Ausgabe 
24.11.1909 Drittes Blatt
 
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139. Jahrgang

Drittes Blatt

276

aus I Kaufmann

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Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» strage 7. Expedinon und Verlag: 5L

Redaktion:112. rel.-AdruAnzeigerGießen.

liehen wird. Die die Titelentziehung

Umstände und erkannte aus 6 I a h r e Z u ck t h a u s und 10 Jahre Ehrverlust: auch sprach es die Zula, iglest der Pollzeraufncht aus und rechnete ihm einen Monat Untersuchungshaft aut dre Strafe an.

(iHtetnt tLgNch mit Ausnahme des Sonntag«.

.,w .Gtetzener ZamiUendlatter'' werden dem ", Vf|fler» otermal roöchenihcfa beigelegt, das idsblafl sllr den Kreis Siehen" 4roennal i^entilch. Dre ..LandOirtichaftUchen Leit, fragen" erscheinen nwnaiiid) jweunat.

war, daß es keine weitere Instanz angefochtene Entscheidung schließen

Schilauf gebildet hat. Tie Umgebung von Zoppot und di- Schneeverhältnisfe sollen, augerordeutlich gunstmsur den Rodel- wie für den Schisport fern, ^re ^tadt bat 1000 Mk. für Arte schafiung von Schiern und Berufung von Schtlehrern aus dem Nicsengebirac beivifligt. Auf der Danziger Buch! rotrb ^bem lauf, Lchlittschuh- und Eisjachtiegetn gehuldigt. Hausen an der Ostsee besteht der Sinter)portoemnirnfM Saü", der neben dem Eislaus und dem Eisiegeln auch dem Zkodelrr und Schiläufen seine Aufmerksamkeit schenkt und auch sur <xahr- prelseimaßigungen zwischLN Königsberg und Fischhausen ge­sorgt hat. __

Tagung der Mittelftandsvereinigung.

»uf der außerordentlichen Delegiertenvcr nlung der M i t t e l st a n d s v e r e i n i g u n g legte mnwalt Stockh folgende Entschließung vor:

Die am 28. November zu Leipzig im Kunstlerhausc

Wintersport.

S ch n ee s po r t an d e r O sts e e. Wie wir demWinter" München) entnehmen, scheint sich am Strande der Ostsee, |o un­glaublich es im ersten Moment auch erscheint, reges wrnteriport- lrck>es Leben zu entwickeln. In Zoppot besteht schm seit vorigem Jcchre Rodelverein, der inzwischen auch eine Abteüung für

Mittwoch 24. November 1909

RjtahonSbrucf tmb Verlag der vrühi'iche» Unwersuät« - Buch, und Siemdruckeret.

$ ßZ y R. Lang«, Gießen.

£)anM.

Konkurse in Hej, en. Ueber das Vermögen des Kaus- Stobann Jakob Wenzel II. in Butzbach, allem,gen

W^en Führung eines unberechtigten Titels

bekam der Architekt L. K. in B a d - N a u h e i m einen auf 5 Ml. Geldstrafe lautenden Strafbefehl-, gegen den er Widerspruch erhob* Nach den Feslsiellungen des Schöfsengcrichts Ivar.der Angeklagte früher als Regierunasbaumeister bei der staatlichen Baubehörde für Neubauten in Äad-Nauheim tätig. Infolge einer Eingabe

.-lunanahme mittelständischer Korporationen für ob.r .r;n 5en .^ansabund erhebliche Meinungsverschreden- 'en und Zwistigkeiten im gewerblichen M.itlelsta.itde i itmtden sind. Unter diesen Umstanden hält die Der - irmlung es für dringend geboten, ihren mittelstandrschen -banden als solchen von einer Unterstützung des Hansa, icdes abzuraten. Die Versammlung halt es vielmehr - richtig, baf: die Mitglieder des geioerblichen Mittel- n des zunächst ihre Aufmerksamkeit den eigenen Standes-

-ressen und eigenen Organisationen zuwenden, was im r er esse der Erhaltung und Stärkung des gewerblichen ! .itelslandes unerläßlich ist."

xnr der Beschlußfassung verließen die Berliner Tele­gin den Saal. Die Versammlung erklärte aber vorbc- M) einer redaktionellen Aenderung ihre Zustimmung l(-r Resolution.

