Ausgabe 
17.9.1909 Erstes Blatt
 
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Auergesellschaft Berlin 0.17

Die günstige tage der h Mburg-Ameriia-tinie.

Hamburg, 16. Sept. Tie Hamburg-Amerika- Linie teilt mit: Im Anschluß an die vom Norddeutschen iSlonb verössentlichten Mitteilungen, in denen es heisst, das; d-e finanziellen Perl)ältnisse der Gesellschaft sich durch das bis ib'rigc gute Iahrcserträgnis ganz wesentlich erleichtert haben und M der Norddeutsche Lloyd ebenso wie die Hamburg-Amerika- V nie gegenwärtig über mehr als hinreichende Barmittel verfüge /ld seinen laufenden Verbiirdlichleiten glatt Nachkommen konnte, Kirsten folgende Angaben über die ü b c r a u s g ü n st i g e f i n a n '> elle Lage der Hamburg Amerika-Linie von Jn- Koessc sein: Die Gesellschaft verfügt gegenwärtig über liquide pidttcT, die sie aus den Erträgnissen des laufenden Geschäftes len gesammelt hat, im Betrage von 191/2 Millionen Mark, obwohl im Laufe dieses Jahres Zahlungen für Schiffsneubauten im betrage von 151/2 Millionen Mark geleistet hat, von denen meh Ince Millionen kontraktlich erst Nach Ablanf des Jahres 1909 fällig waren. Daneben hat die Gesellschaft bekanntlich buchmäßige Reserven, die laut Bilanz vom 31. Dezember 1908 sich auf Kl Millionen Mark stellten. Daß die gescl)äftlichen V^'rhältnisse I i der Hamburg Amerika-Linie sich im Lause des Jahres recht ' friedigend gestaltet haben, ist aus den wiederholten Mitteilungen chc.'its bekannt geworden.

Tchwabenklub *'^8$ beizutrcten, werden freundlichst zu einer Besprechung aus Samstag den 18. September, abcuds ' .9 Uhr, bei unseren! Landsmann, Restaurateur Gustav Larchiuger, Wil- helmstraize 49, Ecke Ebelstraße, eingctaden.

Mehrere Landsleute.

Zwischenzündung mit nur einer Dauerzündflamme.

Beste und sparsamste Aussen­beleuchtung für alle Zwecke,

Die Restauration im Stadttheater ist für die Spielzeit 1909/10 zu verpachten. Bewerber wollen sich bis spätestens Samstag den 18. d. Mts. schriftlich bet Großherzogl. Bürgermeisterei melden unter Angebot einer Pachtsumme und unter Mitteilung einer Preisliste für Speisen und Getränke. ^*/a

Theaterbauverein, G. m. b. H.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Feucrivchrübungen »ur Prüfung der Bereitschaft unserer Wehr und zur lieber beit unterer Stadt sind geimh von Wert, ober day man sie in derartiger Form und in solch rücksichtsloser Weise zur Ausführung bringt wie gestern abend, dürfte doch zu weit gehen.

Als ich mich geftent abend aus einem Spaziergang durch den dem Gymnasium gegenüberliegenden Teil der Südanlage befand, bemerkte ich plötzlich über unserem Stadtlheater roten Feuerschein und ^.ampswolkeii ausstcigen. Beim Hinzueilcn sah ich denn auch, das; der ganze Schnürboden in rotenFlammen" stand und das; die Feuerwehr bereite vor dembrennenden" (Gebäude mit Leitern und Schläuchen teschästigt war. In der Annahme, das; im Theater wirklich Feuer ausgcbrochen sei, bemächtigte sich der Heraneilcnden begreiilickTerweise grosser Schrecken, der nicht gerade jedem zu träglich ist, wenigstens teilt Einsender dieses chic rin nicht die Meinung des anwesenden Herrn Branddircltors, der, wie ich zufällig hören konnte, sich dahin äußerte, daß eine kleine Auf­regung für das Publikum ganz gesund sei.

Wennschon es gerechtfertigt erscheint, eine vorherige Benach richtigung des Publikums zu unterlassen, um einen allzu großen Andrang vorzubeugen, so ließe sich nach Meinung des Einsenders eine derartige Hebung auch olme die zur unnötigen Beunruhigung des Publikums führendenTheatcrzutaten" (Feuer­schein und Rauch) zur Ausführung bringen.

