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Nr. SIS
Zweites Blatt
Lrfcheint tLgttch mit Ausnahme des Sonntags.
M halten.
Die „»ietzener Zamilienblätteri' werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Krtisblfltt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „LLNdwirtfchaftlichrn Seit- fragen" erscheinen monatlich groeimaL
Apolitische Lagesscha«.
Frhr. v. Wangenheim gegen Dr. Böhme.
159. Jahrgang
ausgeschlossen.
*
Kaisermauover und ParlikulariSmus.
Rotationsdruck und Verlag der Brüh lachen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei.
9L Lange, Dießen.
sowie das, was wir in diesen Tagen über ihn erfuhren, fanden und lasen, wovon die Oeffent- lichkeit noch nichts weiß, muß den zugezogenen Nervenärzten und dem Gerichte ausgehändigt werden. Schon setzt lautet die Ansicht eines der ersten Sachverständigen: sehr schweres Nervenleiden, entstanden aus Ueberanstrengung. Doch ist es jetzt noch nicht am Platze, hier oder sonst in der Presse die ach so furchtbar traurigen Einzelheiten darzulegen. Es soll nichts vertuscht werden, nein, im Interesse Schacks, seiner Familie und Freunde liegt es, völlige Klarheit zu schaffen, und das soll und muß dem Arzte und dem Gerichte
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Vertag: e^5L Redaktion: TeU-AbruAn-eigerGieben.
Samstag 18. September 1909
toten Tas ist der einzige Lichtblick im ganzen Entwürfe, der sich sonst als ein Ausnahmegesetz gegen ine gesamte Arbeiterklasse charakterisiert. Mit der
Halbierung der Beiträge ist man den Forderungen der Industriellen entgegengekommen. Tie Dienstordnung für die Krankenkasseiibeamten ist direkt unfinnig.
Den zweiten Teil des Themas „Die Unfallversicherung" behandelte Robert Schmidt ^Berlin). Auch er forderte die Ausdehnung der Bersicherungspslicht gegen Unfall am alle Arbeiter und Anqestellte-.i. die gegen Lohn ober Gehalt beschäftigt sind sowie aus die selbständigen im Kleingewerbe und in der Hausindustrie. Tie gegenwärtige Höhe der Witwenrente genüge nickit den bescheidensten Anforderungen. Im ^ntereiie der Arbeiter müssen auch die Bestimmungen fallen, baß bic kleinen Renl-m von 20 Prozent durch eine einmalige Abfindung abgelö)t
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gderhefjen
Frau Luise Zietz Hamburg beharwelre daraus Hinter bl ieb enen-V r sicherun g. Ter Entwurf des Rrichsocr silhe>-unasamt.'s i"ei ein reaktionäres, arbeitersrindlickes unb knick
Zur Affäre Schack.
Schacks Parteifreunde lassen öffentlich verlaut^, d ärheber der Tmolerei sei von einem tragischen ^schm erfaßt worden. Der Abg. Raab erklärt m - £ gnann iog. »lättrar. Schack fei „em unS udhtier TOann
iber rein Unwürdiger." Unb der Abg. La t trn an n schreibt in demselben Organ geheimnisvoll:
„Am 11. Äptember stand ich vor chm und - «h
glaube felsenfest, ich stand vor einem schwer der I rtgü^Mireäutraten-Füc^r^ W gilt hier auf dem Parteitage
der tiefes Mitleid, aber nicht vor einem !«Z»'bei unfercr Agitation inner den Massen zu dokumentieren,
schwere Verurteilung verdient. Ich will uno _. , . | wir teige ,2Umojes nullen.