folge daß sie zu einer Woche Gefängnis verurteilt wurde. Em rückfälliger Dieb

-2- Wißmar, 23. Nov. Am hiesigen Orte herrsch' ine reqe 93aulu ft und trotzdem fehlt cS an kleineren Wohnungen. Tie Bahnhofstraße, sowie die Straße nach Launsbach sind nunmehr volluändig ausqebaut. tjuntlicb1 Neubauten werden sofort an die Wasserversorgung anqeschlosscn. Lie Gemeinde W'ßmar ist eine der wenigen glücklichen Orte be§ Kreises Wetzlar, wo bis jetzt Gemeindesteuern nicht er- oben werden. Tuser Vorzug ist auf den großen Wald- reichtum von 690 Hektar zurückzunibren. ,

nxndung rounbern.

? Schotten, 22. Nov. Auf der Gederner Staats- !5< verunglückte der Mühlenbesitzer K. Blößer von lkdards. B. wollte einen mit Weizen beladenen Wagen -o ?r bringen. Unterwegs wollte er vom Wagen herab- ijrn und kam dabei zu Fall, daß die Rader über ihn ijsn und der Mann schwere Quetschungen davon trug.

-- Hirzenhain, 23. Nov. Der von der hieugen r.6 »rnppe des Deutschnatwnalen Handlungsgehilfen-Ver- !»£ am 20 ds. M. veranstaltete Vortragsabend er» Mit sich sehr guten Besuches. Reichstagsabg. Lattmann -ich über .Deutsche Kol onia lpoli tlk von Blsmarck 5 Dernbürg" Die Versammlung folgte den sachkundigen ISWungen mit gespanntester Aufmerksamkeit und der

erntete für seine interessanten Ausführungen lebhaften

B. Darmstadt, 23. Nov. Der Täter eines gestern bubten Eisenbahnattentatev bei Viernheim M der Strecke Worms-Fürth ist gestern verhaftet br:)en. Es ist der 25jährige Tstglohner Franz a g er in dort, noch unbestraft, und ^ohn gut beleumundeter Hern. Er ist vor kurzem von Amerika zuruckgekehrtund |-<e seitdem ein eigentümliches Wesen, b«» auf Geistes-

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 23. November.

Inhabers des unter der ?är.na I. Jakob Wendel betriebenen (Je- idiäilS (Spenglerei und Blechwaren'abrik) ivnrbe am 2. Joüem.er das Konkursveriahren eröffnei. Rechtsanwalt H ' l l m utzbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurswrderuugev sid bis zmn 30. Nov. bei dem "Amtsgericht Butzbach anzu> melden. Ueber das Vermögen des früher auf dem T ruppen- Übungsplatz bei Griesheim wohnlw'ten, zur Zeit mit un­bekanntem Aufenthalt abwesenden Kantinenwirts Karl je t a h 1, vertreten durch seinen Abweieuheitspsteger Ewald Lunemchloo, Griesheim, wurde am 10. Nov. das Koutms- .tte'ber An-i veifahren eröffnet. Taxator Wolfs zu Darmstadt, Mühlstrave 22 wäre wurde zum Konkursverwalter ernannt. Koukursiorderu.rgen und ' h.s nun 10. Tez. bei dem Amtsgericht Darmstadt II. anzu­melden. - Ueber den Nachlaß des in Ob er-Ingelheim ver­storbenen Weinhändlers Johann Mann IV. wurde am 19. Nov.

Das gerichtliche I c>as Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt

ahrc int Zuchthaus zuaebracht hat, stand in der I uhmachergesellen Fr. A. I. von Gröditz unter | Kr fam im letzten Sommer zu einem Schuhmacher- meiner in Berstadt, der ihn aus Mitleid aufnahm. Er war \ sehr anspruchslos und begnügte [irfi mit weniger Sobn, als ihm bn Meister geben wollte. Er enchltch sich das Vertrauen seines - Meisters, indem er alles tat, was er bteiem .an den Augen i absehen konnte. Als der Meister eines ^ages fortging, öffnete e? mittels eines Dietrichs die itammot*,. m der der Meister etroa 800 Mk., die zur Zahlung eines Wechsels und Krankenhaus­kosten bestimmt waren, nahm das Geld und verpraßte es in Belgien und Oesterreich, um bann in Görlitz mittellos angekommen, fid)

verbunden war, protestierte der Angeklagte, dagegen erneute er sein Gesuch und bat, die frühere Verfügung aufzuheben und au Grund seines Gesuchs zu entscheiden Trotzdem ihm bekannt ~ - nbt, die auf Die von ihm

o.itn, bediente er sich in mehreren Zeitungen seines früheren Ditels.

