Ausgabe 
2.6.1909 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.

Das konservativ - klerikal polnische §teuerbukett.

angegebenen

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'SCaUgoyrct >; monatlich 75 Pf., vrerttl- jäbrlicb Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch ViePost Mk.2. Viertel­jahr!. ausschl. Bestellg. ZeilenpreiS: lokal 15Pj-, auswärts 20 Pjenniq.

Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; s Feuille­ton undVermischtes" K. Neurath; fürStadt u. Land" undGerichts-

Bergleute. Insgesamt sind in diesen 5 Ländern rund 2 Millionen Bergleute vorhanden.

Deutsches Reich.

Der Reichskanzler F ü r st v. Bülow empfing am Montag den Wirtlichen Geheimen Legationsrat Dr. Kriege nach seiner Rückkehr aus dem Sxtag und am Dienstag den tlnterftaatssekrctär im Reichskolonialamt v. Lindequist nach dessen Rückkehr aus Ostafrika.

Generalleutnant E m m i ch , bisher Kommandant der 10. Division, wurde unter Beförderung zum General der Infanterie zum kommandierenden General des 10. Armeekorps in Hannover ernannt.

Zur Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise N e u st a d t - L a n d a u fand am Pfingstmontag eine Der- trauensmänrrerversammlung des Bundes der Landwirte statt. Wie derPfälzische Kourier" meldet, wurde eine Resolution angenommen, worin der Bund der Landwirte sich bereit erklärt, mit der nationalliberalen Partei ge­meinsam in den Wahlkampf einzutretcn, aber nur solchen Kandidaten zu akzeptieren, dessen Anschauungen in den Fragen der Reichsfiuanzreform mit denen des Bundes der Landwirte im Prinzip übercinstimmen. (Das wird schwer halten. D. R.)

Arbeiterdemvnstration in München. Gestern vormittag halb 11 Uhr veranstalteten 800 Arbeiter in München eine Demonstration, indem sie in geschlossenem Zuge durch die Stadt marschierten und Deputationen an die Zeitungsredaktionen entsandten. Die Demonstration war hervorgerufen worden dadurch, daß der Verband der Arkwkr- geber für das Baugewerbe die Behauptung aufgestellt hatte, es herrsche ein Maurermangel.

Zu dem Befinden des Fürstbischofs Kopp wird gemeldet: Rach dem verhältnismäßig guten Befinden, des ersten Feiertags trat in der Rächt zum zweiten eine wesentliche Verschlechterung ein, die auch den ganzen Tag über anhielt, so daß bei der stets stärker werdenden Herz'- schwäche das Ende des Kirchenfürsten zu erwarten steht. -

Evangelisch-sozialer Kongreß.

Unter starker Teilnahme der Bevölkerung begannen gestern in Heilbronn die Verhandlungen der diesjährigen Tagung des Evan- gelisch-sozialcn Kongresses. Die diesmalige Teilnehmerliste weist eine Besucherzahl auf, wie sie noch nie erreicht worden ist. Das Hauptkontingent der Besucher stellen Geistliche, Bentfsarbeiter der Inneren Mission und Leiter und Angestellte solcher Organi­sationen, die in freier Liebestätigkeit stehen. Bei der Be­grüß u n g s v e r s a m m l u n g war der große Saal des Äon- greßlokals dicht besetzt. Namens des Ortsausschusses be­grüßte dessen Vorsitzender Chefredakteur Iäckh von der Neckar- Zeitung die Erschienenen. Weitere Begrüßungsansprachen wurden gehalten von Friedrich Naumann, der dem Vor­stände des Kongresses schon seit einer Reihe von Jahren angehört, der srühere Stadtpsarrer, jetzige Universuätslehrer in Tübingen Dr. Wurster, der Vertreter der Heidelberger Universität Dr. Trö lisch u. a. Zwischen den einzelnen Ansprachen wurden Liederchöre vorgetragen. Die geschäftlichen Verhandlungen be­ginnen morgen vormittag 9 Uhr.

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Die Rumpfkommission, die von derKöln. Ztg." rich­tiger klerikal-ko nscrvativ-polnisckerKonvent genannt wird, hat folgende Steuern bewilligt, dienach mäßiger Schätzung" die daneben angegebenen Cr bringen sollen:

KslMfche Tagesschau.

