Ausgabe 
27.3.1909 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

her Annerionsfrage ift unbebhiflt die am besten geeignete, die schwebenden Streitfragen rasch ihrer Losung suuitubren und die internationale Spannung zu beseitigen, die sich in der Unter.cit gezeigt hat lieber die englische Anregung einer* identischen Schritte- der i^rogm.ichte in Belgrad wurde vorläufig cui Einvernehmen noch nicht erzielt; r: ift je doch in dieser Frage eine Annäherung der verschiedener! «Standpunkte zu konstatieren. Äir hoffen,nachdem wir das Mindeskmatz oct Forderungen, tie ivtr an Serbien zu stellen haben, in unseren, England bekannt gegebenen Entwurf iiusgenokmncn haben, hob die englische Regierung unsere Mäßigung anerkennen und in Belgrad den Standpunkt ver> treten roiro, von dem ins unsere Bedingungen auigest wurden Bon einer unsererseits geforderten demütigenden Erklärung des Belgrader Kabinetts kann nicht die Rede jein. Brr wollen nur eine Hl drang unseres Verhältnisses ,,u Serbien und oaß mit dem System der zweideutigen tXedensarten ein Ende gemacht wird Ties liegt übrigens tiud) in dern Interesse des armen Landes, das sich seit Monaten im Zustande einer gewissen xrisis befinde!

tpotitifebe Cagesiebau,

Die Finanjkoinmissioii der Reichstage-

trat gestsrn nm ln Ufr vormittags wieder Zusammen und fuhr tn der P>'ratunn oe- 8 -'des Branntweinsteuerentwurfs tort Tw Blockiragc wurde mit keinem Worte aeftreift. Tic Reichs Partei hotte einen Benni« lungsvorschlaq eingebrockt, den Abg Freiherr v Ofamv begründet Ei ermäßigt die Spoumm.i nur 1» Mk und nach Aefjn fahren, alfa» vom V Oktober 1919 <üj, diii 1 M l ; von den Ertragnissen bis 1914 stellt er jährliäi 10.nhllioir.ii und bis 1919 dann jährlich 5 Millionen für bm Ten atu nein in wnds bereu Tic Absmnmnng brachte eine lieber laschumi: die Reichsparteitrenntesich von den T c u t i di konservativen Man hatte nach dem Bcrlaiif der Verband Jungen erwartet, daß sich eine Mebrbnt aus der Rechten und dein 3entnm' auf den Hauotamrafl der .Honfcrvoiiven, Antrag Dietrich, vereinigen nnirde, der du- Spannung von 20 Mk. für ote inrtn .n jöni Jahre auiredtt erhallen und fie bann dauernd nur V> Ml. fest leg,n will. Vorher aber wurde der weilergehende Antrag des E-rafen Schwerin znr Mstimmung gestellt, der die Mür*uun bev Liebesgabe auch für 'Väter ablebnt und sie in ihrer jetzigen <?£!, von 20 Mk verewigt Er unterfcheibrt sich non dein .'Intran d. Zentrums nur dann, daß er nicht wie dieser die Verbrauchsadgabe aut 120 Mk. innerhalb und 140 Mk. außer I botb des UonnngentS feslsetzt, sondern aus 115 Mk. und 135 Mk. ,rür diesen Antrag, mit einem Zusananlrag des Zentrums, der bis zum Zähre 1912 der Berbrauclisabnabe lährhdi 10 ?>hllionen Karl für den T. naturii-run^Sfonds entnimmt, stimmten bi - Honfcr- Vatinrn, die Wirtsktjaftliche Vi ceinlflilttfl, das Zentrum lind die Bolen, gegen den '.".ntrag ebcnfo geschlossen die Reichs Partei, die MiaH-onalliberalen, die freisinnigen und die soAialbmofraten. So sand der Antrag eine Mehrheit von 16 gegen 12 Stimmen!. In raidier Fvlae wird bann eine Reihe weiterer Paragraph, n nnheruubcrr nodi bc,m Entwurf angenommen. Pom Zentrum liegt ein Antrag auf Begünstignng der kleinen Obst 1> r c n n c r e ic n vor: bei einer Produktion unter 50 Hektoliter sollen )ie bei der Peiarauchsabgabe um 10 Prozent begünstigt wir den, bei einer Produktion von .50 bis 100 Hektoliter um 30 Prozent. Tic Beschlnsüassung über diesen Antrag tvirb bis zu nächsten Sibimg ausgesetzt, wo die Regierung, die den Antrag mit Rücksicht auf das Sienererträgnis bekämpft, Material voi legen wird § 13, beiressend die gewerblidwn Brennereien, wird nad) einem Anträge Dr. Weber <Nall> folgendermaßen gefaßt: Als ncroerblidie Brennereien sind olle Brennereien, tvcldic Hefe erzeugen, fowr diejenigen anzusehen, die toeder zu den landwirt idjaftlidien Brennereien, noch zu den Cbfrbrcnnerncn und den diesen gleichgesl'llten Brennereien gehören." Es wird also die Hefeproduktivn als Zeichen des gewerblichen Betriebes angesehen. Nächste Sitzung Tieustag

