid, 3. Okt. Nach einem Vorttage bei dem Könige erklärte Ministerpräsident Maura beim Verlassen des Palais, die Regierung wünsche den Feldzug in Marokko sobald wie möglich zu beendigen und werde alle nötigen Verstärkungen dortt-in senden, um zum Ziele zu gelangen.

Die Rrise in Ungarn.

Die Unentschlossenheil in Wien i|t groß. Kossuth hatte seine Audienz beim Kaiser, eine Entscheidung wurde nicht gefällt, und Kossuth scheint mißvergnügt abgereift zu fein.

Ofenpest, 2. Ott. Kaiser Franz Joses empfing in Wien den ungarischen Handelsminister Franz Kossuth in einer nahezu zweistündigen Audienz, hieraus hatte der M- nifter eine Konferenz mit dem Grafen Aehrenthal, nach welcher er abreiste. Bisher verlautete nichts, ob diese Audienz eine Wendung in der Klüse bewirken wird.

Wien, 2. Ott. Der urigarische Handelsminister Kossuth äußerte sich über die auswärtige Situation gegenüber einem Redakteur derNeuen Freien Press":Ich bin wenig angenehm von der Lage berührt, die ich, in Wien vorfinde. Wenn ich sehe, daß hier allgemeine Ani­mosität gegen Ungarn vorhanden ist, die mich unendlich peinlich berühren muß, kann ich nicht genug die Art miß­billigen, wie die Christlich-sozialen die Dinge behandeln, insbesondere wie sie die Monarchen in den Entscheidungen in der ungarischen Krise zu beeinflußen suchen. Se. Majestät hat sicherlich nicht die Ratschläge und Zudringlichkeiten dieser Kreise nötig, welche ja nicht einmal verstehen, Frieden in Oesterreich zu schaffen. Ueber die bevorstehende Audienz sagte Kossuth schließlich: Die Vorschläge, welche ich die Ab­sicht habe, Sr. Majestät zu unterbreiten, sind solcher Natur, daß dadurch die ungarische Krise ohne irgend welche Unzu- tömmlichkeiten und auch ohne Notwendigkeit der Vertagung die Krisis gelöst werden konnte. Es könnten dabei gewisse Fragen von besonderer Wichtigkeit sofort enffchieden werden.

Ansprache des Großherzogs, eehrter Herr Hrofessor Thoma!

äoßherzogin und mir ein herzliches Anliegen, Jhich SolmsL^ 701 Geburtstag unsere Glück- und Segens- Gott ruhender Vater hat, einem langen Wuubolä undpschlossen. Ihnen zum heutigen Tage Räume ferti?bo^chrnqen für die Ausstellung der zahlreichen wert­voller "lirrwelche Sie in so hochherziger Weise der Kunst­balle cvSlni i'n' ebenso für diejenigen, die die Kunsthalle ickon Ihnen enthält. Der Eröffnungsbau steht

sertia welche ü ^er ehe wir ihn betreten, ist es mir ein leblja Lu ftelld' Ihnen herzlichen und warmen Dank für

')itU Samstag- vormittag mit der Beglückwünschung hJfMft ueii zahlreicher Abordnungen. Am Vormittag 00 x inz Diax von Baden in seiner Eigenschaft t der Ersten badischen Kammer Professor Thoma

Auütvoll dargestelll, und in dieser gemüt- ing, die so schön erzählt, liegt seine größte

Der Großberzog von Hessen hat Hans Thoma das Großtteuz des Verdienswrdens Philipps des Großmüttgen ver­liehen. Du Auszeichnung wurde ihm mit einem Glückwunsch- Ichreiben durch den Kabinettsdirekwr Römheld in Karlsruhe über­reicht.

Vom Großherzog von Baden hat Thoma einen der höchsten Orden, das Großkreuz vom Zähringer Löwen, er­halten. Die theologische Fakultät der Universität Heidelberg er- nannte -vhoma zum Ehrendoktor, mit der Begründung, daß Thoma seine ihm verliehene und mit höchster Hinoabe gc- pflegte Kunst oftmals in den Dienst der Religion gestellt l>abe; aus der Höhe seines Lebens habe er gleichsam in einem Hymnus da- Leben Jeiu verherrlicht mit Bildwerken, die im ttefften Gemüt und innigster Phantasie geschaut seien.

Oberbürgermeister von Karlsruhe Überbrachte die Glückwünsche der Bürgerschaft und teilte mit, daß die Straße in die Galerie der bildenden Künste und die Wohnung des Jubilars ficy befuiden, von heute ab den Namen Hans-Thoma- Sttaße führen solle. Auch die Heimatgemeinde Bernau im badiichen Schwarzwald hat eine Abordnung entsandt, die den Ehrenbürgerbrief überbrachte. Der Jubilar dankte überaus ge­rührt für all diese Ehrungen. Die Ä ü n st l e r s ch a f t veran­staltet eine Feier im großen Museumssaal. Die bekanntesten Bilder Thomas joUen dabei gestellt werden.

die hochherzige Stiftung Ihrer Bilder auszusprechen, herzlich zu danken für die jugendsprühende Hoffnungsfreudigkeit, mit der Sie sich der Ausschmückung der neuen Räume mit trefflichen Gemälden und Bildwerken hingegeben haben. Wir danken aber auch für alles, was Sie in langer Zeit für unsere deutsche und badische Kunst geschaffen, anregend, fördernd ermutigend getan haben.

Möge eine gütige Vorsehung es Ihnen gestatten, daß Sie noch lange Jahre Ihrer hohen Kunst obliegen können zur Freude Ihrer zahllosen treuen Verehrer und zum Stolze unseres badischen Heimatlandes.