Der Internationale Bergarbeiterkongreß wurde am Montag int Berliner Gewerkschaftshause eröffnet. Die geschäftlichen Verhandlungen begannen am Dienstag. Smielly- England begründete an diesem Tage zunächst bei dem Punkte der TagesordnungGrößere Sicherheit in den Gruben" folgen­den von der Föderation Groß-Britanniens eingebrachten Antrag: Dieser Internationale Kongreß beklagt den sehr großen Verlust an Menschenleben, der beständig in den Bergwerken jedes Landes vorkommt, und fordert alle europäischen Regierungen auf, das Einbringen von Gesetzen zu beschleunigen, durch dt.' solch' schreck­lichen Unfällen, wie sie in den letzten zwölf Monaten in Groß- britannicit und auf dem europäischen und amerikanischen Fest­lande vorgekommen sind, entgegengewirkt werden kann."

Auf eine Anfrage des Abg. Hue bezeichnete es das Mitglied des englifchen Unterhauses, Braee, als richtig, daß man in Eng­land Arbeilerkontrolleure habe; aber die Bergarbeiter sind mit ihnen durchaus nicht zufrieden, da sie noch lange nicht die Funk­tionen, die man verlangt, haben. Ballas-Belgien begründet einen gleichfalls zu diesem Punkt von Belgien gestellten Antrag:Die beträchtliche Zahl der Katastrophen jeder Art, wie auch die zahl­reichen in Bergwerken vorkommenden Unfälle, die den Tod des Bergarbeiters verursachen oder ihn auf Lebenszeit arbeitsunfähig machen, bewegen das Bestehen einer dringenden Notwendigkeit, wirksamere Mittel zur Verhütung solcher Unfälle aiizuwenden. Peshalb fordert der Kongreß, daß die Gesetze und Verordnungen in aden Ländern verschärft werden, so daß die Arbeitgeber ge­zwungen werden, Maßregeln zum größeren Schutze des Lebens und der Gesundheit aller in den Bergwerken beschäftigter! Per­sonen zu treffen." Von der Sektion Belgien, sowie von Deutsch­land wurden noch zwei Anträge eingebracht, die die Einführung von Arbertermspektoren und Grubenkontrolleuren fordern. Die Versammlung nahm sämtliche vier Anträge einstimmig an. Abg ^achie teilte sodann noch mit, daß auf dem Kongreß 135 Dele- gicitc aus 5 Nationen anwesend sind. Sie vertreten rund 850 000

Ausland.

Zur Feier der Erinnerung an die Schlacht von Solferino, an der König Viktor Emanuel und Botschafter Barrere teilnehmen, wird auch ein Vertreter Oesterreich-Ungarns in der Person des Generalkonsuls von Venedig erscheinen.

Die Tagung des Internationalen Kolonial- Institutes im Haag wurde gestern durch den Prinzen Heinrich der Niederlande, der persönlich bei den Beratungen den Vorsitz führen wird, eröffnet.

Der spanische Minister des Aeußcrn erklärte un Mimsterratc, die außerordentliche marokkanische Gesandtschaft werde in Madrid empfangen werden: der Zeit­punkt sei jedoch noch nicht bestimmt.

Lösung der Kretafrage. Wie derPost" von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, wurde über die krctijche <yragc zwischen den Kabinetten der vier Sckutzmächte ein Meinungsaustausch eingeleitct, der daraus abzielt, eine vermittelnde Ausgleichung zwischen den Wünschen der Griechen mit dem Standpunkte der Jungtürken zu finden.

Die Verordnung zum a m erikanischen Ein- wandcrungsgesetz, die die Zollännchmer ermächtigt, ^anipsergefelljchaften, die verbotene Einwanderer ins Land bringen, Geldstrafen aufzuerlegen und diese einzuziehen ist vom obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten für versapungsmaßig erklärt worden.

das ©^reiben würde, lehrt ein Brief aus dem Jahre 1880 Besonders die erste Seite, die erste Zeile, in der ja schon der üetni einer wohldisponierten Novelle stecken müsse, schien ihm eine saure Arbeit. Tie Backfische hätten ganz recht wenn sie behMivtelen, der Anfang sei das Schlimmste beim häuslichen Aufsatz.

