Bör*e, 21. Jannar. 1.15 Uhr.
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Das Beste ist stets das Billigste
beä GeiicktteS eintrat Ttr Angeklagte verfolgte Berufung uiu
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zu nehmen, und ob sich nicht auch hier der Spruch bestätigt:
das Beste ist stets das Billigst..
Man verlange daher ausdrücklich: Scorts Emulsion mit unserer bekannten nebenstehenden Fischer-
Jannar. Anfancskuree.
Harpener Bergwerk« - Lanrahhtte . . .
ombarden E. B. . .
Nordd. Lloyd .. . .
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Grieeh. Monopol-Aul. .
Wie für jedes bekannte und eingeführte Präparat, so wird auch für Scotts Emulsion eine Reihe von mehr oder weniger minderwertigen Nachahmungen geboten. Hierüber lausen täglich Klagen bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmungen der gewünschte Erfolg auSgcblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die es gut mit ihren Kleinen meinen, wohl überlegen, ob es nicht vorteilhafter ist, das in allen Fallen bewährte Lriginalpräparat
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stände gekommen, die mit schäftSjahr zurückblickt.
u. Dute nho sen. 20. brücke fehlt es noch immer mit den jenseits der Lohn
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l>i0/o Chinesen . .
Aktien Bochum Guss . . . Buderus EL W. . . Tendenz fest Berliner
betroffen, als er dem DühnerstLll einen Besuch abgestattct hatte. Man fand mich fünf tricr bei chm vor. deren Entwendung er zugab. (5in anderes Mal fand man ihn betrunken In dem SdniL übort liegen und neben ihm lag eine stiosenschere, die ein Meiner
bat um Herabsetzung der Freiheitsstrafe. Diesem Antrag murbi mit 9uildfid>t auf die guten 'Bort?, die der Vater bei Gericht
einlegtc, ftnrrgeacbcn unb die Gefängnisstrafe auf 3 Monat. eau.iuiflt- Ta das SckiZffengerickrt wegen L>an-5sriedcnsbruch und Sach.be, d)adigung auf C'tnKlfrrafcn ersannt hatte, die Strafkaimner ater darin eine ritchrillichr Tat crbiirfte, wurde auch die Geld
strafe auf 20 Mark herabgesetzt.
Gin nnvetbestcrlicher Dieb
Börse, 21 . . 176.50
sieht der Leser rechts unr» links an dem Weg, den ec da geistig mugelst, eine g rotze 'Anzahl Personen lernt er tennen, und zwar ui Einzelheiten, b;c viel ja tu neuer Art find und ein neues Licht, selbst auf Gestalten wie Bismarck und Caprivi, werfen. Wir emtiehlen das Buch auf das angelegentlichste.
Frnnkfnrter
3^®/, Beichsanleihe . .
ist ikr Gelegenheitsarbeiter PH. L. von N i e d er - M ö r l c n. Kürzlich uniri'c er in dem 5xf dcS Lehrers seines L'eimats.-rtti.
hlektriz. Lahmeyer . . . Elcktriz. Scbnckort . . . Eschwciler Benrwcrk . . Gelsenkirchen Berßwork Hamburg-Amerik Paket?. Harpener Bergwerk. . . Laurabtitte Nurdd. Lloyd . . . .
Obetscbles. Eisen-Industrie Berliner Haudelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bauk . . , . Deutscb-Asiat Bauk . . Diskonto-KoinmandiL . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn Gottbardbahn Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. btaatebuhn . . . I ‘rince-Henri-Eisenbabu
Briefkasten Ser Be-aktion.
(ttnouonic «ufragcu bleiben unberücksichtiat.»
Na» Ruppertsburg. An der ganzen Angelegenheit ist gar nicht* Ter Unteroffizier, der übrigens nie ht dem genannten Geschäft in SteNnng war, ist inzwischen in seiner Garnison aus seinen Geisteszustand untersucht und als geisteskrank erklärt worden.