Kotzelheiten übgr unser Zusammeusew schtlde
verdient. _
In der Debatte kommen nameMlicb Vertreter des Kranken kassemvesens zu Wort. Maurer (Münchar) begründet bann oigenben Antrag von München I unb II:
„Der Parteitag beauftragt ben Partei Vorstand, ficb un - verMglich mit der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands in Verbindung zu setzen zur Einberufung einer Konferenz, die sich mit der Beratmrg der Reichsversicherungsordnung be faßt. Diese Konfereiiz soll zusammengesetzt sein aus Arbeiter
sekvetären, Vertretern von Krankenkassen und Derussgcnossen- schäften, Beisitzern von Schiedsgerichten, Landesversiwerungs ä intern, des Reichsversichenrngsamtes, der unteren Verwaltungs bebörbat imb ber Versicherungsanstalten sowie sonst in ber Sozialversicherung praktisch wirkender unb erfahrener Geitossen. Die verschiedenen Bundesstaaten sollen soweit wie möglich be» rücksickstigt werden."
Ter Dorsihende des Verbandes der Ortskrankenkassen Deutschlands, Fraßdorf (DreÄren) begründet dann folgenden Antrag:
„Ter Parteitag ersucht die in der Arbeiterversicherung tätigen Parteigenossen, der Reichstagsfraktion sogleich nach dem 3u|\rmmentritt des Reichstages das geeignete Material bett, die Arbeiterversicherung zum Zwecke der Zusammenstellung mid Verwendung bei der Beratung der Reichsversicherungsordnung zu übersendim. Tie Fraktion wird ersucht, vor und wahrend der Beratung der Reichsvcrsichmingsorbnuna mit Genossen, die in der Arbeiterversicherung besonders tätig sind, in Verbindung zu treten und Aussprachen über die parlamentarische Behandlung der Vorlage herbeizuführen."
Bei der
Abstimmung
wird der gemeinsame Antrag der drei Referenten mit einigen redaktionellen Aenberungen angenommen. Die übrigen Anträge werden dem Parteivorstanbe zur Berücksichtigung überwiesen Da mit ist bie Beratung ber Reichsversicherungsorbnung erledigt
Ter Vorsitzende Singer teilt mit, baß ein Schreiben der Redaktion des „Vorwärts" auf die gestrige Erklärung Fischers eingegangcn sei, das er ebenso wie die Erklärung Fischers ins Protokoll ausgenommen habe. Der zweite Vorsitzenbe Lipinsli teilt mit, daß von den Esperanto-Vereinen in Kopenhagen ein telegraphischer Gruß cingegangen sei. (Heitertest: Zuruse: Vor lesen: erneute Heiterkeit.) Daraus werden bic weiteren Be ratungen auf morgen früh vertagt, da heute nachmittag emc ,Besichtigung bes Konsumvereins Leipzig - Plagwitz, bes größten Deutschlands, ftattfinben soll. Auch sonst ist ber Parteitag un Gegensatz zu früher mit Einladungen reich bedacht worden, so mit einem Festkonzert in der Alberthalle, bei dem
Bebel in der Königslvge
saß, einer Theatervorstellung, einem Konzert im Bolkshause und schließlich noch mit einem Leipziger Schlachte fest.
I Mir wollen eine Versicherung, die sowohl in ihrer Verwaltung, wie in ihren Leistungen bat Flamen eurer Versicherung auch wirklich
gegenüber geschehen."
Abg. Luttmann bestätigt, daß Schack sein Reichstagsmandat noch nicht niedergelegt hat: „Er hat uns die Entscheidung darüber gelassen." Diese soll am 19. Sept, in einer Vertrauensmännerversammlung fallen. Daß Sckzack wieder in den Reichstag zurückkehrt, erscheint jedoch völlig
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Aus Stadt und Land.
Gießen, 18. September 1909.