Origincrl-DrahtmeL-nugen.

Zeppelin III.

. Walldürn, 17. Sept. III* wurde heute morgen zwischen 8 itnb */29 Uhr zwischen hier und Hardheim dem

Paris, 16. Sept. Eine Tcvcfche des ,New Port Vjeralb' aus Peking meldet: In die Bevölkerung sind neue Gerüchte über eine schwere Erkrankung des j u n g e n a i f e r 5 von (S b i n o gelaugt. Ter junge Staifer habe mehrere schwere Anfälle von Dysenterie erlitten.

Paris, 17. Sept. Der neue Militär-Ballon Li­berte hat gestern mit Erfolg seinen ersten Abnahme Flug ausgeführt. Das Lusl'chiif ff eg zu Moison nui um 6 Uhr nwrgens und kreuzte bis 11 Uhr 25 Min. Im Verlauf der Fahrt, während der ohne Balastabgabe260 Mm. zu rückgelegt wurden, tret der Lenkballon manöverierende Truppen, über denen er eine Reihe wohlgelungencr Manöver aussührte. Der Ballon war mit fünf Personen beseht.

8er UM in JMnM in Heg beginnt Montag den 11. Oktober, morgens 9 Uhr, in den Schulhäusern auf Lswaldsberg und in der Stcinstraßc.

Derselbe umfaßt: a) Kurse in weiblichen Hand­arbeiten, b) Kurse für Handarbeitslehrerinnen, c) die Hochschule, d) die HancHaltungsschule, e) Kurse für HanshaltungSlehrerinucu.

Slmnelbungcn sind spätestens bis 1. Oktober zu richten: zu a) und b) an Frau Geheimrat Gebhardt oder Frl. Moser, zu c) und d) an Frau Oberbürgermeister Mecum oder Frl. Deutsch, zu e) an Frau Geheimrat Gebhardt oder Frl. Deutsch.

Ausführliche Prospekte versenden die genannten Damen auf Verlangen und unentgeltlich.

Monöoergelände zufahrend gesichtet. Der Nebel ist ocr- schwunden.

furchtlos und treu!

Alle hier wohnenden Württemberger, welche gesonnen sind, einem .zur Pflege echt ichwäbischcr Gemulllchkeil und ländsman'.ischastlichen

Neue Erklärungen PearyS.

2t. Johns, 16. Sept. In einer Unterredung, die P eary mit einem Gewährsmann des Reuterschcn Bureaus in Battlcharbour hatte, gab er seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß er Banlelt nicht zum Pol mitgenommen habe, doch habe er keinen Grund gehabt, das im vorn­herein festgesetzte Programm zu ändern, das darin bestand, daß Bartleit zurückkehren solle, sobald der 88. Breitegrad erreicht sei. Er, Pearn, habe gedacht, daß das Zeugnis und die Aufzeichnungen seiner Mameraden beweisen würden, daß er über den 88. Breitegrad hinausgegaugen iei und daß das Zeugnis seines schwarzen Dieners und der Eskimos, seinen Anspruch, den Pol erreicht zu haben, bestätigen würden. Pearn erklärte,ferner, Dr. Cook habe Feme Beweise dafür, daß er irgend einen Punkt jenseits der Küste erreicht habe und erwähnte, daß ihm, als er int August mit dem Roosevelt nach dem Süden kam, ein Zeuge ihm mügctcilt habe, von Dr. Cook im ?lpril inEtah" erfahren zu haben, daß er und Cook am Pol gewesen seien und daß die beiden Eskimos Cooks in Etah seien. Von ihnen habe Pearn Er­klärungen und rohe Auszeichnungen erhalten, welche ergaben, das; Cook und die zwei Eskimos nur zwei Tagesmärsche über das Polareis unternommen hatten und dann zurückgekehrt seien. Peary schloß mit der Feststellung, daß er auf seiner letzten Reise ebenso vorgegangen sei, wie bei früheren, die auch niemals angezweifelt worden seien. Dr. Cooks Behaup­tung, den Mount Mackinley bestiegen zu haben, sei bestritten worden.

Die neuen Steuern in Frankreich.

