Samstag 27. November 1909
Zweites Blatt
Nr. 279
139. Jahrgang
ta
ist unb Hei6t bet Sgotfcbaft ton Jesu-, bem Seitnnb, ber I Stute mn UntEtzung -ns-hm, n hip Mpst im wahrsten Sinne des Wortes heilen kann von gab ihm aber eine Amvegung _ • _ d ___a. ritt.- ’X'r-r- <• r-r
Der Zwangrarbeitsnachweiz im Industriegebiet.
k ' itffi die auf Len Arvoitsnachweis bezüglichen Verhandlungen der Ausgabe für den Betrieb, die im ganzen 2b2 8Ub.4ö »im Reichstag und deren Ergebnis abgewartet werden sollen, betragt, sind enthalten 45 735.14 Ml. für die Verzinsung | weitere Schritte in dieser Sache unternommen werden, I der auf dem Werk ruhenden Schuld unb 101413.85 SOZI.
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j l i«r veränderten Situation aufrecht erhalten werden.
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: (ilumntcn, späteren Termin eingerichtet.
Otto Schmalzige»
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koloriert.
[|t, humoristisch. ;SneS Drama.
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*♦ Der Rechnungsabschluß des städtischen Elektrizitätswerks für 1908/09 ergibt eine Einnahme von 353 132.60 Mk. gegenüber einer Ausgabe von 352 ,81.69 Mark. Tie Betriebsrechnung hat eine Einnahme _bon
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Aus Stadt und £and.
Gießen, 26. 9kooember 1909.
Zum ersten Advent.
allein"die"We"lt"im wahrsten Sinne des "Wortes heilen kann von den mannigfachen Schäden, an denen sie trankt. B.
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ALBERT KASTEN.
>r. 1909, abends 5[i
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ZERT;
’lanne Geyer (Alt) aus Bertb | Hill Bross i Tenor) vom Sudi- | 13.; Gemischter Chor ul I i Sängerkranzes. |
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Gderhestrn
werden mußten.
Eine Körperverletzung
hat der Buchbinder H. W. 6>. von Gr ü n berg an einem Dach- deck-r begangen. Sein mit ihm venemdeter Nachbar hatte den Dachdecker mit einer Ausbesserung beauftragt, drc nur von dem Dache des Angeklagten aus ausgeführt werden konnte. Der Dachdecker war von dem Nachbarhaus cui das Dacy des Angeklagten gelangt Als die Nachbarsrau ern Geräusch horte, nmchte, sie ihren Mann daraus aufmerksam, der sich mit,einer Lacke beroa mut aus den Boden begab. Als er durch das Dackienster einen Mcnichmi »rhürfte schlug er mehrmals nach ihm und stieg dann hinaus, um "ihin mit dem tzackensttel aus die Arme und den Kops -u ichlaaen Bei dem Schössengericht gab er an, das er angenommen habe es habe sich ein Handwerksbuncke aus das Dach geschlichen. Er habe ihn durch Stoßen mit dem backenstiel vom Boden aus veranlassen wollen, das Laus zu verlassen. Da der Angeklagte -um Fenster hinausgestiegen ist und den Verletzten aus dem ^ack mit dem Hackemtiel aus Kops und Arm geschlagen hat, verurteilte thn das Schössengericht zu 30 Mark Geldsttase. Er legte Berufung ein und schilderte den Verletzten als unglaubwürdig Die Beweisaufnahme in Verbindung mit dem ärztlichen Befund führte zur Bestätigung des Urteils.
Mangels Beweises freigesvrobnl
wurde der Kaufmann B. N. aus Neuweiler rm Elsaft Der Angeklagte kam im letzten Sommer zu einem Metzgermeister w Ais jeld, den er um Auskunft über die dort mokmttirnm rinden bat. Da der DLetzgermeister au nahm, der LngxklngtL
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-X rc Frankfurt, 26. Nov. Die Strafkammer beschäftigte sich beute mit einem weitere Steife interessierenden Fall. Em Milchhändler war vom Schofsengericht in Strafe genommen röorben, weil er duldete, daß sein Bursche an einem Sonntag i ro i i (6 c n 10 und 12 Uhr mit Mil ch a u s t r a g e n beschäftigt war. Dor der Strafkammer beriet sich der Verteidiger aus die Ausnahmebestimmung der Gewerbeordnung, wonach solche Arbeiten erlaubt sind, die im öffentlichen Interesse oder zur Verhütung des Verderbens von Rohstoffen unverzüglich vorgenommui werden müssen. Nach Sachverständigen-Urteil Witt) die Milch, die teilweise aus Oberhessen und bem ^benroalb bertommt, int Hochsommer unbedingt schlecht, wenn sw ent nach 12 Uhr au*’ getragen wird. Die Milch alle aus den Orten der.Umgegend z« belieben, fei bei dem Niesenbedarf unmöglich Das.Gericht gab bei Ausführungen des Anwalts statt und erkannte aus ^eupruch. In der Urteilsbegründung wurde bemerkt, datz die Milchhondler im Sommer die Mitch nickst zwei Stunden stehen lassen Eonnau da sie sonst verderbe,
Dcrmücbks.
