Erstes Blatt
159. Jahrgang
Donnerstag 23.TePtcmbcr 1909
Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten.
cosspeisetett
für Oberhessen: b. Giessen.
sieht er vielleicht mit den übrigen richtungen."
Das Blatt
seinem Amtsantritt ein wütender Partcikampf umhallt. Der Wahlrechtsreform würde dies nicht zum Segen gereichen. (Siebt e§ wirklich keine wichtigeren und „brenenn- beren* Staatsaufgaben? Ist es ein Volksunglück, wenn erst in zwei bi5 drei Jahren eine endgiltige und durchgreisci'de Wahlrechtsreform in Preußen zustande kommt? Man lasse. es siel) genügen an dem Kampf, der im kommenden Reichs tage um die Wirkung der Finanzgesetzc und um die Reichs Versicherungsordnung entbrennen wird, ^jtb man erschwe' e dem leitenden Staatsmann nicht unnütz , ine Arbeit! Die deutsche Politik der nächsten Zeit erfordert eine andere. Wendung. Kleinliche Auseinandersetzungen, die dem Aus lande lange genug ein willkommenes Schauspiel boten, müssen endlich verstummen; man spricht so oft nnb so viel von der politischen Erziehung des Volkes, und doch bieten dieselben Lehrmeister oft ein Schauspiel dar, das an phi lifterhaster und kleinbürgerlicher Engherzigkeit kaum über troffen werden kann. Hoffen wir, daß der leitende deutsche Staatsmann dem Volke bald würdigere und wichtigere Ziele zeigen wird, die uns aus der Atmospäre der Hetzerei unb des Zankes hinausführen!
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propagiert eben den Kamps bis aus? Messer und Links. Nichts wäre für die Leitung bei
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Neichsgcschäste und für die friedliche Entwickelung im deutschen
Volke schädlicher, als wenn den neuen Kanzler gleich bei
-vezugspret-. monathcbTo’ÜL.mertcl- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigiletlesi monatlich 65 Bf.: durch die Post Mt.2.— uicrtel- jährt. auSschl. Bestetig. Zeileirprei--: total 15Pft auswärts 20 Pienniq. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den polinschen Teil: August Goetz; für uillc-
Mit dem Dierteljahreswechsel
iaht wieder eine regere Zeit in der Politik und den sonstigen Tagesereignissen, und wir möchten die Leser darauf hin- weifen, daß unser Blatt mit seiner stetig steigenden llbonnentenziffer sich noch weitere Aufgaben und Ziele stecken wird als bisher. Die Berichterstattung soll auf allen Gebieten immer mehr vervollkommnet, erweitert und be schleunig! werden. Zu allen wichtigen TageSfragen werden wir bestimmte Stellung nehmen im Sinne eines von politischen Parteien unb äußeren Einflüssen völlig unabhängigen Blattes.
In unserer politischen Haltung leiten uns nationale Ziele, die Interessen des Volkes in seiner Gesamtheit. Landwirtschaft und Industrie erscheinen uns gleich- wertige Faktoren im innerpolitischen Leben. Unsere eingehenden Berichte über die Verhandlungen des Re ich 8- ßageS werden wir auch künftig beibehalten. Auch der auswärtigen Politik werden wir ganz besondere Beachtung -henken, wobei wir die nationalen Interessen in den Vordergrund rücken werden.
Im Keuillctou werden alle Ereignisse und Fragen in Kunst und Wissenschaft sachkundig besprochen werden. Zahlreiche Mitarbeiter versorgen uns mit reichem Nach - cidjtenmateriaL Der Unterhaltung dienen fesselnde und gediegene Romane, die nebst einer Fülle sonstigen Lesestoffes in den reichhaltigen viermal wöchentlich erscheinenden »Gießener Familienblättern" veröffentlicht werden. Diese Unterhaltungsbeilage wird vorzugsweise auch den l eimatlichen Stoff Hessens und der Provinz Ober- Hessen behandeln.
Im lokalen Teil werden alle wesentlichen Vorkommnisse in Stadt und Land schnell und zuverlässig beachtet. Den Sitzungen der öffentlichen Körper- schäften folgen wir mit regem Interesse, wobei nötigenfalls crnch gerechte Kritik nicht gespart wird. In allen Städten Oberhessens ist unser Blatt stark verbreitet, und demgemäß sind wir zur Vertretung der kommunalen Interessen der ober* hessischen Stadt- und Landgemeinben besonders berufen.
