Gaaährmdg ton TUttrmtteL ftxe bei einet Prtvarstchrairstall ans bau Dienswertrag, hat Der 'Stubtcrenbr gegen den Staat — dodtfdynle — nuhi. Die Recbtc des Studenten Föinuat in dieser Hinsicht irur durch die Bcrwalningsinstanzen zur Geltung gebracht tnarben. Noch viel weniger aber kann von einem privattechtlichm Anspruch auf Zulassung zur Prüfung die 3lcbc sein. Wegen des EntschÄngungsanipruches nxire wogen seiner lnivatrechtlichen Natur an und für sich der Rechtsweg zulässig. Ausgeschlossen ist er. weil mrch preuß. Recht der Staat Fei der -Ausübung doheitsrechtlicher Rechte für die Versehen feiner Beamten nur in Ausnahmen llen haftet. Privatrechtliche Ansprüche auf Entschädigung gegen den Staat stehrn in Preußen nur aus dein Gesichtspunkte der niter- tauften »anblung § 82,3 B.G.L., zu. wenn also aus Anlaß der UnterrichtSverwaltung widerrechtlich in die Privatiohire des Stu- biertnben eingegriffen wird. Hierher fallen z. B. Außerachtlassen der nötigen Sorgfalt für die Sicherheit der Studierenden in den RÄrmen der Anstalt, ober bei der Vornahme von Experimenten und dergleichen. Eine hierdurch Itertorgerufenc Verletzung ist an fttf» widerrechtlich im Sinne bts B.G.B., int Einzelfalle imrb die Widervechtlichteit nur durch den Zweck — schultechmsche Gründe ausgeschlossen. außerhalb des Zweckes findet keine Haftung nach allgemein rechtlichen Gruirdsätzen statt — § 31 wenn
Rektor und Senat ein Verschulden trifft, § 8, 31 B.G.B. wenn als Tater eine Person — Experiurent - ar Frage kommt. Eine wettere Geltendmachung privatrockstlicher Ansprüche, wie hier begehrt, ist ausgeschlossen.
vermischtes.
• Das geräuschlosc Gewehr. Schall- und rauchlos werden die Schlachten der Zukunft geschlagen werden. Zu dem rauchlosen Pulver gesellt sich nun der von dem Hiram Percy Maxim, dem Sohn deS großen Erfinders, erfundene Schalldämpfer — baS geräuschlose Gewehr, das in allen Landern durch Patente geschützt worden ist.. Im Bureau einer New-Porker Anwaltssirma, das zu diesem Zweck in eine „Schießbude" umgewandelt worden war, gab der Er. finder in Gegenwart einer großen Zahl geladener Gaste mehrere Dutzend Schüsse aus den stärksten amerikanischen und europäischen Armeegewehren, die mit dem Schalldämpfer versehen waren, ab. Die neue Vorrichtung kann an jedem Gewehrlauf leicht befestigt werden. Vollständig geräuschlos wird ein Schuß durch den Schalldämpfer allerdings nicht. Der Anschlag des Hammers, das Zischen des Fluges der Äugel durch die Luft und ihr Einschlag in einen festen Körper, sind selbstverständlich wahrnehmbar.
* Werbung zum Heeresdienst durch die Bühne. Außerordentlich wirksam für die Aushebung 311m englischen Heeresdienst hat sich das Melodram „An Euglish - man's Home" erwiesen, welches den Engländern die voraussichtlichen schrecklichen Folgen eines deutschen Einfalles auf britischem Boden schildert. Während vor dem Beginn der Vorstellungen dieses Theaterstückes das englische Kriegs- Ministerium cs nahezu als unmöglich ansah, die 27 000 Rekruten, hie es für die Teritorialarmce benötigt, zu erhalten, melden sich jetzt täglich in London allein ä—600 Mann. Seit langen Jahren ist die englische .Heeresverwaltung zum erstenmal in der Lage, unter den sich anbietenden Rekruten die besten anszuwählen.