Paris, 16. Sept. Der F i n a n z m i n i st e r teilte dem Budgetausschuß die von ihm geplanten neuen Steuern mit, welche er zur Deckung des Defizits von 200 Millionen einzubringen gedenke. Unter den neuen Steuern, welche vor kurzem in Vorschlag gebracht worden sind, hält er nur diejenigen aufrecht, betreffend die Weingroßhändler, die Anilinfabriken und die Hypo- thetenstempelsteuer, welche zusammen etwa 4 Millionen ein­bringen werden. Die vorgeschiagenen Steuern auf Gruben­ausbeutung, Automobile und auf die Lichtreklame behält der Minister bei, aber mit gewissen Abänderungen. Diese Steuern sollen 12 Millionen ergeben. Der Rest der not­wendigen neuen Einnahmen soll erzielt werden durch eine Mänderung der Erbschaftssteuer, der Ertrag bc trägt 40 Millionen, und durch die Abänderung der Steuer auf Getränke 60 Millionen, ferner durch einmalige Ab gäbe bei neuen Gründungen von Wirtschaften durch Steuererhöhung des Alkohols sowie durch eine Bedarsssteuer für die Garantie der Herkunft der Weine. Diese sollen zusammen 63 Millionen ergeben. Eine Er­höhung des Verkaufspreises für Luxus tabak soll 65 Millionen ergeben und eine Steigerung der Tabaksteuer 10 Millionen.

Bekanntmachung.

Für Errichtung der clektriichcn Straßenbahn soll die Lleserung und Anfuhr von

1000 cbm Hardtschutt

öffentlich vergeben werden.

Die Bedingungen können bei der unterzeichneten Der Wallung während der Dicnstitundcn cingcscbcn werden.

Angebote sind bis zum 21. d. Mts., vormittags 11 Uhr, an die unterzeichnete Dcrwaltung cinzurcichen.

Gießen, den 16. September 1909. ßn/

Stadt. Elektrizitätswerk Gießen.

Stolle.

Bekanntmachung.

9indj der am 20. d. MtS. in Alraft tretenden neuen Wochen- larktordnung ist von allen zum Berkaus ausgestellten oder ausgc- nlen Gegenständen ein Marktstandgcld zu entrichten. Das Sland- ?!d beträgt:

IC Pfg. für jeden in Benutzung genommenen lausenden Meter 20 Psg. für jeden Handwagen und jeden bespannten Wagen von weniger als 2 m Länge

IX) Psy. für jeden bespannten Wagen von mehr als 2 m Länge. Die Platzeinteilung ist im Pjlaster ersichtlich.

Standycldcrbcbcstellen und eingerichtet worden an den 'ItroierbebefteUeii der 4 Tore und im Turiubatts am Brand. Die n den Toren vorbeikommenden Marklverkäufer baden das Markl- andgeld bereits an den Toren zu entrichten. An der Erhedeftelle n Turmbaus werden nur Scheine ausgegeben für die an den cren ttirtn vorbeikommenden Personen ober sofern die gelösten ümidgeldscheine für den in Benutzung genommenen Platz nicht iiSreichen. Die Verkäufer bekoninien ihre Plätze durch den Markt- ici'ter nach der Reibenfolge ihres Eintreffens angewiesen. Sobald r die ihnen angewiesenen Plätze eingenommen baden, müssen sie di über die Zahlung des Standgeldes ausiveisen können. Die »chttungcn find sichtbar zu tragen und aus Verlangen den Auf- diiübcnmtcii vorzuzeigen. Wer fick bei der Kontrolle über die lahlung des Standgeldes nicht answeisen kann, bat den dreifachen betrag des gesckttldeten Standgeldes zu entrichten.

Bei verweigerter Zahlung des Standgeldes kann ohne mei­nes die Ware mit Beschlag belegt und sofort auf Kosten des Zahlungspflichtigen versteigert werben.

Die Zahlung des Standgeldes wird durch den Marktinetster nb die hierfür besonders bestellten Aussichtsbeamten überwacht.

Den Anordnungen des Marktmeiiters ist bei Meiduna der kegweisnng voni Marktplatz nniveigerlich Folge zu leisten.

Zinviderbandlungen tverden mit Geldüraie bis zu 30 M oder lit Hast bis zu 8 Tagen bestraft.

Gießen, den 10. September 1909.

Großherzogliche Bürgermetstcrel Gtcßen.

. I. B.: Keller.

Kleine Tageschrouik.