* Eine elektrische Kanone. Ern Pittsburger Jnge- chenr namens Alexander Humphrey hat eine Vorrichtung erfunden, mit der es möglich ist, Prvfekttle aus elektrischem Weg« vollständig geräuschlos auf dieseiben Entsernungen wie mit xt> aamtt zu schleudern. Wie der Erfinder erklärt, hat er zunächst einen Apparat für ein 32,5 Zentimeter-Geschütz der seüftenartifleru? konstruiert, fern elektrisches Geschütz ist jedoch derartig, daß es t auf großen wie auf kleinen Kanonen montiert werden wgeschütz emwvrlen.
wird.
MNzug Dt1» ^wuniiLuuiyu, ull ------- — —
a Herz, Haus und Volk entgegcnzuharren.
Mau hat dem Christentum in der modernen Seit zwei Vorwürfe gemacht: Die von ihm vertretene Welt- und Lebens- nnschauung soll nickt modern genug fein, da sie die Augen der Kett zurückrichtct aus eine längst vergangene Zett. Damals war Lües anders, die Menscksen, die Weltreiche, die wifienschastliche Anschauung, die sozialen Verhältnisse — kurz, eine ganz andere ^eit als die l-eurige, und darum — w fagt man Vauten die christlick>en Forderungen und Gedanken nicht mehr ^sur unsere yeit Auch widerspreche das Rückschauen und Anlehnen an ver- adtete Ansck-auungen dem kühn vvrwärtsettenden Geiste unserer l^ett.
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Essen, 26. Nov. Ein Ausruf der Berg- tirbeiterorganifationen teilt mit, daß der ^wangs- ccbcttsnachweis schon am 1. Dezember 1909 in Kraft treten icll. Die Bergarbeiberschast wird aufgefordert, fid), zu j''iner wilden Bewegung hinretßen zu lassen, _ w
jj nbcrn jeden, der zu einem eigenmächtigen Vorgehen rate 263157.39 Mk., und damit gegen den Voranschlag ein Mehr ^.ergisch auf Die schwierige Lage und auf die Pflicht, die Ge DOn 35507.39 Mk. aufzuweifen. Für abgegebenen Strom ,^erksck)aflsdiszipltn zu halten, hinzuweifen. Der von ben tmrrben 197 511.91 Mk. vereinnalMt, d. h. 46 321.91 Ml Craanisationsieitungen am 24. ^iovember gefaßte Beschluß, mehr, als im Voranschlag angenommen worden war. Ji> m dir auf den Arbeitsnachweis bezüglichen Verhandlungen Ausgabe für den Betrieb, die im ganzen 262 806.48 Mk
Hält man also hier die christliche Religion für rü ck ft ä n di g, fr stellt der andere Vorwurf sie als z n ideal hin. Tue verungen Jesu seien wohl schön und gut, aber so weitgehend, fiafc man sic doch nicht erfüllen konnte, und darum seien fiel unpraktisch! Viel zu unprattisch fürs praktische Leben!
Es itnb daS zwei fo ziemlich entgegengesetzte Vorwürfe die ^iber dock im Grunde eins sind m dem mangelnden Verständnis 'M Evangeliums. Dem tritt die Advcntsbot'chaft alle ^ahrr aieber entgegen mit ihrem ^ruß: D e i n König.kommt zu Dir. Unbekümmert um die Zweitel und Dorwurfe beanspruch, sie komg- ick>e Herrschaftsrechte über die ^Menschenl^olm nicht nur der kmiangcn Zeit, sondern aller -beiren, auch du"srrg Sie fnüFft an die auck heute noch ^h°ndine ti^e Sehnsuckst *r Menschenseele nach Frieden und Erlösung an. ^aimt ist aucy Hc Adventsbotschast nod) modern.