Für unseren großen landwirtschaftlichen Leserkreis sind die zweimal monatlich erscheinenden, fachmännisch geleiteten „Laudwirtschaftlicheu Zeitfrageu" ein sehr beliebtes Beiblatt, besonders wegen der vielen praktischen Ratschläge, die darin für die oberhessische Landwirtschaft enthalten sind.
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Picha fanden. *tc. 45. ~.
— Ein Kunstbekenntnis Auguste Rodins. „Bevor ich selbst dahin gebe, null ich wenigstens meine Bewunderung für die Wunder unterer alten Baukunst ausgesprochen haben, ich, der ich das Glück habe, sie M lieben und der ich vor ihnen die schönsten Genüsse meines Lebens durchgekostet habe. Ich irnll diese Steine feiern, so zärtlich eingefügt der Schönheit, durch demütige und weise Künstler, diese voller Siebe geschaffene Zu raten, weicl-geformt wie die Lippen einer Frau, bi ne statten schöner Schatten, wo die Süße schlummert m der Kraft, bieie feinen und mächtigen Bogen, die entporfrringen zum Gewölbe - ' -----1 eine Blume an der Spitze, bieie Roletten
Mississippi den Danmi, der die Stadt vor den Fluten schützte: das Wasser steigt an den Wolkenkratzern in die Höhe bis 3U bem eit ganten Raum, in den sich ein bunt zusammengewürfeltes Völk' chcii qci(üd)tet hat. Unb da erleben sie ratn die Stunde der strotzen Einkehr im Schatten be* mächtigen Todes: da finden sich in Eintracht zusammen der betrügerische Börsenjobber und ber )d>ur- fildie Red t-anwalt, die Todfeinde waren: da Dermal nd> der brutale Svekiilant, der auf ber wilden Jagd nach dem Dollar ein Aöädchenlierz zertreten, mit der zur Dirne gewordenen Ge liebten in zärtlicher Aussprache und Vcriömnung: da zeigt sich ber sparende schnupfende Wirt als ein großmütiger Verschweiider, der alle Lck)ütze serwes Kellers preisgibt. In verstehendem Verzeihen reichen sich alle die Hände zur großen Menschenliebe. Unb auch hier der jähe Umschlag. Kaum ist ber Tornado vorbei, kaum da- Wasser abgeflossen, da ist alles wieder beim Alten, Larin, Streit, Haß 9tcib — wie vor 24 Stunden. Die großen Kontrolle dieser knappgefaßten Hanblimg sind scharf herausgearbeftet unb verfehlen ihren fräftigen Eindruck nicht. Dagegen i)t Bergers Eharatterisierung im Oberflächlichen stecken geblieben. Wo bei Qtc die feinen Verästlungen des Seelenlebens m ihren zwie füältigen Beziehungim bloß gelegt sind, erscheinen bei .Berger grobe Typen, die aus einem Extrem in das andere rauen, aus Wut in Weichheit, aus Frechheit in Sentimentalität, mis rücksichtsloier Gewinnsucht in ideale Resignation. So wird eine innerlich sort- l'dn eiter be Entwicklung der Figuren nicht erreicht, ^sondern nur der äußerlich spannende Effekt tut seine Wirkung, ^n Stockholm war bas Stück im vorigen Winter ein großer Bühnen er folg; es bleibt abzuwarten, ob ihm das gleiche Schicksal in Berlin be schieden ist. Dieser Erwlg wäre bann zu einem guten Teil der ausgezeichneten Darstellung Mzuschreiben, bic emigc ber Rollen durch Albert $5eine, Karl Elewing, Gustav Botz und Hernmnn
' FcpD8pr. 231
!, Zündhölzer Ion», 'enter sind bieffi
•n ^bn umn sU beschaffen.
otT u.v ihren Schmuck empfangen von dem Glast'
der Abendsonne und dem Fruhlicht des SJtorgcnS . . ^n solchen Worten feiert Frantteichs größter Künstler Augstile
Zum „Kampf um den Nordpol".