bestritt er seine Strafbarkeit, indem er behauptete, die Bezeichnung Regierungsbaumeister" sei kein Titel, sondern eine Benemiung

Vorsatz gefehlt, da er auf mehrfache Vorstellungen und Anträge von dem Ministerium keinen Bescheid erhalten habe. Er habe angenommen, es würden auf seine Anträge hin weitne^ Beweis­erhebungen stattfinden und er dürfe bis zur neuen Entsc^idung den Titel beibehalten. Er habe dieses um so mehr annehmen dürfen, als daß er wegen der angeblichen Beleidigungen durch Straskammerbeschluß außer Verfolgung aesetzt worden sei Da» Schöffengericht entschied, daß zwar obfestiv aber nicht ubieftiü der Tatbestand des angezogenen Varagraphen erfüllt sei. die BezeichnungRegierungsbaumeister' sei em Titel der nach be­standener Prüfung auf Antrag und zum Zwecke der Wahrung desselben, durch den

Bin scgeiibmgelihes Ulitervehiilell.

Mein Interesse an Ihrem Unternehmen ist em sehr lebhaftes, da ich mir selbst seit Jahren wegen einer Herz - Affektion den Genuß gewöhnlichen Kaffees versagen muß und die Surrogate mir nicht zusagen. Ihre Probe hat mir nicht die geringsten Be- schwerden verursacht. Dabei war der coffeYn- freieKaffee Hag" von kräftigem Wohl- oefchmack und sehr fein im Aroma. Ihr Unternehmen ist ein segenbringendes und hat eine große Zukunft. Wohlmünster.

Dr. med. W., Stabsarzt. b/

Jahrelang habe ich wegen schlechter Ner­ven auf den Genuß des Kaffees verzichten muffen. Seitdem ich Ihr Produkt versucht habe, bin ich glücklich, wieder Kaffee ohne schädliche Nachwirkung genießen zu können. Nlarburg. Dr. Th. Prioat-Dozent.

Ans Stadt und Land.

Gießen, 24. 9?ooember 1909.

« Militärdienst nachnchten. Stabsarzt Ra ding als Oberstabsarzt und NegimentSarzt zum Infantene- 7,ent 158 (Paderborn) versetzt. Sem' Nachfolger hier b Stabsarzt Budde,

* Stadttheater. ES sei noch ausdrücklich' darauf -viesen, daßNlenandersSchiedsgericht" und Moliöres Wffe*, die heute als Festvorstellung im Mittwoch-Abonne- rl gegeben werden, auch für die beiden anderen Abonne- ilSabende vorgesehen sind, was ja bei Neueinstudierungen Kegel ist. Da noch immer Nachfrage nach Billets für iilbelm Tell" herrscht, ist für nächsten Sonntag nach- noch eine Aufführung be§ Werkes zu Volkspreisen ij<yt worden. Weitere Wiederholungen finben dann, nut tnohme einer Aufführung am 29. November vormittags [die Schüler des Kreises Alsfeld, nicht mehr statt.

- Tie Straßenbahn beförderte am Montag 4920 - nde^Personen. Für später ist in Aussicht genommen, | am Bahnhof stets zwei Wagen halten, wenn zwei Wagen tu Endpunkt der beiden Linien verlassen.