Gesellschaft mit drei Baren und !vei Äffen durchzog zur Mittagsreit unseren Crl und ließ ihre Bären tanken. Einer der Baren wurde von einer Txrau der Treiber oorgefübrt. Eine hiesige Frau verabreichte der fremden einen Teller (Suppe. .naum bemerkte das der Bär, so stürzte er nach^ der Suppe und suchte sie seiner Führerin zu entreißen. Tiefe hatte Mühe, den Bären abzuhalten; rasch gab sie den Teller Luppe zurück und trieb den Bären zur Weiterreise an.
w. Atzbach, 20. Ian. Ein Jabr ist verflossen, feit Generalsekretär Köpper • Koblenz in Vcrhandlnnacn wegen Begründung einer gewerblichen Fort bildungSschule für die ehelnallge Bürgermeisterei Ahbach trat, aber bis jetzt haben sie noch zu keinem Erfolge geführt. Tagegen ist im
— eca ü-i-z-. f tK €:.-U» Ua Scr^rtrJI
DatiOcL
Konkurse in He, ieu. lieber das Vermögen der
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Ian. Trotz unserer neuen Lahn« an einem Verbindungsweg gelegenen Ortschaften ft tilgen«
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Meteorologische Beobachtungen der Station (stießen.
Lehr gnädige Frau!
n Lie bitte diesm vielletcht unpaf,enden Leg
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92.80 97.20
170 50 128 80 243.60 134 20 182.10 148 60
198.00
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Oberbessen . . . 1 °L Oesterr Goldrente. 4‘/,K Oesterr. Silbeneute 4?t L’npar Goldrente .
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benachbarten Krofdorf eine gewerbliche Fortbildungsschule zu« Monat Mai auf das erste Ge«
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank filr Hande) nnd Industrie. Giessen.
Verzeihen Sie bitte diesen vielleicht unpanenoen 2Bcg^ um Ihnen nahe zu treten. Lie kennen mich, ohne das tch Ihnen hier nähere Auf Harting zu geben brauche. D.e ich tn G.falrung g:bxad)t babe, hat Ihr Herr ( emahl Verdacht ge- schöpft und beabsichtigt, An-eige zu erstatten. Fur^)terltch! Sie vor allem, aber auch ich und Ihr freund E. waren durch eine öffentliche Anklage aufs ärgste kompromttttcrt. Dem muß auf alle Falle vorgebeugt werden. Lossen ^rie mich Ihnen einen Vorschlag machen; seien Sie bitte rn der
Nacht vom 13./14. Februar (Bal paree des Äarneval-Ber- eins) in der Festhalle um 1 Uhr unter der Uhr, damit tch Ihnen in einer letzten Unterredung all' das sagen Tann, was mich seit Monden tn Spannung hält, und was ich diesem gefährlichen Papier anzuvertrauen nicht wage.
In tiefster Ergebenheit Ihr
W. il K.
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wegen Beihilfe zu zwei Monaten
Hingen find bis ;nm 10. Februar bei dem AnUsgericht On.nbach I an;umclden. — lieber baA Vermögen bes WUbel n st 1 e i n I.. miit4päditer ar.f dem Geda < o r n e r *.■> o i. <* einanitna ^ei.ctitabt, würbe am 15. Januar ta& ftonkiirsoerfabren crofinet, ba der «e- mcinicbulbner -adlungsumabii ist *?ln:trgcnd't$tarntor '.i'olff in Tannflab: wurde z.un .'"xonfurdocrrvalicc ernannt, noukurs- ioroenmnen find bis zum 5. Februar be: bem Amtsgericht Darmstadt II aniinndbcn. ■
üermif te; aud» hatte er einen Pferde:wvich int Besitz, der einem Fulnruann abbaitden gekommen war. Die zwei zuletztgenanmen ClcgcnfUinbc ivtll er uiü t genvhl.n halxn, er ija jc die Schere nach Von seiner fr Liieren Tätigkeit bei dem Gartner im Besitz gebaut und sie ihm yirüdbringcn tvollen und den Teppich Ixibe er nur Mini Zudecken beirutzi und ibn vergessen adzugeden. Für die Wegnalnnc cxr Eier, was als Munr.aub aufgefafel wurde, da her 'jlnacnagte angab, et habe lie gleich verzehren wollen, wurde eine -^oche vast angesetzt, die anderen Fälle wurden m.t 4