**DieHauptverfammlungderLudwig-und Alice-StiftungdesLandeslehrervereins sand gestern in Bensheim statt. Vorsitzender .Hauptlehrer Ka ß lick-Darmstadt wies darauf hin, baß an den Vorstand und an den Verwaltungsrat die große Ausgabe heran- trete, für die Erweiterung der staatlichen Fürsorge, für bic Witwen und Waisen der hessischen Lehrerschaft einzutreten. Es sei zu hoffen, daß Kammer und Regierung den Wünschen der Lehrerschaft in der humansten Weise entsprechen würden. Namens der Bensheimer Lehrerschaft begrüßte Hauptlehrer Minck-Bensheim die Versammelten und wünschte den Verhandlungen den besten Erfolg. Hierauf erstattete der Vor- itzende den Bericht über die Verwaltung der Stiftung iir die Jahre -906—08. Die Zach der Mitglieder betragt 2616, mit einem Versicherungskapital von 1 700 000 Mk. Als ein neuer Zweig wurde der Stiftung einer Militärdarlehens- kaffe angegliedert. Die Lehrer, die ihrer Militärpflicht als Einjährig-Freiwillige genügen wollen, erhalten Darlehen bis zu 600 Mk., falls sie ber 5. Klasse der Sterbekasse angehören. Aus der Unterstützungskasse wurden im Jahre 1906 4800 Mk., 190c 4500 Mk. unb 1908 4200 Mk. bewilligt, die an bedürftige Hinterbliebene von Schulverwaltern usw. abgeführt wurden. Tas Vermögen betrug 69 500 Mk., mit einem Zinsenertrag von 3100 Mk. Die Einnah ine ans freiwilligen Beiträgen betrug 1900 Mk. Die Haftpflichtprovision und der Zuschuß aus literarischen Unternehmen tonrmen demnächst in Wegfall. Auch der Ehrenmitgliederbeitrag wird durch den Tod eines Gönners geschmälert. Der Vorsitzende fordert die hessische Lehrerschaft auf, das Vermächtnis eines Johann Schmitt zu unterstützen. Es feien schon viele Tränen getrocknet unb schwere Schicksalsschläge beseitigt worden. Die Verwaltungslosten ber Stiftung betrugen 1906—08 1345 Mk., 1412 Mk. und 1378 Mk. Mit Beifall wurde die Mitteilung entgegengenommen, daß von der Großh. Regierung auch die Regelung der Hinter- bliebenenfürsorge der Lehrerwitwen in Aussicht gestellt worden ist. Die dreijährige Jahresrechnung wurde geprüft und richtig befunden. Auf Antrag Heraert-Arheilgen wird dem Vorstand und Verwaltungsrat mit dem Dank der Versammlung Entlastung erteilt. Der Bilanzüberschuß beträgt 30 480 Mk. Unter Zustimmung der Versammlung wird der Reservefonds auf 65 000 Mk. erhöht und der Militärdarlehenskasse 6000 Mk. überwiesen. Ferner soll ben Mitgliedern, bie das 75. Lebensjahr überschritten haben, ber Jahresbeitrag für die Sterbekasse um ein Drittel ermäßigt werden. Einer Anzahl von der Aufsichtsbehörde gewünschter Satzungsänderungen wird zugestimmt. Die jährlichen Ver- walttingskosten werden von 600 auf 800 Mk. erhöht. Ter von ihren Vorstandsämtem zurücktretenden Rektor Backes, Lehrer Knoch-Tarmftadt und Stenner-Mainz wird der Tank für ihre Arbeit ausgesprochen. Rektor Backes wird -um Ehrenmitglied des Verwaltungscrusschusses ernannt. In den Vorstand wurden gewählt Lehrer Pfeifer-Tarmstadl, in den VenraltungsausscHis; Senz-Mainz und Minck-Bensheirn. Als Ersatzmänner wurden Fuchs und Rapp-Darrnstadt, Schneider -Gr. X^erau, Maurer-Oppenheim und Trant Weinolsheim gewählt. Ein Antrag Gießen, das Sterbegeld auf 2000 Mk. zu erhöhen, wurde dem Vorstand zur Prüfung überwiesen.