ipe. Der West en.kn ops im Herzen. Bei derSetlion eines ManncS namens Tomplitz, der in den Straßen der englischen Stadt Denver tot ansgesunden wurde, fand sich ein gewöhnlicher schwarzer Westenknopf in dem Herzen des Toten vor. Die Aerzte waren anfangs der Ansicht, daß der Westen- knopf gelegentlich einer Schußverletz:mg in den jüngeren Jahren des Mannes an die verhängmsvolle Stelle gelangt seu Es ließen sich aber trotz sorgfältigster Untersuchung keinerlei Spuren einer solchen Verletzung nachweisen. Die Wissenschaft steht daher vor einem völligen Rätsel.
ipc. Die Schildkröte als Reittier. Am Weih- nachtsheillgabend saßen einige englische Seeleute beim brennenden Pluinpuddsttg unter dem Dache eines von ihnen auf» gerichteten Zeltes auf einer der Sudseeinseln, als plötzlich eine Riesenschildtröle im Emgang erschien. Die jungen Leute, die zu längerem Aufenthalt auf die Insel kommandiert waren, stürzten sich auf das Tier, überwältigten es, indem sie es mit Hilfe eines Saitcs und zweier Spieren aus den Rücken legten und hielten es bis zum FaschingSdienStag gefangen. Am Fastnachtsabend wurde die inzwischen sorgfältig gefütterte Schildkröte von ihren Bändigern mit einem Zaum aus Bindfaden versehen und als Reittier in Freiheit dressiert vorgeführt. Kaum aus ihrem Gehege entlassen, witterte sie aber Seeluft und trug mit einer Schnelligkeit, die ihr wohl niemand zugetraut hatte, ihren Jockey in die Fluten des Meeres. Der bestürzte Reiter hatte Mühe, seinen Sitz aufzugeben und sich durch Schwimmen aus den Umarmungen des nassen Elements zu retten.
♦ Das Rasierm ess er. als Honorar. Ter ’Su rektor der Akademie für Musik in London Sir Alexander E. Mackenzie beschäftigte sich kürzlich in einem Bor trage über Kammermusik mit Haydn als den Vater des Quartetts und der Sinfonie. Er erzählte dabei eine interessante Anekdote aus dem Leben des großen deutschen Komponisten. Als dieser in London weilte, traf ihn ein Besucher an, tvahrend er sich mit einem unzulänglichen Messer rasierte. Ich würde das beste Quartett, das ich komponiert habe, für ein gutes Rasiermesser geben", sagte Haydn. Sein englischer Besucher entfernte sich auf der Stelle und kehrte mit zwei vorzüglichen Messern wieder, die er dem Komponisten überreichte. Er erhielt dafür von Haydn das Manuskript der Komposition, die heute noch als „Rasierquar- tett" in Künstlerkreisen bekannt ist.
Kleine Tageschronik.
Im Hamburger Haien brach gestern eine auf den Dampfer „Kaiserin Auguste Victoria" führende Laufplanke durch, 20 Arbeiter fielen ins Wasser oder aufs Eis, wobei ver
schiedene verletzt wurden. 11 Tlauit werden uermiyt und find jedenfalls ertrunken.
- F" § i s h e r (Arcansas) wurden durch einen Wirbelstnrm 1° Menschen getötet und 7 verwundet. Die Gebäude der Stadl sind auf zwei sämtlich beschädigt.
In Kölsch -Hi sar wurden durch ein Erdbeben 1500 Hauser 5er st ö r t und 37 Menschen getötet.
Ein Personenzug stürzte bet R i 0 Samba (eiib- amertfa) infolge eines Schienenbruchcs einen 150 Fuß hoben Abbang herunter. 25 Personen wurden gelötet, 40 verletzt.
linit>criitätd*nacbrid>tcn,
Marburg, 25. Febr. (Tel.V Ter Professor der Zoologie Meißenheimer hat einen Ruf nach Tü dingen ait- geno m m e n.
Handel.
... j? 0 111 bürg v. d. H., 24. Febr. Tie Stadtverordneten bc- Idnohen tue Aufnahme einer Iprozcnligen O d l i g a l i 0 n s - Aule 1 h e in Höhe von 37- Million en M a r f von 1' 2 tis 2 Proz. Amortisation.