Newyork, 22. Sept. Nach einer hier eingetroffenen Meldung begibt'sich Pearß von Sydney (Neu-Schottland direkt nach seiner Heimat nach Moine, wo er vorläufig in Zurückgezogenheit zu leben gedenkt. Dein Vernehmen nacn Äirb er sich über Dr. Coots Ausspruch in keine Kontroverse einlassen, bis dieser der Univer,ttat Kopenhagen seinen bricht vorgelegl IM, was binnen zwei Wochen ersolgen dürfte. Eine Schwester Whitneyv, eine Fran Blodgctt, cmpftna von ihrem Bruder einen vom^b. ^ptember da- rterten Brief der die Worte enthält: „Traf Cook in Etat) Er vollbrachte eine große Sache und hat Aussicht, em berühmter Mann M werden. Er erhebt Anspruch darauf, S>en Pol erreicht zu haben. Soweit ich beurteilen kann, er- »eichte er ihn tatsächlich."
Waffenruhe.
Wir haben mit Absicht von unfruchGarem Parieigezänk über die Wirkung der neuen Steuern keine Notiz genommen Was gibt es auch noch neues zu sagen, nachdem während der Reichsfinanzkrise selbst Tag für Tag auf beiden Seiten immer wieder dieselben Argumente trorgebrad)t worden sind? Es wäre z. B. ein äußerst Weiteres Unternehmen, einem Hauptkampfhahn, der „Deutschen Tagesztg.", die Un menge Wiederholungen nachzuweisen, mit denen sie der Erbsckmftssteuer entgegenwirkte. Täglich dieselbe Speise zu erlitten, hält auf die Dauer kein Mensch aus, und mit der Zeit geht auch dem temperamentvollsten Streiter die Stimme aus. So hat sich in den letzten Tagen ein wenig Friedensbedürfnis geltend gemacht, besonders als man nach einigen Neuwahlen und den Leipziger Tagen die Größe der sozialdemokratischen Gefahr erkannte. Namentlich einige konservative Blätter bliesen zum Frieden. Aber über einige belanglose Vorkommnisse — ein konservativer Parteiselre tär für Vorpommern legte plötzlich fein Amt nieder, weil er die konservative Finanzpolitik nicht mehr ferner vertreten könne — ging der Streit weiter. Einige linksliberale Bläk' ter haben ihren harten Sinn noch nicht erreicht. Da gib1, eine Veröffentlichung einer Berliner Korrespondenz über die Aussichten der preußischen Wahlreform dem Hader neue Nahrung. Es wird schwerlich sich um eine zuverlässige Mitteilung aus amtlicher Quelle handeln, und der Inhalt interessiert uns wenig: Erst im Frühjahr 1910 werde die Reform greifbare Gestalt annehyien und dann erst sollten Rückspracl>en mit den Parteiführern erfolgen. Die „Deutsch? Tagesztg." nsill diese „Hoffnung" nicht teilen, und die Frist erscheint ihr viel zu kurz. Die Vorbereitung werde vielmehr Zeit erfordern.
Anders das „Berliner Tageblatt", das sich immer mit Vorliebe die preußische Wahlreform als Kampffeld heraus- gesucht hat. Auch wir stehen ganz entschieden auf dem Stand- puntt, daß das .Äassenwahlrecht in Preußen ganz unhaltbar ist und daß eine durchgreifende Reform im liberalen Sinne durchgeführt werden muß. Aber alles zu seiner Zeit. Soll der Riß frischen den bürgerlichen Parteien durch unfruchtbares Nörgeln aufs neue erweitert werden? Nichts kann unseres Erachtens dieser Sache mehr schaden als ein unnützer Zcitungstamps. Die Reformvorlage ist versprochen und wird kommen, und durch ruhiges Abwarten, 'bis friedlichere Parteiverhältnisse eingetreten sind, wird man die preußische Regierung vor eine weit größere Verantwortung stellen, als wenn man heute mit harten Schlägen auf sie losfährt. Man verstärke doch nicht die Stellung der eben erst zueinander geführten Gegner und warte vielmehr ab, bis in (ölen t'ons er vativ-u lt ra m ont an en Freuudschaftsbemer wieder ein bitterer Tropfen gefallen fein wird! Ter Keim ru neuem Hader nird insbesondere vom „Berliner Sage bl." wollüstig genährt, wobei es den neuen Reicl^tanzler mit un oertennbarem Spott und Hohn bedenkt. Das Blatt schreibt nämlich u. a: .