"Vom Manöver. Für den gegenwärtigen 1. Teil des Manövers der 2 5. Division bestehl vom 16.—18. September iolqenbe Kriegslage: .Nach unglücklichen Gefechten bei Wald- vröhl ist eine blaue Armee über Nieder-Fischbach unb Wissen im Anzug in südlicher Richtung, eine rote Armee folgt der zurück- gehenden blauen und es kommt in der Gegend Westerburg- Rennerod zu Stampfen'. Die Kämpse begannen am Donnerstag
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Seine letzten öffentlichen Darlegungen über die Gründe )er Entstehung des Deutschen Bauernbundes haben Herrn Pöhmc einen geharnischten Antwortbrief des Frecherm 3. Wangenheim, des bekannten Führers des Bundes der Landwirte, eingetragen. Die „Deutsche Tagesztg." veröffentlicht diesen Brief, der folgenden Wortlaut hat:
Geehrter Herr Doktor! In Nummer 211 des „Tag" veröffentlichten Sie einen Artikel, in welchem Sie unter anderem behaupten „Seit Jahren hat bie kleine Gruppe, bie ben Bunb ter Landwirte leitet, gegen bie innere Kolonisation intrigiert." Ich habe mich niemals über bie Stellung gewundert, welche Sie neuerdings eingenommen haben: ich bin auch fest davon überzeugt, teß bannt Ihre politische Entwickelung noch lange nicht abge- ßhlvssen ist, aber ich hatte bock) angenommen, Sie würben in iem von Ihren jetzigen Freunben vrovozierlen Kampfe wenigstens jo viel Achtung vor Ihren früheren Mitarbeitern haben, baß Sie über dieselben nicht Behauptungen aufstellten, welche ber Wahrheit direkt ins Gesicht schlagen. Das aber tun Sie in iem oben zitierten Satze. , .
Es ist Ihnen aus Ihrer Tätigkeit berm Bund der Land-1 Wenn bayerische Truppenteile an Kaisermanövern bc- »irtc bekannt, daß ich persönlich seit mehr'als ermm Jahrzehnt teüigt waren, so ist das, läßt sich die 5k. Z. aus München
immer und immer ^reiben, für die ultramontanen und merkwürdigerweise
sUt° S'’sVe'übSt inUsermmÄn roolta. für die s°Mckd-m°kr°tt,ch-n Blätter B-yerns 6on jeher bekannt sein, daß auf meine Veranlassung diese Frage feit vier em Stein des Anstoßes gewesen. Diesmal imttert mau in
wahren ständig Gegenstand eingehender Verhandlungen im der Verteilung bayerischer Truppen auf die betben un Kriegs-
Treußischcn Octonomic=Mo(tegium gewesen ist und dies auch im spiel sich befehdenden Heereskörper ein Attentat wider jenen kommenden Winter wiederum fein wirb. Es muß Ihnen auch be- Absatz der Versailler Verträge, der lautet: „Das bayerische lannt sein, daß seit Jahren der Bund der Landwirte gerade I ^x^r bildet einen in sich geschlossenen Bestandteil des beut» die Ärbeiteransiebelung eingehend bearbeitet hat. Vielleicht in-1 |c^en z^ndesheeres." Durch bie Verteilung, beziehentlich, MS über Ä ÄMÄjÄ SS *tb e’Ä Ä °fs - nb n?5frlchf LV- femau8füta!ig1eOn, b“ Ä ©Sänbniiif ben. Saä, wenn au^ nidjt jum Zentrnm gehörige, so boch
mit bem Vorsianb unb Ausschüsse bes Bunbes ber Lanbwirlc diesem nahestehende Bccherische Vaterland erblickt in der- gemacht habe Ich stelle Ihnen auch anheim, sich bei bem Fürsten artigem die ersten Schritte zu einer MitarTonöention, bie Miow unb bem jetzigen Oberpräsibenten v. Loebell über meine preußische Offiziere unb Unteroffiziere nach Bayern brmaen Bemühungen in dieser Sache zu orientieren unb ich nehme an, würde. Bei ben ersten bayerischen Kaisermanövern 1891 daß Sie dann so ehrlich fein werben, zu erklären, baß Sie Ihre I hätten noch bie bamaligen beiden bayerischen Armeekorps oben zitierte Behauptung nicht auftecht erhalten können. I gegeneinanber, bei ben zweiten von 1897 bagegen wider
