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17.4.1909 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

Erscheint täglich mti Ausnahme des Sonntags.

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Die Lage in der Türkei.

W des Reiches erblicke

sächlich aus technischen Gründen größere Aufwendungen. In-

politilcbc (Eagcsfdtau* Keine Aenderung des Gepacktarifs.

pavlcrenentarijches arrs Heßden.

R. B. Darmstadt, 16. April. In Gegenwart der Minister Ewald und G n a u t h, sowie Geh. Staatsrat Krug v. Nidda und mehrerer Ministerialräte wurden

rlm, Enver Dey, soll an der Im Laufe des gestrigen Tages

die Erbanfallsteuer, könne sich aber der Notwendigkeit nicht verschließen, daß auch der Besitz getroffen werden müsse.

Infolge der schlechten Wirtschaftslage waren die Hagen-Grünthaler Eisenwerke gezwungen, eine fünsprozentige Lohnherabsetzung eintreten zu lassen. Tic Hammerschmiede, die hiermit nicht* einverstanden waren, stellten die Arbeit ein. Da aber nunmehr für die anderen

Die ..Siebener Lemiliendläirer" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich be,gelegt. daS Kreisblatt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- frageo" erschemen monatlich zweimal.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schick» stratze 7. Expedition und Verlag: e=a&5L 9tcbaftton:äg6H12. Tel.-Adru Anzeig erGrebei^

Samstag 17. April 1909

Rotationsdruck und Verlag der VrühNch« Unwersuäts»Buch- und Eteindruckeret.

R. Lange. Dreßen.

** Preisausschreiben für Krankenpflegeeinrichturrgen! iit kleineren hessischen Gemeinden. Der Hessische Verein für länd­liche Heimar- und Wohlfahrtspflege hat zwei Preise zu je 100 Mk. und zwei Ehrenpreise für die l>effifck)en Landgemeinden unter 1500 Einwohnern ausgesetzt, die in der Zeit vom 1. Mai 1909 bis dahin 1910 hervorragend gute und zweckmäßige Einrichtungen! für die Krankenpflege neu treffen. Die Gemeinden, die sich be­werben wollen, müssen am,1. Mai lfd. Js. Mitglieder des Vereins sein und sich während der x>beu angegebenen Zeit bei dem Vereins- vorsitzenden Geh. Regierungsrat Fey in Friedberg schriftlich unter näleerer Beschreibung der getroffenen Einrichtungen und der auf- gcmcnbetcn Geldbeträge amnlelden.

** Tas neunte Schuljahr. Die Bestimmungen des Artikels 21 des Hess. Schulgesetzes, nach denen solche Kruder, die das Ziel der Volksschule in den lvesentlichereu Unterrichtsgegcnsrändcn -- in Religion, Deutsch, Rechnen und Schreiben bis zum Ablauf des 8. Schuljahres nicht erreichen, die Schule auf Anordnung der Behörde ein ^ahr lang weiter zu besuchen haben, wurden bis- n9 urcht allzu scharf gehandhabt. Notorischen Schul- [c7V^an^crn tvnrde gelegentlich das neunte Schuljahr zu- diktiert. 9tunmehr hat das Ministerium bestimmt, daß das ;'.c^ wortgcmäß zur Durchführung gelangt. Jnfolaedesseu erhielten Estern 1909 eine Anzahl Schüler und Schulc- rinnen, die acht Jahre die Schulbank nicht mit Erfolg gedruckt hatten, ihre Abgangszeugnisse nicht. Sie müssen noch em ^ahr benutzen, um das Ziel der Volksschule zu

In! Konstantinopel herrschte gestern verhältnismäßige Ruhe, kwtzdenr steht man der weiteren Entivickelung der Tinge mit größter Besorcmis entgegen. Die Offiziere halten sich verborgen, infolge^es.cn ist die Konstantinopeler Garnison vorläufig noch ohne rede Verbindung mit den Offizieren. Nur die direkt aus dem Mannschaftsstande hervorgegangenen Offiziere sind bei ihren CadreS verblieben. u.nf den Geist der f?tomcc wirkt dies Verhalten nickst gerade günstig.

