Ausgabe 
12.10.1909 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

BMVÄVMi

ste

yauet

der die

Gasverbrauch pro Stunde

Brennvosten pro Stundebel 15 Pt pro cbm Gas

30 Liter

♦/to Pf-

50 Liter

7/10 Pf.

90 Liter

13/10 Pf.

Vermischtes

de Caters, be &itai

O neuer Seit.

Neue

Brennertype

Nonnalbrenner 110 HK

Frisch acräuch. prima

l lelcrVolisettbiiikliiige Die tiroler KrsuWiicifttr

'DCiien eingetroffen u. billigst bei

5366]

Kerzen- stärke

35 HK

60 HK

Neuenweg 22.

Telephon 176.

Zwergbrenner

Juwelbrenner

nächst die AussteliWj )cn, für ein M

icine^ für bic M- mobile sollen so gcbL cräuslheundRouc- ß beschränkt iwtiw esckmmungeii über auiomobilc mit vW

Möbel - Waren versandhaus J. Jitmasiai Giessen, Plockstr. 14-16 Langjährige Garantie.

Fortwährend Lager in gtoiKfittit MliWnmteilen Irausmiffioitcn, ^ciittit Hilft Stilen, Brauchten rrägcrn, Rohren zur Einfriedigung, alten Lesen, neuer Putzwolle in großen u. tlemen Puffen.

jetzt auch mit dem neuerdings sehr beliebten Pixavonhell (tttrblos) ausgeführt werden.

Herrn. Plank Wwe., Spezial - Damen-Frisier- und Parfümerie - Geschäft, Kaplansgasse. 2.

sind wieder angekommen.

Die Bestellungen werden

WctzstcingasNe 10 entgegen genommen. (07785

Der Fischer mit dem großen Dorsch auf dem Rücken

ist das Garantiezeichen für die echte Scotts Emulsion, und nur diese ist nach dem Scottschen Verfahren hergestellt. Da es aber viele mehr oder weniger

minderwertige Nachahmungen gibt, deren Verpackung der echten Seotts Emulsion täuschend ähnlich nachge­macht wird, so achte man beim Einkauf genau auf unsere Fischer­schutzmarke und weise alle diese Nach­ahmungen zurück.

ührr rcht mit Meter MurlrdemFisch« dem Garantie» Zeichen des Scott»

|d)ca DcrfcchrrLSl l

Heute und morgen [B°/io fiubflctid), Pfund 45 Pfg. (gesalzenes Qchsenftcrsck, Pfund 2» Psg.

uebeu dem riesigen Flügel Hut mr fangt der kleine Kapottehut mit Bändern und Schlcfi'en seine Geltung. Und erst die unüberseh­bare Menge von Schmuck, der die unzähligen Soeben imb SödieldKn einer Pariser Dame übersät. Da sind Pompadours, Börsen, Lorgnons, Spiegel, Täschchen und Büchsen, mit Email und Perlen geziert und als höchste Feinheit Perlen umrahmte Camcen tragend.