D^sto eifriger verteidigt der Dichter aber auch die so mühsam erkämpfte Form seiner Erzählungen gegen unbe- Nigte Korrektoren. Ein köstlicher Brief verficht sein Recht ^ätze^mil dem geliebtenund" zu beginnen. Er sei nämlich ein Stilist, das heißt ein Schriftsteller, der seinen Stil in jtetem Wechsel aus der Sache nähme. So gäbe es für ihn Mitund- und ohneund-Novellen". Niemand dürfe ihm dieses liebliche, patriarchalische Wörtchen rauben.

, ~ /Alaska-Ynkon-Pacific-Weltausstell- ung m Seattles, tue vornehmlich die Entwickelung des Nord- wenens und Alaskas seit der kommerziellen Erschließung der werten Gebiete am Pacific, foroic bereu ungeheure natürliche Hilfsquellen zeigen )oU, wurde heute eröffnet. Das Zeichen zur Eröffnung gab P. a,ident Tast vom weißen Haufe, indem er durch euren Druck auf einen elektrischen Knopf das ungeheure Räderwerk m -beroegung fetzte. Die Ausstellung wurde mit einem Kosten amwande von zehn Millionen Dollars vorbereitet; die Bauzeit an IN '^brc- Eures der interessantesten Gebäude ist dos

Alaskahaus. In Dem riengen <yoreign Palacir befinden sich die Ausstellungen Deuhchlairds, Frankreichs, Englands und onfccrcr Land^r; iehr uinfairgrerch sind Die den Philippinen, Hawai und Japan erngeraurnten Abteilungen deutsche Abteilung spiegelt die Beteiligung Deutfchlairds am Handel im Stillen Ozean wieder nc Chronik aus Kunst und Wissenschaft

Ge,rei-n wurde vom P r i n * r e g c n t c n die 10. inler n at i o- n a l e Kunstausstellung un Glas^Palast in M ü n ch e i er oifnet - 3n Lübeck wuröe gestern der Deutsche Gco-

?2^ 9 "5!" -ctInaf!mc Enet. - Vom Prisen H ernr ich der Niederlande wurde heute die Tagung des Kolonialinstituts Zjffn-t. - Der LuA Ä Ueberfetzer mehrerer ausländischer dramatstcher ^erke, äderst ^ritz Holst ist un 75. Lebensjahre g e ft o r b e n.

laß einer Gesetzgebung int Interesse der Großbrennereien, die cm den Bedürfnissen der 80 000 kleinen Obstbrenner hohntächelnd vorübergeht, um einzelnen konservativen Ab'- geordneten, die iin Nebenantt dem volkstümlichen Ge­werbe des Branntweinbrennen- widmen, Vorteile zuzu­weisen, die von guten Kennern auf 40 000 'Dtarf im Jahre beziffert werden. Darum streckt man in diesen Zeitläuften hoher Lebensmittelpreise die Hand nach der Mühlennmjatz- stcner und Herrn Erzbergers geschäftige Vielseitigkeit ent­deckt Steuermöglich leiten im Gebiet der Parfümerien, die unzählige kleine und mittlere Existenzen, Krämer, Drogisten, hier und da selbst Apotheker, schlechthin erdrosseln müßten. Es ist dieselbe zarte Scham vor der eigenen Belastung, die schließlich am Samstag dann noch dazu führt, die Fideikom- mißabgabe statt wusf 1 v. H. auf y2 v. H. festzusetzen: i m ni c r und allenthalben schafft man in die eigenen Scheuern und stets von neuem drückt man die Interessen von Mittelstand und Arbeiter­schaft an die Wand."

Run hat es gerade in den letzten Tagen an Drohungen an die Adresse der Liberalen, insbesondere der Nationallibe­ralen, nickt gefehlt. Man malt ihnen das Ausgesck>altetfein in den schwärzesten Farben aus und hofft wohl auf diese Weise wenigstens die Nattonallibcralen dnrck den Hinweis auf die nationalen Pflichten zum Umfallen zu verleiten. Hierauf gibt nun die Natt. Korr. eine recht klare und deut­liche Antwort mit den Worten:Für eine Steuergesetz­gebung, die den Kleinen und Kleinsten den Daumen ins Auge drückt und sonder Scham und Scheu für eine ohnehin nickt gerade notleidende Schicht Spezialvorteile aller Art zusaminenzurasfen giert, werden wir nicht zu haben sein. Tas und nur das allein ist uns nationale Pflicht." Ob es den Konservativen bei ihrer neuerdings ausgeübten nationalen Pslichierfüllung nicht selbst allmählich unheim­lich zu s.Uhitc werden wird. Wenigstens deutet die Stimmung weiter konservativer Wahlermasfen hieraus hin. A.