Tie V er ei nigung der Ulemas hat inzwischen an die Kammer mcd die Natwn eine Proklamation erlassen, besagend: Angestchts Der Furcht einiger Deputierter für ihr Leben und mrgcstchts ihrer ^.rmrsn-onsabsicht sowie der Furcht der Bevöl- ennr Wcfc. «um Absolutismus wird erklärt, daß das Verrassungsregime nicht gegen das Sckeriatgesetz verstößt. Dae Ulemaveremigunp hat nickst vergessen, daß unter dem Abso­lutismus die islamitischen Bücher verbrannt wurden und will daher vereint mit der Kammer, welche das Scheriatgesetz beobachtet, me Berfastimg bewahren und erklärt, daß die Ulemas und die Natwn zu den mohammedanischen und christlichen Deputierten, außer den gefluchteten, welche ihres Mandats verlustig erklärt Sv? vertrauen haben. Diejenigen Deputierten, wclck>e rlmstig stuchten, wurden sie als Landesverräter betrachten. Die Utenins bitten die glorreichen Truppen, Ruhe und Gehorsam zu beobachten und nach dem Rate der Ulemas zu handeln.

verlautet, hat der Sultan dem liberalen Abgeordneten Ismail Kemal gegenüber erklärt, was auch kommen möge, er W"de an der Verfassung fefthalten, da er in der ^Mästung die einzige Hoffnung für das Wo" 1 ' ' Der bisherige Militärattache rn Be

Grenze verhaftet werden. - I... äMWl!Jtll ^uyva

1 Straßen drei Offiziere erschossen. Gerüchten zufolge sollen sich die Batterien der Dardanellen in den Händen der Iungturken befinden.

RaufPaschaist zum Minister des Innern ernannt worden.

** Der Landes-Lehrerverein hat im Jahr 1908 eine Einnahme von 15 824.78 Mk. und eine Ausgabe von 12588.87 Mk. zu verzeichnen gehabt. Tas Vermögen stieg von 3278.79 Mr. auf 5235.91 Mk. Der Unterstützungsverein provisorisch angestellter Lehrer hatte (einschließlich Kasse- vorrat) 9436.97 Mk. Einnahmen und 6420.89 Rik. l'lusgobery sein Vermögen beträgt nunmehr 16 215.08 Mk. Der Vor­anschlag für 1909 schließt mit 13175 Mk. und der für 1910 mit 13 775 Mk. in Einnahme und Ausgabe ab. Die Mitgliederzahl ist zu 3250 angenommen.

Deutscher Reich.

Eine Begegnung mit dem Herzog von Cumberland'? Das SalzburgerVollsblatt" berichtet aus Gmunden, daß anläßlich des Besuches des deutschen Kronprinzen im Bad Ischl eine Zusammenkunft des Kron­prinzen mit dem Herzog von Cumberland erwogen werde. Auch von hoher österreichischer Seite werde auf eine Ver­söhnung hingewirkt. Wenn das Ereignis in Zukunft wirklich emtreten sollte, so werde die nächste Folge eine Einladung des Prinzen Ernst August zu den großen Deutschen Herbst? manövern fein, und zwar werde der Prinz als .Gast des deutschen Hofes den Manövevn beiwohnen.

Die diesjährige Kaiserparade. Entgegen der bisherigen Annahme, daß aus SpaiTsamkeitsgründen die Kaiserparade in diesem Jahre nicht abgehalten werden solle, findet diese, wie dieFranks. Ztg." erfährt, nun doch und zwar am 11. September auf dem Exerzierplätze bei Forch­heim für *ba-5 14. batyr. Armeekorps statt. Daran schließen > sich dann die dreitägigen Kaisermanöver.

lieber den Nachlaß des verstorbenen Fürsten Karl Günther von Sondershausen wird bekannt, daß das nachgelassene Barvermögen von rund 5 Mill. Mk., dessen Universalerbe die Fürstin-Witwe ist, den Bestim­mungen des verewigten Fürsten gemäß nach dem Tode der Fürstin-Witwe einzelnen Gemeinden und Stiftungen im Lande zugewendet wird, damit hierdurch ein Deutbares Andenken an das Fürstenpaar, das letzte der Sondershauser Linie, für alle Zeit gesichert bleibt.