Eine wichtige Entscheidung im Aerjteftreit.

In der Frage des AerztestreikS hat das Kölner Land­gericht eine prinzipiell tvichtige Entscheidung gefällt. Der öngellagle Arzt Dr. 51 lerne n t, der sich geweigert hatte, ihm überwiesene Mitglieder der kranlenkaffe zu behandeln, wurde verurteilt, den in dem Viertel Lövenich tvohnhasten Mitgliedern der Liankenlasse einschließlich der Familien­angehörigen ärztliche Hilfe zu leisten.

e

Das Aufblühen von Kiautschou.

In bei Bnlgetkoininission de« Reichstages erklärte bei der Beratung de« Etats für da« Schutzgebiet Hiautschou Staats- fekretar v. Tirpih gestern, Tsingtau fei innerhalb von 11 Fah­ren aus einem öden armen Torfe zur siebten Handelsstadt eine« unter 40 europäischen Settlements cmporgewachfen. Der derzeitige Rückgang des Handels in Tsingtau hangt lediglich mit der allgemeinen wirifchaftlichen Depression Olt- Asiens zusammen. Trotzdem seien die Einnahmen TsmgtaliS mir um 200000 Dollars gesunken. Die neuesten Berichte aus Kiaunchon lauteten i e h r gün ll ig. Für die neuen Bahnbaiiten seien allein für 25 2)iiUioncn Marl Aufträge nach Deutschland gegangen, doch lediglich deshalb, »veil wir Tsingtau besäßen. Die kohlenanSfuhr sei gegen daS Vorjahr um da« zwanzigfache gestiegen.

Tk'ittfcbc» Kcicb.

Der Kronprinz wurde, wie das Militärivochenblatt nieldet, bis auf weitere« vom 1. April ab zur Dienstleistung beim 1. Gar de» Feld «Art.-Reg. kommandiert.

DaS preußischeLnftschiffer-Bataillon blickt mit dem heutigen Tage auf ein 25,ährigeS Bestehen zurück.

In der gestrigen Sitzung deö BnndeSratS wurden angenommen die Entwürfe des Gesetzes betr. Aendcr- »ingen des GeiichtSvcrfasiungSgefetzeS und der Strafprozeß« Ordnung foiDie Vorlagen wegen Einführung eines Gesetze« über die Freizügigkeit, eines Gesetzes über Unterstützung«. Wohnsitz auf der Insel Helgoland, eine Vorlage betr. Ver­legung der Zollgrenze beim Alten Hafen in Bremen, eine Vorlage betreffend Acnderung de« hamburgischen Freihafcn« gebietv und schließlich eine Vorlage betr. AuS'ührungS« destimmungen zmn Wechfelstempelgefetz.

Ausland.

Der r ussischc Finanzminister Kol ow»ew ist zum ruffiiebeu Botswaner in Paris au seriellen

3n P et e i bu x a imiibe eine neue revolutionäre Cr ganffaiwn entdeckt uno st env.r bastun aen vorgeuimmen.