Die Schätzungen der drei letztgenannten Steuern gaben wir nach derKreuz-Zeitung, die der übrigen nach der Köln. Volksztg." wieder. Die konservativ-klerikalen Brüder such sich nämlich dabei nicht ganz einig, um wieviel durch ihre famosen Projekte die Bevölkerung belastet werden wird. Im ganzen rechnet dieKöln. Volksztg." ein Plus von 506 Millionen heraus, dieKreuzztg." ein solches von 524 Millionen Mark, wozu dann noch die 50 Millionen Mark ungedeckter Mattikularbeitrage kommen würden.

Die Blätter der Konservativen und des Zentrums sind entzückt über dieses Werk, durch das man der Regierung mehr gegeben habe, als sie verlangt hatte. DieKöln. Volksztg." meint:Wer diese Vorlagen, wie sie aus der Reichsfinanzkommissivn herauskommen, objektiv beurteilt, der nruß anerkennen, daß sie zum mindesten den Vorzug vor den Regierungsvorlagen verdienen, daß sie materiell und in ihren Erträgnissen den Bedürfnissen des Reiches gerecht werden, den Grundsätzen der Steuergerechtigkeit entsprcckfen und auf die Selbständigkeit, auf die Finanzhoheit der Einzel­staaten die von Anfang an verlangte Rücksicht nehmen."

Zn diesem Erguß der Zentrumsblätter bemerkt nun die ./Freisinnige Ztg.":Das gerade Gegenteil von alledem ist der Fall. Oder entspricht es vielleickt den Grundsätzen der Steuergerechtigkeit, daß bei der Branntweinsteuer die bis­herige Liebesgabe in Höhe von 20 Mark pro Hektoliter und im Gesamtbeträge von nahezu 50 Millionen Mark verewigt wird? Ist es gerecht, daß ein einzelner Zweig der Ein fonrm en) teuer bei den Mgaben aus Wertpapiere herausge­griffen und besonders zu den Lasten herangezagen wird, während der übrige Besitz frei bleibt? lind wird nicht gerade in diesem Punkte sowie auch sonst bei den sogenannten ,Besitzsteuern" ein Eingriff in die Finanzhoheiten der Einzel- itaaten verübt, der bedeutend schärfer ist, als bei der von den Liberalen vorgeschlagenen Rcichsvermögensstener? Kann inan ferner von Gerechtigkeit sprechen, wenn man die Fidei- komniißbesiper bei der Wertzuwachssteuer, die ohnehin fast ausschließlich den Grundbesitz in den Städten und derer nächsten Umgebung betrifft, nock besonders günstig stellt?"

In ähnlicher, aber noch schärferer Weise zerpflückt die 'Nationalliberale Korrespondenz das konfervativ-klerikal-pol- nifche Steuerbutett.Durch diese indirekten Steuern der "Numpfkommission zieht sich als roter Faden das heiße, gar nicht mehr verhüllte Verlangen inmitten der Finanznot des Reiches, von der wir feit Jahren fingen und jagen, dem <^roßagrarierttmi Vorteile zuzuschanzen auf Kosten der All­gemeinheit. Darum wird die Branntweinvorlage zum An-

Neue $oirtane=Briefe.

In der Mai-Sitzung derGesellfchaftfürdeutfche Literatur erfreute Professor Otto Pniower feine Hörer i-urd) ein paar Kostproben aus dem Buche, das er im Herbst in Gemeinschaft mit Paul Schlenther veröffentlichen wird, ms Tl)eodvr Fontanes Briefen an feine Freunde. Schon 'diese kleine Auslese verriet, wie dasBerl. Tb." schreibt, iaß der neue Band ebensoviel Anmut, Laune und ebensoviel beschauliche Ironie verheißt wie die prächtigen Familien- iriefe.