Es würbe mich aber zu weit führen, wenn rch bwganze p^ßisch^ Truppen gefochten. Jetzt zum ersten Male sei der mneren ahltrnnenfin° Ante^ffe^bat00 lann un^cr dem Vorwande, baß sich burch bie Manöver keine
sich über mein'- Tätigkeit aus diesem Gebiete aus ben betreffenben Gegensätze zwischen den Heereskontingenten bilden sollten, SRM-hnnh(inia\‘n iniünnicren ber bayerische Heeresverbanb zerrissen unb es Jet bem Be-
Jch muß abu u meinem Bebauern bem Freiherrn v. Mirbach fehlshaber ber einen Streitmacht, bem bayerischen Prinzen beistimmen m seinem Urteil über Ihre jetzige Agitation, wenn Leopolb in ber Person bes Generals v. Äünbell em preutzi- ich auch glaube, daß Sic sich heute selbst noch nicht über basischer Geueralstabschef an bie Seite gestellt worben. Die Önbiiel bcriclben klar sinb. Wer bie Rechte anberer nicht achtel, liberalen Zeitungen Bayerns haben als Ursache ber Ber- nwß baraui rechnen, daß auch bie seinigen nicht geachtet werben, teilnnq der bayerischen Truppen ben schon erwähnten Grunb, Wer heute bic Enteignung bcs Großgrundbesitzes wrbcrt un In- man nämlich Gegensätze unb Kritiken vermeiden wolle, bcr
Wie benfen sich benn bie Herren Parti kularisten biese
LL ÄM der gegn^ijchen Presse bisher keine Notiz genommen^ unb baß diese genau mit demselben Rechte bic Enteignung der jhe benlen sich benn bie Herren ^-.ctifu an,ten blefc Bauern in ihrem Interesse fordern können. Theorien ohne vrak- „Rechtssache" im Kriegsfälle? Mussen die Bayern tische Kcnntnise führen aus diesem Gebiet sehr schnell zur Aut- dann auch stets hübsch beieinander bleiben? Datz der Parti- lösunci des Besitzes "und der Gesettschattsorbnung. Ich nehme kularisrnus eine solche Blüte treiben konnte, ist nicht nur an, baß Sie dies in Ihrer jetzigen Stellung noch nicht er-1 traurig, sondern auch lächerlich.
^^Wenn Sie heute den Bund der Landwirte bekämpfen wollen SOUalbemoftatifdlCr Parteitag,
und müssen, so tun Sie das bitte nach Herzenslust, aber glauben Leipzig, 17. Sept.
®Kuämim 'n1ommtCmanCr}&Snniitanb"r Am heutigen fünften Verhandlungstage wird die Berattmg über
feahrheit am weitesten." ?.'it bekannter Hochachtung Ihr er- die „Reichsversicherungs-Ordnung"
»ebener Frht. von Wangenheim. . fortgesetzt. Den Ausführungen des ersten Referenten Bauer
Wabrscheinlich wird ber Aba. Böhme auf diese ziem- (Berlin,, der über „Allgemeines und Krankenverncherung sprach, süb scharfen Borbaltunaen demnächst erwidern Uebrrgens entnehmen wir folgende Ausführungen: Es wird looftinit &U™ M«o'Dabe^ 2«
• Anteil auf die einzelnen Berficherien entfällt. Für alle drei
(Rfriithte über Deruburü. Versicherungszweige wurden im Jahre 1907 pro Kopf 39 Mark
toenia,ie u .7 . ” ... - ... Entschädiaunq gezahlt Davon mußten bei der Kranken- unb
Die „Deutsche Tagesztg." ist auf den Staatvsekretar Invalidenversicherung bie Versicherten 21 Mark selbst aufbnngen, Dernbura nicht aut zu sprechen. Nach ihrer Meinung hat öag bie reiue Zuwendung durch die Versicherung ungesahv er bie auf ihn gesetzten Erwartungen getäuscht, unb sie 18 Mark für jeden Versicherten betrug, also eine reine Bagatelle.