:K u m ä n i i (b e ^aiif rnumuhni. T<i«> Blatt Advenil beboupict, daß m den Bezirken Dorodoi und Botuscbani und Fasst) große Baiierminrutvi^ au»qetnrodxen seien Die Regier»na ver bcimiidu zurzeit d> Tatsachen, hat ichodx umfassende nuhtanftbe Maßnahmen getroffen

Der E r präsid c n i H st r o bat fub gestern nachmittag

fax Trinidad an Land aeietzt nxerden Easrre rbx'h lebhaften Widerspruch gegen bi. runa de- Jditnnbrl^qefedfcbait, ibn nid)i ui Bene meta .u I n ' i flar :> i. mitedu seitens

der Bem mlauer, il'ii an .uNa i ' vrii . i nher . u geben, sid> ,ui verteidiaen

R c u c Unruhe n in U bi n a? Aad» .".clbungux üil>

Peking find neue fcrndsclxac Sunbatfmnmt veranstaltet worden Twe Trnwnftrationtn find das Werk der geheimen iHnellschan öes großen -chwertes. Tic Jtunbarbunqeit waren besonders bc ocuteno in Tarnt an. Man hegt Berürchtungen für oas Schicksal der -.aHrndxn fremden, welche in der rtaN und deren Umgebung roeilen. Ter Gouverneur der Provm. Schonttmg bat Befehl erhalten, unverzüglich Truppen nach den bebrobtm Crtrn ;u , ntienden uno alle Maßregeln zu tretrnt, um da» Leben der Fremden zu schützen. Besonders idienten die Riffiovare bedroht »u sei». i

Aus Stadt und Land.

Gteßen, 27. März 1909.

Zur sünfjigiahrigen Jubelfeier de» mittelrheinischen Turnkciscs.

Am heurigen Tage kommen in Maiwz die mitrelrbeiniicheii Turner zusammen, um miteinander die Wiederkehr deS ^ages festlich zu begehen, an dem vor 'ünfzig Jabrat bet Grundstein des ,etzt io blühenden Berbandes gelegt rturoe, der sich um die deutube BolkStumiache große und bleibende Berdienste erworben Hat. Das 3at,r 1859 ist noch in anderer Beziehung allen deutschen Sater- landsfreunden lieh und bedeutungsvoll geworden. Fällt doch in dieses 3abr btc ('farinihung des beurichen Aa nonaiver eins und die Siner des 150. Geburtstages Friedrich Schillers, der nach den Zähren der Reaktion zum crstenmal wiederein lwm deutschen Bolk das Bewußtsein inadinci, daß b^ DortTeutschland" mefrr als cm bloßer geograrüufcher Begriff sei. Zu demselben Zisle, wie bicic beiden Ereignisse, sollte auch die Gründung dec mittel­rheinischen Turnverbandes dienen. Tee Perband wollte Männer aus verschiedaien deutschen Staaten zuiaimnenfa'sen zur Pflege und Ausbreitung des beutitfen Turnwesens als eines der und*1 tiaften Ztveige des Volkslebens und der Polksgeilmdhen Es ist wahrlich fein Zufall, daß gerade ui dem alten deutschen Kulturland am Zufammenfluf von Main und Rh^nn der Trang nad) der Zusammenfassung aller beur'dnm Turner zuerst zur Tat wurde. Hier batte von jeher der Gedanke eines einigen und freien beuHdxu Vaterlandes am kräftigsten Wurzel geschlagen und hier war das Turnen als eines der Mittel ba;u schon in den vierziger Fahren volkstümlich geworden. Es konnte durch btc Reaktion zwar gehemmt und unterbrürft, aber niemals ganz ertötet weiden Mein war zwar die Zahl der Turner, bie nm 29. August 1X58 zu einer Vorbesprechung in Lffenbach zusammen traten. Nur die Vertreter von sieben Vereinen konnten dem Rust von Bode in Crfenbach, Ravenstein in Frankfurt und Rübfamen in Gießen Folge leisten. Es naren die Vereine von Tarmftnbt, Frankfurt, Friedbeig, Gießen, Mainz, Rödelheim und Sachsen bauicu, die sonach als die eigentliches Gründer des Mittelrhein kreifes gelten tönn.'n. Nicht viel größer war die Zahl der Vereine, die nur dem am 27. März 1859 gehaltenen ersten Turntan in Lffenbach die eigentliche Gründung des .Ureisverbandes tnu- nahmen, aber ihre 'iah! wuchs rafch, so daß die ein Jahr später in Moburfl sich bildende deutsche Turnerschast fdion einen lebens kräftigen Turnverband vorsand, der dann als Alrei» IX der Turnerschaft bereu Schicksale immer in ben vordersten Reihen miterlebte unb an ihren Erfolgen allezeit lebhaften Anteil halte. Tas Verbandsgebiet erlitt im Wechsel her Jahre mannigfache Veränderungen, die ursprünglidi dazu gehörige Pfalz wurde an den oberrheinifchen .streis abgegeben und bapir ipater der füd liche Teil der preußisdien Rheinprovin; dem V.wband angegliedert Immer aber blieben die Lande an Rhein und Main, d<is Groß Inrzogtum Hessen, Nassau, Frankfurt und bie benachbarten für hessi'chen Gebietsteile der feste Kern des Bundes. Tie .striegs iahte 1861, 1866 und 187071 brachten wohl Rückschläge in der sonst stetigen Ausbreitung des beutfdten Turnwefens im Der l andSgebiet, ans wirtschaftlid^n Gründen und weil mancher die Aufgaben der T unwert in? mit der Olriinbung des neuen Teutfthcn ?Xeid)e4 für erfüllt anfah. '.lbei^ bald erkannte man, daß and) letzt noch bie hohe Aufgabe des Turnens: dem Vaterlande tüd; tiflt, gesunde Männer heraitzuziehen, ihre Berechtigung hat und die M-örbcninfl durch alle einsichtigenMaiuter vollauf verdient. 3.1 stieg denn etwa von der Mitte Der siebziger Zähre an die Zahl der Vereine und Mitglieder raid» an und Die letzte Erhebung am I. Zanuar ds. Zs. konnte einen Bestand von 1084 Vereinen mit 108 99-1 Mitgliedern feststellen, ein gewaltiges Heer, das frei willig bie Pflicht auf sich genommen hat, aud) fernerhinn arbeiten im Dienst bes Volkswohles, bir Bruderliebe und d<. Vaterlandes. Aus unzähligen Cuelirn fließen von den Vereinen des st reifes Tag für Tag irische strafte in das Volksleben, es b, fruchtend und bereichernd, ff rotz n Herzens dürfen die heute in Mainz zum V übel fest verfallt «eit eit T unter von ihrer Sach. sagen, daß der alle deutsche Turnergeist, der die Gründer vor 50 Zabreu beseelte, ent halbes Fahihunbert hin durch) aur ihren Turnstörten neu gepflegt winde und es kmin ihnen an ihr-in heutigen Znbelfestc wohl nicht» besseres gewünscht werden, als daß dieser alte Turnergeist den Verband au di fernerhin erfüllen und Um iug«ndfrisch erhalten möge Tann wird von ben mittel rheilmchen Turnst inen auch fernerhin nidier Segen ausgehen. ;itnt Wohle ihrer Besucher und zum Heil des deutschen Vater laudes'