Berlin, 24. Febr. Tie Beteiligung der deutschen Industrie an den bisher vorgesehenen marokkanischen Syndikaten ist auf 33 Prozent fixiert worden.
Märkte.
tli. Gießen, 24 Febr. Der gestrige Vieh markt halte einen Auftrieb von etwa 1300 Stück Großvieh und 260 Kälbern Trotzdem für den Milchviehhaiidet starke Kundschaft am Markt war, war das Geschäft in dieser Viehgatluug flau unb gedrückt. Die Ursache, hierfür liegt in dem immer mehr zurückgehenden Preis für Fetlvieh; ehe nicht ein entsprechender Ausgleich der Preise zwischen Fetlvieh emerseils und Mager- und 'Zuchtvieh anbererieits eingelrctcn ist, ivird sich ein konstanter flotter Handel in Milchkühen nicht erwarten lassen. Während Milchkühe erster Güte noch zu leidlichen Preisen nnterzubringeli waren, luaren Trere 2. und 3. Qualität nur zu weichenden Preisen zu verkaufen — Tas Geschäft tu Fahrochsen, worin es an schweren Paaren fehlte, war nicht befriedigend. (Schicht waren gute Paare für bic Mosel- unb Rheingegend. — Der Fettviehmarkt zeigte dieselbe laue Tendenz, wie die großen Fleischmärkle tu Frankfurt a. M. und Köln. Die Berkäufer erklären, es werbe immer unrentabler, fette Wate auf den Gießener Markt zu bringen, da diese hier schlecht bezahlt wird. Ein Posten Schlachtkühe, gute Fleischware, wurde ’ur oberhessische Wurstfabriken angekanst. Man erfuhr, daß die Verwendung dieser Ware bei der Herstellmig von Wurst einen Ausgleich bilden soll für das hochpreifige Schweinefleisch. Aist dem Kälbermarkt zeigte sich eine Bewegung zum Besseren. Ter Händel machte sich flotter als bei den letzten Märkten. Frank- hirtcr Einkäufer und die Gießener Metzger beherrschten den Markt, der aber keine wesentliche Preissteigerung für die Ware brachte. Gehandelt wurden Kühe frischmelkend und tragend pro Stück: 1. Dual. 450—500 Akk. (einzelne Tiere bis 550 Mk.), 2. Qual. 360 bis 425 Aik., 3. Qual. 260— 330 Mk. Für Fahrochsen wurde bezahlt pro Paar in milkel Ware 750—900 Mk. Tie Fettviehpreise stellten sich der Zentner Schlachtgewicht: Rinder 1. Qual. 68 bis 70 Mk., 2. Qual. 66-67 Mk.; Kühe 1. Qual. 59-60 Mk., 2. Qual. 56—58 Mk.; Kälber 1. Qual. 68 - 72 Alk., 2. Qual. 61—65 Pik, 3. Qual. 55 — 59 Mk. lieber ständig blieben ein kleiner Rest Milch rühc in mittel Waare und einige Paare Gangochsen. — Fette Qchsen werden in der Gegend mit 74 - 76 Mk. je nach der Art der Feststellung des Schlachtgewichts -alte Methode oder nach bei neuen Verordnung der Verwiegung) bezahlt.
le. Frankfurt a. Ai., 25. Febr. (Teiegr. Qng. - Bericht des „Gieß. Auz.".) Amtliche Notierungen der heutigen V ieb mar ft* vreise. Zum Verkaufe standen: 41 Ochsen, 00 anS Oesterreich, 6 Bullen, 00 aus Oesterreich, 73Hühe, Fersen, Stiere und "Rinder, 911 Kälber, 235 Schafe und Hammel, 1285 Schweine, 0 Ziege, J Ziegenlämmer, 0 Scha'lämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—78 Mk., 2. Qualität 67—70 Ast., 3. Qualität öv—60 Mk.; Bullen: 1. Qual. 64—66, 2. Qual. 60—62: Kühe 1. Qualität 68—70 Mk., 2. Qual. 58—60 Ast., 3. Qual. 47—49 Ast., 4. Qual. 00—00 Mk., 5.0,1101. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : ilälbcr 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 78-86 Pfg., Lebendgewicht 46 -52 Pfg., Schlachtgcw 65—68 Pfg.; Schafe1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 58—60 Pfg. Schweine: 1. Qual. 70—72 Pf., Lebendgewicht 56,0 -56,5 Pf., 2. Qual. 69-00 Pf., Lebendgewicht 55,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 64—68 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, lleberflanö unbedeutend, bei Klenwtei) gut, kein lleberftanb.