In einer nationalliberalen Versa m m - lung in Köthen erklärte der Vorsitzende des konser­vativen Vereins, Prof. Lüdicke, die konservative Gesamt­partei Anhalts stimme der Reichsfinanzresorm nach den Negierungsvorschlägen zu. Wohl habe fie Bedenken gegen!

Die Junqlurken.

Sehr ertiegt ist 'man hi Konstantinopel über den für heute angefimbigten Anmarsch der tungtüvkischen Truppen, weil man Da großes Blutvergießen befürchtet. Die Chancen der Jung- turrerl werden in diplomatischen Kreisen verschieden beurteilt. Dw ganze mazedonische Beweaung untersteht dem Kommando des Befehlshabers des 3. KorfS Mahmud 'Schefket Pasckw. Schesket - .Seit bei Mauser in Oberndorf: er spricht vor­züglich deutich und gilt als ein Organisator ersten Ranges. Die von Saloniki wmnienden Truppen sollen in Tschataldscha formiert tocrDcn. Eure türkische Zeitung teilt mit. Die Salanikier Kruppen proklamierten den Thronfolger Resch ad Effeudr zum Sultan. Die Jungtürkcn hielten ein Mon- nrcmr^tnig ab und telegraphierten dem Sultan:Wir mar­schieren gegen Konstantinopel, um die Verfas- 1 un g zu re t t e n , d i c Sie a u fz u he o en bemüht s i n d."

In ^alonili und in ganz Mazedonien werden Flugblätter ver­breitet, m denen die Entthronung des Sultans und die Bildung emer Republik gefordert wird. Die provisorische Hauptstadt der Republik soll Saloniki werden.

Wie aus Saloniki ferner gemeldet wivd, ist dem ersten Sekretär des Sultans vom Zentral-Ko mitee aus Saloniki ein Ultima­tum zugestellt worden, in cem es zum Schluß heißt: Wir wissen zu sterben, eine Umkehr gibt es nicht. Die Vorkehrungen zum Manche nach Lbonstantinopel werden deshalb fortgesetzt. Auf das luugturkiscke Ultimatum ist seitens des Jildiz eine ausweichende llntwort erteilt worden. Das Komitee erhält aus allen Teilen der Provinz Atazedonien Die Versicherung, daß alles zum Marsch nach Konstantinopel bereit sei.

Wie verlautet sind aus Monastir zwei Bataillone Infanterie und außerdem Schützen nach Konstantinopel abgegangen. Die Offiziere des 3. Armee-Korps und Äas 'jungtürkische Komitee imd ständig in Saloniki versammelt und unterhalten ununter­brochen Verbindung mit den Komitees in Ueskueb, Monastir, lldrianopel, Skutari und Janina. Das Salonilier Komitee rech- irct darauf, daß Monastir, Saloniki und Janina eine Expedition 3on 60 000 Soldaten zum Angriff nach Konstantinopel senden können.

Inzwischen soll der Belgrader türkische Gesandte eine Depesche erhalten haben, wonach die A u f st ä n d i s ch e n 4 ©tunDen Vera und Galata bombardiert haben. 2000 Menschen sollen getötet und alle jungtürkischen Redaktionen zerstört fein, >b daß die Zeitungen ihr Erscheinen eingestellt hätten. Viele Offiziere seien umgebracht.

Die Türkei und die Mächte.

Es gewinnt immer mehr den Anschein, als wenn die Mächte, 'tor allem England und Rußland, einzugreifen beabsichtigen. Der mglische Botschafter hatte am Donnerstag eine Audienz beim Zaren. Es wurde ein Plan für ein gemeinsames Vorgehen Ruß­lands und Englands in der -Orientfrage besprochen.

Wie in diplomatischen Kreisen Sofias verlautet, arbeiten die 'Aestmächte eifrigst auf die beschleunigte Regelung der türkisch- bulyarischen (Streitfragen und Anerkennung des Königreichs Bul­garien zu. Einzelne Vertretungen seien bereits verständigt, daß wie Regelung in den nächsten Tagen zu erwarten fei.