♦♦ Tage skatender etabtiheater: Sonlüag nad» mittag 3». llhrTic versunkene Glocke": abends 7' , UhrHu larenfieber".

st i n e m a t o g r a v h e n t h e a t e r: Program mwechsel.

Zirkus Straßburger. Täfllid) Vorstellung Samstag und Solllitag uadnuittags und abenbv,.

M o n i c 11 der Regiinculsmufil Sonntag nachiuittag !>.- llhr im Philosopheuwald.

M ä n n e r - T u r n v e r e t n Lichtbilds i Vortrag über da deutsche Turnfest in Frankfurt ; streisjubiläum Samstag abend 8* _ Uhr in Steins Galten.

Anlagemusik Sonntag vormittag 11' Uhr in der Süd Anlage. Lpielplau 1. Ouvertüre zum Ballet .,Elektra" von Hertel: 2. Venns Walzer von Vridc. .3 Am Saifcrbore! Fackel tanz von F-örster: 4. Kaiser-Musketiere! Marsch von strauße «

S. K. H. der Großherzog haben dein Geh. Regi. r.ingS« rat Wilh. HaaS, Generalanwalt des ReichSoerbandeS bei deutschen landwirtschaftlichen Genoffenfchaften in Daruislabt, die Erlaubnis zur Einnahme und zum Tragen des ihm vom König von Serbien verliehenen GroßoffizierkreuzeS des St. Sava«OrdenS erteilt.

Lehrerperfonalien. In den Ruhestand versetzt inurbe der Reallehrer an dem Realgnmnasium und der Obcr- lealschule zu Gießen Christian Albach unter Anerkennung ieiner langiährigen treuen Dienste und Verleihung btr Slrone zum Ritterkreuz 2. Klaffe deS Verdienstordens Philipps des istroßmütigen; der Lehrer an der Volksschule zu Lffenbach Fäh. Adam Völker unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprießlichen Dienste: der Lehrer an der Ge. 'ueindeschule zu Egelsbach Foh. Körbel unter Anerkennung feiner langjährigen treuen Dienste; der Lehrer an der Ge- ineindeschule zu Bockenrod Val. Bender, sämtlich auf ihr 9!achfuchen.