, Es bleibt Herrn v. Bethmann-Hoilweg, da auch die in engster Beziehung zur wirtschaftlichen Gesetzgebung stehende Sozialpolitik unter der Herrschaft der reahionären Parreicn stagnieren muß, eigentlich kein anderes Gebiet übrig, um sich „heraus- zupauken" und seine Acra nicht als völlig unfruchtbar er'chrinen zu lassen, als das Gebiet der politifchn Reformen. Und hier wieder steht die Reform des preußischen Drcillassenwahlrechts in erster Reihe. Bekennt er an diesem entscheidenden Punkte Farbe, und weiß er hier eine von großen Gesichtspunkten getragene Reform den reaktionären Gewalten zum Trotz durchzu- setzen, dann kann ihm viel verziehen werden Versagt er hier, dann dürfte seine gesamte Amtsführung nicht blotz
Landes und feines Volkes ihm lebt. Er erhebt einen warnenden St lager uf gegen die Nichtachtung, mit der man diese ehrwürdigsten Akonumente der alten Größe behandelt, gegen die Restaurationen, die unter dem Vorwand der Heilung die Last ihres Alters vergrößern, wie der Arzt, der mit seinen Heilmitteln den Mranfen tötet. „Die bewunderungswürdigen Arbeiter, die, indem sie ihre (üedanken ganz dem Himmlischen zuwendeten, des Himmels Abbild auf der Erde ftitzu- balten vermochten, sind nicht mehr da, um ihr Werk zu behüi n. Die Zeit stiehlt ihm jeden Tag ein Weniges von seinem Leben! und die Restauratoren, die es verzerren, stehlen ihm seine Unsterblichkeit." In wenigen Worten charakterisierl Rodin bie Stimmung ber nationalen Baustile. „Der romanische Stil, diese reine Geometrie, bereitet die Zukunft vor unb ist die Schöpferin unserer ganzen Architektur, das Ei, das den Mcim des Lebens enthält. Die Gothik, das ist die Geschichte Frau! iid‘Ä der Stammbaum all unserer Geschlechter. Sie erhält iid) lebendig in den folgenden Stilen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Auch unsere stkenaissance ist ja nur .eine Phase der got.scheu Kunst. Aber als man sie im 19. Jahrhundert nachahmen wollte, da ist man m Verwirrung und törichtes Tun verfallen, indem man alle Vorbilder verriet. Nadstihmen darf man mit der Leidenschaft der Treue nur die Natur. Die Nachahmung der Kunstwerks ist schon durch das Prinzip der Kunst verboten. Alle Restaurationen sind ihrem Begriffe nach Kopien: darum sind sie von vornherein zu verdammen. Nickt darum vertieft man sich in die Meister, um zu versuchen, ihnen das persönlich Ge beimniy ihres Genius zu entreißen, sondern um nach ihrem Vorbild die Natur zu studieren. Alle die großen Künstler aller Zeiten sind Stimmen, Die im Verein das Loblied der 5’iatur. fingen . . . Die französischen Kathedralen entstammm der iran- zösischen Natur. Die Luft msseres Himmels, zugleich so lebhaft und duftig, fjat unseren Künstlern ihren Eifer eingehaucht und ihren Geschmack verfeinert. Die leichte, graziös in Höhen sich schwingende Lerche ist das Symbol ihres Genres. Es erhebt sich im selben leichten Flug und Der Glanz dieses aus Stein gearbeiteten Spitzengavcbes zitiert und blitzt in der' Luft wie die Flügel des Vogels. Als ich hmg war, liebte ich wohl dieses gotifdie Spitzengewebe: aber jetzt verstehe ich jetne Bedeutung und bewundere die Wirkung dieser höchsten Zierat. Sie läßt die Profile schsvellen und erfüllt sie mit Kraft. Aus der Ferne gesehen 'ftnd diese Profil-, '.vie herrliche Kwryatiden, die das Ge-- fims tragen, wie rankende Pflanzen, die die scharfe Linie ber Mauer erst formen. Die Seele Der gotischen Kunst liegt in dieser lustvollen Abwandlung von Licht und Schatten, die dem ganzen Dau den Rhythmus gibt und den Drang ^um Leben/'
„Mit der Waffe in der Hand".