* Modern ft c Beruf e. Die immer nxidnenbe Viel­gestaltigkeit des modernen Kulturlebens, die im sozialen Or- ganismus der Völler rastlos neue Gebilde erstehen lässt, hat auch eine Reihe neuer Berufe gesdiafsen, von denen unsere Groß­väter wohl kaum geträumt haben mögen. In einem Aufsah derNazione" wird eine fange Reihe solcher neuer merkwür­diger Berufe aufgezählt: da ist der berufsmässige Zeuge, der sich tagsüber in der Nähe des Standesamtes aufhält, in der Hoff­nung, als Trauzeuge engagiert zu werden; da ist der findige Mann, der gegen angemessene Bezahlung den Wohnungssuchen­den die Mühe abnimmt, ein schönes möbliertes Zimmer ausfindig zu machen; da sind die Hundeführer, die den Lieblingshund der gnädigen Frau täglich auf eine Stunde zur Promenade führen, da sind die Mannequins, die die neuen Kreationen der Mode dem Publikum im Theater oder auf den Rennplätzen vor Augen führen. Ein einträglicher Beruf ist auch der der Schub- austreter; sie haben die Aufgabe, die neuen Stiefel ihrer Klienten einige Tage zu tragen, bis das Leder seine erste Steif­heit verloren hat; wer da genügend Abonnenten gewinnt, verdient ein hübsches Stück Geld; freilich: widerstandsfähige Füße muh cf haben. Auch ein sehr einträglicher Beruf ist es, in den Wartezimmern der Aerzte und ZahnkünstlerKranke zu posieren"; zwar ist der Lohn nicht glänzeitd, aber man sitzt doch im Winter billig in einem geheizten Zimmer und kann sich durck; Lektüre bequem die Zeit vertreiben. In einigen großen Städten Europas hat man in den letzten Jahren noch andere Vertreterinnen eines neuen Berufes kennen gelernt: cs sind Kindermädchen und Ammen, die in den Parkanlagen und öfsentlichen Gärten auffallend gesund aussehende, rotbackige kleine Säuglinge spazieren fahren, deren blühendes Aussehen den Neid aller jener Eltern erwecken muß, die mit ihren Kindern manche Sorge zu bestehen haben. Aber diese Ammen sind eigenilid) nurStatistcnammen"; sic sollen den neugierig fragenden Müttern, Vätern und Tanten ein kost­bares Geheimnis verraten, nämlich: die Adresse eines ausgezeich­neten Spezialisten für Kinderkrankheiten.

"-Derschädliche" Efeu. Dem Forstmann ist der Efeu an den Waldbäumen verhaßt; entzieht er doch dem Boden am Fuß des überwuclierten Baumes Feuchtigkeit und Nährstoffe, engt und preßt den Baum selbst ein und bedroht seine Aeste und Zweige durch die ihnen aufgebürdete Blätterlast mit dem Abbrcchen. Den Parlbefitzer toerden diese Uebelftände nicht abhalten, dem Efeu seinen Platz als dekorative Pflanze zu gönnen, zumal da er der Stützpslanze keinerlei Saft entzieht, also niemals sd>marotzt, wie vielfad) angenommen wird. An Gebäuden und altem Mauer- werk dagegen ist der Efeu von verschiedenem Nutzen, wie in England kürzlich durch eine genaue Umfrage festgestellt nt. Ec hält zunächst die Mauern trocken, sei es, daß er ihnen durck) feine lurzen Haftwurzeln Feuchtigkeit entzieht, lei es, daß er durch das nach auswärts und unten gerichtete Blätterdack) den Siegen abhält und ableitet. Nicht zu unterschätzen.ist ferner der Zu­sammenhalt, den er durch die Verankerung seiner Zweige und Aeste am Stein der ganzen Mauer gibt: dagegen ist dec schaben, Den das Eindringen der Wurzeln in die Spalten bei sehr sehlechiem Mörtel bietet, geringfügig und selten. Endlick) bietet die Eseu- betleioung der Wände einen bemerkenswerten Schutz gegen die Kälte, so daß Der richtig überwachte Efeu bei uns nicht nur als Dekoratives, svirdern auch als entschieden nützlickst's Gewächs an Gebäuden zu gelten hat.

Kleine Tagcschronik.

Mittwoch den 13. ds. Mts., nachm. 2 Uhr, werden im Bicker'schen Saale versteigert: .

1 Sofa, 1 Sofa mit 6 Stühlen und 2 Sesseln, 1 .^leiderschrank, 1 Tisch, 3 Bilder, 1 Nähmaschine, 3 Kastenwagen, 1 Piantno, drei Pferde, 1 Partie Schuh- und Sattlertvaren u. a. in. (5642 Geißler. Gerichtsvollzieher.