Dem gelehrten Publikum unterbreitete Pniower vor Ulem eine Reihe von Schreiben aus dem literarischen Stoffkreise. Eins von ihnen, an einen Schauspieler ge­lichtet, dokumenttert die Abneigung d-es Theaterkritikers Aontane gegen GutzkowsUriel Acosta" in drastischen Wen- Lungen. Die übrigen plaudern allerlei Ateliergeheimnisse cms. Vom eigenen Schassen berichten Arbeitspläne, wie der Entwurf der KlosternovelleSidonie von Bork", wie das 'Trojekt eines RomanSLikedeelett". Diese Erzählung sichwebte dem Dichter in seiner letzten Lebenszeit vor. Indem er den Seeräuber Störtebecker und seine Getreuen vor- fihrte, wollte er Frühzeit und Altersreife seiner Produk kiokk, Balladensttmmung und psvchvlogiscke Vertiefung mit ckmcrnder verschmelzen. Aber der Gewissenhafte traute sich nicht das erforderliche Wissen zu, und am liebsten wäre er nach Hamburg zu einer Studienfahrt geeilt. Denn die Berliner Bibliothek schien ihm elend, und die Enttäuschung ermunterte ihn zu einem seiner Kernsprüche:Wir sind nicht das Volk der Dichter und der Denker, sondern das Volk für zweieinhalb Sitbergrosche n "

In ein bekannteres Gebiet seines Schaffens führt ein Brief, der über die Entstehung des RomansEfsie Briest" Auskunft gibt. Fontane versichert, daß dieses Werk ganz x?gen seine Gewohnheitwie von selbst, in träumerischer Umgebung, fast mit dem Psvckographen" geschrieben fei. tim Salongespräch und der Anblick einer jungen Harz- i äsenden hätten ihn dazu inspiriert. Wie schwer ihm sonst

Aus Stadt und Land.

Gießen, 2. Juni 1909.

en 8 angele gen Ijeiten. S. K. H. der Groß. Herzog haben die ErlanLms zur Annahme und zum Traaen erteilt- dem Bürgermeister Dr. Glassing zu Darmstadt o-LJllsCttre^e? 1 Maf|c Ordens von, Zähringcr Löwen, dem Rrgierungsrat Tr. Kranz b uh ler M Darm­stadt des Ritterkreuzes 1. .Klasse des Ordens vom geringer Somen, dem Poltzeramtmann Lautenschlage r zu ->ar>^ stadt des Ritterkreuzes 2. Klasse des Ordens vom Winaer Soifen bem Polizeiwachtmeister Christian Jtan. S den Schutzleuten »ubie. Rühl und Jak. Jciedr Sommer bei- babischen Silbernen Verdienstmedaille. - S K h der virogherzog haben dem Bürgermeister, OrtsaerichtzvoZeber und Standesbeamten Friedr. Jak. Berges zu Petters S-lberueu Kreuz des Verdionstor^ns Phi' lipps d.s Großmutigen, dem Lehrer an der Gemeindescbul« Zu Gonterskirchen Karl Blank aus Anlaß feine- Dienstjubiläums das Ritterkreuz 9 Vfnfir» hP- LMM^^Aem^st^ Sfeng. bes Großmütigen unb der Schwester Maria ääari^

Rv 126 Blatt 159. Jahrgang Mittwoch 2. Juni 1909

Der Siebener Knzeigek , _

erscheint täglich, außer flßb

Sonntags. - Beilagen:

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(Dienstag und Freitag); MM W M ® W W M M M tiX LL

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für die Redaktion 112,

MM General-Anzeiger für Gberheffen

vis wrmX' Rofcfionsifnifl und Verlag der vrühl'schen Umv.-Such- un» Stcmörudcrci B. Lange. Redaktion, drpeöitian mt» Druckerei- Schulstratze 7.

Wevsteuer

Branntweinsteuer

Aab ak- und Zigaretten steuer ^^ck)aumweinsteuer »/Steuer auf Parfümerien

Steuer auf Zündhölzer

Steuer auf Glühkörper Kaffee- und Teezoll .Mühlenumsatzsteuer

V Kohlenausftihrzoll ^Fahrkartensteuer

V Wertzuwachsisteuer auf Immobilien ^/Umsatzsteuer auf Immobilien ^Dertpapiersteuern