B13/s
(C’/<
Xachdr. verb.
Reese Gesellschaft, Hameln.
Koste
B”/5
B*«-.
ng“ ,
Pünktlich, am Turmhaus am Brand anzutreten.
B13/,
B12/5
Gießen, den 12. Mai 1909.
Das Kommando
Zum Backen nur das echte
Dr. Oetker’s Backpulver.
für alle
Städtisches Tiefbauamt Braubach.
Knochenbildende
Bestandteile
Chauffeurschule
Bingen a. Rh. 11 / Staatsaufsicht* Prospekt frei.
Vergebung von Zimmerarbeiten.
Die Zimmerarbetten für die Errichtung einer Grabenüber- brückung am Oberlachgraben sollen
Mittwoch den 19. Mai d. Js., vormittags 11 Uhr,
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Keller.
bauamte eingeseheu werden.
Gießen, den 8. Mai 1909. .
Großherzogliche Bürgermeistern Gießen.
Mecum-
©ligmalsDrabtmclSunsen»
Berlin, 13. Mai. Im Kultusministerium fand unter dem Vorsitz des Unterstaarssekretärs eine Konferenz über die Angelegenheit des Gymnasiums in Essen statt. Der von seiner Inspektionsreise aus Essen zurückgekehrte Geh. Oberregierungsrat Dr. Reinhardt erstattet dabei über das Ergebnis seiner Untersuchung Bericht. Bei der dritten Lejung des Kultusetats dürfte dem Abgeordnetenhause über die Angelegenheit vom Ministertische aus Aufklärung gegeben werden.
London, 13. Mai. Unterhaus. Eine längere Debatte entspann sich über eine Resolution betr. verschiedene Steuern auf Neuerwerbung von Grundstücken. Finanzminister Lloyd George und andere Redner wiesen dabei auf das von mehreren großen Städten Deutschlands angenommene System einer Wertzuwachssteuer hin. Die Resolution wurde mit 330 gegen 120 Stimmen angenommen.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Heuen am Freitag dem 14. Akai: Veränderliche Bewölkung. Kühler. Vereinzelt Regen- fälle. Nördliche Winde.
PfiichifeueFwehi*.
Die Mannschaften der Pflichtfeuerwehr des Jahres 1908 haben Montag den 17. Mai ds. Js., abends 8 Uhr
Gebühren zu entrichten.
Das Hebregister für das Rcchnungskahr 1909 liegt vom 13. d. Mts. an 8 Sage laug zur Einsicht eines jeden Beteiligten bei uns — Zimmer Nr. 15 — offen. ,
Es wird dies mit dem Bemerken zur onenUlchen Kenntnis gebracht, daß Beschwerden gegen die Erhebung der Gebühren nach Vorschrift des Artikel 96 der Stiidteordnung binnen 4 Wochen bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen vorzubringen sind und daß später vorgebrachte Reklamationen keine Berücksichtigung sindeit
Bekasrnrrkisrehuttg.
Auf Grund des Ortsstatuts, enthaltend die Gebührenordnung die Benützung der städtischen Kanäle in Gießen find für an das Kanalnetz angeschlossenen Liegenschaften die festgesetzten
Eisenbahndirektion machl, dann stirbt sic keinen guten Toh." Dr. in cd. v. Ploennics Eronberg erklärte, daß Philipp Burkhard in der Frühe des Mordtages zwischen 8>.. — 9 Uhr bei ihm in der Sprechstunde .gewesen war und zwar litt er an einem (Helenkmausaustritt, der das 'Gehen beschwerlich macht. Es sei daher nicht möglich, data wenn an demselben Tage 8,35 Uhr bei Königstein die Frau .TI) am er von Philipp Burkhard erschossen worden ist, der Philipp die 35 Minuten lange Strecke von dem Tatort bis zu seiner Wohnung in Eronberg in 20 Minuten hatte durchlaufen können. Auch habe er bei Philipp keine Gern iftsnn ruhe und Außeratemsein, das durch das schnelle Gehen dvch die Folge, nicht gemerkt. Am selben Tage kurz nach 1 Uhr sei der Vater Burkhard bei ihm gewesen und es sei ihm ausgefallen, das; B. einen gedrückten Eindruck genlacht hat. Pfarrer L) a r t l e i b von .Klein-Schwalbach bezeugte, er habe auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft aus die Fran und die Kinder des Angeklagten ein- gewirkl, die Wahrheit zu sagen, worauf die Kinder gesagt hätten, „der Vater war am ftaglichen ^Rvrgen nicht zu Hause". Die Fran erklärte aber: „Mein Mann war zu Haus."