Meiner sehr geehrten Kund­schaft bringe ich hiermit zur Kenntnis, dass (DJ4,

ilugust Wallenfels,

N irktplatz 17 15268J Tcleph.262

['Clener Ekkehort redet von einem Ordensbruder, der mit ge- jiuungener Axt die Reisen aus Weidenbolz vom Faß lösen will. Lr unbequem waren diese alten Fässer insofern, als sie nur re* obere Oessnung, zum Ein- und Ausfüllen, besaßen. Erst kerrählich sah man ein, daß es praktischer sei, auch dem Faßboden ti kleines Loch, zum Ab füllen, zu geben. Dieses Loch wurde k schlossen mit dem fangen Laßzaosen. Im 1-5. Jahrhundert habe Ainu 2lbfassen die Röhre mit dem drehbaren Hahn ge lu^ichlich, eine Vorrichtung, die sich bis heute gehalten hat. Für V Leistungen der Böttcherei im 16. Jahrhuirdert reden gewisse ö.chenfässer. Den höchsten >RuI)m gewann das 1Ö91 unter Kurfürst piann Kasimir erbaute große Faß, auf, der Burg in Heidelberg, ptnrf Ludwig ließ 1664 ein neues Faß aufstellen, das Karl -tbeoh 'r [1751 Durch das jetzt nod) vorhandene, 221726 Liter lw fall de M ersetzte. In unseren Tagen, da die Böttck)erei aus dem Kanhtocrt zum Fabrikationsbetrieb übergegangen ilt, wollen solck)e uiLsenfässer, wie das Heidelberger, nicht viel besagen, wenn n sein muß, werden mit Leichtigkeit noch größere gebaut. Rh.

UechtsjchllWeiie

erteilt unentgeltlich (DMZ»

Rat unb Auskunft an Frauen und Mädchen. Sprechstunden Mittwochs von 57 Uhr, Alleeffrahe 311LI.

DiHsMkoMI

ohne Spiegel 42 Mk-, mit Spiegelaufsatz 45 Alk.

gegen Einsendung v. ö M.

Rest in monatl. Raten ä 5M.

J.C. Wallenfels

Färberei Erstes u. ältestes -------- Geschäft der

gegründet Branche am

1857. hiesigen Platze.

Chemische Wascherei Vettsederu -Reinigung nnd Dekatur ° Anstalt Handschuh - Färb- und Wäscherei

Fabrik und Laden hinter der evang. Stadtkirche. 5652)

* 1-A«s der £>e Caters, 2. ^s-reis, 1. te f, ot-2. Preis (5000 ® MG Baron de Catei: ^Äeltbciverb (2400 U

Donnerstag vormittag lOUbr '**- wird aus dem Hofe der neuen Kaserne ein auörangierteö Kriimvcrvfcrd öffentlich meist­bietend gegen Barzahlung ver­steigert. Llrümper-Verwaltung D*-7i0] lInf.-Reg. Nr. 116).

Das neue 25 Pfennigstück wird voraussichtlich mitte Dezember zur Ausgabe gelangen. In den nächsten Wodien soll mit dec Prägung begonnen werden.

Ans dem Wege zw ischen Bretthausen und Lieben­scheid im Westrrivald wurde der Maurer Jung aus Bretthausen mit durchschnittenem Halse aufgcfunden. Zwei Hunde nahmen die Spur nach Bretthausen auf, und stellten dort einen noch schlafenden 22 jährigen Burschen. Dieser gestand den Mord ein.

(Sin kühner Raub wurde am Ntonfag abend auf der Strecke Duisburg-Münster verübt. Einer älteren Lehrerin, die nach Ost-Bayern fahren wollte, wurde im Kupee unpäßlich. Ein Mitreisender bot ifa ein Riechpulver an, das die Lehrerin betäubte. Bei ihrem Erwachen war der Mann verschwunden und mit ihm ihre in ein Ta)ck)entuch eingewickette Barschaft von 1000 Äfark. Die Dame Eoiuitc nähere Beschreibung des Täters geben. . . . . _ ....

Am gestrigen Montag vormittag fand die Eröffnung der neuerbauten, elektrisch betriebenen No n s b er g t a l b a h n von Trient nach Male statt. _

In dem kaiserlichen Palast Krasnoje Selo wurde ein­geb rochen. Ein Teil der gestohlenen Gegenstände wurde m dem nahen Walde versteckt gesunden. .