Bulgarien hat bis jetzt noch nicht mobilisiert, jedoch sind tie Garnyonen längs der Grenze, besonders im Osten, sehr stark. Dior befürchtet man weniger einen Krieg mit Der Türkei als .Komplikationen in Mazedonien, Albanien und im Sandschak, lerfcnbe, die aus Konstantinopel kommen, berichten von Tausenden '»on Toten und von Der Störung Des Bahnbetriebes ab Adrianovel. Ker hält mau alle Diese MelDungen für ErfinDungen, glaubt aber mch nicht an Den BestanD des neuen Kabinetts und an die Er- ialtung Der Ruhe. Man befürchtet infolge englischer Unter» ''Übung ein Ausleben der bulgarischen BanDontätigkeit. Ei-uzelne bulgarische Banden tauchen bereits auf. Die Stimmung ist nn- neränbert. Alle Provinzgarnisonen smd bereit, sich Dem Marsche Es Die HauvtstaDt anzuichließen. Es herrscht große Begeisterung. .'oaS^ganze LauD protestiert gegen Das neue Kabinett.

In Sofia haben mehrere Vertreter Der Großmächte beim Ministerpräsidenten bezüglich Der Haltung Der bulgarischen Re­gierung gegenüber den Ereignissen in Der Türkei ErkunDigungen Ginge .logen. Sie erhielten Durchaus beruhigenDe Versicherungen. Ebenso erhielt Der türkische Geschäftsträger vom Ministerium Des Acußeren Die Versicherung, Daß Bulgarien keine agressiven Ab- "chten gegen Die Türkei hege. Einzelne bulgarische Blätter greifen de Negierung heftig an, weil sie Den Ereignissen in Der Türkei gegenüber untätig zusehe, anstatt Den günstigen Augenblick zu be- iiutzen, in die Türkei einzufallen. Von Verhandlungen oder Der Zahlung einer Kompensation dürfe angesichts der Revolution in do.r Türkei keine Rede sein.

2er >LommanDant Der englischen M i11e l me erf lo 11e I)ai Wehl zur Entsendung Der ihm unterstellten Schlachtschiffe erhalten. Obwohl Der Zeitpunkt ihrer Abfahrt unb ihr Bestimmungsort imbetämit 1htD, glaubt man, Daß sie sich in die türkischen Ge­wässer begeben werden. Es ist nickst uiuvahrscheinlich, daß Das Ziel die Küste Der asiatischen Türkei ist. Das LinienschiffOzean" lätgt bereits unter Dampf.

Auf Grund Der Ereignisse in Der Türkei hat auch Die französische dnegicrung beschlossen, zwei geschützte Kreuzer nach Dem Pyraens ' >hi cntfenDen. Die nach Dem Pyraeus entsandten Kreuzer sind 1 b<rViktor Hugo" undJules Micheler".

liehen di eHaltungde röst erreicht sch-ungarisch en :

Die Antwort des Eisenbahnnnnislers an den Verband leressant ist, was der Minister über Die Lasten sagt, welche die

reisende-- Kaufleute in der ^rane der Crifenbnhnrefnrm snrickit Bureaukratte Der italienischen Flotte auferlegt. Die italienische

renenoe- »austcute in der ^rage Der Vtfenvahnreform prtcht ^t 817 Hilfsbuchhalter tntt U/e Millionen Gehalt, Die llch ln erster Linie dahin aus, daß eine vollständige Aende- österreichische Flotte nur 40 mit 55 000 Kronen. Italien hat

rung des noch nicht zwei Jahre bestehenden GepäktarifS nicht 375 Zeichner, Oesterreich nur 13.

in Aussicht genommen werden könne, da er gerade für den In Mern bähen Die Ausständigen nach einer Intervention Kaufmann, vornehmlich bei der Ausgabe großer (Scpärfftüd. bti MseiPMfetet beich,Visen, die Arbeit teilweise wieder auf. unb bei weiten Entfernungen, sowie bet zusaminenstellbaren Forderungen Der Arbeiter auf Lohnerhöhung, die sie mit Der

Fahrscheinheften große Vorteile gewahre, denen gegenüber die Teuerung der Lebensmittel begründen, abgelehnt. Die Aus-

Nachteile in den Kauf genommen werden müßten. Ueber die ständigen griffen gestern 9 Km. von Mazamet eine Fabrik an.