Gegen 43/4 Uhr wurde die Verhandlung auf morgen vertagt.
Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 10. Mai 1909.
Heute u. morgen B,3/5
Gesalzenes Rindfleisch 40 Pfg.
öffentlich vergeben werden.
Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. — Zuschlagssrist 3 Wochen.
Gießen, den 11. Mai 1909.
ßanfceL
— A u s d e r An t o m o b i I i n d n st r i e. Nach deut Berliner Iabrbuch für Handel und Industrie stockte der Verkauf von Automobilen im vorigen Jahr während einiger Zeit fast gänzlich, so daß Betriebseinschränkiingen und Arbciterentlassungen notwendig wurden. Auch war eine Anzahl der nicht besonders gut fundierten Firmen gezwungen, den Betrieb ganz einzustellen. Das Bedürfnis der Fabriken, sich von ihren Lagervorräten zu befreien, führte zu einem fortgesetzten Unterbieten der Preise. Die Hülss- inhufttic in den Antomobilsabriken sah )id) gleichfalls zu erheblichen Preisnachlässen genötigt. Auch die Arbeitslöhne erfuhren nicht unerhebliche Verminderungen. Bis zum Jahresschluß war eine wesentliche Besserung in der Marktlage nicht zu verzeichnen. Auch die Aussichten für die nächste Zukunst erscheinen noch recht trübe. Als Ursache des Rückganges führt der Bericht die Gesamtlage, ferner die Automobilsteuer und das bevorstehende Auto mobilhastpflichtgesetz an. Durch diese Ursachen soll der Absatz in teueren Luxuswaren, der bisher den lohnendsten Teil der Produktion der Automodilindnstrie darstellte, fast vollständig unterbunden fein. Tas Bedürfnis nach einem zweckmäßigen, im Preis und m den Unterhaltungskosten billigen Personenautomobil für den praktischen Gebrauch hat sich immer mehr herausgebildet. Der Absatz in diesen kleinen und billigen Personcnsahrzcugen ist dementsprechend auch befriedigend. Der Msatz von Lastmotor- fahrzengen hat sich ebenfalls günstig gestaltet. Die Benutzung des Motorischen Betriebes für die Saftenbcförberung hat mit der Verbesserung der Wagentypen eine erfreuliche Ausdehnung erfahren.
— Lokomotiv-Konvention. Bis jetzt hat man nicht erfahren können, ob die mit dem 31. Mürz ds. Js. abgelaufene Konvention erneuert worden ist. Wie nunmehr mit ziemlicher Bestimmtheit verlautet, ist die Konvention nun doch um 10 Jahre verlängert worden. Es soll dies für ihre beiden Unterabteilungen sowohl für die Norddeutsche wie für die Süddeutsche Vereinigung zutreffen. In den Verhältnissen der Auslandskonvention, deren Fortbestand noch auf längere Zeit vertraglich gesichert ist, hat sich eine Veränderung nicht vollzogen.
Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt, Frankfurt a. M. In der Aussichtsratsitzung wurde beschlossen, der auf den 6. Juli ein- zuberufendeu Generalversammlung eine Dividende von 33v0 gegen 30% im Vorjahre vorzujchlagen.
— Galizisches Petroleum. Die letzte Bekanntmachung des Hamburger Staatslaboratoriums meldet, daß die Untersuchmig einer Zisterne galizischen Petroleums ein spez. Gewicht von 0,783 0 bei einem Test von 30 Ta. nach Abel ergeben hat; demnach würde sich das galizische Petroleum dem besten amerikanischen vollwertig an die Seite stellen können.