,2,c MorgenbläUer melden aus Ber (in: Em Posthilfs- arbeitet batte un inneren Dienst Eingänge abzustempclu. Er

V J r- d? Na nro etsungen an, die er zu Hause fo ? ff, daß sre an lerne eigene Perton gerichtet waren. Post' wLr-' bQB-c Qur fc,nc eigene Person gerichtet waren. Eine ^orepat vermlyte die eenbung und fragte bei dem Absender an h^T £!?l®a5eitcr ,DUTbc bald übersübrt und verhaftet: es wurde einc andere Postamvcisung gefunden, die er gleich Wits falick)cn wollte.

-,3" der Wohnung des 'oegen Todschlages mit Zuchthaus vor- beitraUar Hausierers Bogt tn München-Gladbach wurde eine ooHiliinbige Falschmünzerwerk statte entdeckt. Vogt wurde verhallet. J

In der Braunkolistngrube Sr ppershausen gerieten a cht Bergleute durch Waisereinbmch in L e b c n s g e f a b r Inner wurde getötet; drei schwer verletzt Die übrigen* konnten gerettet werden.

, Testament enthält, so wird aus Ncwyork

berichtct, 94 Worte: er verswst über ein Vermögen von 320 Mil l tone n M arkzu gunsten seiner Witwe, die gleich zeitig zur Vollitreckerin des letzten Willens bestimmt ist.

Aus Parts meldet man: Am Donnerstag drangen 150 streikende Ar bet ter in die Werksiätte der Gasanstalt zu L t. x e n i 5 und versuchten, die dortigen Arbeiter zum Ausstande zu bewegen: als diese sich weigerten, begannen die Streikenden fte mit Stangen und Eisenstücken zu bombardieren. Tie Polizei ickritt ein. es entstand ein Handgemenge, wobei sechs Arbeiter, unter ihnen drei schwer, verwundet wurden.

Gerichtssaal.

Staatsanwalt und Gericht Aus L a n d s h u t i B. wird über einen peinlichen Zwischenfall im Gerichtssaal be­richtet. Darnach hatte der Staatsanivalt Stander an den Rechts- minmll Hotter beleidigende Anfragen gestellt, die dieser als eine llnverschäintheit zurückwies. Der Staatsanwalt beantragte sofort hohe Ordnungsstrafen gegen den Rechtsanwall, worauf aber das i-cricht nicht reagierte. In großer Erregung verließ der Staats- nnaintt den Sitzungssaal mit den Worten:Ich bin nicht mehr luhig, die Vertretung vor der Strafkammer weiter zu führen." Der versitzende der Stiaikamme' erklärt«- das Vorgehen des Staats- nnmalts als eine schwere Beleidigung Ses Gerichts.

Bekanutnmchung.

Petr.: Wie oben. ,, , ....

I Nachdem das sachverständige Mitglied ber Vollzugskommmion Rinrid) Müller II. von Hausen verstorben ist, lade ich sämtliche fceligtcn Grundeigentümer zur Nemvahl eines zur Vollzugs- ßuimiffion zu berufenden Sachverständigen aus

Umstag den 2. Oktober 1909, vormittags 9 Uhr, P das Rathaus zu Hausen ein. , ... .

L In dieser Versammlting hat jeder anweseitde beteiligte Grunds ß'.citümer eine Stimme, auch rociut er mehrfach bcoollinachtigt 4 .Die Wahl erforbert zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von Kwibrittcikn der Aiuvesenben und ist unter dieser 4DS.dUy|m^ng Mch für die nicht erschienenen Beteiligten verbmdlich. Betei- Ml<c Grundeigentümer im Sinne des Feld bereu ngungsgesetzes M, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetrage t ut.

L Wird, was zulässig ist, ein Stellvertreter der Snc^erstandlgen wnt Sachverständigen gewählt, so findet in diesem -termtn auch I*1' Wahl eines neuen Stellvertreters statt. o .

Kommt eine gültige Wahl nicht zustande, so hat die ^anbes- kmMrsswn den Sachverständigen zu ernennen.

Friedberg, den 13. September 1909 "

Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissar:

Schn i t tl Pahn, Äreisaintmann.

Bekanntmachung.

etr.: Feldberemigung in der Gemarkung Hausen, Kreis Gießen. . . ...

Nachstehende Bekanntmachung bringen torr hiermit zur offent- lhen Kenntnis.

Gießen, den 16. September 1909.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gteßen.