Abfertigung von Reisegepäck ohne vorherige Lösung von Fahr- Ein ^fftzier des 143 ^'^^<^Eegiments, der Den in Der

Fabrik aufgestellten Posten befehligte, wurde durch einen Steine farten leien in den Ausfuhrungsbestimmungen zum Taris löur| am: A-opse verletzt. Der KmumanDeur der Kavallerie-Brigade nunmehr neue Vorlchriften getroffen worden, über die auch Des 16. Armee-Korps ist in Mazamet eingetroffen.

bei Musterkoffern nicht hinausgcgangen werden könnte. Die Meuterei in Der französischen M a r i n c. Nach Vorschriften über die Zulösung von Fahrkarten beim lieber- Pttvatnachrichten aus Grand Bassam^hat an Bord des nach Takar entsandten franzoiischen KreuzersDuchavla" eine ernste Meu- qaiig^ in höhere Wagenklaffen seien nicht 8n andern, so lange terc- stattgefunden Die Mannsckiaft, welche sich über die allzu- Die ^ahrkartensteuer noch beiteht. Die Zulaffung der Um-1 strenge Behandlung beklagte, sang dieiJntemationale, veranstaltete

schreibung der Fahrkarten für andere Wege erscheint dem I eine lärmende Kundgebung gegen den SchiffsLommandanten, weil Minister nach Aushebung der Rücksahrkatten überflüssig. Die ein Maschinist migeblick) ans Mangel wn ärztticher Pflege gestoben w (W"9 n^8ÄrtTn T?c:inifter

ebenfalls ab, da hier örtliche Verhältnisse maßgebend seien. | Die Position Iswolskys gilt in Den letzten Tagen als gefestigter.

Ans Stcrdt rrnö Land.

Gießen, 17. April 1909.

* Tageskalender: Kolosseum: Täglich Vorstellung Kine ni atographen- Theater: Programmwechsel.

heute die Beratungen des Finanzausschusses Der Zweiten Kammer fortgesetzt. Tie Regierungsvorlage, Nachweisungen der Ein-und Ausgaben für 1904 bett., wurde, H TT t,-,.

verlesen und ohne Debatte vom Ausschuß genehmigt. Ter,,, J ? J Ir1, intcrnsQm?n^ Cl] ÄucS ^uc 9C* Anttag Noack, bett, die Witwen- und Waisenversorgungtt^^ Psychologie und Psychiatrie nehmen nach der Zrvilstaatsdiener und Lehrer wurde zuruckgestelli mit bec endgilugen Mitgliederliste außer den Vortragenden Rücksicht auf eine von der Regierung in Aussicht gestellte 89 Mitglieder teil. Darunter sind nach Berufen 45 Mediziner Denkschrift. Ein Anttag Ulrich und Gen. geht dahin, die (Amtsärzte und Anstaltsärzte), 32 Juristen (Richter, Staats- Regierung zu ersuchen, eine Vorlage einzubringen, wonach onwälte, Nechtsanwälte und Polizeibeamte), 7 Direktoren die religiösen Gemeinschaften zur Deckung ihrer von Strafanstalten, 4 Anstaltsgeistliche. ES sind aus Hessen Beduriny^e lediglich auf di- Beiträge ihrer Mtglieder miJ36, aus ben anderen deutschen Bundesstaaten 41, darunter

-ns staatl.chen Mitteln Prusten 17, aus Bayern 14. Ausländer nehmen in Wegfall kommt, wurde nach einem Referat des SLba. .o . -T . , . r . r .... . *

Brauer und kurzer Beratung vom Ausschuß mit Stimmen- tei' bQ^l,^ec ^o^ers Oesterreicher und Hollander. Den Mehrheit abgeleynt. Ein weiterer Anttag Ulrich und Gen., mor9cn aus Giegen Icheidenden Besuchern des Kurses rufen bett. Einkommen- und Vermögenssteuer, wurde wir em Lebewohl und auf Wiedersehen in Gießen zu. zurückgestellt. Der Ausschuß lehnte dann eine Vorstellung ** Bahnpersonalien. S. K. H. Der Groß Herzog )es Äeueraufsehers Pitzer aus Darmstadt um Pensions- haben den Regierungsbaumeister Gust. Koehler aus Bornheim erhöhung ab, desgleichen die Vorstellung der hessischen Be- »um Eisenbahn-Bau- und Betriebsinspettor in Der Hessisch-Preußi-, amten der ehemaligen Main-Neckar-Bal)n, bett. Wohnungs- l'lhen Eisenbahngemeinschaft ernannt.

geld. Die nächste Sitzung des Ausschusses wird, voraus-' ichtlich Freitag nächster Woche stattfinden.