Ein Stiefsohn des ehemaligen Ministers Petrino, der Millwnär fstoman Freitag, wurde in Wa schkoutz von einem Baucni ermordet, weil er dessen Grundstück wegen rückständiger Schuld hatte mit Beschlag legen lassen.

Original-Drahtmel-ungen.

Paris, 12. £tt. Nad) einer Bieldung Der Agenee Havas erfolgt die Hinrichtung Ferre os am Mittwoch abend durck) Erschießen. Der Verteidiger Ferreos ist verhaftet worden.

Athen, 12. Okt. Ministerpräsident Mavromick;alis erklärte in der Kammersitzung: Wir sind glücklich, daß wir die Ordnung aufrecht erhalten und die Ruhe der Gemüter wiederherstcllen konnten. Die mangelhafte Führung der Staatsgeschäftc und die dadurch hervorgerufenen schmerzlichen Täuschungen verwundeten Die Bolksicele und schufen eine außerorDentlidjc Lage, aber das alles gehört der Vergangenheit an. Wir sind von dem Wunsche beseelt', dos Land wieder aufzurichten; aber die Krankheiten, die seit dreißig Jahren vorhanden sind, können nicht in dreißig Jahren geheilt werden. Wir können die Verantwortlichkeit für das Unglück des Landes eingestehen; sie fällt uns allen mehr ober weniger zur Last. Aber in diesem Augenblick heißt es vor allem, der Zukunft ins Auge zu sehen. Ich appelliere an alle draußen, die Parteien und Personen, und rufe Euren Patriotismus auf, die Reformen sicherzustellen. Einigen wir uns, das Parlament wieder zum Ideal des Landes zu erheben, indem wir es zu einem wirksamen Organ machen. (Beifall. Der Minister des In- nei n, schlug eine Abänderung der Geschäftsordnung vor, wodurch unnütze Reden vermieden werden sollen. Ter Kriegsminister erklärte, Griechenland wolle seine Armee in gutem Zustande erhalten, ohne irgend femand zu bedrohen. Er legte Pläne vor, die den Militärdienst der Prinzen des Königs­hauses betreffen, das Generalkommando der Armee a b - schaffenund den Generalstab nach dem Muster der fianzösischen reformieren. _ Ä

Cap Haitien, 12. Okt. Im Staate San Domingo ist eine Revolution ansgebrochen. Die Aufständischen griffen am 11. Oktober früh die Stadt Dajabon an, wurden aber zuruck-

adelphia, 12. Okt. Der britische Konsul erließ ein Zirkular, das Die Schiffahrt warnt, in gewissen Fällen sich Den Häfen des britischen Reiches anders als unter großen Vorsichtsmaßregeln zu nähern. Es fei ein be­sonderer Argwohn erwacht, offenbar im Hinblick auf periodische Manöverübungen oder dergleichen. Die Veröffent­lichung berücksichtigt and) die Möglichkeit, daß die Beziehungen zwischen Großbritannien und irgend einer Seemacht gespannt werden, wobei Daun nötig werden könnte, besondere Maßnahmen zur Turchfuchung von Schiffen zu ergreifen, die Haien oder Ort- schäften des vereinigten Königreichs oder gewißer Besitzungen an- lanfen wollen.

;r" w 6.16, 7» 3i/2?"5 leinj SBtt

? ele9ant ( \eint: :&rad)t r, robeftuoe 'Seinic:

i beiDuniem chüii

SÄD

B-sss

fcajUtebetW

Russt nie! Brennt absolut geruchlos!

5060% fiasersparnisl

Bei allen Gasanstalten u. Installateuren erhältlich!

Auergesellschaft

Berlin 0.17.

> verpflichtet die btto ;ci einheitlichen.Sig»S

UGRUCHT

mit ßerostat

Automatische Luftregulierung, ohne Mehrpreis!) Beste und sparsamste Beleuchtung der Gegenwart!