Petersburg, 12. Mai. Der Stand der Wintersaat war in 22 mittleren Gouvernements am 25. April alten Stiles allgemein vollkommen genügend, gut in den Gouvernements Woronesch, Grodno, Livland, Kurland und in einzelnen Bezirken der Gouvernements Samara, Orenburg, Tula, Tschernigow, Mogilew, Wilna, Wito und Witebsk. Unbefriedigend war der Stand der Staaten nur in einzelnen Bezirken einiger Gouvernements, hauptsächlich in den Nord- bezirken von Saratow, in den südlichen Bezirken von Tam-
Kartoffeln
Prima Speise - Kartoffeln per Zentner 3.50 Mk., garantiert gut kochend, empffehlt
2691 J. Weisel
Sonnenstraße 6. Telephon 235.
wie sie zum Aufbau des Knochengerüstes, sowie überhaupt zur gesamten körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes erforderlich sind, enthält
IRIeese8 Pudding
Ilan verlange deshalb ausdrücklich nur das echte Reeses Puddingpulver, sowie ebenfalls echt Reeses Vanillinzucker.
Dr. Oetker8
Vanillin-Zucker.
Milchspeisen , Cremes, Puddings , Flammeris, Kakao .
Saucen erhalten feinsten Vanille - Geschmack durch
Bekanntmachung.
Der Bebauungsplan für das Gebiet zwilchen Frankfurter Straße, Aulwcg und Wartwcg ist heute festgestellt und dazu nachstehende Ortsbausatzung erlassen worden. __
Der Bebauungsplan kann von tedermann aut unserem Ttep
75 Pig., 2. Qual. 64—66 Pfg. Schweine: 1. Qual. 66—68 Pf., Lebendgewicht 53,0—53,5 Pf., 2. Qual. 66—00 Pi, Lebendgewicht 53,0 — 00,0 Pfg., 3. Qual. 60—65 Pfg., Lebeitdgewicht 00—00 Psg. Geschäft bei Hornvieh gutz'Uebcrstand unbedeutend, bei Kleinvieh gut, fern Ueberftanb.
und 2534
zurückgesetzte Partien
ausserordentlich billig.
kirchliche Nachrichten.
Jsraeiitijche Ncligionsgefellfchast. Gottesdienst.
Sabbat'eier am 15. M ai 1909:
Freitag abend 7.45 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 9.00 Uhr.
Wochengoltesdienfl: Morgens 6.00 Uhr. Abends 9.00 Uhr.
ln jedes beltedtgen Schriftart und Karte*« Ik TI forte, sowie mit oirkeln aller fludentische» Vereinigungen, liefert zu mäßigen preise» tzrühl'sqe Universitäts-Druckerei, 5chulftratze 1
Bekonntmochrrrrg
betreffend: Die Unfall und Krankenversicherung der in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen.
Saal-Einweihung
Sonntag den 16. Mai findet aus Arrtaß meines neu erbauten
Saales Konzert und Tanz
statt, verbunden mit turnerischen Aufführungen und Gesangs-
Vorträgen. — Es ladet freundlichst ein 2§i8
Holzheim. Georg Sarnes, Gastwirt.
Heinrich Hochstätter
Tapeten haus
Schlosegasse 19 Telephon 36
Bekanntmachung,
die Umlagen der Stadt Gießen betreffend.
Die Stadt Gießen erhebt für das Rechnungsjahr 1909 an Umlagen 120 Prozent von der staatlichen Einkommensteuer und von den doppelten Grundzahlen der Grund-, Gewerbe- und Kapitalrentensteuer. ,
Ferner kommen zur Erhebung:
1. von den Mitgliedern der evangelischen Klrchengememde 10 Prozent von der staatlichen Einkommensteuer und den doppelten Grundzahlen der Grund-, Gewerbe- und Äapital- rentensteuer,
2. von den Mitgliedern der katholischen Ktrchengemetnde dieselben Zuschläge.