‘ Limburg a. d. Lahn, 24. Febr. Fruchtmarkt. Durch- schnitlSpreiS pro Malter. Roter Weizen (luiffamidier) 17,80 Mk., weißer Weizen (angebaule Fremdsorten) 16,50 Mk., Korn 12,50 Aik., 61 erste: Futtergerste 9,50 Ail., Braugerste 10,50-00 Mk., Hafer 7.80—0.00 Ast., Erbsen 0,00 Ast.. Kartoffeln 6,00—0,00 Ast.
IDödjentL Uebetfidjt öerHobesfälle Lö.$teöt Siehrn.
8. Woche. Vom 14. bis 20. Februar 1909. Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 sinkt. 1600 Alaun Militär). SterblichkeitSzisfer: 28,42 %0, nach Abzttg von 4 Ortsfremden: 21,73 Von.
Ktndet
ES starben an: Zusaminen:
Erwachsene
tm
Däm
1.
Lebensjahr:
2.—15. Fahr
Tuberkulose
5
5
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Lungenentzündung
2
1
1
Herzfehler
3 (11
3(1)
•»r -
Krebs
2 (2)
2(2)
Krämpfen
1
1
Tarmkatarrh
1
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1
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Verunglückuno
1(1)
.—
—
1 (1)
Altersschwäche
2
2
—
Summe 17 (4) 13(3) 2 2(1)
A n m.: Tte tu Klammern gefetzten Ziffern geben an, wre viel der Todesfälle tu der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Krairke kommen.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Bdigtonsgemeinöe.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag den 27. Februar 1909:
Vorabend 5.45 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Aachmittag § 3.30 Uhr. Schrifterklarnng.
Sabbatausgairg 6.50 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschast.
SottcLdienst.
Sabbatfeier am 27. Februar 1909:
Frettag abend 5.35 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 6.50 Uhr.
Wochengotlesdienst: AiorgenZ 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr.
Meteorologislsre Beobachtungen
der Station Gießen.
Februar
„0 iiiu .totduunvtTs
Temperatur der Lust
Absolute öeurtitigfeit
r.3j0u(pna5 1 aaiiü)3}ß
Windrichtung
Windstärke
Wett«
1909
24.
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Bew. Himmel
24.
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752.5
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Schneefall
25.
7o2,6
6,1
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N
Klarer Himntel
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II 1 wehste Temperatur
an
23.
•1 Sehr, bis 24.
Febr.
— -ft 1.6° C.
Atedrtgtte ,
V
23.
*
, 24.
•
= — 6,3 u C.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für vcfieu am Freitag de» 26. Februar: Fon dauer der Frostwitterung. Vielfach Schnee bei wechselnder Bewölkung. Nördliche Winde.
Griginal-OrahtinelSungen.
Paris, 25. Febr. Nach einer Londoner Meldung des „Matin" wurde dort gestern in diplomatischen Kreisen versichert, daß das Auswärtige Amt über die Haltung Deutschlands sehr unzufrieden sei. Während des jüngsten Besuches des Königs in Berlin war in der Wil- Helmstraße die Absicht kundgegeben worden, daß man tm Orient die Aufrechterhaltung des Friedens wünsche und die Mächte in ihren Bemühungen, eine friedliche Lösung der Spannung herbeizuführen, unterstützen werde.
Paris, 25.Febr. Der serbische Minister desAeußern, Milowanowitsch, erklärte gegenüber einem Vertreter deS .,Matm*, daß sich alle Mitglieder deS KabinetS hinsichtlich her Gestaltung der auswärtigen Politik darin einig seien. Das Program m d e r R egierung lasse sich dahin zusammen- fassen: Territoriale Einheit und Union zwischen Serbien und Montenegro. Auf die Frage, was er von etuem Kriege Halle, sagte der Minister, nicht Serbien sei e§, das den Krieg wünsche, und er könne nicht glauben, daß eS Oesterreich sein iverdc. das einen Krieg herausbeschwören wolle.