4 >je', russ.Stnatsanl. 1905 4Ji0-e jap»11- Staatsanleihe
♦ Der alte Affe! Folgendes Geschick)tchen geht durch auswärtige Blätter: Ein Professor hatte im Kolleg angekündigt, baß er das nächste Mal Versuche nut Stickstoff Oxydul o^er, wie man gewöhnlich sagt, mit Lach- oder Lüftgas, anstellen werde. Im Begriffe, den vörsaal zu betreten, hört der Chemiker eine Unterhaltung seiner Schüler an: Einer schlägt vor, dem „alten Affen" einen Streich zn spielen. Er wolle sich melden, nm das Lachgas einzuatmen! und dann im angeblichen Rausch dem Professor alle möglichen Grobheiten an den Kvvf werfen. Der Plan wird gutgeheiizen, der Anstifter meldet sich, tritt an den Apparat und beginnt alsbald zum Gaudium der anderen mit den Schimpfereien. Man wälzt sich vor Lachen, nur der „alte Affe" bleibt toternst. Als das Delirium des Studenten endlich nachläßt, wendet sich der Professor an seine Hörer. — „Meine Herren, Sic haben jetzt die merkwürdigen Wir
kungen des Stickslof>Oxyduls beobachtet. Diese Wirlr agcn waren im vorliegenden Falle um so bemerkenswerter, weil das Experiment so glänzend gelungen ist, ehe ich auch nur den Kran geöffnet habe, aus dem das Lachgas ausströmen füllte. Dieser ist auch jetzt noch geschlossen. Es liegt also ein höchst mer-würdiger Fall von Suggestion bei diesem jungen Herrn vor!" — Diesmal hatte der „alte Affe" die l Lacher auf seiner Seite.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionzgrmeinde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
SamStaa ben 23. Januar 1 90V:
Vorabend 5.00 Uhr.
MoraenS 0.00 Uhr.
äcicr dc» 6teburi»1age6 Lr. Majestät beft flaifer*.
Nach mittags 3.30 Ubr.
SabbatauSgang 5-55 Uhr.
Israelitische Ueligionrgesellschafl. (Sottcsbienft.
Sabbat^eier am 23. Januar 1900:
Freitag abend 4.40 Uhr.
Coinstaa Donnittaq 8.30 Ubr. Brcbtgt.
Feier de» ttebnrtStaacs Gr. Maiestät de4 Deutsche« Mfer*.
Nachmittags 3.30 Ubr.
Sabbat-AuSgaug 5.55 Ubr. . Ä ,,,
Dochengotlesdienst: Morgen? 7.00 Ubr, nbenb* 7.00 Uhr.
Märkte.
Limburg a. d Labn, 2t*. Jan. ,> ru chtinarkk. Durch« schnittsorei; pro Malter. Noler Weiten (imffauitcfier) 16.70 Mk^ meiner 'JVeuen (anaetmute RremMorlm) 15,50 Mk.. Rom 11,90 Mk., Weriie: Funergerne 9.33 ML, Braugerste 10.90-00 Haier 7 20—0.00 Mk. Erbsen 0,00 Mk.. Rartoffeln 5,00-u.00 Mk.
wandern und Wintersport, Reisen und väder.
Ter 6 eh i M it b Dandervoael hat am eamStaa unb Gonntoa seine »weite bicrfähricc Schtkabrt unternomniru, an ber fsch wegen be4 ungünstigen Wetter« und der daburch bedingten Aettderung ber Wanderfahrt nur 16 Tntqlieber betoliateiL Bon Schotten auS, wo übernachtet worben war. wurde ^onntaq mib um 7 Uhr aufaebrochen und über Rubingsham «um Lwberodsrov
?e7ticaen, wo um V,1 Ubr MittagZvaiöe gemacht wurde. Teu Nachmittag über würben auf ber Rennbahn nebunQeiiim^spunflcn unb im TelemarNckwimg abgehalten, die von gutem < flleitei waren. Nach dem Raffce ginas bann, meist m wohl'cher 2ol5abti, über den Eackeritem nach oebotten, wo btt gut -lb nbrl des Zuges gewartet wurde. - 91 n den im Laufe dieser D-owe im Cberhart nattfinbeitben Wettläufen i't derftlnb durch sein Mitglied 3. E. Lstitber vertreten. (Heber die nächste «chisahrt stehe bie heutige fUmeige.)
vermischtes.