Und nun fordere ich Sie auf, mit mir und dem heutigen Jubilar und Stifter die neuen Räume zu betreten zur Besich­tigung der schönen Bildwerke."

An diese Feier schloß sich die EinweihungdesThoma- Museums. Thoma hat in Ausführung eines lange gehegten Planes der Kunsthalle eine große Anzahl seiner Gemälde und Studien aus seinem Besitz gestiftet.

Die Gemälde haben nach einer oberflächlichen Schätzung nnen Wett von über einer halben Million. Ueber das Museum werden wir noch eingehend berichten.

Ehrungen Thomas.

vollkotmnenster Ordnung durch. Dort wurde die Leiche des Brigadegenerals Diaz Vicario in das spanische Banner, welches auf der Burg von Zeluan geweht hatte, eingehülll.

Ueber die Kavalleriebrigade, welche von Madrid nach Melilla abgeht, wird Jnfant Don Carlos von Easerta das Kommando übernehmen.

Ein neuer spanischer Vorstoß.

Melilla, 2., Ott. Um 9 Uhr vormittags verließen die spanischen Truppen Zeluan und gerieten bei dem vom General Marina angeordneten Vormarsch auf Sukel Djennis ht Kampf mit den Dtaroktanern. Das Feuer war zeitweilig sehrsitavk.

M e l i i i a, 3. Ott. Die Marokkaner am Cap Tres Forcas lieferten 90 Gewehre ab und unterwarfen sich. Es heißt, daß auch die Mazulas, die Beni Sicar und die Beni Bu Jsru durch den Feldzug erschöpft seien und be­schlossen Haven, den Kampf nicht wieder zu erneuern.

I o m a, der bekannteste deutsche fötaler der erte, wie wir schon mitgeteilt haben, am i 70. Geburtsrag, den mit ihm ganz Deuffch- reit es künstlerisch nur irgendwie interessiert ist ^n" ir uEchem Ringen ging er unbeirrt von der , jinung jahrzehntelang seinen einsamen Weg, knaplp fünfzehn Jahren zu unbeftrittener Arbeitet hatte. Sein Name wird in der Ge-

Nr. 232 Erstes Blatt 15S. Jahrgang ~

Der Eichener Anzeiger a ä "

erscheint täglich, außer ßS&Bwjr Vy

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für die Redaktion 112, < * «e V _

General-Anzetger für Oberhessen

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iür die Tagesnummer Botofioitsörut! und Verlag oer Brühl scheu univ.-Vuch- vnd Stdttomderei K Lauge. Redaktion, Expedition und Druckerei' Zchnlftraße 7. E. Heß; für den bis vormittags 9 Uhr. 1 1 u Anzeigenteil: H. Beck.

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Frfn A "3^ u n ft ftetd urit Anerkennung genannt wer­den al durch und durch deutschen Malers, h . ^yie6e an seiner schönen Heimat hing. Seine in der Heimat; den Schwarzwald mtt feinen werFn Tälern und seinen stlllen Höhen, mtt ' - im Dörfern und seinen hetmeligen Hütten, 2vheit tiefinnerlich erlebte, hat er mtt starker

auswärtigen Künstlergenossenschaften und Hoch- I solck)er aus Heidelberg, Freiburg, München, , Breslau und Berlin, Thoma ihre Glückwünsche . tplome überreichten. Um 12 Uhr erschienen der < - Großherzogin, um ihrerseits Thoma zu seinem GI)r ^abre01 ^Ansprache des Großherzogs.

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Die Schlacht bei Zeluan.

Die am Samstag kurz mitgeteilten toüifte der Spanier, die sie sich bei einem Erkundigungsmarsche zugezogen haben sollten, rühren von einer regelrechten hetzen S ch lach l Lr. Der Kampf in Marokko ist nocy lange naht $n Ende, unö die Siegesfreude in Madrid wird durch Htobsposten sckpnal-lich enttäuscht. Es steltt sich, heraus, datz mtt^ der Besetzung der Guruguberge im Rtssgebtet der Widerstand der Kabylen noch keineswegs gebrochen war; der ,pantsche Oberbefehlshaber mußte Befehl zu wetkeNnn Vorrucken tzeben. Die strategische Aufgabe des Vorstoßes der ^pantschen Trup­pen in der Zone der Benibuif^ur bestand, so heißt es, m der Einkreisung der Jxanberge, einer äußerlt schwer zugangltchen Höl>enkette welche als Forlläuser des Gmmgugebtrges des, en Zugänge bttdel. Vielleicht bat die spamsche Regie- runa auch größere Plane in Atirrokko vor, um such dauern- zu sichern. Ein Pariser Blatt will wissen, du spanffche Regierung habe beschlossen, ein großes Gebwt r besetzen? das Tetuan als Basis haben wird, und diese setzuna solle so lange dauern, bis Muley Hafid die thtntttf- Luerleqende Kriegsentschädigung bezahlt haben tpiri ^er erste Vorstoß ist gemackft, aber der Erfolg ist btSL aus- aebliebew Von amtlid^er Seite sucht man nadttch den unaünstigen Eindruck abzuschlvächen und in pb.senhafter Weise sucht man vorzutäuschen, das spanische V«ehen l)abe , Eindruck gemacht" und die Marokkaner würsi sich bald unterwersen. Die naafftehenden >schlachtberift lauten aber anders, und selbst wenn eine neue Divistt in das Riff- qebiet entsandt wird, werden die schwierig'Kampfe immer wetter sich ksinausschleppen. Die Madttr Presse ergeht !sich berettS in heftigen Anklagen gegerw ReLierung.