Monarchie gegenüber den Ereignissen in Der Türkei wird DerI Neuen Freien Presse" von rnaßgebenDer Stelle folgenDes mit- geteilt: Tie österreichifch-ungarifche Regierung steht gegenüber Den Vorgängen in Der Türkei auf Dem Standpunkt Der reinen Beob­achtung. Oesterreich-Ungarn nimmt an Den Vorgängen in Der Türkei selbstvcrstänDlich großes Interesse: cs ist insoweit an Den- selben mehr interessiert als Die anderen Mächte, als es in Der Türkei nächstbenachbarte Großmacht ist. Wenn auch unser Interesse gegen- . ______________

würtig ein geringeres ist als früher, nachdem durch das Entente- Werkstätten kein Material zur Verarbeitung zur Verfügung Protokoll die Differenzen zwischen uns unb der Türkei beigelegt steht, war das Werk genötigt, auch den übrigen Arbeitern worden smd, so kann es uns nicht gleichgülttg sein, wenn sich etwa 200, zu kündigen aut dem Balkan so große Umwälzungen und Erschütterungen voll--.

Siehen Oesterreich-Ungarn wird Die weitere Entwicklung Der Er l ergnisse abwarten. Die österreichisch-uiigarischc Regierung hofft, Dai; es gelingen roirD, im Interesse Der Türkei DrDnung und . Ter König von EnglanD ist mach einer längeren Unter-- geklärte Verhältnisse herzustellen. reDung mit Clemenceau gestern abenD um 6 Uhr 20 Min. von

Tie Unruhen in Adana Paris abgcrciit unb wirb mit ber Königin in Le Bourget bei

AkKlein - sien, -,nder N°rdw-stgr-nz° Stzrims, in M»n°, dm bort werden di- M-1-stät-n

sind auch wieber ernste Unruhen ausgebrockten, so daß schon Das ^De V L at d er n t <-r ha r T f r r A o« 91

StanDrecht proklamiert luerDen mußte. Nach einer MelDung Der <r a V ° T<n n 1 n

Agence Havas aus Konstanttnopel wurden in Adana 60 Armenier ?n,inUwrS^i§rn!!er^ in^K^stem unttr dem Vorsitze deS Staats­getötet, sowie zahlreiche Häuser geplündert und in Brand ge- ^A^^^erd ^Smat wine erste Sitzung ab. Von den steckt Ein jöeutirficr unb her Traamnan PTmfiidu'rt 6\>n- r? Staaten, Die Mitglieder Der Vereinigung lind, waren verireten ul?ts ^ VenDunDet - P e u 1 a n b ' Frankreich, Oesterreickt-Ungarn, Belgien, Täne-

Gefellschaft melDet aus Me'rsina vom 16 Avril Daß Die ©tobt ^rF' Italien, Norwegen, Holland, Rumänien und die

Adana in Cilicien seit vorgestern Abend in Flammen steht. In «rüstel wurbe^'um^^S?k

den Sttaßen findet ein entsetzliches Gemetzel statt, ein Gifen- ?nurtb.c^ »um, ^cnis . geroablt.

bahnzug Der Linie ADana-Mersina wurDe angefchossen. Die Agitation zur Vermehrung Der Italic-

Deutsche Kolonie, Die Ingenieure Der Bagdadbahn und eine ^?^ommen DerCorriere

Baumwollgesellfckwft telegraphierten an Den Deutschen Botschafter -^^ontlicht ^e nE'UnttrreDunp mLt Dem Mmistcr

um Scktutz. Soeben wird weiter gemeldet. Der Großwesir habe m

*0toehai *l'fltartiWc ÄX ÄÄÄVÄ

S.. ,3 , 9, 9 . I Die Beziehungen zwischen Den Vblkern können sich jeDen Äugens

blick änDem unD die Schiffe lassen sich nicht improvisieren. Italien habe feine Lungen auf dem Meere. Die Flotte erforDere Haupt-