Sie weist hin auf die ewige, urwerwelttiche Vctterliebe Gott^ rrit ihrem weihnachtlich erwärmenden Licht, und darnachDurstet fa5 Meuschenberz wie die Blume nach der Sonne^ ww da W n Cbcistus offenbarte Gottcsliebc nie . uni• iwä
lebt wie vor 1900 Jahren, darum ist ^fer Advent glaube mckl rückständig unb lenkt den Blick nicht rückwärts, sondern vor-
värts unb aufwärts. ., .
Schließlich ist die Advemsverkündigung nicht eme ±£0™ l>et Leuweiseu, sondern die wohe BoNck^itt >wn einer lebend g Levon, die üt unaufhörlicher, prakttschLr ^^tt n ienben, wogenden unb arbeitenden Menschenwett g st - '
Sein Schwärmer, sondern ein Arbeiter: kem Grübler, fo^ dn Helfer: lein Eigennütziger, sondern em Rmner voll selbst loser Liebe, der cs vermocht hat - und, wo man t&mUolgt, g -wch vermag - heilige Krästc voll erbarmender, helfend«, )E toier Liebe in dem Menschen zu entfesseln, wie eä ™ Weltanschauung je fertig aebracht hat. Darum M die schast von ihm kein unerreichbares, unpraktilches p ^rnftifdvr. die trieb kräftigste umgestaltende Macht im täglichen pr Leben. .„
Es gibt ttso nichts Moderneres und Notwendiaeres ne. bxel hemige Wett als die freudige Aufnahme der i
Euum Kttcheniahr zum andern mit jeder neuen 2dveMszc'
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ves jüdischen Unterstützungsvereins auszahlen sollte. Der mechncr erkundigte sich über die Bedürftigkeit des Angeklagten. Tiefer gab ihm an, er sei iwch nicht lange aus dem L-ranken hau-, n»«: ivegen eines Halsleidens operiert worden sei, erttlassen roorben. Er fei verheiratet und seine Frau sei bei ihm. Der Geldberraü wurde ihm ausqehundigt. Als N. die Wohnung des ckeckmers oerlassen hatte, sah dieser in seinem „schwarzen Bück' nach uns sand den Namen des Angeklagten darin l»r. Er machte foturt bei- aknbarmerie Mitteilung, aber erst mich Verlaus von anderthalb Fahren gelang cs, den Angeklagten zu tarierten. Es anmtc nickt mehr feitgeftellt werden, daß der Angeklagte aus die uw- wahren An.taben hin die Unterstützung auck beLmmcn hat. -Itzcnn sein Verhalten auch als awbe Unehrlichkeit bezcickmet wurde, so gebraa-. es doch an dem Latbestandsmerkmal des Betrugs, weshalb Freisprechung erfolgte.
Die Varteileidenschaft
in Aulendieback hat schon manche üble Nachrede tmb Fetttd- schäften gezeitigt Eine solche war die Privatklage des LandnnrtS W Sch gegen den Landwirt O. B. Der Angeklagte soll bem Kläger nackgesagt haben, er stehe mit feinen weiblichen Bediensteten in unfitilichem Peikehr. DaS Sckwffetigericht hielt die Zeugenaussagen nickst einwandfrei genug, um eine Verurteilung ern- ticten zu lassen, weshalb es den Angeklagten freisprack.
Beiujung des Klägers waren etwa zwanzig Zeugen zur WTO*1*®* lung erschienen. Der Vorsitzende, mackste den Parteien die Vorteil« eines BergleickB klar und es gelang ihm. emrn solchen zustmide zu bringen. Tor Angeklagte erflärte, falls er tw Angaben getan | haben sollte, nehme er sie unter dem Ausdruck des Bedauerns zurück unb erkläre, daß er durch dieselbe den Klager nicht habe beleidigen wollen. Tic Kosten tragen die Parteien ju 0“*“^ Teilen. Ferner wurde bei dieser Gelegenheit emcmn Dchösten- gericht Büdingen anhängige Prtvattlaae gegen den Sunger in dieser Sache, der das Andenken des verstorbenen Vaters des B. verletzt haben soll, erledigt. Sch. nahm die in Bezug auf den Xwter bed B ausgesprochenen Aeußeningen ebenfalls unter dem Ausdruck des Bebaurrns zurück, und erklärte, er habe das Andenken des • Verstorbenen nicht verletzen wollen. Die Kläger nahnren sodairn ihre Klagen zurück, worauf die Einstellung der Verfahren auS-
gefprvchen wurde. ______ .
jjjj Kielct Werftaffäre.