* Ganter redivivus! Die „Südwcndentschc Dor- respondez" erhält au3 Freiburg i. Br. folgendes Lrigmal- Schreiben, das gestern morgen verschiedenen Ernwohnern der Stadt, dreifach frankiert, zugefandt wurde unb Zweifellos eine Nachahmung des Ganter'schen NeNametmks ist:
Ehmtsteur C cn
Jugendliche Diebin.
Eine Achtzehnjährige, die wegen Diebstahls zum fiinfienmol I 1 , , • <w <
vor O^eridjt steht, wurde in der Person der Dienstma-xd A. W. 6. | £ebenserinnerungcn. M in Wi> len als Nechkvlehrcr, mein Anteil <m4 Schnnrnheim zu 1 Monaten Gefängnis verurteilt. Sie war! an der Politik in Kirche und Staat. 3>on 4)r. o y. bei eittem Metzgrrmeistrr -u Bad-Nauheim in SteNung unb I Frie btt ch 31 i 11 c t ü o n Sch ul t e , Geh. Zustizrat,
CTilfcnuc sich unter dem Br.'rwande, sie müsse nach Main.;, um Universitäts-Professor, ^anb III. 0) c i i d> 111 a> c, s o -
eine OsefängniSstrafe zu verbusten, nachdem sie zuvor ein PaketI zia l e, politische und biographische LJ tags,
mit Kleider und Wische nbgcfanbt hatte, die sie ihrer HerrschaftI Mit Anhang: dc a ch tr 2 q e zu de n Lebens-r in -
gestohlen hatte. Weiler wi-.ue eine Uhr mit zwei Kellen vermisst, I nerunaen. Preis: Drosch. Mk. p.—, in Origmalvand
deren Diebstahl sie nach anfäng ick)cm Leugnen zngcstand unb die l Mk. 7.50. Bcrlaa von Emil Rolh in Gietzen.
sie an eine Freundin geqi-n andere Sacken vertauscht hatte Wenn! Die ersten beiden Bände des Schulte,chen Memoirenwerkes sie auch noch als Ingenolich' hesmiidclt wurde. Da der Diebstah.! brachten eine solche Fülle hockrvichtiger, zeitgeichichtlicher Doku- ror der ^nrücklegnng des 18. Lebensjahres erfolgt ist, so mutzte I mente, eine so grotze Ausbeute hochinteressanter Ennnernngen aus njr dennoch energisch zu Gemüt geführt werden, datz es so nicht I weltbedeutenden Zeitetwchen, datz sie bald von einem respektablen oeu»v.w
weiter gehen kann und dies umsomehr, als datz gegen sie in I Kreis von Lesern begehrt waren und während des kurzen <>elt-1 Mexikaner
Fraiiksiirl a Bi ein weiieres Verfahren wegen Diebstahls schwebt. I raumes von kaum einem halben Jahre in ^^eren Auslagen Wegen Mißhandlung feines Vaters erscheinen mutzten. Ter dritte, soeben erschienene Sch utzband, steht
sowie tofgni Sach-ieschädigung unb Hausfriedensbruch wurde der den beiden ersten Banden an. lltterriianlcm Lwst Nicht nach, Bergmann Gg G. aus ftreicniceit durch das 5d>öffenOeri^^I barf behaupten, er mirb eine twfr grö^ Lau.,ack> zu I Monaten ©cr.inqniv und 30 Mark Geldstrafe ver- w"l er ftefi pjn ^fr^n ffrci^ ber ©eo urteilt. Bor zwei Fahren ift der Angeklagte von hier nad I i^ndet und -lbschnitte enthalt, wW nut £
Freienseen zu feinem Vater gezogen unb hat seinem Vater dii! icharfe allgemein Menschliches behandeln, und aumi bic tieimn
Sorgen für den Lebensunterhalt überlassen, weshalb es h-iufig Schichten des deutschen Vo.k s sas 'Nieren mützlen. — Elsahs bringt ^v»aa o. . .