*"Woas iweS e Kerl ies, ies e Owerhesst V schreibt UNS aus Wenings, 23. Nov. Das rot- jr.e Band Frankfurt-Alsfeld hat den Anstoß ziir Gründung I jüngsten hier gebildeten Zweigvereins vom V. H. C. gc- »eit. DaS Erwachen selbstbewußten oberhessischen Helinat- tt)l3 macht sich bereits in einer Inschrift geltend, die der L, P. H. L.-Wirt Hain an feinem neu errichteten Hause i tnqen lassen will: Woas iwes e Kerl ies, ies e 'erhess'! Man sollte sich eigentlich weniger über de xiinalität dieses Spruches als über die Seltenheit feiner

kimg schließen läßt. In der fraglichen vcayi « Kl 12 bis 2 Uhr am Tatorte gearbeitet, um die schwellen lif etwa 6-8 Meter Länge 3u untergraben, so daß die ti).ienen in der Luft schwebten. Dann begab er sich nach ii-ie, kehrte aber zum ersten Frühzuge gegen o Uhr guruck, fr den erwarteten Eisenbahnunfall zu beobachten, äl. kr Zug ohne Unfall vorbeigefahren war, ging er nach iaife uub schlief. Seine vorher in der N^e der Stelle ««inen Aeuußerungen ließen ihn der Tat verdächtig er ^-nen und bei seiner Vernehmung gcstaiid er dre Tat

X H ö r n s h e i in, 23. Nov. In der vergangenen Woche j.M) hier eine frod^eit statt, bei der es hoch her9^9",.

Mirze Dorf war zur Feier geladen und weil der -urautig n einem hessischen Dorfe mar, waren unter den $ d£ »«gälten auch zahlreiche junge Lur|chen auv den ) N

Dörfern des Hüttenberges. Abende bxrr -^anz, fftr: eine Militärkapelle aufspielte. Nach eurer uralten ^.tt . kahlen aber irichr die Brauteltern die Musik beim -ranz . -r" das Bier, das dabei getrunken wird, ate Kosten wer ; t« vielmehr auf die Teilnehmer am aanz vn.ge|chlag i ÜL es nun spät in der Nacht ans Zahlen gl-Ng, I iebie Hessenländer fort, die Burschen aus dem ^t wollten ii'ir nicht allein die ziemlich hohe Summe k^bien o )tieb dem Brautvater nichts anderes übrig, al. d j Ä bezahlen. Mit süßsaurer Miene mußte nch der 2,eann eamemen, mit der alt geheiligten eitte der au fciuteitern zu brechen und der Musik altem 90 )Q ibigen. Die Drückeberger von diesseits und jenseits der livischen Grenze aber lachen sich ins Fäustchen ude )Lige Hochzeit, die sie mitgemacht haben.

am 22. bis 23. November = + 0,16 C.

23. v 2d. , = 5,9 0 C,

mar im letzten öommer in -o u v4- ji« u »i

nahm einer bei ihrer .Herrschaft zur Kur weilenden Frau emen Ring, den sie nachmittags bei emem Spaziergang trug. Als! "te bei ihrer Rückkunft zur Rede gefüllt wurde, leugnete sw den Besitz und blieb dabei, als ihr cm Schutzmann zu einem Geständnis riet. Kurz darauf fand man den Rmg wieder im 8immer der Bestohlenen, und nun gao. die Angeklagte dre Weg­nahme zu, bestritt aber, daß sie ben Ring habe für sich behalten wollen, vielmehr habe sie den Ring nur zum Ausgehen an- aezoaen Das Schöffengericht schenkte ihren Angaben Glauben Liw ^ach sie freß da ihr die Absicht der rechtswidrigen An- eichiung gefehlt habe. Das Urteil wurde von der Staatsanwalt­schaft änaefochten, weil sie annahm, aus dem Leugnen des Be­sitzes des Ringes gehe hervor, daß die Angeklaa^ sich der Rechts­widrigkeit bewußt war. In der Berumnasverhandlung trat ou mae daß die Angeklagte den Verdacht auf ffuwer, bic im öfluie

wenn man daran denkt, wie vielen Gefahren die Kinder mittelbar durch die Schule ausgesetzt nnd. Bei iedem Wetter münen sie irüh hinaus. Tann und die Schulituben immer überbeut, und in den kurzen Vauien neben die Kinder meist ohne warme Umhüllung in den Hof hinab. Der iahe peraturwechfel muß immer nachteilig aut die Gesui wirken. Darum lassen Sie sich raten: Geben Sie , Kindern immer Sodener Mmeral-PaMllen, aber nur ,, ächte, mit. Zwei für jeden Weg, eine für jebe Kaufe., ge­nügen. alle Gefab en leicht zu überwinden. Fans ächte Sodener kauten Sie für Big. die Schachtel in allen Aoo- tbeten. Drogen- und Mineralwafferhandlungen les-'/i»