(Fortsetzung aus dem 4. Statt.')
(4 Kiel, 26. Nov.
Am Freitag begann die Verhandlung mit der Vernehmung des Sachverständigen Kaufmann Kohls (Berlttk). Der Sachverständige sagt aus, die Bahn sei nn Wiegen nickt zuverlnsiig, Jeder Atthändler mische so viel er tötme Benn Mthmidel fei das ebenso wie bei den Gutsbesitzern, die auch bcsteres mit schlechtem Getreide vermischen. — Eist Geschworener erblickt m breier Aeutzc- nmg eine Beleidigung der Landwirtt'ckstlft. Fr a n ke n t h a l: UntCT 20 Mthändlem mischen 19 und der 20. auch, nur laßt er jich nicht dabei erwischen. Sachverständiger Kaufmann Baue r (Berlin): Wenn ich Werftware verkaufte, so würde ick auch Werst- wäre fiefeni, das Mischen wird allerdings vielfach geübt. Furr einen anständigen Kaufmann im Althandel gibt es keme anderen Grundsätze als für jeden anderen Kaufmann. Die Annahme, datz das nicht ,0 sein könne, Hal mich empört, daher fabe 1$ an bett Vorsitzenden geschrieben, daß es ein ttrrrccht sei, solche Behauptungen! in ihrer ANgememhett auszustellen. Derartige Verallaememv- nmgen werfen ein schlechtes Licht auf die ganze Branc^.^ T« Sachverständige gibt zu, daß ein großer Prozentsatz der vaEer beim Mischen so verfahre wie F-rankenthat. Er hat übrigens nicht mit der Kais. Werft, sondern nur mit Stettater P-rwattverftett
*Es entspinnt sich bartnl eine lange Auseinanderscwrng über die schwedischen MisckMngen. StaatsanwattschaftSrat Marschncr jragt, ob es reell sei, daß mau sage: öür ein JBktt, das futi in Iahlungss djroierigt'eite 11 befindet, ist das schlechteste Material gut genug. Der Sackwerständige Sauer häÜ dies nicht für reell Frankenthal: Ein Werk, das inenmls Geld hat unb-jaule Akzepte gibt, wird immer schlechter behandelt als ein erfMattiges. Auf die Frage Frcmsenthals, ob dem Sachverständige nicht bc^ tonnt sei, daß aerobe in Berlin die mittleren imb Kenten fdjäfte ganz ungeheuerlich mischt en, cmtorUt dm exuftberftanbiae: tS ist Nicht nur in Berlin so. — Werkfuhrer Kern (OberkasfM war früher bei Siegfr. Zacobsohn tätig ststd (kitt an, daß das Mischen auch hn Industrierevier vorkonrme. Er hat das Mischen vor 14 bis 15 Jahren in Bochum gelernt und zwar bei einem Prinzipal, dessen Sohn, wie Siegfr. Iaoobsohn. mit Genugtuung feftftönt, Staatsanwalt ist, (lSroße Heiterkeit
Es wird dann die Sitzung im Gerichts,aale geschloffsr unb der ganze Apparat begibt sich mit dem KerttdanMer ^xrrmamt nach der Kais. Werft zur Bcsichtigimg -tie Angeklagten ^wurden diesmal von nichtuniformiertcu Schutzleuten begleitet Mehrere beugen, darunter der Untersuckstrngsrichter Gimtznmchcrund verschiedene Kriminalbeamte blieben auf Anvr^rmig des Vvrsitzenda- zurück Aus bet Werst nahm man hie Sabefteflen m Augenschein. Es wurde feftgeüefit, ob an ^1 Stcllewimch welchen dic Wagen, sobald sie gewogen waren, gtfdpben wurden, em Zuladen möglich ei Auch die beiden Lagerplätze Frankenthals wurden besichtigt. Dann wurde nn Sitzungssaal wieder m tto Verhandlimg nnae- treten — Em Hamburger Zeuge bekundete, daß btt Eisenbahn». wagt häufig falsch wiege. Die Sitzung wurde hieraus auf morgen vormittag vertagt.
