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Dienstag 3V. November 1909
Drittes Blatt
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159. Jahrgang
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Schwarzbrot 2 üg. 54 Pfg.
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-jt „«iehener ZamiliendlSNer" werden dem /Hnzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, daS Xrctsblott für de» Kreis Kietzen" zweimal HherUllch. Die ^randwittschastlich«» 5tU- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
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Tie Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch, und Brotprcise am 29. November 1909.
ScorrS Emulsion roirö von uns au<ld)liefen® nn grofecn verkauit. uuS j®ot nie tose nach Wrwichi ober Matz, lonbcrn nur in versiegelten Origlualsiaichea in Karton mit unlerer Schutzmarke (glldjer mit dem Dor1ch> ScoU u. Bowne, ®. » v ß., ftrcintturi a. £01. _
Bestandteile. fernster mebtainauyeberrren 150,0. prtma Glyzerin 8M. unter»6o8Dbong(aurct Kalk 4,3, untervhoSphortg aure« Natron 2A pulu Tragant 8X> feurster arab. Gummi puü>. 2,0, destili Safier 129X). ältohol ll>0 Hierzu arontai "®e Cmulfton mii Hinte». HtJiioa- ur.c ^auUderiao, ,k i Impten-
RotationSdrnck nnü Verlag der Br üblichen UnwersuätS - Buch- und 6 tc mb ruderet 5L Lange, Dietzen.
Redaktion, Expedition mtb Druckerei: Schul- stratze 7. Lxvedltwn und Verlag: 5L
Redaktion: 112. Tel.-2ldruAnzeigerGießen.
Werner ist nicht verwunderlich, wenn in Betracht gezogen wird, daß die dem Lebertran eigene außergewöhnlich hohe Nährkraft vermittelst des Scoltschen Verfahrens erhöht ist, seine Nachteile aber vollständig beseitigt sind. Für in der Entwicklung zurückgebliebene Linder, für Wiedergenesende, kurz für alle, deren Kräften aufgeholfen werden muß, gibt cS nichts besseres, als Scotts Emulsion.
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Carl Hollmm Deloraiionsmalei, Roooiiraiit 82.
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Weizen 100 ltg. 22.25 — 22.50 "JJif.
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Verteuerung der ArzneinU
Man schreibt und:
Der Bundesrat wird in den nächsten Tagen ba rüber ent* eiben, ob die Arznei Laxe, die ant L Januar 1910 in t tritt, über die Erhöhungen der Einzelpreise auf Grund
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Handel und Verkehr, Volkswirtschaft.
Feffsetzuug der Kohlenpreise.
• Essen, 29. 9ä)D. In der heutigen Sitzung des Kohlen- syndikats ruurbe beschLvssen, die Preise für Kohlen für das Ab- lÄlußtahr 1910/10 unverändert wie bisher bestehen zu lassen, wobei zu bemerken ist, daß die Preisfestsetzung für Kokskohlen mir für die Zeit vom 1. April bis zum 30. September gültig ist. Tie Richtpreise für Briketts wurden mit Rücklicht auf die stark gestiegene Produktion für das Abfchlußiahr 1910/11 um 0,50 Mk. für die Lonne ermäßigt. Tie Richtpreise für Hochoscnkoks bleiben für die Zeck'vom 1. April bis zum 1. September unverändert wie bisher, dagegen werden die Richtpreise für Gießereikoks, Brech- koks 1 und Brech koks 2 um je 1 Mk. und für Brechkoks 3 um 0,50 Mk. ermäßigt, und zwar erfolgt die Preisie,tfetzung nicht nur für diese, sondern für sänttliche Kokssorten nicht mehr wie bisher für das ganze Abschlußahr, sondern im Einklang mit der Preisfestsetzung für Hocljosenloks nur für die Zeit vom 1. April bis zum 30. September. Die Richtpreise für die übrigen nicht erwähnten Kokssorten bleiben unverändert.
Ter Ko h len a b s a tz hat im Oktober 5544 759 Tonnen betragen gegen 5 575 765 Tonnen im Oktober 1908. Tie Markt- verhtckttiiste weisyr gegen früher feine weienliichen Beränoerungen Oük
PreiSchilderungen auf dem Warenmärkte hinaus, durch suderunaeu in den Grundsätzen für die 5öe^ (6nunß auch noch allgemein erhöht werden soll. Von - Apothekern wird die Erhöhung der Arzneitaxe nrit der iGründung verlangt, daß die Geschäftsunkosten und die V.txx der Lebenshaltung gestiegen seien. Wenn man fol- ■ des erwägt, so kommt man zu der Ansicht, daß es nicht -icchtfertigt ist, auch noch die leidende Menschheit mit ijutr besonderen Arzneisteuer zu belasten.