Schreibt bar er auch allmählich „oben" in Ungnade zu Der Bettag von 300 Millionen Mark, ben un Jahre 190c bie
Versicherten über ihre Betrage heraus erhallen haben, bedeutet
Men scheine- unterrichteter Seite wird uns mit- nichts gegenüber bem Meer von Elend, Es ist leeres Gerede,
„Von sonst gut unttrria)ieier r . f . a roeinT unsere Gegner behaupten, die ^Sozialdemokratie sei eine
geteilt, daß der Staatssekretär des^chskolonial bet Dersicherüngsgesetze überhaupt, Der Entwurs bringt
Der 'bürg nicht nur einmal, sondern z w ermal v erm , cincn gemeinsamen Unterbau, das Verncherungsamt, unb als Reichskanzler in Hohensinow gewesen fern soll. Tas Instanz, bas Oberversicherungsamt Gewiß war ber bw-
eine Mal soll es sich um einen etwas s e l t s am en Br re s f)ecia? Instanzenweg ein verwickelter, aber ber neue Entwurf setzt
aeharbeli haben, den Herr Demburg an eine Ei, en- ^e Krankenkassen vollstMidig ber bahnfirma geschrieben hat, das andere Mal um bie Willkür ber Oberversicherungsämter
Verstaat 1 ichung der O tavib ah n, gegen bie das 2ßir niüssen unter allen Umftänbcn verlangen, baß bas
R e i ch s s ch a tz a m t den entschiedensten Wider,pruch em- Reichsversicherungsamt, das nach bem Entwürfe nur als Revnwns- aeleat haben soll " instanz fungieren soll, Rekur-gericht werbe. Auch bie Regelung
ö S Mat füat hinzu: „Mr geben diese Mitteilungen »er Kostensrage ist für die Krankenkanen Durchaus imgunfhg. • < 5 sOlall W ■" (u^ihr für ihre Richtigkeit Man hat behauptet, bau bte Verftcherungsamter nur emgeiulirt
tneber, ohne un,ererfeit§ eine: „T' Jr fZt Sen, um 1600 RcgierungsaMoren Stellungen zu oerschaften
übernehmen." Die ,'Deutsche Tag^tg. ) j imZ) stuften für diesen ungeheueren Beamtenapparat will man I unterrichtet: sie wirb den Ruckzug antreten müssen, denn I feiner aus erlegen, während sie boch rechtlich vom
MNtlich wirb gemeldet: Reich und Buntosstaateii zu tragen toären. Bei ben Wahlen zum
t Berlin 17 Sept Die „Norddeutsche Allgemeine ^o^nbe und zur Generalvettammlung werben bie Anwärter
'teituna" schreibt Nach der Meldung eines hiesigen Blattes siebenfach gesiebt. Wir verlangen bemgegenüber volle ^Ibst- ioll d-r S aatsfekretär des Reichskolonialamts Dernb u r g verwalmng aller Bersicherungszwnge ^gebaut aut bem afnt>en
r' ^D.r ^rant^etreuir yi Reichskanzler gewesen ,em und passiven Wahlrecht ohne Untenchuch der herben Geicklechter
j toetntai m Hvhen^-mow beim ch „m einen Brief an Einen Fortschritt f-cbeutct bic Ausdehnung der VenicherungÄstlicht
Md zwar ,oll es sich das eine Ma um 21” lajSaitHcfjaTtlicfie Arbeiter, Lehrer, Schauspieler und Dienst-
I (ine Eifenbahnsirma, das andere JJtal um 2, iHcr o .lI 1K-r riarioe Lichtblick im ganzen Sntnnine, ber iich
5em Reichsschatzamt wegen der ^rstaatttchung der Otavr- !>ah n gehandelt haben. Diese Angaben sind v o/lständig
! inbegr ü n b c t. Staatssekretär xernbuxgiltnnre tn- nal in Hohen-Fmow gewesen, und deni-Reick.^chl^era
! dessen Wunsch, ebenso wie die anbereu ^taa^er.eLare, emcn öortrag über den Stand der Angelegenheiten 'emes Ressorts