Rollmöpse Bismarckheringe Meringe Sardinen Ißiiisie marinierte Beringe empfiehlt löoti Georg Wallenfels,

Markt 21, gegenüb. d. Engel-Ap.

Ditrch einen mehrere Stunden anhafamden heftigenxjxo kan wurde in Havanna Dir lelegravlstsctvn Verbindungen rvif brochen. Zahltc: c kleinere Fahrzeuge sind gesunken: nnau liche Regengüsse überschwemmten alle Straßen und rid^at großen Schadenam

handel.

Berlin, 11. Okt. In der heutigen Sitzung des Zcntral- Ausschusscs der R c i ch s b a n l wurde nad) etwa einstündigcr Be­ratung besdstossen, den Zinsfuß der R c i ch s b a n k von 4 a u t 5 Pro z., den Lombard -Zinsfuß von ö auf 6 P r o z. z n e r b ö h e n.

Gießener wetteidienjt.

Voraussichtliche Witterung sur Hcffcn am Mittwoch dem 13. Oktober: Wolkig. Rur vereinzelt etwas Regen. 2)1 über.

2raubcitlejc, mulienj - t roic das jW ;

ibtn, Mderit dem .

,yolzes lugusl, .m

süi deii iimn Wem ^

$ 0DH.M» i* * y.srea

lroße» ^riai

sen schl" «x'iMtt

r i, ein memS fltj 1

mein unU-- lL [ultent ,PI|L

MN das

Salier,-

ied0,.'5' 2lbel

* Die Mufterkarte der neuesten Mode. In dem xvchen Drama voller Spannungen, Sensationen und lleberrasch- rwen, das die Mode in jedem Jahre aufführt und dessen Gang i Frauen mit lebhaftester Aufmerksamkeit verfolgen, ist der eite Akt vollendet: alle die Neuheiten, die Wunder an Luxus tii) Extravaganz, mit denen die führenden Pariser Firmen die 3dt beglücken wollen, sind kreiert und bieten sich ut venvlrrcnder iijlgeftaltigtcit dar. Aus allen Tellen der Welk, aus Newyork aus St. Petersburg, aus Berlin wie aus Tokio sind die Bstreter großer Nlodehäuser herbeigekommen, um die Drodelle ui«ur prüfenden Kritik zu unterziehen; Beratungen werden ge- flu.gen und Aenderungen vor genommen. Es ist gleid)sam wie ein co.üLs Reimen, an dem sich unzählige Einzelheiten der Mode iteiiligen, von denen dock) nur wenige das Ziel und den Sieg (Trauten können. Aus all der Fülle des Neuen werden sich erst c'linählich die entscheidenden Elemente der neuesten Mode lstraus- tssai; alles Sd)öne und Originelle soll in ihr wie in einer Essenz üb mimengedrängt werden. Erst die Aiusterkarte liegt vor, aus h der launische und unberechenbare Geschmack der Frau l.e 9luswahl treffen wird. Doch aud) diese kapriziösen Eis in- - nnr, hrtgen gehorchen einem großen Gesetz und lassen die Tendenzen lahtt blieb de l\ rlJ.nnen, denen alles zustrebt. Die Herrschaft der schlanken und -m 2inie, der elegaitten Silhouette, die in den ungcheuieii tu m, Den langen Jacketts und den riesigen Sdsteppeii vor allem li« llmriß der Figur betonte, beginnt einem anderen Stil zu t.iiljcn. Der wieder mehr die Form betont und die Einzelheiten ii 3igur herausarbeitet. Das Schneiderkostüm zwar behauptet t»d) immer seuie Herrschaft; doch Die kurzen, gerade den Erd- ß birm berührenden Röcke und die stärkere Akzentuieiung der Taille, ! -so die reicheren Garnierungen, die jetzt die ichai'scn Linien !. Kostüms umspielen, verleihen ihm eine gewisse fsteichl)altig- fiL und einen größeren Sck)muck. Auch der Gürtel, der die Hin wen Linien jetzt nxicber vielfach unterbricht, ist eine ungewohnte »?rQ doch pikante Verbindung, die dem Schneiderkleid ein ganz tuartiged Aussehen verleiht. Freilich bleiben daneben noch immer reu k 500.' 'Dif. Sie» l e Toiletten von höchstem Reiz, die die Figur ohne jede Pressung >n 23900 HTcf »ifa Gürtels umschmiegen. Auch sie haben die spannende Enge, ~ hc sie einst auSzeichnete, abgelegt, sind voller und breiter in