Ein Vorgatkg, der ziemliches Aufsehen erregen wird, wird an5 Hamburg gemeldet. Wir erhielten eine Nummer des „Hamburger Fremdenblattes" vom heuiigen Donnerstag zugefandt, in der wir auf eine öffentliche Er tlä- rung des Chefredakteurs dieses Blattes, Herrn Tresz, aufmerksam gemad t werden. Darin stellt Herr Tresz folgenoen für die Presse bedeutungsvollen Streit der Anschauungen zur Erörterung: Das „Hamb. Fremdenbl." hatte iu jciuem Handels teil gegen angeblich tadelnswerte Handelsunf.tken, deren sich die „Deutsche Baeuum Oil Comp." in Hamburg schuldig gemacht haben sollte, össentlich Front gemachi. In iucId)er Form, wissen wir nicht, und worum es sich handelte, kann man aus der erwähnten Erklärung auch nicht ersehen. Herr Tresz erklärt, er sei bereit, einen vollgültigen Vern c i s für die Richtigkeit der Behauptungen zu erbringen; die Gefellschast habe aber nicht den Klageweg betreten. In ber Erklärung heißt es bann weiter:
„Dagegen wurde unser verantwortlicher Handels- rebaueur, Herr F. Hildebrandt, gestern mittag durch eine Aufforderung überrascht, sich vor dem militärischen E h r e 11 r a t*e IV des Königs. Bezirks- k 0 m m a n d 0 s II in Hamburg einznsinden, um es dem Ehrenrat zu ermöglichen, den Versuch eines Ausgleiches zwischen ihm und Herrn Tr. Ruverii,.dem Vor- ftandsmilglied der Deutschen Vacuum Oil Compano, zu machen, da dieser sich durch unsere Artikel beleidigt fühlt.
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eine belanglose, lonoeru Duett idwoiidic Evciode in Oer volttiitikit Entwickelung des beut]eben Bolles bedeuten. Wir sind nicht so engherzig, Herrn v. Betbrnann-Hollweg allein nad) seinen m i ß - glückten Käntstudien unb nad) 1 einem ungei'diictten Wahl• bebut im preußisdien Abgeorbneleuhause beurteilen zu wollen. Der Mem'ck soll ja mit feinen höheren Zwecken wachs e n. Herr v. Betbrnann Hollweg betrachtet setzt als Reichskantzer bie Tinge von einer höheren Warte: er sieht bas Königreich Preusum eingeorbnet in bie Gesamtheit ber deutschen Bundes stauten. Unb ba er sich so eifrig mit auswärtiger Politik beschäftigt hat, so and) den Zusammenhang des Teutidxn Reidies MUlrurftaaten unb ihren tonftitutionellen Ein
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M „ber rilemc Vorhang fällt" ba.baS chts nck >»rd^ L°N« gieran auftut, falten von den Manchen all bi „ «ttien ab; sie zeigen sich^in i»ren nmhren -fprüngluher Leidenschaft, oftcn unb. m bad Lui ^pinst tast und groß. Unb nun löst sich dceTodesangstm das au ahr bk *iner wahnsinnigen Einbildung au), dtt. grmt ' Banden 5ie Menschs über ihr alltägliches Sem er£b unb mit 3er Liebe zusanrmenknüpste, hort) 0l*L. /^L »■(,;»HdT-.-i- ihrer 'kroifdien Momente wieder Vvrvci unb m 1 ;
angenommenen Natur landen sie an tbrenc oj«* JJ • ^rbamoiels chenning Berger, der ilutor des dreiaktigen ^chanttntt- ^,S int flut", das am Dienstag abend imB erlist £ a t ^nne beut)die Ürauffübrung erlebte, ist mftgeiaIrren T wischen Lebensschisf, das Lies Phantchie erson , ^atersttick' und sich neigen gegen -ES seinen Erlebnmen em tüchtiges und geschicktes - ^uassi-nst«, bi
ieschafseii. Ter reicher entsaftete und von eat«: ^ie b-
2er Menschenschicksale belebte, epische <^dnmpiatz solchen Worten jeten o'ranneiuj- yiubitt aiumuri ^uyur.i
2ramatisch-enge Szenerie einer amerifani ickL'Knbtn die Schönheft der Kathedralen, in denen bie -seele stnnes vandelt worden. In entern schrocklichcn iornabo durchbricht txr mouu
Bernstein •• Seo | in 8 Farben sich, über Nacht troiftt j
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Maritin.:
Nr. 223
Ter «lehener Anzeiger esichemt täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich tleßenerZamilienblätter: »weimal ivöchentl.NreiL- dlatt für den llreir Siehen (Tienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- virtschastliche Seitfragen Fernsprech - Anschlüsse: für bie Redaktion 112, . _
WS General-Ameiger für Oberhessen «a« Lnnahme von Anzeigen V » I ! f u.i!anb* unb „(ftciutK-
bU wnÄflTTubn Rotationsdruck mrd Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion. Lrpedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. 8^eigented°? H^Beck.
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