AuS dem Militärtoochenblatt. v. Schlutter­bach, Cberft und Kommandeur deS Fnf.-Leib-RegtS. Groß­herzogin (3. Großh. Heff.) Nr. 117, nut bc; Führung bei 80. Inf «Brigade beauftragt. Der Cberfilt. Her hubt v. Rohden beim Stabe des 2. Thur. Inf.-Regts. 9lr. 32. unter Versetzung zum Ins.-Leibregt. Großherzogin (3. Großh. Heff.) Rr. 117, mit der Führung dieses Regmientö beauf- tragt. Zum Cberftlt. befördert: Frhr. v. Langennann u. Erlenkamv, Motor beim Stabe des Leibgarde«Inf.-Regts. (1. Großh. Heff.) Rr. 115. Ernannt der Major z. T. Sicberg, bisher BatS.-llommandeur im Inj.-Rcgt. Prutz

Karl (4. Großh. Heff.) Nr. 118, unter Erteilung der Er- laudniS § um Tragen der Uniform des Hevment5, zum mili­tärischen VorstandSmrtgl'.ed der WilhelmS'.-e.lanstall in haben. Versetzt: der Hauptm. v. Bartemverfer un Generalftade deS 5. Armeekorps in das Le«bgarde«Inf.-Regt. < l. Großh. Hcff.) Nr. 115. Dom 1. April ab auf ein Jahr zur Dienstleistung beim großen Generalstabc tonunanbicrt: die OberltS.: v. SelafinSkn irn Inf.-Leibcegt. Großherzogin (3. Großh. Heff.) Nr. 117, Frhr. v. Gienanth im Garde« Trag.-Regt. (1. Großh. Heff.) Nr. 23. Ernannt, unter Enthebung vom Kommando zur Dienstleistung beim Großen Generalstabe: Ring im Inf.«Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heff.) Nr. 118, zum Adiutanten der 16. Inf.«Brig. Zum BezirkSofsizier ernannt: Hauptm. und Koinp.-Ehef Bauer v. Bauern tm 2eibgarde«Jn».«Regt. (1. Großh. Heff» Nr. 115, beim Lanbw.«Bezirk Karlsruhe. Zun» Stomp.« Chef ernannt, unter Beförderung zum Hauptmann: Cberft. Dernher iWilhelm) im Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Großh. Heff.j Nr. 115. Zum Dbedt. befördert: Lt. Freiherr Schäffer v. Bernstein zu demselben Regiment. o. GruneliuS, Lt. der Res. deS Lclb-Drag.-Regt-. (2. Gr. veff.) Nr. 24, vom 1. April ab auf ein Jahr zur Trntt« leistung bei diesem Regiment kommandiert. Von der vaupt-Kadettenanstalt Oberleutnant Müller in da« Ins - Regt. Prinz Karl 14. Großh. Heff.) Nr. 118, versetzt. Mit dem 1. April: Henning, Cberftlt. z. D. und Pferde« inufterungSkommlffar in BraunSbeig, in gleicher Eigenschaft nach Gießen versetzt. o. dem Knesebeck, Lt. tu dcr Tlamin-Battr. deS III. Stamm-See-Bats., scheidet an« der Marine ans und ivird unter Beförderung zum Cbent. im l>lroßh. Art.«Korps, 1. Großh. Heff. Fel dort. «Regt. 2ir. 2» angestellt. Zu LtS. befördert die Fähnriche von der El st im Großh. Art.-KorpS, 1. Großh. Heff. Feldart. «Regt. Rr. 25, Da in m, Rocco im Inf.-Re«,t. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess) Nr. 116, Backof im 5. Großh. Heff. Ins.-Regt. Nr. 168. Den Abschied bewilligt Halten im Ins.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hcff. ' . 118, behufs liebertritt in Königl. Bayer. Dienste. Irn Beurlaubten- standc. Zn Stabsärzten besürdert: die Cberarzte der Res.: Dr. Schult (Mainz), Dr. Reumann (II Darmstadt): die O der ärzt e der Landw. 1. Aufgebots: Dr. Kipper (Gießen), Dr. Str uv er (Mainz): zmn Cber- arzt befördert: bei Assist.-Arzt der Landw. 1. Aufgebot-: Tr. Mänrer (WormS). Kadetten-Anstellung 1909. ?llS LtS. ohne Patent die Portepee-Unterasnziere Beudcr im Lcibregt. Großherzogin (3. Großh. Heff.) Nr. 117, Fell im Jnf.-Regt. Prinz Slarl (4. Gioßh. Heff. iv. 118, / ihr. von Werthern im 5. Großh. Heff. Jnf.-Regt. Nr. 16S. Bickel im Großh. Art.-KoipS, 1. Großh. Heff. Fcldait.- 'Jtcgt. Nr. 25.