zu Streitigkeiten kam- schäetzlich zwang ityn der Baler zum Aus hiefer Band, meisterhaft beherrschte, gemrinverständliche 2lbhanb-l '
ziehen Als der Angeklagte, dem sein Sohn das Betreten des iunaen in geistvoll ansprechender Form. Die la Eisahs des erlien ‘ • •
XXnii'r$ mucri'Qgt Halle, cinc5 Abends, als sich der alte Mann Teiles belxmbcln staatliche, rechtliche, soziale und kirchenpolitiiche ^rrmnua^mon zu Wt begeben troüU', kam, um .startofieln zu dalen unb die F.agcn der wichtigsten Art. Unt.r deitselben befinden sich Kapitel von ^sansr na°^ . £ilrc verschlosseri fand, i’frite.c er gewa.t am und drang auf feinen I unübertroffenem klassischem Wert. Die 21 bioaraphiiÄen ittiahs I Vater ein, satzw ihn ani <yenicf, warf ihn zu Boden und trat ihn. I besprechen Männer, welche teils in Deuischlaild und Lefterreich,
üt die Seile. AiS der ^.stann nach dem Bürgermeister um I icils in der römischen 5tirche eine Rolle gespielt haben. Ein s $)ilfe uicf, versetzte ihm der Angeklagte einen Fausticknag auf! Essay über .Herkunft und Alter von deutschen Gelehrten aller ein Auge, datz dieseS L.ngrtc Z:it tränte und eine Verfärbung I -l^l" i.el»nde.'t einen höchstitlt'res.anlcn, zum erstenmal bearbeiteten — <>r—' - :— -- I Gegenstand. In demselben ist dargelcgt, wie as evangelische Pfarr
haus weitaus bic meisten Gelehrten hervvrge^racht hat. in welcher Zabl dieselben den Familien von Aerzten, Inristen, Philologen ujw. entstammen und wie sich die ein-icknen gelehrten Berufskreise hinsichtlich dcS Alters ihrer Angehörigen stellen. Zum Schluß : eines Buches bringt Schm re Nachträge zu seinen Lebenserinnerun- gcn, bic von hervorragender Bedeutung sind, in denen sich hoch- jtiorefiatue Briefe des Grvtzher-ogS ^-riedrich von Baden be- iinben. und anschlietzend daran gibt Schulte noch Erinnerungen an Bismarck, Caprivi, Windhorst und Gelver, deren Bcröfient- iichung d.m letzten Lande Schilllcs eine dokumentarische Wichtigkeit für alle Zeiten aufprägt.
Alles in allem, biqcc dritte Band des berühntten Schulte'schen Mrmoirenwerkcs wird seine grotze Anziehungskraft auf bad literarische Deutschland ausüben: viel, sehr viel les Interessanten
Söhnchen des Slonunc;venia ddb 6000 ü'iark ncioibert. E UmfiÄube zu 13 Monat
q " - - • ........-- - v_—•*- *»»*«. 41 Elisabeihe Werner, Puizmacherei, Kurz- und Lpezereuoareu-
bo3h*. o Hi-Oitotcn Gcwngnis geahndet, fei.* ans ' j Jahr znsam.ncN' I naubluug zu wernshetm wurde am 11. Faunar das Koukui ö- gezogen nmrbeii Weiler wart en ihm dir bürgerlichen Ehren- l vermlnku «öffnet. Rcchtsamvatt K. Brun zu Gernsheim wuidr rcdite auf •' 3abre ooerfaunt um> ihm 3 Woi. u UntersuchuiigS kum Koukursverivalter ernannt. KonkurSwideruugeu sind dis zum
amureantet > jebruar bei bem Äinisgericht GeiusNeun anzuiueibeu. — liebet
. . ------- I Den Nachlatz bes am 3. 'Jlauembev i9«J8 ücvuoibciicu Oderdahn-
werimt^iaaL lahiucmen peuni ' Kail Augmt Theodor Graulich zu Tar UI -
der Kind e ; e n t f ü hr ta | iabt wurde am 11. Jannar da) KoutuiSucr ahren etemet, da . er Viodiiai; ubtintulbct i t unb die Erven die Konkinrcröfinnng . antia.it haben. Gerint<Vollzieher a. D. <vrauz (Sarnier tn 5?anu|iaM wurde ynn Koniin: Verwalter ernannt. Konkins- 'otder >.n en find biS zuiu 30 Januar bei dem Ani:^ger>chl Daim- nabt 1 anzumelden. — lieber bas vermögen beb Ill.rmacherS Kdolf Fischer tu M n i; 1 hei m a. M. wurde am 15. Jmtuar onkurevet ahrcn crc ...-. Nc. .auwali I. Nieber .» of in
dach und Atz dach. Deshalb ist mau ganz davon abgekommen, die Holzoersteigerungen im ftcofbmfcr Forst zu besuchen. Durch das Fehlen einer direkten Verbindung werden die Holzfuhren zu umständlich nnd zeitraubend. Unsere Bewohner lassen darum ihr Brennholz meist auS bem Vogelsberg kommen, zumal der Preis sich trotz deS weiten TranS« porteS billiger stellt.