I. V.: Keller.

JS I hr des SH I '"ft I W W l« WO

^uwiorifi Ag, 9ant und

' taä'n, bieiZl ltn »eriien I

ben SültffiI ^u. Russist* I ® Worten I men unb einem ivr»! ldtmtroivs chen Volkslebens «W lsten Beifall. $21

Ke sich ^1 m. Zwei Lvubmml tleang, foetteijensl ?unst des Pnblibml ^uhnenerscheinmiLW ei doch dezente . was man von entsprechend lebhchW Ze Kapelle, die un-1 oller stehl, öetbsl esuch des jetzigen LZ mmer bereicheri rncl achter Unterhaltunz-I 'wehr hatte zu ifal ie Stadttheater au-al t Hebung zu Chimki gemeldet. Ter ciW t Eintreffen hatte &| ach dem Malersaal nl nte Löschzug alarntvr.l :s Feuers wurde rl Feuerwerker SourfltrJ öschzüge und ?(ni^| Minuten in AnMl st, da den Feuerirevl ts bekannt war. Tch I sicheres Arbeiten Hebung, die unter Itt I >igaird stand, westti I Stadtverordnete ti bei.

DtragcnlaUtnen ie§. Unsere Stabt il linieret Lateruenansick nlaternen, MptsäW der lvlarbnrge^ A" ser-Allee und Schlsp [labt an der Ost-An!^ lermeifterei sind jetzt-l ersehen. Abends aM cch eine kurze Zeil - I is Achtecken der Latem ) durch eine neueM der soqenannten Jbtnj lie Nacht- ober M morgen zu»' ligslraße zu WA ichtdeleuchtung bei üj men bepflanzten dM

Golfplatz vorncßmen. Ter Fremdenstrom blieb bis zum «späten Nachmittag in der Stadt. Der Joharmisberg war len ganzen Tag besetzt. Man erwartete nämlich immer Tod) 'seppelin III Aber diese Hoffnung wurde nicht mehr <rfüllt. Mer was noch nicht geschehen ist, kann nod) werden Direktor Colsmann hat hierher die Mitteilung gesandt » Zeppelin III bis spätestens Samstag früh Bud-Nauhem! iberfliegen würde.

Mainz, 16. Sept. Kommerzienrat Wilhelm Röm- 5eld, Besitzer der bekannten Gießerei, der 15 Jahre lang, 6is Ende 1907, der Stadtverordnetenversammlung angehörte' üt heute nachmittag im Alter von 54 Jahren gestorben' 7ömhcld, der der irationalliberalen Partei angehörte, war rin hervorragender Techniker, den man sctncrzcit ungern aus Dem Stadtverordnetenkollegium scheiden sah. (Frkf. Ztg.)

= Wetz l ar, 16. Sept. Der Wiederanfang des Unter» ^chts hat bei unserer höheren Töchterschule eine genberung gebracht, die viel besprochen und nicht überall z zebilligt wird. Die Schülerinnen der Anstalt tragen nämlich iwn jetzt abt sogenannte Klassenmützen.

* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den a d) b a r ft a a t e n. Der Kriegeroerei n San bringen l>ilt am 19. und 26. September fein Preisschießen zwischen Eaubringen und Lollar ab Nächsten Sonntag findet in H o t z- \ heim Kirchweihfest stati. - In C d fl a b i ist eine her ^testen Einwohneruinen, Frl. Elisabeth Groller, im 91. Lebens- idfjr verstorben. Der Landwirt Friedrich W e i n e I II] m ja i n ® r ü n b a u rombe mit 53 Stimmen zum Beigeordneten qtwählt. Der VerbandDeutsche Reichsjechtschnle" kaufte in Ufingen ein größeres Grundstück, um darauf das f e ch st e Ä a i f e n h a u s zri errichten.

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1 flammig 2flammlg Sflammig 4flammig 5 flammig

Kosten pro Brennstunde t>al 15 Pf. pro cbm Gas

1 1/2 Pfennig

3 Pfennig

4 1/2 Pfennig

6 Pfennig

71/2 Pfennig

Märkte.

fc. Frankfurt a.9)1., 17. Sept. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 9 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 4.204.80, Slroh Mk. 2.602.80. Alles je 50 Kg. Die Zufuhr kam aus den Kreisen Friedberg, Geluhauseu und Dieburg. Geschä't flott.

PorauSjichtlicke Witterung für Hefteu am Samstag dem 18. September: Kerne wesentliche Aenderimg, doch etwas kühler.

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