Paris, 25. Febr. Wie das Echo de Paris aus Lvn- dou meldet, soll das Petersburger Kabinett die Msickst ausgedrückt haben, daß ein Kollektiv schritt der Mächte bei Serbien für Rußland unannehmbar fei. Das Londoner Kabinett werde sich dieser Ansicht anschl'ietzen.
Paris, 25. Febr. In Leus gab es blutige Raufereien unter Arbeitern, iniolgedercn 129 Mannar und 32 Frauen, sämtlich belgischer Rationalität, in Hast genommen wurden.
Paris, 25. Febr. An der Riviera herrscht starker Schneefall und heftige Kälte.
Paris, 25. Febr. Der Londoner serbische Geschäftsträger Gruitsch ertlärte in einer Unterredung mit dem Korrespondenten des Echo de Paris folgendes: die Behauptung, dass Serbien den Frieden bedrohe und nur durch eine Kollelstivnote zur Vernunft gebrackst wer-, deit tonne, überschreite wirklich die Grenze des Ab-- surden. Will Europa nicht schließlich Serbien auch noch Vorschlägen, seine Bajonnette zu zerbrechen? Der Gesandte drückte die Hoffnung aus, baß die Weigerung Deutschlands, in Wien zu intervenieren, leine be-- drohlichen Folgen habeit werde.
P a r i s , 25. Febr. Rach einer Belgrader Meldung des Petit Parisien erklärte Rovatomitsch in einer Unterredung, d a ß S e r b i e n den Besitz eines Gebiets - streifens erhalten müsse, der eine direkte Verbindung mit dem adriatischen Meere gestatte. Tas sei für Serbien eine Lebensfrage. Tie Regierung werde in den nächsten Tagen die Bewilligung udil 331,? Millionen für Rüstnngs,strecke vom Parlament beantragen.'
Uur dic echte Scotts Emulsion, keine Nachahmung!
Der Westruf von Scotts Emulsion bürgt für die Güte deS Präparates, und die mit ihm erzielten Erfolge sind unbestritten. Billigere, vielfach minderwertige ^Nachahmungen von Scotts Emulsion hat e-5 von jeher gegeben und neue
tauchen immer wieder auf.
5htr tdjt mit bMer MartL—demFischrr — kcm Saranru» beö Gcotte Vtto. &r1ajza&l
ES hieße aber am verkehrten Ende sparen, wenn man anstelle des altbewährten Originalpräparates solche Nachahmungen kaufen wollte, denn nur der Erfolg entscheidet, und diesen hat die echte Scotts Emulsion aufzuweisen. Darum Vorsicht beim
Einkauf. Man bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion mit unserer bekannten Fischerschutz- marke zu erhalten und lasse sich keine Nachahmungen aufreden!
gritfltmttin Gießen
Hauptversammlung.
Montag den 1. Marz I. Js. abends 9 Ubr im Vereinslokal „3um Löwen", Neuenweg 28.
Lages-Ordnung:
1. Äaffebericht
2. Bericht der Kaffenorümngskommission u. Entlasmug des Rechners
3. Bericht des s-christfithrerö
4. Borstandswahl
5. Berschicdenes. v55/,
^Kaufen SienurSchmidts
w
Konstruktionen . erhälHirt).
mehr als ZOODOO Fatf) bewährt in allen
E
VerkiHlssteUen-lachffeis durch I
0. Koch, i
Berleburg. J
Lebendfrifchc
Schellfische
! ttllcrfcinitc Tclikatcss War«
sind ciugetronen bei (196 Georg Wallenfels Marktplatz 21 Telefon 46 gegenüber der Engelavothekc.
rodet sicher Kopfläuse unb deren Brut. Fl. 50 Pfg. Adler-Hedic.- Drogerie |ai ‘ Seltersweg 39. Otto Schaaf.
Reine
:^86J P'd. 75 Pfg.
Heiner BaosW-Mw
Pfd. 95 Pfg.
k L. Steinhäuser