Die österreichische Gistmordgeschichte. !|e“n?.ie^"'e Sitzung Pr-°in,i°l.Au-schuU-- Die Wiener Polizei gibt bekannt, daß ein aus Vertretern Rnbet Qm 1 Dez., vormittags 9 Uhr, mit folgender
T ° g ° « ,O - d n u n g statt - l. n , ° g U« ®^^tr«nt,nton: MiiiCTe in eine österreichische Provinz statt begeben hatte, einen der Domäne Manenburg gegen dte ® e m e t n b e f r a n r e n - Cbrrleutnant, gegen ben sich schon in Wien sehr viel Verdachts- fasse Laubach wegen Unterttützimg deS Stephan Scimala; grünt* geltend gemacht hatten, zur Militärtthorde befohlen bat. 2. (Q a e der Ortskrankenkasse Greßen gegen bie Ort8- Sffi? krankenkasse Butzbach wegen Unterstützung deS
ü ^ttr^ffizier im Milttärgefängnis. Die Achnlichkeit der W,lh. Becker XV.; 3. la ge deS O. A. V. Frankfurt a. kAirvschritt zwiickcm seinen früheren Arbeiten an der Kriegsschule ^gen die O r t Skra nken k 0 ss e Butzbach wegen Unterstützung : ob bem 3nhalte be5 Sieflamebric^, ®iftpinenfeirbung zu Lasfelde.
p.ftflefügt loar, hat zur FeKtellung der Jdentttat gemhr t., Von .. ^unstverein. In der Gemälde-Aus st el-
r £.1^**0 aufzuweisen h<tt. Bei den neuausaestellten Bildern b. f n. et
L)eer Uno ZLorre. sich eine Kollektion von EUsabet!) Weihrick)-Mainz, ferner
Berlin, 26. Nov Heute mittag fand in der ®ar- oon ^rof. Äampmann, 2L Schlüter, ß-. Beckert, Helene Onckeu
: isonkirche eine Trouerfeier für den verstorbenen Admiral utlb Ottilie Kowarzick. Einige Bilder, worunter „Brücke
I n on Senden-Vibran statt. Für den Kaiser toarer. in Burgos" von Dhanlow und „Putte mit Geige" von
-schienen Prinz Eitel Friedrich, Prinz Mxrlbert und Prinz .Hengeler, bleiben nur noch morgen Sonntag ausgestellt.
: Oskar. Dte Beisetzung erfolgt morgen mittag in Rosicht. Da die für die neue Ausstellung bestimmten Gemälde Der» Aus Swinemünde meldet ntmt: Das Hochfee» späte! eintreffen und aip 5. D^ember des Verkehrstages i wrpedoboot I 171 erzielte bei der Probeftchrt am wegen die Ausstellung geöffnet bletaen.muß, wird erst am Leitao unter heftigem Schneesturm 34,72 Knoten in der 6. Dezember ein vollftandiger Wechfel der Gemälde vor- Ö ^LschÜsdLnit rintn iRetorb. _______________ genommen, Mr 1910 neuemtretenbe TOi ß .eben Saben non
I ii ------li. । । ■■ 1 —»ggggB? jetzt an mit den Familienangehörigen frtien It>.ntritl zu
Kölötiictt» den Ausstellungen; die Liste zum Änzeichnen liegt in der
Veutfcye riororircn. Ausstellung offen. Die diesjabrrge Verlosung findet dem-
Berlin, 26. Nvv. Die „Norddeutsche Allgemeine Zer- statt. Es gelangen wieder Anrechtscheine m Höhe
Ittmg" berichtet, daß im Bezirke Mu ansa am Biktoria- ^chr 50 bis 500 Mt. zur Verlosung, und jedes Mitglied
■ fee eine der Rinderpest ähnliche Seuche ausge» nimmt füc seinen Iahresbettrag von 10 Mk. daran teil. Ib-rochen ist, der bisher etwa 800 Rinder zum Opfer fielen. Gewinner eines Anrechtscheines steht das Reckt zu,
V Vsperrungsmaßregeln sind getroffen worden. Die Aus- Erhalb des nächsten Jahres sich ein Gemälde im Werte
I fiifyr von Hauten und Fellen ist verboten. Der Gouverneur Aurechtscheines auszuwählen.
iji zur Ausführung ausgedehnter Maßnahmen ermächtigt. v Wallenrod, 26. Nov. Der Oemetnberat hat be- - — schlossen, bie Faseltiere in Selbsthaltung zu über
nehmen. Zur Errichtung des Faselslalles wurde die Hofrette deS Hch. Nies II. zum Preise von 7350 M. käuflich er
worben. „
X Vaitshain, 25. Nov. Frau v. Krollmann, bie beabsichtigte, ihr Wohnhaus hier abbrechen unb in Hoch- waldhausen aufstellen zu lassen, ist von diesem Vorhaben abgekommen. Das Gebäude, dessen Baukosten sich auf 14 000 Mk. beliefen, ging vor ewigen Tagen zum Preise von 6200 Mk. in den Besitz deS KreisstraßenmeisterS Knöpp aus Greben- Hain über.