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Ull UUS ÖIIIUIIJIUIIIIIICIIUIH, Utv vvixv -------- - öS

den Bauinspektor enthielt und die eine Unlenuchung wegen -de- leidigurm desselben durch den Angeklagten zur ivotge hatte,,tvurc> er unter Entziehung des Titels ,'NegierungsbaumeiNer au- dem Staatsdienste entlassen. Um dietelbe Zeit hat.. . geklagte um Entlassung aus dem Staatsdienste nachgewcht, seinem Gesuch entsprochen worden,, ohne daß ein Disziplinär verfahren eingeleitct worden war, |o wäre ihm der ^Lttel^Jte-

klagten, weil er die Beleidigungen in Wahrnehmung berechtigter foroerunge.. sind bt-> »um 10. -ez. bei oem umi g ) Interessen getan hat. Die Dienstentlassung stutzte sich aber dar- ^»aeltzeun ammnelden.

auf, daß der Angeklagte durch das Abfassen und Emreichender

Beschwerdeschrift gegen den BauiMpektor sich einer tadelhaften tSrerartfa?C$»

Führung schuldig gemacht habe. Gegen seine Entlassung, die I _ Umrrika, England imb Frankreich erfreuest sich..die mit der Titelentziehung und Streichung aus der Anwaiterlme .nfmheT1 illustrierten Unterhaltungszeistchristen

Der Angeklagte habe somit den Titel un- oerugt gc|uuti, uvu, habe er sich in gutem Glauben , befunden Gegen das sreisprechende Erkenntnis des Schonengerichts legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Trotz Ablehnung seiner Gesuche ist der Angeklagte der Meinuna, er dürse den Titel - anrf) afme den Zusatz a. D. weiterfuhren, da die Aberkennung des Titels formell unzulässig sei. Es war nicht Ausgabe der Strastammer, die materiell rechtlichen, Unterlagen, die zur Ab- nkennung deS Titels führten, zu prüfen: jur Ite tarn nur die formelle Seite in Betracht. N°ch Empfang der »erfugung.

wonach dem Angeklagten der Titel entzogen woroeu m, |

ich diesen nicht mehr beilegen dürfen, zumal ihm bekannt war, daß es keine weitere Instanz gibt, die auf seine ^uche ent­scheiden könnte. Das Gericht,muß den Angeklagten um so mehr ür schuldig erachten, als dast es zu der Ansicht gelangte, der Angeklagte habe durch die unberechtigte Titelfuhrung einen für den Bauinspektor vermeintlich nachteiligen Zwe^^derfolgt. Das Urteil wurde aufgehoben und auf die un Strafbefehl angedrohte Strafe erkannt. ,

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ist die jugendliche Dienstmagd b F°usEi-

üluftrierten Monatszeitschriften noch Nicht m dem. Maße »me im Ausland an Boden gewonnen, trotzdem sie, nach den SleickMi Grundsätzeii geleitet, die ausländischen Unternehmungen aai Reich­tum des Inhalts, an gesämrackvoller Ausstialtung und vortreft- lichem Bilderschrnuci weit übertreten. Zu diesen S^schri en ist auch dieArena", Oktav-Ausgabe vonUeber Land und Meer", berau5gegeben von Dr Rudolf ^J^^^er (^hjttgart. Deutsch- Verlags-Anstalt) zu zahlen, von der uns das erste W ihres neuen Jahrganges vorliegt. Es enthalt den Anftmg des rliomansTie Rebächle" von Hermine Dillinger, die Erzählungen!

Sein Fräulein" von Tristan Mendoms und "Espgda ovi Gräfin L. UxkuN, ferner Reiseschilderungen, naturwissenschaft- liche Plaudereien, Gedichte usw. von v. ^.n 5^ssensthal, G. Busse-Palma, Wilhelm Bölsche, Rvoa Roda, Karl EngmSchmidt, Dr. Ernst Traumann usw. Ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient der bildliche Schmuck, der Nicht weniger tme I 114, zmn Teil in Farbendruck wieder gegebene Bilder umfasst.

Meteororoaische Beobachtungen der Ztation Giehen.

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1909

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