4 ' i' it Formen geworden. Diese Stoben, die in ihrem kostbaren

u , U nuck hauptsächlich der Abendgesellsck)aft Vorbehalten sind, haben

Itg 'Jlntnbtrg. tl mit dem einsack)en Schneiderkleid zusammen eine neue Form

früh luc; uüt Ul' h Toilette gesck)afsen, die, zwischen PromenadenLostüm und Fest- , üll,pt|.plpn " tl-e die Mitte haltend, bei den jetzt immer zahlreicher iverdenden a JK. . ' ...... Li ilschaftlichen Vcranffalttingcn am Tage getragen werden. Ax-r ul poputic um 9 Ub dieser neuen Kleidart, die man Ivo hlTee-Kleid genannt Wht^weil sie hauptsäckstich beim clegaidett Five v'clock Tea angelegt ic Landung des Itrb, hat euren otock, der nickst länger ist als beim gewöhnlichen r 911hr ?jn| * vn / Mlb aßenkleid. Was diesen in Farbe und todtnüt ruhig gehaltenem c - udc erfolgen, oq . fa'übn seine erlesene Vornehmheit verleiht, ist entweder eine be- angsaml wird. Aui)ers kostbare Garnierung, etwa mit lang cherabgehenden ge- - |v icn Stolen und echten Spitzen, oder eine besonders geschniact- itilMhilwrfrhn fcir Drapierung der Taille. Die Aermel sind lang und eben aUlüfflUVlweuutü. ! . TC;il) garniert. Pelze werden in der nächsten oaifon mehr Wangen du ho: 4. n n jt> verwendet und getragen werden. Für die Fürstinnen der intmutionifa,, sind die herrlich steil Jacken aus Fifck»tter und Zobel be- ii; mit. Aber auch Damen mit kleineren Geldbeuteln werden sick) rc Pelze verlängern lassen müssen und lange Revers, enge ruiet anbringen, wenn sie der Mode folgen wollen. Klein, [meid, geschickt und pikant sind die Pelz Halskrausen unb -Kra- h itirn, die zu jeder Toilette getragen werden können. Der schwarze (aiinm, der ein Lieblingsstoff auch für die Kleider werden soll, knet sich zu Pelzbesatz jeder Art. Das sind einzelne Merkmale tr neuesten Mode, aber daneben blühen in ihrem Reiche tausend c.bere seltsame Blumen auf. Antike Tunikaformen, Draperien Li wunderlichsten Art, Toiletten, die aus der Kostümgeschichte kn Ludlvig XIV. bis zur Zeit der Kaiserin Eugenie geborgt bbsrn, iverben um die Gunst schöner Trägerinnen. Eine mit : fLauterie betriebene Vorschrift, die fast durcygehend befolgt wird, i ftie völlige Einheit und Harmonie der Farben. Einige Firmen I tagen große Seidenschärpen, andere möchten die Panniers des soiwkos auch bei unseren Damen zu immer breiteren. Formen G, entwickeln lassen. In Hüten herrscht ein Chaos Der Formen, ei* dem noch fein Schöpferblick^eine feste Vorstellung gewinnen ttm Hier locken die reizenden Sammet- und Spitzenhaubchen des iiitectoiro-, dort bitten altertümliche Drei spitze um Erhörung;

ZohMMSftttchLllltztt volle Stöcke, sehr reich tragend, billig abzugeben. Eim, 5645>___________Friedrichstraße 12.

kWMHNllW-KilMMg billig zu ucrfauicn. [0/765 Zu ersr. in d. Geschäftsst. d. G. A.