©ie6euer Strafkammer.
)( Gietzen, 19. Iän. Gerechte Strafen.
2q5 Bedürfnis, sich als sstoh.inge aufzuspielen, fühlten im letzten Herbst nack» einer Geburtstagsfeier die Zigarrenmacher W. Sb. unb W. A. Sch. unb ber Tienstknecht R. Sch. zu La u b a ch. Als die drei 19 jährigen Burschen gegen Mitternacht bad >lneib lokal verlieben, trafen sie einen anderen Burschen, den sie ohn- Dermilassung mit Fäusten traktierten bis er zusanlmenürach. Dann tarnen sie zu einem Burschen, der bei einem Mädchen stand, mit dem 23. A. Sch früher Bcranntschafl hatte. Ohne ein Wort zu sprechen, versetzte letzterer dem Mädchen eine Ohrfeige, übcrfieln alle drei den Burschen und mif-handelten ihn, datz er Beulen unb | Berlctzngen davoittrug. Am dldend vor dieser Affäre hatte W. A. Sch. in einer Wirtschaft eine Fensterscheibe eingeicklagen unbI in der darausfolgenden 2Jkxl;c den Nachtwächter beleidigt. Das Schöffengericht verurteilte 23. Ö. und R. Sch. wegen der ersten Körperverletzung zu je 2 Mottaten und wegen der anderen zu je 7 Wochen Gefängnis unb bildete daraus Gesamtstrafen von ic 3 Monaten und 1 W.'ckc Gefängnis. W. A. Sch. erhielt wegen Körperverletzung 7 Wochen Gefängnis, wegen Beleidigung 14 und wegen Sachbeschädimmg 4 Tage Gefängnis, die auf eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten zusatirmengezogcn wurden. ES führte dabei ans: es würde in der letzten Zeit vielfach über die Unsicherheit auf den Stratzen in Laubach geklagt unb auch der Nachtwächter habe die Anzeige erstattet, uni endlich einmal vor Anrempeleien geschützt gu werden. Es seien desl>alb erhebliche Freiheilssttafen für angezeigt erachtet worden, um die Angeklagten für die Zukunft von solchen Taten abzul-alten.^ Sämtliche Angeklagten erhoben Berufung mit dem Antrag auf -Herabsetzung der Strafen, da sie von bin Verletzten provoziert worden feien; Mick läge nvber eine Beleidigung des Nachtwächters noch eine vorsätzliche Sachbeschädigung vor. Die Berufungsverhandlnng ei gab genau dasselbe Bild, wie am Schöffengericht, so dost keine Veranlassung vorlag, eine Milderung ber Strafe cintreten zu lassen, zumal das erstinstan-lickte Urteil von einem Laicngericht ergangen ist, daS mit beit dortigen Verhällnissen verttant ist. Das Urteil fand somit seine Bestätigung.
Januar
1909
Barometer auf 0® reduziert
Temperatur der Vuü
Absolute Feuchtigkeit
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Wetter
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Höchste Temperatur am 19. Jan. bis. 20. Jan. =
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