Die Erhebung erfolgt in sechs Zielen, und zwar in den Monaten Mai, Juli, September, November 1909, Januar und März 1910. Das Hebregister liegt vom 13. bis 21. Mai einschließlich auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht eines jeden Beteiligten offen.
Es wird dies mit dem Bemerken zur öpentlichen Kenntnis gebracht, daß Beschwerden gegen die Erhebung der Nmlagett nach Vorschrift des Artikel 96 der L-tädteordnung binnen 4 Wochen bei Großherzogltchem Kreisamt Gießen vorzubringen sind, und daß später vor'gebrachte Reklamationen keine Berücksichtigung ffndcn können. . t „
Gleichzeitig wird bemerkt, dap die Bekanntmachmig der Umlagen durch Großherzogliches Kreisamt Gießen im Regierungsblatt uuterin 6. ds. Mts. erfolgt ist, daß daher die Frist zur Vorbringung von Reklamationen, welche gegen die Erhebung der Umlagen überhaupt gerichtet sind, von diesem Tage und für Reklamationen, welche gegen die Beitragspslicht oder das angenommene Beitragsverhältnis gerichtet sind, vom Ende der Offenlegungsfrist ab läuft. r B'-'/s
Gießen, den 12. Mai 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Achtung!
taube Nr. 1 eine Sendung f03610 »Pinat, Salat, Blumenkohl und Spargel
em zu billigen Preisen.
können.
Gießen, den 11. Mat 1909. .
Großherzogliche Bürgermeisterei Gteßen.
I. V.: Keller.
Kleine TageSchronill.
In das Garnisonlazarett tu Spandau wurden gestern 16 Mann von der 5. Kompagnie des Otardefußartillerie- regiments eingeliefert unter dem Verdacht der Erkrankung an Genickstarre.
Eines der größten industriellen Werke Badens, die mechanische Weberei in Zell, ist durch Feuer fast ganz eingeäschert worden. Die Fabrik hat 500 Arbeiter beschäftigt.
In Löwen kam es zwischen katholischen und liberalen Studenten anläßlich der Jubiläumsfeier zu wiederholten Zusammenstößen. Viele Studenten wurden verletzt, mehrere davon schwer. Die PHlizei mußte mit blanker Waffe einschreiten.
In Petersburg fand am 12. ds. Mts. die feierliche Eröffnung der internationalen Aus stellungneuer Erfindungen statt.
Die dem König von Portugal übergebene Sammlung des deutschen Vereins für die Opfer des Erdbebens betrug 4 567.50 Mk.
Der Vizekönig von Indien und feine Gemahlin muffen sich wegen der Gefahr der Ansteckung durch einen tollen Hund einer Pasteur-Kur unterziehen. Auf entern Spaziergange in Simla wurde ihr Schoßhündchen von einem fremden Hunde gebiffen.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 13. Mai. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Änz.".) Amtliche Notierungen der heutigen V i e h m a r kl- preise. Zum Verkaufe standen: 34 Ochsen, 00 aus Oesterreich, 00 Bullen, 0 aus Oesterreich, 101 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 1008 Kälber, 94 Schafe und Hämmel, 833 Schweitte, 5 Ziegen, 2 Ziegenlämmer, 26 Schaftämmer. — Bezahlt wurdett für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—80 Alk., 2. Qualität 72—74 Alk., 3. Qualität 60—63 Mk.: Bullen: 1. Qual. 66—68, 2. Qual. 60—62; Kühe 1. Qualität 70-72 Alk., 2. Qual. 59—61 Mk., 3. Qual. 48—50 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 97 bis 100 Pfg., Lebendgewicht 58—60 Pfg., 2. Qualität 90—97 Pfg., Lebeitdgewicht 52-53 Pfg., Schlachtgew. 70—75 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 74 bis
Bekanntmachung.
Betr.: Die Unfall- und Krankenversicherung der tu land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen.