Lietzener Strafkammer.
)( Gießen, 26. Nov.
Fahrlässige Korperverrekung
ist bem in Dorheim bediensteten Milchkutscher G. W. H. aus Ulrichstein zur Last gelegt. Aus einer §ahr1 m der Nahe von Friedberg hat das Hinterrad seines Wagens die Leiter eines an der Straße beschäftigten Obstpflückers erfaßt lmd beisctte geschoben. Der Mann fiel von beträchtlicher Hohe zu Boden, trug eine Verletzung am Hinterkops davon unb hatte längere Zeit Schmerzen im Rucken. Vor dem SäMengericht,gab, er an, er habe infolge der Sttaßenkrummung unb der ttes auj die Erde hängenden Aeste eines Baumes die Leiter Nicht sehen wnnAi- ^eine Angaben wurden von einem Zeugen bestätigt, we-halo ihn das Schöffengericht fteisprach. ^Die Smatsamvaltschaft focht das Urteil an Ein an Ort unb stelle eingenommener Augemchein (ehrte, daß der Angeklagte bie Letter, dic Übrigens mehr auf dem Bankett als auf der Fahrbahn stand, hatte sehen muffen. ES wurde auf eine Geldstrafe von 20 Mark erkannt, da bie Verletzungen des Mannes, der eine Woche lang bettlägerig war, auf das fahrlässige Verhalten des Angellagttn zurückgestchrt
,i7Ufse noch der einmüttgen Ucberzeugung der Vvrstänbe trotz sstx Schuldenobtragung. Letztere Summe war mit 43 410 Mark angenommen. Es ist demnach ein Reinuberfchuß von f -- e-uain ■ Essen, 26. Nov. Wie der Zechenverband mit-! 58003.85 Mk. erzielt worden, dec ebenfalls für die Tilgung
17Nb. Kaiser tidit üt bei 'in dem Ausruf an die v.er Bergarbeilerorgani- verwendet worden ist. Auch ch den früheren Jahren hat •lkmel.,.J"WII*eKntnVnacgeb™e Sckmin für das 3ntra1ttreten des Ar- man die Ueberfchüsse (1907,03 zirka 500M M 1906/07 zrrla i ™äIMul^eifca zum 1. Dezember 1909 nAtt richtia Tel 31 000 Mk.usw.) zur «chuldenttigung aus
i'va ii asai bei ls nachweis wirb zu dem früher be- d<rs Derk verwendet. Drc stabltsche Verwaltung wird wi-h. ,^w a n g s a r o e 11 s n aa) ro e für pie Zukunft einen Teil des Ueberfchu.ses vom Werk
, - .-.7- — ------zur Deckung der fteigenben ordentlick-en Ausgaben der Stabt
I Mit bem 1. Adventswnntage beginnt bte christl. Kirche ein OfflfflWÖL M -'vmcs Kirchenjahr. Dessen Beginn, die Abvenlszeit, weist mit fil I HUUIIvV Jfiket Botschaft rom Kommen des Veils m tte Zukunft. Sie u,h,u 1 cännert unv an bie Zeil, da emst bie Welt aui ihr Heil wartete
.. hoÄinttaÜ-1J JEib mahnt and) heute noch dazu, diesem tommenben Heil, dem
etdenlvvrms, I ^nsug Adventlönigs, der Durchdriligung )einer Gesinnung
Mdxtnt täglich mit HuSnetbme be6 Sormtagi.
®te „ttejcnet Lamtnenvlaner*' werden bem »njeiger* oiermal wöchentlich beigelegt, bat ^Krrtiblcfl fÄt öev Krell Lietzen" zweimal wochenckich Di« ,,£enba)trtfd?aft!td)t» 8elt» Itegto" erscheinen menatiidj zweimal.
Rctattonibrutf wnb Verlag bet vrü bwchtn
Unroeriuät» - Buch' unb etetnörudcrcL
K 8en<«, Dietzen.
Redaktion. Erveditton unb Druckerei: Scknch» stratze ?. Eroedinon unb Verlag i
ReLattion.^E llS. Lel.-AdruAnzeiger«leb«,