Der Arzneiv erb rauch nimmt fortlaufend in erheblichem 'rche zu, wie dies die Zahlen der amtlichen Statistik über i)t zttankenversicherung beweisen: 1885 kamen auf ein Mit- iZietö für Arznei L69 Mk^ 1907 hingegen 3.31 Mk. Durch ■t Reichsversicherungsordnung wird die Krankenversiche- j^gspflicht auf weitere 6—7 Mill. Personen ausgedehnt t- Lden. Es ist eine bekannte und leicht verständliche Tat-- Ifche und Erfahrung, daß der Arzneiverbrauch gewaltig _st, wenn die Kosten der Arzneien nicht mehr aus eigener ,111)6, sondern aus ben Mitteln der Krankenkassen be- . i _len werden. Den Apothekern werden also in der nächsten ’ mit dem Inkrafttreten der Reichsversicherungsordnung lelebliche Gewinne gesichert. Es darf auch nicht unberück- jit.rißt bleiben, daß die Apotheker das ihnen gesetzlich für tu wesentlichen Teil des Arzneiverbrauchs gewährleistete |!i»nopol zum Schaden der Krankenkassen, die über ein herttf des Volkes mit deutschen Arzneien versorgen, immer Lr hr ausnutzen. Die Apotheker haben sich bezirksweise Shlicrt und sich untereinander bei hohen Lonventional- kaien verpflichtet, den Krankenkassen nur sehr engbegrenzte Ssoingungen für chren Arzneiverbrauch zu gewahren. Die |l iüen Krankenkassen müssen iljren Arzneiverbrauch wesent- |t> teuerer bezahlen als das Privatpublikum, da die Apv- Is ler die ärztlichen Verschreibungen, auf welche die Kranten- M en aus mannigfachen Gründen nicht verzichten können, MlS als Rezeptur betrachten und zu den Hohen Sätzen der -,neitaxe berechnen. Denr Privatmann, der bei den Hand- Ml laufsarkikeln, die gegen die Hälfte des Arzneiverbrauchs i i den MranfenJaJien ausmachen, eine ärzttiche Anweisung |r ii braucht, werden die meistens um ein dRehrfaches ge- 1-teeren Handverkaufspreise berechnet. Der Mehraufwand li Leschäftsunkosten und Kosten der Lebenshaltung ist also tz! ech arößere Einkünfte ausgeglichen. Zudem ist bereits gl cd) die erste Reichsarzneitay: 1905 für den größeren | uches Reiches, insbesondere für Preußen, eine allgemeine |i Höhung der Arzneitaxe eingetreten, die auf mehr als ■b Prozent berechnet wird.
Die Erhöhung der Arzneipreise wird M s Pern große ZaAtalgewiuue
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Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Sderheffen
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im Besitz hat infolge Eskomptierung der Preiserhöhung beim Kaufe einen höheren Preis zu zahlen Seine Lage ist noch ungünstiger, als die de-s jetzigen Besck^rs, weil das An- lagekapckal und biüDuf.Gx oa - Risü o und die Sorge um das Auskommen vergrößert werden. Angesichts dieser Verhalts nisse haben mehrere Vertreter größerer Gruppen von Apo- thelern auf dem letzten Apothelertag erklärt, daß eine Erhöhung der Arzneipreise erst in Frage kommen dürfe, nachdem die jetzigen Mißstände im Apothekenwesen beseitigt seien.
In der Begründung deö Entwurfs eines Reichsapv- chekengesetzes wrrd dargelegt, daß beobsrchligt ist, die Ideal- werte Der Apotheken abzulösen. Dian lönnte es nicht verstehen, wenn dre Regierungen durch eine adgemrinc Erhöhung der Arzneipreise die Idealwerte vor der Ablösung noch in die Höhe treiben wurven. Die beavsichtigte M- lösung würde dadurch ganz wesentlich erschwert.
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Provinzial-Ausschntz der Provinz Oberhcsieu.
L. Gießen, 27. 4iov.
In der Dache: Gesuch der Stadt Bad Nauheim nm Erlaubnis fruc Einleitung derMwösser in büllfa, wurden beule zunächst gemäß Beschluß des Provinziol-Ausichuj«cs vom Ottvber d. I. die von den beiden Pmckeien benannten Sachverständigen, Prof. Tr. Kassel (Gießern und Prosesivr Dr. Hofer (München) vernommen. Rach Anhörung der Pacteivertreter beschloß hierauf der Pcovinzial-Ansschuß, den Rekurs der Stadt Bad Nauheim gegen das Urteil des KreisauSschusfes des KcerseS Friedberg vom 16. September 1908, worin die nachgesuchte Erlaubnis verweigett wurde, koslen^llig zu verwerfen.
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nennt Frau Krumbach Scotts Emulsion, die sie ihrem Söhnchen Werner auf Veranlassung des Arztes längere Zeit verabreichte. Köln-Ehrenfeld, Hauffstr. 18,IH, 25. September 1908.
.Mein kleiner Werner, der als überaus zartes Kind zur Welt kam und in feinen ersten Jahren eine Reche von Operationen durchzumachen halte, war in feiner Entwicklung so zurückgebtteben, daß er, 7 Jahre all, noch nicht gehen Konnte und auch sein Sprechen viel zu wünschen übrig ließ. Schließlich riet mir der Hausarzt, dem Kinde doch längere Zeit hindurch LcottS Emulsion zu geben, was ich dann auch tat. Der Kleine hat Scotts Emulfto« solort gern genommen, und über den Umschwung, der in feinem Befinden eingetreten ist, kann man sich nicht genug wundern. Jetzt ist Werner em fröhliches, ausgelassenes Kind mit roten Backen das sich im Zimmer herumtummelt und für alles Anteilnahme bezeugt. Auch mck seiner Sprache und fernem Auffassungsvermögen ist eS bedeutend besser geworden, sodaß heule md)t8 mehr mit ihm zu wünschen übrig bleibt qut
A mich ist deshalb Scotts Emulsion zu einem unschätz- baren Mittel geworden." (gez.) Frau Krumbach.
Dieser Umschwung im Befinden deS kleinen
Höchste Schlachwiehpreise in Frankiurt a. SJL
Fleischpreise in Gieße«
Ochsen
Kälber Schweine
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Getteidepreise in Mannheim
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