Nach beu Bestimmungen des obigen Gesetzes sind die Beiträge zur land- und sorstwirtichastlichen Berussgenossenschast von den- tenigen zu erheben, welchen die firierten Reinerträge bei der Veranlagung zu den Gemeindeumlagen in Ansatz zu bringen sind. Nach § 8 der Verordnung vom 31. Mai 1902 iNeg.-Bl. Nr. 32) ist ein Beitrag nicht zu erheben von:
a. Grundstücken, welche zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betriebe iiberhanpt nicht gehören,
b. allen Gebäuden nebst zugehörigen Hofreilen,
c. Grundstücken von Betrieben, deren Sitz außerhalb des Landes gelegen ist,
d. steuerpflichtigen Grundstücken, deren land- und forstwirtschaftliche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede "Nutzung aufgehört hat, sei es, daß an Stelle der land- und forstwirtschaftlichen eine gewerbliche Benutzung getreten ist lz. B. Verwandlung eines Ackers in einen Steinbruch, Bebauung eines Grundstücks),
e. den mit einem gewerblichen Betrieb verbundenen Grundstücken, wenn die Versichenmg gemäß 8 28 des Gewerbeunsallver- sicherungsgesetzes zufolge Statuts bei einer gewerblichen Be- russgenossenschaft zu erfolgen hat.
Soweit sich das die Betretung rechtfertigende Verhältnis der amtlichen Kenntnis entzieht, bleibt es den Beitragspflichtigen über- laffen, die Befreiung bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemarkung, in welcher das Grundstück gelegen ist, längstens bis 1. Juli d. Js. bei Meidung der Nicktberücksichtigung zu beantragen.
Gießen, den 3. Mai 1909.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. V.: Weicker.
Ortsbansatzung.
Aus Grund des Artikels 2 und 29 Absatz 2 des Gesetzes vom 30. Avril 1881, die allgemeine Bauordnung betreffend, und des § 5 der Verordnung vom 1. Februar 1882, die Ausführung der allgemeinen Bauordnung betreffend, wird auf Beschluß der Stadtver- ordnetett-Versammlung vom 15. Oktober 1908 nach Anhörung des Oberbürgermeisters und Begutachtung durch den Kreisausschuß mit Genehmigung Großherzoglichen 'Ministeriums des Innern vom 20. Februar 1909 zur Nr. 2105 M. d. I. zu dem Bebauungsplatt für das Gebiet zwischen Frankfurter Straße, Aulweg unb Wartweg folgende Ortsbausatzung erlassen:
Gewerbliche Anlagen, die nach 8 16 der Gewerbeordnung konzefsionspflichtig und, dürfen in den Baublöcken IV, VIII und X bis XVI einschließlich, sowie auf den an die Kliniken angrenzenden Baublöcken nicht errichtet werden.
Gießen, den 8. Mai 1909. .
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gtetzett.
Mecum.
bolv und Perm unb in den Ostbezirken von Woronesch. Der Frühling ist sehr verspäte! eingetrcten. Tie Landarbeiten vollziehen sich unter günstigen Verhältnissen.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser 9rubrif stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Schon seit einigen Jahren werden -ie Betvohner der Rodheimer- straße an Sonntag Menden durch von den Bergnügungsorten l-eim- kehrcnde tungc Leute mit Schreien und Stanbalmadycn in einer Weise ans dem Schlafe gestört, daß es am Platze märe, wenn unsere wvhllöbliche Polizei mit kräftiger Hand diesem Unfttg ein Ende bereiten und die Radaubrüder der verdienten Strafe zu- fübren würde.
Kommt es doch häufig vor, das; takle Raudauszenen zn Schlägereien ausarten: so z. B. entwickelte sich am letzten Sonntag zwischen 1I>_- und 12 Uhr an den Häusern des Herrn Louis Troß eine regelrechte Seilerei, bei welcher es mehrere blutige Köpfe absetzte.
Ein Bewohner der Rodheimerstraße im Auftrage Vieler.
M