Stadtthcater. Außer den, Bcnest; deS Regimut4 Rudolf Goll am 1. April bringt bie letzte Spielwoche noch am Dienstag, 30. März, mit Shakespeares , V imlde eine AbonnernentSabend, der besonderes Intercffe beanspmchen darf. An diesem Abend ivird Herr Curt Gühnc, der bisher dem Rehhof'schen Ibsen-Ensemble angehüitc daS auch hier nut Baumeister Solneß so starken.Eiwlg hatte als .Hamlet'

unsere Bühne als Churakterdaistcllcr und Registst.'» ve:i stichlet und ivird sich anch m letzterer Eigenschaft bm h Inszenierim-z 1'v5 Shakefpeare'fch^n Meisterwerkes hier eins ihren

* xonzert Stammler Fr inlciu Ida Stcunmier, nufere beliebte rivnzertfängerin und Geiaiig-stlueiln, bot am Freitag dem 2t> Mär; in der Loge einen Lvriiagsabenb nerauftaltct, der ui fdiünftcr unb erfolgreichstci 5.vi|c wi lief Tn- reichhaltige Programm wurde' mit kleinen Äu nahmen von Schuleriinien und Schülcrii de-> Frl. 3taw-

Schülern ganz seÜ'üverständlich ift, auf aifinr Stufe tat önnens standen, fo muß doch ict>c einzelne Leistung d* durchaus aligeruirdet bezeichnet werden .11 2ünqrr.r schätzen wir Frl Stammler schon lange, ui-> Lehrerin bet jie nun auch am Freitag cum laude abgeschloffen b»

heu Taktstock schwang verr Schattier imierstützo ben mit schönem Ton und rcocr Technii >?rrr \ki h n, der nn:

ncherhell viel zu den Erfolgen der jungen v n.*r bc:

ichön gefprocheneu Tanlesworten im Namen aller Schul ecr Lehrerin ein elegant gcrahmtcv Bild überreichte.

* * A ii o ft e 11 u n g von m n o b c n b a n b a r b c 11 < n Tie von Knaben der Voll und höheren 2d>uicu im dies-

> 'egenstande werden morgen Sonntag, von ll - Uh;

" RabattSv-iroercin luf Bcr.inloifi.ii.i r I

i

ift die flciunO» Entwickln»«! des Barverkehrs »>> wra rn. un lülibcm I' lhäusgrdolu^n entflrymutretrn rnb IM allq meiner

-4 bfttiet

.rklnstirien emzeliicr .fcbäil«. r.vldx >ur iiiilmifl oft eie

1 ">r:n lni«M

1 OCH wohl liier .vi Erwin mcbk .lusöl.ndrn dl'irii .

511 Arbeit cr-Lchrtolopie Ter Vorstand txr .Irbeitstebrto onic uno Beobachtung, anstalt Steiumüdle in Frantfurt a. M, Stift strahc 3»'. teilt nut, das um l 'Ivnl dieses Iahre> die flrl>citel»'hr(ofonif auf her Stein' muhte bet Obe rer l end a a» auf 25 Plätze erweitert wird, so daß von ba ab weitere Zöglinge ausgenommen werden können Tic Anstalt ist für fronlentlaficnenabei geeigiiet, btc fchwactz l»ridhiflt oder geistig zurückge'.'lieben find, ohne so schwachsinnig zu fein, daß sie in eint Idioten anflült verbracht li erben mutzt en In Aufen. alt in der Ansialt soll dezweckcii, die über in :x biv Jahren jo I weit zu iordern, datz sic in einer freien Lchrc oder Trcnfff